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Fachinformatiker Systemintegration oder Informatikkaufmann?


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Hallo,

kurz zu mir: Ich lese hier in diesem Forum jetzt sicher 6, 7, oder vielleicht auch 8 Jahre immer mal nebenbei mit. Ich bin selber 35 Jahre alt und war 1998 einer der ersten Azubis zum IT-Systemkaufmann. Die Firmen damals, waren neu, cool und jede Firma meinte das Rad neu zu erfinden. Die Mitarbeiter sind gekommen und gegangen. Ich musste das Ausbildungsunternehmen zwei Mal wechseln und habe dann damals ganz mit der Ausbildung zum IT-Systemkaufmann aufgehört. Ich habe die Branche komplett gewechselt und eine andere kaufmännische Ausbildung absolviert. In den Jahren danach war ich nebenbei immer mit für den IT-Einkauf verantwortlich und habe die IT-Abteilung (keine IT Branche) auch immer wieder aus meiner normalen Position raus unterstützt. Das Ganze soll aber hier nicht das Thema sein.

Nun überlege ich schon ein paar Jahre, ob ich nicht noch eine verkürzte "IT-Ausbildung" absolvieren soll.

Für mich kommt aufgrund meiner Erfahrung nur die "Inhouse IT" in Frage. Keine Firma auf der IT-Anbieter Seite. (auch hier drüber jetzt bitte keine extra Diskussion)

Nun hatte ich schon diverse Vorstellungsgespräche und meine Chancen für eine Ausbildung in der Inhouse IT stehen auch sehr gut. Ich bringe ja auch ganz gute Voraussetzungen mit.

Jetzt kommt meine eigentliche Frage:

Drei Firmen stehen bei mir in der engeren Auswahl. Alle drei Firmen haben eine kleine Inhouse IT, die jeweils eigentlich fast alles macht.

Zwei der Firmen würden jetzt zum Fachinformatiker Systemintegration ausbilden. Eine der Firmen, die mir eigentlich am meisten gefallen würde, möchte zum Informatikkaufmann ausbilden. Die Tätigkeiten wären bei allen drei Firmen eigentlich gleich. IT-Administration, etwas Support, IT-Einkauf, Steuerung, einzelne Projekte, Beratung der Anwender und der Geschäftsführung, leichte Office Programmierung, Server Wartung und Anpassung, Exchange, Share Point, ect.

Nun kenne ich die IT-Beruf ja selber seit vielen Jahren auch sehr gut. Meiner Meinung nach, sollte der Informatikkaufmann nur in einem größeren Konzern eingesetzt werden, wo er wirklich als kaufmännische Schnittstellen zwischen der eigentlichen IT-Abteilung und den Anwendern/Abteilungsleitern steht.

Dazu kommt, dass nach meiner Erfahrung der Informatikkaufmann kaum in Stellenausschreibungen gesucht wird. Oftmals liest man in Stellenausschreibungen das ein studierter Wirtschafts/Informatiker gesucht wird, oder alternativ ein Fachinformatiker. Alleine der Begriff Informatikkaufmann fällt sehr wenig in Stellenausschreibungen auf.

Die Firma bei der ich die Ausbildung zum Informatikkaufmann absolvieren kann, würde mich garantiert übernehmen. Dort geht ein ITler in zwei/drei Jahren in Rente und für diesen soll extra jemand ausgebildet werden. Allerdings muss ich trotzdem immer daran denken, eventuell mal in einem anderen Unternehmen arbeiten zu müssen oder zu wollen.

Ich habe noch einen guten Kontakt zu einem alten Berufsschullehrer von mir, der mittlerweile Direkter an einem anderen IT-Berufskolleg ist und sogar in einer bundesweiten IT-Arbeitsgemeinschaft für IT-Berufe mitarbeitet. Er sagt mir das Gleiche. Aus seiner sicher ist der Ausbildungsberuf Informatikkaufmann sogar absolut überflüssig. (Ich hoffe hier fühlt sich jetzt kein Informatikkaufmann angegriffen).

