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Rienne

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  1. Hab ich leider durchgehend anders erlebt. Das mag vielleicht für großen Konzerne gelten, aber meist ist es hier so (war zumindest bei fast allen in meiner Berufsschulklasse so), dass die, die in der Ausbildung schon über 1k€ monatliche Ausbildungsvergütung erhalten haben plus Umsatzbeteiligung, danach oft Übernahmeangebote unterhalb der 24k€/Jahr erhalten haben. Andere hingegen, bei denen z.B. ein Tarifvertrag vorhanden war, zwar in der Ausbildung relativ wenig erhalten haben - weil jeder Azubi dasselbe bekommen hat, egal ob z.B. Kaufmann oder FIAEler - danach aber ohne weitere Verhandlungen bei ~38k€/Jahr unbefristet übernommen wurden und ein Jahr danach automatisch auf knapp 50k€ aufgestuft wurden.
  2. Rienne

    Die Erste Job

    Den Ball kann ich nur zurückgeben mit deiner Aussage: Denn es können nunmal, rein formal auch andere Faktoren eine Verkürzung ermöglichen. Diese Rahmenbedingungen sind nunmal nicht in Stein gemeißelt. Oder auch Auch das stimmt nicht. Es handelt sich dabei auch lediglich um eine Empfehlung. Auf einigen IHK Seiten steht dazu auch nur, dass eben auch dort nicht die Mindestausbildungszeit unterschritten werden darf. Das Gesetz dazu sagt auch nichts Genaueres. Das stimmt, und zwar sind diese das BBiG. Und darin steht lediglich folgendes: und und zuletzt Dazu hat jede IHK übrigens ihre eigenen Richtlinien, die sich an Empfehlungen der Bundesregierung orientieren. Die Richtlinie der IHK Köln zum Beispiel haben ich ja bereits weiter oben verlinkt. In der übrigens und Abschnitt A Punkt (2) dieser nette Satz steht: Ich verstehe nicht, was du damit sagen möchtest. Ich behaupte nichts, sondern ich zitiere das, was die IHK Köln selber geschrieben hat, mit Quellenangabe übrigens. Das soll mir jetzt was genau sagen? Der Abteilungsleiter ist kein Sachbearbeiter und weiß vermutlich in vielen Bereichen wesentlich weniger, als diese. Er hat ganz andere Aufgaben. Und ich sage auch nicht mehr, als schwarz auf weiß nachzulesen ist. Auch das stimmt nicht in jedem Fall. Dazu aus der Berufskolleganrechnungs- und -zulassungsverordnung (BKAZVO), die in NRW gilt, folgender Ausschnitt: Auch wenn das jetzt beim TO nicht zutreffen mag, so negiert es doch deine pauschalisierte Aussage. Doch, sogar mehrfach. U.a. hier: Nur mal so als Beispiel, wie eine Ausbildungsdauer von 18 Monaten anders erreicht werden kann: Der Auszubildende hat eine Fachoberschulreife (-6 Monate) und war bereits ein Jahr in einem Vollzeitpraktikum im entsprechendem Berufsbild tätig (noch einmal z.B. - 6 Monate) und tritt die Abschlussprüfung früher an (- 6 Monate). Somit hat er, so wie es @SaJu bereits erwähnt hat, die maximal mögliche Verkürzung der Ausbildungsdauer erreicht.
  3. Rienne

