Reputationsaktivität
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0x00 hat eine Reaktion von Koboldin in Informatikstudium unnötig?Nur weil du es nicht gebraucht hast, heißt das noch lange nicht, dass es keine Leute gibt die das brauchen. Der Bachelor soll eine breite Grundausbildung darstellen, und die Themen sind durchaus für einige Felder relevant. Natürlich brauchst du nie alles, aber für jeden Teilbereich gibt es Leute, die das brauchen:
Low-Level Architekturen (Neumann, Harvard, irgendwelche Mischformen, ...) sind durchaus relevant, wenn man Low-Level Performance Tuning betreiben möchte, z.B. bei Cache-Optimierung
Die verschiedenen TCP Arten, Header, MTU-Größe und so weiter ist alles relevant, wenn man Netzwerktechnik macht
Turingmaschinen sind relevant für Theorem Prover und Formale Verifikation, was gerade in Zeiten von AI ja wieder interessanter wird
Kontextfreie (und seltener Kontextsensitive) Grammatiken sind relevant für den Compilerbau
Analysis brauchst du für Numerische Simulation
Lineare Algebra und Stochastik brauchst du für Statistisches Lernen
und und und
Mit dem Argument "brauche ich nicht" kann man auch Großteile des Schulstoffes wie z.B. Kurvendiskussion oder Stochastik abschaffen. Nur weil du das nicht braucht, heißt das noch lange nicht, dass dein Kumpel neben dir, der Ingenieur werden will, das nicht braucht.
Der Fachinformatiker hingegen behandelt wirklich nur das Allernötigste, das wirklich JEDER braucht. Wenn du dein Studium verwendest um hinterher Sysadmin oder Webdev zu werden... selber Schuld.
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0x00 hat eine Reaktion von Meadril in Informatikstudium unnötig?Nur weil du es nicht gebraucht hast, heißt das noch lange nicht, dass es keine Leute gibt die das brauchen. Der Bachelor soll eine breite Grundausbildung darstellen, und die Themen sind durchaus für einige Felder relevant. Natürlich brauchst du nie alles, aber für jeden Teilbereich gibt es Leute, die das brauchen:
Low-Level Architekturen (Neumann, Harvard, irgendwelche Mischformen, ...) sind durchaus relevant, wenn man Low-Level Performance Tuning betreiben möchte, z.B. bei Cache-Optimierung
Die verschiedenen TCP Arten, Header, MTU-Größe und so weiter ist alles relevant, wenn man Netzwerktechnik macht
Turingmaschinen sind relevant für Theorem Prover und Formale Verifikation, was gerade in Zeiten von AI ja wieder interessanter wird
Kontextfreie (und seltener Kontextsensitive) Grammatiken sind relevant für den Compilerbau
Analysis brauchst du für Numerische Simulation
Lineare Algebra und Stochastik brauchst du für Statistisches Lernen
und und und
Mit dem Argument "brauche ich nicht" kann man auch Großteile des Schulstoffes wie z.B. Kurvendiskussion oder Stochastik abschaffen. Nur weil du das nicht braucht, heißt das noch lange nicht, dass dein Kumpel neben dir, der Ingenieur werden will, das nicht braucht.
Der Fachinformatiker hingegen behandelt wirklich nur das Allernötigste, das wirklich JEDER braucht. Wenn du dein Studium verwendest um hinterher Sysadmin oder Webdev zu werden... selber Schuld.
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0x00 hat eine Reaktion von Schliepi in Informatikstudium unnötig?Nur weil du es nicht gebraucht hast, heißt das noch lange nicht, dass es keine Leute gibt die das brauchen. Der Bachelor soll eine breite Grundausbildung darstellen, und die Themen sind durchaus für einige Felder relevant. Natürlich brauchst du nie alles, aber für jeden Teilbereich gibt es Leute, die das brauchen:
Low-Level Architekturen (Neumann, Harvard, irgendwelche Mischformen, ...) sind durchaus relevant, wenn man Low-Level Performance Tuning betreiben möchte, z.B. bei Cache-Optimierung
Die verschiedenen TCP Arten, Header, MTU-Größe und so weiter ist alles relevant, wenn man Netzwerktechnik macht
Turingmaschinen sind relevant für Theorem Prover und Formale Verifikation, was gerade in Zeiten von AI ja wieder interessanter wird
Kontextfreie (und seltener Kontextsensitive) Grammatiken sind relevant für den Compilerbau
Analysis brauchst du für Numerische Simulation
Lineare Algebra und Stochastik brauchst du für Statistisches Lernen
und und und
Mit dem Argument "brauche ich nicht" kann man auch Großteile des Schulstoffes wie z.B. Kurvendiskussion oder Stochastik abschaffen. Nur weil du das nicht braucht, heißt das noch lange nicht, dass dein Kumpel neben dir, der Ingenieur werden will, das nicht braucht.
Der Fachinformatiker hingegen behandelt wirklich nur das Allernötigste, das wirklich JEDER braucht. Wenn du dein Studium verwendest um hinterher Sysadmin oder Webdev zu werden... selber Schuld.
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0x00 hat eine Reaktion von hackbert301009 in Informatikstudium unnötig?Hindsight is 20/20, aber Werkstudentenjobs macht man nicht (nur) unbedingt, weil man das Geld braucht. Sondern auch wegen der Praxiserfahrung, die einem später enorm weiterhilft.
