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Aussichtslos???


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Hallöchen,

ich zähle mich nun auch zu denen, die bis zum 15.Mai mit Herzklopfen, Schwitzehänden und Fast-Nervenzusammenbrüchen leben werden. Seit Tagen wälze ich überdimensionale Hefter und versuche möglichst viel an Stoff in mein Hirn zu kriegen, was leider nicht so einfach ist-Ihr könnt bestimmt ein Lied davon singen... ;)

Ebenso versuch ich mit alten Prüfungen zu lernen, was ja nicht weiter erwähnenswert ist-ABER! Leider mußte ich feststellen, das oftmals Themen gefragt sind, die wir in der Schule überhaupt nicht behandelt haben. (Umschulung zur FIAE). Auf meine Frage an die Dozentin, die ebenfalls im Prüfungsausschuß sitzt, kam der Satz, das dieses nun mal Pech ist und das einem nichts anderes übrigbleibt als zu raten.

Nun meine Frage an Euch: Wie würdet Ihr mit so einer Situation in der Prüfung umgehen? Ich kann doch nicht einfach raten, wenn ich nicht ein Fünkchen Ahnung habe, wie die Antworten aussehen sollen. Wäre ziemlich blöde wenn ich Zahlen schreibe und irgendwelche Parameter gefragt wären. Uli meinte, man sollte irgendetwas sinnvolles schreiben, aber was ist in diesem Moment sinnvoll? Schreiben, das man grad dieses Thema nicht in der Schule behandelt hatte, um die Prüfer gnädig zu stimmen??? Wohl kaum. Das Schlimme ist ja, das es meist für eine Aufgabe schon 20 bis 30 Punkte gibt, das hieße 20 bis 30 Punkte Abzug, wenn man es nicht beantworten kann. Also, wie würdet Ihr handeln??? :confused:

Bin auf Eure Antworten gespannt! Bis bald!

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WIE BITTE???? :mad: "das is nun mal pech"?? also ehrlich, da zweifel ich doch mal wieder an der kompetenz unserer ausbildung!!! :rolleyes: wenn ich solche sachen schon wieder höre könnt ich schon wieder kotzen. solche sachen sind es dann, die einem das genick brechen und einen durch die prüfung rasseln lassen. es ist unglaublich, in was für einer zeit wir doch leben, wo wir uns alles gefallen lassen müssen...... :mad:

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Ja, aber das wurde schon in unzähligen Threads angeprangert. Manche wurden auch 110 Postings lang :) Aber was bringts. Auch in 10 Jahren wird das ganze noch ein Rätselstündchen sein. Findet euch damit ab und akzeptiert es. Oder schreibt sachliche Kritiken an die IHK, auch wenn die so wirksam sind wie die diplomatischen Tätigkeiten der USA im nahen Osten.

[ 28. April 2001: Beitrag editiert von: Zyxxel ]

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Hi Leuts,

jetzt bloss kein Defaetismus. Pruefungsnervositaet ist ganz normal und gehoert dazu.

Bis jetzt waren alle Pruefungen relativ leicht zu bestehen, vorausgesetzt, man kann Aufgabentexte verstehen und ist mit einer normalen Kreativitaet ausgestattet und laesst sich nicht verrueckt machen. Detailwissen hat jedenfalls nie den entscheidendenen Ausschlag gegeben; das gibt hoechstens geringe Abzuege.

Das wird schon gutgehen...

Uli

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Hi @all,

vielen Dank erstmal für Eure aufmunternden Worte. Wenn man weiß, das es anderen nicht anders geht, ist einem nicht mehr ganz so mulmig zumute.

Trotzdem finde ich die ganze Sache nicht fair. Aber fair hin oder her-ändern kann man daran jetzt auch nichts mehr.

@Uli

Hi Uli,

Du schreibst, daß bis jetzt alle Pruefungen relativ leicht zu bestehen waren, vorausgesetzt, man kann Aufgabentexte verstehen. Detailwissen hat nie den entscheidendenen Ausschlag gegeben (geringe Abzüge).

Leider mußte ich von Durchfallquoten von Fachinformatikern hören, die 49% betrugen. Sorry, ich will jetzt keinen verrückt machen, aber mich hats selbst ganz schön erschreckt. (wenns denn wahr ist, was bis jetzt keiner richtig weiß)Jedenfalls kann einem das ganz schön Angst einjagen. :(

Und mit dem Detailwissen ist das auch so eine Sache. Sicherlich wird in einer Umschulung einiges anders (und nicht so intensiv behandelt-was ich vorher auch wußte), aber um nur ein Beispiel zu nennen: In irgendeiner alten Prüfung gab es die Aufgabe, an einen SCSI-Adapterverschieden Komponenten (Festplatte, CD-ROM....) anzuischließen. Dazu mußten ID und Terminator bestimmt werden.

