Bischel Geschrieben 1. September 2008 Teilen Geschrieben 1. September 2008 Hallo zusammen, ich habe im Juli meine Ausblindung zum FiSi abgeschlossen und bin jetzt dabei Bewerbungen zu schreiben. Auf eine E-Mail Bewerbung habe ich eine Nachricht erhalten, das ich Ihnen doch noch bitte meine Gehaltsvorstellungen mitteilen sollte. Jetzt wäre meine Frage was man da am cleversten macht. Einerseits will ich ja nicht irgendwelche utopischen Vorstellungen äußern, andererseits mich ja auch nicht unter Wert verkaufen. Mal meine Eckdaten : -Alter 25 -Abitur -abgebrochenes Informatikstudium -abgeschlossene Ausbildung Fisi - Bundesland Ba-Wü So wie ich das sehe bekommt in der Region ein FiSi ca. 1.800,- brutto. Wenn ein Arbeitgeber einen jetzt aber nach den Gehaltsvorstellungen fragt, sagt man dann genau so diesen Betrag, oder sollte man da etwas "aufschlagen" also z.B. 10% und dann einfach mal 2.000 sagen. Ich wäre froh wenn ihr mir dazu Tipps geben könntet, oder Kritik. Danke! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Thanks-and-Goodbye Geschrieben 1. September 2008 Teilen Geschrieben 1. September 2008 Das kann noch von viel mehr Faktoren abhängen: was ist das für eine Aufgabe? Tarifbindung des Betriebes? Wie gross ist der Betrieb? Etc. usw. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Bischel Geschrieben 1. September 2008 Autor Teilen Geschrieben 1. September 2008 Danke für die schnelle Antwort. Also es geht um eine Stelle im First Level Support, also im wesentlichen Beratung und eben Support, auch Vor Ort bei den Kunden und Messen. Die Betriebsgröße an dem Standort liegt bei ca. 50 Leuten, insgesamt aber eine recht große Firma mit mehreren Standorten im In und Ausland. Also wenn ich mal einen Vergleich zu Internetprovidern ziehen würde, dann würde ich die Firma mit Freenet oder Alice, vom Bekanntheitsgrad vergleichen. Branche ist IT Security. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
littledjango Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 Fang doch bei 32,500 Euro an pa, und erklär denen im Bewerbungsgespräch, wieso Du das Wert bist. VERKAUF DICH BLOSS NICHT UNTER WERT! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Cleo Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 [ot] wenn ich das schon lese... VERKAUF DICH BLOSS NICHT UNTER WERT! ohne ne diskussion auslösen zu wollen und nur als kleiner Einwurf nebenbei: Wer bestimmt denn den Wert? [/ot] zurück zu Ursprungsfrage: Jup ein bissl Verhandlungsspielraum draufschlagen. Versuch aber ruhig noch ein wenig höher zu Pokern. 32500.. halte ich für, um es vorsichtig auszudrücken, zu hoch. Bedenke aber auch, wie viele Gehälter du bekommst und rechne dann hoch, sonst kann es sein, dass du z.B. sagst du möchtest 24 000 € im Jahr und dann wird das durch 13 Monatsgehälter geteilt, was n bissl doof sein kann, wenn man sich ausrechnet, was man so zum Leben im Monat braucht etc. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
gollum12 Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 Warum geht man da von 13 Monatsgehältern aus? Wegen Weihnachtsgeld? Bin auch Berufseinsteiger. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
bigvic Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 Hi, es kommt immer auf die Firma an. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, .... kann ein Nachteil sein, da es kein vertraglich verpflichteter Bestandteil deines Gehaltes sein muss, d.h. im worst case bekommste nix oder weniger. Bzw. beim Austritt keine anteilige Auszahlung. Deshalb sollte man immer feste Jahresgehälter verhandeln. Ob man die dann 12 x 1/12 oder 11 x 1/13 + 2 x 1/13 (im November) oder 11 x 1/14 + 3 x 1/14 (im Dezember) ausbezahlt ist Jacke, wie Hose - der einzige Nachteil ist, dass man eben den Zinsvorteil verliert, deshalb bin ich ein Fan von 12 x 1/12. ciao, vic Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
