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Rienne

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Alle erstellten Inhalte von Rienne

  1. Die Diskriminierung ist tagtäglich präsent. Im Hörsaal und in den Praktika, wo die männlichen Kommilitonen einen immer wieder spüren lassen, dass man Exot ist. Und ja, auch so etwas führt dazu, dass Frauen ihr MINT-Studium abbrechen, auch wenn ihre Leistungen denen der meisten männlichen Mitstudenten in keinster Weise nachstehen oder diese sogar überragen. Der soziale Aspekt eines Studiums ist definitiv nicht zu vernachlässigen und macht es Frauen in den MINT-Fächern so ungleich schwerer durchzuhalten. Selbst, wenn Frau da großes Interesse an dem Thema hat, braucht sie ein ungleich dickeres Fell, um das Studium zuende zu bringen als ihre männlichen Mitstreiter. EDIT: Ich lass übrigens noch mal nen Bericht zu dem Thema Frauen und MINT hier, der zeigt, dass es ein westlicher Stereotyp ist, dass Frauen kein Interesse an Naturwissenschaften hätten: Nicht überall ist Technik ein „Männerfach“ Und hier einer, der noch einmal zeigt, dass dort auch Diskriminierung mitspielt: https://www.spektrum.de/kolumne/frauen-wuerden-mint-faechern-nutzen-aber-sexismus-und-rollenklischees-halten-sie-ab/1668960
  2. Verallgemeinerung at it's best! Und noch einmal, für dich, da es anscheinend immer noch nicht bei dir angekommen ist: Frauen haben nicht zwangsweise mehr Bock auf soziale Berufe als auf technische, sondern das ist sehr viel von äußeren Umständen und eben der Erziehung abhängig. Mal ein kleines Beispiel aus meiner Studienzeit: Ich bin während meines Elektrotechnikstudiums schwanger geworden. Anfangs habe ich noch versucht, Kind und Studium in Einklang zu bekommen. Aber an der FH und dem Studiengang mit einem Männeranteil von >80% war es verdammt schwer, zu vermitteln, dass ich ein Kind habe. Dieses mit in die Vorlesung zu bringen war undenkbar - von den Praxisphasen im Labor ganz zu schweigen. Das Ende vom Lied: Ich habe mich nach einigen Semestern, die ich im Selbststudium versucht habe, exmatrikulieren müssen. Ne Freundin von mir hat Grundschullehramt studiert und ist ungefähr zeitgleich mit mir schwanger geworden. Bei ihr war es keine Seltenheit, dass Mütter ihre Kinder mit an die Uni und in die Vorlesungen genommen haben. Und auch sonst war das Verständnis bei einem so frauendominierten Studiengang ein ganz anderer.
  3. Hast du denn den Artikel auch weiter gelesen oder nur die Überschrift? Da steht nämlich dann folgendes: Frauen fühlen sich selber unsicher in ihren (mathematisch-naturwissenschaftlichen) Fähigkeiten, weil sie es so immer wieder eingeredet bekommen. Wo wir unter anderem wieder beim Thema Diskriminierung sind. Und glaub mir, die Diskriminierung ist ein großer Faktor, wenn es um den Studienfachswechsel weg von einem MINT-Studiengang bei Frauen geht. Das habe ich selber oft genug miterleben müssen.
  4. Naja, du solltest schon schauen, von wem der Artikel ist und auch, was das eigentliche Thema war, was untersucht wurde. Und der Konjunktiv, der dort verwendet wird, wird so verwendet, weil das lediglich Annahmen sind, woran es liegen KÖNNTE und, was man weiter erforschen MÜSSTE. Und das wurde getan und es wurde widerlegt (siehe Beiträge von @Whiz-zarD und @0x00). Kleiner Funfact: Die psychologischen Beiträge in Wissenschaftsmagazinen haben übrigens unter den Naturwissenschaftlern nicht gerade den besten Ruf.
