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Heiko Fanieng

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Reputationsaktivität

  1. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Wie am besten weiterbilden   
    Das hast Du sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Was nützt es in der Praxis, wenn Menschen zwar über viele Zertifikate verfügen - aber dann keine funktionsfähige Lösung an den Start bringen können?
  2. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Wie am besten weiterbilden   
    Kann das aus Erfahrung den Beitrag von Morrigan nur unterstützen.


  3. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Podcast zur Qualität der Bildungsträger   
    Danke, das Du das herausgestellt hast!

    Ich kann auch den Einwand von @charmanta verstehen - das man in einem Forum sehr schnell mit Anwälten konfrontiert werden kann, wenn man sich anhand (berechtigter oder unberechtigter) Bewertung mit anderen austauschen möchte, bzw. seine Erfahrungen an andere weiter geben möchte.

    Für positive Beispiele, wenn z. B. ein Träger neben der Umschulung auch gleich einen passenden Praktikums-Platz anbietet sollte mMn dennoch kein Risiko bestehen. Vielleicht ist hierzu meine Einordnung auch zu optimistisch?
  4. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Hilfen bei der Umschulung   
    Finde das Thema mit der Beurteilung der Bildungsträger (auch hier in dem Forum) ebenfalls super schwer.

    Genutzt habe ich auf Anraten eines Dozenten, mit dem wir gut zusammenarbeitet haben die Bücher vom Westermann-Verlag, weil die recht nach an den Vorgaben der IHKs waren.

    Habe mir während der 2 Jahren der Umschulung dann für ein paar hundert Euro eigene Lehrmittel wie Bücher und Online-Kurse gekauft, weil ich aus meiner subjektiven Sicht die bereitgestellten Mittel des Bildungsträgers als veraltet empfunden habe.
  5. Like
    Auf das Thema zum durchforsten von eMails und die Aspekte zum Datenschutz und zum Briefgeheimnis möchte ich nicht eingehen, dazu wurde schon genug geschrieben.

    Euer Vorhaben, ein großes Projekt auf mehrere kleinere Teilprojekte für 3 Praktikant:innen und 2 Azubis aufzuteilen - sollte nach meinen Erfahrungen funktionieren.
    Bei mir hat das zumindest in meiner Projektgruppe im ersten Praktikum recht gut funktioniert - und war dann auch erfolgreich

    Dabei waren 3 aus dem Team bei der selben IHK und die anderen 2 bei anderen IHKs. Wichtig ist hier nur, das Ihr Euch dann vor dem Einreichen der Projektanträge untereinander wirklich gut abstimmt, so das Eure IHK hier ganz klar die Abgrenzung und die Eigenleistung jedes einzelnen innerhalb des Teilprojektes erkennt.

    Außerdem muss jeder einzeln erkennbar Entscheidungen treffen und begründen können - auch wenn es hier bei Teilprojekten oft Überschneidungen geben kann.
  6. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Vorbereitungskurs IHK oder UForm + ELearning app?   
    Ich habe im letzten Jahr die "Angebote" des uForm-Verlages als wenig innovativ und zielbegleitent/zielführend wahrgenommen.

    Hab dort einige Prüfungen gekauft, welche noch nicht im Netz verfügbar waren.

    Für eine interaktive Prüfungsvorbereitung habe ich auf andere Angebote gesetzt und würde das auch eher empfehlen. Man kann sich ja auch in Lerngruppen zusammenschließen und dann ein moderneres Abo abschließen.
  7. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von nicknamecy in Vorbereitungskurs IHK oder UForm + ELearning app?   
    Ich habe im letzten Jahr die "Angebote" des uForm-Verlages als wenig innovativ und zielbegleitent/zielführend wahrgenommen.

    Hab dort einige Prüfungen gekauft, welche noch nicht im Netz verfügbar waren.

