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Rienne

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  1. Das ist keine Regelung, die vom Bundesland abhängt. Dass die Ausbildung verkürzt werden kann, ist im BBIG (§8) festgehalten. Um wie viel verkürzt werden darf, ist eine individuelle Entscheidung und liegt im Ermessen der jeweilgen IHK (und dem Ausbildungsbetrieb). Aber i.d.R. wird gesagt, dass eine (Fach-)Hochschulreife eine Verkürzung von max. 12 Monate zulässt. Aber man kann normalerweise verschiedene Verkürzungsgründe miteinander kombinieren, solange man die Mindestausbildungszeit beibehält. Ich sehe bei der Berufserfahrung und der Hochschulreife des TOs definitiv valide Begründung auf die maximal mögliche Verkürzung. Und selbst wenn "nur" den 12 Monaten Verkürzung zugestimmt werden würde, kann man immernoch die Abschlussprüfung vorziehen, wenn die Leistungen stimmen. Ich glaube das kommt immer sehr stark darauf an, wie die Schule ist und was für weitere Voraussetzungen die Azubis mitbringen. Die Ausbildung ist nunmal offiziell z.B. auch für Hauptschüler möglich. Und wer in gewissen Bereichen (auch außerhalb der IT) Schwächen aufweist, wie zum Beispiel bei BWL-Themen, sollte auch alles mitnehmen was er kann. Gibt auch Menschen, die sich schwer damit tun, sich Wissen eigenständig anzueignen, denen tut es auch gut, die ganzen 3 Jahre die prüfungsrelevanten Themen vorgekaut zu bekommen. Es ist auch nicht in jedem Bundesland so, dass ein Azubi überhapt die Berufsschule besuchen muss. In NRW ist es z.B. so, dass es ab dem 21. Lebensjahr keine Verpflichtung dafür gibt. Das gleiche gilt in vielen Bundesländern, wenn man die Berufsschulpflicht bereits anderweitig erfüllt hat (z.B. durch eine vorherige Ausbildung). Auch sowas gilt es ggf. bereits bei einem Bewerbungsgespräch abzuklären.
  2. Umschulung ist aber auch noch mal was anderes. Zum Einen wird die ja von einem Träger veranlasst und zum anderen hat da erst einmal kein Arbeitgeber etwas mitzureden. Nicht jede Umschulung macht bei den entsprechenden Personen auch Sinn bzw. führt zu einer beruflichen Karriere im Bereich in dem umgeschult wurde...leider. Da werden auch noch Menschen mit mitte 50 in eine Umschulung gesteckt, die dann froh sein können, wenn sie einen Job im 1st-Level-Support für 1000€ brutto bekommen. 😐 Und wie definierst du "besser"? Was die Karrierechancen angeht, bietet das Studium definitiv bessere Chancen. Was praktische Erfahrung angeht, ist die Ausbildung vermutlich der besser weg. Allerdings tendiert der TO ja zu einem dualen Studium, was beide Punkte miteinander verknüpfen würde. Des Weiteren gibt es bei einem Vollzeitstudium zum Beispiel an einer FH auch praktische Semester, die in einem Betrieb stattfinden und auch die Bachelor-Thesis wird oft in einem Betrieb geschrieben. Außerdem ist es insbesondere im Informatikstudium es auch eher die Regel, nebenher einer Tätigkeit als Werksstudent nachzugehen, was vielleicht auch noch eine Option für den TO sein könnte, sollte sich keine Stelle als dualer Student finden und die Finanzen lassen es zu. Sowohl München als auch die Bereitschaft wegzuziehen, sind schon mal gute Ausgangspunkte, um den Wunsch zu realisieren. Ich denke mit der entsprechenden Einstellung, dem Aufwand sich bei so vielen Betrieben wie möglich zu bewerben und ein wenig Glück, sollte das Alter definitiv kein Problem darstellen. Zumal du ja bereits ein Studium abgeschlossen hast und damit zeigst, dass du weißt, was studieren bedeutet und die Chancen gut stehen, dass du nicht das Handtuch wirfst.
  3. Nur weil das standardmäßig so ist, heißt ja nicht, dass man es nicht anders machen könnte. Probezeit in den Betrieb, in dem man ausgebildet wurde, finde ich schon fraglich. Das ganze auf die maximal mögliche Zeit von 6 Monaten zu setzen, ist da in meinen Augen sogar schon dreist. Immerhin kennst du die Firma und deren Abläufe und der Betrieb kennt dich und deine Fähigkeiten. Würde da vielleicht noch mal nachhaken. Der Rest liest sich sehr "normal". Sind halt die üblichen Standardklauseln. 30 Urlaubstage wären zwar schöner, aber die 27 sind auch schon okay und vermutlich so Usus bei euch. 😅 Bist du denn damit einverstanden, dass du ohne Weiteres auch an anderen Standorten eingesetzt werden kannst? Das wäre vielleicht noch ein Punkt, den ich ansonsten anmerken würde. In deinem Posting steht dazu jetzt nichts und auch im zitierten Vertrag nicht: Es geht um eine unbefristete Einstellung?
