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und wieder eine 0-Runde


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Hallo,

Vorweg: Vielleicht kennt der eine oder anderen von euch einen ähnlichen Fall und weiß einen Ausweg aus dieser doch sehr individuellen Misere.

Ich bin 22 Jahre alt, habe 2003 meine mittlere Reife mit 2,2 und 2007 mein Abitur mit 3,3 abgeschlossen. Seit 2008 (2007 musste ich meinen Zivildienst leisten) bin ich auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle als Anwendungsentwickler bzw. Administrator (Systemintegration).

Ich habe 2007 40 Bewerbungen und dieses Jahr 30 verschickt (mache von ihnen auch als IT-Kaufmann). Die Billanz: 6 Bewerbungsgespräche sowie 0 Zusagen.

Vor 2 Monaten habe ich ein Bewebungstraining sowie diverse Tests in dieser Richtung absolviert (z.b. das Auftreten, Rhetorik etc.)

(Leider) wurde mir gesagt, dass meine schriftlichen Bewerbungen sowie meine Wortführung in persönlichen Gesprächen Vorbildlich seien. Lediglich meine Fachkenntnisse* sollten ich nur zu hälfte erwähnen da dies die Ausbilder einschüchtern könnte. Ich habe auch bereits an mein äußeres gedacht, aber 60 kg auf 1,70m ist nicht gerade als "zu Fett" zu bezeichnen und optisch könnte ich der Sohn von Hugh Grant sein.

Wie auch immer, in DE ist man(n) ohne einen "Schein" praktisch wertlos.

Ich dachte in diesem Zusammenhang auch über ein Studium der Informatik nach, leider ist Informatik sehr Mathematik lastig (ich habe in Mathe meine einzige 4). Insbesondere Diskrete Mathematik mit einer durchfallrate von über 70% ist für nicht Mathematik-begabte nicht zu meistern.

Somit scheidet dieser Weg für mich aus.

Ich habe also Google angeschmissen und fand:

b.i.b. International College

Gibt es eine ähnliche Einrichtung ebenfalls im Raum Mannheim?

Google gab mir nur das DAA-Technikum welches wiederrum nur für Leute mit Berufserfahrung (Umschüler) gedacht ist.

*

Programmierung prozedural:

c - spezialisierung: netzwerk Protokolle

php

bash - scripting

Programmierung Objekt Orientiert:

c++ - ohne Mehrfachvererbung

java

Betriebssysteme ohne GUI:

openSuSe - mit LPC 1

freeBSD

Betriebssysteme mit GUI:

openSuSe

freeBSD/desktopBSD

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@sageichnicht:

Ja da haste wohl recht, dummerweise sah es streckenweise sehr gut aus (Nach dem ein oder anderen Vorstellungsgespräch) und wenn man nach einem Jahr alle Firmen im Umkreis von 40km abgegrast hat, muss man sich ein Jahr darauf nicht nochmal dort Bewerben, sprich man braucht immer neue Unternehmen die auch immer wieter entfernt sind.

Naja jedenfalls zweifele ich zunehmend an den geistigen Fähigkeiten der "Personal"-Chefs.

Wer nicht in der lage ist einen nachgewiesenen LPC-1 Inhaber mit umfangreichen Programmierkentnissen für läpische 700 Euro (sozialabgaben bereits eingerechnet) zu heuern, ist schlichtweg in der falschen Brange.

Deswegen würde ich auch gerne auf eine Art Schule gehen, die mir den Staatlich geprüften Informatiker bieten kann. Diese kann auch gerne etwas kosten (bis 400 im Monat).

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Warum nur lokal bewerben? flexibilität zeigen und deutschlandweit bewerben. Ansonsten schauen viele Firmen eben auf die Mathe Note weil dies viele mit "logischen Denken" in Verbindung setzen. Was hast du in den einem Jahr nun gemacht? Nichts?

Ich würde bei einer Bewerbung um eine Ausbildung auch nicht mit meinen Kenntnissen hausieren gehen, sondern zeigen, warum man interesse an dem Job hat und am Unternehmen.

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(Leider) wurde mir gesagt, dass meine schriftlichen Bewerbungen sowie meine Wortführung in persönlichen Gesprächen Vorbildlich seien. Lediglich meine Fachkenntnisse* sollten ich nur zu hälfte erwähnen da dies die Ausbilder einschüchtern könnte. Ich habe auch bereits an mein äußeres gedacht, aber 60 kg auf 1,70m ist nicht gerade als "zu Fett" zu bezeichnen und optisch könnte ich der Sohn von Hugh Grant sein.

Wie auch immer, in DE ist man(n) ohne einen "Schein" praktisch wertlos.