Sorry, mit der Aufgabe waren wir hoffnungslos überfordert. Wir hatten lediglich mal SCSI in der Schule erwähnt, sind aber nie näher darauf eingegangen. Gut, für diese Aufgabe gabs nicht viele Punkte. Aber meiner Meinung nach ist das schon Detailwissen, oder???

Eine andere Sache ist, daß Dozenten sagten, daß sich die Leute, die die Prüfungsfragen erstellen, sich erst vorstellen, was sie als Antwort sehen möchten und daach dann die Fragen erstellen. :confused:

So kann ich mir auch die teilweise verwirrenden Fragestellungen erklären, an der viele aus meiner Klasse gescheitert sind. Wenn man anschließend die Lösungsbögen sieht, ist es logisch, nur leider nicht die Fragestellung. Und wenn man dafür schon 20 Punkte bekommt, hat man fürs erste schon mal 20 Minus Punkte!

Also ich will keinen verrückt machen, aber kamt Ihr mit den Fragestellungen zurecht???

Freue mich auf Eure Antworten.

Kemi

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Hi Kemi,

Zahlen wie 49% halte ich aber doch mehr fuer Einzelfaelle, wo man mal nach den Ursachen gucken muesste. Bei uns bestehen im allgemeinen um die 90% im Beruf FI.

Aber ich versteh nicht, was die SCSI-Aufgabe besagen soll. Meinst Du, das Thema haette nichts in einer Pruefung zu suchen? (Meiner Meinung nach ist dagegen nichts zu sagen.) Voellig bloedsinnig finde ich das Argument, etwas gehoere nicht in die Pruefung, weil irgendwer sich vorher damit nicht beschaeftigt hat. Das ist ganz einfach: Dann MUSS man sich eben damit beschaeftigen. Die Verantwortung dafuer tragen in erste Linie die Betriebe und in zweiter Linie die Berufsschulen, aber in allervorderster Front der Prueflinng selbst.

Irgendwo dann die Mutmassung, zuerst wuerden die Loesungen ausgedacht und dann die Fragen. Also Mensch, das KANN doch gar nicht so laufen. Wird Dir jeder bestaetigen, der schon einmal Aufgaben erstellt hat. Dein Lehrer hat da wohl einen ironischen Witz gemacht.

Unter den Musterloesungen steht ja auch immer dick drunter, dass sie nur als Vorschlag zu verstehen sind, was wiederum bedeutet, dass die Pruefer vor Ort entscheiden muessen, was sie als richtig ansehen und was nicht. Dabei wird auch beruecksichtigt, was die Prueflinge ueberhaupt wissen koennen. Dementsprechend gibt es dann auch fuer abweichende oder unvollstaendige Loesungen volle Punktzahlen. Dies setzt voraus, dass die Pruefer sich in der Materie auskennen und da scheint es ein bisschen zu hapern. Wenn ein nicht sachkundiger Pruefer stur nach Musterloesung korrigiert, kann zu sehr schlechten Ergebnissen kommen.

Uli

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Hi Uli,

um auf die SCSI Sache zurückzukommen: Sicher gehört auch sowas in die Prüfung, habe auch nie etwas gegenteiliges behauptet. Wäre nur schön, wenn man sowas näher im Unterricht behandelt hätte, wie auch einige andere Sachen, wenn ich mir die letzten Prüfungen so ansehe.

Uli:

"Voellig bloedsinnig finde ich das Argument, etwas gehoere nicht in die Pruefung, weil irgendwer sich vorher damit nicht beschaeftigt hat."

Hat doch niemand behauptet!? Ich habe lediglich einen Fakt hier reingestellt, ohne irgendwas bewerten zu wollen oder zu müssen. Keine Ahnung, wie Du darauf kommst.

Uli:

"Irgendwo dann die Mutmassung, zuerst wuerden die Loesungen ausgedacht und dann die Fragen. Also Mensch, das KANN doch gar nicht so laufen. Wird Dir jeder bestaetigen, der schon einmal Aufgaben erstellt hat. Dein Lehrer hat da wohl einen ironischen Witz gemacht. "

Tja Uli, da muß ich Dich enttäuschen. Das war erstens keine Mutmaßung von mir, und zweitens habe ich bei dem Dozenten zweimal nachgefragt, ob das ein Scherz sein soll. Dies hat er leider verneint. Ebenso hat er diese Behauptung auch noch mal vor der ganzen Klasse fallenlassen. Er wird ja wohl nicht die ganze Klasse zum Narren halten?Soviel zum Thema "ironischer Witz". Dozenten waren schon mal lustiger! ;)

Die Frage ist doch eine ganz andere: Wieviel Sinn macht es, jetzt so kurz vor den Prüfungen noch etwas Neues an Stoff zu lernen, was man nicht im Unterricht hatte,so daß man dieses auch noch einigermaßen beherrscht. Oder sollte man sich lieber mit den bereits bekannten Themen tiefer auseinandersetzen? Zwar kann man sich einige Grundlagen über neue Sachen anschauen, aber wie gesagt, ebend nur Grundlagen. Da wären wir wieder beim Detailwissen, was hoffentlich nicht zu sehr gefragt ist und somit schließt sich wieder der Kreis.

