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Rienne

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  1. Das Problem im SAP Umfeld ist, dass sich quasi alles Berater schimpft, egal ob man wirklich nur berät, sich um die administrativen Themen kümmert oder eben hauptsächlich im SAP-Umfeld programmiert. Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Bei uns in der Firma werden die meisten Mitarbeiter auch nur als Berater eingestellt, mich eingeschlossen. Dabei bin ich definitiv eher Programmiererin als Beraterin. Und soweit ich mich erinnere ist @neinal auch von der Jobbeschreibung her als SAP-Beraterin unterwegs, programmiert aber zum Großteil. Ich habe ja schon einmal geschrieben: Will die Firma SAP, sollte sie die Schulungen auch zahlen. Was sie oft (zumindest auf Juniorposten) auch macht. Und ABAP ist auch nicht mal eben mit den "normalen" 0815 Programmierkenntnissen gelernt. Ich würde dir raten, dich einfach erst einmal auf entsprechende SAP-lastige Juniorstellen zu bewerben und dort die Grundkenntnisse zu sammeln, statt jetzt privat tausende von Euronen in Zertifizierungen zu stecken, von denen du selber nicht einmal weißt, ob sie dich da weiter bringen und die am Ende vielleicht gar benötigt werden. Es bringt mMn nichts, wenn du dir lediglich Stellenausschreibungen anschaust, die dortigen Buzzwords googlest und dir dann das Wissen privat durch teure Zertifikate "aneignen" willst. Ohne Praxiserfahrung bringt das i.d.R. sowieso nicht viel im Bewerbungsprozess.
  2. Achja, hier kannst du dir übrigens mal das "User Handbook" von SAP zu BAPIs anschauen. Dort steht übrigens Folgendes: D.h., wie ich schon im vorherigen Post geschrieben habe, dass du vor allem wissen musst, wie die verarbeitende Programmiersprache mittels RFC an die Daten kommt. Das angesprochene "basic knowledge of the SAP System" sollte dir dann der jeweilige Arbeitgeber vermitteln. Denn jedes SAP System ist anders, so wie ja auch die Firmen und deren Produkte unterschiedlich sind. Nicht umsonst gehen große SAP-Einführungsprojekte meist über mehrere Jahre.
  3. Du redest jetzt aber von den entsprechenden APIs und Connectoren in C#, Python oder Java, richtig? Sprich: Es geht nur darum, ankommende Daten weiter zu verarbeiten? Dann solltest du dich eher mit der Schnittstellenprogrammierung in der entsprechenden Sprache besschäftigen und nicht mit SAP, denn so wie ich das lesen ist die SAP-Seite ja dann schon abgehandelt. So eine Schnittstelle ist in der Regel sprachunabhängig bzw. die Daten, die geliefert werden lassen sich in einer beliebigen Sprache weiterbearbeiten. Dein Wissen zu SAP und deren Schnittstellen kannst du mMn nach dann immernoch während des Jobs sammeln von entsprechend qualifizierten Mitarbeitern. So wie du die Stellenanforderungen beschreibst, versuchst du gerade mit den SAP Zertifizierungen das Pferd von der falschen Seite aufzuzäumen. Nur mal so als Beispiel: Wenn ich die Geo-Daten von GoogleMaps nutze um sie auf einer Homepage zu nutzen, interessiert mich ja auch nur, was für Daten und Funktionalitäten, nicht aber, wie Google selber diese Sachen programmiert hat. Und dieses Schnittstellen müssen/sollten natürlich entsprechend dokumentiert sein. Stichwort: Services bzw. Serviceorientierte Programmierung. Bei den OpenSAP Kursen bekommst du, sofern sie aktuell sind, eigentlich entsprechende Zugänge (wenn du sie denn überhaupt brauchst). Normalerweise sollte sich so ein Buch auf die "Testdaten" in einem SAP System beziehen, so dass du selber da nichts mehr machen solltest. Aber ich verstehe immer noch nicht so ganz, was genau du willst oder meinst, was die Firmen verlangen. Wenn du in SAP Schnittstellen programmieren können sollst oder auch BAPIs anpassen sollst, kommst du um ABAP nicht drumherum. Wenn du aber "lediglich" Daten aus einem SAP System weiterverarbeiten sollst, ist SAP eigentlich scheiß egal und du solltest eher schauen, wie in Java, Python oder co. Schnittstellen zu programmieren sind und die Schnittstelle mit Testdaten beliefern, die nicht aus einem echten System kommen.