Da du die nicht hast wäre imo der beste Schritt sich für den Master einzuschreiben (wenn du wirklich keinen Bock hast, dann erst zum nächsten Wintersemester) und sich parallel auf Werkstudentenjobs bewerben, auch HiWi an der Uni ist eine Option (und die suchen meiner Erfahrung nach immer, auch weil sie schlecht im advertisen sind). Ebenso sind Praktika eine Möglichkeit einen Fuß in die Tür zu bekommen. Natürlich kannst du dich auch weiterhin auf Vollzeitstellen bewerben und den Master dann abbrechen, wenn du eine Zusage hast. Wenn du Bürgergeld bekommen kannst, dann würde ich das auf jeden Fall auch mitnehmen. Beißt sich nur möglicherweise mit dem Master.
Alleine der Master wird dir aber auch nicht unbedingt Arbeit bringen, Praxiserfahrung ist wirklich der Schlüssel. Ansonsten hast du in zwei Jahren deinen Master und bist genauso weit wie zuvor. Und wenn du keine Stelle findest hilft natürlich auch alles was Praxiserfahrung emuliert, sprich CTFs, private Projekte, Open Source, und und und. Dein Ziel sollte sein möglichst schnell einen Fuß in die Tür zu bekommen - und sich dabei insbesondere nicht mit vollkommen abstrusen Forderungen (80k zum Einstieg, Fully Remote, ...) frühzeitig ins Aus zu katapultieren. Generell sollte man zu Beginn seiner Karriere die Stellen wählen, die die Erfahrung maximieren; Geld sollte nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen.
Zur eigentlichen Frage: Ich denke Studium lohnt sich immer noch, ist aber kein Selbstläufer mehr. Man muss sich aktiv um Praxiserfahrung kümmern, aber wenn man die hat, dann ist man auch für die Zukunft gut gewappnet. Gute Informatiker sind immer noch sehr gesucht und auch sehr gut bezahlt - Leute mit Abschluss aber ohne Erfahrung müssen hingegegen das nehmen, was sie bekommen können und keine hohen Ansprüche stellen. Und auch die Connections würde ich nicht unterschätzen, ich habe durchs Studium schon einige wirklich krasse Leute kennengelernt, und auch mehr als einen Job dadurch bekommen.
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0x00 hat auf Schliepi in Informatikstudium unnötig?Ich möchte nicht den Anspruch erheben, auf die hier aufgeworfenen Fragen eine abschließende Antwort zu haben. Aber dennoch fühlen sich viele Antworten hier etwas "biased" an, was den Stellenwert eines Studiums angeht. Jetzt muss man heutzutage leider einfach konstantieren, dass es viele schlechte (meiner Meinung nach überwiegend private) Hochschulen gibt, deren Absolventen eine zweifelhafte Qualität aufweisen. Aber die gleichen Personen, die hier in einem Thread argumentieren, dass durch die Akkreditierung alle Hochschulabschlüsse gleichwertig sind, stellen in einem anderen Thread fest, dass die Stellensuche mit einem Jodeldiplom einer privaten Hochschule doch nicht so einfach ist. Natürlich gibt es diese Problemfälle auch auf staatlichen Hochschulen, nur eben in anderer Quantität.
Gleichwohl kann man hier im Forum bzw. besonders auch auf Reddit viel über Auszubildende lesen, die weite Teile ihrer Berufserfahrung im First Level Support (ausschalten, einschalten) sammeln: hier würde ich die Berufserfahrung am Ende der Ausbildung auch nicht überbewerten wollen. Das, was dann von der Berufsschule kam und in AP1 und AP2 abgeprüft wurde ist mMn schon recht überschaubar in Komplexität und Tiefe. Das ist kein Vorwurf, aber es ist einfach etwas anderes als ~20 Modulprüfungen eines 180 ECTS Studiengangs.
Ich würde sagen, dass ein durchschnittlicher frischer Bachelorabsolvent mehr gelernt hat, als ein durchschnittlicher frisch-ausgebildeter Fachinformatiker. In beiden Lagern gibt es dann bessere und schlechtere, ohne Frage. Auch kann der jeweilige Fokus recht verschiedenen sein, denn "den Studiengang" und "das Studium" gibt es ohnehin nicht.
In Bewerbungsprozessen wird ggf. immer genau das grade fehlen, was gerade nicht vorhanden ist. Dem Fachinformatiker wird erzählt, dass eigentlich jemand mit einem Studium gesucht wird, und dem Studienabsolventen wird erzählt, dass mehr Berufserfahrung erwartet wird.
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0x00 hat eine Reaktion von hackbert301009 in In der Schweiz arbeitenIch weiß nicht, ob diese Kennzahl nicht vielleicht zu einfach ist. Knappheit entsteht aus weniger Angebot als Nachfrage, und hier wird ja alleine eine Aussage über das Angebot getroffen. Des Weiteren kann eine Wohnung ja für eine Vielzahl an Gründen leerstehen, inkl., dass es vielleicht in Zürich attraktiver ist sie zu vermieten, während in München die Leute die Wohnung lieber leerstehen haben, anstatt (subjektiv) "unter Wert" zu vermieten. Ob solche Effekte nicht nur im mikroskopischen (ein Vermieter), sondern auch im makroskopischen (Mietmarkt einer Stadt, e.g. Zürich, München) auftreten, vermag ich nicht zu sagen. Dennoch halte ich es für voreilig allein aufgrund dieser Statistik auf einen "schlimmeren" Wohnungsmarkt zu schließen. Ein Indiz vielleicht, aber ~24 mal schlimmer nur aufgrund dieser Statistik? Ich weiß nicht.
