Reputationsaktivität
-
Danke für den zugespielten Ball @hellerKopf !
Nun ist Sachsen auch sehr groß und die Kluft zwischen oberem und unterem Bereich nicht soo klein.
Da du fragst, scheint es dir wenig zu erscheinen bzw. du denkst, daß du mehr verdienen würdest. Ich würde empfehlen, das Angebot in jedem Fall anzunehmen. Das gibt dir eine Übernahme (sieht gut aus im Lebenslauf) und Berufserfahrung. Niemand hindert dich daran, dich aus dem Angestelltenverhältnis zu bewerben und zuzuschlagen, wenn du ein besseres Angebot bekommst. Ich hab in letzter Zeit viele gesehen, die gesagt haben: "Ich verdiene mehr, der Chef/Betrieb/... ist eh Mist ich will nicht" und stand dann "dumm da", weil er eben auch nix anderes gefunden hat.
Nimm das Angebot an und sieh dich einfach nebenbei um!
LG der Venom
-
Vielen Dank für die Antworten. In einem weiteren Gespräch hatte ich bereits eine persönliche Wunschvorstellung genannt. Diese wird nun intern weitergegeben und es wird geprüft, ob sich daran noch etwas ändern lässt.
Sollte sich daran nichts ändern und die 2.900 feststehen, werde ich das Angebot trotzdem annehmen, um erst einmal etwas Sicheres zu haben. Nach etwa einem Jahr möchte ich dann schauen, wie sich die Situation entwickelt. Mir ist es wichtig, zunächst eine feste Stelle zu haben, statt dauerhaft weiterzusuchen.
-
@Schliepi Ich liebe Deine Antwort. Denn sie enthält sehr viel Wahrheit, driftet aber trotzdem am vorligenden Sachverhalt vorbei, der eben die Realität ist. Ich versuche es zu erklären.
Das erste, was mir auffällt, ist Deine Aussage:
Ja, denkt man. Habe ich auch, bevor ich den Job im BBW angenommen habe. Jedoch, wo Schatten ist, ist auch Licht. Sprichwort mal kurz umgedreht, weil es passt. Was bedeutet das?
ADHSler sind in der Regel sehr kreativ. Sie bringen neue Sichtweisen, wo 0815 Menschen nix neues mehr einfällt oder nicht genug, wenn man so will. Das ist sehr wertvoll.
Mit
hast Du recht. Es ist jedoch so, das Menschen, die nicht in unserem gesellschaftlichen Modell laufen, in diesem Modell nicht selbstständig funktionieren können. Also, es ist etwas schräg. Wären wir alle ADHSler, wäre die Welt für uns alle normal. So ist es aber nicht. ADHSler bilden eine Minderheit. Wie es so ist mit Minderheiten, blöd, sie gehören nicht wirklich dazu. Da kommen wir zu einer weiteren Lebensrealität. Diese Menschen sind je nach Lebenskontext, mehreitlich Außenseiter.
Direkt auf Deine Aussage bezogen:
Meine TN (Teilnehmerinen und Teilnehmer) sind grade dabei Bewerbungen für einen Paraktikumsplatz zu schreiben. Das Paraktikumsplätze außerhalb eines Schülerpraktikums schwer zu bekommen sind wissen wir alle. Das habe ich auch meinen TN auch gesagt. Das ist die Stelle, an der ich froh bin berichten zu können, ich bin nicht allein für Mannschaft verantwortlich.
Es gibt ein Reha-Team. Das besteht für die TN aus dem Ausbilder, dem Bildungsbegleiter, dem Sozialpädagogen, der Psychologin und der Berufsschullehrerin. Direkt bezogen auf meine Gruppe. Für die Bewerbungen habe ich den Sozialpädagogene mit im Boot. Als Ausbilder gebe ich die Zeit vor, in der die Bewerbungen raus gehen sollen. Der Sozialpädagoge sorgt dafür, dass die Bewerbungen richtig aussehen. Also Anschreiben und Lebenslauf "funktionieren".
Die Dokumente müssen die TN natürlich eigenverantwortlich erstellen. Aber mit dem Sozialarbeiter oder ggf auch mir als Ausbilder, gibt es immer nich andere Menschen die da drauf schauen. Das klappet halt nicht komplett in Eigenverantwortung. Das Ding ist, hier gibt es ein Sytem, in dem das so funktioniert. Aber ich kann nur jeder Bewerberin und jedem Bewerber raten, alsst jemanden drauf schauen.