  4. Hallo, IHK Düsseldorf hat diese Seite dafür. Mittels Google ganz schnell zu finden. Und @UweT1985 hat recht. Die Prüfungen zum Fachinformatiker laufen idR unter kaufmännische Prüfungen, die zentral von der AkA der IHK (Aufgabenstelle für kaufmännische Abschluss- und Zwischenprüfungen) geplant werden. Auch dazu ist ein Link auf der Seite der IHK Düsseldorf zu finden, der einen hierhin führt. TLDR: Der Termin zur schriftlichen Winterprüfung findet am Dienstag, 24./Mittwoch, 25. November 2020 statt. Sofern du angemeldet und zugelassen bist, wirst du aber auch noch eine schriftliche Einladung erhalten. Immerhin muss dir ja auch gesagt werden, wo du deine Prüfung zu schreiben hast.
  5. Hallo, verlangen diese Stellen denn ausdrücklich SAP-Kenntnisse (in bestimmten Modulen) oder gehört das eher in die Rubrik "nice to have". Viele Unternehmen wissen nämlich, dass Fachinformatiker und Informatiker mit SAP-Kenntnissen nicht auf Bäumen wachsen und sind bei soliden Wissen aus den anderen Anforderungsbereichen durchaus gewillt, selber entsprechend zu schulen. Keine, die nicht schweineteuer wären. Wir buchen so etwas intern meistens direkt bei SAP und dann auch genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten; eben keine dieser 0815 Berater- oder Anwenderschulungen. Ist halt SAP und das lassen sich SAP und auch andere Schulungsanbieter teuer bezahlen. Für Privatpersonen gibt es afaik meistens halt nur die Schulungen für bestimmte Module. Du kannst aber ja mal schauen, was es auf OpenSAP so für Kurse gibt (wüsste da jetzt allerdings keinen, der explizit um die Nutzung oder Programmierung von BAPIs o.ä. geht). Was aktuell halt immer wieder stark gefragt ist bei vielen Firmen ist FIORI und die entsprechende Programmierung mit SAPUI5. Da passiert das meiste auch außerhalb von ABAP. Da gibt es ab Mitte Oktober einen Kurs auf OpenSAP zu namens "Building Apps with the ABAP RESTful Application Programming Model". Ansonsten kann man einzelne Themen und Beispiele dazu auch unter http://help.sap.com suchen und finden. Edit: vllt. hilft dir ja auch das Buch hier weiter: https://www.rheinwerk-verlag.de/sap-schnittstellenprogrammierung/
  6. @Slayyce das gilt aber für das Teilzeitmodell, was auf 9 Semester ausgelegt ist, oder? @OkiDoki hat sich auf die Aussage bezogen, dass der TO das Studium gerne in 6 Semestern absolvieren möchte. Der Workload ist bei Wirtschaftsinformatik an der Fernuni Hagen übrigens mit 5400 Stunden angegeben. Wenn man das auf 3 Jahre à 52 Wochen herunterbricht, kommt man auf einen Aufwand von ~34 Stunden. IUBH und FOM veranschlagen für den Bachelor in Wirtschaftsinformatik 7 Semester. Ist es für dich eigentlich relevant, ob es eine Uni oder FH/TH ist? Bei der Suche solltest du übrigens auch stark darauf achten, ob das Angebot auch wirklich ein akkreditierter Bachelor ist. Gibt einige Anbieter, bei denen man dann nur einen abietereigenen Wisch bekommt und die sich da absichtlich sehr unklar ausdrücken. Warum willst du das Ganze eigentlich zwingend in 3 Jahren durchziehen? Berufsbegleitend wird das vermutlich sehr viel von jemanden abverlangen, insbesondere, wenn man in Vollzeit arbeitet. Du bist jetzt 26 Jahre, da läuft dir mMn bei 