  5. Das sind ein bisschen sehr viele Konjunktive für meine Auffassung von einem Fakt, den du hier versuchst zu verkaufen. Das einzige, was wohl wirklich sicher ist, ist das hier:
  6. Wenn man lange genug sucht, gibt es für alles Studien, die die eigene Meinung und das eigene Denken unterstreichen. Oder aber die Presse, die die Studie falsch interpretiert. Nur weil Frauen "allgemein" in einem Test o.ä. schlechter abgeschnitten haben, was das räumliche Vorstellungsvermögen angeht, ist dadurch noch nicht bewiesen, woran es liegt - das kann an mangelnder Übung, genetischer Veranlagung, erzogener Desinteresse oder sonstwas sein... Und wo genau sagt das jetzt etwas über die biologische Veranlagung aus? Wie bereits gesagt: Das hat sehr viel mit dem Umfeld und dem sozialen Gefüge zu tun, in dem man aufwächst. Wenn man nunmal von kleinauf darauf konditioniert wird, dass Frau diejenige ist, die die Kinder erzieht, sich um die sprachliche und kreative Entwicklung kümmert und den Haushalt macht, dann ist es doch durchaus klar, dass sich dieses Bild auch im Erwachsenenealter festigt. Evolutionäre Spezialisierung != biologische Grundvoraussetzung... sorry, aber du schmeißt da zwei Dinge sehr falsch durcheinander
  7. Sorry, aber das ist kein biologischer Fakt, sondern ein anerzogenes Verhalten. Und das liegt auch nicht in der Natur der Geschlechter, sondern hat viel mit der Persönlichkeit(sentwicklung) zu tun. Das ist genauso klischeebehaftet, wie die Aussage, dass Frauen nicht logisch denken könnten und darum in Naturwissenschaften (mit Ausnahme von Bio) schlechter seien als Männer. Das ist kein allgemeingültiges Beispiel, sondern nur die Schilderung deiner persönlichen Präferenzen und der deiner Freundin.
  8. Das Beispiel bezog sich nicht auf die unterschiedliche Bezahlung bei gleicher Ausbildung/gleichem Studium, sondern darauf, dass Mann die Berufe bevorzugt, die besser bezahlt werden. Darum ist der Männeranteil bei Lehramt für Grundschule ungleich geringer zu dem am Gymnasium oder anderen weiterführenden Schulen. An der zugrundeliegenden Motivation die heranwachsende Jugend zu Unterrichten kann es ja wohl nicht liegen, dass Mann lieber am Gymnasium unterrichtet statt an der Grundschule.
  9. Also bei uns im Unternehmen werden für die Trainee-Stellen eher Absolventen von Informatik- und BWL-Studiengängen gesucht, als Mathematik oder andere Naturwissenschaften. Dabei kommt es halt immer sehr darauf an, in welchem Bereich die Firmen agieren und man selber eingesetzt wird. Ich halte nicht besonders viel davon, ein weiteres Bachelor-Studium zu beginnen, wenn man bereits einen anerkannten Hochschulabschluss hat. Dann sollte man eher schauen, ob man die Voraussetzungen für ein Masterstudium im IT-Bereich erfüllt. Für den Master in Wirtschaftsinformatik reicht es z.B. oft, einen Bachelor in BWL zu haben. Man muss dann allerdings häufig noch ein paar Credit Points in IT-Fächern nachweisen bzw. nachholen.