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0x00 hat eine Reaktion von soeinmarv in Fernstudium an der IU nach AusbildungIch weiß nicht, ob das die richtige Einstellung ist. Prestige des Abschlusses ist ja auch (indirekt) an die Schwierigkeit dessen gekoppelt. Wenn du einfach nur einen Abschluss willst, wo "Bachelor" am Ende drauf steht, dann passt die IU schon. Wenn man ein fähiger Informatiker ist, dann ist so ein Unistudium aber auch kein Hexenwerk.
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0x00 hat auf Parser in Datenbankmodellewitzig. Ich habe damals in der Berufsschule tatsächlich mal eine Präsentation zum relationalen Datenbankmodell gehalten. Wie es sich für einen anständigen Fachinformatiker gehört habe ich aber natürlich NICHT PowerPoint verwendet, sondern TeX (professioneller Textsatz).
Die Präsentation werde ich dir nicht geben, du sollst ja auch den Lerneffekt haben. Aber noch eine Literaturempfehlung:
Das Buch Datenbanksysteme von Alfons Kemper und Andre Eickler.
Darin solltest du alle Informationen finden um eine solche Präsetation so zu gestalten, dass du (und deine Mitschüler!) einen guten Lerneffekt hast.
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0x00 hat auf Mysteryland in Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.
Glücklicherweise kenne ich mittlerweile einige wertgeschätzte Senior-Entwickler, welche beginnen umzudenken.
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Sorry aber wenn du als Fachinformatiker ausgebildet wurdest und ein bisschen Erfahrung gesammelt hast brauchst du keine spezialisierte Ausbildung um ein LLM wie Claude Code oder so zu bedienen.
Die Dinger sind so selbsterklärend (du kannst ihnen ja sogar deine Fragen stellen!) das jegliche Zeit dafür eigentlich komplett verschwendet ist und lieber in die Basics wandern sollte damit man Fehler in den Ergebnissen der LLM auch erkennen kann.
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bei Stackoverflow ... damals ... war der Unterschied aber, dass man sich durch verschiedene Antworten kämpfen musste und die Codesnippets teilweise einfach nicht durch reines copy & paste funktioniert haben. Man musste sich also gezwungenermaßen damit außeinandersetzen.
Heute, bei LLM kopiert man den Code rüber und wenn eine Fehlermeldung fliegt, lässt man diese auch von dem LLM überprüfen, korrigieren und (wenn Agents aktiv sind) automatisiert alles zusammenbauen. Man abstrahiert die technische Ebene teilweise extrem. Das ist gerade für den beiden Themengebiete Verständnis und Security fatal.
Security im Produktivbetrieb, Verständnis für die IHK Prüfung.
Man könnte natürlich argumentieren, dass wenn LLM/KI/AI irgendwann so ausgereift wäre, dass diese keine Fehler mehr macht, man auch kein Verständnis mehr bräuchte. Aber alleine die stumpfe Tatsache, dass die Azubis nach 3 Jahren vor einem Blatt Papier sitzen und Code dort niederschreiben müssen führt der Ansatz dazu, dass diese dann auf die Nase fallen. Für die IHK Prüfung finde ich Vibe-Coding sehr problematisch, da es einfach zu sehr dazu verleitet, sich die Frustmomente zu ersparen (die aber sehr lernförderlich sein können) und das Gehirn komplett auszulagern.
Der Security Aspekt finde ich später dann noch deutlich kritischer. Ich habe von jedem aktuellen Modell (Gemini 3 Pro, Opus 4.5 usw.) Backendcode bekommen, der heftigste Sicherheitslücken aufwies. Teilweise derart offensichtlich, dass man ziemlich sicher nach einigen Tagen von jedem Skriptkiddie gehackt worden wäre, wenn der Code live geht.
Das fängt bei SQLinjection an und geht bis zu XSS.
Auch sollte sich der Azubi einer Sache im klaren sein. Wenn man die Grundlagen nicht lernt und 100% Vibe-Coding ohne Background betreibt dann kann das auch jede x-beliebig andere Person. Sich derart ersetzbar/austauschbar zu machen halte ich auch im Hinblick auf Jobsicherheit für nicht die allerbeste Strategie.
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0x00 hat eine Reaktion von Schliepi in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?Anknüpfend an das, was @Schliepi gesagt hat: Ich bin mir immer noch nicht sicher, worüber hier eigentlich diskutiert wird. Geht es hier um Prompting (was man an einem Nachmittag erlernen kann), KI & Ethik (ein Riesenfass, was ich eigentlich nicht aufmachen möchte), das Einordnen und Evaluieren von LLM-Antworten (was automatisch mit Erfahrung kommt), oder das Entwicklen und verstehen von datengetriebenen Systemen (was auch immer das bedeuten mag)? Was ist "KI" in dem Kontext überhaupt? LLMs?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie konzeptionelles Verständnis ohne mathematische Herleitungen auf Hochschulniveau erfolgen soll. Warum ein Modell funktioniert, wo es scheitert und wann ich es einsetzen darf ist ein Riesenfass. In der Ökonomie (anderes Thema, ich weiß), gibt es eine Menge aktive Forschung, die nur untersucht, warum ich auf ein gegebenes Problem ein gewisses statistisches Modell anwenden kann.