1 1/2 Jahre mehr auch nichts davon, zumal du ja nebenbei sowieso schon Geld verdienst und praktische Erfahrung sammelst. Wenn du allerdings einen Arbeitgeber hast, der das ganze unterstützt und dir Arbeitszeit für das Studium einräumt, wäre es vielleicht noch mal etwas anderes. Daher auch meine Empfehlung zum dualen Studium. Die Frage ist ja auch, ob du, selbst wenn auf dem Papier sechs Semester stehen, das wirklich in der Zeit auch schaffst. Ein Fernstudium ist in keinster Weise mit einem Präsenzstudium zu vergleichen. Nicht jedem liegt es, sich in der Form Wissen anzueignen und die Selbstdisziplin wird auch stark auf die Probe gestellt. Und wenn es dann im Beruf mal etwas stressiger wird, können einem auch ganz schnell Zeit, Motivation oder der Kopf fehlen, um sich an die vorher vorgenommene Zeit für das Studium zu halten. Da du dich aktuell doch noch sehr stark umentscheidest, was deine Fortbildung angeht und du ja aktuell auch noch in der Umschulung bist, würde ich dir erst einmal dazu raten, eine Festanstellung nach deinem FIAE-Abschluss zu bekommen. Neben normalen Stellen kannst du dich da ja auch schon direkt für ein duales Studium bewerben. Dabei ist es auch wichtig, dass dir die Stelle gefällt, du mit dem Umfeld klar kommst und du auch keine Angst haben musst innerhalb kürzester Zeit wieder was neues suchen zu müssen. Wenn das gegeben ist und dein Arbeitgeber vielleicht sogar kommuniziert, dass er ein Studium als Fortbildung willkommen heißt, kannst du dich immernoch nach konkreten Angeboten umsehen. Mit Engagement und ein wenig Glück kannst du deine Wunschstelle als IT-Projektleiter im SAP-Umfeld auch ohne Studium erreichen und die 60k€ schnell sprengen. Darf man fragen, in welcher Region du aktuell bist bzw. suchst? Vielleicht kann man dann ja ein paar Tipps bezüglich potentieller Arbeiteber geben.
  7. Das gilt nur solange es keine Probleme gibt. Wenn ein Gericht zum Beispiel entscheiden muss, ob ein Hersteller/Dienstleister Schadensersatz zu leisten hat, sieht das ganz anders aus. Denn es ist egal, wie man es nennt, im Fall des Falles kommt es darauf an, was in dem entsprechenden Vertrag steht und was wie geleistet wurde. Ich habe erst kürzlich mit einem Juristen für IT-Recht, der auch als Dozent tätig ist, über genau dieses Thema gesprochen. Hier ein Beispiel. Das ist kein Zirkelschluss, ich gehe über das Ausschlussverfahren: Ein Computerprogramm ist keine Dienstleistung (3. Sektor) und kein Rohstoff (1. Sektor). Bleibt also nur der sekundäre Sektor. Wenn man dann weiter schaut, gibt es zusätzliche Faktoren, die dafür sprechen. Per Definition ist der sekundäre Sektor der industrielle/(weiter-)verarbeitende Sektor und (Standard-)Software ist auch ein Industrieprodukt. Okay, vielleicht habe ich mich mit "verbraucht" falsch ausgedrückt, ich hätte verarbeitet schreiben sollen. Kannst ja gerne die Definition des Wortes "Verarbeitung" nachschauen (vielleicht mal nicht nur immer Wikipedia, sondern verschiedene Quellen, denn dort ist auch nicht alles immer 100% korrekt). Aber weder Wind noch Wasser werden bei der Energiegewinnung verarbeitet, sondern nur genutzt. Wasser wird vielleicht bei einer Brennstoffzelle umgewandelt, aber nicht bei