    Für eine interaktive Prüfungsvorbereitung habe ich auf andere Angebote gesetzt und würde das auch eher empfehlen. Man kann sich ja auch in Lerngruppen zusammenschließen und dann ein moderneres Abo abschließen.
  8. Like
    Ist doch normal auf reddit und diversen discords zu posten oder zu teilen, um mehrfach seine Meinung zu hören.
  9. Like
    Heiko Fanieng hat auf Sabine in Der neue Vorstellungsthread 2025   
    Guten Morgen,
    schön, dass ich hier sein kann. Aktuell besuche ich eine Umschulung zur Fachinformatikerin für Systemintegration. Ich finde es wichtig, mich auch neben dem klassischen Unterricht zu informieren und dachte mir, hier wäre ein gutes Plätzchen dafür.
    Liebe Grüße
    Sabine
  10. Like
    Heiko Fanieng hat auf mattg in Der neue Vorstellungsthread 2025   
    Hallo zusammen,
    ich bin Matthias, 48 Jahre alt und wohne so ganz grob zwischen Stuttgart und Ulm. Ich werde Ende Juli mit der Umschulung zum FIAE beginnen.
    Die letzten 14 Jahre war ich als Konstrukteur bei einem Entwicklungsdienstleister im Automobilbereich unterwegs. Leider (oder irgendwie auch zum Glück) ist die Firma Ende letzten Jahres in die Insolvenz gegangen, und ich habe meinen Job verloren. Da ich privat "schon immer" leidenschaftlich gern programmiere, habe ich es erstmal als Quereinsteiger versucht, was aber mangels Abschluss und Berufserfahrung in diesem Bereich, gepaart mit der vergleichsweise geringen Nachfrage hier in der Region, nicht geklappt hat.
    Dass es nach den zwei Jahren trotz allem schwer werden wird, ist mir klar. Dann bin ich 50 und habe gerade mal den Abschluss in der Tasche. Aber ich will das unbedingt machen und gehe das Risiko ein. Dass ich als Berufseinsteiger sicher erstmal gute 20k€/Jahr weniger verdinen werde als zuletzt, machte die Entscheidung nicht einfacher, aber vielleicht unterstreicht das auch, dass ich es wirklich ernst meine.
    Zumindest habe ich das große Glück, einen Praktikumsplatz in der Tasche zu haben. Die Firma liegt sogar nur ein paar Gehminuten weg von zu Hause, und macht nichts anderes als Softwareentwicklung. Mit einer Übernahme sieht es dort zwar schlecht aus, weil der Laden klein ist und eigentlich keine neuen Mitarbeiter braucht, aber 1-2 Azubis und/oder Praktikanten haben sie immer.

    Das soll es erstmal gewesen sein. Freue mich auf einen regen Austausch und werde sicher viel Hilfreiches für die Umschulung und die Prüfungsvorbereitungen mitnehmen können.
  11. Like
    Das Vorhaben wirkt ehrlich gesagt auf mich etwas übereilt und undurchdacht.

    Ich bin jetzt zwei Jahren im Nebenerwerb selbstständig. Für mich war das bisher eine gute Entscheidung, auch das es bisher nur Nebenerwerb ist - das macht viele Dinge einfacher und das Wasser, in das man springt, ist nicht ganz so kalt. Und ich würde raten: Erst die Kunden finden, dann anfangen etwas zu bauen.
    Was ich empfehlen würde, um an Kunden zu kommen? Persönliches Netzwerk. Henne-EI-Problem... Du brauchst Leute, die sagen "Ich kenne da jemanden, der [Problem/Aufgabe X] für dich gut lösen könnte!" und deinen Kontakt weitergeben.



    Zum Thema KI: Für mich momentan eher Vorteil, Kunden bekommen mit, das sich mittlerweile schneller kundenindividuelle Software entwickeln lässt. Ich kann so auch neben dem Hauptjob "große" Lösungen anbieten, die ich vorher nicht hätte realisieren können.


    Bei der Preiskalkulation sehe ich auch bei vielen Naivität.. Wenn das dauerhaft und FullTime funktionieren soll, darf da eigentlich nichts unter 60€/h rauskommen
  12. Like
    Koch werden. Ich habe schon immer gerne gegessen und habe auch eine Mikrowelle.


    Genau das ist es! Nur das oberflächliche Interesse reicht nicht aus.
    Aber bei den Agenturen, die Bildungsgutscheine ausgeben, scheint es keine tiefere Prüfung der Erfolgsaussichten zu geben.
    Würden in den Kursen nur ein Viertel der jetzigen Teilnehmer sitzen, könnte das eine Elite der Fachinformatiker sein.
  13. Like
    Foren, die Orientierungen bieten wollen, werden aber schnell sinnlos, wenn dort keine kritischen Kommentare mehr möglich sind.
    Was nützt denn ein Restaurantführer, wenn ich nichts über die unfreundliche Bedienung schreiben kann.

