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Kaskade begrenzt Bandbreite


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Hallo,

ich bin auf dieses Forum beider Suche nach Hilfe gestoßen und hoffe auf ein oder zwei Tipps.

Bin ebenfalls FiSi und komme in meinem privaten Netz gerade Gedanklich nicht weiter.

 

Folgendes Problem, ich habe eine Routerkaskade um meine PC's und Smartphones von IoT Geräten und Servern trennen zu können und nach dem 2. Router komm nur noch 1/3 der Bandbreite an.

Es hängt eine FritzBox 6591 an einem 1Gbit Anschluss von Vodafone. Wenn ich hier einen PC oder Laptop anschließe, bekomme ich laut verschiedener Breitband Tests knapp 1Gbit Downstream.

Nun hängt an der FritzBox 6591 aber eine weitere FritzBox 6590, um die Kaskade zu realisieren.

Messe ich mit PC oder Laptop an der 6590, bekomme ich maximal 300-400 Mbit (ca. 300 am PC und ca. 400 am Laptop - beides über LAN).

Ich habe geprüft ob irgendwo eine Einstellung zu finden ist die irgendwo etwas begrenzt, ich habe einen Netgear R8000 mit FreshTomato an die 6591 gehängt und damit in der Kaskade das selbe Ergebnis wie mit der 6590. Ich habe alle Kabel getauscht und verschiedene Rechner zum Testen dran gehängt. Ich habe alle Kabel auf ein Zentrales Switch gelegt, damit nur ein Minimum an den Fritzboxen selbst aufliegt. Alles ohne nennenswerte Besserung, bzw. überhaupt änderung der Bandbreite nach dem 2. Router.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ich kann es mir nicht erklären.

Ich finde auch im Netz nichts dazu das der 2. Router einer Kaskade die Bandbreite reduziert.

 

Freue mich über jeden Hinweis :)

 

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Router sind dafür ungeeignet, zumindest das billige Soho-Zeug. Weiterhin arbeiten die alle mit externen Netzeilen, die immer wieder Stress in Kaskaden machen.

Warum nicht einen einfachen Switch mit VLAN kaufen ? Oder einen RasPie nehmen und den ein zweites Netz aufbauen lassen. In die Konfig der Router kommst Du gar nicht sooo tief rein, wie Du für eine Diagnose müsstest

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Ein VLAN-Switch ist vorhanden, aber die Fritte kann nur ein Hauptnetz und ein Gästenetz. Grundsätzlich würde das auch reichen, aber das Gästenetz hat quasi alle Ports blockiert und das ist für meine Homeserver Geschichten abträglich.

Ich finde es nicht einfach einen guten Router mit DOCSIS 3.1 Unterstützung zu finden, der etwas taugt und auch noch erschwinglich ist. Daher bin ich hier mehr oder weniger auf die FritzBox von Vodafone angewiesen. Diese lässt sich auch per BridgeModus nur als Modem nutzen, aber auch wenn hier dann einen Router wie den Netgear drann hänge, habe ich nur die 300-400 mbit.

Es sieht irgendwie so aus als würde die FritzBox anderen Routern immer nur einen Bruchteil der Bandbreite zur verfügung stellen. Wenn dem so wäre, gibt es doch sicher eine Einstellung dafür, die ich vermutlich einfach nicht finde?

Die Sache mit dem 2. Netz über einen raspi könnte ich noch Testen, vielen Dank für den Hinweis!

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vor 2 Minuten schrieb charmanta:

Vlt solltest Du hier mal ansetzen ?

Wie meinst du das?

Mit einem netz das alles Blockiert kann ich nicht viel anfangen... den Gastmodus aufbohren? Falls das gemeint ist, keine Ahnung wie das bei ner FB gehen sollte - zumal die ja dem ISP gehört und nur gemietet ist, kann ich da nicht viel machen.

 

Die Sache mit dem Pi bringt mich gerade auch leider nicht weiter, da hier dann ja auch mein W-Lan für die IoT fehlt, bzw. die Repeater von Fritz nicht mit machen :(

Ich meine wenn selbst der Bridge-Modus nur die Reduzierte Bandbreite bringt, kann es doch eigentlich nur an der 6591 liegen, die Drosselt doch aus irgendeinem Grund andere Router. Vieleicht versuche ich mal Ersatz von Vodafone zu bekommen und teste damit, wenn keiner sonst eine Idee hat wie ich das mit der vorhandenen Hardware beheben kann?