  10. Damit du nicht der einzige bleibst, der Quellen liefert, habe ich hier auch mal was zum Thema Männer in Frauenberufen: Männer werden auch in Frauendomänen schneller Chef D.h. trotz der Diskriminierung von Männern in gewissen Branchen ist es so, dass die wenigen Männer, die es dort gibt, anscheinend eine höhere Kompetenz zugesprochen wird als ihren weiblichen Kolleginnen, so dass der Anteil der Männer in den dortigen Führungspositionen ungleich höher ist als in der Branche insgesamt. Vom Unterschied im Verdienst will ich gar nicht erst anfangen (kann aber gerne zum Beispiel hier nachlesen)... (Übrigens ist es so, dass die Branchen, die von Frauen dominiert werden, auch die sind, die schlechter bezahlt werden...ein Schelm, der dabei denkt, dass es vielleicht aufgrund des geringeren Verdienstes dort weniger Männer gibt xD - Bestes Beispiel Gymnasiallehrer*innen vs. Grundschullehrer*innen...) Und nun zum eigentlichen Thema in diesem Thread: Ist es wirklich so schwer, einfach mal zu akzeptieren, dass andere Menschen andere Erfahrungen in ihrem Leben machen und anders auf Situationen reagieren? Das zu akzeptieren ist der erste Schritt. In nächsten Schritt wäre es super, wenn man dann auch noch versucht, zu verstehen, warum Person x die Situation anders empfindet und vielleicht dort auch nicht so reagiert, wie man es selber erwarten oder tun würde. Und wenn man das nicht kann, dann sollte man es vielleicht einfach dabei belassen und nichts sagen, statt dem Gegenüber die Kompetenz abzusprechen oder zu sagen: "Ich sehe da kein Problem!" oder "Stell dich nicht so an!" Oder noch schlimmer, es mit anderen, genauso unschönen Problematiken, versuchen zu relativieren. Nur weil andere es auch machen oder es woanders auch Usus ist, ist das keine Entschuldigung dafür, dass man es nicht ändern sollte. Und ja, es gibt auch Diskriminierung gegenüber Männern! Das habe ich selber oft genug erlebt (wenn auch nicht am eigenen Leib). Als alleinerziehender Mann ist es zum Beispiel ungleich schwerer Unterstützung zu erhalten oder einen Job zu bekommen. Aber es macht die Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Übergewicht, Menschen in bestimmten Altersgruppen, Menschen einer bestimmten Religion etc. pp. nicht weniger schlimm! Jeder Mensch ist nunmal anders, hat andere Erfahrungen gemacht und geht anders mit Situationen um. Einige fassen so etwas dann als dummen Spruch auf und belassen es dabei, andere fühlen sich dadurch verletzt. Beide Reaktionen sind okay und legitim. Wenn aber jetzt derjenige, der sich verletzt fühlt, es anspricht, dann sollte man als "Täter" auch zuhören, es ernst nehmen und sein Verhalten reflektieren und es beim nächsten Mal hoffentlich "besser" machen. Und eben nicht sagen, dass es doch nur Spaß sei, es alle so machen, andere genauso sind oder man sich nicht so anstellen soll...
  11. Vielleicht hast du auch einfach falsch gesucht. Schau doch mal, was es für (IT) Firmen in deiner Umgebung gibt und gehe dort direkt auf deren Homepage unter Karriere. Die meisten größeren Firmen haben dort einen extra Punkt für Berufseinsteiger. Dort findet man zumeist auch die Trainee-Stellen. Ich weiß von unserer Firma jedenfalls, dass dort auch BWL-Absolventen für das 12-monatige Programm zum SAP Consultant genommen werden.
  12. Du hast bereits ein BWL Studium. Das ermöglucht es dir, auch in Wirtschaftsinformatik deinen Master zu machen. Allerdings wird es fast überall so sein, dass du noch ein paar CP im Bereich Informatik holen musst. Da würde empfehlen, sich bei den jeweiligen (Fach-)Hochschulen zu erkundigen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass du dich für ein duales Studium bewirbst, wo du neben dem IT-Studium auch schon in einem Betrieb arbeitest, Geld verdienst und praktische Erfahrung sammelst. Des weiteren gibt es auch noch viele Firmen, bei denen man mit einem (fachfremden) Hochschulabschluss in die IT einsteigen kann. Diese sog. Trainee-Programme richten sich speziell an Akademiker und versuchen in 6-12 Monaten durch spezielle Programme das benötigte (IT-)Wissen zu vermitteln, während man bereits eingestellt ist und auch etwas verdient. Ich selber arbeite zum Beispiel im Bereich der SAP Beratung und gerade hier sind BWL-Kenntnisse durchaus erwünscht bzw. von Vorteil. Ich würde erst einmal selber aktiv nach solchen Möglichkeiten schauen. Diese Programmierkurse sind wenig anerkannt und selten ihr Geld wert. Umschulungen haben leider auch oftmals einen sehr negativen Ruf, die Umschüler selbst klagen häufig über die Qualität und die fehlende Unterstützung (sowohl vom Träger als auch in den Praktikumsbetrieben) und ob das Amt dir überhaupt etwas zahlt bei deiner Ausgangslage, ist auch fraglich.
