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Ap1 Note 6
Das ist etwas komplizierter. Du darfst theoretisch in der TAP1 eine 5 haben, sogar eine 6. Du darfst theoretisch in der TAP2 in einem Teil eine 5 haben, aber keine 6. Falls man in der TAP2 zwei 5en oder eine 6 hat, muss man in eine MEP und durch diese entweder die eine 5 oder die 6 ausgleichen. Allerdings gibt es noch die Regel (auf die ich oben angespielt habe), dass insgesamt (wenn man alle Ergebnisse verrechnet, von TAP1 & TAP2) das Endergebnis keine 5 sein darf. Wenn jemand jetzt in der TAP1 eine 6 kassiert (sagen wir mit 0P), werden diese 0P übernommen und dann kann es passieren, dass falls jemand in der TAP2 eine 4- schreibt, das Endergebnis auf 5 kippt. Also ja, theoretisch ist das Ergebnis (in den meisten Fällen) total egal was das Bestehen insgesamt angeht. ABER es gibt Fälle, bei denen es eben nicht egal ist und die habe ich skizziert.
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Ap1 Note 6
Nö, da die TAP1 zur TAP2 dazugehört. Allerdings hättest du einen gewaltigen Nachteil in der TAP2. Die TAP1 zählt 20% der Endnote (also TAP1 + 2 zusammen). Am Ende gibt es eine Reihe von Regeln die erfüllt sein müssen, bevor es den Abschluss gibt. Eine davon ist, dass die Note insgesamt nicht schlechter als 4 sein darf. Wenn du also in der TAP1 eine 6 kassierst und in der TAP2 eine 4-, würde das Gesamtergebnis auf eine 5 kippen und du wärst damit durchgefallen. Ist man durchgefallen, müssen alle Teile wiederholt werden, die unter ausreichend waren (damit auch eine ungenügend in der TAP1).
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Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?
bei Stackoverflow ... damals ... war der Unterschied aber, dass man sich durch verschiedene Antworten kämpfen musste und die Codesnippets teilweise einfach nicht durch reines copy & paste funktioniert haben. Man musste sich also gezwungenermaßen damit außeinandersetzen. Heute, bei LLM kopiert man den Code rüber und wenn eine Fehlermeldung fliegt, lässt man diese auch von dem LLM überprüfen, korrigieren und (wenn Agents aktiv sind) automatisiert alles zusammenbauen. Man abstrahiert die technische Ebene teilweise extrem. Das ist gerade für den beiden Themengebiete Verständnis und Security fatal. Security im Produktivbetrieb, Verständnis für die IHK Prüfung. Man könnte natürlich argumentieren, dass wenn LLM/KI/AI irgendwann so ausgereift wäre, dass diese keine Fehler mehr macht, man auch kein Verständnis mehr bräuchte. Aber alleine die stumpfe Tatsache, dass die Azubis nach 3 Jahren vor einem Blatt Papier sitzen und Code dort niederschreiben müssen führt der Ansatz dazu, dass diese dann auf die Nase fallen. Für die IHK Prüfung finde ich Vibe-Coding sehr problematisch, da es einfach zu sehr dazu verleitet, sich die Frustmomente zu ersparen (die aber sehr lernförderlich sein können) und das Gehirn komplett auszulagern. Der Security Aspekt finde ich später dann noch deutlich kritischer. Ich habe von jedem aktuellen Modell (Gemini 3 Pro, Opus 4.5 usw.) Backendcode bekommen, der heftigste Sicherheitslücken aufwies. Teilweise derart offensichtlich, dass man ziemlich sicher nach einigen Tagen von jedem Skriptkiddie gehackt worden wäre, wenn der Code live geht. Das fängt bei SQLinjection an und geht bis zu XSS. Auch sollte sich der Azubi einer Sache im klaren sein. Wenn man die Grundlagen nicht lernt und 100% Vibe-Coding ohne Background betreibt dann kann das auch jede x-beliebig andere Person. Sich derart ersetzbar/austauschbar zu machen halte ich auch im Hinblick auf Jobsicherheit für nicht die allerbeste Strategie.
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Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?
Genau das ist es und hier liegt der Hund begraben. Wenn ich bspw. KI nutze (im AE) Bereich, dann sehe ich auf einen Blick ob der Code Sicherheitslücken hat oder anderweitig einfach schlecht ist (Verletzung von Designprinzipien usw.). Ein Anfänger hingegen hat davon keine Ahnung und übernimmt den Code 1:1, da er ja evtl. den richtigen Output liefert. In meinen Klassen sehe ich es auch immer häufiger wie von Anfang an LLM Anfragen für alles verwendet wird aber die Grundlagen einfach nicht da sind und das ist tödlich. Vibe Coding schön und gut (ich liebe es mittlerweile auch) aber ich nutze es nur dort, wo ich sehr firm bin.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Jep und genau hier liegt der Hund begraben. Je nachdem wie die Kommune/Stadt/Whatever es ausschreibt kann aus einer E5 plötzlich eine E9 werden oder eben nicht. Wer das nicht im Blick hat landet am Ende in einer E5 und versauert dort bis zum Ende seiner Tage ... Das Problem mit dem ÖD und den E-Stufen wurde ja bereits in dutzenden Threads behandelt. Man stößt einfach dort zu schnell an eine gläserne Decke und dann ist feierabend. Irgendwo findet sich dann plötzlich "der eine" der mit seiner Ausbildung auf einer E12/E13 sitzt aber das ist so selten, dass man nicht dem Irrglauben verfallen sollte, das würde bei einem auch so funktionieren. Zudem sollte man sich auch vor Augen führen, dass E12/E13 sicherlich kein schlechtes Gehalt sind aber auch kein Gehalt, mit dem man Bäume ausreißen kann. Ich bleibe, wie viele meine Kollegen bei der Aussagen ÖD ohne Studium = mäh ÖD mit Masterabschluss = okey bis großartig (je nachdem wie viel Wert einem Sicherheit ist und ob am Ende eine Verbeamtung winkt).