Quintessenz:
Wir laufen ziemlich parrallel. Aber es gibt Abweichungen, die komisch auf die Mehrheit wirken.
Zusatz aus meiner realen Erfahung:
Bevor ich die Anstellung in dem BBW bekommen habe, habe ich dort mein Umschulungs-Praktikum absolviert. Ich habe zu den TN sehr direkt einen Draht gehabt. Ich mag Menschen und es ist mir erstmal völlig egal wo sie herkommen und wer sie sind. Offenes Kennelernen.
Es gab eine TN, die mir sagte, sie sei ADHSlerin. Sie bekomme die höchste Dosis an Mdikamentierung, die man nach aktuellem Wissen verabreicht. Wir unterhielten uns und sie stand immer wieder auf, rannte rum, Ich dachte erst, sie hat ein bestimmtes Ziel. Hatte sie aber nicht. Ich habe ziemlich schnell verstanden, die muss einfach nur Energier loswerden. Sie hat sich dann auch immer wieder neben mich hingesetzt.
Sie hat mir mal eben ihr komplettes Leben erzählt. Also viel davon jedenfalls. Habe ich auch erst hinterher erfahren, das ist ADHS-typisch.
Diese TN hat dann bei einem Treffen ihre Medikamente eingenommen. Sie sagte, in 20 Munuten setzt die Wirkung ein. Ich fragte, wie sich das anfühlt. Sie sagte, statt 1 Mio. Blitze, sind dann nur noch 100.000 gleichzeitig in ihrem Gehirn vorhanden. Dann lachte sie trocken.
ADHSler sprechen oft von Blitzen im Gehirn, die gleichzeitig auftreten. Das hat etwas mit den Reizfiltern zu tun. Auf uns alle prasseln Reize ein. Das sind die Wahrnehmungen über unsere Sinne. Wir 0815 Menschen haben Filter, die alles unwichtige wegfiltern. Bei ADHSlern fehlt diese Filterung. Deshalb sind Menschen mit ADHS dauerüberlastet.
Dabei belasse ich es jetzt und hoffe zur Aufklärung beigetragen zu haben.
-
Koboldin hat eine Reaktion von hackbert301009 in Chancen für Ausbildung zum FISY verbessernIch weiß jetzt nicht, aus welchem Bundesland ihr kommt. Berufsbildungswerke bieten spezialisierte Ausbildungen für junge Menschen mit Beeinträchtigungen an - mit regulärem Abschluss. Da gibt es sicher auch Angebote in eurer Nähe: http://bagbbw.de
-
Koboldin hat eine Reaktion von ZwennL in Chancen für Ausbildung zum FISY verbessernIch weiß jetzt nicht, aus welchem Bundesland ihr kommt. Berufsbildungswerke bieten spezialisierte Ausbildungen für junge Menschen mit Beeinträchtigungen an - mit regulärem Abschluss. Da gibt es sicher auch Angebote in eurer Nähe: http://bagbbw.de
-
Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber meine Vermutung wäre, dass er so lange mit den Sachen scheitern wird, bis er lernt, sich selbst und alleine um seine Probleme und seine Zukunft zu kümmern. Ich verstehe total, dass man als Elternteil dort helfen will, aber das könnte tatsächlich auch Teil des Problems anstelle der Lösung sein. Dies bitte nur als Denkanstoß verstehen.
