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Firmenwechsel begründen


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Hallo zusammen,

wenn man schon nach 2-3 Jahren Unternehmen verlassen möchte, dann wird ganz sicherlich beim Bewerbungsgespräch nach einem Grund gefragt.

Ist dieser Grund ok, oder wird es zu negativ gesehen?

- Einige ausländische Standorte wurden geschlossen und man befürchtet, dass irgendwann auch deutsche Standorte geschlossen werden können. Firmenzahlen sind schlecht. Man will bei einem Unternehmen arbeiten, wo man das Gefühl hat, dass der Arbeitsplatz auch in 20 Jahren sicher ist.

- Verträge mit externen Mitarbeitern wurden nicht mehr verlängert, wenn interner Mitarbeiter aus der Abteilung geht (Rente oder höhere Stelle) werden keine Neue mehr eingestellt, Arbeit bleibt bei anderen liegen.

- regelmäßige Rufbereitschaft am Wochenende - man kann sich nirgendswo weit von zu Hause aufhalten.

Danke

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Ja, was ist aber mit dem Fall, wenn ich mich für die gleiche Position mit ähnlichen Aufgabentätigkeiten bewerbe? (Vor allem wenn man

gerade 5% mehr Gehalt haben möchte?)

Wie soll man dann den Wechselgrund äußern?

Nach 2 Jahren weggehen, da denkt das neue Unternehmen, dass man es auch nach 2 Jahren verlässt oder sonst was nicht stimmt.

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Du hast dort um die drei Jahre Ausbildung gemacht, dann zwei Jahre dort gearbeitet, ergibt also fünf Jahre. Ist doch kein schlechter Zeitpunkt. Dass man 20 Jahre in einem Unternehmen bleiben möchte kommt zwar durchaus vor, wenn man aber Fortschritte machen möchte, kann man alle 3-6 Jahre die Firma wechseln.

Du kriegst ja ein Arbeitszeugnis. Dort wird etwas in der Art von:

- [Name] verlässt das Unternehmen aufgrund seinem eigenen Wunsch

oder

- [Name] verlässt das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen.

Bei letzterem ist ja klar, bei ersterem brauchst du tatsächlich nur "aus persönlichen Gründen" antworten, falls du gefragt wirst. Natürlich kannst du auch sagen "sah mein Arbeitsplatz in Gefahr", aber ich würde jetzt keine großartige Story im Sinne von "aalso, es gab x Standorte und nach und nach wurden sie geschlossen blabla nur eine Frage der Zeit blabla Miese Stimmung im Unternehmen blabla Umstrukturierungen blabla ich übergangen blabka" ;)

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Ja, was ist aber mit dem Fall, wenn ich mich für die gleiche Position mit ähnlichen Aufgabentätigkeiten bewerbe? (Vor allem wenn man

gerade 5% mehr Gehalt haben möchte?)

Wie soll man dann den Wechselgrund äußern?

Nach 2 Jahren weggehen, da denkt das neue Unternehmen, dass man es auch nach 2 Jahren verlässt oder sonst was nicht stimmt.

Wer allein fuer 2000 oder 3000 Euro Brutto im Jahr den Job wechselt hat einen an der Klatsche meiner Meinung nach... Aber klar wir koennen uns ein paar Spezialfaelle konstruieren, wo man natuerlich keine Begruendung findet ;)

Ansonsten hab ich persoenlich bisher nur Erfahrung in internationalen Aktiengesellschaften sammeln koennen und da war man eher froh, wenn die Leute ueberhaupt mal 2 Jahre geblieben sind ;)

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@pr0gg3r

nein, ich habe dort keine Ausbildung gemacht.

Ich denke das ist bißchen mager, wenn ich beim Vorstellungsgespräch nur sage, dass ich aus persönlichen Gründen wechseln will.

@Wuwu

ich möchte aus oben gegannten Gründen evtl. gehen, dazu gibts Probleme mit dem Chef.

Da ich schon nicht schlecht bezahlt werde, kann ich Absage nur aus zu hoher Gehaltsforderung beim neuen AG bekommen, wenn ich mehr als 5% fordere.

Dazu bin ich im einem Konzern, wo Fluktuation ganz niedrig ist.

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ich möchte aus oben gegannten Gründen evtl. gehen, dazu gibts Probleme mit dem Chef.

Warum, die Chemie und damit die Atmosphaere stimmen halt nicht mehr, was Deiner Produktivitaet natuerlich nicht foerderlich ist. Manchmal passt es einfach nicht mehr und dann orientiert man sich eben neu.

Sieh es doch mal so, der potentielle neue AG sucht doch, sprich eigentlich ist ihm ******* egal warum Du Dein Unternehmen verlaesst, so lange Du also menschlich nicht unter aller Kanone bist (indem Du Deinen alten Konzern auf uebelste runter redest), fachlich passt und nicht noch 6 oder 7 andere Kurzbeschaeftigungen im Lebenslauf hast, sind die eigentliche Gruende sowas von uninteressant. Du legst zu viel Gewicht auf diese einzelne Frage.

