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Meine Ausbildung zum FISI (...lang!)


SpawnX

Empfohlene Beiträge

Hallo,

dies ist also mein Erfahrungsbericht zur Ausbildung zum Fachinformatiker.

Ich kann sagen, daß die Berufsdefinition des Fachinformatikers in der Systemintegration ziemlich weit gefaßt ist. Der Beruf muß nicht zwingend mit einer Haupttätigkeit im Bereich der Computer liegen. In meiner Ausbildung z.B. werden Fachinformatiker zur Parametrierung von Sicherheitsanlagen verwendet, d.h. er begibt sich mit seiner Ausrüstung, z.B. einem Laptop, zum Kunden und parametriert dort eine Alarmanlage. Der Haken an der Sache ist, so bei meinem Ausbildungsbetrieb, es wird vom FISI erwartet, daß er auch mal solche Alarmanlagen selbst planen und installieren können muß, was nicht unbedingt jeder weiß, wenn man sich nur an die Berufsdefinition der IHK oder des Arbeitsamt hält.

Der FISI in meinem Betrieb erhält theoretische Lehrgänge im Betrieb und ist aktiv mit einem Monteur oder Servicemensch auf Achse beim Kunden. Die Tätigkeiten des FISI dort müssen nicht unbedingt mit Computern zu tun haben. So kommt es durchaus vor, daß man Brandmelder an die Wand schrauben darf und dergleichen.

Von ITSEs aus den Lehrjahren über mir habe ich erfahren, daß letztes Jahr von zehn FISIs nach ihrer Abschlußprüfung acht den Betrieb gewechselt habe, d.h. gegangen sind.

Als Resumée kann ich sagen, daß die Entscheidung eine Ausbildung zum Fachinformatiker eine Entscheidung ist, bei welcher man unbedingt und bis ins letzte Detail, alle Informationen über den Ausbildungsbetrieb heraus finden sollte, bevor man plötzlich in einer Situation steht, in welcher man sich verloren vor kommt, weil die Ausbildung irgendwie nur wenig mit der Berufsdefintion zu tun hat.

Sicher, jeder kann jetzt sagen, daß das nur auf meinen Betrieb zu trifft, aber ich kenne auch andere Kollegen aus der Berufsschule, denen es nicht anders geht.

Also: BITTE LASST EUCH NICHT FALSCHE SACHEN AUFTISCHEN! BOHRT WIRKLICH NACH WAS GENAU IN DER AUSBILDUNG PASSIERT, UND WAS DANACH PASSIERT!

Ich bin schon drauf reingefallen, und anstelle von Netzwerke, Betriebssystemen und PCs habe ich mit Alarmanlagen, Brandmeldern und Lötkolben zu tun.

@Beagol

Die Aussage: "Mit Betriebssystemen wird man sich nach der Ausbildung bestens auskennen." trifft für meinen Ausbildungsbetrieb jetzt leider nicht zu. Ich hatte seit Beginn meiner Ausbildung im September 2000 einen zweiwöchigen NT-Kurs, dann noch diverse Einweisungen in verschiedene Office-Programme. Außer Windows NT wird nichts unterrichtet in meinem Betrieb, wenn man dann noch von einem geregelten Unterricht reden kann, da ich für meinem Betrieb nebenher auch noch auf Montage muß und nur sporadisch solche Kurse habe.

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Hallo SpawnX

Willkommen an Board und Danke für dieses tolle und ausführliche Posting. Wenn sich jedes neue Mitglied hier so auf dem Board so vorstellen würde, wären viele Probleme gelöst. smile.gif

zum Posting:

Das hört sich aber ganz nach " Thema verfehlt, sechs " an, was Deine Firma da macht. Hast Du denn schon mal mit Deinem Ausbilder über dieses Problem gesprochen? Sachlich? Ruhig?

In meinen Augen sind das Aufgaben von Elektroinstallteuren, Radio-Fernsehtechnikern und bestenfalls noch IT System-Elektronikern. Nicht aber von FASIs.

Vieleicht liegt im Ausbildungsplan Deiner Firma ja ein grundlegender Fehler vor, und der Beruf FASI wurde falsch interpretiert Ergo: Die Leute denken, sie bilden richtig aus? Machens aber natürlcih falsch.

Nach Deiner Schilderung der Azubizahlen ist es nicht unbedingt ein kleiner Betrieb. Vieleicht solltet ihr da mal wirklich Klarheit schaffen. Auch in Anbetracht der Interessen euch folgender Azubis.

Gibt es in Deiner Firma denn überhaupt Bereiche, in denen der Kernbereich der Ausbildng eines FASIs liegt? Ansonsten können die diesen Ausbildungszweig nämlich mal von ihrer Liste streichen.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Die Aussage: "Mit Betriebssystemen wird man sich nach der Ausbildung bestens auskennen." trifft für meinen Ausbildungsbetrieb jetzt leider nicht zu.