-
Koboldin hat auf 0x00 in Informatikstudium unnötig?Nur weil du es nicht gebraucht hast, heißt das noch lange nicht, dass es keine Leute gibt die das brauchen. Der Bachelor soll eine breite Grundausbildung darstellen, und die Themen sind durchaus für einige Felder relevant. Natürlich brauchst du nie alles, aber für jeden Teilbereich gibt es Leute, die das brauchen:
Low-Level Architekturen (Neumann, Harvard, irgendwelche Mischformen, ...) sind durchaus relevant, wenn man Low-Level Performance Tuning betreiben möchte, z.B. bei Cache-Optimierung
Die verschiedenen TCP Arten, Header, MTU-Größe und so weiter ist alles relevant, wenn man Netzwerktechnik macht
Turingmaschinen sind relevant für Theorem Prover und Formale Verifikation, was gerade in Zeiten von AI ja wieder interessanter wird
Kontextfreie (und seltener Kontextsensitive) Grammatiken sind relevant für den Compilerbau
Analysis brauchst du für Numerische Simulation
Lineare Algebra und Stochastik brauchst du für Statistisches Lernen
und und und
Mit dem Argument "brauche ich nicht" kann man auch Großteile des Schulstoffes wie z.B. Kurvendiskussion oder Stochastik abschaffen. Nur weil du das nicht braucht, heißt das noch lange nicht, dass dein Kumpel neben dir, der Ingenieur werden will, das nicht braucht.
Der Fachinformatiker hingegen behandelt wirklich nur das Allernötigste, das wirklich JEDER braucht. Wenn du dein Studium verwendest um hinterher Sysadmin oder Webdev zu werden... selber Schuld.
-
Koboldin hat auf hellerKopf in Umschulung Fachinformatiker fertig – nur Absagen, nicht mal Gespräche.Viele Bewerbungen scheitern, weil sie nur schreiben:
Kenntnisse in Netzwerken
Kenntnisse in Windows
Kenntnisse in IT-Sicherheit
Besser sind konkrete Tätigkeiten.
Einladungstrigger:
• Einrichtung neuer Mitarbeiterarbeitsplätze
• Installation und Konfiguration von Windows-Clients
• Benutzerverwaltung im Active Directory
• Bearbeitung von Support-Tickets
• Analyse einfacher Netzwerkprobleme
Das signalisiert: „Der hat praktisch gearbeitet.“
Ein Homelab überzeugt nur, wenn es realistisch und konkret beschrieben wird.
Schwach:
Privates Homelab
Interesse an IT
Stark:
Privates Homelab mit
• Windows Server Domain mit Active Directory
• Benutzerverwaltung und Gruppenrichtlinien
• Virtualisierung mit Proxmox
• Netzwerksegmentierung mit VLAN
• Helpdesk-System mit Zammad
• Monitoring mit Zabbix
Das kann tatsächlich Interviews auslösen, besonders bei kleinen IT-Dienstleistern.
Aber Achtung:
Alles, was du da behaupten kannst, musst du im Gespräch auch beweisen können!
-
Gerade bei Frauen passiert das meiner Erfahrung nach öfters, dass Kompetenzen erstmal abgesprochen werden, bis man sich „beweist“, anstatt standardmäßig erstmal als kompetent zu gelten. Tbh würde ich den Azubi dann erstmal nicht mehr mitnehmen. Jemanden anderen auszubilden sollte dir ja nicht schaden.
-
Koboldin hat auf VenomVelvet in DatenbankmodelleWie wäre es denn anders herum? Du erstellst deine Präsentation, stellst die im Forum vor und fragst dann nach Hinweisen, was du verbessern könntest?
-
Ich verstehe Deinen Frust über die Zeit als Nicht-Muttersprachler, das ist ein Punkt, über den man nachdenken kann, es wird Dich aber nicht retten.
Nun zu der Antwort Deiner Frage.
Die Ausbildung, die Du gemacht hast ist im Grunde genommen eine kaufmännische Ausbildung mit IT-Bezug, denn dort genau ist dieses Berufsbild angesiedelt. Zu der kaufmännischen Ausbildung gehört es auch, ein Verständnis für Werte, Kosten und Projekte zu haben. Was Du schreibst, was Dein Schwerpunkt ist, ist eigentlich nur „nebensächliches Handwerkszeug“.
Anders wäre es beispielsweise bei einem Informatikstudium. Die Ausbildung die Du gemacht hast, ist auch kein Diplom, sondern ein Facharbeiterbrief, das ist ein gravierender Unterschied. Ein Diplom ist ein akademischer Abschluss, den man nur an einer Hochschule machen kann.
Was Deine Noten angeht, darüber hast Du keinen Grund zur Sorge. Du hast gezeigt, dass Du ein solides Wissen in diesen Bereichen hast.
Vielleicht solltest Du Dich bei einer Jobsuche genau darauf konzentrieren, was Deine Kernkompetenzen sind.