Alleine so etwas einfaches wie lineare Regression, was ja jeder mal in der Schule gehabt hat ("Wie lege ich eine Gerade möglichst akkurat durch ein paar Messpunkte"), erfordert relativ schnell mal mindestens Grundlagen in Linearer Algebra und Statistik, wenn man über Regularisierung oder Multicollinearity reden will. Von komplexeren Modellen wie Gradient-Boosting Verfahren, SVMs, oder neuronalen Netzen in diskreter oder kontinuierlicher Zeit mal abgesehen.
Ich bekomme über zwei Ecken immer mal wieder mit, wie bei uns an der Uni an der Data Science Bachelor PO geschraubt wird, habe selber auch entsprechende Veranstaltungen tutoriert, und ich finde ehrlich gesagt 3 Jahre Studium schon relativ knapp bemessen für das Thema. Wahl des Modells und anschließendes Training ist auch keine Trivialität.
Wenn es aber nur um das Einbinden von Agents und Aufbauen von Pipelines geht - sorry, aber dafür braucht es kein Hintergrundwissen in Data Science. Da reichen absolut grundlegende Fähigkeiten im Bereich Anwendungsentwicklung und Netzwerktechnik. API-Calls sind API-Calls, ob es jetzt an eine Datenbank, einen Webserver, einen MQTT-Broker, oder einen Agent geht ist doch völlig egal.
Bei dem hier
sehe ich ehrlich gesagt nicht die Notwendigkeit, da KI als Thema mit reinzubringen. Das System funktioniert genau gleich, ob da eine KI oder ein anderer Netzwerkdienst dahintersteht. Wenn überhaupt, dann sind mMn solche Themen eher interessant, weil sie spannende Fragestellungen in verteilten Systemen mit sich bringen - und nicht weil da eine KI dahinterhängt.
Insofern bin ich nicht von der Notwendigkeit KI in die Ausbildung zu integrieren überzeugt. Ich denke den Fokus darauf zu legen, den angehenden Fachinformatikern solides Handwerkszeug beizubringen (Programmieren, Softwareentwicklung, Netzwerktechnik, Betriebssysteme, ...), bringt ihnen mehr. Alles andere ist entweder bei soliden Grundlagen schnell selber gelernt, oder erfordert so viel Zeit, dass es schlichtweg die anderen Themen komplett verdrängen würde.
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0x00 hat eine Reaktion von Dakta in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?Anknüpfend an das, was @Schliepi gesagt hat: Ich bin mir immer noch nicht sicher, worüber hier eigentlich diskutiert wird. Geht es hier um Prompting (was man an einem Nachmittag erlernen kann), KI & Ethik (ein Riesenfass, was ich eigentlich nicht aufmachen möchte), das Einordnen und Evaluieren von LLM-Antworten (was automatisch mit Erfahrung kommt), oder das Entwicklen und verstehen von datengetriebenen Systemen (was auch immer das bedeuten mag)? Was ist "KI" in dem Kontext überhaupt? LLMs?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie konzeptionelles Verständnis ohne mathematische Herleitungen auf Hochschulniveau erfolgen soll. Warum ein Modell funktioniert, wo es scheitert und wann ich es einsetzen darf ist ein Riesenfass. In der Ökonomie (anderes Thema, ich weiß), gibt es eine Menge aktive Forschung, die nur untersucht, warum ich auf ein gegebenes Problem ein gewisses statistisches Modell anwenden kann.
Alleine so etwas einfaches wie lineare Regression, was ja jeder mal in der Schule gehabt hat ("Wie lege ich eine Gerade möglichst akkurat durch ein paar Messpunkte"), erfordert relativ schnell mal mindestens Grundlagen in Linearer Algebra und Statistik, wenn man über Regularisierung oder Multicollinearity reden will. Von komplexeren Modellen wie Gradient-Boosting Verfahren, SVMs, oder neuronalen Netzen in diskreter oder kontinuierlicher Zeit mal abgesehen.
Ich bekomme über zwei Ecken immer mal wieder mit, wie bei uns an der Uni an der Data Science Bachelor PO geschraubt wird, habe selber auch entsprechende Veranstaltungen tutoriert, und ich finde ehrlich gesagt 3 Jahre Studium schon relativ knapp bemessen für das Thema. Wahl des Modells und anschließendes Training ist auch keine Trivialität.
Wenn es aber nur um das Einbinden von Agents und Aufbauen von Pipelines geht - sorry, aber dafür braucht es kein Hintergrundwissen in Data Science. Da reichen absolut grundlegende Fähigkeiten im Bereich Anwendungsentwicklung und Netzwerktechnik. API-Calls sind API-Calls, ob es jetzt an eine Datenbank, einen Webserver, einen MQTT-Broker, oder einen Agent geht ist doch völlig egal.
Bei dem hier
sehe ich ehrlich gesagt nicht die Notwendigkeit, da KI als Thema mit reinzubringen. Das System funktioniert genau gleich, ob da eine KI oder ein anderer Netzwerkdienst dahintersteht. Wenn überhaupt, dann sind mMn solche Themen eher interessant, weil sie spannende Fragestellungen in verteilten Systemen mit sich bringen - und nicht weil da eine KI dahinterhängt.
