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Informatik Studieren - Wie ist der Alltag?


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Hi Leute!

Mein ständiges hin und her hat ein Ende und ich habe beschlossen Informatik zu studieren.

Nun habe ich einige Fragen was so ein Studium angeht.

Mich würde mal interessieren, ob man als Informatikstudent wirklich so viel Zeit hat...?

Habe da so die komischten Geschichten gehört.

Reicht es eigentlich immer bei den Vorlesungen teilzunehmen oder sollte ich lieber mehr lesen?

Wie oft muss man eigentlich zu Vorlesungen wöchentlich? Ich habe gehört es gibt Übungsstunden? Gehören die dazu? Wie oft sind diese wöchentlich?

Benötige ich einen Laptop? Wieviel Freizeit nimmt so ein Studium allgemein wöchentlich ein?

das sind erstmal einige Fragen...hoffe mir kann jehmand helfen...

mfg

Patrick W.

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Studier zwar keine Informatik, aber der "Umfang" ist bei fast allen gleich.

Du kannst wahrscheinlich mit um die 28 Semesterwochenstunden in der Woche rechnen, da sind Vorlesungen, Übungen, Praktika und was es eben noch so gibt drin. Evtl. könnte man noch Zusatzfächer belegen je nach Hochschule. Oft werden auch Tutorien(?) für einzelne Fächer angeboten.

Ob an Vorlesungen teilnehmen reicht oder nicht, hängt von dir, dem Professor, dem Fach, ... etc. ab.

Ich hab in meinen ganzen Studium bisher den Laptop nur für Präsentationen benötigt. In den Vorlesungen habe ich nie einen dabei, find das auch meistens eher Sinnlos.

Freizeit siehe oben - je nachdem ...es gibt Studenten die sind immer anwesend, es gibt Studenten die siehst du zu den Klausuren etc.

Viele fragen kann dir der Modulplan/Vorlesungsplan an der "wunsch" Hochschule beantworten.

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Ich studiere Informatik: Generell gilt Du wirst sehr viel Mathematik haben, d.h. nicht, dass es sich um "Rechnen" handelt, sondern um Fächer wie Analysis, Numerik, lineare Algebra, Stochastik etc.

Ob man zu Lesungen geht oder nicht, ist eben von jedem selbst abhängig bzw. auch vom Prof. Nicht jeder Prof hat ein Skript o.ä. Bei mir ist zwar ein Skript vorhanden, aber die mündl. Erklärungen bekommt man eben nur in der Lesung. Es ist auch eine Frage der persönlichen Einstellung, wie viel Zeit und auch Engagement Du in Dein Studium stecken willst.

Ich kann Dir sagen, dass die Semesterwochenstunden jedenfalls zu Beginn des Studiums nur schwer zu erfüllen sind. Gerade in Mathe und auch den Grundvorlesungen hast Du meist wochenweise Hausaufgaben und die werden Dich jede Menge Zeit kosten. Evtl wirst Du in einigen Fächern gut sein und anderen eine Menge nachlernen müssen. Da man als Bachelor einen gewissen Notenschnitt erreichen muss, muss man eben auch entsprechend Zeit in die Klausurvorbereitung stecken. Der Modulplan ist eine Richtlinie, es ist kein Stundenplan wie in der Schule, der eingehalten werden muss.

Zur Freizeit kann ich Dir ehrlich sagen, sehr wenig. Ich bin froh, wenn ich zwei Mal die Woche je 2 Stunden mein Training als Kampfsporttrainer machen kann. Teilweise fällt das aber auch mal aus, wenn Seminare o.ä. anstehen. Es wird mit der Zeit durchaus besser, denn je weiter man im Studium kommt, um so mehr Freiheiten erhält man, d.h. z.B. sind Hausaufgaben keine Pflichtabgabe mehr oder für Seminare reicht nur die Präsentation ohne ein zusätzliche Ausarbeitung. Aber es wird eben auch erwartet, dass man sich selbst zusätzliche Arbeit macht.

Generell gilt, nur Skript lernen um zu bestehen wird auf die Dauer nicht reichen. Zum Laptop würde ich Dir raten, dass Du zwar keinen brauchst aber er auch nicht schadet. Vor allem auch hier der Ratschlag sorge dafür dass er lauffähig ist. Wenn er nicht läuft wirst Du mehr Ärger haben.