5% sind NICHTS selbst bei 60.000 Euro Grundgehalt reden wir hier ueber 3.000 Euro brutto mehr, was absolut laecherlich ist. Dein neuer AG kennt doch wohl hoffentlich nicht Deinen jetzigen Gehaltsscheck...

Was die jetzige Fluktuationsrate bei Deinem Konzern mit allem zu tun hat verschliesst sich mir, das sind Zahlen, auf die der neue AG absolut keinen Einblick hat.

Von einem Arbeitsvertrag sollen beide Seiten profitieren, nicht nur der AG, die Zeiten in denen die Mehrzahl der Leute 20 Jahre Firmenjubilaeum feiern sind halt einfach vorbei.

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Vielleicht mache ich mir davor zuviel den Kopf, aber ich will einfach auf die Fragen vorbereitet sein.

Chemie und damit die Atmosphaere stimmen nicht (bzw. nicht so wie ich es mir vorgestellt haben) - ich kann mir vorstellen, dass man im Vorstellungsgespräch dann in diesem Bereich gebohrt wird. (was passt genau da nicht? haben Sie schnell Probleme mit Kollegen, etc. ...) Einfach sagen, dass man zu dem Thema nichts mehr sagen will, hmm..

Ich weiß noch wie ich bei aktuellen Firma VG hatte, auf die Frage warum ich wechseln will, hab ich gesagt, ich will neue Herrausforderungen und was neues lernen - dann kam gleich zweite Frage, und warum welchseln Sie nicht in ihrem alten Unternehmen einfach die Abteilung? Kann mir vorstellen, dass so eine Frage wieder vorkommen könnte (dort hatte ich noch eine gute Antwort parat. )

edit: apropo Gehaltsscheck, die Unternehmen fragen auch gerne was man aktuell verdient, bin da bißcher bei der Wahrheit geblieben.

Bearbeitet von hund555
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Ich weiß noch wie ich bei aktuellen Firma VG hatte, auf die Frage warum ich wechseln will, hab ich gesagt, ich will neue Herrausforderungen und was neues lernen - dann kam gleich zweite Frage, und warum welchseln Sie nicht in ihrem alten Unternehmen einfach die Abteilung?

Weil Du nunmal nicht in die Buchhaltung moechtest, schwachsinnige Frage... Du bist natuerlich in Deinem Bereich gluecklich ;)

Bisher bin ich immer recht gut gefahren mit "Kollegen und Firma im grossen und ganzen sehr gut, aber fachlich moechte ich gerne weiter und sehe dort momentan leider keine Perspektive. Bei Firma X habe ich bisher den Eindruck, dass hier sehr viel Wert auf das Training der Mitarbeiter gelegt wird und aufgrund der Innovation auch immer wieder neue Herausforderungen bewaeltigt werden muessen."

Muss natuerlich zur Firma passen, bei der Du Dich bewerben moechtest, aber im Endeffekt laeuft es darauf hinaus, dass dein alter Arbeitgeber klasse ist, die neue Firma aber eben einfach besser und Du dort Deine langfristige (sprich heutzutage 2-3 Jahre) Zukunft siehst. Direkt im Anschluss die Frage warum denn der Personaler selber genau fuer dieses Unternehmen arbeitet, und was ihm hier die groesste Freude bereitet kehrt das Blatt direkt um. Du kriegst damit wohl den besten Einblick in die neue Firma, von aussen ist ja meist eh alles Gold, aber normalerweise hab ich bisher immer abgelehnt, wenn dem Gegenueber weniger als 3 oder 4 unterschiedliche Punkte eingefallen sind, weil die Firma meist genausowenig Perspektive bietet wie der Rest.

edit: apropo Gehaltsscheck, die Unternehmen fragen auch gerne was man aktuell verdient, bin da bißcher bei der Wahrheit geblieben.

Es ist Dir leider vertraglich untersagt darueber zu sprechen, Deine Gehaltsvorstellung betraegt fuer die ausgeschrieben Stelle jedoch xxxxxx

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Du wirst ein Arbeitszeugnis erhalten, in dem am Ende entweder drin steht, dass du das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt oder dass man dich nicht mehr weiter beschäftigen konnte. Welche Begründung du auch immer für den Wechsel angibst - wenn Diese dem Arbeitszeugnis widerspricht, ist das nicht glaubwürdig.

Hast du das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, ist es nicht verkehrt, als Grund zu nennen, dass du mehr verdienen willst, als dir dein alter Arbeitgeber zahlte. Dass du nicht weniger als vorher verdienen möchtest, ist für potenzielle Arbeitgeber eher ein Argument für gute Bezahlung, als so Einiges Andere, was du da nennen könntest.

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Warum man das Unternehmen wechselt will? Weil man sich weiterentwickeln möchte und eine neue Herausforderung im Bereich Z sucht. Einfach das Spiel mitspielen.

Und was wenn die fragen, dann sind sie aber bei uns bestimmt auch nach 2 Jahren weg? Wie soll ich klar machen, dass ich bei guten Konditionen und Betriebsklima evtl. für immer bleiben würde? Wenn ich das so direkt sage, wissen die, dass bei jetzigen Firma das nicht der Fall ist.