    Die Erste Job

    Das ist mir durchaus klar. Ich wollte damit nur noch einmal die Aussage von @SaJu unterstreichen, dass durchaus eine Ausbildungsdauer auf bis zu 18 Monaten möglich ist. Ob jetzt durch 18 Monate Verkürzung, 12 Monate Verkürzung und 6 Monate frühere Prüfungszulassung oder sogar 6 monatiger Verkürzung und Vorzug der Abschlussprüfung um 12 Monate, ist alles möglich. Letzendlich hat man in allen Fällen zum gleichen Zeitpunkt seine Ausbildung beendet. Und nein! Es müssen eben nicht zwingend zwei Faktoren vorliegen, um die Ausbildung auf 18 Monate zu verkürzen und es ist eine Einzelfallentscheidung, ob und um wie viele Monate eine Ausbildung verkürzt wird. Du schreibst, dass eine Verkürzung rein vom Alter und/oder dem höchsten Schulabschluss abhängt und das ist schlichtweg falsch. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass sowohl Ausbildungsbetrieb als auch IHK bei jemanden, der nachweislich schon selber viel programmiert hat oder sich als Hobby/in AGs/whatever, entsprechendes Wissen und Können angeeignet hat, einer Verkürzung (auch um 18 Monate) zustimmen. Ob es zu empfehlen ist, steht auf einem ganz anderem Blatt. Aber du schreibst hier, als sei es in Stein gemeißelt, dass zwei Faktoren erfüllt sein müssen, damit jemand eine eigentlich 3 jährige Ausbildung auf die Hälfte der Zeit herunter gebrochen werden kann. Und dem ist nicht so! Und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du an meiner zitierten und fett unterstrichenen Stelle und der damit verbundenen Aussage nicht verstehst. Noch einmal: Oder sind dir die Wörter Emfehlung, Einzelfall und individuell fremd?
  4. Nicht zwingend! Ein duales Studium ist nicht immer mit einer Ausbildung verbunden, sondern bedeutet lediglich, dass man neben dem Studium an einer (Fach-)Hochschule, auch praktisch in einem Unternehmen arbeitet. Ob man das nun ausbildungsbegleitend oder berufsbegleitend macht, ist dabei abhängig davon, wie das jeweilige Angebot des Arbeitgebers aussieht. Hier ein Link zu den verschiedenen Typen eines dualen Studiums. Das stimmt so auch nicht. Man kann das Bachelor-Studium zum Informatiker in 6 Semestern beenden. Ob man das Lernpensum des Vollzeitstudiengangs jedoch neben einem normalen, beruflichen Alltag schafft, sei mal dahingestellt. Aber es liegt an einem selber, ob man sich für die Vollzeitvariante, die auf 6 Semester ausgelegt ist, entscheidet. Weitere Infos dazu hier. Neben den privaten Hochschulen gibt es übrigens auch zunehmend von staatlichen (Fach-)Hochschulen das Angebot, ein Studium neben dem Beruf zu bestreiten. Dazu muss du auch nicht explizit einen Arbeitgeber haben, der ein duales Studium anbietet, da diese Studiengänge so ausgelegt sind, dass sie abseits der regulären Arbeitszeit stattfinden und du auch keine längere Freistellung benötigst. Da sei z.B. das Verbundstudium für Wirtschaftsinformatik der TH Köln und TH Dortmund genannt. Mittlerweile kann man sich fast überall auch als "beruflich Qualifizierter" für einen Studiengang eisnchreiben bzw. bewerben. Die formalen Voraussetzungen sollten durch deine Ausbildung und der Berufserfahrung gegeben sein. D.h. das Nachholen einer (Fach-)Hochschulreife hat eigentlich keinen wirklichen Mehrwert und würde nur mehr Zeit kosten. Was die Ansprüche an Mathematik etc. angeht, gibt es fast überall Vorbereitungskurse, die man besuchen sollte, wenn man kein Abitur hat oder dieses sehr weit zurück liegt oder man nie wirklich stark war in diesem Fach. Sofern man es sich leisten kann, würde ich übrigens immer zu einem regulären Vollzeitstudium raten.
  5. Rienne

