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Netzwerkänderung

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Hallo,

habe mal vielleicht eine unorthodoxe Frage, da ich nicht über die gesamten Informationen der folgenden Situation habe. (Frage kommt zum Schluss)

Es geht darum, dass in einer Firma die Netzwerkstruktur etwas geändert werden soll und zwar ist folgendes an Daten gegeben:

Auf einem Stockwerk (ca.2000 m²), stehen verteilt ungefähr ca. 15 PC-Arbeitsplätze - (Netzwerkkarten Gigabit fähig). Die Verkabelung besteht aus Cat 5 sowie Cat 5e Patchkabel und erstreckt sich über mehrere 100 Mbit/s Switche von verschiedenen Herstellern. Die Patchkabel sind direkt an die PCs angeschlossen. Irgendwo verläuft sich dann ein Patchkabel zum lokalen Server dieser Firma. Der Anschluss ist von Kabel D. bzw. Vodafone mit 10 Mbit/s synchron (Fritzbox 6490).

Nun soll die alte Kabelage durch Cat 7 Kabel ersetzt, alle alten 100 Mbit/s Switche durch Gigabit managed Switch ersetzt werden. Die PCs sollen auf Netzwerkdosen Cat 6a gepatched,  die Dosen auf ein Patchfeld aufgelegt werden.

Frage: welche Vorteile bzw. Nachteile im vorher/nachher Vergleich wie z.B. höhere Bandbreite etc. ergeben sich tatsächlich durch diese Maßnahmen bei gleichbleibendem  synchronen 10 Mbit/s Anschluss?

Ich hoffe man kann es verstehen:)

Danke im Voraus

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Für einen seriösen Vergleich gibt es zu wenige Informationen, denn aus deinem Text wird die Infrastruktur nicht klar: es könnte sein, dass die "mehreren 100 Mbit/s-Switches", der Server und die Internetleitung untereinander über einen zentralen Switch verbunden sind, es könnte aber auch sein, dass mehrere Switches kaskadiert sind und der Server bzw. die Internetleitung an einem der am ungünstigsten angeschlossenen Switches verbunden sind.

Allgemein ist zu sagen, dass sich bei so einer relativ geringen Internetbandbreite subjektiv wahrscheinlich in Richtung Internet nicht viel tun wird, nur in Richtung interner Server kann es gut sein, dass sich die erhöhte Bandbreite auch subjektiv auswirkt, je nach Bandbreitenanforderungen der Anwender. Ein klarer Vorteil einer strukturierten Verkabelung (d.h. einem Netzwerkschrank mit einem oder zwei Switches und Patchpanels) ist, dass bei einem Netzwerkproblem nicht an mehreren Stellen, sondern idealerweise nur an einer zentralen Stelle nach dem Fehler gesucht werden muss. Außerdem haben dann theoretisch alle PCs gleich viel Bandbreite zur Verfügung und es müssen sich nicht mehrere PCs einen 100 Mbit/s-Uplink zum nächsten Switch teilen, der dann vielleicht auch nur einen 100 Mbit/s-Uplink zum darauf folgenden Switch besitzt etc., was die effektive Bandbreite für die PCs, die am "entferntesten" Switch verbunden sind, verringert, solange mehrere PCs gleichzeitig hohe Bandbreitenanforderungen haben.

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Also Vorteil ist eine bessere Administrierbarkeit des Netzes und die Senkung von Latenzen, sowie Bandbreiten-Engpässen. Dazu eine strukturierte Verkabelung, so dass die Verkabelung sauberer und zukunftsfähig ist. Dazu eine homogene Umgebung.

Ob es über die 10MBit-Strecke dadurch schneller wird, wage ich zu bezweifeln, aber dafür werden potentielle Fehlerquellen eliminiert wie z.B. Inkompabilitäten zwischen Protokollen verschiedener Hersteller, Optimierungen, Port-Security (Loops vermeiden, weitere Switche anstecken nicht möglich, grundlegendes NAC anhand von MAC-Adressen), Nutzung von vlans und somit Separierung in verschiedene Broadcast-Domains, ...