Ich denke ich würde einfach formulieren, dass ich in ersten Berufsjahren einfach viel Berufserfahrung sammeln wollte, aber langsamm langfristig Unternehmen suche.

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Und was wenn die fragen, dann sind sie aber bei uns bestimmt auch nach 2 Jahren weg?

Der Arbeitsmarkt ist flexibel. Jeder Arbeitgeber weiß das und ist dir auch nicht "böse" oder "sauer", wenn man aus bestimmten Gründen die Firma wechseln möchte. Einzelfälle gibt es immer wieder, aber dann ist die Stelle es auch nicht wert, zu bleiben. Solange du im Lebenslauf nicht alle paar Monate einen Wechsel drin hast, wird dir die Frage nicht gestellt.

Wie soll ich klar machen, dass ich bei guten Konditionen und Betriebsklima evtl. für immer bleiben würde?

Du wirst auch bei der anderen Firma nicht "für immer" bleiben. Auch dort wird es Dinge geben, die dir mehr gefallen und Dinge, die dir nicht gefallen. Solange aber erstere überwiegen, spricht nichts dagegen dort zu bleiben.

Wenn ich das so direkt sage, wissen die, dass bei jetzigen Firma das nicht der Fall ist.

Das wissen sie auch wenn du sagst "aus persönlichen Gründen". Das ist Antwort genug und sollte dem potentiellen Arbeitgeber reichen. Alles andere - vor allem deine Überlegungen - sind unprofessionell.

Ich denke ich würde einfach formulieren, dass ich in ersten Berufsjahren einfach viel Berufserfahrung sammeln wollte, aber langsamm langfristig Unternehmen suche.

Würde ich garnicht so sagen, weil du nicht sagen kannst: "Ihr Unternehmen ist auf jeden Fall das Unternehmen, bei dem ich den Rest meines Lebens arbeiten möchte".

Also: 1.) Auf keinen Fall sagen, dass du eine Stelle für "für immer" suchst. Das ist naiv und bestimmt nicht gut angesehen. Es ehrt dich zwar als Person, ist an dieser Stelle aber falsch. Außerdem ist es so, dass vielleicht die ursachen für den Wechsel behoben werden, aber neue entstehen, die irgendwann (in X Jahren evtl. erst) wieder für einen sprechen. 2.) Persönliche Gründe müssen nicht näher detailiert werden. Man muss keine Fragen beantworten und schon garkeine persönlichen (wie etwas "Sind sie schwanger?" oder "trinken sie oft?" etc.). Steht sogar im Arbeitsgesetz. Und wenn der potentielle Arbeitgeber solche Fragen stellt: das Gespräch beenden und gehen. Schließlich steht dir der Arbeitgeber nicht höher, sondern in Augenhöhe, also kannst auch du sagen: "Tut mir leid, die Stelle ist wohl doch nichts für mich".

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Und wenn der potentielle Arbeitgeber solche Fragen stellt: das Gespräch beenden und gehen.

Da wäre ich etwas vorsichtig. Es gibt ungeschickte Personaler aber super nette Vorgesetzte. Eine Bekannte hatte ein ähnliches Problem: ihr potentieller Chef war super, die Stelle top, aber der kurz vor der Rente stehende Chef-Chef war so ein Kaliber und stellte persönliche Fragen bzgl. Schwangerschaft und Co. Auch wenn der Chef reingrätschte, unterließ er die Fragen nicht. Deswegen eine gute Stelle sausen lassen? Ne... wenn der Personaler sich so ungeschickt anstellt, die Stelle ansonsten aber etwas für einen wäre, würde ich nicht aufstehen und gehen sondern ganz einfach folgendes tun: lügen.

Und was wenn die fragen, dann sind sie aber bei uns bestimmt auch nach 2 Jahren weg? Wie soll ich klar machen, dass ich bei guten Konditionen und Betriebsklima evtl. für immer bleiben würde?

pr0gg3r hat eig. schon alles gesagt.

Kein Arbeitnehmer unter 50 bleibt "für immer". Bei der Aussage würdest Du nur belächelt werden. Wenn Du gefragt wirst was dich denn so sicher macht, dass diese Firma nun eine ist, wo Du auch länger bleiben möchtest kannst Du sagen, dass Du genau deswegen beim Vorstellungsgespräch bist um es herauszufinden, Du dich gerne weiterentwickeln möchtest und Dir von der Stelle neue Herausforderungen und spannende Projekte versprichst. Manchmal kommt dann ein "Aber Routine lässt sich nicht vermeiden". Darauf kannst Du dann einfach antworten "Selbstverständlich. Auch Routine muss abgearbeitet werden. Solange die Herausforderungen nicht ausbleiben und das Unternehmen weiterhin Wert auf die Weiterentwicklung des Mitarbeiters legt, sehe ich da absolut kein Problem". Dabei immer nett und höflich lächeln und die Sache ist erledigt.

Ein Vorstellungsgespräch ist kein Sklavenhandel, wo der AG schaut ob er den AN gnädigerweise in Lohn und Brot setzt. Es gilt dabei herauszufinden ob man zueinander passt. Und das gilt für beide Seiten!

Bearbeitet von Kwaiken
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