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Danke für die tolle Begrüßung! Mit den Ausbildern habe ich schon geredet. Die geben auch offen zu, daß die ganze Aktion mit der Anwerbung von Azubis "etwas" verwirrend und mißverständlich war und daß das richtige Aufgabenfeld eines FISIs leider erst in den nächsten Jahren eröffnet wird. Aber so lange will und kann ich nicht warten. Ich fühle von meiner Firma betrogen irgendwie, denn ich hatte mich ja im Prinzip für einen ganz anderen Beruf beworben. Noch schlimmer ist, daß es anscheinend normal zu sein scheint, den aus den Jahrgängen vor mir, sind nur die wenigsten FISI geblieben. Die anderen FISI Kollegen in meinem Betrieb denken da auch nicht anders. Viele spielen mit dem Gedanken abzubrechen. Unfair an der ganzen Sache finde ich einfach die Fehldarstellung des Berufsbildes während der gesamten Bewerbungsphase. Und ich bin mir sicher, nein, ich weiß eigentlich mit trauriger Gewißheit, daß es auch in anderen Betrieben vor kommt. Kollegen von anderen Betrieben aus der Berufsschule berichten von ähnlichen Vorfällen.

Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der IHK ergab eine Aussage, die ähnlich klang wie, das Berufsbild des Fachinformatikers ist ziemlich offen gehalten, so daß die Betriebe einen großen Spielraum haben im Einsatz ihrer FISIs. Das heißt doch wohl nicht, daß die Betriebe mit Inhalten wie Programmieren nicht etwas das Programmieren von Videorekordern verstehen, oder doch? Ich bin entsetzt und traurig. Schlimmer ist noch irgendwo die Machtlosigkeit gegenüber dieser Situation.

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Ich schließe mich der Meinung von Spawnx an!

Denn auch ich bin in dem Betrieb beschäftigt.

Im Vorstellungsgespräch wurde mir der Eindruck vermittelt, daß Alarmanlage nur eine Randerscheinung des Fisis seien. Ich Depp habs geglaubt.

Die Ausbildung war anfangs ganz Ok, ein paar kurse in Word, Excel etc. ABER: als ich wie alle anderen auch unseren Werkzeugkoffer erhielten, kammen mir erste Zweifel auf. Ich suchte die versteckte Kamera, vergeblich. Es war bittere Realität! Ich dachte, der wird von mir eh nicht so richtig gebraucht! Falsch gedacht: dieser F*** (Sorry!) Koffer ist mein Lebensinhalt geworden!

In den folgenden Kursen lernten wir nur etwas über Alarmanlagen, abgesehen von ein paar Computerkursen, die für mich nur Alibifunktion hatten, damit wir Fisis ruhig sind!

Ich denke in dem Betrieb ist es Zeit für eine Änderung! Wir (die Fisis) haben zwar schon mit unserem Ausbilder gesprochen, er gibt sein bestes, aber ich glaub die Führungsetage hat nicht viel gelehrnt, seit dem Fisidesaster von letzten jahr! Sie bitten zwar jetzt Projekte an, aber wieder kommt mir die Alibifunktion!

Eins ist aber klar: ICH HAB KEINEN BOCK DEN GANZEN SOMMER ÜBER IN FIRMEN AM BODEN ZU KRIECHEN UND MELDER ZU INSTALLIEREN!!!

Danke

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hi SpawnX und Zuljin!

Leute, ich verstehe Euch. Ich war vor kurzem bei einer Firma und hatte ein Vorstellungsgespräch als IT-Systemelektroniker. Ich dachte eigentlich, dass ich in diesem Bereich hauptsächlich mit Netzwerktechnik konfrontiert werde und nicht mit der Installation oder gar des zusammenbauens von Feuermeldern. Ok, ich hab's schon beim Vorstellungsgespräch rausgefunden und ich hatte meinen Lehrvertrag noch nicht unterschrieben. Ich bohrte dann etwas nach und erfuhr alles weitere über den Betrieb. Mann, ich war froh das ich mich da so ausführlich mit dem Typen unterhalten habe und erfahren habe, was da verlangt wird.

------Zu Eurer Aussage, dass man sich in so einer Situation dann verloren vorkommt-----

Leute, als ich letztes Jahr keine Stelle als ITse bekommen hatte, hatte ich mich als Energieelektroniker beworben. Ich dachte dann eigentlich, dass dieser Bereich auch recht interessant währe. BEEEEEP Fehler, ich durfte 12 Wochen nur Feilen, U-Stahl, Namensschild, usw. Diese Ausbildung hatte (zumindest in seinen Anfängen) nix mit Elektroniker zu tun. Auf jeden Fall war ich nach einem halben Jahr so enttäuscht, dass ich nach langer Überlegung gekündigt habe.

Mein Bereich ist und bleibt einfach der Fachinformatiker!! Ich muss was mit PC Technik machen! wink.gif Darum habe ich mich auch in den letzten Wochen wieder fleißig beworben und hoffe das was für mich rausspringt.

Ach ja, einen Tipp noch...

Ich will euch ja nix einreden, aber wenn euch das alles nicht gefällt, bzw. wenn das nicht euer Bereich ist, dann kündigt! Beendet es so früh wie möglich. Ich hätte auch früher kündigen sollen, ich habe mit dem Warten nur Zeit verloren.