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was genau meinst Du damit dass Dein Gästenetz "alle Ports blockiert" ? Der Satz ist technisch Unsinn, das kann nur ne Firewall.

Meinst Du, dass das Gästenetz zuviel quatscht ? Dann musst Du sniffen und idenfizieren was da überhaupt los ist

vor 2 Stunden schrieb Ke11erKind:

die Repeater von Fritz nicht mit machen

... Repeater bringen den Durchsatz auch mal eben auf 50% ... vlt. solltest Du nochmal präziser beschreiben wo es klemmt und wie genau Dein Netz aussieht ?

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Ich hab selbst keine Fritzbox, aber ich vermute, die 6590 forwardet auch im "Bridge Mode" nicht einfach, sondern baut z.B. (unnötigerweise) eine PPPoE-Verbindung zum Router auf und macht wer weiß noch was, wenn du sie als Router verwendest, u.A. NAT.

Dieser zusätzliche Overhead führt 1. zu reduziertem Goodput bei Auslastung des Links, und 2. zu reduziertem Durchsatz sowohl der 6590 als auch der 6591 selbst aufgrund des zusätzlichen Rechenaufwands für diese Aufgaben. Wo dann genau das Bottleneck ist, kann ich dir nicht sagen.

Man kann die FB angeblich auch per FBeditor in einen richtigen Bridge-Modus setzen, aber dann wäre es halt auch wirklich nur eine Bridge und du hast keine Segmentierung.

vor 21 Stunden schrieb charmanta:

Router sind dafür ungeeignet, zumindest das billige Soho-Zeug. [...]

Warum nicht einen einfachen Switch mit VLAN kaufen ?

 

das hier leider.

Bearbeitet von tmp
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Es ist ein bekanntes Problem bei der FritzBox 6591 (Stand Ende 2020), dass die Gigabit-LAN-Buchsen kein volles Gigabit-Tempo unterstützen. Ob das Problem mit aktuellem OS mittlerweile behoben ist, oder ob es an der Hardware liegt, weiß ich aber auch nicht.

Schau also vielleicht einfach mal, dass beide Router das aktuelle OS drauf haben und ob sich dann am Durchsatz etwas ändert.

Die FritzBox ist zwar generell eine eierlegende Wollmilchsau und sie kann sehr viel - jedoch vieles auch wieder nicht so richtig gut. Wenn man also schon einen Gigabit-Anschluss ins Internet hat, sollte man vielleicht überlegen, ob man sich nicht professionellere Hardware dafür anschafft, wenn einem der Durchsatz wichtig ist.

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  • 4 Wochen später...

Ich habe das Problem vor kurzem gelöst. Vieleicht für andere die ähnliche Probleme haben interessant...

Habe einen PC mit Debian aufgesetzt und eine Netzwerkkarte mir 2 extra Anschlüssen in einen Router umkonfiguriert und das ging soweit ganz gut.

Damit konnte es eigentlich nur noch sein, das entweder die 6591 erkennt das ein "Fertigrouter" an ihr hängt und drosselt, denn am Konfigurierten Router-PC gabs keine Bandbreiten einschränkung,

oder

die beiden Router die ich daran angeschlossen habe, tatsächlich ein mangehaftes Switch haben.

Auflösung:

Es ist wohl so das die 6590 und der Netgear R8000 ein Mangelhaftes Switch verbaut haben das keine echte Gigabit übertragung zulässt, sondern nur 300-400 mbit.

Ich habe den selbst gebauten Debian-PC-Router, gegen eine 7590 getauscht, welche bis dato als AccessPoint bei mir im Einsatz war.

Die 7590 schafft die 900 mbit hinter der 6591, damit kann es nicht an der 6591, bzw. einer generellen Fertig-Router-Drossel liegen.

Das ganze läuft jetzt so und die 6590 macht jetzt den AP, den vorher die 7590 übernommen hatte.

 

Für Tipps was "Professionellere" Hardware angeht - vor allem in sachen Kabel-Router (mit Modem oder extra) - wäre ich trotzdem sehr dankbar. Das ganze sollte aber auch für eine Privatperson bezahlbar sein.

 

Danke an alle bis hier.

 

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