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Das wird zwar oft behauptet aber die Realität sieht dann seltsamerweise ganz anders aus. In der Generation meiner Eltern war es üblich, dass die Frau zuhause blieb (also ergo 0€ Einkommen oder respektive Teilzeit) und der Mann ein Haus abbezahlen konnte. Das heißt, mit einem einzigen relevanten Einkommen war es nicht nur möglich irgendein Haus zu finanzieren, sondern eins mit nennenswertem Grundstück, Keller und Wohnfläche im vgl. zu heutigen Neubaugebieten. Heute ist es in meiner Region noch nichtmal möglich mit 2 vollen Gehältern ein Haus zu finanzieren und wenn doch, überschuldet sich der Durchschnitt für ein kleines Reihenhaus, mit Mini-Garten, ohne Keller und maximal einem Stellplatz. Diesen Effekt hast du im gesamten Westen, daher finde ich die Artikel die behaupten das es früher nicht einfacher war fragwürdig. Mein Nachbar bspw. war angestellter Maler und seine Frau Büroangestellte (Teilzeit). Die haben ein freistehendes, größeres Haus finanziert und bist zur Rente abbezahlt bekommen. Heute würde dasselbe Haus in der Region 700-800k+ kosten. 800k, bei 3% Zinsen und 30 Jahren wäre eine monatliche Belastung von ungefähr 3400€ monatlich (kalt wohlgemerkt). Ein angestellter Maler in meiner Region bekommt netto ca +- 2300 - 2500€. Bürokraft in Teilzeit irgendwas um die 1500+- €. Dann hast du ein Haushaltsnettoeinkommen von round about 4.000€. 4000€ - 3400€ = 600€ übrig. Da ist die Hütte noch nicht geheizt, die Grundsteuer nicht bezahlt, die Autos nicht getankt und das Essen steht auch noch nicht auf dem Tisch. In meiner Rechnung war ich sogar noch optimistisch. Der Kreditzins liegt aktuell eher in der Sphäre 4% und ohne Eigenkapital geht auch nichts mehr. Bei Häusern in solchen Regionen (und wir reden hier nicht von Villen sondern stink normalen Einfamilienhäusern aus der Ära 1980 mit großem Keller und co) brauchst du schon realistisch ein Haushaltsnettoeinkommen von deutlich mehr. Wenn es noch jedes Jahr ein Urlaub sein soll, 2 Autos, etwas in ETFs für die Altersvorsorge würde ich schätzen, dass man sicherlich über 7k Netto haben sollte. Das wären dann 3,5k+ Netto pro Person und damit lägen wir weit über dem Median, zumal dann nichts schief gehen darf wie bspw. Elternzeit oder sonstige Ausfallzeiten. 2 Personen mit jeweils 3,5k aufwärts sind (wir dürfen ja nicht nur die IT betrachten, sondern alle Berufe) schon häufig Akademiker oder Personen mit Leitungsfunktionen und das spiegelt genau das wieder, was ich tagtäglich live sehe. Solche Häuser werden nicht mehr vom Mittelstand gebaut, sondern vom gehobenen Mittelstand oder der Oberschicht.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Ja den Effekt kann man herrlich um Frankfurt herum beobachten. "Früher" war alles ab 30 Minuten Fahrzeit nach Frankfurt die Grenze ab der es deutlich günstiger wurde. Heute sind Menschen bereit für ein Haus deutlich weiter nach Frankfurt zu pendeln. Selbst Ortschaften die 50 Minuten entfernt liegen sind mittlerweile im Einflussbereich. Liegt einfach daran, dass sich in der Großstadt auch ein Gutverdiener kaum noch was leisten kann und bereit ist immer größere Pendelstrecken in Kauf zu nehmen. Ich merke das im Speckgürtel auch deutlich. Früher waren meine Nachbarn oft aus dem Mittelstand, die sich ein relativ großes Haus (200qm+, 800qm Grundstücke) gebaut haben. Heute sieht man diese Familien überhaupt nicht mehr. Wenn hier noch gebaut wird, dann entweder nur durch massives Erbe oder es sind Manager aus der Großstadt. In meiner Nachbarstraße wurden 2 Bestandshäuser (1960-1980er) abgerissen und Flachbauten hingestellt, jeweils mit einem Porsche vor die Tür und das ist eine Entwicklung die äußerst bedenklich ist. In einem Bürgerdialog wurde das Thema dann aufgegriffen und hitzig thematisiert. Die Verdrängungseffekte sind brutal auf dem Markt und selbst Gutverdiener haben in solchen Regionen einfach keine Chance mehr. Es ist aber nicht nur die Immoblinienpreise die in solchen Regionen absurd hoch sind. Auch Handwerkerlöhne, Schwimmbad und co. kosten ein Vermögen im Vgl. zu anderen Regionen. Bei uns kostet das nächstgelegene größere Schwimmbad mit Therme für 2 Erwachsene und 2 Kinder über 50 Euro Eintritt + Parkgebühr (letztere sind ganz schnell bei 10 Euro für wenige Stunden). Kinoplatz, mittlere Reihe über 20 Euro pro Person. Döner über 8. Wer dann "nur" im Median verdient oder noch darunter, hat hier kein schönes, lebenswertes Leben mehr. Edit: Bei dem Schwimmbadbeispiel habe ich die Pommes und so vergessen. Dann ist man mindestens 70 Euro los ... Quelle: Eigene Erfahrung ....
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Ja der Unterschied ist enorm und wirkt dann vor allem nach, wenn man eine Einheitsbezahlung hat (z. B. im ÖD). Vergleiche mal in meiner Region Nordhessen mit Frankfurt. Der ist so gewaltig (aber die Bezahlung identisch), dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Ich habe zwei Kollegen im Freundeskreis, beide selbe A-Gruppe, selbe Erfahrungsstufe. Der eine wohnt im Speckgürtel von Frankfurt und kann sich dort gerade so eine kleine Eigentumswohnung leisten und sonst keine Sprünge machen. Der andere wohnt in Nordhessen in einem großen Haus und fährt 3x im Jahr in Urlaub. Daher ist es schwierig wenn man nur auf die nackten Zahlen schaut ohne die Rahmenbedingungen zu kennen. Ich sag immer, lieber 80k in Nordhessen als 100k in Frankfurt.