Ihr sollt mich jetzt nicht falsch verstehen, wenn ihr an eurer Arbeit trotzdem Freude habt, dann macht weiter. Aber wenn euch euer Job so nervt und überhaupt nicht zusagt, dann kündigt besser. Es macht keinen Sinn einen Beruf zu lernen der einem einfach nicht zusagt!

Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.

Und des eine Jahr was ihr damit verloren habt, sch... drauf!! Dann macht ihr halt nochmal das 1. Lehrjahr wo anders. Und, wen interessierts?!?!? Ist doch völlig wurscht.

Macht es gut,

Sorry für meine Rechtschreibung, habs eilig! smile.gif

Florum

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Oh mann das ist echt sch*** fuer euch, aber um auf den Eintrag von Florum zurueckzukommen:

Wenns gar nicht geht dann kuendigt aber Informiert euch zuvor bei der IHK. Uns wurde gesagt, das es kein Problem ist die Ausbildung abzubrechen wenn man sie abbrechen will, wenn man aber nur den Ausbildungsbetrieb wechseln will dann wird es komplizierter.

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Hallo SpawnX

Hallo Zuljin [KoK] ( auch Dir ein Willkommen auf dem Board)

Leute, ihr MÜßT was machen. Wenn ihr ruhig bleibt ist das auch unfair gegenüber den Azubis, die euch folgen.

Wenn ihr also mit den Ausbildern, Betriebsrat usw. gesprochen habt und ihr keinen Horzont seht, dann müßt ihr euch an die IHK wenden.

Es kann nicht angehen, dass die Firmen machen was sie wollen. Für mich sieht das nach "Verwenden von günstigen Arbeitskräften" aus.

Es besteht die Möglichkeit wärend der Ausbildung die Arbeitsstelle zu wecheln. Dies sollte aber wirklich nur im äußerste Notfall passieren.

Fakt ist: Ihr müßt das Gespräch auf den Tisch bringen. Mit allem Nachdruck und Härte. Ihr dürft euch nicht mit Floskeln wie, "nächstes Jahr wird alles besser" abspeisen lassen. Ihr seid der Mittelpunkt eurer Ausbildung.

Sucht euch Hilfe (und wenn wiklich nötig, bei der IHK selbst ist).

Ich wünsch euch viel Glück und hoffe, an dieser Stelle, von euch auf dem Laufendem gehalten zu werden. Wenn ihr von uns noch Hilfe braucht, dann postet oder mailt. Vieleicht können wir euch noch ein paar Tips geben.

Gruss

------------------

Beagol

smile.gif

poeffel.de

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Hi,

wieder mal und alle zusammen! Danke für die tolle Resonanz, das macht mir echt Mut! Gestern habe ich meine Unterlage für ein Studium der Technischen Informatik an der FH eingereicht. Nebenher bewerbe ich mich bei anderen Firmen. Ich werde so oder so gehen, da bin ich ziemlich sicher. Ich bin froh hier in dem Board lesen zu können, daß es Leute gibt, die meine Situation verstehen, wenn nicht sogar teilen. Bei der erstbesten Gelegenheit steig ich aus.

Muß ich eigentlich was beachten, wenn ich bei meinem alten Betrieb kündige, und bei einem neuen einsteige? Und wird mir das Jahr in der Ausbildung möglicherweise auch als Vorpraktikum fürs Studium angerechnet?

@Beagol

Die Sache mit IHK hatten wir schon. Einer meiner Kollegen hatte gemeint, daß das doch nicht so einfach ist, mit dem Betrieb wechseln.

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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von SpawnX:

Muß ich eigentlich was beachten, wenn ich bei meinem alten Betrieb kündige, und bei einem neuen einsteige? Und wird mir das Jahr in der Ausbildung möglicherweise auch als Vorpraktikum fürs Studium angerechnet?

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@Beagol

Sorry für das etwas verwirrende Posting... hab mich noch nicht so richtig entschieden. Am liebsten wäre mir natürlich eine Ausbildung zum Fachinformatiker wie ich es schon von Anfang an wollte. Sollte es jedoch nicht klappen, habe ich vor ein Studium anzufangen. Du mußt verstehen, ich bin ziemlich verwirrt, wenn nicht sogar unsicher mit der Berufsbezeichnung Fachinformatiker, weil ich eben nur Leute kenne, denen es in der Ausbildung nicht viel besser ergangen als mir, damit meine ich Leute, die nicht bei meinem Betrieb waren, sondern bei anderen, aber wo es auch nicht besser lief. Die Tätigkeiten die laut IHK-Definition in den Bereich eines Fachinformatikers fallen, sind weiterhin mein Ziel. Nur der Weg über eine Ausbildung hat mich stark ins Zweifeln gebracht, ob die Ausbildungsbetriebe unter einem Fachinformatiker dasselbe verstehen wie die Azubis, denn so kommt es mir vor, bei meiner jetzigen Situation und der zahlreicher Kollegen. Da gibt es so vieles zu erzählen, aber das wäre alles viel zu lang, um es hier zu posten. Und ich käme bestimmt nicht darum an manchen Stellen Emotionen freien Lauf zu lassen, oder Namen und Firmen zu nennen - und das möchte ich nicht.

