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MrTony

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  1. Ok war ein scheiß Beispiel Es ging mir um die kalendarischen Wertebereiche jeweils vom 01.01. bis 31.12. 2016 - 1. Jahr 2017 - 2. Jahr 2018 - 3. Jahr 2019 - 4. Jahr wobei hier natürlich die Winterprüfung in 2 Monaten noch fehlt. Und wie gesagt, soweit ich weiß war die Prüfungsordnung vor 2016 auch noch etwas anders, aber da lasse ich mich gern berichtigen. In der Tabelle von @OkiDoki siehst du am Ende die Durchschnitte. Über alle Prüfungen hinweg war Sommer 2019 in GA1, GA2 und im GEsamtschnitt unter dem Durchschnitt. Vergleicht man wie gesagt die letzten 4 (oder auch 3, wie man es nun rechnen will), sprich die Jahre nach dem neuen Prüfungskonzept, dann liegt der Durchschnitt für GA1 bei 78 und GA1 von 2019 damit noch weiter unter dem Durchschnitt.
  2. Teilnehmer beklagen sich über schlechte Ergebnisse in der Prüfung. Forenexperten: Einzelne Ergebnisse im Forum sagen rein garnichts über die Qualität der Prüfung aus, das kann man nur an Hand der Statistik sagen. Statistik fällt "schlecht" aus Forenexperten: Das muss garnichts heißen. Es gab im Forum auch gute Einzelergebnisse. War mir irgendwie klar, dass das kommt @allesweg: Ich habe die von dir angesprochene Winter Prüfung mit in 2015 verortet, weil sie ja auch im Dezember 2015 geschrieben wurde und 2019 - 4 nun mal 16 ist. Soweit ich hier im Forum und aus alten Prüfungen gesehen habe, war zu dem Zeitpunkt das Prüfungskonzept auch noch etwas anders, als die Jahre darauf? Das stimmt so nicht. Winter 16/17, Winter 17/18, Winter 18/19 waren sowohl was GA1 anbelangt, als auch den Gesamtschnitt auch alle besser.
  3. @spix das Thema kenne ich auch. Unser Admin in meiner letzten Firma war zum Teil praktisch auch Hausmeister und Mädchen für Alles und @monolith bezüglich des "zu teuer seins" für solche Tätigkeiten. Die meisten Arbeitgeber, die so denken sind dann entweder auch nicht gewillt sonderlich gut für einen ITler zu bezahlen, oder haben die Erwartungshaltung, dass "Hausmeistertätigkeiten" praktisch ohne Mehraufwand zusätzlich zu den IT-Tätigkeiten übernommen werden. Und ich denke der Autor hat sich schon Gedanken gemacht, warum er (oder sie?) das in Gänsefüßchen gesetzt hat. Klar ist es kein wirklicher Missbrauch, sondern eher einfach ein schlechtes Jobangebot, wenn gezielt Informatiker gesucht werden um ihre eigentlichen Kernkompetenzen dann versauern zu lassen und sie dann für diverse andere Tätigkeiten einzusetzen. Ich denke das "Missbrauch" bezieht sich hier eher darauf, dass das gezielte suchen/nutzen von ITlern für andere Tätigkeitsfelder (oft ja dann auch mäßig entlohnt) mit einer gewissen Häufigkeit vorkommt.
  4. Unter Hinweis auf den Beitrag von @OkiDoki in einem Anderen Thema: Unterm Strich steht mittlerweile fest, die schriftliche Prüfung Sommer 2019 war die schlechteste der vergangenen 4 Jahre, insbesondere mit Hinblick auf GA1.