Kann nur hoffen, daß wirklich keine sturen Prüfer anwesend sein werden. :(

Kemi

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Hallihallo,

Original erstellt von Kemi:

um auf die SCSI Sache zurückzukommen: Sicher gehört auch sowas in die Prüfung, habe auch nie etwas gegenteiliges behauptet. Wäre nur schön, wenn man sowas näher im Unterricht behandelt hätte, wie auch einige andere Sachen, wenn ich mir die letzten Prüfungen so ansehe.

Abgesehen davon, dass es bei uns (in der Schule) gemacht wird, wuerde ich eher sagen, es soll in der Ausbildung gemacht werden. Davon nimmt die Schule aber nur einen kleinen Teil ein. Oder beziehst Du Dich auf Umschulungen?

Uli:

"Voellig bloedsinnig finde ich das Argument, etwas gehoere nicht in die Pruefung, weil irgendwer sich vorher damit nicht beschaeftigt hat."

Hat doch niemand behauptet!? Ich habe lediglich einen Fakt hier reingestellt, ohne irgendwas bewerten zu wollen oder zu müssen. Keine Ahnung, wie Du darauf kommst.

Schon klar, es ging auch nicht direkt an Deine Adresse und hat mit Deinem Beitrag nur soweit zu tun, als es so ausgelegt werden kann. Von der Argumentationsrichtung her hatten wir das hier schon oefters. Manche meinen anscheinend, in die Pruefung gehoere nur, was sie in ihrem Betrieb oder ihrer Schule kennengelernt haben, was natuerlich Quatsch ist. Wenn Ausbilder bestimmte Themen vernachlaessigen, kann man daraus keinen Vorwurf an den ZPA herleiten, sondern eben an die Ausbilder (oder Lehrer).

Tja Uli, da muß ich Dich enttäuschen. Das war erstens keine Mutmaßung von mir, und zweitens habe ich bei dem Dozenten zweimal nachgefragt, ob das ein Scherz sein soll. Dies hat er leider verneint. Ebenso hat er diese Behauptung auch noch mal vor der ganzen Klasse fallenlassen. Er wird ja wohl nicht die ganze Klasse zum Narren halten?Soviel zum Thema "ironischer Witz". Dozenten waren schon mal lustiger! ;)

Tja, Du, in dem Fall tritt Plan B in Kraft: Ich kenn ihn zwar nicht, aber es sieht mir danach aus, als haette er sich da ein Urteil ueber Dinge angemasst, von denen er nichts versteht. Natuerlich geht man von der Denke her erstmal von einem realen oder fiktiven Szenario aus, wenn man Fragen aufstellt. Die Musterloesung machen aber alle, die ich kenne, erst hinterher. Ich selber verfahre bei den Pruefungaufgaben, die ich manchmal fuer Informationstechnische Assistenten machen muss, genauso. Wenn es wirklich mal andersherum laufen sollte, dann handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine sehr seltene Ausnahme.

Die Frage ist doch eine ganz andere: Wieviel Sinn macht es, jetzt so kurz vor den Prüfungen noch etwas Neues an Stoff zu lernen, was man nicht im Unterricht hatte,so daß man dieses auch noch einigermaßen beherrscht.

Das kann ich Dir ganz konkret sagen: Was Du zum Zeitpunkt der Pruefung kannst, bringt Dir Punkte, der Rest Abzuege. Wann man etwas lernt, ist im Nachhinein ganz unwichtig. Ich hatte in meinem Studium ueber 20 Pruefungen zu bestehen. Die Vorlesungen, Uebungen und Seminare hab ich meist gar nicht erst besucht, sondern mir den Stoff in einem Zeitraum von 2-6 Wochen vor der Pruefung reingezogen.

Kann nur hoffen, daß wirklich keine sturen Prüfer anwesend sein werden. :(

Oooooch, sieh mal, ich bin z. B. auch ein sehr sturer Pruefer. Trotzdem ist bei meinen Korrekturen bis jetzt noch keiner durchgefallen. ;)

Uli

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Original erstellt von Uli Luethen:

<STRONG>Hallihallo,

Oooooch, sieh mal, ich bin z. B. auch ein sehr sturer Pruefer. Trotzdem ist bei meinen Korrekturen bis jetzt noch keiner durchgefallen.

</STRONG>

*Hoil*, warum kannst Du nicht in Hamburg Pruefungen berichtigen??? ;-)))

Ich fuehle mich uebrigens auch ueberhaupt nicht wohl, wo es doch nur noch etwas mehr als ne Woche ist. Aber wie Uli schon sagt, dass gehoert dazu. Und meine Kochpruefung habe ich vor 14 Jahren ja auch irgendwie geschafft :-)

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