Ich habe meinen Glauben an einen Ausbildungsbetrieb der getreu der IHK-Definition ausbildet zwar nicht verloren, aber gefestigt haben ihn meine bisherigen Erfahrungen auch nicht. Darum möchte ich mir alle Möglichkeiten freihalten.

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Abend!

Danke für die Begrüßung!

Gute Site übrigens!

Reden ist gut! Unser Ausbilder kann nicht zaubern, er bemüht sich, aber was soll er machen wenn er von oben kein Ok kriegt? Nichts!

Wechseln kann man, aber nur wenn beide Firmen zusagen.

Ich denk, wie alle anderen Fisis auch über einen Wechsel nach, die sache läuft schon. Jeden Tag kann eine Zusage kommen. Ich werde dann auf jeden Fall gehen! Ich will mir durch sowas nicht meine Zukunft versauen! Mich nimmt nacher keiner, wenn ich nur Alarmanlagen mache, und diese sind definitiv nicht mein Fall!

Vielleicht bringt ja ein Gespräch mit der Führungsetage etwas, da ist schon ein Termin vereinbart, da sollen wir sagen was wir denken (über die Ausbildung!). Werde ich tun!

Ob sich dann was tut weiss ich nicht! Ich glaub eher nicht, große Firmen sind nicht flexibrl genug für soetwas!

ICh seh nur den Wechsel oder das Studium oder etwas woran ich erst gar nicht denken möchte!

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Ja hallo Ihr!

Ihr seid ja allesamt ganz schöne Psychos! Der beste ist ja nach wie vor der Zuljin. An was denkst Du denn, woran Du garnicht denken willst???!? Und warum sollte Euer Ausbilder "von oben kein o.k." bekommen?! Der Ausbilder bestimmt schließlich was er mit Euch macht und Euch beibringt.

Also entweder seid Ihr ein bisschen komisch, oder Eure Ausbildungsbetriebe und die Ausbilder sind genauso komisch wie Ihr!

Habt Ihr eigentlich alle Abitur? Dafür braucht Ihr ja keines!!!

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@popperHarley

Also, deinen Kommentar kann ich nicht so ganz verstehen. Du bezeichnest uns als Psycho?! Und fragst uns, ob wir Abitur haben!? Was hast denn du, frag ich mich. Während meiner Bewerbungsphase letztes Jahr war es eben so, daß fast alle Betriebe, die ausgebildet haben, das Abi vorausgesetzt haben, sogar die Fuzzies aus dem Arbeitsamt haben einem das Abi für den Job empfohlen.

Und für die Situation in der wir jetzt stecken, kann man uns ja wohl kaum einen Vorwurf machen, wenn der Ausbildungsbetrieb eben was ganz anderes in einem Fachinformatiker sieht als die IHK oder das Arbeitsamt. Wenn du nicht schon mal in so einem großen Weltkonzern gearbeitet hast, wie wir es jetzt tun, wirst du vielleicht auch nicht ganz nach vollziehen können, wie starr und unflexibel, manchmal sogar realitätsfremd solche Planungen für Ausbildungen von statten gehen. Es ist nicht wie in einem kleinen mittelständischen Betrieb, wo man mal eben den ganzen Vorgesetzten begegnet. Wir kriegen hier manchmal Kurse und Schulungen von Leuten, die wir noch gesehen haben, oder jemals wieder sehen werden. Wenn wir was ändern könnten in unserem Betrieb, dann nicht mehr für uns, sondern nur noch für die nach uns - und das bringt mir herzlich wenig. Du magst vielleicht recht haben, daß wir Psychos sind, aber dann bestimmt nicht aus eigener Kraft heraus. Was wir hier wollten ist auch nicht irgendwie ein Kummerkasten für unsere Ausbildung, sondern eben einen Erfahrungsbericht mal eben von einer weniger guten Ausbildung für alle anderen Leute, die auch noch den Fachinformatiker machen wollten - um eben daraufhin zu weisen, daß es auch schwarze Schafe gibt, und daß nicht Fachinformatiker gleich Fachinformatiker ist.

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@ SpawnX und Zuljin [KoK]

Scheinbar habt ihr ja schon alles in die Wege geleitet.

Nett wäre es, wenn ihr uns hier auf dem laufendem halten würdet.

Diese ganze Materie mit Betriebswechsel usw. ist sehr interesant und vieleicht kann man aufgrund eurer Erfahrungen Anderen helfen.

Bis jetzt haben hier zwar nur wenige was dazu gepostet, aber seid euch gewiss, dass es ne ganze Menge User lesen!

Also, viel Glück auf eurem Weg und lasst auf jeden Fall von euch hören!

Gruss

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Beagol

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poeffel.de

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Huhu!

@Beagol:

Danke, wenigstens einer, der einem hilft. Schließlich habe ich nicht gesagt, ob ich vielleicht nicht auch ein Psycho oder sonst ein Komischer bin!

@Gruententakel:

So sieht's aus, hhmm?!

@SpawnX:

Nun, wenn ich das richtig rausgelesen habe, arbeitest Du im gleichen Betrieb wie der Zuljin, und da mir bekannt ist, um welchen Betrieb es sich da handelt, kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass es sich bei meinem Ausbildungsbetrieb um einen größeren Weltkonzern und ganz und gar nicht um einen "mittelständichen Betrieb" handelt.