Das neue Netzwerk wird vermutlich ganz andere Möglichkeiten bieten wie das alte Netzwerk an die Administrierbarkeit und die Monitoring-, Kontroll- und Debugging-Möglichkeiten werden definitiv besser.

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vor 19 Stunden schrieb Methodbits:

Nun soll die alte Kabelage durch Cat 7 Kabel ersetzt, alle alten 100 Mbit/s Switche durch Gigabit managed Switch ersetzt werden. Die PCs sollen auf Netzwerkdosen Cat 6a gepatched,  die Dosen auf ein Patchfeld aufgelegt werden.

Nun erkläre mir, warum ein Mix von Cat7 und Cat6[A] (Ich denke mal, du willst "augmented" nehmen) so sinnvoll ist bei unterschiedlichen Frequenzen sowie die Beachtung der Stecker von Cat7 (GG-45, TERA, ..)? Zumal eine 10 GBit/s-Verlegung wenig Sinn macht, wenn der größte Flaschenhals ein 1GBit-Managed-Switch ist bzw. die Netzwerkkarten nur 1GBit/s(?) verarbeiten können.

Wirtschaftlich ist es nicht, da man, falls wieder ein Umbau ansteht, nochmal alles anfassen musst. Das gilt zu vermeiden ;)

bearbeitet von ErB777

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Ist bei Neuinstallationen doch heutzutage eigentlich Standard, dass Cat7-Kabel und Cat6 Dosen genommen werden, da diese für 10GBASE-T ausreichen, auch wenn die Leistungsfähigkeit der gesamten Netzwerkstrecke auf Cat6 Standard sinkt, was die Frequenzen angeht.

Die neuen Steckertypen sind erst ab 40GBit/s wirklich notwendig. Das plant aber heutzutage noch kaum jemand (außer vielleicht in Rechenzentren o.ä.) ein und zudem sind GG45 / TERA Dosen noch mehr als doppelt so teurer. (Cat6-Dose um die 7€/Stück und GG45-Dose um die 17€/Stück laut aktueller Preissuche). Wobei es dabei auch nicht nur um den Preis geht, sondern auch um den Mehraufwand beim Auflegen in der Dose und somit ein Plus an Arbeitszeit bei der Installation.

Ob man nun Cat6 oder Cat7-Kabel nimmt, macht vom Preis her nicht wirklich viel aus. Auf 500m ist da vielleicht ein Unterschied von 20€ rum drin. Je höher die abgenommene Menge, um so kleiner der Preisunterschied.

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vor 21 Minuten schrieb Crash2001:

Ist bei Neuinstallationen doch heutzutage eigentlich Standard, dass Cat7-Kabel und Cat6 Dosen genommen werden, da diese für 10GBASE-T ausreichen, auch wenn die Leistungsfähigkeit der gesamten Netzwerkstrecke auf Cat6 Standard sinkt, was die Frequenzen angeht.

Gut, ich bin jetzt auch kein Netzwerk-Techniker, der das jeden Tag macht. Nur rein vom Wissenstand her, was die Unterschiede von Cat6 und 7 sind, würde ich darauf setzen, so wenig wie möglich unterschiedliche Typen zu verwenden. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren :) Die Frage, die sich mir dann stellt - warum macht man das? Warum dann nicht Cat6A Kabel und Dosen statt genau diese Vermischung? Den Vorteil der höheren Frequenz von Cat7 geht somit flöten.

Das wäre mal interessant zu wissen^^

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vor 12 Minuten schrieb Maniska:

Weil ich, wenn ich jemals alle Eigenschaften von CAT 7 brauche, nur die Dosen und Patchfelder neu machen muss und nicht auch noch neue Leitungen brauche?