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Warum die deutsche IT-Branche irrelevant ist
Der TE scheint nicht an konstruktivem Austausch interessiert. Daher mache ich den Thread hier erstmal zu.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Das weniger tatsächlich this! Paar Dinge habe ich einfach auch lernen müssen und die waren: 1. Auf keinen Fall Gossip Talk in irgendeiner Gruppe sofern man Führungstätigkeiten anstrebt. Das wirkt sehr schnell negativ, unprofessionell und sobald man den Stempel "nicht für Führung geeignet" bekommt, wars das mit der Karriere (zumindest in dem aktuellen Betrieb) 2. Präsenz zeigen, vor allem gegenüber diversen Entscheidern in der Firma. Wer unsichtbar ist wird nicht gesehen. Wer nicht gesehen wird, wird nicht gekannt und wen man nicht kennt, kann man nicht befördern. 3. Ich habe teilweise Leitungsaufgaben übernommen ohne dafür bezahlt zu werden. Damit konnte ich aber unter Beweis stellen, dass ich die den Aufgaben gewachsen bin und als die Gelegenheit kam, dann den eigenen Hut in den Ring geworfen. Es wird für die Vorgesetzten dann irgendwann sogar richtig schwer einen nicht zu befördern wenn man die 3 Punkte berücksichtigt. 4. Professionell auftreten bei Konflikten, egal wie absurd diese sind oder wie sehr man im Recht ist. Ein "mit Idioten umgehen können"-Skill ist für Führungsaufgaben einfach unerlässlich. Keiner möchte einen Chef haben, der Choleriker ist oder sich wegduckt. Daher sollte man vorher schon unter Beweis stellen, dass man Gesprächsführung beherrscht. 5. Kein schlechter Verlierer sein. Wenn jemand anderes befördert wird den Fakt einfach akzeptieren und weiter "grinden". Gute Verlierer strahlen häufiger eine Präsenz aus, die auch wahrgenommen wird. Natürlich gibt es immer die Überflieger oder die mit massivem Vitamin-B, die einfach an einem vorbeiziehen auf der Karriereleiter. Wer dann aber verbittert mit Mitarbeitern in der Runde steht und über die Person läsert (da wären wir wieder bei Punkt 1), verbaut sich schnell alles. Mein Mindset war immer auf "grind-mode" ausgerichtet und das führte immer, egal wo früher oder später zum Erfolg. Sehe ich ähnlich wobei man differenzieren muss. Ja, Stellen mit 100k oder noch mehr sind deutlich seltener als so mancher hier im Forum das versucht glaubhaft zu machen aber ... ... es gibt sie. In meiner Region gibt es eine Firma, die einfach nur noch groteske Gehälter rausballert und dort sind die 100k tatsächlich relativ schnell machbar, auch mit "nur" einem Bachelor und paar Jahren BE und ein wenig Führungstätigkeit (also Teamleiter mit BE). Aber das ist definitiv nicht die Norm. Ich hatte in einem anderen Thread mal geschrieben was die Azubis in meiner Region so nach der Ausbildung bekommen und es ist wirklich wenig. Zwischen 2,5 - 3,5k (brutto, nicht netto) pendelt das fast immer und die Steigerungen sind auch nicht die Welt. 3,5k => 42k/Jahr. Nach einigen Jahren krebsen dann viele irgendwo in der Region 50 - 70k herum. Ich finde relativ realistisch ist hier im Forum die TvÖD - Eingruppierungsumfrage. Der größte Teil befindet sich dort auch zwischen E5 und E11 mit sehr wenigen Ausreißern nach oben aber auch hier ... die gibt es. Meine Stufe bspw. ist dort nicht mal mehr erfasst oder abbildbar, da es mehr ist als E15. Bekommt man das aber als Fachinformatiker? Eher nein. 100k+ Stellen sind selten. 150k+ Stellen sind Einhornstellen. In meinem Bereich bspw. sind von 130 Lehrern nur 7 A15 und ein einziger A16. Diese Verteilung kann man relativ gut auf die Gehälter in der freien Marktwirtschaft übertragen.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Das ist tatsächlich vernachlässigbar. Der Hauptunterschied ist die Pension. Für die Höhe müsstest du realistisch jeden Monat 1000 Euro in Aktien/ETFs stecken und selbst dann wäre noch ein Gap vorhanden. Also realistisch müsste man als angestellter über 150k Brutto verdienen damit er gleich ziehen könnte. Man unterschätzt einfach massiv was im Schuldienst verdient werden kann (das wusste ich zu Beginn meiner Karriere allerdings auch nicht. Meine Lehrer damals haben immer gejammert wie wenig Geld sie hätten und wie viel mehr sie in der Wirtschaft verdienen würden. Aber das ist oft einfach Quatsch). Klar, mit meiner Laufbahn und allem wären auch die 150k in der Wirtschaft machbar aber zu deutlich schlechteren Rahmenbedingungen als im Staatsdienst. in Deutschland? Ja. Wie gesagt kenne ich zwar auch welche ohne Studium, die sehr, sehr gut verdienen aber IT-ler in der Region 150k die mir spontan so in den Kopf kommen haben alle einen Master (von seltenen Sonderfällen mit horrenden Provisionen und co. mal abgesehen. Aber eine Provision für Erfolg würde ich auch nicht in ein Standardgehalt mit einfließen lassen, da es nicht. gesichert ist). Das ist ganz schwierig zu beantworten und hängt von deiner persönlichen Peergroup ab. Wenn deine Freunde alles Fachinformatiker sind, bist du wahrscheinlich mit 3,5k+ Netto schon sehr gut mit dabei. Wenn diene Peergroup aber bspw. nur aus Studiendirektoren besteht, bist du mit 5k Netto der Geringverdiener... Deswegen kann ich die Frage nicht wirklich seriös beantworten. In meinem Freundeskreis sitze ich weit oben was aber auch einfach daran liegt, dass meine Frau ebenfalls eine sehr hohe Besoldung inne hat. Zwei Beamte im hD ganz oben verdienen soviel wie knapp 3 Familien. Wenn man dann noch Miet/Schuldenfrei ist, dann spielt Geld im eigenen Leben eine sehr untergeordnete Rolle und man ist eher darauf aus, dass zu tun was einem Spaß macht. Würde mir der Job keinen Spaß machen, hätte ich ihn nicht angenommen. Das schöne an so Gehältern ist der Punkt, dass man (je nach Bundesland und privater Konstellation) auch die Stelle flexibel reduzieren kann. Selbst mit 50% wäre das Gehalt noch über 3k Netto und das gibt einem unheimlich viele Freiheiten, wenn es mal gesundheitlich nicht mehr so gut gehen sollte. Geld sollte wirklich nicht der primäre Faktor in der Entscheidung sein, eine Stelle anzunehmen. Das ist am Anfang vllt. noch der Fall wenn jeder 100er mehr in der Tasche einen großen Impact hat, aber in der Gehaltsregion in der man später (vllt.) mal unterwegs ist, interessieren einen 100 Euro oder auch 500 Euro einfach nicht mehr. Da geht es um Seelenfrieden, Passion und Sinn.