  13. Ich nehme an, die Ende 30 beziehen sich auf den Zeitpunkt, wo er dann Studium/Ausbildung beendet hat. Jeder braucht Glück! Manche mehr, andere weniger! Und andere sollten noch mal ihre Rechtschreibung und Sozialkompetenz in Frage stellen, bevor sie etwas posten! ABER: Wir reden hier von jemanden, der bereits ein Studium erfolgreich beendet hat (und das bekommt man vermutlich in keinem Land geschenkt!). Das sind schon einmal gute Voraussetzungen, um auch als Quereinsteiger irgendwo Fuß zu fassen. Außerdem hat der TO nie von einem Quereinstieg geredet. Das war lediglich mein Vorschlag, sollte sein Studium hierzulande anerkannt sein/werden. Und ja, er kann damit dann quer in die IT einsteigen. Wie ich geschrieben habe, gibt es für fachfremde Hochschulabsolventen sog. Trainee-Programme, wo sie eben genau die fehlenden Fähigkeiten vermittelt bekommen. Und ich bin da ganz bei @Maniska. Die BWL-Thematik (die auch Teil einer soliden Fachinformatikerausbildung sind) hat er höchstwahrscheinlich schon drauf, sowohl durch Studium als auch seine vorherige Berufserfahrung. Die fehlenden bzw. die sonstig benötigten Themen werden ihm im Trainee-Programm, was über einen längeren Zeitraum geht, beigebracht. Und ein Studium zeugt i.d.R. auch davon, dass die Person fähig ist, sich selbstständig und zielführend Wissen anzueignen (das kann man von einigen FI-Azubis nicht unbedingt behaupten XD). In so einem Trainee-Programm lernt man meist in wenigen Wochen mehr, als die meisten Fachinformatiker in der gesamten Ausbildungszeit; je nach Qualität des Ausbildungsbetriebes. ^^' Wir wissen nicht, woher der TO kommt und was ihn dazu bewegt hat, jetzt in D zu sein. Je nachdem gibt es u.U. gewisse Hürden, die man vor einer (erfolgreichen) Berufslaufbahn in Deutschland überwinden muss. Ist er aber bereits mit dem Ziel, hier ein (Berufs-)Leben zu führen, nach D gezogen, hat Sprachkurse besucht, seine Abschlüsse anerkennen lassen und eine Arbeitserlaubnis o.ä., sehe ich kein Problem darin, dass er auch ohne weiteres Studium oder eine IT-Ausbildung über ein Trainee-Programme in die Branche einsteigen kann. Und ansonsten: Zurzeit sind auf jeden Fall Fachkräfte in der IT gesucht und man kann auch mit Ende 30 als Berufsanfänger passende Jobs finden. Wie es in 3+ Jahren sein wird, weiß ich nicht. Wenn man aber motiviert ist, nicht zu hohe (Gehalts-)Ansprüche hat, eine gewisse Grundkompetenz aufweist und/oder nicht im absoluten Niemandsland lebt, denke ich schon, dass man mit Ende 30 nach einer Ausbildung/einem Studium einen Job in der IT finden kann.
  14. Hallo, Was genau meinst du damit? Dass dein Arbeitskollege Dinge in der Firma durch Skripting automatisiert, oder dass er sehr viel Zeit aufwendet, weil es nicht über Skripte automatisiert ist? Wenn ersteres: Warum willst du dann selbstständig PowerShell Skripting lernen? Du bist doch in der Ausbildung und dann solltest du auch ausgebildet werden. Wenn in deiner Firma das Wissen dafür vorhanden ist, lass es dir beibringen.