Klingt für mich nicht plausibel, um beim Umtausch von einer u.a höheren Frequenz (Bandbreite) zu profitieren, wenn der Datendurchsatz (10GBASE-T) gleich bleibt. Deine Argumentation würde sofort ich zustimmen, wenn man Cat8-Kabel (25G und 40GBASE-T) und zunächst erst Cat6A Dosen verlegt - wenn es machbar wäre. Das wäre für mich zukunfstorientiert.

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vor 6 Stunden schrieb ErB777:

Klingt für mich nicht plausibel, um beim Umtausch von einer u.a höheren Frequenz (Bandbreite) zu profitieren, wenn der Datendurchsatz (10GBASE-T) gleich bleibt.

Neue Info: Die CAT 7A Kabel verlaufen bzw. liegen auf bzw. neben Stromkabel auf Kabeltrassen und sind nicht durch z.B. Trennstege geschützt. Vorteil hier evtl. zu CAT 5e...

 

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Am 14.1.2019 um 20:49 schrieb Eye-Q:

Aus deinem Text wird die Infrastruktur nicht klar: es könnte sein, dass die "mehreren 100 Mbit/s-Switches", der Server und die Internetleitung untereinander über einen zentralen Switch verbunden sind, es könnte aber auch sein, dass mehrere Switches kaskadiert sind und der Server bzw. die Internetleitung an einem der am ungünstigsten angeschlossenen Switches verbunden sind.

Diese Info liegt leider nicht vor :( Was ich nur gelesen habe ist dass zu viele Switches  den Brei verderben...

Ich vermute mal, dass die  zweite Variante schlechter ist... Was wären denn hier die Vor -und Nachteile der Beiden z.B.?

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vor 14 Stunden schrieb Maniska:

Weil ich, wenn ich jemals alle Eigenschaften von CAT 7 brauche, nur die Dosen und Patchfelder neu machen muss und nicht auch noch neue Leitungen brauche?

Ganz genau.

vor 14 Stunden schrieb ErB777:

Klingt für mich nicht plausibel, um beim Umtausch von einer u.a höheren Frequenz (Bandbreite) zu profitieren, wenn der Datendurchsatz (10GBASE-T) gleich bleibt. Deine Argumentation würde sofort ich zustimmen, wenn man Cat8-Kabel (25G und 40GBASE-T) und zunächst erst Cat6A Dosen verlegt - wenn es machbar wäre. Das wäre für mich zukunfstorientiert.

Mit CAT7 kann auch 40GBase-T übertragen werden - somit also vom Kabel her schon einmal für höhere Bandbreiten gerüstet - und auch für "stabileres" 10GBase-T.
Es gibt zwar schon einen CAT8-Standard, jedoch heisst das nicht, dass auch CAT8-Kabel benötigt werden, sondern es werden entweder CAT-6A-Kabel (F/UTP) verwendet (ANSI/TIA Standard) oder aber CAT-7A-KAbel (ISO/IEC Standard). CAT7A-Kabel sind aktuell somit die bestmöglichen Kabel, die es dafür gibt.

Bis 40GBit/s bei den Clients Standard ist, werden zudem noch vermutlich Jahrzehnte, zumindest aber viele Jahre vergehen. Da muss man sich ja nur mal die Entwicklung anschauen - selbst heutzutage gibt es in sehr vielen Firmen noch 100MBit/s-Switche und diese werden erst mit und mit aufgerüstet - und zwar aktuell meist auf 1Gbit/s. Ein Standard-Client benötigt einfach gar nicht so viel Bandbreite, so dass kein Bedarf besteht, hier schon auf 10GBit/s zu gehen aktuell. Nur Servern würde das zu Gute kommen, aber davon ist oben ja nicht die Rede.
Server werden jedoch oftmals auch per LWL angebunden (störunanfälliger, flexibler durch SFP+-Module bei Switchen, weniger Platzbedarf fürs Kabel).
 

vor 7 Stunden schrieb Methodbits:

Neue Info: Die CAT 7A Kabel verlaufen bzw. liegen auf bzw. neben Stromkabel auf Kabeltrassen und sind nicht durch z.B. Trennstege geschützt. Vorteil hier evtl. zu CAT 5e...