Was würdet ihr machen? Lieber in das Unternehmen gehen, welches zum Fachinformatiker SI ausbildet? Oder eher in das Unternehmen gehen, welches euch von der Firma und von den Übernahmechancen mehr zusagt, aber vielleicht nicht direkt euren Wunschberuf ausbildet?

Danke für euer Feedback.

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Wenn du schon eine kaufmännische Ausbildung hast, dann würde ich persönlich dir die Ausbildung zum FISI empfehlen... Ich glaube in der Ausbildung zum IT-Kaufmann wirst du vieles schon wissen und dich deshalb nich viel weiter bringen.

Bei FISI kommt in der Ausbildung auch viel kaufmännisches vor...

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Wenn du schon eine kaufmännische Ausbildung hast, dann würde ich persönlich dir die Ausbildung zum FISI empfehlen...

Genau das habe ich mir auch gedacht. Vor allem durch meine lange Berufserfahrung in dem Bereich würde mich eine Ausbildung zum Informatikkaufmann vielleicht sogar unterfordern.

Ich muss dazu sagen, dass ich gerade an einer privaten Hochschule noch einen speziellen Betriebswirt Abschluss berufsbegleitend absolviere. Diesen würde ich dann sogar für die Ausbildung aufgeben. In zwei meiner letzten Vorstellungsgespräche, hat man mir sogar offen und ehrlich dazu geraten eher den Betriebswirt zu beenden und gar keine IT-Ausbildung mehr zu absolvieren.

In meinem engsten Freundes/Bekanntenkreis habe ich einige ITler. Davon hat nur einer wirklich eine IT-Ausbildung absolviert (Datenverarbeitungskaufmann damals), die anderen kommen alle aus anderen Bereichen (ein Bankkaufmann mit Betriebswirt VWA, ein studierter Physiker, einer mit Lehramtsstudium der nie als Lehrer gearbeitet hat und ein Industriekaufmann).

Deswegen kann mich die Ausbildung zum Informatikkaufmann im Moment nicht so richtig begeistern.

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In zwei meiner letzten Vorstellungsgespräche, hat man mir sogar offen und ehrlich dazu geraten eher den Betriebswirt zu beenden und gar keine IT-Ausbildung mehr zu absolvieren.

Warum...? Weil du schon so alt bist oder soviel Ausbildungen gemacht hast? Ich denke, wenn du wirklich im IT-Bereich arbeiten möchtest, dann is eine Umschulung als Fachinformatiker schon sehr empfehlenswert, zumal man mit einer abgeschlossenen Ausbildung auch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

Es sei denn du kennst jemanden und der kennt jemanden und du kannst bei ihm anfangen => also Beziehungen

Aber zu Informatikkaufmann würde ich auch nicht raten... Was is denn in der Ausbildung anders (besser?) als in einer normalen kaufmännischen Ausbildung oder zum Fachinformatiker?

In meinem engsten Freundes/Bekanntenkreis habe ich einige ITler. Davon hat nur einer wirklich eine IT-Ausbildung absolviert (Datenverarbeitungskaufmann damals), die anderen kommen alle aus anderen Bereichen (ein Bankkaufmann mit Betriebswirt VWA, ein studierter Physiker, einer mit Lehramtsstudium der nie als Lehrer gearbeitet hat und ein Industriekaufmann).

Definiere "ITler"... Jemand der bei Freunden PC´s zusammenbaut und bißchen Support leistet oder jemand der in einer Firma als IT-Fachmann arbeitet..? Wenn zweiteres der Fall wäre, dann wäre ja auch die Ausbildung als Fachinformatiker oder ein Informatik-Studium überflüssig, wenn sich dann jeder ITler nennen darf.

Seit meiner Umschulung weiß ich, ITler ist noch lange kein Informatiker. Weil da gehört mehr dazu als bisschen Support zu leisten...

Ich glaub, Datenverarbeitungskaufmann ist die alte Bezeichnung für IT-Kaufmann

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Ich denke, wenn du wirklich im IT-Bereich arbeiten möchtest, dann is eine Umschulung als Fachinformatiker schon sehr empfehlenswert, zumal man mit einer abgeschlossenen Ausbildung auch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

Wie kommst Du jetzt auf eine Umschulung? Eine Umschulung würde für mich niemals in Frage kommen! Umschüler haben sehr schlechte Chancen auf dem wirklich qualifizierten Arbeitsmarkt. Das Forum ist voll von Beispielen. Ich arbeite jetzt fast 15 Jahre in einer guten Anstellung in einer Bank.