  5. Ich hatte das Problem im ersten Lehrjahr auch und später nochmal mit SQL. Das Thema SQL an sich hatte ich sehr sorgfältig gelernt und mir selbst erarbeitet und dachte dann ich wäre fit, bin aber total verzweifelt, als ich die erste Aufgabe dazu im Betrieb bekommen habe. Nachdem ich da zwei Tage dran gewerkelt habe hab ich meinem Chef gesagt, dass ich da einfach nicht weiter komme. Der war aber sehr cool, hat es selbst gelöst und mir auch erklärt, wie er ran gegangen ist. An vielen Stellen konnte er aber nur sagen, dass er einfach aus Erfahrung wusste in welcher Tabelle was abgelegt ist und wie die Verknüpfungen sind, denn in der Doku war dazu nichts zu finden. Die Moral von der Geschicht: Es muss nicht immer daran liegen, dass man "dumm" ist oder langsam arbeitet oder langsam sachen begreift, oder Zeug zu hoch für einen ist. IT besteht oft aus komplexen Systemen und es kann sehr viele Gründe haben, warum man bei einem Thema nicht weiter kommt. In den aller meisten Fällen liegt es auch einfach an falschen oder schlichtweg fehlenden Informationen, insbesondere dann, wenn man gerade erst in der Firma begonnen hat.
  6. Genau genommen habe ich das so nicht gesagt. Klar kann sie was dabei lernen, egal wie alt die PHP Version ist oder ob du anfängst im uralt Basic zu programmieren. Ein bisschen was ist schon dran an der Aussage, dass die Grundkonzepte für die Entwicklung in allen Sprachen ähnlich sind. Ich hab aber die Erfahrung gemacht, dass Firmen im IT Bereich sehr konkrete Kompetenzen wollen. Und die liegen halt nicht irgendwo im Soft oder Meta Bereich sondern, wie du richtig gesagt hast, im Bereich von HardSkills in Programiersprachen, Tools und Libraries. Und abgesehen von wenigen Ausnahmen werden da eigentlich immer cutting edge oder zumindest sehr aktuelle Technologien gefordert. Für ein kurzes Projekt erworbene Kenntnisse in einer 15 Jahre alten PHP Version sind am Arbeitsmarkt praktisch nichts wert, außer wohl beim derzeitigen Arbeitgeber...wobei ich mich da auch nicht drauf verlassen würde. Kenntnisse im Bereich Datenverarbeitung mit Python und SAP und den einschlägigen Frameworks hingegen klingen nach einem soliden Angebot für eine Menge Arbeitgeber.
  7. Also bei Projekt 1 wurdet ihr anscheinend als billige Arbeitskräfte missbraucht. Gut, ich denke in einen gewissen Rahmen macht das so ziemlich jeder Betrieb mal. Aber das nicht anrechnen von langen Reisezeiten als Arbeitszeit und das man hinterher dem Ausgleich für die Wochenendarbeit hinterherlaufen muss, finde ich persönlich unprofessionell. Klar, Realität ist, dass es das alles gibt. Wären für mich aber ganz klare Minuspunkte für den Ausbildungsbetrieb, die spätestens beim Thema Übernahme nochmal in die Waagschale kommen... Projekt 2 finde ich schwer zu beurteilen. Klar wird im Vorfeld immer viel Versprochen und was letztendlich gemacht wird ist nochmal was anderes. Aber gerade mit Rückblick auf Projekt 1 scheint hier vieles das genaue Gegenteil von dem zu sein, was dir versprochen wurde und das wäre für mich auf jeden Fall auch wieder ein Minus. Zur Technologie haben @PVoss und @thereisnospace schon einiges gesagt, was sehr richtig ist, allerdings würde ich das nur mit Einschränkungen unterschreiben. 