Ich bin im ersten Jahr, und zwar mache ich ein BA-Studium zum Diplom-Wirtschaftsinformatiker, was ich Euch allen - sofern Ihr Interesse an Computern etc. habt - ans Herz legen kann. Voraussetzung ist allerdings Abitur, und vom Zuljin weiß ich, dass er auch Abitur hat. Deshalb wäre das vielleicht sinnvoler als Fachinformatiker für ihn gewesen, wofür man meines Wissens kein Abi braucht, sondern auch mit Realabschluss machbar ist. Und für das BA-Studium wurden durchaus Leute mit schlechterem Schnitt (auch ich!) genommen. Mit Abitur in der Tasche hätte ich persönlich mir nicht so eine Ausbildung wie Ihr sie macht ausgesucht, das muss ich ganz ehrlich feststellen!

Natürlich wollte ich Euch aber nichts vorwerfen oder fertigmachen, wie es manche von Euch vermuteten, aber es ist (zumindest auch bei mir) Sache des Ausbilders, also ds direkten Chefs, was einem beigebracht wird. Und durchaus ist es möglich, sich zu beschwerden.

Dann mal viel Glück, ich wünsche Euch, dass es mit Eurer Ausbildung klappt...

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@popperHarley

Also, über die Tatsache, wer welche Ausbildung warum angefangen hat, sei es BA, Studium oder eben in einem Betrieb zu streiten macht keinen Sinn, das ist schließlich Geschmackssache! Ich hatte meine Gründe eben diesen Weg einzuschlagen, ebenso wie du die BA vorgezogen hast. Aber mich würde mal interessieren, woher du weißt über welchen Betrieb wir reden.

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Hallo allerseits!

Auch ich arbeite als FASI bei einer größeren Firma. Die haben auch ihr Hauptaufgabengebiet im Sicherheitsbereich. Und mir ergeht es ähnlich, wie euch! Ich komme mir reichlich deplaziert vor. Das man nicht den ganzen Tag am Rechner rumbastelt und Netzwerke aufbaut ist klar. Aber die Tätigkeiten sollten schon irgendwas mit dem Fachinformatiker zu tun haben. Es kann doch nicht der Sinn sein, dass der FASI GENAU die gleichen Tätigkeitsfelder hat, wie der Systemelektroniker. Das was ich bis jetzt in der Ausbildung gemacht habe, hat nur sehr wenig mit den Tätigkeiten eines FASIs zu tun! Ich bin schwer enttäuscht von diesem Betrieb! Darum mein Tip und gleichzeitig auch Aufruf: Wenn ihr euch als Fachinformatiker ausbilden lassen wollt, informiert euch genau was dort eure Tätigkeiten sind. Nachhaken und hinterfragen! Lieber vorher alle Infos zusammentragen und sich dann ein Urteil bilden. Das erspart euch vielleicht eine böse Überraschung!

Macht´s gut!

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Da es zwei Threads mit identischem Inhalt gab und auch schon Doppelposts entstanden sind, fasse ich hier die Beiden zusammen.

<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica">Zitat:</font><HR>Original erstellt von FreeMan

So, nachdem ich mir den Erfahrungsbericht von SpawnX durchgelesen habe, möchte ich ebenfalls einmal mitteilen, was mir in meiner bisherigen Ausbildung zum FiSi bisher widerfahren ist.

Nach meinem Abi habe ich meinen Grundwehrdienst geleistet und mich in der Zwischenzeit für einen der neuen It-Berufe beworben. Da ich Lanparty Veranstalter(u.a. zuständg fürs Netzwerk) gewesen bin und seit ich Laufen kann mit Rechnern zu tun gehabt habe, war das die einzige Entscheidung für mcih. Wer sich fragt warum ich nicht studiere, dem muss ich sagen, dass mein NC mit 3,4 nicht gerade hervorragend war, was u.a. aber auch an der schweren Schule lag, wo ich Abi gemacht habe. Zum Vergleich, einer der nur 05 bis 06 Punkte bei uns geschrieben hat wechselte und hatte dann plötzlich überall 11-12 Punkte...aber nu' weiter.

Undendlich glücklich war ich, dass ich endlich kurz vor Ende meines Wehrdienstes (<-der bisher wohl grösste Fehler meines Lebens,Zivi ist 1000mal besser, aber das ist ein anderes Thema) einen Ausbildungsplatz zum FiSi gefunden hatte. Aufgrund des Abis konnte ich die Ausbildungszeit von drei auf zwei Jahre ohne Probleme verkürzen. Doch nun zu meinen Tätigkeiten:

Die Firma verteibt Softwarelösungen für Unternehmen im Bereich e-business. Da ich dachte, als FiSi mehr mit dem Betriebnetzwerk beschäftigt zu sein, habe ich extra darauf geachtet, wie gross die Firma ist und war recht zufrieden mit dem was man mir nach meinem erfolgreichen Vorstellungsgespräch gezeigt hatte. Etwa 15 Mitarbeiter 30-35 Rechner inklusive Linux und WinNT Server. Normalerweise recht gute Voraussetzungen um den Umgang mit Linux/NT Servern zu lernen.