Über die Gründe für die Gewichtung der Lernfelder findet man eigentlich genügend Material im Netz, wenn man nach genau diesem Stichpunkt sucht.
In Deutschland haben wir eine sog. Duale Ausbildung, dass heißt dass die Inhalte eigentlich immer mit einem sehr hohen Praxisbezug von Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind in Zusammenarbeit mit den Kultusministerium (also der Politik) erarbeitet und ggf. auch reformiert bzw. angepasst werden.
-
Anstatt groß rumzuheulen, könntest du ja mal nennen, was für dich eine Fancy IT-Landschaft wäre. Aber ich denke, viel mehr als heiße Luft wird von dir eh nicht mehr kommen.
Und offenbar haben deine Eltern bei deiner Erziehung komplett versagt...
-
Du schaust auf niemandem herab?
Du beschreibst negativ eine gesamte Gruppe von Menschen, "diese Scheiss bwler" , " irgendwelche Bürokaufleute die keinen Bock haben" , "die IT in Deutschland"
Das ist erstmal per Definition genau das ....
Du scheinst furchtbare Erfahrungen gemacht zu haben , tu aber bitte nicht so als ob du alles schon gesehen hast das ist rein faktisch unmöglich.
Wenn du es jezt noch schaffst einigermaßen auf einer vernünftigen Basis zu kommunizieren könnte aus dem thread sogar eine gute Diskussion werden die Probleme anspricht.
Ein kleiner Tipp , wenn du vielleicht in Betracht ziehst ein wenig auf die Wahrnehmung andere Menschen einen Wert zu geben kommst du schneller und erfolgreicher an deine Ziele.
-
Die Wahrnehmung der Menschen ist sehr individuell und hängt auch mit deren Erfahrungen zusammen. Nochmal: Ich bin kein Psychiater und kein Sozialarbeiter. Ich gendere nicht und ich kenne auch nur zwei Geschlechter. Mir ist es auch egal, ob in Afrika irgendwelche Kinder verhungern.
Auf dieses affektierte Wischiwaschi habe ich keinen Bock.
Ich denke, wir müssen hier jetzt nicht nich groß darüber diskutieren, wie es mit dem Respekt in Deutschland bestellt ist.
Es reicht schon, dass die sogenannten Eltern die Erziehung an die Lehrer delegiert haben.
Wenn diese Punkte wieder auf Kurs gebracht sind, können wir vielleicht über Wahrnehmung sprechen. Aber auch nur vielleicht.
-
Die Corona-App war doch voll gut 😭
IT ist eine weite Branche. Wenn dir ERP Systeme keinen Spaß machen dann freu dich doch, dass andere das für dich machen.
Unternehmen bestehen ganz natürlich aus Pyramiden. Es gibt immer mehr Normalos als die krassen Überflieger. Du scheinst dich vom Selbstverständnis in der Pyramide ja eher weiter oben zu sehen. Wieso schaust du dann so auf die Normalos herab? Sie ermöglichen dir doch erst da zu stehen wo du dich siehst. Freu dich doch über sie und sei nett zu ihnen. Dann wirkst du einerseits sympathischer und es kommt auch weniger doof rüber, wenn andere dich dann weiter unten in der Pyramide sehen als du dich selbst wahrnimmst. Ich würde nähmlich z.B. behaupten, dass die deutsche IT aus viel viel mehr besteht, als ERP und CRM Systemen, und das zu behaupten zeigt, wie wenig man bisher gesehen hat.
-
Koboldin hat auf t1nk4bell in Der Kuriose Fall der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld (Winter 2025 Teil 2 AP2 FIAE)Muss da Mal eine kleine Lanze brechen,
Ich habe Regen kontakt zu dem Bildungsträger an dem ich auch als Umschüler war . ( PS mit über 90% im Schnitt bei allen Prüfungen war ich gerade mal dritt bester der Klasse ) .
Bei uns haben alle bis auf einen Bestanden. Im Kurs davor alle , im Kurs danach alle bis auf zwei im Kurs danach alle ... Usw
Immer 20-30 leute.
Das geht also auch .
Ich habe allerdings auch Umschüler von Bildungsträgern erlebt die man sowas von in der Pfeife rauchen kann . Die Pauschale Aussage Azubi gut , Umschüler Schrott kann ich so gar nicht unterschreiben.