19 Jahre alte Software, bei der (laut Wikipedia) vor 15 Jahren das letzte mal ein Sicherheitsupdate veröffentlicht wurde KANN einfach nicht sicher sein, insbesondere dann nicht, wenn noch irgendwelche ebenfalls 15 Jahre nicht gepflegten Bibliotheken verwendet werden. Ich denke da wird mir jeder Sicherheitsexperte zustimmen. Die Ausnahme wäre, dass ihr die PHP Version selbst pflegt, aber zwischen einem PHP-Entwickler und jemandem, der an PHP selbst entwickelt und sich wohl sogar am Compiler zu schaffen macht liegt ein massiver Unterschied, das ist eine ganz andere Hausnummer, weshalb ich mir das kaum vorstellen kann. Ich hab hier eher so ein wenig den Eindruck, dass in eurer Firma Sicherheit so ein Buzzword ist, was gern und viel gebraucht wird und auch wichtig ist, zumindest so lange, bis dafür neues Know How benötigt wird. Klar muss es nicht immer da neueste vom Neuen sein wenn es um Entwicklung geht, aber es gibt definitiv auch Grenzen, wo Systeme einfach veraltet sind. Ich persönlich wüsste auch nicht, was ich für mich aus dem Projekt rausholen könnte, wenn ich für ein kurzes Azubi Projekt eine neue Programmiersprache lernen müsste und meine Kenntnisse dann schon 15 Jahre hinterher hängen, so dass ich mit der aktuellen PHP Syntax auch nichts anfangen kann. Klar gibt es Sprachen die recht zeitlos sind und wo man in recht nieschigen Bereichen viel Geld verdienen kann, wie z.B. Cobol. Aber bei PHP ist das sehr wahrscheinlich nicht der Fall. Darum kann ich am Zweiten Projekt jetzt leider inhaltlich nicht viel wertvolles erkennen, was du für dich mit auf den Weg nehmen kannst. Und ohne deiner Firma zu nahe treten zu wollen, wenn das Beispiele dafür sind, wo du am meisten "Fachkenntnisse" im Unternehmen mitnehmen sollst, dann würde ich die Ausbildung bei euch als schlecht bewerten. Von Themen wie Entwicklerzufriedenheit und moderner Arbeitsweise mal ganz zu schweigen...
  8. Das hier sind zwei sehr wichtig Hinweise für dich. Ich würde das Berichtsheft in dem Fall auch ganz vorbildlich gliedern und genau unterscheiden zwischen was hast du selbst getan und für Fähigkeiten wurden dir vermittelt. Das Problem, dass Anwendungsentwickler gern für alles mögliche eingesetzt werden gabs hier schon mal Eigentlich ging es hier um die Zeit nach der Ausbildung und das Thema wurde leider bisschen zerredet, weil einige das hier auf die Schiene bringen wollten "Wenn du nicht zum programmieren eingesetzt wirst, dann bist du halt zu schlecht". Aber es hat sich auch gezeigt, dass das Problem ja schon in der Ausbildung bzw. bei der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb anfängt. Ironischer Weise machen viele Ausbildungsfirmen beim Einstellungsverfahren einen riesen Tohu Wabohu darum, dass man am besten schon Vorkenntnisse im Programmieren habe und dass man das Thema schon wirklich mit Leidenschaft angehen und die Technik dahinter mögen und begreifen muss, weil man sonst in der Ausbildung und als Anwendungsentwickler nicht glücklich wirt und ob das nun wirklich ganz ganz sicher das ist , was man kann und will. Und im Alltag sieht es dann so aus, wie bei dir... Gerade das Thema mit dem Support höre ich in dem Zusammenhang SEHR oft, weil die Firmen schwer Leute für den Support finden, was angesichts des Alltags und der Bezahlung da auch nicht wundert. Also stecken viele Firmen immer mehr Azubis immer länger dort hin, oft mit dem Argument das wäre super um viel zu lernen und die Systeme kennen zu lernen. Gern sagen Firmen auch, dass es grundlegend egal sei, in was man entwickeln würde, weil man die Grundlagen quasi in jeder Sprache erlernen kann. Das ist auch nicht ganz falsch, aber die gleichen Firmen suchen dann oft auch in Stellenanzeigen Entwickler mit sehr konkreten Kenntnissen in bestimmten Programmiersprachen, so wie alle anderen auch. Abgesehen davon kann nicht jede Programmiersprache jedes Programmierkonzept umsetzen, was für dich in der Ausbildung wichtig wäre. In meiner Berufsschule war es außerdem so, dass ab dem 2. Lehrjahr einfach vorausgesetzt wurde, das Objektorientierung ja quasi ein "alter Schuh" und bereits bekannt wäre, weil