gollum12 Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 Mir wären 12 Monatsgehälter recht. So habe ich bis jetzt immer versucht zu kalkulieren. Soll man da lieber so verhandeln, das man keine Zusazuzahlungen bekommt, dafür etwas mehr Jahresbrutto? Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
bigvic Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 Hi, Soll man da lieber so verhandeln, das man keine Zusazuzahlungen bekommt, dafür etwas mehr Jahresbrutto? jedem wie es beliebt. Ich setzte meine Jahresgehaltforderung immer so an, dass ich auch ohne Gimmicks zufrieden bin. Denn beim Geld, bin ich frei in meiner Entscheidung, wie ich es einsetze. Und dann gehen halt die Verhandlungen los ... Ist immer ein Rechenspiel - setze die Gimmicks [die du willst/benötigst] gegen das Brutto (ggf. mit Steuernachteilen) ins Verhältnis und dann schau wo mehr bei rum kommt. ciao, vic Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
gollum12 Geschrieben 2. September 2008 Teilen Geschrieben 2. September 2008 Da muss ich mich wohl mal intensiver belesen. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
basty8123 Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 [ot] wenn ich das schon lese... ohne ne diskussion auslösen zu wollen und nur als kleiner Einwurf nebenbei: Wer bestimmt denn den Wert? [/ot] zurück zu Ursprungsfrage: Jup ein bissl Verhandlungsspielraum draufschlagen. Versuch aber ruhig noch ein wenig höher zu Pokern. 32500.. halte ich für, um es vorsichtig auszudrücken, zu hoch. Bedenke aber auch, wie viele Gehälter du bekommst und rechne dann hoch, sonst kann es sein, dass du z.B. sagst du möchtest 24 000 € im Jahr und dann wird das durch 13 Monatsgehälter geteilt, was n bissl doof sein kann, wenn man sich ausrechnet, was man so zum Leben im Monat braucht etc. Kurz Nochmal OT Das mit dem Unter Wert verkaufen ist schon richtig. Ich seh das selber auch so. Wer eine Gute Ausbildung hat der Soll auch Gut bezahlt werden. Ich hab keine lust für 2 - 3 T€ Brutto im Monat Arbeiten zu gehen nur weil Irgendwer meint er müsste sich für 1800 € Br. oder noch weniger Versklaven lassen. Ich hab mom. ca 60T€ Netto / Jahr und das soll eigentlich mehr werden und net weniger. Grüße Basty Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
mistro Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 Kurz Nochmal OT Das mit dem Unter Wert verkaufen ist schon richtig. Ich seh das selber auch so. Wer eine Gute Ausbildung hat der Soll auch Gut bezahlt werden. Ich hab keine lust für 2 - 3 T€ Brutto im Monat Arbeiten zu gehen nur weil Irgendwer meint er müsste sich für 1800 € Br. oder noch weniger Versklaven lassen. Ich hab mom. ca 60T€ Netto / Jahr und das soll eigentlich mehr werden und net weniger. Grüße Basty Nur weil root = god ist muss des ja nun nicht auch stimmen! Es ist immerhin "nur" eine normale Ausbildung als FI und da sind Gehälter zwischen 2-4k Brutto doch in Ordnung! Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
basty8123 Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 Hallo Ja Okay Stimmt Gehälter zwischen 2 - 4 T€ sind für den FI schon Okay am Anfang. Aber mit der Zeit sollte das meiner Meinung nach schon mehr werden. ( Muss ja nicht gleich im 1,2 oder 3en Jahr sein ). Ich habe wenn man es streng nimmt auch eine FI Ausbildung + Diverse Zusätze. Aber ich hab mich halt auch auf ein Thema spezialisiert deshalb verdien ich etwas mehr und das finde ich aber sowas von Okay. Gruß Basty Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Cleo Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 