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Meine Abschlusspräsentation (mit Bild und Ton!): Feedback erwünscht


Apfelchips

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Hallo zusammen,

ich hab meine Abschlusspräsentation aufgenommen und auf in meine Dropbox geladen. Die Ton- und Bildqualität ist leider nicht die Beste, aber zum hören und sehen sollte's ausreichen, denke ich. ;)

Ich bitte Euch um Feedback zur Präsentation!

Zielgruppe:

„Sie sind seit Kurzem als Betreuer blinder und sehbehinderter Personen tätig und möchten das ÖPNV-Navi näher kennen lernen um einzuschätzen, ob es für die Personen, die Sie betreuen, geeignet ist.“

Präsentation ansehen

Beste Grüße

Patrick

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Ich fange mal an, einfach aufzuschreiben, was mir auffällt....

. es ist eine Präsentation an eine ausgewählte Zielgruppe, trotzdem würde ich den eigenen Namen in die Titelfolie aufnehmen

- "erhalten sie dann eine .... Livevorführung des ganzen"; irgendwie hört man Anführungszeichen um das Wort Livevorführung

- den Folienübergang zu Problemstellung empfinde ich als zuviel

- nur eine Kleinigkeit, aber schräg: "aus Sicht von Blinden und Sehbehinderten"; vielleicht nicht gerade das Wort "Sicht"

- "wie soll ich sagen" - vermeiden. Floskel

- "schafft die Nachteile beiseite" - beseitigt die Nachteile? schafft beiseite klingt nicht gut

- Personalisieren meint eigentlich, die Anwendung den eigenen Bedürfnissen oder Vorlieben anpassen; was Du als Personalisierung beschreibst, ist die Dateneingabe; eine Funktion, die zur Nutzung des Programms zwingend erforderlich ist

Da ist noch ein anderes Problem: Blinde und sehbehinderte, die so schlecht sehen, dass sie durch dieses System Unterstützung benötigen, sollen auf einem recht kleinen Display eine Listenauswahl treffen oder etwas auf einer Tastatur eintippen. Wenn sie das können, können sie auch gut genug sehen, das System nicht zu brauchen. Viele Smartphone-Navis bieten auch die Möglichkeit, das Ziel einzusprechen. Das wäre vielleicht die bessere Wahl.

Wenn ein Betreuer das Ziel eingeben soll und nicht der Blinde/Sehbehinderte selbst, dann sollte das an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden.

- "da das ÖPNV-Navi ganz genau weiß, wo sie hin möchten, kann es die Informationen [....] auch ganz präzise steuern" - es kann Informationen präzise geben oder den Anwender präzise lenken

- "festlegen, in welchen Fällen sie wie benachrichtigt werden" - auch da: Spracheingabe?

- nach "Benachrichtigung bei Erreichen der Zielposition" ist das Video beendet

- bietet das Programm eigentlich die Möglichkeit, Infos auf Knopfdruck zu wiederholen (selbes Problem wie zu hohe Umgebungslautstärke "was hat er gesagt?")

... meine Anmerkungen zum video.

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Danke fürs Feedback, Pixie! Auf ein paar Punkte möchte ich nochmal eingehen:

. es ist eine Präsentation an eine ausgewählte Zielgruppe, trotzdem würde ich den eigenen Namen in die Titelfolie aufnehmen

Name und Betrieb habe ich drin, nur in dieser Version rausgenommen. (Ich möchte den Betrieb hier nicht öffentlich nennen.)

- den Folienübergang zu Problemstellung empfinde ich als zuviel

Hinter den Übergängen steht ein System, die sind nicht einfach so dahingeklatscht. Ich weiß, dass Animationen und Übergänge generell verpönt sind - aber darüber möchte ich zumindest an dieser Stelle ungern diskutieren.

- Personalisieren meint eigentlich, die Anwendung den eigenen Bedürfnissen oder Vorlieben anpassen; was Du als Personalisierung beschreibst, ist die Dateneingabe; eine Funktion, die zur Nutzung des Programms zwingend erforderlich ist.