CAT7A-Kabel sind ja auf jeden Fall besser geschirmt und somit resistenter / störunanfälliger gegen Übersprechen und Induktionen von anderen (Strom)Leitungen.

vor 7 Stunden schrieb Methodbits:

Diese Info liegt leider nicht vor :( Was ich nur gelesen habe ist dass zu viele Switches  den Brei verderben...

Ich vermute mal, dass die  zweite Variante schlechter ist... Was wären denn hier die Vor -und Nachteile der Beiden z.B.?

Da gibt es mehrere Faktoren, die begrenzend wirken können.

  • Jeder Switch braucht eine gewisse Zeit, um ein Paket weiterzuleiten - unter anderem auch abhängig von seiner Leistungsfähigkeit und verwendeten Methode (store-and-forward oder cut-through). Store-and-forward ist langsamer, jedoch beim asymmetrischen Switching notwendig (Ports unterschiedlicher Geschwindigkeit sprechen miteinander). Beim symmetrischen Switching wird hingegen cut-through eingesetzt. Bei billigen Switchen wird meist komplett auf store-and-forward gesetzt, teurere Switche können beides (und bieten einen höheren Durchsatz auch bei store-and-forward aufgrund schnellerer Hardware) und bieten auch Mischmodi an, die je nach Bedarf die eine oder andere Methode nutzen.
  • Kaskadiert man mehrere Switche hintereinander, so addieren sich diese Switching-Zeiten natürlich.
  • Es gibt eventuelle Flaschenhälse bei den Uplinks zwischen den Switchen. Vor allem günstige Switche haben für die Uplink-Ports oftmals keine schnelleren Ports als die Client-Ports, so dass bei höherer Auslastung der Uplink die Engstelle ist und die Gesamtgeschwindigkeit aller Übertragungen beschränkt.
  • Billige Switche haben oftmals eine niedrigere Bandbreite bei der Backplane und somit kann z.B. über einen 24-Port-Gigabit-Switch zwar jeder Knoten mit 1GBit/s angebunden sein - insgesamt ist die Bandbreite jedoch z.B. auf 8Gbit/s beschränkt. Teurere Switche bieten meist höhere Bandbreiten in der Backplane.
  • Günstige Switche können oftmals nur eine relativ kleine Menge an Knoten verwalten in der SAT (Adresstabelle). Läuft im Betrieb eine zu kleine Adresstabelle über, so müssen wie beim MAC-Flooding alle nicht zuzuordnenden Frames an alle anderen Ports weitergeleitet werden, folglich kann die Übertragungsleistung drastisch einbrechen. Entweder jeder Port hat eine eigene Tabelle, oder es gibt eine gemeinsame SAT für alle Ports.  Bei dem kleinen oben angesprochenen Netzwerk sollte das aber nicht relevant sein, da mindestens 500 Einträge bei gemeinsamer SAT für alle Ports eigentlich immer möglich sind. Einzig bei einer Tabelle pro Port kann das zu Problemen führen.
  • Sollte ein Switch / Port noch nur im Half duplex Modus laufen, so kann es zu Kollisionen kommen und die Daten müssen somit teilweise neu übertragen werden. Bei Full-Duplex wird CSMA/CD eingesetzt um sicherzustellen, dass keine Kollisionen auftreten.
  • Auch bei Fehlern auf den Ports kommt es oftmals zu wiederholten Übertragungen der selben Pakete. Hat ein Switchport Probleme, so kann dadurch die Verbindung stark eingebremst werden. Billige Switche bemerken dies oftmals nicht einmal, da sie keine Prüfsummen verwenden, sondern es greifen die Sicherungsschichten von z.B. TCP, so dass ein Paket erneut wird.
  • Höherwertige Geräte bieten oftmals die Möglichkeit, Redundanzen aufzubauen (z.B. mehrere Ports eines Switches zu einer großen "Leitung" zusammenzufassen z.B. per LACP-Channel) oder aber bieten Fallback-Methoden (z.B. HSRP/VRRP zur Sicherstellung der Erreichbarkeit des 1st Hops / Gateways).
  • Billige Switche können unter Umständen kein Spanning-Tree und somit kann es zu Loops im Netzwerk kommen. Höherwertige Geräte unterstützen dabei oftmals verschiedene Spanning-Tree Varianten und können Loops schneller unterbinden.
  • Bei höherwertigen Switchen gibt es meist noch zusätzliche Features zur Absicherung der Ports (z.B. BPDU-Guard, Port-Security, etc)

