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Stellenvermittlung über Personalagenturen


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Ich habe irgendwie den Eindruck dass der Markt der Personalagenturen boomt. Nicht das ich so viel Bewerbungserfahrung hätte, aber allein dass ich über bestimmte Business-Netzwerke regelmäßig Job-Angebote bekomme macht mich stutzig. Ich weiß nicht ob ich damit allein bin, oder es an der wirtschaftlichen Situation mit den wenigen Fachkräften liegt.

Blättert man in Stellenanzeigen, so finde ich relativ wenig von dem was ich genau suche. Frage ich einen Personaler ob er ein anderes passendes Angebot hat, dann kommt er zumindest mit einem weiteren Kontakt, der vielleicht etwas hat.

Eigentlich hatte ich früher eher die Einstellung, dass die Firma die etwas von mir möchte, oder zu der ich möchte einen direkten Kontakt mit mir oder ich mit ihr aufnehmen soll. Die Eindrücke der letzten Jahre scheinen aber so zu sein:

- Es gibt wenig Leute, also sprechen die Firmen wiederum verstärkt die Agenturen die mehr Ressourcen in die Suche nach passenden Leuten stecken können.

- Das Filtern von passenden Bewerbungen und Bewerbern kostet viel Zeit, und mit der elektronischen Mailflur benötigt das Aussortieren viel mehr Zeit, auch das können Agenturen besser.

- Umgekehrt fühlen sich Bewerber von Agenturen vielleicht etwas besser behandelt, da diese ja dem Bewerber per se "positiv" gegenüberstehen, d.h. sie wimmeln ihn nicht gleich ab, da sie ja diese auch als Kunden auch brauchen, während die Unternehmer zunächst vor lauter Aufwand und Projektstress nicht wirklich die Zeit und Muße haben sich um die Bewerber angemessen zu kümmern.

Wie stellt sich das bei euch dar? Habt ihr euren Job über eine Agentur, klassische Stellenausschreibung, Arbeitsamt oder Initiativbewerbung bekommen?

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Personalagenturen sind auch aus meiner Sicht mittlerweile normal. Wie alles andere wird heutzutage eben auch Personalbeschaffung ausgegliedert.

Ich persönlich habe auch kein Problem damit. Meine letzten drei Jobs habe ich über solche Agenturen vermittelt bekommen und da war nur eine Zitrone dabei. Dafür konnte aber die Personalvermittlung nichts und genau dafür ist ja auch die Probezeit.

Für mich haben Personalagenturen noch einen Vorteil: Sie vermitteln nur Stellen, die wirklich besetzt werden sollen. Bei Stellenausschreibungen weiß man ja heute nicht mehr genau, ob das nur versteckte Werbung ist, oder ob dort wirklich jemand gesucht wird. Vom dem stellenweise furchtbaren Bewerber-Management mal ganz abgesehen...

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Ich bin derzeit zufrieden mit meiner Arbeit und bin nicht auf der Suche. Trotzdem kommen seit ein paar Monaten in Wochenrhythmus Anfragen rein. Teilweise konkret, teilweise spam-ähnlich.

Ab einer bestimmten Ebene landen die offenen Stellen nicht mehr bei Stepstone und co. Hier werden vermehrt Agenturen zum Einsatz kommen. Dadurch das bei den Vermittlern ein Interesse besteht, dass der Vermittelte "langfristig" im neuen Unternehmen bleibt, denke ich, dass es eine gute Entwicklung ist.

Meine Meinung:

Bei einer Stellenausschreibung mit hohem finanziellen Risiko bei einer Fehlbesetzung werden in Zukunft vermehrt Agenturen zum Einsatz kommen.

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Wie stellt sich das bei euch dar? Habt ihr euren Job über eine Agentur, klassische Stellenausschreibung, Arbeitsamt oder Initiativbewerbung bekommen?

Ich habe meinen Job über eine klassische Bewerbung bekommen. Die Stellenanzeige habe ich auf der Jobbörse der Arbeitsagentur gefunden. Aber ein Kollege hat auch eine Personalvermittlung genutzt. Er war zufrieden und hat es weiter empfohlen. Ich glaube die Agentur hieß Computer Futures.

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  • 2 Wochen später...
Dadurch das bei den Vermittlern ein Interesse besteht, dass der Vermittelte "langfristig" im neuen Unternehmen bleibt, denke ich, dass es eine gute Entwicklung ist.

Warum sollte der Vermittler daran ein Interesse haben? Beispiel: Ein Immobilienmakler würde gern jeden Monat "bis zu zwei Netto-Monatskaltmieten" kassieren (durch Mieterwechsel), (wenn der Vermieter mitspielen würde).

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  • 3 Wochen später...

Wie Lordy schon festgestellt hat sind Personalvermittlungsagenturen sowas wie ausgegliederte Personalabteilungen und gehen aktiv auf Personalsuche. Und das zur Festanstellung. Das erspart den Firmen die diese Agenturen beauftragen einfach die Arbeit mit dem bewerbermanagement und nicht jedes kleine Start-up-Unternehmen hat erfahrene Personaler eingestellt. Für die loht es sich dann eben die Profis extern mit der Personalsuche zu beauftragen

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Warum sollte der Vermittler daran ein Interesse haben? Beispiel: Ein Immobilienmakler würde gern jeden Monat "bis zu zwei Netto-Monatskaltmieten" kassieren (durch Mieterwechsel), (wenn der Vermieter mitspielen würde).

Die Vermittler haben sich mit der Zeit einen eigenen Kundenstamm aufgebaut, den sie kontinuierlich pflegen müssen (wie in jedem anderen Unternehmen auch). Wenn sie nur Kandidaten liefern, die die Probezeit nicht überstehen, wird der Kunde sich das vielleicht ein paar mal anschauen, und sucht sich dann einen anderen Anbieter. Deswegen liegt es im Interesse des Vermittlers seine Kandidaten langfristig unterzubringen.

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Deswegen liegt es im Interesse des Vermittlers seine Kandidaten langfristig unterzubringen.

Wer sagt denn, dass die Vermittler (ich schreibe nicht: Headhunter) überhaupt einen Auftrag hat, längerfristige Arbeitsverhältnisse herzustellen? Will der Auftraggeber vielleicht "stets kurzfristig & schnell akute Probleme gelöst haben", um dann wieder (bei erneuten Bedarf) auf "frisches Personal" zugreifen zu können? So spart der Auftraggeber Fortbildungskosten und und und....

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Das kann natürlich passieren. Gerade im Zeitalter von Xing und co. wird es für diese Art von Vereinbarungen aber schwieriger. Man spricht miteinander.

Nehmen wir einfach mal den Fall an das sich ein Auftraggeber projektbezogen auf diese Weise Mitarbeiter besorgt. Diesen Mitarbeiter wird er nur innerhalb der Probezeit, bzw. durch befristete Verträge wieder los. Zudem muss er die Provision des Vermittlers bezahlen. Wenn man das alles aufsummiert, könnte sich ein Freelancer oder ein externer Dienstleister mehr lohnen. Wenn man den Vertrag doch noch unterschreibt, wird man sicherlich schnell durch Gespräche mit Kollegen erfahren, das man auf das falsche Pferd gesetzt hat.

Mein Fazit hierzu: Es kann passieren. Man bekommt es relativ früh mit.

Wenn es aber um leitende Funktionen / langfristige Projekte geht, hat der Auftraggeber eher eine längerfristige Zusammenarbeit im Sinn. Da gibt man schon eher mal Geld für einen Vermittler aus, alleine um die Chance zu erhöhen einen passenden Kandidaten zu finden.

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