  4. Das ist auch nichts, was in eine Stellenausschreibung gehört (zumindest meiner Meinung nach). Natürlich gibt es Unternehmen, die das vielleicht weniger gerne sehen, andere hingegen begrüßen das vielleicht. Ist auf jeden Fall ein Thema, was bei einem Bewerbungsgespräch von dir angesprochen werden sollte. Frei nach dem Motto:"Ich bin ja jetzt nicht mehr der/die Jüngste, habe bereits Abitur, Studienerfahrung und einige Jahre in dem IT-Bereich gearbeitet, daher würde ich begrüßen die Ausbildung zu verkürzen. Wäre das für Sie eine Option?" EDIT: Ich habe es damals zum Beispiel nicht gemacht aus diversen Gründen, habe aber die Abschlussprüfung dann mit Absprache des Betriebs vorgezogen. Im Nachhinein hätte ich es vielleicht doch machen sollen. Ich wurde bereits in den ersten Wochen von unserem Schulleiter, der auch Anwendungsentwicklung bei uns unterrichtet hat, zur Seite genommen und gefragt, was ich überhaupt im ersten Lehrjahr suche und ich doch im zweiten wesentlich besser aufgehoben wäre. 😅
  5. Man kann die Ausbildung auch auf 1,5 Jahre verkürzen. Entweder indem man sie zu Beginn schon um ein Jahr verkürzt und ins zweite Lehrjahr (auch in der Berufsschule) einsteigt und, sollte es gut laufen, die Abschlussprüfung vorzieht. Oder eben von Anfang an die 18 Monate Verkürzung festhält, da ja sowohl Abitur als auch Vorerfahrung da ist und man diese sog. Verkürzungsgründe kombinieren kann. Über das Alter würde ich mir nicht allzu viele Gedanken machen. Allerdings wird es sicher Unternehmen geben, die dich deswegen aussieben werden. Insbesondere bei Online-Bewerbungsportalen größere Unternehmen wirst du vermutlich nur sehr geringe bis gar keine Chancen haben. Auch kann es vorkommen, dass du aufgrund der beiden abgebrochenen Studiengängen rausfällst oder zumindest Fragen gestellt bekommen wirst in einem Bewerbungsgespräch, auf die du dich vorbereiten solltest. Allgemein solltest du gute Argumente für die Ausbildung bzw. den Berufswunsch haben. Aber die Vorerfahrung kann auf jeden Fall von Vorteil sein. Externenprüfung ist zwar auch möglich, aber davon würde ich abraten. So ganz ohne das Wissen, was man normalerweise in der Berufsschule bekommt (die meisten Lehrer dort sitzen ja auch in entsprechenden Prüfungsausschüssen) ist es ungleich schwerer und auch die Projektarbeit wird nicht wirklich einfach sein. Dann lieber das (halbe) Jahr mehr für die verkürzte Ausbildung mitnehmen.
  6. Also am Alter sollte es nicht scheitern. Ich habe selber meine Ausbildung damals erst mit 28 Jahren begonnen. Allerdings ist gerade bei dualen Studiengängen die Konkurrenz relativ groß und bei den größeren Unternehmen, die auf Online-Bewerbungen setzen, wirst du höchst wahrscheinlich schon direkt automatisch ausgesiebt werden aufgrund des Alters und/oder dem bereits abgeschlossenen Studium, so dass du dort nicht einmal die Möglichkeit bekommst, die Leute persönlich von dir zu überzeugen. Du hast dir ja bereits Gedanken gemacht und zumindest entschieden, dass die aktuelle Branche, in der du tätig bist, nicht das Richitge für dich ist. Aber weißt du denn, in welchen Bereich der IT du später mal tätig sein möchtest? Du schreibst zwar, dass du eigentlich schon nach dem Abi Informatik studieren wolltest, aber auch, dass du bisher keine wirkliche Erfahrung hast. Nach dem Abi ist es normal, dass man noch nicht so ganz weiß, wohin man möchte und was man später mal machen will, aber aus dem Alter bist du raus und die Erwartungen, die bei einer Bewerbung und in beruflicher Hinsicht an dich gestellt werden, werden andere sein. Die IT und Informatik ist ein sehr weitläufiges Feld und du solltest dir schon genauer Überlegen, womit genau du später mal deine Brötchen verdienen möchtest. Die Frage wird dir höchstwahrscheinlich auch in vielen Bewerbungsgesprächen gestellt werden. Darf ich fragen woher du kommst? Gibt es dort z.B. viele IT-Unternehmen oder hast du vielleicht Bekannte/Verwandte, die dir da Tipps geben können oder ein gutes Wort bei einem Unternehmen einlegen könnten? Das würde deine Chancen vermutlich um einiges steigern.