  15. Hallo, Ist dein Studium hier in Deutschland anerkannt? Wenn ja, dann kannst du auch versuchen, darüber einen Quereinstieg in die IT zu wagen und musst nicht noch eine weitere Ausbildung oder ein weiteres Studium absolvieren. Unsere Firma bietet zum Beispiel Trainee-Stellen für Hochschulabsolventen an. Dort wird man dann einige Wochen/Monate entsprechend geschult, um dann als z.B. Consultant (für SAP) zu arbeiten. Auch andere Firmen bieten so etwas an. Auch das Alter sollte da kein Ausschlusskriterium sein. Eine weitere Alternative wäre, sich auf Stellen im öffentlichen Dienst zu bewerben. Auch dort ist es oft so, dass man mit einem Hochschulabschluss für Stellen in der IT oder Stellen, die eine Schnittstelle zur IT darstellen, qualifiziert ist. Ich würde empfehlen, mal auf den verschiedenen Job-Portalen (für den öffentlichen Dienst gibt es da eigene Portale) nach möglichen Stellen zu suchen und sich darauf zu bewerben, bevor du eine weitere Ausbildung/ein weiteres Studium beginnst. Aktuell ist der Arbeitsmarkt je nach Region, Einsatzgebiet und Gehaltsvorstellungen relativ gut für ITler, aber wie es in 3-5 Jahren aussieht, lässt sich nur bedingt vorhersehen. Die Chancen auf eine Anstellung steigen jedoch, wenn du eine Ausbildung in einer Firma macht, die ihre Azubis auch plant zu übernehmen oder dich auf Stellen zum dualen Studium bewirbst. Dort kannst du dann während deines Studiums auch Praxiserfahrung sammeln und den Betrieb von dir überzeugen. Allerdings sind die Plätze für ein duales Studium relativ beliebt und man muss sich gegen viele Konkurrenten behaupten, so dass es schwer sein könnte mit deiner Vita eine solche Stelle zu erhalten. Aber unmöglich ist es nicht! Gerade bei international tätigen Unternehmen kann es durchaus von Vorteil sein, dass du aus dem Ausland kommst und weitere Sprachen beherrschst.
  16. Nur mal so zur Info: Auch die Fachinformatikerausbildung ist grundsätzlich darauf ausgelegt, dass auch Hauptschulabsolventen sie durchführen können. Auch, wenn die meisten Unternehmen bevorzugt Abiturienten oder Studiumabbrecher nehmen. Was aber auch wieder zeigt, dass die Nachfrage nach einer solchen Ausbildung relativ hoch ist, so dass die Unternehmen sich das so aussuchen können.
  17. Es gibt von den IHKs und manchmal auch vom Arbeitsamt extra Vorbereitungskurse. Allerdings sind die sehr beliebt und vermutlich für die kommende Prüfung schon alle ausgebucht. Ansonsten hilft es vielleicht, wenn du dich mit anderen Prüflingen in Lerngruppen organisierst. Das hat den Vorteil, dass man dadurch ein wenig mehr Druck hat, wirklich zu lernen und die Kommunikation mit anderen zeigt einem vielleicht auch, wo noch Schwachstellen liegen oder ob man das Thema wirklich verstanden hat.
  18. Wenn du dich nur wegen dem hohen Verdienst für eine Ausbildung im IT-Bereich interessierst, sind das keine besonders guten Voraussetzungen. Insbesondere für die Anwendungsentwicklung sollte schon eine grundsätzliche Interesse an der Thematik vorhanden sein. Und da reicht es nicht, sich allgemein für PCs zu interessieren oder gerne zu zocken. Gerade wenn du später viel verdienen möchtest und bei einer großne Firma unterkommen und vor allem dort bleiben und im besten Fall auch aufsteigen möchtest, musst du schon gut sein und ein Verständnis für das Entwickeln von Software haben und bereit sein, dich permanent weiterzubilden. Auch ist die Konkurrenz in der Branche nicht gerade gering und das wird sich in Zukunft eher noch verschärfen als entspannen. Wenn du schon dein Fachabitur machst und auf ein sicheres und vor allem hohes Einkommen abzielst, solltest du vielleicht eher direkt studieren. Dauert nicht wesentlich länger und lässt mehr Spielraum für noch höhere Qualifikationen. Übrigens ist es so, dass es schwer ist vorauszusagen, wie der IT-Arbeitsmarkt in 5-10 Jahren (rechnet man die Ausbildungszeit und die Zeit zu deinem Schulabschluss noch mit rein sogar eher 10-15 Jahren) aussieht. Es kann gut sein, dass bis dahin die "banalen" Aufgaben alle digitalisiert/automatisiert sind und für die höheren Aufgaben dann nur noch Akademiker genommen werden. Es kann auch sein, dass jetzt erst recht ein Run auf die IT-Ausbildungen/-Studiengänge stattfinden wird, da gerade die Schüler durch die Corona-Krise besonders stark mitbekommen haben, wie viel Verbesserungsbedarf in diesem Bereich herrscht und sie daran etwas ändern wollen. D.h. die Konkurrenz wird nicht kleiner werden und wer weiß, ob die Nachfrage der Arbeitgeber im selben Maße steigen wird. Was machst du denn, wenn du dann am Ende die Ausbildung gemacht hast und feststellst, dass sich die Gehälter anders entwickelt haben, so dass du ohne Studium nur noch auf ein Jahresgehalt von 40.000€ mit 5 Jahren BE kommst?