man das ja sicher schon ein Jahr lang in der Firma verwenden würde. Sprich wenn du das Thema dann in der Firma nicht gelernt hast, bist du dann erst mal komplett abgehängt und musst im Zweifelsfall viel selbst nacharbeiten, was aber nicht Sinn und Zweck der Sache sein kann. Und sind wir mal ehrlich, 3 Jahre sind eine relativ kurze Zeit, wenn du nicht nur das Wissen aus dem Rahmenplan beherrschen willst, sondern auch die in der Praxis gängigen Programmierkonzepte, so wie ein oder gar zwei Programmiersprachen auf einem kompetenten Level. Wenn deine Firma am Ende eine fähigen Entwickler haben will, kann sie es sich nicht leisten dir bis ins zweite Lehrjahr kaum etwas zu vermitteln, was dafür relevant wäre. Daher würde ich wirklich mal den Ausbildungsrahmenplan in die Hand nehmen und mit dem Ausbilder besprechen, wann welche Inhalte vermittelt werden sollen, auch mit dem Wissen, dass du z.B. im 3. Lehrjahr tendenziell sehr viel Berufsschule haben wirst und ein eigenes Projekt angehen musst. Was ggf. auch helfen kann ist, falls du eine Stellenausschreibung deiner Firma hättest für einen (Junior)Entwickler und schaust, was für Anforderungen sie an ihre Fachkräfte stellen. Nach deiner Schilderung sollten sich da ja einige Differenzen ergeben, zwischen dem, was deine Firma an Inhalten vermittelt und was sie dann in der Praxis gern hätte. Die Methode ist aber mit Vorsicht zu genießen, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass leider die wenigsten Menschen/Firmen sachlich darauf reagieren, wenn man ihre Ansprüche mit ihren erbrachten Leistungen vergleicht.
  9. Ok der Nutzer mags so gemeint haben dann gings wirklich an mir vorbei XD Aber ich kenne leider einige Unternehmen, die das wirklich so sehen und die IT gänzlich als Kostenfaktor sehen. Selbst ein paar modernere Firmen, die sich nach Cost- und Profit-Center arbeiten, haben IT eigentlich immer nur als Cost-Center. Und was ich nach wie vor nicht verstehe, ist warum viele, teilweise auch echt winzige Betriebe, Fachinformatiker haben wollen, wenn sie sie sich eigentlich nicht leisten können bzw. ihre Arbeit auch einfach nicht verwerten können. Wenn ich Holzfäller bin stell ich mir doch auch keinen Landschaftsgärtner ein und wunder mich dann, dass ich mit dessen Fähigkeiten keinen Profit machen kann...
  10. Ich habe bei Volkswagen noch nie eine Stellenausschreibung gesehen, bei der ein Finanzbuchhalter, Controller (oder generell Kaufmann, Verwaltung etc.) gesucht wurde, der aber gleichzeitig auch mal mit in die Fabrik ans Fließband sollte. Fänden glaube ich viele auch ziemlich daneben. Warum sollte man das als ITler also gut finden. Wenn eine Firma der Meinung ist, IT verursacht mehr Kosten und ITler tragen im Vergleich zu ihren Kosten nicht zur Wertschöfpung bei, sollte sie darauf verzichten oder die IT im kleinen Rahmen eben selbst handhaben. Wie gut der Betrieb dann ab einer gewissen Größe aber dann noch läuft und/oder wie konkurrenzfähig man danach aber noch ist, das muss das Unternehmen dann eben sehen.
  11. Ich habe den Artikel nun auch mal gelesen, aber irgendwie weiß ich nicht, warum hier oft so eine große Schere entsteht. Auf der einen Seite heißt es Fachkräftemangel und offene Stellen und Gehälter steigen und steigen und steigen und auf der anderen Seite haben wir sowas: Firmen, die im Bereich Fachinformatiker alles mögliche vermitteln, aber keine Informatikkenntnisse Firmen, die Informatiker auf alle Möglichen Stellen wollen, nur anscheinend nicht da, wo sie was mit IT machen können und sie dann quasi erst umschulen.. Firmen, die ihre angeblich so wertvollen Fachkräfte mit wirklich dreist niedrigen Gehältern abspeisen wollen.