Zusätzlich zu den Vorlesungen sollte man sich auch in Informatik nahe Themen einarbeiten z.B. LaTeX, diverse Programmiersprachen bzw entsprechende Bibliotheken oder auch Tools wir Maple, Matlab oder R (kommt aber auf den Schwerpunkt an). Es wird generell Vorausgesetzt, dass man Excel, Word und Powerpoint ohne Probleme beherrscht bzw man muss es selbst lernen.

Schau Dir ggf einmal die Verschiedenen Dinge bei mir auf der Webseite an, da ist vom Anfang bis zu meinem aktuellen Studienstand einige Bsps vorhanden

Phil

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Gast Fernstudent

Hallo,

die Antworten auf deine Fragen unterscheiden sich extrem von Hochschule zu Hochschule.

An deiner Stelle würde ich Studenten "deiner" zukünftigen Hochschule & Studiengang aufsuchen und befragen. Natürlich wirst du auch hier unterschiedliche Meinungen hören aber du kannst dich selbst besser einordnen, wenn du dich mit den anderen etwas unterhältst.

Beim Lesen der beiden Beiträge kann ich mich beispielsweise den Erfahrungen von Phil anschließen, obwohl mein Studiengang und auch meine Hochschule eine ganz andere ist. Ein Kumpel studiert dagegen Informatik an einer anderen Hochschule und hat viel Freizeit, obwohl er auch kein Überflieger ist.

Viele Grüße

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Was man eigentlich immer raten kann, dass Du Dich unter dem Semester in die Veranstaltungen Deiner favorisierten Hochschule reinsetzen und Dir mal 3 Wochen den Stoff vor Ort antust.

Diese "Schülerveranstaltungen" divergieren zu den normalen Veranstaltungen, zwischen FH, Uni und auch TU sind durchaus große Unterschiede. Ich bin selbst an einer TU und dort ist der Schwerpunkt in der Mathematik. Ich muss auch sagen, dass manche Fächer mir locker von der Hand gehen und in andere muss ich Arbeit stecken, aber generell möchte ich gute Noten >= 2,0 haben, d.h. ich muss auch in meinen "guten" Fächern schon wirklich Zeit investieren. Aber da ich langsam zum Ende komme, kann ich sagen, dass mit der Zeit "die Luft dünner wird", d.h. viele bleiben auf der Strecke liegen und dadurch werden die Anzahl der Leute, die in der Vorlesung sitzen weniger, was einem dann auch gewisse Freiheiten einräumt z.B. mal spontan ein Thema in der Lesung zu besprechen oder eben gezielt Fragen zu stellen. Die Professoren lassen dann auch teilweise Freiräume für Themenvorschläge oder halten dann Übungen / Tutorien selbst. Ich kann aktuell zu 2 Vorlesungen sagen, dass wir in einer zu dritt (inkl Prof) und in der anderen zu acht (inkl Prof) sind. Das heißt nicht, dass es weniger Arbeiter wird, aber es wird entspannter

Anfängervorlesungen wie Informatik 1-4, Mathe (Analysis und lineare Algebra je 1 und 2), technische Informatik usw hast Du meistens 2 Vorlesungen in der Woche, dazu eine große Übung und je ein Tutorium, was aber nie Pflicht ist. Dazu kommen dann noch die Zeit, die Du selbst für Hausaufgaben brauchst. Am Beispiel Analysis wäre das dann in der Woche ca an Zeit: 2x90min Vorlesung, 1x90min große Übung, 1x90min Tutorium und ca 8-12 Stunden für Hausaufgaben = 18 Stunden für Analysis.

Wenn Du pro Fach je einen vollen Tag an Arbeitszeit rechnest liegst Du ganz gut. Im ersten Semester hättest Du meist die Fächer:

Programmierkurs, Informatik 1, Analysis 1 und lineare Algebra 1 (je nach Uni wird auch lineare Algebra in 2 Fächer Lineare Algebra und diskrete Strukturen aufgeteilt so dass Du 5 Fächer hast). Natürlich kann man sich dann für die Hausaufgaben auch für die Abgabe mit meist bis zu 2 anderen organisieren, so dass dann eben jeder nicht alles bearbeiten muss, aber trotzdem muss man den Stoff spätestens für die Prüfung können

D.h. Du kannst Dir einmal selbst ausrechnen, was so ganz grob an Zeit investiert werden sollte. Alles ist meistens ohne Anwesenheitspflicht, so dass es Dir frei steht zu erscheinen. Es gibt meist drei Arten von Studenten (mal abgesehen von den Leuten, die nichts oder sporadisch was machen):