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Der "Wieviel verdient ihr" - Diskussionsthread
Da ich manchmal Anfragen bekomme bezüglich Gehaltsentwicklung und der Weg vom Fachinformatiker zum Lehrer führe ich das hier mal etwas genauer aus, da ich jetzt (retrospektiv betrachtet), wirklich alle Karrierestufen durch habe. # Der Anfang # Als junger, kleiner Hüpfer die Fachinformatikerausbildung selbst absolviert und danach für unter 20k Brutto und nur 25 Tagen Urlaub angefangen zu arbeiten. Meine Frau (damals noch Freundin) war zu dieser Zeit im Studium und verdiente um die 400€. Wir hatten damals zusammen ein Haushaltsnettoeinkommen von knapp 2000€, 1 Auto. Gegen Monatsende wurde es teilweise so knapp, dass wir nicht wussten wie wir eine Reparatur zahlen sollten. Die Waschmachine damals wurde auf Raten gekauft, daran erinnere ich mich noch. # Der Grind # Angestachelt durch Freunde, die alle mehr verdienten als ich und genervt von der Tatsache, dass StarBucks und co. unbezahlbar waren dann meinen Job gekündigt und angefangen Job-Hopping zu betreiben und währenddessen an der RWTH Aachen zu studieren -> Wechsel zum KIT durch Umzug. Durch die immense Doppeltbelastung lag meine Wochenstundenzahl für einige Jahre zwischen 70 - 90 Std. Urlaubstage habe ich kaum genommen und habe einen härteren Grind hingelegt als so mancher EVE Online Spieler.... Die Freundin mit dem Studium fertig, war zurzeit Referendarin und das Haushaltsnetto lag bei ungefähr 4.500€. Für einen Arbeitgeber bin ich damals pro Tag 2,5 Stunden mit dem Auto gefahren (1,25 Stunden pro Strecke) und hatte dadurch weniger reales Netto aufgrund der Spritkosten/Wartungskosten als mit den schlechter bezahlten Jobs aber ich sah es als "Opportunity". # Auswanderung # Nach dem Studium nach England ausgewandert (bzw. im Master über ein Programm) für einen großen Konzern. Meine Partnerin wurde meine Frau was vor allem am Ehezuschlag lag (ja, wir waren eher rational kühl bei dem Gedanken). Das Haushaltsnetto hatte sich damals knapp verdoppelt auf (in € umgerechnet) 6.000€, was sehr wenig war. Das lag daran, dass meine Frau mit dem deutschen Lehramtsstudium in England nur eine extrem schlecht bezahlte Stelle bekam und der Löwenanteil des Haushaltsnetto durch mich beigesteuert wurde. # Switch in den Schuldienst # Aus familiären Gründen nach DE zurückgekehrt, ein extrem schlecht bezahltes Referendariat hingenommen (diesmal ich) und danach die Karriereleiter hochgekrabbelt. Die Frau ebenfalls. Heute liegt das Haushaltsnetto bei etwas über 10.000€. Würde ich es genauso wieder machen? Nein. Rückblickend wäre es (finanziell gesehen) deutlich sinnvoller gewesen, direkt Lehramt zu studieren und durchziehen. Die Zeit in der Wirtschaft ist zwar erfahrungstechnisch für einen selbst unbezahlbar und man hat schöne Erinnerungen aber was die Karriere angeht, wäre es anders schneller gegangen. Was habe ich für mich gelernt? Egal ob DE oder England... Wer Karriere machen möchte, kommt um ein Masterstudium seltenst herum. Ich habe in meiner Laufbahn zwar auch Personen kennengelernt die ohne Studium sehr gut verdient haben aber ein Studium war immer der Door-Opener (für mich) und man musste sich weniger im Betrieb/Schuldienst beweisen als jemand der mit geringeren (formalen) Qualifikationen eingestellt wurde. Ergänzung und extrem wichtig: Ich hatte die ein oder anderen Konflikte mit Kollegen/Vorgesetzten am Anfang meiner Karriere und wunderte mich damals, wie andere (fachlich deutlich schlechtere Personen), rechts an mir vorbeigezogen sind. Daher ein Rat: ein Mr. Charming (nicht schleimen, aber sympathisch und fröhlich sein) boostet die eigene Karriere 10x schneller als jeder fachliche Skill. Als ich das begriffen habe, Dinge nicht mehr so ernst gesehen habe und anfing freundlich und aufgeschlossen auf andere zuzugehen, ging es mit der Überholspur plötzlich nicht nur schneller, sondern raketenartig schneller. Auch muss man lernen, dass manchmal in einem Beförderungsverfahren andere gewinnen, die vllt älter sind, die besseren Connections haben, das "passendere" Geschlecht oder Mitglied im Personalrat sind. Hier muss man einfach sein Ego runterschlucken, gratulieren und weiterkämpfen. Verbittertes Verlieren schadet einem in seiner Karriere deutlich mehr als einfach "weiter-zu-grinden".