Als ich dann meine Ausbildung am 01.08.00 begann, wurde mir die ersten zwei Wochen die Handhabung der firmeninternen Software mitgeteilt. Um diese Software mit Infos zu füttern, müssen Belege die die unterschiedliche Firmen uns zukommen lassen, sortiert und archiviert werden. Um "angeblich" den Umgang mit dieser Software zu erlernen bekam ich dann den ersten Auftrag, 50000(!!!) Belege zu sortiere und zu archivieren. Für einige mag das bisherige recht komisch klingen, natürlich könnte ich den Namen der Software und die Tätigkeit etwas "genauer" beschrieben, allerdings wüsste dann jemand aus meinem Betrieb sofort das es sich um mich handelt, was ich derzeit nicht gerade möchte. Was ich euch versuche klar zu machen, ist dass ich vom 01.08.00-01.02.01 (<-ja sehcs verdammte Monate) nichts anderes gemacht habe als Belege zu sortieren und diese im Lager und verschiedenen Buchstaben abzulegen. Nach diesem ersten Auftrag von 50000 Belegen folgten weitere...nach dem zweiten Auftrag hhatte ich dann erstmal die Schnauze voll und bin zu meinem Chef gegangen, das war so Mitte Dezember, wo ich Ihm in freundlicher Art und Weise mitgeteilt habe: "Diese Aufgaben entsprechen nicht den zu vermittelnden Lehrinhalten für dieses Berufsbild!" Nach diesem Gespräch, wo mein Chef wirklich verständnisvoll reagierte, sagte er mir er habe jetzt alles in die Wege geleitet, damit die stupide Arbeit jetzt aufhöre. Ich Depp habe Ihm natürlich geglaubt...mit den Worten"...jetzt wird alles anders, aber da wäre noch ein Auftrag der noch zu erldeigen wäre..." beendete er das Gespräch. Voller Hoffnung das nach einem letzten Auftrag alles anders werden sollte, machte ich diesen Auftrag ebenfalls noch. Mitte Januar war ich dann fertig damit...sprich sechs Monate nichts anderes als Beleg A ins Fach A und Beleg B ins Fach B zu sortieren.

Nun wartete ich eine WOche lang auf einen Auftrag der dem ganzen gerecht werden sollte. In dieser Woche habe ich dann mal WinNT allerdings ohne Hilfe vom Betrieb aus eher mit Hilfe des WWW installiert. Nach dieser Woche habe ich dann zufällig mitbekommen, dass ein Verteibsmitarbeiter wieder so einen stupiden Auftrag über 100000 Belege angenommen hat, der vermutlich auf mich zurückfallen sollte. Da ich absolut keine Lust mehr dazu hatte, bin ich also sofort zu meinem Chef ins Büro, der mich zuerst abwimmeln wollte und habe ihm gesagt, was mir da zu Ohren gekomme ist. Als er dann wieder anfing:"Dies ist wirklich der letzte Auftrag...!" ...habe ich Ihm dann gesagt, dass er sich das abschminken kann und ich von Ihm erwarte, dass ich jetzt was anderes mache als diesen F*** (*sorry*)!!! Daraufhin fing er dann so an, dass ich Schuld daran wäre, dass ich solange diese Arbeiten gemacht habe, da ich den Betrieb nicht genügend geforrdert hätte. ROFL...dass muss man sich mal vorstellen, da macht man ein halbes Jahr nichts anderes als Belege zu sortieren und der hat dann die Frechheit mir einreden zu wollen, dass ich daran Schuld sei. Mit der Begründung:"Unsere Software vermiitelt dir einen Überblcik über eine Client Serve rArchitektur!" , wollte er mir sagen, dass die Inhalte sehr wohl dem ganzen entsprechen, was ich ihm aber plausibel machen konnte, dass er absolut unrehct hat. Manchmal frage ich mich echt, ob der überhaupt Ahnung hat von Rechnern und Betriebssystemen. Schließlcih habe ich Ihm dann dazu geraten Studenten dafür einzustellen, was er dann in der darauf folgenden Woche auch mehr widerwillig getan hat, nachdem er gesehen hat, dass ich die Belege die er zufällig neben meinem Platz hat abstellen lassen, nicht angerührt habe. Ab dem 01.02.01 bekam ich dann eine neue Aufgabe, die ich jetzt Mitte März abgeschlossen habe. Hat zwar auch wieder nichts richtiges zu tun geahbt mit dem Job des FiSi doch besser als die Arbeit davor. In Zusammenarbeit mit zwei anderen Kollegen haben wir unsere Internetpräsenz neu aufgesetzt. Neues Layout, Datenbankanbindung und Programmierung mit VBS/ASP. Jetzt kommt erst einmal am Dienstag meine Zwischenprüfung und dann die Cebit, dann wirds wieder spannend.