    Die Erste Job

    @fisi2.0: ich muss da @Chief Wiggum zustimmen. Es gibt keine offizielle und einheitliche Regelung zur Verkürzungsdauer einer Ausbildung. Einzig und allein die maximale Verkürzung einer Ausbildung ist festgelegt und abhängig davon, wie lange die reguläre Ausbildungszeit ist (i.d.R. 50% dieser)! D.h. für die Ausbildung zum Fachinformatiker beträgt diese 18 Monate. Neben dem Gesetz, welches in euren Links zitiert wird, gibt es lediglich Richtlinien, die entsprechend nicht bindend sind. Hier kurz der Wortlaut des §8 BBiG: Wie genau was angerechnet wird, hängt von der jeweiligen Kammer ab und ist auch dort z.T. eine individuelle Entscheidung. Hier ein Zitat der IHK Köln dazu: Ausführlicher hier und in dieser PDF nachzulesen. Des Weiteren ist es auch so, dass man neben der regulären Verkürzung auch immernoch die Möglichkeit hat, seine Abschlussprüfung vorzuziehen. Dafür ist auch keine Vorbildung oder -erfahrung nötig, so dass man selbst bei einer Verkürzung, um z.B. "nur" 6 Monaten, mit zuzätzlicher, vorzeitiger Zulassung zur Abschlussprüfung auf eine Ausbildungszeit von 18 Monaten kommen kann. Wobei allerdings auch empfohlen wird, dass man die Abschlussprüfung nicht um mehr als 6 Monate vorzieht.
  6. Ich beziehe mich jetzt nur mal kurz auf den Titel des Threads: Es ist bereits eine Umstellung der Ausbildung in IT Berufen in Planung und damit auch zwei neue Fachrichtungen für den Fachinformatiker. Nachzulesen z.B. hier!
  7. Ich würde sagen: Jein. Du zahlst schon oft erst einmal in dem Monat, in dem der Bonus ausgezahlt wird, mehr Steuern, da du dadurch einen höheren Einkommensteuersatz zahlst. Wer also keine Steuererklärung macht (ist ja als Angestellter keine Pflicht) zahlt ergo mehr als bei 12 Gehältern, die nur ein wenig höher sind, durch die man aber immernoch den selben Prozentsatz an Einkommensteuer zahlt. Wenn man sowieso schon den Spitzensteuersatz zahlt, sollte es eigentlich keinen Unterschied mehr machen.
  8. Ganz zu schweigen davon, dass die Prozentzahl der bestandenen Prüflinge sogar besser ist als in vielen Prüfungen davor.
  9. Die Verkürzungsregelungen sind nicht IHK-abhängig, jedoch legen die Länder selber fest, was wie angerechnet wird bei einer Verkürzung. Das hat jedoch keinen Einfluss auf die allgemeingültige Mindestausbildungszeit, die bei einer dreijährigen Ausbildung bei 1,5 Jahren liegt. Zum genaueren Nachlesen verweise ich auf diese PDF des Bundestages.
  10. Nicht zwingend! Ich habe in meiner Ausbildung die Erfahrung gemacht, dass auch insbesondere kleinere Firmen, gerade im Bereich Webentwicklung, ihren Azubis im Vergleich relativ viel zahlen, dafür aber auch eigentlich schon voll einsatzfähige Arbeitskräfte haben wollen und vor allem den Ausgelernten meistens nicht viel mehr anbieten als sie bereits in der Ausbildung erhalten haben. Auf der anderen Seite habe ich zum Beispiel in einem größeren Unternehmen die Ausbildung gemacht, die einen Tarifvertrag hat, bei dem alle Azubis (egal welcher Ausbildungsberuf) die gleiche Vergütung erhalten, was für einen Fachinformatiker dann im Vergleich natürlich etwas geringer ausfällt. Dafür habe ich dann aber nach der Ausbildung bei Übernahme mit Abstand das höchste Einstiegsgehalt in meiner Berufsschulklasse erhalten. Eine Ausbildungsvergütung ist in erster Linie nunmal nicht darauf ausgelegt, dass man davon sein Leben komplett alleine betreiten kann, auch wenn im IT-Bereich meist doch recht viel gezahlt wird. Dafür gibt es ja solche Zuschussmöglichkeiten wie BAB oder auch Wohngeld. Auch Kindergeld wird ja, soweit ich weiß, bis zu einem bestimmten Einkommen noch weiter gezahlt. Von daher würde ich eher darauf schauen, wie die Qualität der Ausbildung aussieht und ggf. das Gehalt, was dir danach angeboten wird, als die Ausbildungsvergütung nachzuverhandeln.