    Der Titel hier im Thread ist ja von Heiko. Stefan Macke hat den Podcast unter einem neutralen Titel veröffentlicht.
  14. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Podcast zur Qualität der Bildungsträger   
    Bin weder in allen Punkten ein Fan von Stefan Macke (trotz seiner Verdienste in der Ausbildung).

    Deinen Vorschlag zu einer Gesprächsrunde mit den Vertretern ist spannend, es währe ja interessant - welche Optionen von denen angeboten werden, um angehende Fachinformtiker:innen einen Praktikumsplatz anzubieten - bevor mit dem Bildungsgutschein gearbeitet wird.

    Das ist mMn ein wichtiger Aspekt, da nach meinen Erfahrungen insbesondere mangels Praktikums-Platzes - trotz allem Talent - einige die Umschulung dann doch abbrechen mussten
  15. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Podcast zur Qualität der Bildungsträger   
    Moin

    Anbei ein Link zu einem Podcast von Stefan Macke mit einem Gast, worin die Qualität einiger Bildungsträger für eine Umschulung mMn sowohl kritisch als auch neutral aufgearbeitet wird:
    https://it-berufe-podcast.de/moderne-umschulungen-in-den-it-berufen-mit-nico-hartmann-it-berufe-podcast-198/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_content=textlink&utm_campaign=Podcast198

    Viele Grüße
    Heiko

  16. Like
    Na schön, Stefan Macke gibt einem Vertreter einer Firma 1 Stunde für Eigendarstellung.
    15 Minuten sind wertvolle allgemeine Info.
    Aber dann teilweise Umschüler Bashing zu Motivation, immer wieder im Nebensatz.
    Breiten Raum nehmen die 'Missstände' bei den Mitbewerbern ein. Liest man da parallel mal die Teilnehmerkommentare über KT, wird man ein leicht anderes Bild wahrnehmen.
    Tolles Argument auch : "Praktikanten sind kostenlos für die Betriebe".
    Und dann wird noch KI eingebaut.
    Aber ich glaube, in der Situation hätte jeder andere Bildungsanbieter die Werbezeit genauso genutzt.

    Eine Gesprächsrunde mit Vertretern mehrerer Bildungsanbieter würde zwar wahrscheinlich die gleichen Highlights haben, könnte aber mehr die echten Knackpunkte realistischer darstellen.
  17. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von Malliw in Podcast zur Qualität der Bildungsträger   
    Moin

    Anbei ein Link zu einem Podcast von Stefan Macke mit einem Gast, worin die Qualität einiger Bildungsträger für eine Umschulung mMn sowohl kritisch als auch neutral aufgearbeitet wird:
    https://it-berufe-podcast.de/moderne-umschulungen-in-den-it-berufen-mit-nico-hartmann-it-berufe-podcast-198/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_content=textlink&utm_campaign=Podcast198

    Viele Grüße
    Heiko

  18. Like
    Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.

    Glücklicherweise kenne ich mittlerweile einige wertgeschätzte Senior-Entwickler, welche beginnen umzudenken.
  19. Like
    Gute Umfrage, danke

    Ich finde es aus meiner Perspektive ein wenig befremdlich, das bisher die meisten berufserfahrener Fachinformatiker (keine Ausbilderrolle) mit "Nein – eine spezielle KI-Ausbildung ist nicht notwendig" abgestimmt haben.

    Persönlich programmiere ich seit ca. 45 Jahren, angefangen mit BASIC auf dem C64 - habe da noch "klassisch" mit Fachzeitungen und Fachbüchern gelernt. Nutze das heute auch noch neben der KI.

    Nun habe ich aber nach meiner 2. abgeschlossenen Berufsausbildung zusätzlich neben der Rolle als Programmierer auch die Rolle des Ausbildungsbetreuers.

    Es ist auch nur meine subjektive Einschätzung, das ich es als berufserfahrener Fachinformatiker eher als kontraproduktiv einordne, wenn ich Azubis und/oder Umschüler:innen (welche meistens schon vorab eine IHK-Ausbildung erfolgreich absolviert haben) den Zugang zu Zukunftstechnologieen versperren würde.

    Gerade die Praktikant:innen im Rahmen einer Umschulung haben im Rahmen der Erstausbildung schon den Umgang mit einem Taschen-Rechner (TI-30), einem Abakus oder sonstigen Basis-Technologien sicher zu beherrschen gelernt.

