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Fernstudium oder Zertfikate


Jan S

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bin gerade im 3.lehrjahr als Fisi und habe bald Abschlussprüfung.

Während meiner Ausbildung habe ich in einer Abendschule mein Fachabitur gemacht bis letztes Jahr Dezember.

Nun bin ich am überlegen ob ich nun ein Fernstudium machen soll neben dem Job oder lieber Zertifizierungen?

Was würdet ihr machen.

Einzigste Voraussetzung ist: Ich muss mein Job weiter machen können.

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Nun bin ich am überlegen ob ich nun ein Fernstudium machen soll neben dem Job oder lieber Zertifizierungen?

Was würdet ihr machen.

Kommt drauf an was du damit erreichen willst.

Die Frage ist wie - soll ich mir ein Geländewagen oder einen Sportwagen kaufen?

Wenn du ins Gelände willst, dann holst dir wohl eher keinen Sportwagen ...

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also Geld spielt in erster Linie keinerlei Rolle - also was die Weiterbildung angeht.

Ich möchte die Weiterbildung/Studium allerdings neben meinem Job machen.

Das heißt 5Tage arbeiten!!!

Was ich erreichen will?

Ich möchte später im Ausland arbeiten im IT-Bereich.

Entweder als IT-Consultant oder ähnliches. (etwas höheres, etwas mehr Geld) ;)

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Da wird Dich beides zum Ziel führen können und keines muss zum Ziel führen. Es gibt exzellente IT-Consultants, die nicht studiert haben, jedoch gute und anerkannte Zertifikate vorweisen können (es gibt auch welche, die weder das eine, noch das andere haben und gut sind), und genau so gibt es Leute mit akademischen Abschlüssen, die IT-Consultants sind. Das liegt zum Teil auch daran, dass sich jeder IT-Consultant schimpfen kann und das auch ein dehnbarer Begriff ist. Der eine sieht sich als Systemadmin, der verschiedene Standorte seiner Firma betreut, als IT-Consultant, der andere ist Softwareentwickler und arbeitet als Freelancer im Team und ist IT-Consultant.

Mein Tipp: mach, was Dich mehr interessiert. In meinen Augen merkt man, ob jemand etwas gemacht hat, weil es im Lebenslauf wirken soll, oder ob Interesse dahinter steckt.

Ich habe als IT-Consultant (Technische Projektleitung Softwareentwicklung als Externer) während dem Job studiert (auch 5-Tage-Woche) und das geht schon ganz gut, wenn man diszipliniert ist (das setze ich voraus, wenn Du das Abi auch abends gemacht hast.

Peter

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Ich habe von 2003 bis 2008 im Virtuellen Fachhochschulverbund studiert (OnCampus) und zunächst meinen Bachelor of Science in Medieninformatik an der FH Wolfenbüttel, und danach den Master an der TFH Berlin absolviert. Diese Studiengänge werden dort auch als Präsenzstudiengänge angeboten, sind aber für die VFH als reine Fernstudiengänge umkonzipiert worden.

Peter

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lohnen sich denn fernstudiengänge like sgd?

ist ja im endeffekt kein richtiges studium wenn ich mich nicht irre...

Die haben auch Hochschulstudiengänge ... von daher musst du genauer werden.

Inwiefern sich das Wissen, dass dort vermittelt wird lohnt kann ich nicht beurteilen. Wenn ich mir aber z.B. die Kurse "Systembetreuung und -administration" anschaue, dann sollte das doch alles in deiner FI-Ausbildung behandelt worden sein.

Ich persönlich sehe diese Kurse eher als Weiterbildung für Leute an, die keine Lehre in der IT gemacht haben und gern mal einen Einstieg in die Themen hätten um ggf. einfache Aufgaben in dem Tätigkeitsfeld zu übernehmen und nicht als Fortbildung für ausgebildete FIler.

Bearbeitet von bigvic
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...weil ein drei- bis fünfjähriges Studium dir nämlich total viel bringt, wenn deine Firma zur Zeit händeringend nach ITIL Experts sucht und dir solche Schulungen anbietet... :rolleyes:

Ein Studium ist ja auch eine langfristige Investition und nichts für Menschen, die nur die nächsten 12 Gehaltsabrechnungen im Auge haben!

dachte an die Kurse:

- Gepr. Web-Content-Manager

- IT-Sicherheit in Rechnersystemen

- Gepr. IT-Sicherheitsmanager

- Grundkurs Wirtschaftsinformatik

- Gepr. IT-Projektkoordinator

- Gepr. IT-Berater

Was haltet ihr davon?

Wie gesagt, Du solltest erst einmal klären, ob Du studieren willst. Kurse/ Zertifikate und Studium sind zwei unterschiedliche Entwicklungsschienen.

Wobei ich mich natürlich schon frage, zu was Du Dein Fachabi (oder Fachhochschulreife?) gemacht hast, wenn Du nicht studieren willst?!

GG

Bearbeitet von pruefer_gg
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Genauso, wie beispielsweise eine Ausbildung zum ITIL Expert oder zu einem anderen "hochwertigen" Weiterbildungstitel... ;)

Naja. Zum Vergleich "ITIL Expert"-Titel vs. "Akademischer Grad".

Zitat aus Pulp Ficition:

"Dasselbe Spiel nicht. Und auch nicht die Liga.

Es ist noch nicht einmal derselbe Sport."