  11. @spix bei FISIs kann ich mir das leider durchaus vorstellen. Bei Anwendungsentwicklern ist mir das allerdings bisher nicht wirklich untergekommen, zumal diese auch meist nicht bei "Nicht IT Firmen" arbeiten. Allerdings sind hier die Stellen sehr unterschiedlich, so wie auch eben die Vorlieben der ausgebildeten FIAEs. Ich kenne einige, die zwar auf dem Papier Anwendungsentwickler sind, aber mit dem Programmieren nie viel anfangen konnten und sich schnell in andere Richtungen, wie UX/UI Design, Projektleitung oder auch Beratung orientiert haben. Entsprechend divers sind nunmal auch die Jobangebote, in denen Fachinformatiker oder auch studierte (Bindestrich-)Informatiker gesucht werden. Als "Missbrauch" seitens der Firmen würde ich das allerdings nicht sehen.
  12. Du kannst die Ausbildung sogar auf 18 Monate, also um 1 1/2 Jahre, verkürzen: (Quelle: IHK Düsseldorf )
  13. Huhu, kannst du bitte mal genauer erklären, warum du dir eine Ausbildung nicht leisten kannst, wenn du aktuell auch nur Krankengeld/Hartz IV bekommst? Gerade im Bereich IT sind die Ausbildungsvergütungen bei den meisten Betrieben relativ hoch und übersteigen zum Teil schon im ersten Ausbildungsjahr die 1000€-Grenze. Bezüglich Miete hat man während der Ausbildung auch Anspruch auf Wohngeld und ggf. kannst du selbst bei einer zweiten Ausbildung (elternunabhängige) BAB beantragen, so dass dein Lebensunterhalt auch während der Ausbildung gedeckt sein sollte. Wenn es keine Ausbildung sein soll, dann würde ich dir dazu raten dich weiterhin hartnäckig bei allen möglichen Firmen, die etwas mit Webentwicklung zu tun haben, zu bewerben. Wenn du privat bereits im Webbereich programmierst, kannst du da sicher Arbeitsproben mit in die Bewerbung packen, was deine Chancen steigern könnte. Ansonsten wäre es vielleicht auch möglich über Praktika eine Möglichkeit auf einen solchen Job zu bekommen. So etwas wird meist nicht ohne Grund attestiert und du schreibst ja auch weiter oben etwas von einer Erkrankung. Fühlst du dich denn überhaupt in der Lage über einen längeren Zeitraum wirklich produktiv in dem Bereich zu arbeiten? Gerade Webentwicklung ist oftmals sehr stressig und die Teams sind relativ klein, so dass auch soziale Kompetenzen durchaus wichtig sind, wenn man so etwas beruflich, und nicht nur privat zuhause vorm eigenen PC, machen möchte. Ich sehe auch keinen Nachteil dadurch, dass du die empfohlene Therapie beginnst. So eine Therapie kann man auch neben einem Job/einer Ausbildung weiterführen und sie dient dazu, dass auf lange Sicht eine Besserung eintreten sollte. Du verlierst also mMn keine Zeit, sondern signalisierst (auch für dich), dass du bereit bist etwas zum Positiven zu ändern.
  14. Also ich kann nur für meine ehemalige Berufsschule reden, aber wir hatten in Richtung Webdesign absolut gar nichts in der Berufsschule. Würde der TE eine "normale" Ausbildung machen, ist das sicherlich der richtige Weg. Da es sich hier aber um eine Umschulung handelt, wird das schwer. Aber gerade im Bereich der Webentwicklung kann man doch sehr viel zuhause machen und lernen. Zum Beispiel bietet Udemy sehr viele, auch gute, Kurse dahingehend an. Ich denke übrigens auch, dass die Wahl zum FIAE definitiv nicht verkehrt ist.
  15. Genau, Lohn gibt es für Arbeit bzw. abgeleistete Arbeitsstunden, Bonus/Gewinnbeteiligung nicht (wofür, wieviel, etc liegt da im Ermessen der AG)! Das mag so vielleicht stimmen, aber jemand der jeden Tag da ist und 8 Stunden arbeitet, trägt, aufgrund von "Minderleistung", am Ende u.U. auch wesentlich weniger zum Erfolg bei, wie jemand, der nur 4 Tage arbeitet oder eben 10 Tage mehr im Jahr krank ist dafür aber richtig ranklotzt. Außerdem kann dieses "Bonus gibt es nur, wenn du nicht mehr als x Tage krank bist" auch dazu führen, dass die Gesamtleistung am Ende sogar schlechter ist, da sich dann auch Leute zur Arbeit schleppen, die eigentlich krank sind. Diese sind zum einen nicht so leistungsfähig, wie wenn sie gesund sind, und zum anderen stecken sie u.U. auch noch die Kollegen an, die dann entweder ganz ausfallen oder genauso handeln und dadurch eine Kettenreaktion auslösen.

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