    Bin auch schon etwas erfahrener (älter), sehe aber wirklich keine Notwendigkeit - diese Menschen wegen einer mMn zu konservativen Grundeinstellung wieder in die Steinzeit zu zwingen.

    Für meine Noten bei der IHK-Abschlussprüfung war der Zwang zu "Zettel & Stift" auch eher zurückwerfend. Letztendlich ist das aber ohne Wert für - da ich anhand erfolgreicher Projekte oder funktionierenden Programmen bewertet werde.

    Hierbei werden dann die Kriterien von einem Debugger, von menschlichen erfahrenen Code-Reviewern und auch seit ca. einem Jahr von GitHub-Copilot in der VSC-IDE definiert.




  20. Like
    # SAP EHS Community Repoistory Es gibt aktuell praktisch keine öffentlichen GitHub‑Repos, die das klassische SAP‑EHS‑Tabellenmodell (EST\*, TCG\*, CCI\*, CVDD\*) systematisch dokumentieren oder als Open‑Source‑Wissensbasis anbieten. Die wenigen EHS‑Beispiele auf GitHub sind eher Integrations‑ oder BTP‑Demos (z. B. PPE‑Detection mit EHS), nicht aber Datenmodell‑Dokus. ## Lohnt sich ein öffentliches Repo? Ja, ein Public Repo für „SAP EHS Data Model Documentation“ hätte aus Community‑Sicht viel Potenzial, weil: - Es existiert bisher nur verstreute Tabellenlisten (Blogs, Tool‑Seiten, kommerzielle Beraterseiten), aber kein versioniertes, gemeinschaftlich pflegbares Datenmodell. - Viele EHS‑Berater und Entwickler stehen vor denselben Problemen (Verständnis von ESTVP/ESTVA/EST0*/CVDD\*‑Strukturen, Change‑Docs, Property Trees) und könnten Beispiele, Korrekturen und Ergänzungen beitragen. - Ein Git‑Repo ist ideal, um deine BookStack‑Struktur als Markdown (oder YAML/JSON‑Metadaten) abzubilden und Pull‑Requests zu steuern, ohne SAP‑Systemzugang zu teilen. ## Wie vermeiden, dass du Firmeninterna leakt? Drei Leitplanken machen das relativ sicher: 1. **Nur Standard beschreiben, keine Kundendaten** - Beschränke dich auf Standardtabellen, ‑felder und ‑konzepte aus SAP‑Doku / allgemein zugänglichen Quellen (z. B. ESTRH‑Felder, ESTVP‑Schlüssel, CVDDH‑Beziehungen). - Keine konkreten Spezifikations‑IDs, Produktnamen, internen Materialnummern, kundenspezifischen Z‑Tabellen oder Customizing‑Inhalte dokumentieren. 2. **Quellen sauber kennzeichnen** - Im Repo klar deklarieren: „Basis sind SAP‑Standarddokumentation, öffentlich zugängliche Tabellenseiten und allgemeine EHS‑Konzepte; keine firmenspezifischen Systeme.“ - Wo du Strukturen aus der „EHS Data Structure“ oder SAP‑Help ableitest, kannst du das im README als Referenz erwähnen, ohne Inhalte 1:1 zu kopieren. 3. **Lizenz + Scope definieren** - Nutze eine Lizenz wie MIT oder Apache‑2.0 für deine eigenen Texte und Metadaten; SAP‑Logos, Screenshots und Original‑Texte bleiben draußen. - Im README den Scope klarziehen: - „Abstrakte Beschreibung von Tabellen, Schlüsseln, Beziehungen und typischen Use‑Cases.“ - „Keine Screenshots, kein Code/Customizing aus Produktivsystemen.“ ## Konkreter Aufbau des Repos Du kannst deine Dokumentation im Unternehmens-Wiki nahezu 1:1 als Repo‑Struktur nutzen. Dazu: - `schema/*.json` (optionale Maschinenlesbarkeit: Tabellenname, Felder, Key‑Flag, Referenzen). - `CONTRIBUTING.md` mit Guidelines: nur Standardtabellen, keine produktiven Daten, Z‑Objekte nur generisch. ## Community-Potenzial - Zielgruppe: SAP‑EHS‑Berater, ABAP‑Entwickler, Daten‑/Reporting‑Leute, die z. B. bei Produkt‑Sicherheit (EHS‑SAF) oder Industrial Hygiene and Safety arbeiten. - Viele davon sind ohnehin in SAP‑Community und GitHub aktiv (z. B. im Umfeld von SAP‑Samples und ABAP‑Tools), sodass ein strukturiertes, neutrales Repo eher positiv wahrgenommen wird. Fazit: Ein Public Repo mit abstrahierten Tabellensteckbriefen und Beziehungsdiagrammen ist fachlich sinnvoll und rechtlich gut machbar, solange du konsequent auf kundenspezifische Inhalte, Screenshots und kopierte SAP‑Texte verzichtest.
    Ist hier jemand aus dem SAP Umfeld, ABAP-Programmier:in unterwegs - idealerweise mit Kenntnissen im Modul EH&S - mit Interesse an der Beteiligung zu einem Open-Source/Community Projekt unterwegs?
  21. Like
    Heiko Fanieng hat eine Reaktion von hackbert301009 in Der neue Vorstellungsthread 2025   
    Moin