einer Turbine in einem Staudamm. Analoges gilt für Wind. Wenn du schon so streng bist bei der Definition des Sekundärsektors, solltest du da auch konsequent bleiben. Naja, Wissen kann man dann ja auch als Rohstoff sehen, der bei der Softwareerstellung weiterverarbeitet wird. Und es ist nunmal keine Dienstleistung von Microsoft, wenn du dir ein Word 2016 bei Amazon bestellst. (Wobei das mit dem neuen Office365 und der Software as a Service noch mal eine ganz andere Geschichte ist. Aber die ist hier ja nicht Thema. Das wäre tatsächlich eine Dienstleistung.) Das ist übrigens der erste Satz auf Wikipedia. Da steht als sekundärer Sektor "Industrie/Gewerbe". Weiter unten steht zwar "Charakteristisch für den Sektor ist die Weiterverarbeitung von Gütern aus dem Primärsektor, wodurch er materialintensiv ist. " aber charakteristisch heißt nicht "zwingend notwendig". Der darauffolgende Satz ist da passender. Denn Standard-Softwareentwicklung ist genau das. Ein Produktionsprozess mittels Einsatz von Investitionsgütern (in dem Fall das Wissen und die Fähigkeit der Entwickler/Angestellten). Und am Ende hat man ein Produkt und eben keine immaterielle Leistung, die für den tertiären Sektor ausschlaggebend ist. Oder anders: Du wirst mir zustimmen, dass das Herstellen eines Autos oder einer Waschmaschine zum sekundären Sektor zählen, oder? Sowohl das Herstellen des Motors, der Türen, Sitze, etc pp. Dasselbe gilt auch für einen Computer, oder? Was ist dann mit der dort verarbeiteten Software? Die dann auf einmal nicht mehr? Ich hab das mal korrigiert. Nur weil du der Meinung bist, ist das nicht allgemeingültig und lässt, wie du siehst Diskussionsspielraum, ob du es wahr haben willst oder nicht.
  8. Richtig! Er handelt mit den Produkten aus dem primären und sekundären Sektor - wozu auch Software gehört. Ich habe nicht gesagt, dass keine gelten. Aber es gelten andere. Ich sage nur Dienstvertrag und Werksvertrag - das sind zwei seperate Abschnitte im BGB. Erstellung von Software zählt dabei übrigens nicht zu den Dienstverträgen. Es sind keine aus dem Primärsektor erzeugte Rohstoffe. Hinzu kommt, dass sie bei der Energiegewinnung auch nicht weiterverarbeitet werden, sondern lediglich genutzt werden. Sowohl Wasser als auch Wind werden, analog zu dem Wissen eines Softwareentwicklers, bei der Produkterstellung nicht verbraucht. Nein, der Frisör leistet einen Dienst. Eine Frisur ist ja vor und nach dem Besuch den Frisörs vorhanden. Nur eben in anderer Form. Gerne kann ich stattdessen auch eine Massage oder Rechtsberatung als Beispiel nehmen. Dann anders: Dass mit Wissen alleine ein Produkt produziert werden kann. Man kann auch sehr kleinkariert sein. Was aber nicht ausschließt, dass man auch neue Produkte/Dienstleistungen in diese Sektoren einordnen kann. Nur weil es Fleischersatz aus Bohnen damals noch nicht gab, ist die Herstellung davon ja trotzdem im Sekundärsektor anzusiedeln, richtig? Um noch mal zum Ausgang der Diskussion zurück zu kommen: Erstellung von Software zählt ja wohl eher zum industriellen Sektor zählen (es heißt ja nicht umsonst auch Softwareindustrie) als zum Dienstleistungssektor, sofern man nur die Auswahl aus diesen drei "Ursprungssektoren" hat.
