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KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?

Empfohlene Antworten

vor 37 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Wurde der Einsatz denn akzeptiert. Natürlich nach deiner klaren Begründung?

Ob es akzeptiert wurde, kann ich nicht beantworten - es wurde nach meiner Begründung zu meiner Entscheidung GitHub-Copilot einzusetzen mit der nächsten Frage fortgesetzt.

Die Gesamtbewertung aus Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch ist für mich nach wie vor diffus.

Bin froh, in der mündlichen Prüfung bestanden zu haben - vor allem weil mMn Umschüler:innen "kein gutes Image" zu haben scheinen, wurde ja vorher zur Qualität meiner Maßnahme befragt.

Du redest von früher, nutzt das Wort IDE und merkst nicht, dass bei deiner Einstellung Notepad oder Editor doch die bessere Wahl währen, um den Fehler sogar selber suchen zu müssen? ;)

Ich meine im Vergleich zu früher ist so eine IDE doch neumodischer Kram, womit nur Amateure coden. Profis coden doch nicht mit einer IDE, das wäre zu einfach..

"Gesundes Mittelmaß" ist die Devise!

Bei "Frischfleisch" merkt man idR. in einem Gespräch von 5-7 Minuten, ob jemand Kompetenz besitzt oder nicht.

KI im Beruf? Von meiner Seite unumgänglich!

  • Autor
vor 1 Minute, VenomVelvet hat gesagt:

Damals hatten wir kein ChatGPT

nein, das war die Zeit von Algorithmen + Datenstrukturen = Programme von Niklaus Wirth, 1976
Aber da habe ich noch 12 Monate gebraucht um ein Betriebssystem von Z80 auf Intel 80286 zu portieren.
Könnte ich mit ... heute in einer Woche schaffen.

Und weil du ja als Umschüler, deine Situation vor Augen hast.
Wenn man als Umschüler in zwei Jahren nicht die Reife erlangt, mit marktgängigen Hilfsmitteln zu arbeiten, wird man gegenüber dem 3 jährig Ausgebildeten, der schon Betriebsalltag und KI erlebt, chancenlos sein.

Bearbeitet von hellerKopf

vor 34 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

nein, das war die Zeit von Algorithmen + Datenstrukturen = Programme von Niklaus Wirth, 1976
Aber da habe ich noch 12 Monate gebraucht um ein Betriebssystem von Z80 auf Intel 80286 zu portieren.
Könnte ich mit ... heute in einer Woche schaffen.

Und weil du ja als Umschüler, deine Situation vor Augen hast.
Wenn man als Umschüler in zwei Jahren nicht die Reife erlangt, mit marktgängigen Hilfsmitteln zu arbeiten, wird man gegenüber dem 3 jährig Ausgebildeten, der schon Betriebsalltag und KI erlebt, chancenlos sein.

äh... ich arbeite durchaus mit IntelliJ Idea und Konsorten. Aber wie du ja auch schon sehr richtig aufgeführt hast, sollte man damit nicht starten.
Außerdem befinde ich mich in der hervorragenden Lage, FISI-Umschüler zu sein. Ich kann zwar durchaus programmieren, will das aber lieber mit
irgendwelchen Herzensprojekten ausleben, als davon leben zu müssen.
Gibt gottlob noch genug schicke Themen in der IT, mit denen man sich beschäftigen kann.

Wir hatten auch noch gar nicht die Problematik mit Intellectual Property und Datenschutz/Sicherheit. Viele Firmen dürften oder sollten etwas dagegen haben, daß ihre Mitarbeiter/Entwickler KI benutzen. Ich kenne mehrere Unternehmen, in denen die Benutzung von ChatGPT und Co. streng verboten ist oder extrem stark kontrolliert wird.
Meines Erachtens nach der richtige Ansatz. Du wirst halt nicht lange der Marktführer bleiben, wenn die KI deinen Konkurrenten in Zukunft deinen Code vorschlägt...

Die Qualität der Lehre und die Tiefe des vermittelten Stoffes läßt auch vermutlich fast überall sehr zu wünschen übrig und die tatsächlich innerhalb einer Woche vermittelten Inhalte könnte man auch so straffen, daß man sie an einem Tag oder gar an einem Tag bis zur Mittagspause vermittelt...

  • Autor

Könnte es daran liegen, dass KI etc. im Rahmenplan und den Umsetzungshilfen noch viel zu oberflächlich behandelt wird.
Und die Ausbildungsbetriebe inkl. Umschulungsanbieter deshalb noch nichts machen.
Kann es sein, dass die Dozenten zu dem Thema noch nicht fit sind?

  • Autor

Bisher habe ich nur einen Treffer bei der IHK Nordwertfalen:

https://www.ihk.de/nordwestfalen/bildung/ausbildung/ausbildungsberufe-a-z/handreichung-fachinformatiker-daten-prozessanalyse-6718410

dort wird der Einsatz von KI erlaubt und die Regeln erklärt.

Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)

im Rahmen von Projektarbeiten für Auszubildende.

Auszubildende, die im Rahmen ihrer IHK-Abschlussprüfung die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) nutzen, müssen folgende Vorgaben zwingend beachten:

  1. Eigene Leistung: KI darf maximal als Assistenzsystem oder Hilfstool dienen. Die eigene Leistung des Prüflings muss weiterhin klar erkennbar sein und darf nicht von der KI übernommen werden.

  2. Kennzeichnungspflicht: Alle Inhalte, die von KI erstellt wurden, müssen in der Dokumentation klar als solche gekennzeichnet werden.

  3. Quellenangabe: Inhalte, die nicht selbst erstellt wurden, müssen als Zitate gekennzeichnet werden. Die entsprechenden Quellen müssen korrekt und vollständig angegeben werden. Beispiel: Die verwendete KI-Anwendung muss mit vollständigem Namen und URL als Quelle angegeben werden.

  4. Nachvollziehbarkeit: Die Eingaben (Prompts) und die Antworten der KI müssen vollständig in Form von Screenshots im Anhang der Dokumentation dokumentiert werden.

Wichtiger Hinweis: Das Weglassen von Quellenangaben oder die fehlende Kennzeichnung übernommener Inhalte kann dazu führen, dass die Projektdokumentation mit der Note „ungenügend“ (6) bewertet wird.

vor 31 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Könnte es daran liegen, dass KI etc. im Rahmenplan und den Umsetzungshilfen noch viel zu oberflächlich behandelt wird.
Und die Ausbildungsbetriebe inkl. Umschulungsanbieter deshalb noch nichts machen.
Kann es sein, dass die Dozenten zu dem Thema noch nicht fit sind?

Ich rede jetzt von allen Ausbildungsinhalten. Seit 2025 ist die KI im Plan.

Künstliche Intelligenz (KI)

Chancen: Automatisierung, Analyse, Coding-Support.

Risiken: Halluzinationen (Falschinformationen), Datenschutzverstöße, Bias (Vorurteile),

Urheberrecht.


Ich glaube was hier viel zu kurz gekommen ist, ist das wir in der IT in einem sehr schnelllebigen Bereich sind. Das Eckt mit vielen anderen Sachen an, ob es Regularien sind oder die Geschwindigkeit der Entwicklung in anderen Bereichen.

Alle Firmen die irgendwas KI zu tun haben, fordern ja nicht umsonst deregulierung. Es hilft denen Produkte an den Mann zu bringen. Es entbindet von Verantwortung und erst wenn es gewaltig schiefläuft (wie Grok und die Bikinibilder muss man reagieren). Das Ziel ist ehr reaktiv, sich um Problem zu kümmern als proaktiv.

Ich arbeite jetzt seit 9 Jahren als ITler im Gesundheitswesen und dort ist genau anders herum. Als Beispiel, es müssen proaktiv der Betrieb und die Genauigkeit von Messergebnissen gesichert werden. Hersteller von Geräten müssen sich in einen Zertifizierungsprozess begeben und dieser dauert Jahre. IT technisch sind die Geräte vielen Stellen veraltet. In einem Fall, welchen ich begleitet hatte, war der Zertifizierungsprozess 7 Jahre. Die Basis war Windows 10 1507 und wir bekamen das Gerät 2022. Ein Update war nicht erlaubt, weil der Hersteller dann nicht mehr die Genauigkeit der Ergebnisse garantiert.

Ähnlich läuft, es mit jetzt KI/LLMs, bei allem was Patientendaten verarbeitet, wird ein klarer Cut gemacht.

Regularien sind immer ein Thema. Man muss sich dieser bewusst sein und gucken wie man da mit umgeht. Für mich ist KI/LLM in erster Line, eine Art von Suchmaschine. Google, Bing, etc. sind kaum benutztbar bei manchen Themen.

Zur Diskussion, wie die IHK damit um geht. Es erinnert mich an meine Abschlussprüfung 14/15. Dort war es ähnlich, nur war das Thema IT-Sicherheit und Datenschutz

  • Autor

Tiefes Bohren in Ostwestfalen, Bielefeld ergab diesen Hinweis

https://www.ihk.de/blueprint/servlet/resource/blob/6945174/38883ac3d4097a2dc72506eca1791727/handreichung-ki-und-projektarbeiten-in-den-it-berufen-data.pdf

Die IHK-Organisation hat sich daher intensiv mit dem Thema befasst und empfiehlt den Einsatz

von KI bei schriftlichen Projekt- und Hausarbeiten der Aus- und Fortbildung zuzulassen, denn

der Nachweis der beruflichen Handlungsfähigkeit wird zukünftig auch durch den Einsatz von

Prompts geführt.