Wenn ich eine IT-Ausbildung absolviere, dann eine Ausbildung über 18 Monate nach dem "Düsseldorfer Ex Studi Modell", aber niemals eine Umschulung!

Es sei denn du kennst jemanden und der kennt jemanden und du kannst bei ihm anfangen => also Beziehungen

Die Beziehungen habe ich durch meinen Beruf. (Siehe Beschreibung oben im ersten Posting)

Aber zu Informatikkaufmann würde ich auch nicht raten... Was is denn in der Ausbildung anders (besser?) als in einer normalen kaufmännischen Ausbildung oder zum Fachinformatiker?

Den Satz oder die Frage verstehe ich irgendwie nicht.

Definiere "ITler"... Jemand der bei Freunden PC´s zusammenbaut und bißchen Support leistet oder jemand der in einer Firma als IT-Fachmann arbeitet..?

Ein ITler ist für mich ganz sicher NICHT jemand der bei Freunden PCs zusammen baut. Das hat doch rein gar nichts mit Firmen IT zu tun. Ich denke so etwas sollte einem doch schon der logische Menschenverstand sagen.

Das sind alles Leute in bestimmten führenden IT Positionen unterschiedlichster Art bei Firmen wie RWE IT, der GAD, einer Bank. Mit durchweg 15 Jahren und mehr an Berufserfahrung.

Wenn zweiteres der Fall wäre, dann wäre ja auch die Ausbildung als Fachinformatiker oder ein Informatik-Studium überflüssig, wenn sich dann jeder ITler nennen darf.

Selbstverständlich darf sich jeder ITler nennen. Mir ist nicht bekannt, dass "ITler" in irgendeiner Art ein geschützter Begriff sein soll

Seit meiner Umschulung weiß ich, ITler ist noch lange kein Informatiker. Weil da gehört mehr dazu als bisschen Support zu leisten...

Du bist doch selber erst 4 Wochen Umschüler, schreibst aber hier als hättest Du 20 Jahre Erfahrung in der IT.

Nur mal so nebenbei, ein Umschüler oder jemand der eine Umschulung absolviert hat, ist für mich auch ganz sicher KEIN Informatiker. Ein Ex Umschüler ist höchstens jemand, der gewisse Grundlagen gelernt hat, genauso wie ein ausgelernter IT-Azubi auch.

Bearbeitet von ITflow
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Wie kommst Du jetzt auf eine Umschulung? Eine Umschulung würde für mich niemals in Frage kommen! Umschüler haben sehr schlechte Chancen auf dem wirklich qualifizierten Arbeitsmarkt. Das Forum ist voll von Beispielen. Ich arbeite jetzt fast 15 Jahre in einer guten Anstellung in einer Bank.

Wenn ich eine IT-Ausbildung absolviere, dann eine Ausbildung über 18 Monate nach dem "Düsseldorfer Ex Studi Modell", aber niemals eine Umschulung!

Du musst mir mal erklären, warum eine 24 monatige Umschulung schlechter sein soll, als eine 18 monatige Ausbildung? In der hat man ein 9 monatiges Praktikum, also am Praxismangel kann es schonmal nicht liegen.

Und das Umschüler eine schlechtere Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, als solche mit deiner angestrebten Ausbildung, wag ich zu bezweifeln. Der Lehrplan ist fast genauso wie der einer 3 jährigen Ausbildung. Ich hab vor etlichen Jahren eine Ausblidung zum Mediengestalter abgeschlossen und danach jahrelang in dem Job gewarbeitet. Da aber meine Agentur dicht gemacht hat, war ich ein halbes Jahr arbeitslos. Und weil ich nicht mehr in diesem Job arbeiten möchte, hab ich mich für eine Umschulung zum Fachinformatker entschieden. Aber du hast warscheinilich die Einstellung, nur Deppen und Langzeitarbeitslose machen Umschulungen. Aus finanzieller Sich, ist manchmal eine Umschulung besser... Mich wunderts nur, das du dich auf das Niveau herabbegibst und dein Studium für eine Ausbildung schmeißt... W#re also genauso dämlich, wie jemand der eine Umschulung macht... achtung ironie...