Ein Studium stärkt nicht nur die fachliche, sondern auch in vielen Zügen die Allgemeinbildung, beweist, dass man sich langfristig seine Zeit vernünftig einteilen kann, dass man durchhalteevermögen besitzt, wissenschaftlich arbeiten kann etc. Außerdem weis man in jedem Land was es mit einem akademischen Grad auf sich hat. Der ITIL Expert ist etwas sehr spezielles, zu einem Standard, der sehr neu ist und theoretisch sehr schnell wieder überholt sein kann. Wenn jemand eine neue ISO Richtlinie für den IT Bereich beschließt muss man sich entsprechend neu orientieren und man "muss" grad das nächste "ITIL" Zertifikat machen. Fundiertes Grundwissen von Informationsmodellierung, kenntnisse in algorithmischer Mathematik etc. ersetzt das nicht.

Ich will den ITIL Expert auf keinen Fall schlecht machen. Aber das ist meiner Ansicht nach etwas, worauf in den nächsten 4,5 Jahren hohen Wert gelegt wird... dann wird er in der schnell wachsenden IT Welt überholt sein.

Achtung: Ich kennzeichne hiermit alles als eigene Meinung und will mit keiner Silbe sagen, dass diese "richtig" ist.

Bearbeitet von wildertroll
tippfehler ...
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Naja. Zum Vergleich "ITIL Expert"-Titel vs. "Akademischer Grad".

Versteh mich nicht falsch: Ich will den ITIL Expert nicht mit einem Studium vergleichen, das sind zwei paar Schuhe. :)

Ich wollte nur belegen, dass auch Studium-fremde Weiterbildungen eine langfristige Investition sind, da auch diese teilweise (nebenberuflich) lange dauern und viel Inhalt haben :)

So wie pruefer_gg es ausgedrückt hat, sind solche Weiterbildungen nur für Leute, die nicht weiter, als ihre 12 nächsten Monatsabrechnungen schauen ;)

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Versteh mich nicht falsch: Ich will den ITIL Expert nicht mit einem Studium vergleichen, das sind zwei paar Schuhe. :)

Ich wollte nur belegen, dass auch Studium-fremde Weiterbildungen eine langfristige Investition sind, da auch diese teilweise (nebenberuflich) lange dauern und viel Inhalt haben :)

So wie pruefer_gg es ausgedrückt hat, sind solche Weiterbildungen nur für Leute, die nicht weiter, als ihre 12 nächsten Monatsabrechnungen schauen ;)

Ich habe deinen vorherigen Post falsch interpretiert:

"Genauso, wie beispielsweise eine Ausbildung zum ITIL Expert oder zu einem anderen "hochwertigen" Weiterbildungstitel... "

Ich dachte, das Wörtchen "genauso" bezieht sich aufs Studium, nicht auf die diversen Scheine bzw. Zertifikate.

Generell gilt jedoch: "Bildung ist nie verkehrt. " :) (Zitat von einem unserer Vorstände)

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Versteh mich nicht falsch: Ich will den ITIL Expert nicht mit einem Studium vergleichen, das sind zwei paar Schuhe. :)

Gut, dann sind wir uns ja einig!

Ich wollte nur belegen, dass auch Studium-fremde Weiterbildungen eine langfristige Investition sind, da auch diese teilweise (nebenberuflich) lange dauern und viel Inhalt haben :)

Naja, ich sehe da aber häufig eine begrenzte Wirkungsdauer. Da sie regelmäßig wiederholt bzw. aufgefrischt werden müssen

So wie pruefer_gg es ausgedrückt hat, sind solche Weiterbildungen nur für Leute, die nicht weiter, als ihre 12 nächsten Monatsabrechnungen schauen ;)

Naja, es können auch 24 oder 36 Gehälter sein. Danach müssen sie wiederholt werden - oder sie haben sich überlebt.

GG

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Naja, es können auch 24 oder 36 Gehälter sein. Danach müssen sie wiederholt werden - oder sie haben sich überlebt.

Ich wüsste nicht, weshalb das Wissen einer Mitarbeiterführung-Weiterbildung oder einer Projektmanagement Fortbildung nach x Monaten veraltet sein sollte ;)

Du pauschalisierst mir ein wenig zu viel... :rolleyes:

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Ich wüsste nicht, weshalb das Wissen einer Mitarbeiterführung-Weiterbildung oder einer Projektmanagement Fortbildung nach x Monaten veraltet sein sollte ;)

Du pauschalisierst mir ein wenig zu viel... :rolleyes:

Weil z.B. ITIL v4, ITIL v.5 o.ä. kommt.

Außerdem habe ich nicht über das Wissen, sondern Zertifikate gesprochen. Und die müssen - meistens zumindest - regelmäßig wiederholt werden.

Übrigens spricht nichts dagegen, sich auch nach einem Studium fortzubilden. Allerdings dann von einer anderen Basis aus.

Also kann im Falle eines Studiums das eine tun, ohne das andere zu lassen.

GG

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Wenn du noch studieren willst und nebenbei arbeiten, schau dir das mal an:

FOM - Hochschule für Oekonomie & Management - University of Applied Sciences

bachelor of science - wirtschaftsinformatik

anschließend kannst dann ja deinen

Master in IT-Management machen.

Das heisst natürlich wenn du in einer der Städte tätig bist. Wechseln von einer FOM-Uni stadt in ne andere ist auch super einfach da überall dieselben vorlesungen gehalten werden sogar die präsentationen sind gleich.

Präsenzstudium abends is oft angenehmer als sich am abend allein vor den Uni Stoff zu setzen ;-)

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Hast du denn schon mal über die Alternative "Operativer Professional" nachgedacht?

den kannst du inzwischen schon fast in jeder stadt machen, und die meisten Bildungsanbieter bieten ihn auch berufsbegleitent an. (Wenig Präsenz, viel Virtual Classroom).

Hier geht es wirklich um die Praxis, er ist staatlich anerkannt und ist auf der Ebene des Meisters oder technikers.

Operative Professionals Augsburg

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