Insofern bin ich nicht von der Notwendigkeit KI in die Ausbildung zu integrieren überzeugt. Ich denke den Fokus darauf zu legen, den angehenden Fachinformatikern solides Handwerkszeug beizubringen (Programmieren, Softwareentwicklung, Netzwerktechnik, Betriebssysteme, ...), bringt ihnen mehr. Alles andere ist entweder bei soliden Grundlagen schnell selber gelernt, oder erfordert so viel Zeit, dass es schlichtweg die anderen Themen komplett verdrängen würde.
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0x00 hat auf hellerKopf in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?Eine klare Haltung, danke.
Dann mach ich mal für die Statistik einen Eintrag in der Sparte Berufserfahren
(die anderen sind AG, Azubi, Ausbilder)
KI an Hochschulen Daumen hoch
KI im Fachinformatikerunterricht eher nicht.
Vielleicht mache ich hier daraus auch nochmal eine Umfrage.
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0x00 hat auf Schliepi in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?Mein Verständnis von KI-Skills
ist idealerweise eine fundierte Ausbildung -- etwa im Bereich Data Science oder Machine Learning -- sowie die Fähigkeit, sowohl mit klassischen ML-Verfahren als auch mit künstlichen neuronalen Netzen eigenständig Modelle zu entwickeln. Dazu gehört ebenso, diese Systeme für konkrete Anwendungsfälle zu optimieren, kritisch zu evaluieren und nachhaltig in bestehende Prozesse zu integrieren.
Was häufig als KI-Skills bezeichnet wird
ist die Nutzung eines vorgefertigten Systems, welches -- nicht selten von externen Anbietern -- über eine einfache Eingabemaske oder Schnittstelle bereitgestellt wird. Manche fühlen sich bereits dann als Experten, wenn sie glauben, Anfragen besonders geschickt formulieren zu können (Prompting). Eine andere Variante besteht darin, fertige Modelle herunterzuladen und einzubinden, ohne deren Funktionsweise wirklich zu verstehen. Dies in der Hoffnung, dass bei der Integration in Geschäftsprozesse und Entwicklungsprozessen schon nichts schiefgehen wird.
Nach meiner Einschätzung lässt sich dieses oberflächliche Niveau an Kompetenz innerhalb weniger Tage erreichen. Es spricht nichts dagegen, solche Werkzeuge in Ausbildung und Studium einzusetzen. Mit echter fachlicher Kompetenz oder nachhaltigem Skill-Aufbau hat das aus meiner Sicht jedoch nur begrenzt zu tun. Die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass die Person am Ende weder eigene Fähigkeiten hat, noch diese Systeme sinnvoll einsetzen kann. Die Leute, deren Mehrwert nur daraus besteht von ChatGPT und Co. zu copy&pasten, sind die ersten, für die es später keinen Platz mehr geben wird.
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0x00 hat auf Schliepi in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?An einigen Hochschulen geregelt? Ja, vielleicht. Aber so geregelt, dass LLMs in Prüfungen nach freiem belieben eingesetzt werden können? Das wird kaum irgendwo der Fall sein.
Daher wäre meine Frage, an welcher Stelle genau das in die Ausbildung eingebaut werden sollte. Die Ausbildung soll doch genau dafür sein, die Grundlagen zu verstehen, auf denen unsere digitale Welt basiert. Wo genau bleibt bitte das Verständnis, wenn man das Nachdenken an eine Maschine auslagert.
Ich bin für den Einsatz von solchen Hilfswerkzeugen, auch schon deshalb, weil sie da sind und man langfristig im Wettbewerb mithalten muss. Aber niemand der Anwesenden hier wird den Standpunkt vertreten, dass man Taschenrechner schon ab der ersten Klasse in der Grundschule einführen sollte "nur weil er halt da ist" und deshalb sollte man meiner Meinung nach LLMs auch nicht für Prüfungen in der Ausbildung nutzen lassen.
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0x00 hat eine Reaktion von VenomVelvet in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?Halte ich für problematisch. Warum den Leuten das Werkzeug vorschreiben? Lass die Leute doch entwickeln, wie sie es für richtig halten. Gerade im Studium (und auch in der Ausbildung) geht es doch darum, die Grundlagen zu lernen. Wer die kann, der wird ja wohl auch in der Lage sein ein paar Prompts zu schreiben und API-Calls aneinanderzuhängen um einen KI-Workflow zu bauen.
Das sind meiner Meinung nach ein paar sehr gute, aber auch ein paar sehr problematische Punkte.
Klar braucht man nach ein paar Wochen wieder einige Minuten um sich in seinen eigenen Code wieder einzulesen. Wer ihn aber gar nicht mehr versteht...
Wenn man sich eine Pull Request anschaut, dann sollte man auch alles verstehen bevor man es approved. Dafür ist es da. Wenn man es nicht versteht, dann schaut man nach wie es funktioniert oder lässt sich es vom Kollegen erklären.
