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Nach der Ausbildung bleiben oder gehen?

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Guten Morgen allerseits, 

ich wollte gerne mal fragen, da ich schon öfters hier im Forum gelesen habe, dass man nach der Ausbildung am besten noch 1-2 Jahre im Ausbildungsbetrieb bleiben sollte.
Dies würde ich auch gerne, da die Themen hier echt interessant und zukunftsorientiert sind. 
Leider bildet mein Betrieb nicht für den Eigenbedarf aus und man wird nur übernommen, wenn eine Stelle ausgeschrieben ist.
Auch sind die Aufstiegschancen für Nichtakademiker hier eher sehr schlecht.

Da ich im ÖD arbeite, gibt es bei uns die Regelung, das man bei Nichtübernahme trotzdem bis zu einem Jahr befristet bleiben kann.
Dann aber auf der Entgeltstufe (E6).

Jetzt meine Frage: Würde das Sinn machen, falls man nicht übernommen wird, dann noch zu bleiben?
Um dann direkt mit einem Jahr Berufserfahrung wo anders starten zu können oder macht das den Kohl auch nicht fett? 

Vielleicht könnt ihr mir auch eure Erfahrungen schildern, wie es bei euch so ablief 🤗

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vor 4 Minuten schrieb JanJang:

Da ich im ÖD arbeite, gibt es bei uns die Regelung, das man bei Nichtübernahme trotzdem bis zu einem Jahr befristet bleiben kann.
Dann aber auf der Entgeltstufe (E6).

Dies ist meines Wissens nur der Fall, wenn entsprechender Bedarf seitens des AG vorhanden ist.

Wenn der Personalplan keine Stelle vorsieht sehe ich da keine Übernahme.

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Pauschal kann man nicht sagen, ob es Sinn macht im Ausbildungsbetrieb zu bleiben, oder nicht. Das kommt halt immer darauf an. Du musst für dich überlegen, was du nach der Ausbildung machen willst. Und ob es dort, wo du jetzt bist möglich ist.

Ich habe direkt nach der Ausbildung gewechselt. Hintergrund war, dass meine Stelle im Ausbildungsbetrieb viel zu spät genehmigt wurde. Erst, als ich schon drei Wochen weg war. Und ich bin mittlerweile ganz froh, dass es so gekommen ist. Ich habe zwar sehr gern im Ausbildungsbetrieb gearbeitet, bin jetzt aber in der Beratung. Und habe andere Aufgaben und Möglichkeiten.

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Wenn der Betrieb, in dem man seine Ausbildung gemacht hat, einen weiter bringt - wieso nicht. Hatz man aber schon "alles" gelernt, was man dort beigebracht bekommen kann, dann ist definitiv Zeit für einen Wechsel.

Bei einem Wechsel hat man zudem mehr Möglichkeiten. Man kann sich eine Firma in der Sparte suchen, für die man sich interessiert, oder eine Firma die Technik X einsetzt. Zudem kann man sein Gehalt komplett frei verhandeln und man wird nicht weiterhin als der ewige Azubi angesehen.

Der Wechsel zu einer anderen Firma bietet also oftmals mehr Entwicklungschancen - sowohl fachlich, als auch finanziell.

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Die Übernahme bietet die Vorteile, dass sie der einfachste Weg ist und im Lebenslauf eine gewisse Qualität belegt. Zumindest kann man kein Taugenichts gewesen sein, wenn der Betrieb einen übernommen hat.

Das war es dann allerdings auch schon mit den Vorteilen. Wer wechseln möchte und einen anderen Betrieb gefunden hat, soll dies machen. Gerade bei uns in der IT ist dies weit verbreitet. Zudem hat es eigene, handfeste Vorteile zu wechseln: Alleine, dass man den Status des "ewigen Azubis" verliert, kann Gold wert sein. Bei Gehaltsverhandlungen ist es als Externer zumeist einfacher als jemand, der schon 3 Jahre vor Ort sitzt und immer auch daran gemessen wird, was er gestern gemacht und verdient hat.

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Lieben Dank für Eure Antworten! 😊

Lernen würde ich hier noch viel können und sonst ist die Arbeit auch sehr spannend.

Ich denke, ich werde mir ab jetzt einfach weniger Gedanken machen und schauen, was auf mich zu kommen wird. 
Habe mal ein Gespräch angedacht (halbes Jahr vor Abschluss), um die Frage der Übernahme zu klären.

Spricht man bei so einem Gespräch auch schon die Gehaltsfrage an, bei einer Zusage?
..Um ggf. mit anderen Betrieben, bei denen ich mich dann bewerben werde, vergleichen zu können? 🙈



 

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vor 3 Minuten schrieb JanJang:

Spricht man bei so einem Gespräch auch schon die Gehaltsfrage an, bei einer Zusage?

Habt ihr andere Azubis in dem Bereich? Wenn ja frag halt mal nach ihrer Eingruppierung nach.

Zitat

..Um ggf. mit anderen Betrieben, bei denen ich mich dann bewerben werde, vergleichen zu können? 🙈

Wirtschaft und ö.D. zu vergleichen macht meist wenig Sinn. Du dürftest in der Wirtschaft vermutlich meisten besser wegkommen. 

Ich würde nicht den Einstieg im ö.D. machen, da ein höheres Gehalt am Anfang deine zukünftiges Gehalt beeinflussen kann, aber dies ist eine andere Story.

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vor 18 Stunden schrieb KeeperOfCoffee:

Habt ihr andere Azubis in dem Bereich? Wenn ja frag halt mal nach ihrer Eingruppierung nach.

Bei Übergangsverträgen von einem halben Jahr bis Jahr: E6. Einer hat mit E9 angefangen, aber der hatte auch den Arbeitsplatz von einem anderen ersetzt und war einer der Besten. Die anderen sind alle nach der Ausbildung weg.

vor 18 Stunden schrieb KeeperOfCoffee:

Ich würde nicht den Einstieg im ö.D. machen, da ein höheres Gehalt am Anfang deine zukünftiges Gehalt beeinflussen kann, aber dies ist eine andere Story.

Inwiefern beeinflusst das den mein zukünftiges Gehalt? 

Und danke für deine Antwort :) 

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vor 10 Minuten schrieb JanJang:

Bei Übergangsverträgen von einem halben Jahr bis Jahr: E6

Wie gesagt: Diese sind eine faule Ausrede und gibt es nur wenn man nicht übernommen werden soll, obwohl Bedarf da ist.

vor 11 Minuten schrieb JanJang:

Inwiefern beeinflusst das den mein zukünftiges Gehalt? 

AN X startet nach der Ausbildung in ein Unternehmen mit einem Gehalt von sagen wir 36k. Der AN sammelt 3 Jahre BE und will sich umorientieren (also in ein anderes Unternehmen). Region und Tätigkeiten bleiben nahezu gleich. Warum sollter der AN ein Angebot eines Head Hunters annehmen welches sich von seinen aktuellen Konditionen nicht unterscheidet? Bei einem Wechsel willst du immer mit besseren Konditionen zum neuen Job. Natürlich könnte man über sein bisheriges Gehalt lügen, dass kann aber blöd ausgehen, sollte der Ansprechpartner gewisse Kontakte haben. Wer niedrig einsteigt kann länger brauchen um sich zu seinem Wunschgehalt zu kämpfen, als jemand der hoch einsteigt. Nur meine Meinung.

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