hmm ich frage nochmal.. Wer bestimmt den den Wert? Wer eine Gute Ausbildung hat der Soll auch Gut bezahlt werden. FIAwler mit guter Ausbildung fängt in einer neuen Firma als Tester an. Kenntnisse hat der FIAwler in Programmieren. Mit testen hatte er aber nix am Hut. Nehmen wir an, die Tester verdienen einen Tick weniger als normalerweise die Programmierer in diesem Unternehmen. Programmierer werden Gut bezahlt, Tester eher Durchschnitt. Warum soll der FIAwler als Programmierer bezahlt werden, wenn er keine Erfahrung in dem Gebiet Testen hat? (kann sich jeder selber beantworten) Nicht falsch verstehen. Ich gönne jedem ein maximum an Gehalt und ein tolles leben. Der Wert eines Mitarbeiters ist von so vielen Faktoren abhängig, dass ein "Verkauf dich nicht unter Wert" ein total sinnloser Spruch ist. Jungen Leuten werden so potentielle Jobs schlecht geredet, weil sie weniger verdienen. Keiner is gerne der Dumme, der am wenigsten verdient. Aber 1. es ist nicht das Ende der Fahnenstange, sondern der Anfang 2. Am Anfang is Berufserfahrung wichtiger als die Kohle, was nicht heissen soll man soll nicht probieren das Maximum rauszuholen. Aso und noch eine Kleinigkeit.. Du verdienst evtl. mehr weil du dich spezialisiert hast. Das ist aber auch nicht überall so. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
JavaDeveloper Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 Ich hab mom. ca 60T€ Netto / Jahr und das soll eigentlich mehr werden und net weniger. wow Kompliment. Darf ich fragen was du beruflich machst ? und was du gelernt / studiert hast ? Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
bigvic Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 (bearbeitet) Hi, tja, manche leute verdreifachen ihr Einkommen in 7 Monaten - klick. Ausserdem darf man Freiberufler nicht mit Angestellten vergleichen. Und netto-Angaben sind ebenfalls, wie wir ja alle wissen, sowieso nicht vergleichbar. ciao, vic Bearbeitet 3. September 2008 von bigvic Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
Cleo Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 hehe.. also Freiberufler mit Angestellten zu vergleichen geht tatsächlich schief... mal ganz davon abgesehen, dass ein Freiberufler kaum eine tatsächliche summe für das laufende Jahr nennen kann. Also ich zumindest kann das nicht, da ja noch ein paar Wochen dieses Jahr zu werkeln sind.. Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
basty8123 Geschrieben 3. September 2008 Teilen Geschrieben 3. September 2008 wow Kompliment. Darf ich fragen was du beruflich machst ? und was du gelernt / studiert hast ? Hab ich doch schon gesagt ich hab den FISI Abschluss. Und ich mach Softwareverteilung ( Automatisiert ) also nix soooo berühmtes. Bin allerdings Freiberufler. Da hat Cleo recht so ein vergleich hinkt etwas. Tatsächlich habe ich anfang dieses Jahres noch weniger verdient. Allerdings hat sich das durch einen Projektwechsel inzwischen erhöht und die Verträge sind auch längerfristig. Deshalb diese Aussage von mir. Und wenn man sich einmal an einen höheren Verdienst gewöhnt hat fällt es schwer wieder für weniger zu arbeiten zumal sich leider meine kosten auch erhöht haben, so dass ich jetzt schwierigkeiten hätte mit 3500€ "Brutto" auszukommen. Man will ( muss ) sich ja auch Rücklagen bilden. Trotzdem stehe ich auch zu meiner Aussage von damals ich war damals zufrieden und bin es Heute auch ( logisch ) Übrigens hab ich grad gesehen das ich 60T€ Netto geschrieben hab Richtig ist aber 60 T€ BRUTTO ( was aber auch reicht ). Gruß Basty Zitieren Link zu diesem Kommentar Auf anderen Seiten teilen Mehr Optionen zum Teilen...
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