  12. Das macht aber auch nur Sinn, wenn der Hausmeister beim Kundenprojekt genau so viel zur Wertschöpfung beiträgt, wie der Fachinformatiker. Oder wenn die Firma beim Kunden für eine Bürokauffrau die gleichen Stundensätze abrechnet, wie für den Techniker. Entweder die genannte Firma hat vom Wirtschaften keine Ahnung, oder das ist eine richtig dumme Ausrede. Und "Versprechen" zählen im Geschäftsumfeld nichts und es ist auch mega unprofessionell Gehälter per "Versprechen" auszumachen. Entweder man nimmt es in den Vertrag mit auf, oder nicht. Im Fall von @Tearek macht es vielleicht noch Sinn die Zertifikate mitzunehmen während man Bewerbungen schreibt. @ner9x Du musst es mal so sehen - jeder Negative Punkt im Angebot deines Betriebes ins schon mal ein geschenktes Plus für alle anderen Arbeitgeber. Wenn dein Betrieb das nicht checkt...dann ist er einfach ein schlechter Arbeitgeber.. Wenn ich das richtig verstehe hast du einen befristeten Vertrag mit Probezeit? Falls du also kein anderes Angebot hast würde ich das einfach annehmen und währenddessen Bewerbungen schreiben und dann im Laufe der Probezeit einfach sagen, dass es dir nicht getaugt hat, denn dafür ist die Probezeit ja da. Klar das mit dem Geld ist ärgerlich, aber sagen wir mal für zwei oder drei Monate noch ok und du programmierst ja auch und machst nicht irgendwas komplett fachfremdes. Von daher ist die Zeit ja (hoffentlich) nicht komplett verschenkt und vielleicht kannst du auch noch eine sinnvolle Schulung mitnehmen.
  13. Ich nehme mal an es geht hier um FIAE - wenn ja bin ich auch der Meinung, dass die Aufgaben dieses mal zumindest signifikant komplizierter gestellt waren, als in den vergangenen Jahren. Meint übrigens auch meine Berufsschulklasse, mein AP-Lehrer, so wie meine beiden Ausbilder. Wir hatten bei uns dieses Jahr zwei Mädels dabei, die vorher Wirtschaftsinformatik studiert hatten bis zum 3. und eine sogar bis zum 5. Semester. Beide hatten solide Programmierkenntnisse und wussten einfach Stuff, der deutlich über das raus geht, was ein FIAE-Azubi normal weiß. Beide haben mit "beißen und kratzen" (wie sie selbst schön gesagt haben) 60% geschafft. Aber gut, ich reg mich schon wieder auf und beim Thema hilft das auch nicht, also sorry für OT.. Jedenfalls sind meine beiden Ausbilder ziemlich kumpelhaft am Start und haben nen guten Draht zu den Azubis. Wir haben in jedem Lehrjahr ca. 10 Azubis und meine Ausbilder haben das Thema mit den IT-Fachkräften auch schon mal in lockerer Runde (bei nem Bier) angesprochen. Das Ding ist, viele Positionen auf die du wahrscheinlich raus willst sind heute auch schon sehr technisch. Selbst ein Industriekaufmann arbeitet heute extrem viel mit Software sei das nun Excel oder SAP. Und es ist kein Geheimnis, dass viele Vorgänge sich mit den entsprechenden Kenntnissen einfach automatisieren lassen würden. Also suchen viele Firmen primär erst mal jemanden, der sich mit IT und Software auskennt, weil das für sie mittlerweile der wichtigere Skill ist. Die "Domain Knowledge" kriegen sie dann schon noch in den Mitarbeiter rein. Bei uns war es intern sogar zur letzten Verkürzer Prüfung der Fall, dass ein Azubi von uns ins Controlling gewechselt ist, weil die ganz dringend jemanden gesucht haben der Anwendungsentwickler ist. Es stellt sich raus, die brauchten wen, der deren Prozesse mal grundlegend technisch verbessert, die leben nämlich in der Excel-Hölle. Er hat also erst mal angefangen Excel-Macros zu schreiben um Prozesse dort einheitlich und automatisierbar