Der Anwender kann einstellen, in welchen Fällen er wie benachrichtigt werden möchte. Das ist aus meiner Sicht eine Personalisierung. Möglicherweise kommt das aber falsch rüber - danke!

Da ist noch ein anderes Problem: Blinde und sehbehinderte, die so schlecht sehen, dass sie durch dieses System Unterstützung benötigen, sollen auf einem recht kleinen Display eine Listenauswahl treffen oder etwas auf einer Tastatur eintippen. Wenn sie das können, können sie auch gut genug sehen, das System nicht zu brauchen. Viele Smartphone-Navis bieten auch die Möglichkeit, das Ziel einzusprechen. Das wäre vielleicht die bessere Wahl.

Wenn ein Betreuer das Ziel eingeben soll und nicht der Blinde/Sehbehinderte selbst, dann sollte das an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden.

Der Blinde/Sehbehinderte soll das Programm schon komplett selbst bedienen - das hast Du richtig verstanden.

Da der Anwender im Extremfall gar nichts sehen kann, erübrigt sich auch das problem mit dem "recht kleinen Display". ;-)

Die Navigation erfolgt u. a. über eine Sprachausgabe - das werde ich in der Live-Vorführung zeigen und auch nochmal verstärkt am Anfang erwähnen.

Die Sache mit der Spracheingabe behalte ich im Hinterkopf; eventuell werde ich im Fachgespräch ja damit konfrontiert.

- "festlegen, in welchen Fällen sie wie benachrichtigt werden" - auch da: Spracheingabe?

Da wären wir wieder bei der Personalisierung. Es geht hier im die Art, wie der Anwender vom System benachrichtigt wird. Daher: Sprachausgabe, keine Spracheingabe.

Evtl. werd ich diesen Teil nochmal überarbeiten, damit das klarer wird.

- nach "Benachrichtigung bei Erreichen der Zielposition" ist das Video beendet

Das ist leider ein Dropbox-Problem. Bitte das Video manuell herunterladen.

- bietet das Programm eigentlich die Möglichkeit, Infos auf Knopfdruck zu wiederholen (selbes Problem wie zu hohe Umgebungslautstärke "was hat er gesagt?")

Ja, man kann alle Ansagen nochmal wiederholen lassen. Das erwähne ich auch.

... meine Anmerkungen zum video.

Vielen Dank!

Und noch eine Ergänzung: "hochverfügbar" würde ich bei der ausgewählten Zielgruppe nicht als bekannt voraussetzen und kurz erklären. Oder anders formulieren.

.

Damit ist gemeint, dass das Programm (praktisch) immer funktioniert, weil das über GPS funktioniert.

Ich werd das umformulieren.

Bisschen kurz - nur 5 Minuten.

Das liegt (scheinbar) an Dropbox. Lad Dir das Video bitte manuell herunter - der Video-Embed ist kaputt.

Das Video ist 9 Minuten lang - dazu kommt dann noch eine Live-Vorführung, die ungefähr 5 Minuten dauert. Damit komme ich auf 15 Minuten +/- 1 Minute. Hab das extra trainiert. ;-)

Bearbeitet von Apfelchips
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Der Blinde/Sehbehinderte soll das Programm schon komplett selbst bedienen - das hast Du richtig verstanden.

Da der Anwender im Extremfall gar nichts sehen kann, erübrigt sich auch das problem mit dem "recht kleinen Display". ;-)

Die Navigation erfolgt u. a. über eine Sprachausgabe - das werde ich in der Live-Vorführung zeigen und auch nochmal verstärkt am Anfang erwähnen.

Die Sache mit der Spracheingabe behalte ich im Hinterkopf; eventuell werde ich im Fachgespräch ja damit konfrontiert.

Wie soll denn die Eingabe erfolgen?

Kennst Du Konzepte, wie das andere blindengerechte Systeme machen?