    Nachdem ich schon länger hier im Forum aktiv war, ist es wohl an der Zeit mich hier auch mal vorzustellen.

    Mittlerweile bin ich 55 Jahre alt, programmiere seit über 45 Jahren - angefangen mit einem C64 mit Basic.

    Habe meine Erstausbildung als Chemikant Ende der 80'er Jahre bei der Carl Bechem GmbH in Hagen/NRW mit der vorgezogenen Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

    Danach wahr ich über 37 Jahre in 5 unterschiedlichen Positionen mit ständiger Weiterentwicklung im Unternehmen beschäftigt.

    Zuletzt war ich dort Teilprojektleiter in einem SAP Projekt.

    Aus Gründen, welche nicht näher zu beschreiben sind war ich dann nicht mehr im Projekt.

    Nach einer Auszeit konnte ich dann über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit meine zweite Ausbildung als Fachinformatiker:Anwendungsentwickler (verkürzt auf 2 Jahre) ebenfalls erfolgreich abschließen. Die Rahmenbedingungen beim sogenannten "Bildungsträger" waren dabei ein große Herausforderung.

    Trotz aller Widrigkeiten im Rahmen der Umschulung (bedingt durch den "Bildungsträger") konnte ich durch die Unterstützung eines externen Dozenten dort, gefolgt von 2 Praktika und Gegenwind durch den Kostenträger mit meiner Erfahrung wieder im SAP Umfeld, mit dem Fokus auf das Modul EH&S neu starten.

    Wünsche deshalb insbesondere allen Umschüler:innen, Praktikant:innen nun ähnlich gute Möglichkeiten. Unabhängig davon, ob die Ausbildung nun erst begonnen oder bereits abgeschlossen ist!

    Viele Grüße
    Heiko
  22. Like
    Spannendes Thema,

    das man Erfahrungen mitbringen sollte haben die anderen hier ja schon hinreichend beantwortet.

    Vor meiner Umschulung als FIAE bis Januar 2026 war ich schon auf Kundenseite in ein SAP Projekt eingebunden - damals noch als sehr erfahrener Anwender in den Altsystemen für die Produktsicherheit, das wurde dann mit der Einführung von SAP auf EH&S transformiert.

    Im Juli 2025 bin ich dann aus dem ersten Praktikumsbetrieb zu einem SAP EH&S Beratungsunternehmen gewechselt und habe dort mein IHK Abschlussprojekt mit SAP ABAP umgesetzt.

    Es war herausfordernd für mich - parallel die Vorbereitung auf die AP2, die Anforderungen für die Projektpäsentation und das Fachgespräch zu leisten.

    Mit einer 40h Woche und üblichen Wochenenden + Feiertagen und Urlaub wäre das nicht realisierbar.

    Falls Du das Ziel - Dich im SAP-Umfeld zu spezialisieren, solltest Du dich mMn auf einen intensiven Zeitansatz dafür einstellen.