  19. Du hast die Kundendoku ja immernoch drin, obwohl die laut Prüfungsausschuss raus soll? Und wieso hast du jetzt für das Erstellen der Dokumentation gar keine Zeit mehr eingeplant? Gehört das Schreiben der Projektdokumentation bei deiner IHK nicht zur Bearbeitungszeit von 35h (Soll es ja geben)? Ich fände es ja als Prüfer ein wenig merkwürdig, dass du auf einmal über 6 Stunden mehr für die Realisierungsphase aufwendest im Vergleich zu deinem ersten Antrag. Was hat dir eigentlich dein Ausbilder bzw. dein Betrieb an Hilfestellung zur Verbesserung deines Antrages gegeben? Normalerweise sollten die dich bei dem Thema auch unterstützen.
  20. Und das ist mMn der wichtigere Teil, wenn es um das Fundament für die weitere berufliche Karriere geht.
  21. Das finde ich übrigens auch durchaus sportlich. Machst du in der Zeit nichts anderes als an dem Projekt zu arbeiten? Hast du keine Zeiten, bei denen du ggf. auf die Rückmeldung anderer Stellen warten musst? Normalerweise sollte der Bearbeitungszeitraum doch etwas mehr Gestaltungsspielraum bieten. Finde es übrigens interessant, dass die Erstellung der Kundendokumentation bei deiner IHK nicht zur Bearbeitungszeit gehören soll. Ich war immer der Auffassung, dass auch das Dokumentieren Teil der Durchführung ist. Und wie soll ohne vernünftige Doku eine Schulung durchgeführt werden? Auch dass schon von vornherein die Produkte benannt werden sollen, ist bei vielen IHKs eher unüblich. Dass die Methoden erkennbar sein sollten, ist da durchaus eher nachzuvollziehen. Aber wenn es deine IHK/dein Prüfungsausschuss es so verlangen, dann musst du das wohl entsprechend ergänzen - wobei sich auch so etwas ggf. erst durch die eigentliche Projektdurchführung ergibt. Es scheint mir fast so, als ob dein PA schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hat mit der fachlichen Tiefe von Projekten, die sie genehmigt haben, und daher jetzt auf Nummer Sicher gehen wollen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Dass die Entscheidung der zu nutzenden Methoden und vor allem der Produkte sich erst in der eigentlichen Projektplanung ergeben sollten, scheinen sie außer Acht zu lassen. Aber was jetzt genau dein Anliegen oder deine Frage ist, lässt sich durch deinen Post, wie schon von Vorrendern erwähnt, nicht wirklich erkennen.
  22. @bene98 du hast Wirtschaftsinformatik vergessen
  23. Huhu, dazu gibt es schon einen Thread. Hier zu finden.
  24. Der Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder alternativ ein Informatik-Studium,würde ich mal behaupten. 😆
  25. Und wo liegt da dann der Unterschied zum Homeoffice? Auch da kannst du entsprechend wichtige Absprachen verpassen und bist nur telefonisch/per Chat/per Mail erreichbar. Ist doch der ideale Weg etwas mehr Selbstständigkeit zu lernen! Ansonsten: Wenn wirklich 100% HO gewünscht, dann würde ich es auch in die Bewerbung explizit so hineinschreiben. Wobei ich vermute, dass selbst bei eigentlich 100% HO gerade am Anfang zur Einarbeitung trotzdem Präsenz verlangt wird und auch zu sonstigen Terminen/Meetings die Wohnung zwangweise verlassen werden müsste.

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