Code lesen ist ohne Zweifel viel anstrengender als Code zu schreiben. Insbesondere ist es viel schwerer (wenn nicht sogar unmöglich) in einen Flow-State zu kommen. Und genau da überschätzen meiner Meinung nach viele die KI. Dadurch, dass das alles wieder reviewed werden muss, gewinnt man gar nicht so viel Zeit. Zudem viele unterschätzen, was ein fähiger Entwickler im Flow an einem halben Tag alles erreichen kann.
Bzgl User-Stories und KI-Workflows: Das kann funktionieren, wenn man nichts allzu kompliziertes baut. Läuft aber auch wieder in das Lesen-ist-schwerer-als-Schreiben Problem rein.
Wieso man KI in großem Umfang in der Ausbildung dran bringen sollte ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Wer die Basics kann, für den ist auch die Nutzung von KIs kein Problem. Und ohne KI lernt es sich tatsächlich besser. Und ja, ich habe tatsächlich während der Ausbildung das Programmieren zuerst mit wenig IDE Unterstützung gelernt - und das ist was wovon ich noch heute profitiere.
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0x00 hat eine Reaktion von Dakta in KI in der Fachinformatiker-Ausbildung – verboten, verpönt oder unverstanden?Halte ich für problematisch. Warum den Leuten das Werkzeug vorschreiben? Lass die Leute doch entwickeln, wie sie es für richtig halten. Gerade im Studium (und auch in der Ausbildung) geht es doch darum, die Grundlagen zu lernen. Wer die kann, der wird ja wohl auch in der Lage sein ein paar Prompts zu schreiben und API-Calls aneinanderzuhängen um einen KI-Workflow zu bauen.
Das sind meiner Meinung nach ein paar sehr gute, aber auch ein paar sehr problematische Punkte.
Klar braucht man nach ein paar Wochen wieder einige Minuten um sich in seinen eigenen Code wieder einzulesen. Wer ihn aber gar nicht mehr versteht...
Wenn man sich eine Pull Request anschaut, dann sollte man auch alles verstehen bevor man es approved. Dafür ist es da. Wenn man es nicht versteht, dann schaut man nach wie es funktioniert oder lässt sich es vom Kollegen erklären.
Code lesen ist ohne Zweifel viel anstrengender als Code zu schreiben. Insbesondere ist es viel schwerer (wenn nicht sogar unmöglich) in einen Flow-State zu kommen. Und genau da überschätzen meiner Meinung nach viele die KI. Dadurch, dass das alles wieder reviewed werden muss, gewinnt man gar nicht so viel Zeit. Zudem viele unterschätzen, was ein fähiger Entwickler im Flow an einem halben Tag alles erreichen kann.
Bzgl User-Stories und KI-Workflows: Das kann funktionieren, wenn man nichts allzu kompliziertes baut. Läuft aber auch wieder in das Lesen-ist-schwerer-als-Schreiben Problem rein.
Wieso man KI in großem Umfang in der Ausbildung dran bringen sollte ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Wer die Basics kann, für den ist auch die Nutzung von KIs kein Problem. Und ohne KI lernt es sich tatsächlich besser. Und ja, ich habe tatsächlich während der Ausbildung das Programmieren zuerst mit wenig IDE Unterstützung gelernt - und das ist was wovon ich noch heute profitiere.
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dafür zolle ich dir erstmal großen Respekt !
das sollte es nicht. Als Diplom-Informatiker bist du in der Lage dich in alles schnell einzuarbeiten.
es macht mich regelrecht wütend wie man mit hochqualifizierten Leuten wie dir umgeht .
Ich würde mich an deiner Stelle weiter bewerben. Qualifizierte Leuten / Leuten mit Ahnung muss dein Talent und dein Können irgendwann auffallen . Die Leute, denen dein Potenzial nicht erkennen können, mit denen solltest du deine Zeit auch nicht verschwenden.
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0x00 hat auf Brapchu in Informatiker/in in Zeiten der KI :)Wenn ich jemand anderen für mich Arbeiten lasse dann "performe" nicht ich sondern der Andere. In dem Fall die KI.
Wenn eine Nullpe keine Ahnung hat wie Dinge funktionieren dann wird in Prüfungen nichts gerissen. Aber wenn ich jemandem mit dem Wissen die Aufgaben rüberschiebe und dann die Antworten bekomme macht das einen immer noch nicht zum "Performer".
Früher nannte man sowas "Blender" oder sogar Betrüger.
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0x00 hat eine Reaktion von hackbert301009 in Bachelor Professional in IT - MeinungenIch kann mal ein paar Worte zum Studium verlieren. Ich hab 2020 meinen FIAE abgeschlossen, 3 Jahre gearbeitet und bin dann Vollzeit nochmal studieren gegangen.
Finanziell ist es natürlich ein großer Cut, wenn man sparsam ist, geht das aber. Aufgrund der Berufserfahrung hab ich auch mehrmals ~25 Euro Stundenlohn als Werki raushandeln können. Das ist vom Vollzeitjob kommend kein Vermögen, aber bei 16-20h/Woche reicht das u.U. auch.
Anwesenheitspflicht ist je nach Uni und Modul unterschiedlich, bei mir aber nicht vorhanden. Da hat man viele Freiheiten, man muss den Stoff dann halt am Prüfungstag können. Bei FHs ist die Anwesenheitspflicht mehr ein Ding, aber ich hatte mich damals bewusst gegen FH entschieden, weil mir das zu nah an meinem bisherigen Wissen war. Ich würde diese Einschätzung im Nachhinein als korrekt einstufen, das kommt aber immer auf den eigenen Werdegang an. Wenn man nur den Abschluss will, dann kann ähnlicher Stoff aber auch ein Vorteil sein...
