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Arbeitszeugnis bewerten


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Pffffffffff ... schwer zu sagen.

Also, wohlwollend interpretiert, kann man festhalten, dass der Schreiber noch nicht oft Zeugnisse geschrieben hat - oder eben "komische" Zeugnisse schreibt.

Wenn man die letzten Sätze nimmt, würde ich sagen: eine 2 cum grano salis.

Was mich stutzig werden ließ, ist, daß groß und breit berichtet wird, wie qualifiziert der Mitarbeiter, wie rasch seine Auffassungsgabe sei. Und er zeige Engagement und Eigeninitiative - aber (wie sagte Helmut Kohl so schön) von dem, was »hinten raus kommt« lesen wir erstmal nix. Da denkt man eher: »Ahja, nette Verpackung - kein Inhalt«. Und wenn derjenige noch "präzise und gewissenhaft" arbeitet, klingeln bei mir schon die Alarmglocken »Ein Pingel und Pedant, der nix vernünftiges schafft«.

Aber wenn die Arbeit »gut« war und man »voll zufrieden war« klingt das alles lediglich holprig und unfreiwillig zweideutig.

Wie gesagt: Nimm zu Deinen Gunsten an, es sei eine 2 gemeint gewesen.

Bearbeitet von lilith2k3
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Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich werde wohl Probleme bei diesem Zeugnis bei Bewerbungen haben, da er zweideutig geschrieben ist.

Was meinst du, welche Chancen habe ich, wenn ich den AG auffordere den Zeugnis so zu ändern wie ich möchte - wenn es bei der Note 2 bleibt (mit welcher Note er mich ja offiziell bewertet)?

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Ich werde wohl Probleme bei diesem Zeugnis bei Bewerbungen haben, da er zweideutig geschrieben ist

Nein. Probleme sehe ich direkt keine. Es ist halt "ungewöhnlich". Es ist ja schon erkennbar, was gemeint ist.

Es kommt ja auch auf den Betrieb an. Wenn jemand von Siemens mit einem solchen Zeugnis daher kommt, würde es mich wundern. Wenn es hingegen ein kleiner Mittelständler ist, fällt das nicht ins Gewicht. Ich habe ja keinerlei Kontext und lese das »einfach so«. Wenn ich die Firma ergoogle, Deine Bewerbungsunterlagen vor mir hätte ergäbe sich ein ganz anderes Bild.

Was meinst du, welche Chancen habe ich, wenn ich den AG auffordere den Zeugnis so zu ändern wie ich möchte

Die Frage ist, ob das in dem Fall sein muss. Wie gesagt, es ist zumindest nicht böswillig geschrieben, das merkt man schon. Und wenn Du Deinen Arbeitgeber nicht unnötig "nerven" willst, würde ich davon absehen. Ich weiß, dass jeder Arbeitnehmer Anspruch auf ein ordentliches Zeugnis hat - aber das hier ist ein ordentliches wenn auch "holpriges" Arbeitszeugnis. Und wenn der Arbeitgeber hier tatsächlcih schon seine besten "Formulierkünste" angewendet hat, so ist von einer Änderung nicht viel mehr zu erwarten. Was ich allerdings vermisse ist ein Hinweis auf das "Eintrittsdatum" (für den Rest scheint es eher ein "Zwischenzeugnis" zu sein -ansonsten fehlt natürlich auch das "Austrittsdatum"). Das sollte schon noch mit rein.

Ich würde mir überlegen, ob es die Mühe lohnt, die Huckel glattziehen zu lassen. Und wenn der Zeitraum lediglich ein Jahr oder so umfasst und das später nur eins unter vielen Zeugnissen ist, würde ich mir echt überlegen, ob die Mühe lohnt.

Ja, es ist holprig. Nein, es ist in meinen Augen nicht schlimm.

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Also gleich vorweg: ich habe von Arbeitszeugnissen extrem wenig bis gar keine Ahnung....

Trotzdem sind mir zwei Kleinigkeiten aufgefallen, die vielleicht mit der Note an sich nichts zutun haben, aber für mein Empfinden ein unrundes Lesegefühl erzeugen:

1. "Auch bei sehr hoher Belastung erweist sich Herr XXX als belastbarer Mitarbeiter..." so direkt hintereinander Belastung und belastbar klingt doppeltgemoppelt und entsprechend seltsam.

2. "...erzielte er immer stets gute Arbeitsergebnisse." klingt mindestens genauso doppeltgemoppelt, ich nehme mal an, wenn man das "immer" streicht, klingt es besser und ändert an der Bewertung nichts.

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Ein wenig Bauchschmerzen würde mir die Schlussformel bereiten:

Da Schlussformulierungen nicht einklagbar sind, lesen Personaler Arbeitszeugnisse häufig von hinten. Die Schlusssätze fassen in der Regel die gesamte Bewertung über einen Mitarbeiter zusammen. In eine sehr gute Schlussformel für ein Zwischenzeugnis gehört der Ausstellungsgrund, der Dank für die bisherige stets ausgezeichnete Arbeit und der Wunsch auf eine weiterhin so positive Zusammenarbeit.

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  • 2 Wochen später...
Schlussforumulierung ist auch da: […]

Das stimmt zwar. Die Schlussformulierung ist jedoch nicht gut. In einem Zeugnis ist auch das wichtig, was nicht geschrieben wurde. Und in einem guten Zwischenzeugnis sollten die Wünsche für die Zukunft auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit formuliert sein. Aber wie gesagt, das muss ein Arbeitgeber nicht schreiben. Er kann es jedoch.

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