-
Ein abgeschlossenes Studium lohnt sich IMMER. Es öffnet dir Türen, die alleine mit einer Ausbildung nicht offen stehen und vieles wird zumindest deutlich erleichtert. Egal welches Alter du hast.
Karriere, Ausland oder Selbständigkeit, ein Studium wird dir hier immer mehr Möglichkeiten eröffnen als eine Ausbildung.
Das bedeutet nicht, dass deine Aussichten, gerade im SAP-Bereich mit einer Ausbildung alleine schlecht wären. Mit einem Studium sind sie einfach noch einmal besser.
-
Genau so, wie @Malgus gesagt hat. Am Anfang war die Frage: Wie lief die Ausbildung? Was fandest du gut, was schlecht?
Ich habe mir kein Limit gesetzt und wirklich alles gesagt – was mir gefallen hat und was nicht.
Dann wurde ich gefragt, was ich genau gemacht habe. Ich habe alles genannt, was irgendwie „groß“ war oder messbare Ergebnisse gebracht hat.
Zukunftsperspektive kam bei mir nicht so auf, weil ich von Anfang an als Systemadmin vorgesehen war.
Viel für das Gehalt argumentieren musste ich auch nicht, weil ich davor mit dem Chef schon eine Zahl besprochen hatte.
Im Gespräch haben sie am Anfang gesagt, sie möchten gerne eine Lösung finden, die für beide passt – deswegen habe ich erwartet, dass sie zwischen den Zahlen nennen.
Haben sie aber nicht – sie haben, als ich nachgefragt habe, einfach aufgerundet und mir das angeboten.
Der Vertrag kam dann unbefristet, ohne Probezeit.
Insgesamt war das Gespräch also sehr erfolgreich.
Danke an @Malgus s und @MarcoDrost
-
Koboldin hat eine Reaktion von tkreutz2 in Job-Suche 50+ : Rat gesucht, schnell wieder marktfit werdenIch weiß, es ist Geschmackssache, aber zusätzlich zu deinen Bewerbungsbemühungen: Netzwerken! Da tun sich oft unerwartete Möglichkeiten auf. Wenn kennst du aus deiner beruflichen Tätiigkeit? Und hier nicht nur aus dem direkten Unternehmensumfeld - was ist mit Lieferanten, Kunden, Kontakten aus Fortbildungen und Messen usw.? Gibt es in deiner Region Netzwerktreffen, Barcamps, Jobmessen oder ähnliche Veranstaltungen, wo du neue Kontakte knüpfen kannst?
Und vielleicht magst du deine Haltung zur Zeitarbeit nochmal reflektieren - da hat sich (für qualifizierte Kräfte) bei so einigen Vermittlern in den letzten 25 Jahren auch einiges hinsichtlich der Arbeits-, Vermittlungs- und Entlohnungsbedingungen getan.
-
Koboldin hat eine Reaktion von steel in Job-Suche 50+ : Rat gesucht, schnell wieder marktfit werdenIch weiß, es ist Geschmackssache, aber zusätzlich zu deinen Bewerbungsbemühungen: Netzwerken! Da tun sich oft unerwartete Möglichkeiten auf. Wenn kennst du aus deiner beruflichen Tätiigkeit? Und hier nicht nur aus dem direkten Unternehmensumfeld - was ist mit Lieferanten, Kunden, Kontakten aus Fortbildungen und Messen usw.? Gibt es in deiner Region Netzwerktreffen, Barcamps, Jobmessen oder ähnliche Veranstaltungen, wo du neue Kontakte knüpfen kannst?
Und vielleicht magst du deine Haltung zur Zeitarbeit nochmal reflektieren - da hat sich (für qualifizierte Kräfte) bei so einigen Vermittlern in den letzten 25 Jahren auch einiges hinsichtlich der Arbeits-, Vermittlungs- und Entlohnungsbedingungen getan.
-
Mein Tipps:
Qualität vor Quantität: Lieber weniger Bewerbungen, dafür individuell zugeschnitten und mit echtem Interesse am Unternehmen. Deutliches herausstellen welche Erfahrungen und Kompetenzen Du mitbringt, diese selbstbewusst kommunizieren. Wo kann ich in diesem Unternehmen konkret einen Mehrwert liefern.
