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Nachteile von Virtualisierung bei Servern?


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Hallo,

ich wollte nur wissen ob es entscheidende Punkte gibt die dagegen sprechen auf einem Server mehrere Virtuelle Maschinen laufen zu lassen?

Bei einer Dual-Core CPU und entsprechendem RAM sollte es ja von der Performanceseite keine Probleme geben.

Ich benoetige mindestens ein Linux und ein Windows OS und moechte ungern 2 Server anmieten (Kostengruende). Da ich wahrscheinlich auch noch ein Unix System benoetige kam mir die Idee einfach das Linux und Windows System als Virtuelle Maschine unter Unix laufen zu lassen.

Gibt es denn nun irgendwelche Punkte die absolut gegen diese Ueberlegung sprechen?

Sollte ich mehrere NICs einbauen oder alles ueber virtuelle NICs laufen lassen?

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Auf Linux soll Apache, MySQL und ein Mailservice zum Einsatz kommen. Für eine handvoll Websites und einige Postfächer eben.

Auf Windows soll ein Warenwirtschaftssystem laufen (die Software gibt es nur für Windows leider) in Verbindung mit MS SQL DB.

Also im grossen und ganzen nichts besonderes. Sollten noch Ressourcen verfügbar sein überlege ich ob ich privat noch einen Gameserver drauf lege oder TS2 Server etc.

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Es ist Geschaeftlich aber aus Kostengruenden soll halt nur ein Server benutzt werden um die Softwareloesungen mit Windows und Linux zu realisieren.

Ich habe bis jetzt noch keinen gravierenden Nachteil einer VM gefunden.

Was ich mir auch als Vorteil vorstellen kann ist ein komplett Backup - einfach die virtuelle Image Datei herunterladen und im Falle eines Falls kann ich diese auf jeden x-beliebigen Rechner wieder auflegen und muss nur noch die entsprechende VM Software installieren.

Weil derzeit habe ich von diesem Kunden und dem Linux Server schon Datenbackups aber kein Diskimage. Falls der Rechner jetzt wirklich den Geist aufgibt aus irgendeinem Grund wird das Restore naemlich auch sehr zeitaufwendig.

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Also wenn du noch nicht weisst, ob du das Unix überhaupt nutzen willst, dann würde ich eher Linux als "Hauptbetriebssystem" nehmen und dann eine VM mit Windows drauf machen. Das wäre von der Performance her dann wohl sinnvoller, als das alles noch indirekt unter Unix laufen zu lassen. Kannst ja dann immer noch ein Unix in einer VM laufen lassen.

Wobei ich mich ehrlich gesagt frage, wieso man ein Linux UND ein Unix braucht. :confused:

Hab da aber noch ein paar Sachen, über die du nachdenken solltest, bevor du das so umsetzt.

  • Soll der MS SQL-Server nur für das Warenwirtschaftssystem sein, oder auch noch für andere Anwendungen? (Das kann dann schnell mal recht leistungs- und speicherhungrig werden und hat viele verteilte Lesezugriffe, die gegen eine Virualisierung sprechen.)
  • Muss das Warenwirtschaftssystem aus dem Internet erreichbar sein, oder wird das eh nur lokal genutzt? (Ein Zugriff übers LAN ist halt schneller als ein Internetzugang.)
  • Müssen nur bestimmte Rechner auf den MSSQL-Server und das Warenwirtschaftssystem zugreifen, oder kann das von jeder IP erfolgen? (iptables?)
  • Die Backupstrategie "ab und zu mal das Image kopieren" dürfte, wenn sich die Daten auf den SQL- und dem Webserver evtl täglich ändern, nicht ausreichen, bzw wäre doch etwas leitungsbeanspruchend. Da wäre ein differentielles oder inkrementelles backupmodell doch sinnvoller.
  • Eine einfache Sicherung der Datenbankfiles bei laufender Datenbank ergibt keine Sicherung mit Datenintegrität! Also entweder die Datenbank vor der Sicherung stoppen, oder Datensicherungsmechanismen der Datenbank nutzen, die Veränderungen während des backups verhindern, oder für die Datenintegrität auch bei laufender Datenbank sorgen.
  • Was für ein Windows willst du überhaupt installieren? Afaik braucht man für den MS SQL Server ja ein Windows-Server-System und das braucht mit dem SQL-Server installiert schätzungsweise 2GB Speicher.
  • ...

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IMO würde ich den SQL server generell nicht virtualisieren. argumente sind unter anderem schon gekommen. fragen, die ich mir so stelle:

- gelegentlich mal ein plattenimage ist kein backup und datenbankfiles wegsichern ist keine vollwertige transaktionssichere DB-sicherung; das kann man mit clientrechnern machen, ist aber für server wohl ein eingeständnis für unsauberes konzept.

- wie gut skaliert das ding? was geschieht, wenn nachträglich replikation oder clustering gefordert wird?

- du klatscht dir ein *NIX auf den server, klebst einmal ein virt. linux und ein windows server x in die VM? ich finde ja, drei unterschiedliche OS sind etwas zuviel des guten, es sei denn, du hast gute gründe zur verwendung eines *NIXoiden OS.

s'Amstel

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HI,

performanceunterschied bewegt sich im einstelligen prozentbereich. zumindest bei guten virtualisierungslösungen.

das traut sich nicht mal unser VMware-Vetriebler zu sagen, wenn es z.B. um Platten-I/O geht. Ich wäre da sehr sehr vorsichtig.

(Und wir sprechen hier nicht von Virtualisierungslösungen ala Solaris 10 mit Containern, sondern welche mit 2 verschiedenen OS.)

ciao,

vic

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