zu machen und mittlerweile generiert er viele Reportings schon automatisch. ABER ich muss auch sagen: 1. haben sie ihm gutes Geld für den Wechsel geboten und 2. hat er die Abteilung mittlerweile davon überzeugt, dass sie jetzt auf Python machen weil Excel-Makros auch nicht das Gelbe vom Ei sind. So gesehen programmiert er mittlerweile wieder ziemlich viel, auch wenn das von seiner Abteilung bei der Einstellung garnicht wirklich gewollt war. Yoah aber im Endeffekt ist das leider ein "bekanntes" Problem, dass sich mittlerweile viele Unternehmen wohl viel von ITlern auf allen möglichen Stellen versprechen und auch versuchen die da hin zu besetzen, weils für die Unternehmen ja quasi geschenkte Kompetenz ist, gerade wenn sie ihn dann nicht als ITler bezahlen. Für den ITler ists aber eher uninteressant, außer er will wirklich aus der Programmierung raus - aber das scheint bei dir ja genau nicht der Fall zu sein. EDIT - ich hatte noch was vergessen: Ob OP nun kompetent ist, oder nicht ist glaube ich bei dem Thema nicht mal so relevant. Aktuell führen wir bei uns noch die letzten Einstellungsgespräche für neue Azubis. Wie schon gesagt sind unsere Ausbilder mega offen und die Bewerber reden dann gern mal in der Runde auch über ihre Erfahrungen so mit anderen Firmen und Bewerbungen. Anscheinend suchen viele Firmen mittlerweile auch schon FIAEs bzw. ITler als Azubis für Stellen oder Abteilungen, die mit Entwicklung oder sogar IT allgemein kaum was am Hut haben. Einigen unserer Bewerber wurde sogar von Anfang an gesagt, sie bekommen von der Firma nur so Buchhaltung etc (denke das meint er mit Kaufmännisch) Zeug erklärt, aber den Entwickler-Teil müssen sie sich selbst beibringen. Find ich ehrlich gesagt echt dreist und ziemlich für den Ar*ch. Aber wie gesagt, so kommen Firmen wohl billig an sonst teures IT Know how....zu Lasten der Azubis. Nachdem was ich also gehört habe würde ich sagen du bewirbst dich echt bei den falschen Firmen....zumindest wenn sie dir für die Stellen auch noch wenig Kohle bieten.
  14. Gilt für mich (leider) auch FIAE GA1: 41 GA2: 92 WiSo: 91
  15. Das Argument vieler war zunächst, dass sie schon sehr lange hier im Forum ihre Zeit verbringen und jedes Jahr viele Prüflinge sich beschweren, dass die Prüfung viel zu schwer wäre, aber am Ende deutlich besser abgeschnitten hätten, als sie es nach der Prüfung erwartet haben. Zumindest das scheint mir mittlerweile nicht mehr der Fall zu sein. Außerdem habe ich allein in meiner Berufsschulklasse aktuell fast so viele (potentielle) Durchfallkandidaten, wie mein IHK Gebiet in den vergangenen Jahren insgesamt hatte. Das zeigt zumindest einen Trend. Nein auf Seite 2 schrieb ein Nutzer, dass die Aufgabe zumindest so ähnlich (nicht genauso (was übrigens in dem Fall getrennt geschrieben wird, weil die Betonung auf dem Adverb liegt)) in einer älteren Prüfung schon mal dran kam. Bis jetzt konnten wir allerdings noch nicht heraus finden, in welcher das gewesen sein soll. Darüber hinaus gibt es ja zwei Möglichkeiten der Vorbereitung: Alte Prüfungen durcharbeite und Berufsschulstoff lernen und sich auf die TIpps der Lehrer verlassen. Beides ist legitim und kann trotz fleißiger Vorbereitung zu Lücken im Wissen führen und deckt auch nicht vermurkste Prüfungsfragen ab, weshalb ich den pauschalen Verweis auf schlechte Vorbereitung immer sehr faul finde. Auf Seite 2 schieben übrigens auch viele Leute, dass sie den GA1 deutlich schwerer fanden, als bisher.

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