Nochmal eine Ausbildung kam für mich schon deshalb nicht in Frage, weil ich da finanziell schlechter dastehen würde. Ich bekomm für die die nächsten zwei Jahre 980,- ALG I, zusätzlich Fahrtkosten. Das verdient man vielleicht gerade mal im 3. LJ und da muss man schon Glück haben.

Die Beziehungen habe ich durch meinen Beruf. (Siehe Beschreibung oben im ersten Posting)

Wenn das so ist, dann bleib einfach in deinem Beruf. Da müssen wir uns auch nicht deine Hetze gegen Umschüler antun...

Ein ITler ist für mich ganz sicher NICHT jemand der bei Freunden PCs zusammen baut. Das hat doch rein gar nichts mit Firmen IT zu tun. Ich denke so etwas sollte einem doch schon der logische Menschenverstand sagen.

Das sind alles Leute in bestimmten führenden IT Positionen unterschiedlichster Art bei Firmen wie RWE IT, der GAD, einer Bank. Mit durchweg 15 Jahren und mehr an Berufserfahrung.

Selbstverständlich darf sich jeder ITler nennen. Mir ist nicht bekannt, dass "ITler" in irgendeiner Art ein geschützter Begriff sein soll

Merkste was...?? Im ersten Absatz schreibst du, ITler sind führende IT-Fachkräfte und nicht Leute die zum Hobby das machen. Und im zweiten Absatz schreibst du, das sich jeder ITler nennen kann, der irgendwie was mit Computer zu tun hat. :pssst:

Du bist doch selber erst 4 Wochen Umschüler, schreibst aber hier als hättest Du 20 Jahre Erfahrung in der IT.

Nur mal so nebenbei, ein Umschüler oder jemand der eine Umschulung absolviert hat, ist für mich auch ganz sicher KEIN Informatiker. Ein Ex Umschüler ist höchstens jemand, der gewisse Grundlagen gelernt hat, genauso wie ein ausgelernter IT-Azubi auch.

Das mag schon sein, aber ich habe nie behauptet das ich "Infomatiker" werde. Aber mit bißchen Grips in der Birne, hat man bei einem ausgebildeten Beruf mehr Ahnung davon, als jemand der diesen Beruf nicht gelernt het. Nur weil ich kochen kann, behaupte ich doch auch nicht, ich bin Koch. Das hat auch rein gar nichts mit meiner Aussage zu tun.

Da ich fast 10 Jahre als Mediengestalter gearbeitet habe, habe ich schon etwas Kenntnis was IT und Computer betrifft. Da würde ich sogar fast bessere Chancen haben eine Arbeitsstelle (Praktikum) zu finden, als ein 18jähriger Azubi, der weit weniger Erfahrung hat. Das man nur die Grundlagen lernt, ist mir völlig klar. Aber in meinem Fall ist es trotzdem eine hervorragende Möglichkeit, sich beruflich weiter zu entwickeln, ohne das ich von 0 anfangen muss.

Du behauptest ja auch von Dir, das du auf jeden Fall von deiner Ausbildungsfirma übernommen wirst, und die Stelle als Nachfolger des abwandernden IT´lers schon inne hast. Dabei hast du ja noch nicht mal angefangen mit der Ausbildung. Was ist denn, wenn du die Prüfung gar nicht bestehst oder dein Chef dich doch nicht mehr übernehmen will. In zwei Jahren kann viel passieren.

Wenn du wirklich so cleber wärst, bräuchtest du ja nicht mal eine Ausbildung. Hast ja selber geschriebenm das man auch ohne IT-Ausbildung, eine führende Position besetzen kann... Siehe bei deinen Freunden... Laut deiner Aussagen hast du ja schon paar Jahre im kaufmännischen IT-Bereich gearbeitet. Schon deshalb würde ja eine nochmalige Ausbildung in diesem Bereich völiig überflüssig sein. Auf diesen Gesichtspunkt war mein vorhergender Beitrag bezogen.