Bearbeitet von hellerKopf

vor 1 Stunde, VenomVelvet hat gesagt:

ich rede jetzt von allen Ausbildungsinhalten. Seit 2025 ist die KI im Plan.

Künstliche Intelligenz (KI)

Chancen: Automatisierung, Analyse, Coding-Support.

Risiken: Halluzinationen (Falschinformationen), Datenschutzverstöße, Bias (Vorurteile),

Urheberrecht.

a) ich soll Dir sagen dass Du " neue Entwicklungen nicht genug wertschätze und implementierst" P

b) die (D)IHK ist eine Art verwaltende Behörde, die aufgrund einer sachlichen Gliederung arbeitet. In denen ( aus 2020) kommen die Themen noch nicht in Gänze vor, hier gehts um Themen, die langfristig vermittelt werden müssen und nicht etwaige Trends.

Was die KI in der Praxis angeht so sehe ich persönlich wenig substantielles ( hier aber durchaus gut ) und ganz ganz viel Mist bis hin zur Nutzung von Betrug. Dazu einen Hype mit ( für mich als Kaufmann ) überhaupt nicht auf absehbaren Ertrag ausgerichteten Invests.

Ich denke, hier wird erstmal eine Markt- und Sinnbereinigung stattfinden müssen. Dazu kollidiert das Trainingsmodell durchaus mit dem europäischen Datenschutz, da wir zu blöd zum anonymisieren zu sein scheinen .... Zumal die (US)FIrmen das eh nicht wollen und unsere Daten ja eh schon haben.

Ich vermute, dass die KI Inhalte zunächst über die BS und Betriebe vermittelt werden. Aber bis die IHK die Prüfungsordnung global ändert vergehen immer Jahre.

Wir als Prüfer achten drauf, ob sich Inhalte der Dokus auffällig in Stil und Inhalt vom Rest unterscheiden. Ein Kollege hat auch (beruflich) Zugriff auf ein Tool zur Erkennung von KI Texten und nutzt dies gerne .... aber die bisherigen "Treffer" waren so dämlich, dass wir das Tool nicht brauchten.

Sagen wir mal so, wenn die Leuchte eh nicht hell ist ... ( Sorry, böse aber rhetorisch gemeint)

vor 2 Minuten, hellerKopf hat gesagt:

Die IHK-Organisation hat sich daher intensiv mit dem Thema befasst und empfiehlt den Einsatz

von KI bei schriftlichen Projekt- und Hausarbeiten der Aus- und Fortbildung zuzulassen, denn

der Nachweis der beruflichen Handlungsfähigkeit wird zukünftig auch durch den Einsatz von

Prompts geführt.

hat sich überschnitten und aufgeklärt, Danke. In seinem Text steht

"Ziel sollte dabei eine höhere Gewichtung real überprüfbarer Prüfungsleistungen sein, wie dieje-

nige des Fachgesprächs, da mit diesem die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Prüflinge festge-

stellt und bewertet wird. "

Bedeutet dass wir dann bei einem gedimmten Licht tiefer bohren werden. Nur gibt die PO auch im Falle eines "Missverhältnisses" keinen Durchfaller her. Ich persönlich würde meiner IHK empfehlen, bei Annahme dieser Vorschläge auch wieder die alten Regeln für den Prüfungsteil zu reaktivieren, dass ein Mangelhaft hier zum Nichtbestehen führt. Aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Kreis

  • Autor

Bin ja erstmal froh, bei einigen IHK überhaupt eine Stellungnahme zu finden.
Hoffentlich werden die PO dann entsprechend schnell angepasst.

Im Moment beantworte ich die Frage des Auszubildenden mit:

"Wenn du KI nutzen willst, schreib es in deinen Antrag" und warte die Reaktion des PA ab.

  • Autor

"Die IHK-Organisation empfiehlt zudem, sich im Rahmen von Neuordnungsverfahren mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern dahingehend einzusetzen, die Gewichtung schriftlicher Prüfungsleistungen/Dokumentationen in Prüfungen zu überarbeiten. Auch die bestehenden Aus- und Fortbildungsordnungen sollen mit dem Ziel vergleichbarer Leistungen und deren Gewichtungen angepasst werden."

2030?

Bearbeitet von hellerKopf

Man kann ja froh sein, daß ISDN kein Thema mehr ist...

Es ist vieles erschreckend antiquiert und m.E. auch viel viel zu viel auswendig lernen oder zeigen, daß man mal / durch 8, 1000 und 1024 rechnen kann.
Wenn mal eine Frage kommt, für die man etwas verstehen muss, muss man sich dümmer machen und immer überlegen, was will die IHK hier hören.
Oft genug irgendwas haarsträubendes, weil man es halt aus Sicherheitsgründen o.Ä. nicht so machen sollte.

Ich freue mich sehr, wenn mein Praktikum endlich losgeht ;)

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