30. August30. Aug In der Umschulung ist der Nachmittag oft für 'Selbststudium' oder Vertiefen des Stoffes eingeplant.Einige große Anbieter bieten dort Ihren Teilnehmern einen Zugriff auf LernApps, wie simpleclub.Bringt das was? Wäre das ein Kriterium bei der Auswahl des Bildungsträgers? Wie sind eure Erfahrungen mit LernApps für Umschüler?
30. August30. Aug Da die Bildungsanbieter dafür Geld ausgegeben, müssen sie sich ja was davon versprechen.Ob ich aber einen Umschulungsanbieter danach auswähle, weil er mir einen kostenlosen Zugriff auf eine LernApp ermöglicht, bezweifle ich.
30. August30. Aug Sehe ich auch so , lernapps können durchaus einen positiven Effekt haben , " nicht alle und kein muss " . Das als Kriterium für die Auswahl des Umschulungsanbieters zu nehmen macht komplett keinen Sinn .
30. August30. Aug Warum machen dann WBS und Comcave so intensiv Werbung auf ihren Webseiten, dass sie jetzt mit simpleclub kooperieren?Umschulung mit simpleclub bei comcavehttps://www.comcave.de › umschulung-mit-simpleclubEntdecken Sie ausgewählte Umschulungen mit simpleclub bei COMCAVE. Nutzen Sie KI-gestützte Lernpfade und bereiten Sie sich optimal auf Ihren IHK-Abschluss ...
30. August30. Aug ich fürchte, da sind wir wieder dabei, daß wir wegen möglichen rechtlichen Folgen nicht über konkrete Bildungsträger reden sollen...Das mit der Werbung für Lernapps ist vermutlich so ähnlich wie "ihr bekommt einen Laptop gestellt den ihr nach erfolgreicher Ausbildung behalten dürft"...Persönlich würde ich eine Lernapp nicht als Kriterium verwenden, eher, wie effektiv die Zeit eingesetzt wird, die man beim Bildungsträger verbringt, auch wenn dasvermutlich vorher nicht feststellbar ist.
30. August30. Aug Reden und Hinweisen kann man schon.Den Aussagen sind nur enge Grenzen gesetzt. Die Aussage X macht dieses oder jenes, ist ja nicht juristisch anfechtbar, wenn sie wahr ist.
30. August30. Aug Geht eher darum das simple-Club Jahres Abo auch durchaus selbst für 70 Euro im Jahr stemmbar ist . Ergo wäre es für mich kein Kriterium. Hilft wenig wenn der Träger nicht so toll ist und man simple Club hat . Die Frage ist eher wie bekommt man sicher heraus ob ein Träger was taugt oder nicht . Erfahrungsberichte sind immer so ne Sache ... Wenn ich überlege wie es damals bei mir war würden sicherlich einige in meinem Kurs sehr negativ reden . Ich würde positiv reden . Also auch kein Maß. Finde das Thema super schwer Bearbeitet 30. August30. Aug von t1nk4bell
31. August31. Aug vor 17 Stunden, t1nk4bell hat gesagt:Die Frage ist eher wie bekommt man sicher heraus ob ein Träger was taugt oder nicht .Erfahrungsberichte sind immer so ne Sache ... Wenn ich überlege wie es damals bei mir war würden sicherlich einige in meinem Kurs sehr negativ reden . Ich würde positiv reden . Also auch kein Maß. Finde das Thema super schwerFinde das Thema mit der Beurteilung der Bildungsträger (auch hier in dem Forum) ebenfalls super schwer.Genutzt habe ich auf Anraten eines Dozenten, mit dem wir gut zusammenarbeitet haben die Bücher vom Westermann-Verlag, weil die recht nach an den Vorgaben der IHKs waren.Habe mir während der 2 Jahren der Umschulung dann für ein paar hundert Euro eigene Lehrmittel wie Bücher und Online-Kurse gekauft, weil ich aus meiner subjektiven Sicht die bereitgestellten Mittel des Bildungsträgers als veraltet empfunden habe.
31. August31. Aug das problem ist tatsächlich, dass die üblichen wege (google-bewertungen, erfahrungsberichte) kaum was taugen, wie t1nk4bell schon schreibt. ich arbeite beruflich mit den daten der arbeitsagentur-weiterbildungssuche, und da gibt es ein feld, das kaum jemand kennt: die datenbank unterscheidet intern nach weiterbildungsart, also echte umschulung mit ihk-abschluss vs. teilqualifizierung vs. vorbereitung auf die externenprüfung. als ich das neulich für den it-bereich durchgezählt habe, waren von 206 angeboten nur 33 echte umschulungen. der rest klingt in der anzeige oft ganz ähnlich, führt aber nicht zum ihk-abschluss. das wäre für mich prüfpunkt nummer eins, bevor man überhaupt über die qualität redet.was man sonst konkret machen kann bevor man unterschreibt:- beim träger nach den bestehensquoten der letzten ihk-prüfungen fragen. wer die nicht rausrückt, hat meistens einen grund- einen probetag verlangen, seriöse träger machen das ohne diskussion- fragen, wer die dozenten konkret sind und ob die fest angestellt sind oder ständig wechselnund der punkt von Heiko mit den eigenen lehrmitteln ist leider realistisch. die westermann-bücher sind nah an den ihk-vorgaben, das lohnt sich unabhängig vom träger.