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Wie viel verdient ihr?
Jetzt ist doch das passiert, was vor 1,5 Jahren von mir noch ausgeschlossen wurde .... Minimalangaben: Wohnort/Dienstort: Hessen letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): Master Berufserfahrung: über 10j im Staatsdienst, davor viele Jahre in div. Wirtschaftsunternehmen Arbeitsort: Berufsschule Tarif: A16 (komm.) Branche der Firma: Bildung Arbeitsstunden pro Woche laut Vertrag: 24,5Std (aufgeteilt in 3/4 Leitung, 1/4 Unterricht) Arbeitsstunden pro Woche real: zwischen 30 - 50 (je nach Monat) Gesamtjahresbrutto: ca 115k. Wegen der nicht zu zahlenden Sozialversicherungen sind das bei Steuerklasse 4 ca 6500€ netto. Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: Schulferien 🤯, wobei im Wechsel immer jemand aus der Leitung vor Ort ist. Sonder- / Sozialleistungen: Pension, Unkündbarkeit, Landesbeihilfe (also lediglich 50% über die PKV zu versichern), Ehezuschlag/Kinderzuschlag und noch ein paar andere Benefits. Verantwortung: Leitung Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Zu 1/4 der Zeit noch mit Herzblut bei den Fachinformatikern unterwegs, ansonsten viel Organisation, Leitung, Repräsentation (eben der Mensch der an der Front steht, lächelt und winkt). Damit ist aber nun wirklich das absolute Ende der Karriere erreicht. Die einzige Steigerungsmöglichkeit wäre ein Switch in eine übergeordnete Behörde (B-Besoldung), was aber mit dem Verlust der Schulferien, der Freiheit und allem einhergehen würde. Daher kommt das für mich definitiv nicht in Frage :). Im Off-Topic Thread verweise ich auf meinen Eintrag hier und führe meinen Weg etwas genauer aus, für den/die ein oder andere, die sich dafür interessiert.
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Der Kuriose Fall der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld (Winter 2025 Teil 2 AP2 FIAE)
Ein Widerspruch steht jedem zu allerdings sollte man beachten, dass eine IHK Gebühren dafür erhebt und die können mehrere hundert Euro hoch sein. Ich glaube in meiner gesamten Laufbahn als Prüfer, der auch bei sehr, sehr vielen Widersprüchen dabei war, wurden vielleicht 1-2 entsprochen, der Rest abgelehnt. Sofern der Prüfungsausschuss keinen offensichtlichen formalen Fehler begangen hat, ist so ein Widerspruchsverfahren aussichtslos. Das bestätigen auch etliche Gerichtsurteile. Der PA hat einen sehr großen, gefühlt unendlichen Ermessensspielraum und da der Ausschuss paritätisch besetzt ist, mit Personen aus unterschiedlichen Feldern wird, kann gegen deren Entscheidung rechtlich nur mit Erfolg vorgegangen werden, wenn eben Formfehler vorliegen. Ein "die haben zu hart bewertet" bringt nichts. Die müssen sich noch nicht einmal an den Lösungsvorschlag der IHK halten (denn es ist eben nur ein Lösungsvorschlag für einen unabhängig agierenden Ausschuss). Ich würde an eurer Stelle in die MEP gehen und gucken, dass man durch diese noch besteht.
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Der Kuriose Fall der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld (Winter 2025 Teil 2 AP2 FIAE)
Es ist oftmals so, dass der Einsichtstermin erst nach den mündlichen Prüfungen gelegt wird, damit man den gesamten Abwasch mit weniger Terminen stemmen kann. Ist also nicht sonderlich ungewöhnlich. Das bei euch fast alle eine 6 kassiert haben, liegt nicht an der IHK sondern bestätigt (leider) mal wieder das Stigmata "Umschüler". In meiner Region liegt die Durchfallquote für Umschüler je nach Jahrgang bei immer mindestens 50%, teilweise noch deutlich höher. Es liegen fachlich betrachtet Welten zwischen den regulären Azubis und den Umschülern. Natürlich gibt es auch mal einen richtig guten Umschüler und es gibt auch richtig schlechte Azubis aber insgesamt betrachtet ist der Unterschied wirklich brutal. Widersprüche gegen Ergebnisse haben in den allermeisten Fällen keinen Aussicht auf Erfolg.
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Mein Bewerbungsgespräch
Offiziell ja, in der Praxis immer seltener. Die allermeisten Betriebe in meiner Region nehmen nur noch Azubis wenn diese Vorkenntisse haben und im AE Bereich teilweise schon absurd hohe Vorkenntnisse. Ich hatte gerade kurz vor Ferienstart ein Krisengespräch mit eine Azubi aus dem 1 Lehrjahr, dem vorgeworfen wird er könnte nicht für Kundenprojekte eingesetzt werden im vgl. zu seinen beiden Vorgängern (die beiden Vorgänger hatten bereits jeweils jahrelange Erfahrung aus dem Privatbereich oder abgebrochenem Studium). Der Juniormarkt ist kaputt, die Unternehmen zögerlicher auch mit der Anzahl der Ausbildungsstellen und sobald sich die Ausbildungssituation verschärft konkurrieren plötzlich einige Azubis mehr auf eine Stelle als vorher. Dann nimmt ein Unternehmen gerne welche, die A: was können und B: durch diese Kenntnisse zeigen, dass sie wirklich Interesse haben und dadurch die Chance sinkt das man umsonst Ausbildungsressourcen verschwendet. Bei den Azubis die in der Probezeit aus meinen Klassen fliegen würde ich schätzen das über 90% die sind, die ohne Vorkenntnisse genommen wurden und dann feststellen das der Job oder die Tätigkeiten doch nicht das ist was man sich vorgestellt haben. Die wenigen, die die Probezeit mit Vorkenntnissen nicht bestehen sind die Probleme eher privater Natur oder krankheitsbedingt. Die Unternehmen merken das auch und versuchen (nicht alle, aber einige) die Risiken eben zu minimieren. Ich hatte damals meine Ausbildung bei meinem damaligen Arbeitgeber auch nur wegen massiver Vorkenntnisse bekommen (größere LAN-Parties technisch betreut, kleinere Programme geschrieben usw.). Gerade in der Anwendungsentwicklung würde ich persönlich auch erwarten, dass der Bewerber schon "irgendwas" mal in die Richtung versucht hat. Wenn jemand mir erzählt, dass er noch keine einzige Zeile Code geschrieben hat und mir dann versucht zu erzählen, dass das sein Traumjob ist, wäre ich maximal stutzig.