Um es mal mit deinen Worten zu sagen... Bei deiner Selbstüberzeugung wäre jede weitere Ausbildung in diesem Bereich vergeudete Zeit.

Bearbeitet von submain
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Lieber submain,

für mich persönlich würde eine Umschulung niemals in Frage kommen. Auf gar keinen Fall. Ich hetze hier auch nicht gegen Umschüler, ich spreche einfach aus Erfahrung!

Fasse meine Aussage hier jetzt bitte nicht falsch auf, aber von einem Umschüler, der gerade mal drei Wochen eine Umschulung absolviert, möchte ich mir hier auch nichts erzählen lassen. Absolviere deine Umschulung und versuche danach, damit einen guten Start ins Berufsleben zu finden. ICH werde es definitiv niemals tun.

Wenn hier schon jemand fragt was ein einer 18 monatigen Top FI Ausbildung nach dem Düsseldorfer Modell (ich bin mir sicher Du kennst das Düsseldorfer Modell der verkürzten IT Ausbildung noch nicht einmal!), besser ist als an einer IT-Umschulung, dann fehlen mir dazu die Worte!

Ich habe diesen Thread eröffnet und gezielte Fragen gestellt und diese hier im Forum zu diskutieren. Dabei war nicht ein Mal die Frage nach einer Umschulung! Also, absolviere Du deine Umschulung, werde damit glücklich und lass andere Leute die damit nichts zu tun haben möchten, doch einfach in Ruhe. Vielen Dank!

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Frage doch die Firma, zu der zu am Liebsten möchtest, ob du dort nicht eine Ausbildung zum FI machen könntest?

Dazu kommt, dass nach meiner Erfahrung der Informatikkaufmann kaum in Stellenausschreibungen gesucht wird. Oftmals liest man in Stellenausschreibungen das ein studierter Wirtschafts/Informatiker gesucht wird, oder alternativ ein Fachinformatiker. Alleine der Begriff Informatikkaufmann fällt sehr wenig in Stellenausschreibungen auf.

Ausbildungsabschluss ist meiner Meinung nach fast völlig egal. Hauptsache du hast einen und kannst das was die Firma für jeweilige Stelle benötigt (oder gerne hätte).

Habs in einem anderen Thread schon mal geschrieben..ob nun IT-Kaufmann oder FI, ich hätte meine aktuelle Stelle wohl mit beiden Abschlüssen bekommen.

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Da du ja schon einen kaufmännischen Hintergrund hast würde ich an deiner Stelle auch eher zum FISI tendieren. Du mußt auch bedenken, dass in manchen Regionen die eher technischen Berufe FISI/FIAE/ITSE und die mehr kaufmännsichen berufe ITSK und ITK an unterschiedlichen Berufsschulen unterrichtet werden. In unserer Region waren die technischen Berufe an einer spezialisierten Berufsschule mit guter technischer Ausstattung und verhältnismäßig guten Lehrern und entsprechendem Unterricht und Schulprojekten, während die kaufmännischen Berufe an einer gewöhnlichen kaufmännischen Schule, neben Bankkaufleuten, Bürokaufleuten, etc unterrichtet wurden.

Für alle Korinthen****er: technisch und kaufmännisch bezieht sich nur auf die Abgrenzung FISI/FIAE/ITSE und ITSK/ITK .

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Umschüler-Bashing ist albern.

Als ob sich eine verkürzte Ausbildung und eine betriebliche Umschulung viel nehmen würden.

Datenerhebung aufgrund von Foreneinträgen ("Umschüler haben sehr schlechte Chancen auf dem wirklich qualifizierten Arbeitsmarkt. Das Forum ist voll von Beispielen.") ist auch mutig.

Ich würde jetzt alles darauf wetten, dass Du aktuell ein Umschüler bist, oder eine Umschulung absolviert hast. Sonst würdest Du so etwas nicht schreiben.