Du suchst einen Ausbildungsplatz und sagst, dass man in DE ohne Schein nichts wert ist? Ich glaube eher, dass du dich entweder bei den falschen Firmen bewirbst, oder halt doch nicht alles so toll ist, wie man dir sagt. Bewerbungstraining, Aussehen, Auftreten und ` hin oder her: Irgendwo daran wird es scheitern. Kannst du hier mal eine deiner Bewerbungen posten?

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Außerdem machen die meisten den Fehler, sich nur bei "großen Unternehmen" zu bewerben. Und genau diese wollen oft Leute mit weniger Vorkenntnissen, weil man diese noch "formen" kann und diese keinen "versauten" Programmierstil haben...war bei meinem so und kenn ich auch von vielen anderen "großen".

Wer nicht in der lage ist einen nachgewiesenen LPC-1 Inhaber mit umfangreichen Programmierkentnissen für läpische 700 Euro (sozialabgaben bereits eingerechnet) zu heuern, ist schlichtweg in der falschen Brange.

Wenn du gar nicht mehr ausgebildet werden musst/willst, dann bewirb dich bei kleinen Unternehmen :beagolisc

@Rumpel84: ich würde mal Mannheim schätzen ;)

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hoi,

Naja jedenfalls zweifele ich zunehmend an den geistigen Fähigkeiten der "Personal"-Chefs.

Wer nicht in der lage ist einen nachgewiesenen LPC-1 Inhaber mit umfangreichen Programmierkentnissen für läpische 700 Euro (sozialabgaben bereits eingerechnet) zu heuern, ist schlichtweg in der falschen Brange.

naja

1. Viele Ausbildungsbetriebe wollen selber ausbilden und nicht die "Fehler" von anderen ausbuegeln

2. LPC-1? was ist das?

3. ich hoffe, Deine Rechtschreibung ist in Deiner Bewerbung besser ;)

sorry, aber Du kommst sehr arrogant rueber, damit haette ich auch kein Interesse

Gruesse

Cat

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@chickie:

Ich habe letztes Jahr das angesprochenen Zertifikat gemacht und freiberuflich bei der Entwicklung eines Java-Netzwerk Clients mitgewirkt. Ich habe von der Firma auch eine entsprechende Bescheinigung erhalten.

Bezüglich der "großen Unternehmen" so habe ich bereits darauf geachtet kleinere Unternehmen vorzuziehen. Wie du bereits richtig beschrieben hast, neigen diese Unternehmen eher zu Massenabfertigung und Standartisierung.

Zur Flexibilität, persönlich wäre es kein Problem den Standpunkt zu wechseln, leider würde sich dies zwangsläufig auf die finanzielle Gesamtsituation niederschlagen, welche wiederrum vom Ausbildungsbetrieb indirekt mitgetragen werden muss. Das würde bedeuten das ich alles im Umkreis von ca. 80 km per Zug erreichen könnte und auch würde. In diesem Fall wäre nur die Pendeler-BahnCard zu bezahlen, welches auch aus eigener Tasche zu machen wäre.

@cat:

Mit deinem ersten Punkt hast du wohl nicht ganz unrecht. Dummerweise werden die Absagen nie begründet. Von den sechs Vorstellungsgesprächen waren drei unbegründete Absagen dabei. Die restlichen haben die Plätze entweder über Vitamin-B vergeben oder sie haben andere Azubis übernommen (z.b. Bankrott eines Partnerunternehmens).

Zum Zeiten Punkt: Ach es gibt doch google. Aber nun gut...

Das Linux Professional Certificate, ist ein Zertifikat welches in 3 Grade eingeteilt ist. Grad Nr. 1 ist der "Anfänger-Grad" Grad Nr. 3 der Professionelle. Es geht im besonderen um die Benutzung von Linux auf der Terminal-Ebene. Einschreiben kann man sich kostenlos auf Home - LPI -

Vorbereiten kann man sich mittels Fachliterator die man sich jedoch selber organisieren sollte, oder man vertraut seinen eigenen "Künsten".

Lediglich die Prüfungsabnahme kostet 130 Euro. Die Prüfung kann bei Authorisierten Unternehmen oder auf großen Messen (CeBit etc. abgelegt werden) vollzogen werden.

Zum dritten: Du darfst sie behalten.

Naja das kommt auf den Standpunkt an, dass ich mich nicht wie ein 16 Jähriger ausdrücke und auch nicht unbedingt in der gleichen Liga spiele, würde ich als "angemessen gereift" bewerten. Ob man das gleich als Arrogant abwerten muss ....

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@cat:

Zum Zeiten Punkt: Ach es gibt doch google. Aber nun gut...