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Teil der Projektpräsentation von KI sprechen lassen – erlaubt / sinnvoll?
Zur Bewertung von KI kann ich aus Schulsicht/Aufsichtssicht das etwas ausführen: Wir müssen/dürfen nur nur Eigenleistung bewerten, keine KI generierte Leistung (das ist im Prüfungsrecht auch mehrfach gerichtlich festgehalten worden). Das würde ansonsten auch ganz andere Problematiken aufwerfen. Dann hätten Personen mit Geld und Zugang zu besseren KI-Modellen Vorteile gegenüber Menschen ohne entsprechende finanzielle Mittel. Aus dem Gesichtspunkt heraus wäre es schon unzulässig in Bezug auf eine standardisierte Prüfung und Diskriminierungsgrundsätzen. Es ist in der Schule sogar bereits rechtlich höchst problematisch, wenn ich Schüler eine Klassenarbeit auf ihren privaten Endgerät tippen lasse und das als zwingend voraussetze. Auf 16 Zoll arbeite ich schneller mit 2 Fenstern parallel als auf 10,1 Zoll. Das heißt, der Schüler mit dem 10 Zoll Gerät ist benachteiligt. Jetzt ist aber die Welt im Umbruch und allen Prüfern ist bewusst, dass KI überall Einzug gehalten hat. Daher versucht scheinbar die IHK Berlin mit dem Leitfaden einen Mittelweg zu gehen in dem sinnemäß sagt "KI ja, aber nicht too much". In der Praxis kann dann niemand die Prozentzahl genau ermitteln, daher finde ich die Formulierung unglücklich. Wir in unserem Ausschüssen sind an dem Punkt, dass wir KI erlauben, der Quellcode aber eindeutig kenntlich gemacht werden muss. Problematisch wird es aber dann, wenn 100% des gesamten Codes automatisiert erzeugt wurden. Jetzt könnte man die Eigenleistung auf die Erstellung der prompts lenken aber auch hier gibt es dann neue Probleme. Alles in allem eine schwierige Situation. Ich gehe davon aus, dass die PO geändert werden wird und die Gewichtung mittelfristig viel stärker auf das Fachgespräch und die schriftlichen Prüfungen abzielt. Die Doku war schon immer anfällig für Betrug aber mithilfe von KI wird der Punkt fast schon obsolet.
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Ist mein IHK-Abschlussprojekt technisch tief genug (FIAE)
Genau diese Art von Wortfetzen sind es, die einen Thread dann überkochen lassen. Daher bitte ich darum, dass in Zukunft zu unterlassen. Menschen die hier im Forum unterwegs sind um anderen zu helfen wollen normalerweise keine KI generierten Posts lesen müssen und reagieren dann entsprechend genervt. Ob und wann solche Reaktionen dann nachvollziehbar sind, steht auf einem anderen Blatt. Kann als Projekt funktionieren, wenn die dahinter liegende Zuweisungslogik entsprechend aufgebaut ist. Du solltest in der Dokumentation dann kenntlich machen, worin die Komplexität und Problematik bestand, die 80Std rechtfertigen. Gerade im Zeitalter von KI können so manche Projekt auch ein simpler prompt sein und wenn der PA im Glauben ist, es sei auch nur ein Prompt gewesen hat man häufig ein Problem... Aktuell ist es der größte Umbruch in den Fachinformatikerprüfungen seit 20 Jahren und KI vereinfacht teilweise die Arbeit derart enorm, dass es die Nachvollziehbarkeit des PAs erschwert. Es geht auch nicht nur um den Punkt Betrug durch KI sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass frühere 80Std Projekte teilweise heute durch KI in einem Bruchteil der Zeit umgesetzt werden können. Das führt dann zu ganz skurrilen Situationen. Menschen die keine KI einsetzen, bekommen dann plötzlich Projekte abgelehnt die vor paar Jahren ohne Probleme durchgegangen wären was wiederum einen immer mehr dazu zwingt, exzessiv KI einzusetzen um zukünftige Projekte genehmigungsfähig zu bekommen. Das ist eine ähnlich (negative) Entwicklung wie die Sache mit den 40Std/80Std bzw. der geringeren Stundenzahl früher. Der allererste FI Jahrgang gab noch Dokumentationen ab, bei denen man auch gesehen hat das nur 3-4 Stunden in die Erstellung geflossen sind. Da es aber schwer nachweisbar ist fingen die ersten an einfach 10Std+ in die Dokumentation zu investieren, um damit einen Vorteil zu erarbeiten und das hat sich über die Jahre derart hochgeschaukelt das ich in den letzten Jahren Dokus gesehen habe, in der definitiv weit über 20-30Std in die Erstellung investiert wurde. Ich denke durch KI wird es in eine ähnliche Richtung gehen, nur viel schneller und extremer. Vielleicht sehen wir dann in ein paar Jahren eine Änderung der PO, dass mündliche Prüfungen einen höheren Stellenwert bekommen als aktuell.