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vor einer Stunde schrieb Crash2001:

 

Ist es normal, dass Unternehmen mit mehreren Geschäftsstellen, ihre IT Angelegenheiten an z.B. ein Unternehmen wie Aerohive übergeben und die eigenen Admins (wenn vorhanden) von nun an keine sonderlichen administrativen Änderungsmöglichkeiten haben, nachdem sie die jeweilige Hardware von (z.B. Aerohive) in der Firma implementiert haben? Bzw. nur die IT-Zentrale dieses Unternehmens noch mitsprechen kann.

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Achja, die 5-4-3-Regel hatte ich beinahe vergessen gehabt...

Ich kenne Aerohive nicht. Meinst du die Auslagerung der Administration / den Betrieb des Netzwerkes an solche Unternehmen oder was? Das wäre klassisches Outsourcing und ist oftmals der Fall. So muss sich das Unternehmen nicht mehr darum kümmern, dass das Netz läuft, sondern hat einen Partner dafür, der bestimmte Leistungen garantiert und regresspflichtig ist. Fällt also das Netzwerk aus und entstehen dem Unternehmen dadurch Schäden, hat der Dienstleister dafür zu haften.

Hat halt alles seine Vor- und Nachteile.
Vorteil: weniger Aufwand für die Firma selber und Absicherung.
Nachteil: kein direkter Einfluss mehr, wenn etwas nicht mehr läuft.

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vor 1 Stunde schrieb Methodbits:

Ist es normal, dass Unternehmen mit mehreren Geschäftsstellen, ihre IT Angelegenheiten an z.B. ein Unternehmen wie Aerohive übergeben und die eigenen Admins (wenn vorhanden) von nun an keine sonderlichen administrativen Änderungsmöglichkeiten haben, nachdem sie die jeweilige Hardware von (z.B. Aerohive) in der Firma implementiert haben? Bzw. nur die IT-Zentrale dieses Unternehmens noch mitsprechen kann.

Ist AeroHive nicht eigentlich nur eine Hardwaremarke wie Aruba? Bzw. sie bieten zwar die Plattform, verwalten muss der Kunde sein Netzwerk aber immer noch selbst...?

"Mitsprechen kann" ist hoffentlich nicht richtig formuliert. Der Kunde sagt wo es langgeht, als Dienstleister schreitet man nur ein wenn es technisch nicht machbar ist, oder in der Kategorie "kann man so machen, ist dann halt schei*e" rangiert.

Was zumindest normal ist, ist dass die IT zentral von einer Niederlassung (fast immer Hauptsitz) aus gemanaged wird, in den Niederlassungen nur ein "geschulter" MA sich um so Kleinkram wie patchen, Arbeitsplatz aufbauen, mal was neustarten etc. kümmert und der Admin bei Umstellungen eben reisen muss.

An sich ändert ja keiner was grundlegendes am Netzwerk wenn es mal läuft.