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Hallo @SithAns, hallo an alle anderen Mitleser
Hier ist "Christoph", bzw. derjenige, der sich damals diesen Namen ausgedacht hat. Ich heiße nicht wirklich so, habe das einfach zur Wahrung der Identität gemacht.
Da @SithAns nachgefragt hat, wie es weiter ging und ich hier damals wirklich aufmunternde Worte erhalten habe, bin ich diese Antwort einfach schuldig. (Auch wenn es höchstwahrscheinlich niemand mehr lesen wird 😄 )
Ich habe meine Ausbildung mit 1,1 (Berufsschule) damals abgeschlossen (IHK Punkte weiß ich gerade gar nicht mehr..) und bin die Vollzeitstelle angetreten. Das war zunächst erstmal besser als gar nix, da ich nahtlos übernommen wurde und echt richtig gutes Geld verdient habe. Das Vollzeitgehalt war ein echter Selbstwertbooster, wie @cober_722 auch schrieb. Jedoch wusste ich, dass ich die Stelle nicht lang machen werde, da ich totunglücklich damit war.
Ich habe mich jedoch schnell für ein duales Studium beworben, da die Fristen ähnlich zu den Fristen von Ausbildungen ist. (Hier also zeitig genug nach Stellen suchen, da die Fristen meist 6 Monate vor Studienbeginn schon rum sind) Insgesamt hatte ich 3 Zusagen sehr schnell erhalten (1x großes IT-Systemhaus, 1x TVöD auf Landesebene und 1x eine "normale Firma") nach langem Überlegen habe ich mich für die normale Firma entschieden, da hier keine asozialen Vertragsklauseln wie beim TVöD Land drin standen und das Großraumbüro beim IT-Systemhaus doch sehr abgeschreckt hat, als ich vor Ort zum Kennenlernen war.
Im September '22 ging dann das duale Studium in Richtung Wirtschaftsinformatik los. In meinem Beitrag vor 4 Jahren war ich tatsächlich von Wirtschaftsinformatik abgeschreckt, muss jetzt in der Retrospektive sagen, dass mir tatsächlich dieser Teil des Studiums am meisten gefallen hat, deutlich mehr als der IT-Teil. Falls IT mich also bald nerven sollte, gehe ich in den kaufmännischen Bereich über.
Heute habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. Die Verteidigung ist in 3 Wochen. (Drückt mir die Daumen 😄 ) Das Studium schließe ich (vermutlich) mit ca. 1,9 ab. Einen Arbeitsvertrag mit richtig guten Konditionen habe ich nun auch vorliegen, im Bereich Server-Technik..
Ich möchte mit diesem Text mich nochmal bei allen von vor 4 Jahren bedanken, die mich hier damals motiviert haben etwas an der damaligen Situation zu verändern.
Außerdem möchte ich alle ermutigen, die sich unsicher sind, ein Studium anzufangen, das auszuprobieren. Ich bin froh nun studiert zu haben. Ich bin persönlich extrem gewachsen, sowohl menschlich, fachlich als auch in der Selbstdisziplin. Ohne die damals "blöde" Situation hätte ich wahrscheinlich nie studiert. Das duale Studium war hart, insbesondere wieder "Azubi-Gehalt" zu bekommen. Keine Semesterferien, viele Dinge spät abends erledigt (wenn die Vorlesungen bis 18.30 gingen), Privatleben manchmal vernachlässigt, einige Hausarbeiten im Urlaub erledigt etc. etc.
Aber ich hoffe doch, dass sich das nun endlich alles lohnt und sich zum besseren wandelt.
Danke für's Lesen.
Christoph
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0x00 hat auf goepp in Wie viel verdient ihr?Nach über sechs Jahren bin ich – durch einen dieser Zufälle, die das Leben schreibt – mal wieder hier im Forum gelandet. 🤣 Zeit für ein kleines Update.
Ende 2023 hat mich ein Kontakt aus meinem Netzwerk dazu inspiriert, nochmal einen beruflichen Neustart zu wagen. Die Aussicht, gewissermaßen zurück auf Los zu gehen und einen völlig neuen Geschäftsbereich aufzubauen, hat mich gepackt. Und so bin ich nun bereits seit über einem Jahr in dieser neuen Rolle unterwegs.
Besonders schön: Im Zuge des Wechsels ist es mir gelungen, einen Großteil meines Teams mit auf diese neue Reise zu nehmen.
Cool, dass dieser Thread immer noch lebt.