  9. Der Handel stellt nichts her, oder? Sondern ist eine Dienstleistung. Der tertiäre Sektor heißt nicht umsonst "Dienstleistungssektor". Auch da kannst du gerne die Definionen nachlesen. Was hat die Softwareentwicklung mit dem Handel zu tun (außer, dass der Handel das Produkt der Softwareentwicklung verkauft, wie er es mit anderen Produkten des sekundären Sektors auch tut)? Nur weil es damals, als die Einteilung in diese Sektoren definiert wurde, noch nicht verbreitet war, auch aus "Wissen" Produkte zu entwickeln, heißt es ja nicht, dass dieses Produkt deswegen nicht auch in den Sektor fällt. Wie eben schon erwähnt: Energiegewerbe, die ihr Produkt aus Wind oder Wasser erzeugen, zählen ja auch in den sekundären Sektor und nicht in den tertiären, ohne dass dafür etwas aus dem primären Sektor weiterverarbeitet wird, oder? Ein Word z.B. ist nunmal keine Dienstleistung sondern eine produzierte Ware -> sekundärer Sektor. Bei Erwerb gelten die selben Rechte, Gewährleistungspflichten, etc wie zum Beispiel bei einem Auto. Das ist bei Dienstleistungen wie beispielsweise einem Frisörbesuch (teritärer Sektor) anders.
  10. Und mit welcher Begründung fällt dann deiner Meinung nach das Erstellen von Software in den tertiären Sektor? Nur weil die Verarbeitung/Verbreitung von Informationen neuerdings zum quartären Sektor fallen, ist nicht automatisch darauf zu schließen, dass diese Bereiche automatisch dem nächstniedrigen Sektor zuzuordnen sind. Der Handel mit nicht materiellen Leistungen ist ja auch nicht ein direkter "Nachfolger" des industriellen Gewerbes, sondern autonom von den anderen beiden Sektoren. Software zählt (rechtlich) zu den materiellen Produkten und ist keine Dienstleistung, wie ein Frisörbesuch oder eine Rechtsberatun, hat also auch nichts im tertiären Sektor zu suchen.
  11. Die allgemeine Definition ist da aber nicht ganz so klar. Es ist die Rede von industrieller Sektor oder auch produzierender Sektor. Und das ist bei der Entwicklung von Standardsoftware nunmal auch der Fall - man produziert ein Werk. Und ein Energiegewerbe, was durch Wind Strom erzeugt, gehört ja auch zum sekundären Sekor, ohne dass es die Rohstoffe aus dem primären Sektor nutzt. Wie @allesweg schon schreibt, ist die IT eigentlich inkl. der Softwareentwicklung, dem vierten Sektor zuzuordnen, der aber im ursprünglichen Drei-Sektoren-Modell nicht existiert. Von daher ist es nicht falsch, die Softwareentwicklung (zumindest von Standardprogrammen) dem sekundären Sektor zuzuschreiben (im Recht zählt Software ja auch als "Sache"). Aber wie schon oben geschrieben: es ist ein Jein, ob die Antwort nun richtig oder falsch ist. Ergo ist sie damals ggf. gestrichen worden, sollte es einem aufgefallen sein, aber WiSo wird ja maschinell ausgewertet.