  • der Stresslerner: Während des Semesters wird nur das nötigste getan, dann aber zum Prüfungszeitraum wird wirklich extrem viel auch Nächste lang gelernt. Dafür sitzt der Stoff dann, weil er unter Druck ins Hirn gelernt wurde
  • der Prüfungslerner: Es wird vor der Prüfung das Wissen komplett kurz genau auf die Prüfung bzw die Fragen die der Prof stellt gelernt. Nach der Prüfung wird das Wissen wieder schnell vergessen. Die Prüfung kann man auch gut damit bestehen, aber man muss evtl für ähnliche Fächer eben wieder neu lernen und Wissen anwenden kann man nur selten
  • kontinuierlicher Lerner: Der Student der regelmäßig während des Semesters arbeitet und zu den Prüfungen eben nochmal intensiver lernt. Das Wissen bleibt dauerhaft im Kopf, zur Prüfung werden Definitionen auswendig gelernt, die aber nach der Prüfung vergessen werden können, das Basiswissen bleibt aber, somit hat man auf Dauer aber die besten Grundlagen auch für andere Fächer

Es ist Dir immer überlassen wie und auch was Du lernst. Natürlich haben die Leute, die eben nur auf den letzten Drücker lernen, subjektiv gesehen mehr Freizeit, müssen aber dann eben damit leben, dass zu gewissen Zeiten sie eben massiv stressresistent sein müssen

Phil

Bearbeitet von flashpixx
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Ich kann mich den Erfahrungen von Phil im Allgemeinen anschließen. Ich studiere an einer Fachhochschule auf Bachelor. Vorallem das erste Semester war mehr als stressig. Von viel Freizeit kann keine Rede sein. Das wird aber später (zumindest an unserer Hochschule) besser. Zum einen gewöhnt man sich mehr an die Arbeit und tut weniger Unnötiges, weil man das Wichtige besser abschätzen kann und zum anderen wird es tatsächlich leichter und vorallem von den Fächern her interessanter, sobald das Grundstudium geschafft ist.

Ein Fehler, den bei uns viele gemacht haben: Die Vorlesung "Grundlagen der Informatik" wurde unterschätzt, weil die Studenten dachten, das wüssten sie sowieso alles schon. Generell rate ich dazu, jede Vorlesung doch zumindest am Anfang mal zu besuchen, damit man auch wirklich weiß, ob man sich ein Wegbleiben darin leisten kann.

Reicht es eigentlich immer bei den Vorlesungen teilzunehmen oder sollte ich lieber mehr lesen?

Weder noch. Es reicht selten, nur teilzunehmen. Das ist eher die Ausnahme. Lesen hilft aber auch kaum. Übung und Nacharbeiten ist viel wichtiger.

Wie oft muss man eigentlich zu Vorlesungen wöchentlich? Ich habe gehört es gibt Übungsstunden? Gehören die dazu? Wie oft sind diese wöchentlich?

Schau Dir den Lehrveranstaltungsplan Deiner Hochschule an.

Benötige ich einen Laptop?

Nein, nicht unbedingt.

Wieviel Freizeit nimmt so ein Studium allgemein wöchentlich ein?

Das hängt ganz von Dir ab. Man hat aber weniger Freizeit als in der Schule.

Edit:

Die von Phil benannten Stresslerner haben es bei uns ziemlich schwer, weil wir noch bis kurz vor der ersten Prüfung Belege erbringen müssen und keinerlei Vorbereitungszeit für die Prüfungen erhalten. Es geht bei uns eigentlich nur, indem man kontinuierlich lernt.

Grüße

Ezra

Bearbeitet von Ezra
Nachtrag - siehe Edit
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Danke für die ausfürlichen und aufschlussreichen Antworten.

Bisher habe ich keine neuen Fragen parat, jedoch würde ich gerne um einige empfehlungen bitten.

Damit mir der Einstieg ins Studium nicht so schwer fällt, würde ich gerne vorher in meiner jetzigen Freizeit einige hilfreiche Lektüren lesen.

Könnte mir da jehmand welche empfehlen?

mfg

Patrick W.

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Vorher Lektüre lesen? Nun ja, das bringt meiner Meinung nach relativ wenig. Viel besser und wichtiger ist es, von Anfang an dabei zu sein, nichts schleifen zu lassen, die Vorlesungen zu besuchen, auch wenn es - wie meistens - keine Anwesenheitspflicht gibt und mit den Skripten der Professoren zu lernen, soweit diese einigermaßen brauchbar sind (gemeint sind natürlich die Skripten, nicht die Profs.) Das gilt allgemein eigentlich für fast jeden Studiengang. Ich hab 2006 angefangen BWL zu studieren (FH), da war die Situation in etwa mit deiner vergleichbar, ich musste vorher auch nichts besonderes lernen. Es war eben ausreichend, von Anfang an vernünftig mitzuarbeiten.