 

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vor 3 Stunden schrieb Crash2001:

Mit CAT7 kann auch 40GBase-T übertragen werden - somit also vom Kabel her schon einmal für höhere Bandbreiten gerüstet - und auch für "stabileres" 10GBase-T.
Es gibt zwar schon einen CAT8-Standard, jedoch heisst das nicht, dass auch CAT8-Kabel benötigt werden, sondern es werden entweder CAT-6A-Kabel (F/UTP) verwendet (ANSI/TIA Standard) oder aber CAT-7A-KAbel (ISO/IEC Standard). CAT7A-Kabel sind aktuell somit die bestmöglichen Kabel, die es dafür gibt.

Gibt es dafür auch Quellen, dass es möglich ist? Die englische Wiki Seite beschreibt, dass 40Gbit sowie 100Gbit simuliert wurden, zu Testzwecken, und 40G nicht unterstützt wird. Ebenso lese nur von 10GBASE-T, z.B. wie hier.

Auf anderen Seiten wird wieder 40G erwähnt, dann widerum nicht. Konkret ist wirklich niemand. Da fehlt mir eine zuverlässige Quelle, dass ich mal nachlesen (und fehlerhaftes Wissen korrigieren) kann :/

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vor einer Stunde schrieb Maniska:

Ist AeroHive nicht eigentlich nur eine Hardwaremarke wie Aruba? Bzw. sie bieten zwar die Plattform, verwalten muss der Kunde sein Netzwerk aber immer noch selbst...?

"Mitsprechen kann" ist hoffentlich nicht richtig formuliert. Der Kunde sagt wo es langgeht, als Dienstleister schreitet man nur ein wenn es technisch nicht machbar ist, oder in der Kategorie "kann man so machen, ist dann halt schei*e" rangiert.

Was zumindest normal ist, ist dass die IT zentral von einer Niederlassung (fast immer Hauptsitz) aus gemanaged wird, in den Niederlassungen nur ein "geschulter" MA sich um so Kleinkram wie patchen, Arbeitsplatz aufbauen, mal was neustarten etc. kümmert und der Admin bei Umstellungen eben reisen muss.

An sich ändert ja keiner was grundlegendes am Netzwerk wenn es mal läuft.

 

Also, ich meine dass die IT Zentrale dem Admin der Geschäftstelle die Aerohive Hardware (managed Switch) zur Verfügung gestellt hat, er diese nach Vorgabe angeschlossen hat, aber selber keine direkte Zugriffsrechte hat...

Wird dann also so sein wie von dir angegeben, dass die IT-Zentrale alles Verwaltet und der Admin der Geschäftstelle jetzt eben dieser die Rolle des geschulten Mitarbeiters übernimmt.

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Dann wird aber doch vom Unternehmen gemanged, nur soll halt nicht jeder in der Niederlassung (auch kein anderer IT-ler) an der Konfig fummeln dürfen.

So was würde ich als normal bezeichnen. Ggf. würde es helfen einfach mal in der Zentrale nachzufragen ;)

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@ErB777:
Schau dir mal den CAT8-Standard an, der baut entweder auf CAT7A oder CAT6A auf (gibt zwei Varianten).
Siehe z.B. hier

 

Zitat

[...] Die Kabelkategorie 8 ist in die Unterkategorien Cat 8.1 (Class I) und Cat 8.2 (Class II) unterteilt. Cat-8.1-Kabel sind kompatibel mit den Kabeln der Kategorie 6A und den dort verwendeten RJ45-Steckgesichtern. Kabel der Kategorie 8.2 sind mit den Cat-7A-Kabeln und den teils speziell für diese Kategorie genormten TERA-, ARJ45- oder GG45-Steckern kompatibel. [...]

Wobei CAT6 != CAT6a != CAT6A und CAT7 != CAT7A ;) :D 

Da CAT8 nur für Strecken zwischen 5 und 30 Metern spezifiziert ist, kommt es für die Tertiärverkabelung eh nicht sinnvoll in Betracht, sondern wird eher zwischen Geräten direkt im RZ verwendet.
 