Naja was gibt es noch zu sagen..sicherlich kann ma sich vorstellen, dass mein Chef und ich nicht mehr allzu gut aufeinander zu sprechen sind, da er wohl nie gedacht hätte, dass ein "Azubi" soviel Rückrat hat. Sprich wir sagen uns noch Guten Morgen, Schönen Feierabend,etc. Wenn ich jetzt so mal zurück denke an mein Vorstellungsgespräch, war es mir wichtig übernommen zu werden *g*...naja das kann ich mir ertses abschminke, da mein Gefühl mir sagt, dass mein Chef eh froh ist, wenn ich endlich weg bin und zweitens habe ich auch gar kein Interess mehr bei dieser "Firma" zu bleiben.

Noch so nebenbei entspricht mein Gehalt im Vergleich zu den Leuten aus meiner Berufsschulklasse geardezu lächerlich. 1100 Brutto im Monat, kein Uralubsgeld, kein Weihnachtsgeld, 24 Tage Urlaub im Jahr...alles Minimum eben...traurig aber wahr. Im Durchschnitt verdienen die andern aus meiner Klasse 1300 Brutto und haben alle 28-32 Urlaubstage...da kann ich nur sage, scheiss Firma, wo ich da gelandet bin.

Was die Zukunft mir bei dieser Firma bringt, da bin ich selbst mal gespannt. Was ich bisher weiss, dass ich mir so gut wie alles was meinem Berufsbild wohl entspricht selbst beibringen werden muss. Aber mir scheints ja nicht alleine so zu gehen...den Betrieb zu wechseln daran habe ich auch schon gedacht, allerdings sind diese Ausbildungsplätze nicht gerade häufig in meiner Gegend...wenn ich alles nochmal Resümee passieren alsse, wäre ich mit dem Versuch eines Studiums wohl besser gefahren...für eventuelle Anregungen aber auch Kommentare bin ich Euch dankbar...mfg/cya...was mir außerdem noch aufgefallen ist, dass Leute die mit Abi eine Lehre machen, teilweise von den anderen mitarbeitern wie Deppen behandelt werde, was ich damit meine ist, dass versucht wird unliebsame Aufgaben auf den Azubi abzuwälzen und der Azubi nicht gerade für voll genomme wird. In meiner Firma ist noch ein zweiter Azbui allerdings in einem anderen Beruf mit Höherer Handelsschule, der der Liebling von allen ist, naja, liegt vielleicht daran, dass "Sie" recht gut aussieht...aber trotzdem als Azubi mit Abi scheint man echt benachteiligt zu sein...oder auch i dieser Hinscht ist meine Firma einfahc nur bescheiden...

P.S.: Irgendwie fühle ich mich wie beim Psychologen, dem ich alles erzählen kann...*fg*

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@ SpawnX:

Nun, da ich weiß, in welchem Betrieb der Herr Zuljin tätig ist, und Du scheinbar im gleichen Laden Deine Brötchen verdienst (habe ich aus Deinen Beiträgen herausgelesen), ist es ein leichtes, 1 + 1 zusammenzuzählen.

Klar kannst Du die Ausbildung wählen, die Du machen willst. Aber mit Deinem Abitur (sofern Du eins hast, weiß ich ja nicht) kannst Du auf alle Fälle mehr anfangen als so eine Ausbildung zu absolvieren.

Überleg Dir das mal!

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Yo an alle erstmal!

Endlich Feierabend! Heute war ich mit einem Techniker den ganzen Tag bei einem Kunden - und wißt ihr was? Ich bin richtig glücklich!!! Glücklich darüber, daß ich jetzt noch bestärkter bin in meinem Glauben, meine jetzige Ausbildung zu schmeißen. Am Donnerstag telefoniere ich mit der IHK und am Dienstag rufe ich die FH an und frage ob sie mir mein eines Ausbildungsjahr als Vorpraktikum anerkennen. Mein weiteres Vorgehen sehe ich so, daß ich zunächst einmal mich an der FH einschreibe und parallel dazu Bewerbungen laufen lasse. Und dann gilt, wer zuerst kommt mahlt zuerst. Wenn mich ein Betrieb nimmt, der mit zuspricht, ich weiß ja jetzt worauf ich achten muß, dann bin ich weiterhin auf dem Weg zum Fachinformatiker. Sollte dies bis September 2001 nicht zutreffen, dann werde ich wohl Diplom-Informatiker (FH). Zumindest noch mehr Zeit will ich nicht verlieren. Und in meinem jetzigen Betrieb sehe ich echt kein Licht mehr am Ende des Tunnels.

Aber an dieser Stelle möchte allen Danken, die so rege sich hier kund getan haben, hätte nie gedacht, daß das so viele interessiert...

mfg

SpawnX

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Hallo Ihr Pechvögel,

(1)

was ich hier lese ist wirklich nicht feierlig. Aber es gibt schlimmeres. Mich stört ein bisschen wie arg einige von Euch sich selbst bemitleiden. Meine Erfahrung ist,

daß genau diejenigen die immer nur klagen vom Pech verfolgt werden. Also ich werde von meinem Betrieb regelmäßig zu vom Land gestützten Lehrgängen und treffe dort alles vom FI,SE bis zum IK. Ich weis ein Bsp. zum Thema: Ein Mädel lernt Info-Kauffrau. Klar es ist eher ein kaufmännischer als ein IT-Beruf. Trotzdem kann es nicht angehen, daß das Mädel seit 3 Jahren als Dateneingeberin mißbraucht wird. Ebenso weis ich von 2 Azubis die seit 2 Jahren den ganzen Tag nur Handys verkaufen obwohl sie Systemkaufleute sind. Die 2 haben zu allem übel mehrere Wochen überstunden von denen sie noch nicht 1 abbummeln durften.