Alter: 43 49
Wohnort: Hessen
letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FiAe (2002)
Vorbildung: Abitur, 4 Semester Informatik
Berufserfahrung: 17 23 Jahre
Arbeitsort: Frankfurt am Main
Größe der Firma: ~450 1200 in Deutschland
Tarif: keine
Branche der Firma: IT Dienstleistung / Beratung
Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 40 Vertrauensarbeitszeit
Arbeitsstunden pro Woche real: 40-50
Gesamtjahresbrutto: 178.000€ Fixum 160.000€ + xx.xxx€ Bonus (nicht gedeckelt)
Anzahl der Monatsgehälter: 15 12
Anzahl der Urlaubstage: 30 Vertrauensurlaub
Sonder- / Sozialleistungen: Dienstwagen, Betriebliche Altersvorsorge, VWL
Variabler Anteil am Gehalt: Bonus circa 5% der DB1-Marge im verantworteten Bereich
Verantwortung: Partner / Teil des Management-Teams
Tätigkeiten im Bereich: Entrepreneur, Networking, Sales und Hands On in heraudfordernden Kundenprojekten bei Versicherungen
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0x00 hat eine Reaktion von Jiminy in Bin ich Typ IT ? Welche Ausbildung könnt ihr mir empfehlen ? Was sind gute Anlaufstellen, bei denen man viel lernt ?Ich denke auch nicht, dass man groß Vorkenntnisse braucht oder immer ein "Techie" gewesen sein muss.
Ich selbst habe meine Ausbildung auch eher aus einer Laune heraus begonnen und bin durch Zufall dann beim FIAE gelandet. Ich war gut in Schulinformatik und Mathematik und hab in meiner Jugend viel vorm PC gedaddelt, aber das war es auch schon. Programmiert? Linux installiert? Mit einem Raspi rumgespielt? Habe ich alles nicht gemacht, mein größter technischer Erfolg vor der Ausbildung war ein paar versteckte Configdateien in Minecraft abzuändern
Trotzdem hatte ich immer Spaß an Logikrätseln. Als ich dann in einem Vorstellungsgespräch vor die Wahl FISI oder FIAE gestellt wurde (hatte mich auf Beides beworben) habe ich Letzteres genommen, einfach weil es sehr viel interessanter klang. Ich hab die Stelle dann auch bekommen und hab es bis heute nicht bereut! Vorkenntnisse hatte ich keine, ich habe alles von Grund auf gelernt. Wenn man einen guten Ausbilder hat kann man das alles lernen.
Insofern: Lass dich nicht entmutigen, schau dir das Berufsbild genauer an und wenn sich das spaßig anhört, dann bewirb dich! Du hast auf jeden Fall 100x mehr Vorerfahrung als ich und wenn du dir das vorstellen kannst, du gerne logische Probleme löst und gerne Sachen optimierst und automatisiert könnte das genau dein Ding sein.
Nun noch ein paar Worte zu was einen (guten) Informatiker ausmacht: Vorneweg, den stereotypen Informatiker gibt es nicht, es gibt aber einige Attribute die alle sehr guten Entwickler, die ich die Ehre hatte kennen zu lernen, gemeinsam hatten. Sie waren alle gute Knobler, konnten sich tief in ein Problem reinfuchsen und dieses aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wenn nötig auch über Tage oder Wochen, was natürlich eine gewisse Frusttoleranz voraussetzt. Zudem hat sich keiner von denen mit einem "Weil eben" oder einem "Haben wir schon immer so gemacht" zufrieden gegeben, ständig wurden Sachen hinterfragt.
Hinterfragt wurde nicht nur um ggf. die Dinge besser zu machen, oft einfach auch nur aus Neugierde oder für das eigene Verständnis. Das "Warum" und das "Weshalb" war mindestens genauso wichtig wie das "Wie". Diese Neugierde resultierte dann auch darin, dass sie sich immer selbstständig(!) Neues beigebracht und ihren Horizont erweitert haben, einfach um ihr Verständnis zu vertiefen. Das musst du aber nicht nach der Arbeit machen, viele haben das auch nur während der Arbeitszeit gemacht, ein "Kann ich nicht, hatte ich keine Schulung zu, mach ich nicht" gab es aber nie. Die Handlungsdevise lautet: "Ich kann zwar noch nicht alles, aber ich kann alles lernen.".
Der wichtigste Teil ist jedoch eine gesunde Selbstreflexion, man muss für konstruktive Kritik offen sein und im Team arbeiten können. Dazu gehört auch sich und seine Lösungen stets zu hinterfragen, wer sich darauf versteift, dass er die beste Lösung für ein Problem hat und sich nicht auf eine fachliche Diskussion einlässt ist hier falsch.
Die Quintessenz des Berufs des Softwareentwicklers (ich habe mit den anderen Sparten der IT nicht so viel zu tun) ist Probleme mit Code zu lösen - im Team.
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0x00 hat auf Parser in Ist, der einstieg ins Arbeitsleben mit Systemintegration einfacher als bei Anwendungsentwicklung ?die Gründe, die dich dazu brachten über eine Umschulung zum Fachinformatiker nachzudenken, sind, verzeihe mir, geradezu lächerlich (auch wenn viele - fälschlicherweise - so "denken")
was ist "etwas" mit Computern ? sowas wie "irgendwas mit Medien" (= also nichts konkretes, schlüssiges und SPEZIFISCHES)
warum ? woher weißt du WAS die Fachrichtung Anwendungsentwicklung macht ?
sorry aber das klingt für mich mal wieder nach gebrächlich und kaputt, da mach ich mal Fachinformatiker , was soll schon schief gehen ... das Forum ist voll von solchen Fällen.
und dann das zarte Alter von 44 Jährchen ... ich wünsch dir trotzdem viel Glück !
was ich mich auch frage: kann man damit nicht irgendwo in der Industrie, in einem NICHT-KÖRPERLICHEN Arbeitsplatz unterkommen ? bei irgendeinem Unternehmen als Sachbearbeiter etc ... ?