Ich arbeite im Bankenbereich und bei uns, genauso wie bei vielen anderen Konzernen, gibt es niemanden in der IT der aus einer Umschulung kommt.

[Für alle Umschüler die sich jetzt wieder aufregen: Wenn es unbedingt eine Umschulung sein muss, dann eine normale duale Einzelumschulung. Also normale Umschulung in einem Betrieb, mit dem Besuch der ganz normalen Berufsschule. Genauso wie ein normaler Azubi auch. Gruppenumschulungen sind dagegen ein NoGo!]

Ausbildungsabschluss ist meiner Meinung nach fast völlig egal. Hauptsache du hast einen und kannst das was die Firma für jeweilige Stelle benötigt (oder gerne hätte).

Da hast Du absolut Recht. Das gilt aber erst wenn man eine gewisse Berufserfahrung hat und nicht für alle Firmen. Bei uns im Haus (Bank) und bei einigen anderen Firmen/Konzernen die ich kenne, wird der Informatikkaufmann gezielt im Bereich "Einkauf" eingesetzt. Die Informatikkaufmann Azubis bekommen meiner Meinung nach zu wenig von der "tieferen IT" mit. Genauso wird der Informatikkaufmann dann auch bei uns und vielen anderen Unternehmen im Bereich der Personalabteilung und Personalplanung angesehen, also eher der "IT-Einkäufer". Das ist bei kleineren Firmen sicher wieder anders, wenn der Informatikkaufmann die gesamte IT betreuen muss. Deswegen würde ich auch immer die Ausbildung zum Fachinformatiker als die Ausbildung ansehen, mit der man nach der Ausbildung mehr machen kann.

Bearbeitet von Trail
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Ich würde jetzt alles darauf wetten, dass Du aktuell ein Umschüler bist, oder eine Umschulung absolviert hast. Sonst würdest Du so etwas nicht schreiben.

Ich arbeite im Bankenbereich und bei uns, genauso wie bei vielen anderen Konzernen, gibt es niemanden in der IT der aus einer Umschulung kommt.

[Für alle Umschüler die sich jetzt wieder aufregen: Wenn es unbedingt eine Umschulung sein muss, dann eine normale duale Einzelumschulung. Also normale Umschulung in einem Betrieb, mit dem Besuch der ganz normalen Berufsschule. Genauso wie ein normaler Azubi auch. Gruppenumschulungen sind dagegen ein NoGo!]

Ach Trail.

Da wir dieses Thema in der Vergangenheit schon einmal besprochen haben ist deine Wette nun wirklich nicht sehr gewagt ;).

Widerlege mir doch einfach die drei Sätze, die ich am 16.04. gepostet habe.

a) Umschüler-Bashing ist albern.

Schließt du dich dem an, oder bist du anderer Meinung?

B) Als ob sich eine verkürzte Ausbildung und eine betriebliche Umschulung viel nehmen würden.

Bei einer verkürzten Ausbildung verkürzt du zum Ende hin, bei einer betrieblichen Umschulung zum Anfang (steigst im zweiten Lehrjahr ein).

Du arbeitest in einem "normalen" Betrieb und gehst brav in deine Berufsschulklassen.

Den verpassten Stoff vom ersten Lehrjahr hast du dir selbst beizubringen.

Wo nimmt sich das also viel?

c) Datenerhebung aufgrund von Foreneinträgen ("Umschüler haben sehr schlechte Chancen auf dem wirklich qualifizierten Arbeitsmarkt. Das Forum ist voll von Beispielen.") ist auch mutig.

Gegenargumente zu diesem Satz würden mich interessieren.

Auch deine persönliche Erhebung sagt leider nicht viel aus.

Bei euch arbeiten also keine Umschüler. Bei vielen anderen Konzernen auch nicht? Hier fängt es ja schon an: Was sind für dich viele Konzerne? 5? 50? 500000?

Ich kenne wiederum Firmen, in denen Umschüler in der IT arbeiten. Und nun? Soll ich daraufhin verallgemeinern, weil es mir in den Kram passen würde?

Erstens wird es wohl eh prozentual einen höheren Anteil an Absolventen mit "normaler" Ausbildung geben (womit diese dann auch häufer in der Wirtschaft vertreten sind).