(2)

Bei einer Beschwerde von jem. v. Euch über zu wenig Geld kam mir das K...!

Ich weis nicht wo besagte Pers. arbeitet, aber hier im Osten ist das schon ordentlich.

ich bekomme gerade mal 30 DM mehr und bin zufrieden. Ich bekomme auch kein Weihnachtsgeld o.ä. Wir müssen uns damit abfinden, daß immer mehr Firmen sich keine Sonderzahlungen mehr leisten können/wollen.

Und falls jetzt jemand sagt 1100 das reicht hinten und vorne nicht: Ich bin in Randberlin aufgewachsen und ich kenne dort Beispiele für Traumgehälter weil sie in Berlin arbeiten. Aber ich kenne auch Leute die werden untertariflich gezahlt(300/400 DM) müssen wegen einer halben Stunde nach der Schule noch in den Betrieb und fragen sich wo kriege ich das Geld für die nächste Tankfüllung her ?

So das war eine lange Rüge. deswegen schreib ich die naächsten statements in einem neuen Beitrag

------------------

MfG FIA99

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Hallo nochmal,

Die angehende IK vom Lehrgang hat den Mut gehabt sich zu wehren. Die halbe Klasse ist zur IHK (denen gehts ähnlich) mit "riesem Erfolg". Danach hatten alle mächtig Ärger von ihren AGs bekommen laufen seitdem Spießruten und sind froh , daß nicht noch mehr passiert ist. Ähnlich erging es den 2 SK. Bei der IHK mußten sie sich folgenden Satz anhören: "Ach der Herr ... Den kenn ich doch. Der ist immer so nett. Der kommt hier öfter vorbei.." ->> Zonk!

Warum schreib ich das ? Um allen denen es genauso geht zu sagen wie man es richtig anfängt. Der Hintergrund ist daß im Schulunterricht uns Azubis Märchen über das deutsche Bildungssystem erzählen. Deswegen AN ALLE : DIE IHK IST KEIN SAMARITERVEREIN, der Euch aus der Not hilft. Ich habe meinen Vater (leitender Lehrer in einem sehr großen Berufsschulzentrum, mit vielen nützlichen Connections) gefragt wo Betroffene sich hinwenden können.

Also wenn es wirklich anders geht und der Ausbilder/Chef nicht mit sich reden läßt oder der Betriebsrat sich nicht rührt, dann

hilft nur ein gerichtliches Verfahren weiter.

Ich verwechsel immer Land- u. Arbeitsgericht.

Auf jedenfall ist das zuständige Gericht neben den Gewerkschaften der einzige Gegenpart zu den Arbeitgebern.

Wenn Ihr Eure Ausbildungsnacheise !!!!!vorbildlich führt, ist bewiesen dass ihr nicht in der Lage seid einen ordentlichen Abschluß zu machen. Dann erhaltet ihr zu 100%

recht, könnt in einen anderen Betrieb wechseln und erhaltet Schadenersatz. Ja es stimmt wirklich. Der Betrieb trägt dann alle Kosten angefangen von den Bewerbungen bis hin zur Ausbildungsvergütung. Ihr werdet u.U. noch ein glanzvolles Arbeitszeugnis erhalten weil es ganz im Interesse des AGs liegt, daß Ihr schnellstmöglich einen neuen Betrieb findet.

Glaubt mir der Schrecken aller AGs ist ein gerichtl. Verfahren. Meine Mutter ist Leitende Angestelte bei einer großen Bank und sie darf zwar nichts genaues erzählen, aber soviel wies ich viele Betriebe haben es sehr schwer denn die stehen unter Beweiszwang. Selbst wenn ein Angestellter beim Klauen erwischt wird..keine Beweise (zb: astreine Videoaufnahme)keine Kündigung.

Also nur Mut.

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Im Bezug auf AG mag ein Gerichtsverfahren wohl richtig sein, aber willst du die IHK und die Berufsschule verklagen, weil sie nicht auf dem neuesten Stand der Dinge sind und keine Ahnung von dem haben, was sie uns vermitteln wollen ?

Du hast Recht, die IHK wird nichts ändern, aber es gibt 2 Gründe dafür, nämlich

a) Weiß die IHK nicht, was sie verändern soll, denn leider gibt es in diesen Kreisen viele Leute, die sich für IT-Götter halten und ihre Meinung kund tun müssen. Im Endeffekt passiert gar nichts - Politik eben.

Daraus resultiert dann

B) es gibt zuwenig Leute, die Druck auf die IHK ausüben, damit diese sich mal Gedanken über eine Reform macht oder Leute fragt, die etwas davon verstehen. Wenn es uns Azubis gelingen würde, die Firmen zu motivieren, sich für uns einzusetzen (meine Firma steht hinter mir, das weiß ich), können wir wesentlich mehr erreichen. Aber die meisten Firmen kuschen eben noch............

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