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Weiterbildung zur Betriebswirt

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vor 40 Minuten schrieb simons:

Dem Blogger dieses Beitrags zu unterstellen die Zahlen so zu drehen wie er sie gerne hätte, finde ich auch sehr gewagt.

Ich hätte vielleicht lieber schreiben sollen, dass er die Zahlen so interpretiert, wie sie für seine Aussage von Bedeutung sind, nicht, dass er die Zahlen so dreht. Mea culpa!

Ich bleibe jedoch dabei, dass diese kurze kostenlose Zusammenfassung nicht besonders aussagekräftig ist. Im Besonderen nicht auf die Frage, was man heutzutage für eine Weiterbildung wählen sollte. Hast du denn die ausführliche Statistik für 600€ gelesen?

Ich sage ja auch nicht, dass es per se falsch ist zu sagen, dass man auch als OP Karriere machen kann und mehr verdienen kann als so manch ein Bachelor, aber man sollte nicht alles sofort glauben und (wie ich jetzt schon mehrfach erläutert habe) bedenken, wie die zitierten Gehaltszahlen zustande kommen.

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Nabend,

nette Diskussion die sich hier entwickelt hat, ich steige Mal als st.g.BWirt ein.

Habe den st.g.BWirt vor acht Jahren abgeschlossen. Zum Start vor über zehn Jahren kam der OP gerade auf den Markt. Stand als Alternative nicht wirklich zur Auswahl da in der Nähe von keiner IHK angeboten.

Die Aussage das ein Studium höher angesehen ist kann ich zum Teil nachvollziehen, es gibt halt Firmen da geht ohne Studium nichts. Wobei das bei mir die Ausnahme war. Mit Ausbildung & BWirt & BE hatte ich fast nie Probleme zumindest die Hürde zum Vorstellungsgespräch zu nehmen. Man sticht da eher als Exot unter den ganzen Studierten hervor. Wobei ich jetzt auch nicht ewig viele Bewerbungen gehabt habe und nicht repräsentativ über alle Firmen/Position reden kann.

Ein Studium kam für mich nicht in Frage, da ich mich vor der Ausbildung schon Mal damit probiert hatte. Und nochmal etliche Jahre mit einem Studium verbringen, mit dem Risiko am Ende ohne Abschluss dazu stehen, wollte ich nicht riskieren. 

Die drei Jahre Abendschule waren Anfangs überschaubar, zwischen Zeitlich hart an der Belastungsgrenze und am Ende zum Glück vorbei. Wenn ich hier lese das ein Studium mit dem gleichen Aufwand in nur 4,5 Jahren gemacht werden kann: Verlängert sich die Weiterbildung doch Mal eben um 50%!

Es gibt zudem durchaus Möglichkeiten auf dem st.g.BWirt ein Studium aufzubauen. Da wird schon einiges Anerkannt und man ist in 18 Monaten ebenfalls mit Studienabschluss unterwegs. Haben zwei aus meinem Jahrgang noch drauf gesetzt. Passte bei mir wegen Nachwuchs eh nicht mehr.

 

Was man aber bedenken sollte: der st.g.BWirt WI richtet sich an nicht ITler. Entsprechend ist der IT Anteil, den macht der FI sonst im ersten Lehrjahr. Neu war am Ende nur die Intensive Excel Schulung/Nutzung. BWL/VWL/Personal/Steuern/Recht/... bieten aber noch genügend Stoff um dazu zu lernen. Ist halt die Frage ob man sowas lernen mag/braucht.

@TE

Du schreibst nicht was du aktuell machst, noch wo du später Mal hin willst. 

Ich bewege mich als FIAE im SAP ERP Bereich aktuell als Inhouse Consultant mit >80k im Mittelstand. Höhere Führungspositionen habe ich bisher bewusst ausgeschlagen, obwohl angeboten. Projekt-/Teamleitung haben mir bisher gereicht.

Der st.g.BWirt hat mir Türen geöffnet, die sich sonst verschlossen geblieben wären. 

 

Gruß Bockreiter

bearbeitet von Bockreiter

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vor 6 Stunden schrieb Bockreiter:

Wenn ich hier lese das ein Studium mit dem gleichen Aufwand in nur 4,5 Jahren gemacht werden kann: Verlängert sich die Weiterbildung doch Mal eben um 50%!

Ich weiß nicht, was du genau damit sagen möchtest, aber normalerweise dauert ein Bachelor-Studium nicht 4,5 Jahre, sondern 3 Jahre, also genauso lange. Das mit den 4,5 Jahren ist mir nur vom Verbundstudium der Fachhochschulen in NRW bekannt. Andere (private) Hochschulen bieten den Bachelor im "normalen" Zeitrahmen von 3 Jahren an.

vor 7 Stunden schrieb Bockreiter:

Und nochmal etliche Jahre mit einem Studium verbringen, mit dem Risiko am Ende ohne Abschluss dazu stehen, wollte ich nicht riskieren. 