Zweitens hätte ich nun langsam schon gerne mal eine ordentliche Quelle mit Zahlen, aus denen sich eine Umschülerabneigung der Firmen belegen lässt.

Hast du persönliche schlechte Erfahrungen mit Umschülern gemacht, oder warum sollen Leute mit einer "normalen" Ausbildung überlegen sein?

Die Arbeitsjahre im Ausbildungsbetrieb sagen ja mal gar nichts über die Qualität dort aus.

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  • 2 Wochen später...

Ich habe meine Meinung zum Thema Umschulung in der IT hier genau dargelegt und daran wird sich auch sicher nichts ändern.

Ich benötige keine fremden Zahlen, keine Statistiken und erstrecht keine Meinung eines anderen Umschülers. Mir reichen meine 17 Jahre Berufserfahrung in der Branche aus, um das Thema näher einzuschätzen. Solltest Du weitere Fragen dazu haben, darst Du mich gerne per PN anschreiben.

Selbstverständlich gibt es auch bei Umschülern immer die Ausnahme der Ausnahmen. Wenn Du diese Ausnahme sein solltest, dann freue ich mich für dich und wünsche dir alles Gute. Der Weg dahin ist als Gruppenumschüler aber sehr schwer.

Mir ist nicht ein einziger Fall bekannt, wo ein ehermaliger Gruppenumschüler nach seiner Gruppenumschlung eine gute Postion in der IT eines guten Konzerns bekommen hat.

Warum soll man nicht auch mit Ende 30 noch eine gute und qualifizierte Ausbildung in der IT absolvieren. Für so etwas bin ich immer offen. Ich habe schon viele Leute kennengelernt, die gerade mit einem höheren Alter und einer "2. Chance" einen sehr guten Weg in ein neues Berufsleben gegangen sind. Das hat dann mit einer Gruppenumschulung aber weniger als GAR NICHTS zu tun!

Für alle anderen Leute die wirklich zwingend von einer Umschulung abhängig sind und diesen Thread hier lesen, wiederhole ich hier gerne noch einmal folgendes, was ich schon in Posting 11 in diesem Thread geschrieben habe. Damit sollte das Thema Umschulung dann aber auch hier in diesem Thread erledigt sein.

[Für alle Umschüler die sich jetzt wieder aufregen: Wenn es unbedingt eine Umschulung sein muss, dann eine normale duale Einzelumschulung. Also normale Umschulung in einem Betrieb, mit dem Besuch der ganz normalen Berufsschule. Genauso wie ein normaler Azubi auch. Gruppenumschulungen sind dagegen ein NoGo!]

Bearbeitet von Trail
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Hallo,

es geht zwar hier um das Thema Umschulung oder Ausbildung bzw. ob ITK oder FISI.

Ich würde als angehender ITSK Azubi gerne wissen, wie eure/ihre Erfahrung ist. Hat man als ITSK/ ITK überhaupt gute Jobaussichten, oder sollte man lieber FI lernen. Kann man als gelernter ITSK sich auch auf stellen als ITK bewerben ?

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Hallo,

es geht zwar hier um das Thema Umschulung oder Ausbildung bzw. ob ITK oder FISI.

Ich würde als angehender ITSK Azubi gerne wissen, wie eure/ihre Erfahrung ist. Hat man als ITSK/ ITK überhaupt gute Jobaussichten, oder sollte man lieber FI lernen.

Hey,

ich kann mich nur noch mal wiedeholen (und natürlich nur für mich sprechen).

Für mich hat es keine Rolle gespielt, welche IT Ausbildung ich gemacht habe. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich nach der Ausbildung übernommen wurde.

Beim Wechsel nach einem Jahr hat nur noch gezählt, dass ich eine IT Ausbildung habe und was ich kann.

Kann man als gelernter ITSK sich auch auf stellen als ITK bewerben ?

Du kannst dich als ITSK auch auf Stellen von Fachinformatikern, Diplom Informatikern oder Kaufleuten bewerben, wenn du meinst, dass das Stellenprofil auf dich zutrifft.

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