Schau dich lieber gleich mal zu Beginn des 1. Semesters in der Bibliothek um (einer der wichtigsten Räume jeder Hochschule ...). Manche Unis/FHs bieten sogar Führungen durch die Bibliothek für die Erstsemester an, damit diese sich dort schneller/besser zurechtfinden.

Gruß fach_i_81

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Mich würde mal interessieren, ob man als Informatikstudent wirklich so viel Zeit hat. Habe da so die komischten Geschichten gehört.
*lach* Wo hast du denn diese Behauptung gehört?

Ein klares "Ja, hat man" oder "Nein, hat man nicht" kann wohl niemand geben, das hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Da wäre natürlich erstmal die Uni bzw. FH selbst. Je nach Ausprägung ist der Stoff da sehr unterschiedlich. Wieviel Zeit ich für die Verarbeitung des neuen Wissens verplanen musst ist auch wieder von Typ zu Typ unterschiedlich. Dem einen geht sowas sehr locker von der Hand und er muss nicht in der Vorlesung sitzen, dem Prof. zuhören und das Wissen ist im Kopf. Das ist allerdings eher die Ausnahme. Eine gewisse Zeit für Nachbereitung, Erweiterung und Vertiefung wirst du immer einbringen müssen. Wieviel genau? Keine Ahnung was für ein Lerntyp du bist.

Generell ist das Spektrum sehr weit gefächert. Wer wenig explizit lernt (entweder weil er es nicht will oder nicht braucht) der hat logischerweise auch deutlich mehr Freizeit.

Reicht es eigentlich immer bei den Vorlesungen teilzunehmen oder sollte ich lieber mehr lesen?
Siehe oben - hängt an vielen Kriterien.

  • Bist du eher der Typ, der sein eigenes Lerntempo hat und gerne im Stoff hin und her springt? Dann wirst du eher durch selbständiges Lesen weiterkommen. Bist du jemand, der sich vieles gerne "vorkauen" lässt dürftest du in der Vorlesung deutlich besser aufgehoben sein. Im realen Leben wird es eine Mischung aus beidem sein.
  • Bei einem guten Professor, der es versteht die Inhalte lebendig an seine Studenten zu vermitteln macht eine Vorlesung nicht nur Spaß, sondern man nimmt auch sehr vieles mit. Bei einem Professor, der nur den Stoff aus dem Skript runterleiert bringt auch körperliche Anwesenheit wahrscheinlich nicht wirklich viel.
  • Manchmal geht aus der Theorie nicht alles hervor und man benötigt "Anekdoten" oder andere reale Beispiele um wirklich zu verstehen worum es geht. Und manchmal ist sowas schwierig zu Papier zu bringen, ergo: Vorlesung.

Wieviel Freizeit nimmt so ein Studium allgemein wöchentlich ein?
Auch hier ist das gesamte Spektrum von "überhaupt keine Freizeit" bis "jede freie Minute" vertreten. Wieviel das für dich konkret ist musst du für dich selbst feststellen (Abhängigkeiten siehe wieder oben).
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Nun ja, das bringt meiner Meinung nach relativ wenig.

Das mag vielleicht auf eine FH zutreffen, aber definitiv nicht auf eine Uni. Das Script und die Vorlesung sind dafür gedacht, dass Du einen "roten Faden" bekommst, Tutorien / Übungen zeigen die knapp die Praxis, aber ich gehe nicht davon aus, dass Du aufgrund dessen manche Problemstellungen direkt beherrschst. Vor allem in den höheren Semestern ist definitiv Eigeninitiative gefragt.

Als Literatur kann ich für Informatik das hier empfehlen

"Lehrbuch Grundlagen der Informatik" von Balzert, da es so die Grundlagen der Algorithmen und Datenstrukturen ist. Zusätzlich ist auch von Robert Sedgewick das Buch "Algorithmen" zu empfehlen.