Kann das beim OP/staatl. geprüften Betriebswirt/etc. nicht genauso passieren? Klar, du kanntest das Studium bereits und wusstest daher, dass es nichts mehr für dich ist, aber es gibt doch sicher auch genug Leute, die eine Weiterbildung zum OP (o.ä.) schmeißen und entsprechend keinen weiteren Abschluss haben.

 

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vor 16 Stunden schrieb Flammkuchen:

Du vergisst etwas entscheidendes. Die Studie redet von Meistern. Einen Handwerksmeister kennt jeder. Den OP (IT-Meister) kennt kaum jemand. Am Ende ist der Bachelor deshalb in der IT besser, weil bekannter. Die IT ist eben nicht das Handwerk.

Du vergleichst also Äpfel und Birnen.

Ist das dein Ernst? Die Studie bezieht sich doch klar auf IT-Ausbildungen .... da kannst du doch jetzt nicht mit Handwerksmeistern kommen.

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vor 18 Stunden schrieb Flammkuchen:

Du vergisst etwas entscheidendes. Die Studie redet von Meistern. Einen Handwerksmeister kennt jeder. Den OP (IT-Meister) kennt kaum jemand. Am Ende ist der Bachelor deshalb in der IT besser, weil bekannter. Die IT ist eben nicht das Handwerk.

Du vergleichst also Äpfel und Birnen.

Leider verstehst du die Aussage des Artikels sowie meine Ausführungen nicht. Ich habe nie darüber gesprochen was besser oder schlechter ist. Die Aussage ist, Meister/Fachwirte verdienen mehr als ein Bachelor. Diese Aussage stütze ich auf die Studie, welche nach verschiedenen Kriterien erhoben wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Die einzige Ableitung die ich daraus ziehe ist, dass man durch eine Aufstiegsweiterbildung durchaus Erfolg haben kann und dieser sich auch monetär wiederspiegelt. 

Jetzt willst du mir sagen, ich vergleiche Äpfel mit Birnen?

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vor 31 Minuten schrieb simons:

Die Aussage ist, Meister/Fachwirte verdienen mehr als ein Bachelor.

Ich wiederhole mich da gerne noch einmal: Das mag zwar stimmen, aber man hat in dieser Statistik keinerlei Bezug auf die entsprechende Berufserfahrung in der IT, die hinter diesen Abschlüssen steht, geschweige denn, in welchen Bereichen die Meister/Fachwirte gemacht wurden. Denn nur, weil hier von Gehältern in der IT die Rede ist, heißt das noch lange nicht, dass dort nicht auch Menschen arbeiten, die zwar einen Meister in etwas haben, diesen aber vor z.B. 30 Jahren gemacht haben und in den 90ern dann per Quereinstieg in die IT gekommen sind (was durchaus Usus war zu dieser Zeit). Diese haben somit auch zeitgleich eine BE von Dekaden in der IT vorzuweisen, was bei einem Bachelor aufgrund des Zeitraumes, in dem es diesen Abschluss gibt, schon wesentlich seltener der Fall sein wird. Von daher ist diese Statistik nicht repräsentativ, wenn es darum geht, welche Weiterbildung die besseren monetären Chancen bietet, wenn man sie heute anfängt.

Zum Vergleich: Statistik: "Erwachsene Männer zwischen 20-29 Jahren sitzen im Schnitt 35h/Monat hinter dem Steuer einen KFZ, Mädchen zwischen 10-19 Jahren nur 2 Stunde." Schlussfolgerung:"Frauen fahren seltener Auto." Diese Schlussfolgerung erscheint aufgrund der "Statistik" erst einmal wahr. Jedoch ist sie nicht repräsentativ, da Mädchen zwischen 10-16 Jahren in der Regel ja gar kein Auto fahren dürfen, damit bei der zweiten Gruppe nur 3 Jahre wirklich eine Rolle spielen bei der Statistik wohingegen es bei der ersten Gruppe 10 Jahre sind."

bearbeitet von Rienne

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vor 15 Minuten schrieb Rienne:

Ich wiederhole mich da gerne noch einmal: Das mag zwar stimmen, aber man hat in dieser Statistik keinerlei Bezug auf die entsprechende Berufserfahrung in der IT, die hinter diesen Abschlüssen steht, geschweige denn, in welchen Bereichen die Meister/Fachwirte gemacht wurden. Denn nur, weil hier von Gehältern in der IT die Rede ist, heißt das noch lange nicht, dass dort nicht auch Menschen arbeiten, die zwar einen Meister in etwas haben, diesen aber vor z.B. 30 Jahren gemacht haben und in den 90ern dann per Quereinstieg in die IT gekommen sind (was durchaus Usus war zu dieser Zeit). Diese haben somit auch zeitgleich eine BE von Dekaden in der IT vorzuweisen, was bei einem Bachelor aufgrund des Zeitraumes, in dem es diesen Abschluss gibt, schon wesentlich seltener der Fall sein wird. Von daher ist diese Statistik nicht representativ, wenn es darum geht, welche Weiterbildung die besseren monetären Chancen bietet, wenn man sie heute anfängt.

