Die Hochschulen haben in erster Linie einen wissenschaftlichen Auftrag. Als Student hat man die Möglichkeit wirtschaftliche Schwerpunkte zu setzten. Je nach Hochschule hat man einen mehr oder weniger großen Praxisbezug. (Uni/FH)
Im Idealfall wird man in die Unternehmensprozesse mit eingebunden. Allein dadurch ensteht ein wirtschaftlicher Bezug. Wenn ein Unternehmen dies nicht wahrnimmt, hat es selber schuld, oder hat an der Ausbildung an sich kein Interesse.
Ich kann mir kaum vorstellen das ein ITler ohne wirtschaftlichen Bezug arbeiten kann. Bei jeder Entscheidung, die er trifft muss er sich fragen, ob sich die gewählte Herangehensweise rentiert. In diese Frage spielt häufig mehr rein, als die reine Arbeitskraft.
Wie tief muss dieses Wissen jetzt sein? Dies hängt sicherlich von der Position ab. Bei Jobs mit Personal- und/oder Budgedverantwortung ist betriebswirtschaftliches Wissen sicherlich notwendig. Wenn man nur "seine Umgebung wahrnehmen muss", und in erster Linie technische Aufgaben erfüllt, ist dieses Wissen sicherlich nicht so wichtig.
Ich denke, das Firmen "Mangel" unterschiedlich definieren. Wer als Unternehmen genauer sucht, wird eher seine Fachkraft finden. Wer eine bestimmte Fähigkeit sucht, sollte auch wissen, was diese Wert ist.