Für Analysis wären z.B. der Königsberger und Heuser zu empfehlen (Analysis 1 und 2). Für lineare Algebra ist der Pareigis ganz gut (Lineare Algebra für Informatiker), deckt aber oft nicht den kompletten Stoff für Algebra 1 und 2 ab

Zu meinem Vorposter möchte ich anmerken, dass ein Vergleich zwischen BWL und Informatik etwas weit hergeholt ist. Informatik kommt aus dem mathematischen Bereich, Du muss in der Informatik keine Daten interpretieren, sondern Formalismen entwickeln z.B. ist eine typische Klausuraufgabe ist zu zeigen, in welcher Komplexitätsklasse ein Algorithmus ist oder zu zeigen, dass die Länge der Koch-Kurve unendlich, die Fläche dahingegen endlich ist.

Analog sehen die Klausuren in der Mathematik aus, es geht nicht darum einen Grenzwert oder Integral zu bestimmen, sondern es gibt eine Aussage wie z.B. "zeigen Sie, dass die Reihe für jeder natürliche Zahl s in N mit x >= 2 konvergiert: Summe(k=1 bis unendlich) 1/k^s"

Phil

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Hi,

ich habe letztes Jahr angefangen zu studieren und komme eigentlich recht gut damit klar.

Wichtig ist allgemein, das man kontinuierlich lernt. Es bringt nichts das Wissen nur zu den Prüfungen anzuhäufen.

Plane regelmäßig Zeit zum lernen ein und treff dich mit deinen Mitstudenten um in kleinen Lerngruppen eventuelle Fragen zu klären.

Ein Notebook ist meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, aber öfters hilfreich. In den Vorlesungen kann man es meistens ausgeschaltet lassen, da es dann eh nur ablenkt. Dafür kann man es dann in den Lerngruppen umso besser gebrauchen wenn mal eine kleinigkeit Programmiert werden soll.

Da kommt es aber auch wieder auf die Person drauf an.

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Zu Jogibaer0411 kann ich nur F'Ack sagen.

Der PC gehört nach Hause, in der Lesung kommt man mit Block und Papier locker aus. Eine gute Lerngruppe, nicht weil man die Leute nett findet, sondern weil sie studieren wollen (Leute die lieber Party machen gibt es eine Menge). Evtl noch ein paar Einführungsbücher und einen funktionierenden INet Zugang, reicht definitiv erst einmal aus

Phil

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Gast Fernstudent
Damit mir der Einstieg ins Studium nicht so schwer fällt, würde ich gerne vorher in meiner jetzigen Freizeit einige hilfreiche Lektüren lesen.

Könnte mir da jehmand welche empfehlen?

Hier kann ich mich selbst zitieren, siehe oben:

die Antworten auf deine Fragen unterscheiden sich extrem von Hochschule zu Hochschule.

Suche ein paar Studenten deiner zukünftigen Hochschule auf und bespreche das Thema mit ihnen. Die Studenten können dir sicherlich ein Skript von z.B. Mathe oder theoretische Informatik geben, teilweise gibt es auch sehr gute Videovorlesungen oder eben das Buch des Professors.

Wir wissen leider immer noch nicht, ob du eine Universität oder "Fachhochschule" besuchen möchtest, geschweige denn den Namen deiner Hochschule.

Viele Grüße

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Das mag vielleicht auf eine FH zutreffen, aber definitiv nicht auf eine Uni. Das (...)

Nicht unbedingt. Natürlich möchte ich nicht zu sehr pauschalisieren, aber die Frage, die sich dabei stellt, ist ja letztendlich, ob man mit dem entsprechenden (Buch-) Stoff auch tatsächlich etwas im (Grund-) Studium anfangen kann. Das muss nun nicht unbedingt der Fall sein. Der Autor verfasst sein Werk ja nicht in der Zielsetzung, einen Studienanfänger möglichst gut auf seine ersten Vorlesungen vorzubereiten. Abgesehen davon hast Du - bevor Du überhaupt die erste Vorlesung besucht hast - noch keine Orientierung davon, was behandelt wird (du hast natürlich die meistens im Internet veröffentlichten Studienpläne usw..., wo man alles nachlesen kann, allerdings ist die Frage ja, was der Professor nun behandelt, wie er es darstellt usw...

(@Patrick.W ansonsten, wie schon oben erwähnt: hol dir die Skripte, geh in die Bücherei, spricht mit Mitstudenten, das erscheint mir auf jeden Fall sinnvoll.)

Gruß fach_i_81 :)

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Nicht unbedingt. Natürlich möchte ich nicht zu sehr pauschalisieren, aber die Frage, die sich dabei stellt, ist ja letztendlich, ob man mit dem entsprechenden (Buch-) Stoff auch tatsächlich etwas im (Grund-) Studium anfangen kann. Das muss nun nicht unbedingt der Fall sein. Der Autor verfasst sein Werk ja nicht in der Zielsetzung, einen Studienanfänger möglichst gut auf seine ersten Vorlesungen vorzubereiten.