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N8N Workflow im Abschlussprojekt (FIAN)
Ich würde es höchstwahrscheinlich ablehnen aus verschiedensten Gründen. Punkt 1: Ich hab jahrelange Erfahrung mit Zapier (sehr ähnlich zu n8n) und zu beiden existieren mittlerweile dutzende Templates mit denen du selbst komplizierte Workflows in sehr kurzer Zeit abbilden kannst. Daher ist es schwierig zu rechtfertigen wofür du 80Std aufbringst, wenn der Hauptteil (Implementierung) aus ein paar Klicks bestehen. Punkt 2: Die technische Komplexität der Umsetzung kann so flach werden, dass es nachteilig für den Prüfling wäre (API Keys einfügen ist nicht technisch komplex). Punkt 3: Ich schätze einfach mal ins Blaue das 90%+ der Lehrer n8n nicht kennen und dasselbe gilt sehr wahrscheinlich auch für so einige ältere Arbeitgeber/Arbeitnehmer. Für ein PA unbekanntes Softwareprodukt einzusetzen und das gesamte Projekt quasi darauf auszurichten hat das große Risiko, dass der PA sich eben damit nicht auskennt und dann nur irgendwelche Fragen im Fachgespräch stellt die damit nichts zu tun haben oder aber sie googeln n8n und kommen dann zum Schluss, dass die angegebenen Zeiten vollkommen unrealistisch sind und rupfen einen dann punkttechnisch. Punkt 4: Man kann in Zapier/n8n auch richtig eskalieren fachlich aber das einem PA in einem Antrag klar zu machen ist häufig schwierig. PAs neigen dazu Anträge abzulehnen wenn sie befürchten, es könnte ein "lowbob" Projekt werden und gerade bei N8N müsste man deutlich herausstellen wo die Komplexität im eigenen Projekt begründet liegt. N8N, Zapier und Produkte wie PowerAutomate sind alle super interessant und mächtig aber für eine IHK-Prüfung sehe ich deutlich mehr Nachteile als Vorteile. Es bedeutet aber nicht, dass es nicht genehmigungsfähig ist oder man mit solchen Produkten keine 100P bekommen kann. Doch kann man, die Chance auf unnötige Nachteile/Probleme wären mir persönlich damit aber deutlich zu hoch.
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Vorbereitung Bewerbungsphase zur Ausbildung FiSI / Duales Studium / Online Studium
Offiziell braucht man gar keine Vorkenntnisse für einen Ausbildungsplatz. Inoffiziell kommt es sehr auf die Region und die Konkurrenz auf den Markt an. Allerdings kann das auch bei schlechten Firmen nach hinten losgehen, wenn man bspw. als toller Programmierer in die Ausbildung startet und dann vom Unternehmen nicht mehr ausgebildet, sondern nur noch unter Mindestlohn ausgebeutet wird für irgendwelche Kundenprojekte. Optimal wird sein, wenn die Firma sieht, dass man Lust auf den Bereich hat und durch das Interesse sich vllt. schon 1-2 Sachen mal angesehen hat. Keiner erwartet, dass man Full-Stack-Projekte durchführen kann oder Netzwerke einrichten oder ein Pro darin ist, Linuxserver zu administrieren. Um Unternehmen die ausschließlich solche Personen als Azubis einstellen wollen, würde ich ohnehin einen Bogen machen ... Für das Fernstudium hingegen gilt, das man wirklich absolut gar nichts vorher können muss (IT). Mathematikinhalte aus der Schulzeit sollten allerdings sitzen, sonst wird es richtig arbeitsintensiv.
- Welches Gerät für die Berufsschule?
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Arbeiten mit Meta-Quest/VR
Sehe das auch als problematisch an. Die Quest 3 und co. sind für die Augen einfach zu anstrengend mit der Zeit und die Apple Vision Pro ist zu schwer und strengt die Augen auch an. Letzteres ist einfach so ein Gadget bei dem man ein "WOW" Effekt hat, wenn man das erste Mal einen Film darüber schaut aber spätestens wenn man versucht produktiv damit zu arbeiten hatte ich zumindest das Problem, dass bspw. in Excelsheets die Linien meine Augen sehr beanspruchen und ich froh war sie abzusetzen. Das Phänomen trat auch bei Kollegen auf, die sich die Brille ausgeliehen haben. Film gucken = Mega Produktiv arbeiten = eher nicht so ... Bei der neuen mit M5 und dem neuen Kopfband soll es etwas angenehmer sein aber selbst dann ist das Gewicht einfach zu hoch für stundenlange Sessions. Sollten die Hersteller es hinbekommen das Gewicht auf die Hälfte zu reduzieren, mehr Anwendungen bereitzustellen und co. wird sich das vllt ändern. Aber stand heute gibt es nichtmal nativ Netflix oder YouTube für die Vision Pro....