Ich gebe dir recht, man kann aus der Studie nicht erkennen ob es sich um Abschlüsse in der IT handelt. Ich gehe aber davon aus, dass es sich hier um einschlägige Abschlüsse handelt, sonst würde die ganze Auswertung nach Abschlüssen nicht viel bringen. Aber drehen wir den Spieß doch mal um.

Wäre jeglicher fachfremder Abschluss mit einbezogen, würde das auch für die Lehre zählen. Bedeutet Lehren sowie den Meister gab es auch in den 90ern und selbst da sieht man. Es rentiert sich einen Meister/Fachwirt zu machen. Da er rund 10000 EUR über der Lehre liegt. Immer noch eine gute Steigerung.

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vor 7 Minuten schrieb simons:

Es rentiert sich einen Meister/Fachwirt zu machen. Da er rund 10000 EUR über der Lehre liegt. Immer noch eine gute Steigerung.

Das hat auch nie jemand bezweifelt. Da ein höherer Abschluss i.d.R. auch ein höheres Gehalt mit sich bringt. Ist ja nur logisch. Daher ja auch meine Aussage ganz zu Beginn mit dieser Statistik, dass es durchaus nachvollziehbar ist, dass das Diplom über den anderen Abschlüssen, die dort aufgezählt sind, liegt und man mit einer Promotion eben im Schnitt am meisten verdient. Nur kann man mit dieser Statistik nunmal eben nicht repräsentativ darlegen, ob man heutzutage mit einem Abschluss als Bachelor oder als Betriebswirt im Schnitt einen besseren Verdienst hat. Dazu fehlt einfach der Vergleich der Abschlüsse inkl. Alter und Berufserfahrung.
Aber es ist nunmal auch so, dass sich viele, trotz Erreichen des OP/Betriebswirt/etc., doch noch für ein anschließendes Studium entscheiden. Daher war meine Empfehlung eben von Anfang an, wenn die Voraussetzungen (in dem Fall die Fachhochschulreife) gegeben sind, lieber zum (berufsbegleitenden) Studium zu greifen, sofern man sich das zutraut.

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Ich mach aktuell berufsbegleitend den informatik betriebswirt an einer vwa. Nach zwei Jahren muss ich aber leider zugeben, dass ich sehr enttäuscht bin und sowohl der Bildungsgang wie Abschluss weder Fleisch noch Fisch sind. Leider werde ich nun ein jahr vorher auch nicht mehr abbrechen da ich bereits viel zeit und Geld in das ganze investiert habe, rate aber jedem der fachabi hat eher zum Fernstudium. Der Abschluss hätte mich im öffentlichen Dienst, dort wo man denkt dass ein FISI nur ein besserer Excel futzie ist und sonst nichts zu tun hat ggf. Dazu "befähigt " Projekte oder auch einen Fachbereich zu übernehmen. Für den Rest, vor allem die freie Wirtschaft und IT Branche ist das Ding leider nicht das Papier wert auf dem es gedruckt wird. Gerne kann ich bei bedarf mehr erzählen

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da stimme ich (Erfahrung mit Studium und Meister/techniker) @Rienne zu. Mache derzeit berufsbegleitend Wirtschatfsinformatik. Von d. 12 Studenten haben wir 3 die den staatlich geprüften Wirtschaftsinformatiker (Ich glaube dass wäre der "Techniker" in IT. Meister wäre OP wenn ich mich nicht täusche) haben.

Die 3 die bei uns mitmachen konnten Ihre "Fächer" die Sie an der staatlichen EDV Schule gemacht haben nicht anerkennen lassen, da der Prof meinte, dass die Fächer im echten Studium auf einem anderen Niveau sind.

Laut meine Erfahrung wird der Meister (OP) / Techniker (staatl. geprüf Wirtschafts.) meistens bei Firmen anerkannt, die in der Nähe d. Schulen sind. Einige gute Firmen (Hauptsächlich im SAP Bereich) die in der Nähe sind werben die Techniker ab. Es ist möglich mit einem Techniker €€€ zu machen.

Aber es gibt auch eine Schattenseite die viele ehemalige Schüler erst später erfahren, nachdem Sie 3 Jahre lang an der EDV Schule gelernt haben. Es ist einfach d. Realität dass der OP und Techniker im IT Bereich nicht bekannt sind. Erstmal den Personaler im Bewerbungsgespräch klarzumachen dass der OP o Techniker auf dem gleichen Niveau wie ein Bachelor ist (DQR) ist hart und man wird oft belächelt. Manche dachten sogar dass der OP o Techniker nur ein Zertifikat wie d. MCSA sei....

Unsere 3 Mitschüler waren wirklich sauer, dass Sie 3 Jahre dort gelernt haben und jetzt wieder mind. 3 Jahre lernen müssen damit Sie den Bachelor kriegen.

 

 

 

 

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