Wenn Du Dir einmal die von mir genannten Literaturvorschläge anschaust und z.B. Dir mehrere Uniskripte für Informatik 1+2 / Analysis 1+2 / Lineare Algebra 1+2 anschaust, wirst Du feststellen, dass diese Werke den Stoff der Fächer ganz gut treffen.

In den Grundvorlesungen werden sicherlich keine neuen Forschungsinhalte vermittelt, so dass die Themen z.B. Reihen, Folgen, Integrale, Differentiale, Algroithmen & Datenstrukturen (Listen, Stack, Rekursion usw), durchaus auch an den verschiedenen Hochschulen eben unterrichtet werden. Evtl wird es eine andere Programmiersprache sein oder der Prof wird es etwas theoretischer bzw praktischer machen, inhaltlich kann ich auch durch einen Uniwechsel bestätigen, sind die Grundlesungen nahezu identisch

Phil

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@flashpixx:

Ich hab mich umgeschaut und ich würde mir gerne das Buch "Lehrbuch grundlagen der informatik" kaufen, jedoch habe ich das Problem das es 2 Auflagen davon gibt...einmal eine von 1999 und eine von 2004. Reicht es wenn ich die ältere hab oder sollte es die neuere und aktuellere Variante sein?

mfg

Patrick W.

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@flashpixx:

Ich hab mich umgeschaut und ich würde mir gerne das Buch "Lehrbuch grundlagen der informatik" kaufen, jedoch habe ich das Problem das es 2 Auflagen davon gibt...einmal eine von 1999 und eine von 2004. Reicht es wenn ich die ältere hab oder sollte es die neuere und aktuellere Variante sein?

mfg

Patrick W.

auch als nicht-student weiß ich dass sich in der IT vieles sehr kurzfristig ändert oder neu dazu kommt. und in 5 Jahren tut sich ne Menge. Von dem her..

grüße

delen

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[eine Auflage] von 1999 und eine von 2004. Reicht es wenn ich die ältere hab oder sollte es die neuere und aktuellere Variante sein?
Spontan würde ich immer die neueste Auflage eines Buches kaufen, es sei denn (bei Medizinbüchern kommt das gerne mal vor habe ich mir sagen lassen) die Preise unterscheiden sich exorbitant.

Inhaltlich kommt es bei Informatikbüchern sehr drauf an, worüber geschrieben wird. Die Dokumentation über ein bestimmtes Framework oder ein bestimmtes Produkt ist nicht selten schon zum Zeitpunkt der Drucklegung nicht mehr 100% up to date. Erläuterungen zu Grundlagenthemen (Algorithmen, Compilerbau, etc.) hingegen haben sich in den letzten 20 Jahren oftmals nicht wirklich grundlegend geändert - da tut es oftmals auch ein älteres Standardwerk. Sehr schönes Beispiel: The Mythical Man Month. Ursprünglich Mitt eder 70er Jahre geschrieben aber sehr große Teile gelten heute noch praktisch unverändert weiter.

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Also meiner Ansicht nach müsste ein Buch aus 99 für das Grundstudium locker reichen. Denn weder in der relevanten Mathematik oder Informatik ändert sich etwas.

Das Neueste was man von der Mathematik aus dem Grundstudium mitnimmt ist vermutlich Stochastik und dürfte nicht jünger als 1970 sein.

Fast das Gleiche gilt auch für Informatik also für die Algorithmen und die Grundlagen der Rechnerarchitektur. Da ist es völlig wurscht, ob der RAM Riegel mit DDR3 @ 1066 MHz getaktet wird oder nicht. Es geht um Basics wie Caching oder von Neumann (seine Theorie ist schon über 60 Jahre alt und alle aktuellen Rechner basieren auf dessen Modell!)

Zumindest ist das meine Erfahrung.

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Ein kleiner Hinweis aus der Praxis was wir in vielen Lesungen fest gestellt haben, dass Neuauflagen durchaus auch eine Menge Tippfehler haben, also evtl doch vielleicht das Vorgängerbuch besorgen, wenn die neuste Version grade erschienen ist (Gerade Computergraphik hat da manchmal in den mathematischen Darstellungen Fehler bei den Indizies oder Vorzeichenfehler)

Tipp dabei: Wirklich mehrere Quellen quer lesen, wenn es keinen Sinn macht

Phil

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