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Remote/Workation außerhalb EU
Amen. Genau das ist der Punkt, warum es nach aller Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren wird. Habe ich tatsächlich und das ging aber über ein internationales Team mit Außenstandort und nicht als einzelner digitaler Nomade. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, dass du ein deutsches Unternehmen findest welche ein Auslandsstandort besitzt und dich darüber dorthin schickt. Dann ist aber meist nichts mit 100% am Strand liegen remote. Außerdem wirst du dann feststellen, dass es selbst in DE-Unternehmen je nach Struktur für den Außenstandort dann die Regeln des jeweiligen Ziellandes gelten. Das heißt z. B. in den USA 7-14 Tage Urlaub, nicht 30 Tage. Keine/Kaum Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und ganz andere Kündigungsstrukturen. Für China mit 996 oder Japan gilt dasselbe, nur wesentlich restriktiver und krasser. Jeder Deutsche, der den Luxus von Arbeitnehmerrechten hier genossen hat, wird im Strahl **** wenn er in dortige Strukturen eingebettet wird. Es gibt auch Firmen, bei denen du alle DE-Benefits behältst und im Ausland arbeitest aber auch die haben teilweise Voraussetzungen, die nicht unerheblich sind. Es muss für das Unternehmen ja einen sehr gewichtigen Grund geben, den Aufwand (gerade für dich) zu betreiben. Ein guter Freund von mir arbeitet für eine Automobilzulieferer in Japan und die Voraussetzung hierfür war, dass er N1 Level in japanisch vorweisen kann. Japanisch und Mandarin auf N1 oder respektive C1 zu bekommen ist ein gigantischer Arbeitsaufwand der in keinem Verhältnis (Einkommen <-> Zeit) mehr steht. Selbst mit Fleiß (sehr, sehr viel Fleiß) und Talent vergehen Jahre um Mandarin halbwegs auf die Kette zu bekommen (vor allem da es eine tonale Sprache ist). Japanisch mag zwar von der Aussprache leichter sein (vom Pitch abgesehen) aber die Grammatik ist hammerhart und paar tausend Kanji auswendig zu lernen damit man im Alltag gut klar kommt, dafür brauchen selbst Japaner viele Jahre und haben tagtäglich Berührungspunkte. Südamerika ist um Welten einfacher reinzukommen (sowohl Einreise, als auch die Sprache). Spanisch auf einem passablen Niveau zu lernen dauert nicht lange und die Auswahl der Länder in die du dann reisen könntest, ist enorm viel höher als mit Koreanisch, Japanisch oder Mandarin. Außerdem hättest du in Lateinamerika noch den großen Vorteil, dass falls du ein Unternehmen findest, die dich nach DE-Maßstäben bezahlt, du in Ländern wie Kolumbien verdammt gut leben könntest. Ich durfte damals während der Universität und danach eine ganze Zeit im Ausland verbringen (England, Asien) und ich kann dir nur empfehlen, dass wenn du wirklich Richtung Asien schielst, dann beschäftig dich lieber mal mit der Kultur des Ziellandes und geb dir mindestens jeden Tag 3-4 Stunden die Sprache mit Sprachlehrern und bei vermutlich 99% ist dann die Luft schnell raus, da zwischen Animes gerne gucken und dort leben doch ein nicht zu verachtender Unterschied besteht. Hier im Forum gibt es auch einen Teilnehmer, der in Japan lebt @Sullidor . Den kannst du sicherlich direkt fragen wie er es gemacht hat. Für China kannst du mir auch gerne eine PM schreiben.
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Firmenrichtlinien ändern sich andauernd, Code soll angepasst werden
Kommt halt darauf an warum diese Änderungen erzwungen werden. Sollte es sein, um verschiedene Codebasen einheitlich zu bekommen finde ich das ganze durchaus sinnvoll oder wenn man einen allgemeinen Standard einhalten möchte. Wird es aber hingegen erzwungen weil irgendeiner aus der Führung zu viel Freizeit hat ist es halt eine ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme). Im Endeffekt hat es dich aber auch nicht zu interessieren. Du bekommst dein Geld für Leistung und wenn der AG möchte, dass du deine wertvolle Arbeitskraft verwendest um Variablen umzubenennen sei es drumm. Es ist ja nicht dein Geld und sollte die Arbeit dadurch langfristig eintönig werden kann man entweder das Gespräch suchen und falls das nicht wirkt eben den AG wechseln. Vllt. habe ich als beamter aber auch ein zu dickes Fell was unsinniger, bürokratischer Mist angeht. Würde ich mich über jede ABM, Verordnungspunkt usw. aufregen den ich als unnötig empfinde, hätte ich schon mindestens 3x Herzinfarkte erlitten.
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Mitarbeitergespräch - Objektive Meinung
Ich kann dir aus langjähriger Erfahrung in diversen Unternehmen sagen, dass bei (internen) Beförderungen zu einem ganz gewaltigen Teil "gemenschelt" wird. Jemand, der sich nur ins HO zurückzieht, nie gesehen wird, kaum/keine Gespräche führt ist dann ganz oft raus aus der Beförderungsschiene (in meinem jetzigen Umfeld sogar zu 100%). Umgekehrt habe ich es schon häufig erlebt das Menschen Gehaltserhöhungen bekamen und/oder befördert wurden, die zwar fachlich wenig Ahnung hatten, aber mit der Führungsetage und Basis ein gutes Verhältnis hatten. Vor vielen Jahren hatte ich mal eine ähnliche Situation, als ich eine Beförderung wollte und der Meinung war diese verdient zu haben (fachlich top, aber unsichtbar). Die Beförderung ging dann an einen Bewerber der fachlich weniger konnte, aber deutlich sichtbarer war. Solche Erfahrungen muss man machen, daraus entsprechende Schlüsse ziehen und sich entweder anpassen für die Beförderung/Gehaltserhöhung oder es innerlich abschreiben. Alternativ leichter funktioniert natürlich das Hopping von Unternehmen zu Unternehmen und dadurch sein Gehalt nach oben schrauben aber intern die Karriereleiter nach oben zu klettern ist wie gesagt deutlich schwieriger, wenn niemand einen kennt oder (noch schlimmer) Personen die Person nicht mögen oder für seltsam halten. Als Führungskraft interessiert mich das aber nicht... Das ist eine gute Entscheidung Brauchst du nicht, sofern es nicht Richtung Führungskraft gehen soll. Ehrlich: Um paar k€ mehr zu verdienen, reicht Sichtbarkeit im Team/Unternehmen/Subteams völlig aus. Da braucht es keine großartigen Social-Skills. Das wird eher wichtig, wenn du Abteilungen leitest und dann evtl. regelmäßig schwierige Bespräche führen darfst in denen es auch hitzig zugehen kann. (Gehaltserhöhungen die abgelehnt werden, Abmahnungen die ausgesprochen werden, Kündigungen von Mitarbeitern und co.). Nett sein, präsent sein, sich connecten (nicht nur mit der Führung, das wirkt immer etwas schleimig), sondern mit allen und dann läuft die Kiste normalerweise. (Das ist wie gesagt einfacher geschrieben als umgesetzt, vor allem für introvertierte Personen. Ich musste das auch über Jahre auf die harte Tour lernen... :) ).