  7. Du musst es so sehen: Du hast für den Prüfungsteil GA1 90 Minuten Zeit. In dieser Zeit musst du 4 von 5 gestellten Aufgaben bearbeiten. D.h. du hast etwas mehr als 20 Minuten Zeit dafür, wenn man das Lesen aller Aufgaben mal ausklammert. Was genau fällt dir schwer beim Pseudocode? Das Strukturieren des Programmablaufs oder der Pseudocode selber? Bei Letzterem kann ich dich beruhigen. Pseudocode hat keine formellen Vorgaben, d.h. du kannst die Lösung theoretisch auch einfach in einer dir bekannten Programmiersprache schreiben. Wichtig ist, dass der Prüfungsausschuss versteht, was an welcher Stelle passieren soll. Wenn es am Ersteren liegt: Du bist ja erst ganz am Anfang deiner Ausbildung. Du hast noch viel Zeit bis zu deiner Abschlussprüfung und wirst bis dahin (hoffentlich) noch so einiges in Berufsschule und Betrieb lernen und auch ein Gefühl für die verschiedenen Code-Komponenten bekommen und wie man darazs einen Algorithmus zu einem gegebenen Problem schreibt. Wie bei fast allem: Üben! Zum Beispiel durch alte Prüfungsaufgaben. Es gibt aber auch diverse Internetseiten, die dir kleine Probleme geben, für die du dann eine Lösung coden sollst. Sowas stärkt dein Verständnis dafür, was mit der Aufgabenstellung von dir verlangt wird und wie man das dann auch programmier-technisch umsetzt.
  8. In Berlin soll es wohl noch schlimmer sein. 😅
  9. Ich glaube, es kommt auch immer auf die Region an. Darmstadt ist bei Frankfurt und dort ist das Gehalt für ITler ja bekannterweise sehr hoch. Im Ruhrpott z.B. würde man für gleichwertige Stellen wohl einiges weniger angeboten bekommen.
  10. Das kann aber auch an den Einstellungen des Users in dem Tutorial liegen. Ich meine mich zu erinnern, die Variablen selbst eingegeben zu haben, die ich überwachen möchte, als ich das letzte Mal mit Eclipse debugged habe. Ist aber auch schon eine Weile her. Ggf. solltest du dir da noch mal ein anderes Tutorial anschauen. Debuggen ist mit die wichtigste Fähigkeit, die man als Entwickler beherrschen sollte. 😊
  11. Du musst die Variablen schon selber ins Fenster schreiben um deren Inhalt zu sehen, soweit ich mich erinnere.
  12. Hast du deinen Code denn auch als "Debug as..." ausgeführt? Wenn sich das nicht automatisch öffnet, solltest du auch die Möglichkeit haben oben rechts in die Debug-Sicht zu wechseln.
  13. Es geht darum, dass dein String file ein Dateiname inklusive einem vorangestellten Ordnerpfad ist. Wenn du dir aber den Namen der Datei ausgeben lässt, wird dort höchstwahrscheinlich kein Ordnerpfad mit angegeben sein. D.h. deine equals-Abfrage wird nicht greifen. Wie schon viele vor mir auch in den anderen Threads von dir geschrieben haben: Nutze doch erst einmal deinen Debugger und schau dir an, welche Werte du wann in welcher Variable (oder auch Konstanten) hast und was du an der Stelle eigentlich erwarten würdest.
  14. Vielleicht mal ein kleiner allgemeiner Tipp, wenn es um solche Berechnungsaufgaben geht: Schreibe dir alle Informationen, die du hast mit entsprechenden Einheiten auf. Dann überleg dir, oder schreib dir auf, was für eine Einheit das Ergebnis der Fragestellung haben muss. Bei Aufgabe b) wird zum Beispiel nach einer Anzahl an Datensätzen gefragt - diese besitzen zum Beispiel keine Einheit sondern es ist einfach eine Zahl. Nun musst du überlegen, wie du mit den Werten, die du bereits hast auf der einen Seite auf die gesuchte Einheit auf der anderen Seite kommst. Dabei ist es oft nötig, vorhandene Einheiten auf ein einheitliches Format zu bringen. Ob du nun z.B. die Bit in Byte und die Mebibyte in Byte umrechnest, oder die Mebibyte direkt in Bit oder die Bit in Mebibyte ist dabei erst einmal nebensächlich. Das gleiche gilt übrigens für die Aufgabe c. Dort wird nach einer Zeit gefragt (genauer nach Stunden). Als Angaben hast du die Kapazität, die Größe eines Datensatzes und wie oft so ein Datensatz vom Sensor erzeugt wird. Auch hier musst du wieder schauen, was du hast und wie du auf der linken Seite mit den vorhandenen Werten auf die Einheit der rechten Seite (das gesuchte Ergebnis) kommst.

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