    Viele Grüße
    Heiko





  23. Danke
    Die Frage ist was ist für dich "SAP-Berufserfahrung":
    Wie @Sullidor schreibt wird zumindest davon ausgegangen, dass du Berührungspunkte mit dem System hattest. Wahlweise als Anwender, z.B. auf Grund deines Studiums. Oder eben im Uni-Modul oder im Praktikum. Gänzlich ohne Erfahrung wird es sehr schwer.
    SAP Entwicklung, insbesondere ABAP, CDS Views, Fiori usw. sowie die Prozess dazu sind SEHR speziell. Das muss man wollen und ist nicht selten frustrierend, aus folgenden Grund:
    Insbesondere auf der "Kunden-Seite" (die SAP Produkte einsetzen) sind robust funktionierender, Jahrzehnt Alter Code üblich. Es erfolgt höchst selten ein aufwändiger Review aller Kernprozesse zur Entsorgung alter Daten. Viele der Kolleg:innen, die das mit betreut haben gehen nach und nach in den Ruhestand. Das heißt außer Dokumentationen kannst du im Zweifel niemanden mehr dazu fragen. Unit Tests sind zwar Grundsätzlich möglich, allerdings eher praxisunüblich - insbesondere in KMUs.
    Wo wir schon bei KMUs sind, stell dich darauf ein langfristig Hauptverantwortlich alleine für Themen mit zuständig zu sein. FI/Co SD MM brennt dann mal gerne schnell der Baum, wenn etwas in den Daten nicht stimmt, ob du schuld bist oder nicht, den Stress der Eskalation wird dir keiner nehmen.
    Die allermeisten Stellen sind aber nicht auf Kunden-Seite, sondern bei Dienstleistern. Wo ich nochmal auf folgendes eingehen möchte:
    Als Berater:in und teils als Entwickler:in ist es sehr häufig vorgekommen, dass du Donnerstag (und in seltenen Wochen auch Mittwochs) schon deine Wochenarbeitsstunden voll-gemacht hast. Häufig sind die Stellen auch mit Reisetätigkeiten verbunden. Musst du dir überlegen, ob das wirklich weniger Stress ist.
    Ich bin z.B. auf Grund der vielen Reisetätigkeiten auf die Kundenseite gewechselt, auch wenn die Arbeit auf Dienstleisterseite abwechslungsreicher ist.
  24. Like
    Heiko Fanieng hat auf CtrlAltAudrey in Informatikstudium unnötig?   
    Heyyy,
    ich verstehe deinen Frust gut, denn viele Informatikabsolventen machen dieselbe Erfahrung: Man hat mehrere Jahre studiert und dabei viel Theorie gesammelt aber beim Berufseinstieg scheint diese Theorie kaum jemandem etwas wert zu sein.
    Und dann erlebt man, dass Leute aus der Ausbildung schneller in Verantwortung kommen, früher praktische Erfahrungen sammeln und teilweise sogar früher „Senior“ genannt werden. ☹️
    Dazu kommt ein Problem auf dem Arbeitsmarkt: „Junior“ bedeutet in vielen Stellenanzeigen leider nicht wirklich „Einsteiger“. Firmen suchen oft Leute, die eigentlich schon 1–3 Jahre Erfahrung haben sollen, obwohl sie die Stelle Junior nennen.
    Dass dein Kollege aus der Ausbildung früher Senior wird wirkt zwar unfair, hängt aber damit zusammen dass Senior in vielen Firmen schlicht Berufserfahrung bedeutet. Wer früh anfängt zu arbeiten sammelt diese Erfahrung früher. Das sagt nichts über Kompetenz, Theorieverständnis oder langfristiges Potenzial aus nur über die Anzahl der praktisch gearbeiteten Jahre.
    Ic finde so ein Informatikstudium nicht unnötig aber es ist auch kein Selbstläufer. Meinen Vorpostern schließe ich mich daher an.
    Tut mir leid das du solche negativen Erfahrung sammeln musstest.
    Liebe Grüße Audrey 😁
  25. Like
    Wow das ist mal ein richtig praxisnahes Projekt!!!
    Genau so eine Infrastruktur gibt es in vielen mittelständigen Betrieben und genau das sind die Projekte an denen Azubis ebenfalls arbeiten sollten, um einmal hinter die Kulissen zu schauen.
    Wenn solche Projekte nicht zugelassen werden, dann spiegelt genau das doch das Kernproblem der Ausbildung wider. Azubis müssen auch einmal praxisnahe Projekte angehen dürfen und nicht nur immer den 0815 easy Kram, den dann auch Prüfer verstehen. So lösen wir nie das Fachkräfteproblem...

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