Das Linux Professional Certificate, ist ein Zertifikat welches in 3 Grade eingeteilt ist. Grad Nr. 1 ist der "Anfänger-Grad" Grad Nr. 3 der Professionelle. Es geht im besonderen um die Benutzung von Linux auf der Terminal-Ebene. Einschreiben kann man sich kostenlos auf Home - LPI -

Vorbereiten kann man sich mittels Fachliterator die man sich jedoch selber organisieren sollte, oder man vertraut seinen eigenen "Künsten".

Lediglich die Prüfungsabnahme kostet 130 Euro. Die Prüfung kann bei Authorisierten Unternehmen oder auf großen Messen (CeBit etc. abgelegt werden) vollzogen werden.

naja .. die Zertifizierung heisst aber nicht LPC-1, sonder LPIC-1 kleiner aber bedeutender Unterschied, wenn Du mal danach googlen solltest ;)

Zum dritten: Du darfst sie behalten.

Naja das kommt auf den Standpunkt an, dass ich mich nicht wie ein 16 Jähriger ausdrücke und auch nicht unbedingt in der gleichen Liga spiele, würde ich als "angemessen gereift" bewerten. Ob man das gleich als Arrogant abwerten muss ....

ich bewerte das, was Du hier schreibst, ....

Cat

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Naja das kommt auf den Standpunkt an, dass ich mich nicht wie ein 16 Jähriger ausdrücke und auch nicht unbedingt in der gleichen Liga spiele, würde ich als "angemessen gereift" bewerten. Ob man das gleich als Arrogant abwerten muss ....

Ich glaube aber, dass es genau das ist, was dir bei Bewerbungen das Genick bricht. Ein paar Auszüge?

(Leider) wurde mir gesagt, dass meine schriftlichen Bewerbungen sowie meine Wortführung in persönlichen Gesprächen Vorbildlich seien. Lediglich meine Fachkenntnisse* sollten ich nur zu hälfte erwähnen da dies die Ausbilder einschüchtern könnte. Ich habe auch bereits an mein äußeres gedacht, aber 60 kg auf 1,70m ist nicht gerade als "zu Fett" zu bezeichnen und optisch könnte ich der Sohn von Hugh Grant sein.

Wie auch immer, in DE ist man(n) ohne einen "Schein" praktisch wertlos.

Naja jedenfalls zweifele ich zunehmend an den geistigen Fähigkeiten der "Personal"-Chefs. Wer nicht in der lage ist einen nachgewiesenen LPC-1 Inhaber mit umfangreichen Programmierkentnissen für läpische 700 Euro (sozialabgaben bereits eingerechnet) zu heuern, ist schlichtweg in der falschen Brange.

Die beiden Auszüge finde ich schon ganz nett. Bei meinem Arbeitgeber wäre danach für dich auch Schluss gewesen, egal wie gut du bist.

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Gast sohndesraben

Also mal ganz ehrlich, wenn einer so geschwollen daher redet, dann hat das für mich nix mit gereifter Persönlichkeit, Natürlichkeit oder enormen Wissen zu tun.

Ich hatte im Bereich Programmieren überhaupt keine Vorkenntnisse, dahingegen aber ein sehr gutes Allgemeinwissen, sehr gute Englischkenntnisse, dazu noch eine "natürliche, lockere, entspannte Art" (lt. Personalchefin). Ich habe alle Tests am Bewerbertag sehr gut abgeschnitten, nur in dem Mathetest hatte ich einen Schnitzer... Aber auch meine Mathe-Abinote war nicht so der Hit.

Dennoch wurde ich genommen, weil ich durch mein Auftreten überzeugt habe und sie alle Potential in mir vermuten.

Auch andere Arbeitgeber, großer und kleinerer Unternehmen, waren an mir als Auszubildendem interessiert, so dass ich die "Qual der Wahl" hatte. ;)

Das hier ist ebenfalls kein Großbetrieb, wie z.B. die Deutsche Telekom mit ihrer Massenabfertigung... Wir sind in unserer Branche jedoch ein anerkannte Partner für viele (große) Kunden. In meinem Standort werden nur zwei Azubis (inklusive mir) ausgebildet und man nimmt sich viel Zeit für uns, soweit das möglich ist.

Deine Vorbildung kann noch so gut sein, aber sobald du gekünzelt wirkst durch Sprache, Gesten und allen anderen BlaBla, dann wirst du wohl kaum eine Chance haben.

Man sollte sich als möglicher Azubi nicht als der neue Chef des Unternehmens präsentieren, aber natürlich auch nicht sein Licht unter den Scheffel stellen.

Eine ausgewogene Mischung braucht man....

Aber vielleicht findest du noch einen Arbeitgeber der genau das sucht, was du auch hier im Forum verkörpern willst....

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