31. August31. Aug vor 9 Minuten, MartinS_MadridM hat gesagt:beim träger nach den bestehensquoten der letzten ihk-prüfungen fragen. wer die nicht rausrückt, hat meistens einen grundDa werden tolle Zahlen präsentiert, nämlich der Anteil der bestandenen Prüfungen von den Angemeldeten.Alle die vorher schon ausgeschieden sind, werden dabei verschwiegen.Mit dem Argument, man hätte ja nach dem letzten Prüfungstag keinen Kontakt mehr, wird man auch keine Aufschlüsselung der Noten erhalten können.
31. August31. Aug vor 13 Minuten, MartinS_MadridM hat gesagt:einen probetag verlangen, seriöse träger machen das ohne diskussionDer Probetag muss in einem laufenden Kurs stattfinden!Oft wird ein Probetag angeboten, bei dem man nur die Handhabung der Telelearning Umgebung kennenlernt.
31. August31. Aug vor 15 Minuten, MartinS_MadridM hat gesagt:fragen, wer die dozenten konkret sind und ob die fest angestellt sind oder ständig wechselnFrag mal, wie viele festangestellte, aktive Dozenten es sind und wie viele parallele Kurse es gibt.Dann kann man abschätzen, wie hoch der Prozentsatz der nomadisieren Freelancern ist.Nicht selten haben Umschüler in den 18 Monaten der Unterricht etwa 15 verschiedene Dozenten und sind in 10 verschiedenen Klassenverbänden gewesen.
31. August31. Aug Wobei ich die Erfahrung machen musste dass so mancher angestellte Dozent aus dem vorherigen Kurs kommt oder seine Unterlagen noch ein Siegel mit Reichsadler tragen. Grade WiSo Dozenten haben oft jahrzehnte altes Material
31. August31. Aug vor 3 Stunden, MartinS_MadridM hat gesagt:das problem ist tatsächlich, dass die üblichen wege (google-bewertungen, erfahrungsberichte) kaum was taugen, wie t1nk4bell schon schreibt. ich arbeite beruflich mit den daten der arbeitsagentur-weiterbildungssuche, und da gibt es ein feld, das kaum jemand kennt: die datenbank unterscheidet intern nach weiterbildungsart, also echte umschulung mit ihk-abschluss vs. teilqualifizierung vs. vorbereitung auf die externenprüfung. als ich das neulich für den it-bereich durchgezählt habe, waren von 206 angeboten nur 33 echte umschulungen. der rest klingt in der anzeige oft ganz ähnlich, führt aber nicht zum ihk-abschluss. das wäre für mich prüfpunkt nummer eins, bevor man überhaupt über die qualität redet.was man sonst konkret machen kann bevor man unterschreibt:- beim träger nach den bestehensquoten der letzten ihk-prüfungen fragen. wer die nicht rausrückt, hat meistens einen grund- einen probetag verlangen, seriöse träger machen das ohne diskussion- fragen, wer die dozenten konkret sind und ob die fest angestellt sind oder ständig wechselnund der punkt von Heiko mit den eigenen lehrmitteln ist leider realistisch. die westermann-bücher sind nah an den ihk-vorgaben, das lohnt sich unabhängig vom träger.Krass...Dann gibt es Kurse, in denen man nach 8 Wochen, fit für die IT Welt draußen ist. Wie soll das gehen?
1. September1. Sep vor 9 Stunden, charmanta hat gesagt:Grade WiSo Dozenten haben oft jahrzehnte altes MateriaStimmt denn 16% nicht mehr? Frage für einen Freund aus meinem Kurs.
1. September1. Sep Am 31.8.2026 um 12:17, Heiko Fanieng hat gesagt:Genutzt habe ich auf Anraten eines Dozenten, mit dem wir gut zusammenarbeitet haben die Bücher vom Westermann-Verlag, weil die recht nach an den Vorgaben der IHKs waren.Wenn du damit die Bücher von Jürgen Gratzke meinst, kann ich von denen nur stark abraten. Wir hatten die im 1. Lj. minimal benutzt, bis es selbst dem Lehrer zu dumm war. Da waren einige Fehler und veraltete Inhalte drin bis hin zu schlichten Falschinformationen.Die Aufgaben samt Lösungen konntest du größtenteils auch in die Tonne werfen.
1. September1. Sep ja, is auch technisch gar keine echte umschulung mehr in dem fall, sondern meist ne reine zertifizierungs-vorbereitung für ne einzelne prüfung (cisco, comptia, sowas). die 8 wochen bringen dir dann das zertifikat, nicht den ihk-abschluss fachinformatiker.is nicht per se wertlos, aber man sollte wissen was man kauft. in der ba-datenbank (wenn's über bildungsgutschein läuft) steht das feld "weiterbildungsart" meist ehrlich drin, nur schaut da kaum wer rein, weil's in der anzeige selbst nicht auftaucht. wenn der träger von "umschulung" spricht aber am ende kein ihk-abschluss rauskommt, is es keine im eigentlichen sinn.
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