  12. Rienne

    Methode Implementieren

    Ich sehe da auf den ersten Blick ehrlich gesagt keine Diskrepanz zwischen Aufgabenstellung und der Methode, die der TO erstellt hat. Kannst du vielleicht genauer sagen, was du meinst? Allerdings finde ich die ganze Aufgabenstellung ein wenig merkwürdig. Letzten Endes ist es doch in der Realität so, dass die produzierte Menge Kaffee fast 1:1 mit der verwendeten Menge Wasser übereinstimmt. Oder trinkt hier irgendwer Kaffee inkl. Bohnenschrot? 😅 Von den Mengenverhältnissen mal ganz zu schweigen. XD
  13. Jein, wenn zum Beispiel Standardsoftware erstellt wird, ist es keine Dienstleistung. Ergo fällt so eine Firma unter den produzierenden Sektor. Bei Individualsoftware ist es ein wenig verwirrender. Prinzipiell werden dort aber auch sog. Werksverträge abgeschlossen - also produziert -> Sekundärsektor. Man möchte am Ende ja schließlich auch ein funktionsfähiges Produkt haben. Gerade in der agilen Entwicklung ist die Abgrenzung jedoch nicht ganz so einfach. Es gibt auch Verträge, bei denen explizit eine zeitlich begrenzte Leistung vom Kunden beauftragt wird und nicht das Produkt - nur dann ist es eine Dienstleistung. Es gibt immer wieder genau darüber gerichtliche Auseinandersetzungen, ob der Kunde nun ein Produkt oder eine Dienstleistung beauftragt hat. Da man bei den IHK Aufgaben jedoch nichts hineininterpretieren sollte und sich nur an dem, was dort geschrieben steht, orientieren kann, ist es schon korrekt, dass Erstellung von Sicherheits-Software unter den sekundären Sektor fällt. Allerdings ist es so, dass ein Großteil der IT unter Dienstleistungen fällt - Admintätigkeiten, Consulting, Support, etc; die Softwareentwicklung aber eher selten.
  14. ...auf die Arbeitszeit, was man selber aushandelt, ... Es gibt halt keine Formel, die man einfach anwenden kann und die immer zum gewünschten Ziel führt. Das gilt übrigens auch für das Thema Studium und was wo wie angerechnet wird. Es kann gut sein, dass es Anbieter gibt, die den OP, wie du schreibst, mit 50% auf das Bachelor-Studium anbieten (wobei ich jetzt bei kurzer Recherche nicht einen finden konnte), andere widerum rechnen jedoch u.U. gar nichts an. An der FOM bekommst du dadurch z.B. nur das erste Semester "geschenkt". Die Kosten und die Dauer für ein berufsbegleitendes Studium können ja auch sehr stark variieren. So zahlt man beim Verbundstudium an der TH Köln zum Beispiel pro Semester 200€ bei einer veranschlagten Studiendauer von 9 Semestern. Das heißt man kommt am Ende auf nicht einmal 2000€ für das gesamte Studium. Das zahlt man bei privaten Anbietern für ein Semester, dafür dauert das Studium dort vllt. nur 6 Semester.
  15. Zu meiner Frage, ob ein duales Studium eine Alternative für dich wäre, bist du gar nicht eingegangen. Oder habe ich das überlesen? Und falls das nicht ganz klar ist: Ich rede nicht von der Option IHK Ausbildung und Studium, sondern der durchaus auch weit verbreiteten Option, in einem Betrieb "richtig" zu arbeiten und zu studieren inkl. entsprechender Freistellung für Vorlesungen und/oder Studiumsvorbereitung etc. Das liegt vermutlich daran, dass die Behörden dafür weder vorgesehen sind, noch ein berechtigtes Interesse an dieser Thematik haben. Hinzu kommt, dass es da so viele Unterschiede und Alternativen gibt, dass man da nur schwer konkrete Empfehlungen geben kann. Die zuverlässigsten Anlaufpunkte bei so etwas sind die jeweiligen Anbieter - idealerweise (staatliche) Hochschulen, die IHK und Berufkollegs. Wie kommst du auf 1 Jahr? Hast du bereits mit den Kursen für den OP angefangen? Oder willst du damit nur die nötige Berufserfahrung sammeln, um dann den OP in Voll-/Teilzeit zu machen? Wenn ja, verlierst du doch mehr Zeit, als wenn du direkt den Bachelor machst, oder nicht? Afaik ist ein OP berufsbegleitend auf ca 2 Jahre ausgelegt.

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