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Warum eigentlich nicht gleich Glasfaser zwischen den Switches? Man ist mit MMF selbst für 100G Ethernet gerüstet.. Dann spart man sich auch Ärger mit Potentialunterschieden, etc.

Btw. schon interessant, wenn man sich den Stromverbrauch von 10GBase-T NICs vs. welche mit 10GBase-SR (SFP+) ansieht - da ist wirklich noch Optimierungspotential bei der Kupfertechnik. Aber wird schon werden, hab irgendwo noch nen 1 GBit NIC mit Riesenkühlkörper (64 Bit PCI) von anno 2001 liegen, der auch mal ~250 Mark gekostet hat..

 

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Glasfaser hat halt einfach das Problem, dass kein POE darüber transportiert werden kann und kommt somit für Tertiärverkabelungen (VOIP-Telefone, APs) eher nicht in Frage.
Für zwischen Switches ist es aber natürlich eigentlich das Mittel der Wahl, da unanfälliger gegen Induktion, keine Probleme mit Potentialunterschieden und Fluss von Ausgleichsströmen. Zudem sind größere Entfernungen möglich als die maximal 105m wie bei Kupfer (ohne aktive Komponente dazwischen) und die Leitungen benötigen weniger Platz.

Ich habe auch schon ein paar  Auswertungen gelesen, dass eine reine Glasfaserverkabelung (auch im Tertiätrbereich) von großen Gebäuden im Endeffekt günstiger ist, wenn man alle Faktoren einbezieht - dafür muss man aber auch entsprechende LWL-Netzwerkkarten für die PCs haben und für Laptops dann meist Medienkonverter. Man spart sich dafür aber diverse Verteilerräume, die aufgrund der Längenbeschränkung bei Kupferleitungen zwingend benötigt werden, was Zusatzhardware und zusätzliche Klimatechnik nach sich zieht, zuzüglich zu den benötigten Räumen pro Etage. In 90% der Fälle ist man mit LWL auf Dauer günstiger (alleine schon aufgrund der Möglichkeit, zentral modulare Switche (mit besserer Port-Auslastung) aufzustellen und nicht pro Stockwerk zig Ports frei in Reserve halten zu müssen für potentielle Erweiterungen), jedoch ist die initiale Installation halt erst einmal teurer.

Ich war bereits einmal in einer Firma, die ein 18-22-stöckiges großes Gebäude komplett mit LWL-Installation hatte und kann nur sagen, dass es definitiv seine Vorteile hat. Zwei zentrale Rechenzentren, von denen aus alle Dosen angesteuert werden konnten, ist echt schon praktisch. Dafür hat man halt bei Laptops dann die Krux mit den Medienkonvertern (meist unmanaged und daher doof bei Debugging, da man sie nicht sieht im Netz) oder kleinen Switchen mit LWL-Uplink (würde ich jederzeit bevorzugen). Ansonsten hat es mir definitiv besser gefallen als zig kleine Etagenverteilerräume zu haben.

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vor 5 Stunden schrieb RipperFox:

Warum eigentlich nicht gleich Glasfaser zwischen den Switches? Man ist mit MMF selbst für 100G Ethernet gerüstet.. Dann spart man sich auch Ärger mit Potentialunterschieden, etc.

Btw. schon interessant, wenn man sich den Stromverbrauch von 10GBase-T NICs vs. welche mit 10GBase-SR (SFP+) ansieht - da ist wirklich noch Optimierungspotential bei der Kupfertechnik. Aber wird schon werden, hab irgendwo noch nen 1 GBit NIC mit Riesenkühlkörper (64 Bit PCI) von anno 2001 liegen, der auch mal ~250 Mark gekostet hat..

 

Weil evtl. zu teuer bzw. nicht für notwendig gesehen, weil schlechte Planung und Kalkulation...

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