Persönliche Frage(n): Wie kams zu dem Projekt? Macht Eure Firma mehr auf dem Sektor?

.

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Das Video ist 9 Minuten lang - dazu kommt dann noch eine Live-Vorführung, die ungefähr 5 Minuten dauert.

Ohne jetzt den Link angeschaut zu haben. Du hast ein 9-minütiges Video (mit IHK abgesprochen, ob das geht?) + 5 Min Redezeit? Wenn ich die IHK-Vorgaben richtig deute, dann sollten diese 15 Min aus Präsentation bestehen. Soll heißen Reden, Visualisieren, Vorführen, Präsentieren. Was machst du während den 9 Minuten Film?

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Wie soll denn die Eingabe erfolgen?

Über eine Onscreen-Tastatur, über die der Anwender mit dem Finger gleitet. Via Sprachausgabe wird vorgelesen, auf welchen Buchstaben er gerade sein Finger hält.

Ich werd das mal als Video aufnehmen und hier posten. Nur damit Du/Ihr das mal siehst/seht. ;-)

Kennst Du Konzepte, wie das andere blindengerechte Systeme machen?

Ich habe mich mit derartigen Unterstützungssystemen im Bereich der Smartphones und des Computers (Braillezeile, Screenreader und derartiges) beschäftigt.

"Meine" Firma entwickelt u. a. iPhone-Software, weshalb andere Plattformen gar nicht in Frage kamen. Beschäftigt habe ich mich damit trotzdem — denn ich fand und finde diesen Blick auf andere Lösungen bzw. Lösungsansätze wichtig und interessant.

Falls Du mit Deiner Frage auf konkrete Konzepte angespielt hast, dann würd ich mich freuen, wenn Du mir da einen Link mit weiteren Infos an die Hand geben kannst.

Persönliche Frage(n): Wie kams zu dem Projekt? Macht Eure Firma mehr auf dem Sektor?

Wir machen nichts speziell für Blinde oder Sehbehinderte, sondern sind im Bereich der allgemeinen Softwareentwicklung (u. a.) für mobile Plattformen tätig.

Die Idee dieser App habe ich eingebracht. (Es handelt sich trotzdem um ein "echtes", betriebliches Projekt.)

Bearbeitet von Apfelchips
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Ich verstehe es so:

Er hat seine Präsi aufgenommen. Diese war 9 Minuten lang. Danach hat er noch seine Software 5 Minuten lang live vorgeführt. Dies hat er aber rausgeschnitten.

Genau so ist es. Insgesamt komme ich auf 15 Minuten (Redezeit inkl. Demonstration). Ich plane natürlich nicht, einfach das Video dort abzuspielen. Das hab ich nur für Euch gemacht. ;-)

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Die Demonstration eines Programms/ einer Lösung ist nicht Bestandteil der Präsentation. Du sollst Dein Projekt vorstellen - und nicht die Lösung.

In sofern sehe ich auch in dem Video keine Projektpräsentation, sondern eine ziemlich nervige Verkaufsveranstaltung (vom Inhalt, vom Wording und vom Tonfall).

Bei uns würde das keine 30% bringen!

GG

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Die Demonstration eines Programms/ einer Lösung ist nicht Bestandteil der Präsentation.

Ich finde momentan den Thread nicht wieder, aber in diesem Prüfungsdurchgang hat ein PA explizit auf eine Vorführung der Lauffähigkeit einer Lösung bestanden.

------

Tante Edit lässt ausrichten:

http://www.fachinformatiker.de/abschlussprojekte/147114-programmierung-vorfuehren-waehrend-projektpraesentation.html

Bearbeitet von Chief Wiggum
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Patrick hatte an anderer Stelle geschrieben, dass seine IHK eine von denen ist, wo man sich eine Zielgruppe aussuchen muss... also nicht den PA als Zielgruppe hat, sondern Kunde, Interessent, Schulungsteinehmer, Management o.ä.

.

Das ändert aber doch nichts daran, dass man den Projektverlauf - und nicht das Produkt vorstellen soll? Nur mit einer anderen Schwerpunktsetzung. Oder sehe ich das falsch?

@chief: An diesen Thread erinnere ich mich auch. Aber normalerweise (hätte ich vielleicht hinzufügen sollen) ist das unerwünscht. Abgesehen davon meine ich, dass es sich dabei um ein Missverständnis gehandelt hätte.

Und wenn es so sein sollte, dann ist das eine Ausnahme, die man im Vorfeld mit der IHK klären sollte.

GG

Bearbeitet von pruefer_gg
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@chief: An diesen Thread erinnere ich mich auch.
Dann solltest du mal den Absolutheitsanspruch deiner Meinung und der Gepflogenheiten deines Prüfungsausschusses überdenken. Du bist nur ein kleines Mitglied eines Prüfungsausschusses in Deutschland.

Wie viele Ausschüsse für die IT-Berufe gibt es in Deutschland?

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Dann solltest du mal den Absolutheitsanspruch deiner Meinung und der Gepflogenheiten deines Prüfungsausschusses überdenken. Du bist nur ein kleines Mitglied eines Prüfungsausschusses in Deutschland.

Wie viele Ausschüsse für die IT-Berufe gibt es in Deutschland?

Einmal davon abgesehen, dass ich nirgendwo eine Absolutheitsanspruch geltend gemacht habe: Wenn Du den von Dir verlinkten Thread durchliest, wird Du feststellen, das alle Poster überrascht waren. In sofern ist da schon eine deutliche Tendenz zu erkennen!

GG

Bearbeitet von pruefer_gg
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Die für mich zuständige IHK Bielefeld schreibt die Bestimmung einer Zielgruppe vor, in der sich der Prüfungsausschuss hineinversetzen soll.

Dabei ist jede Zielgruppe zulässig. Natürlich hat die Präsentation schon den Charakter einer Verkaufsveranstaltung — denn immerhin sollen die Betreuer davon überzeugt werden, dass die Applikation nützlich ist.

Demnach bin ich auch nicht dazu verpflichtet, den Projektverlauf darzustellen. Wo soll das denn bitte schön stehen?

In der Handreichung der IHK-Bielefeld steht:

"Durch die Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er fachbezogene Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen, den für die Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen sowie die Vorgehensweise im Projekt begründen kann.

Da ich als Zielgruppe eine Gruppe angegeben habe (oder angeben werde), die nicht einmal ansatzweise Interesse an dem Projektverlauf hat, wäre es (in meinen Augen) absolut nicht zielgruppengerecht, wenn ich diesen präsentieren würde.

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Durch die Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er [...] die Vorgehensweise im Projekt begründen kann.

Um meine Vorgehensweise zu begründen, muss ich meine Vorgehensweise bei der Projekterstellung erstmal erläutern.

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Um meine Vorgehensweise zu begründen, muss ich meine Vorgehensweise bei der Projekterstellung erstmal erläutern.

Da das aber in dieser Form nichts in einer "zielgruppenorientierten Präsentation" zu suchen hat, wird man sicher im Fachgespräch auf die "Vorgehensweise im Projekt" eingehen.

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@Patrick: Ich sehe das ähnlich wie Du. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, könntest Du vorab nocheinmal mit Deiner IHK telefonieren, ob die von dir gewählte Zielgruppe zulässig ist. Denn eins ist richtig: Du stellst Dein Produkt und nicht Dein Projekt vor. Wenn der PA sagt, Du hättest eine Zielgruppe wählen müssen, der du Dein Projekt vorstellst, wäre das ... schade.

.

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@Pixie

Ich weiß von einer Person, die im zuständigen Prüfungsausschuss der IHK Bielefeld sitzt, dass diese Zielgruppe völlig in Ordnung ist.

Aber ich werde dort trotzdem noch einmal anrufen — muss da ohnehin noch etwas Organisatorisches klären.

Ich gebe Euch hier Bescheid, was mir mitgeteilt wurde.

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