Nicht defensiv kommunizieren („Trotz meines Alters…“), sondern positiv und lösungsorientiert („Mit meiner langjährigen Erfahrung bringe ich…“). Keine generischen Phasen. Nicht überheblich rüberkommen.
Bevor Du zeitaufwändig in andere Richtungen investierst, würde ich das vorhandene Potential versuchen maximal auszureizen. Eventuell eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen. Aus der Ferne kann letztlich doch nur oberflächig bewertet werden.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg.
-
Koboldin hat auf LunyXr3 in Informatiker/in in Zeiten der KI :)Natürlich wird heute niemand mehr im Alltag einen Bubble Sort einsetzen, genauso wenig wie man mit einem Rechenschieber rechnet... Aber das heißt nicht, dass die Vermittlung solcher Grundlagen überflüssig wäre. 🙄 Der Wert liegt nicht darin, den Algorithmus produktiv zu nutzen (eigentlich doch auch.. finde die Thematik schwierig), sondern darin, die dahinterstehenden Prinzipien zu verstehen.. Wie viele Vergleiche und Speicherzugriffe fallen an? Warum ist ein Algorithmus ineffizient? Wie ordne ich Big-O überhaupt ein? Wer das nie durchdrungen hat, läuft Gefahr, KI-Vorschläge oder Bibliotheksfunktionen unreflektiert zu übernehmen. Gerade im Bewerbungsprozess wird oft unterschieden zwischen Menschen, die nur wissen, welche Funktion sie aufrufen müssen, und denen, die auch die Mechanik dahinter verstehen. 🙈 Ausbildung ist deshalb nicht dasselbe wie Produktion.. Sie soll nicht nur kurzfristig marktfähig machen, sondern langfristig belastbares Wissen schaffen. Didaktische Übungen wie Bubble Sort oder manuelles Debugging trainieren Denkweisen und Strukturen, die man später auf völlig andere Probleme übertragen kann.
Wenn wir das streichen und uns nur noch darauf beschränken, KI-Vorschläge zu bewerten, riskieren wir, dass die Fachkraft zur reinen Abnickerin wird. Wirkliche Problemlösungskompetenz entsteht aus einem soliden Fundament, nicht nur aus der reinen Anwendung von Tools.
-
Koboldin hat auf steel in Informatiker/in in Zeiten der KI :)KI wird zu einem unverzichtbaren Arbeits- und Hilfsmittel werden oder ist es bereits geworden und kann in nahezu allen Bereichen die Qualität meiner Arbeit steigern in dem ich einfach produktiver bin, sei es den Software-Code generieren zu lassen, mir das Auswahl-Konzept erstellen zu lassen oder mehrere Ansätze wie der technische Fehler zu analysieren, den ich gerade per Incident Ticket hereinbekommen habe, zu beheben ist.
Das Entscheidende ist: Als Fachinformatiker hätte ich das auch ohne KI schaffen müssen, zumindest grob, nicht auf's letzter ",". Und ich muss verstehen können ob die KI nicht doch grobe Fehler gemacht und ob die Lösung in's Gesamtkonzept meiner bzw. der Kundenanforderung bzw. Aufgabe passt. Ich muss IT "Ende-zu-Ende", mit allen Rahmenparametern verstehen. Ist natürlich auch alles immer Fallabhängig.
Mindestens aber muss ich mit gen AI gut umgehen können, d.h. ich kann gute prompts schnell schreiben um das gewünschte Ergebnis als Basis meiner weiteren Arbeit zu verwenden.
-
Koboldin hat eine Reaktion von hackbert301009 in Berufliche Neuorientierung mit 41: Ausbildung zum Fachinformatiker für SystemintegrationEine Umschulung über die Rentenversicherung wäre ja mit großer Wahrscheinlichkeit über eines der vielen Berufsförderungswerke. Einige bieten das mittlerweile als betriebliche Umschulung an, von der Dauer und dem Ablauf her wäre es wie eine verkürzte reguläre Ausbildung. Klarer Vorteil ist hier, dass das Unterhaltsgeld durch die DRV tendenziell deutlich höher ist als ein Ausbildungsentgelt und während der Umschulungszeit auch deutlich mehr Beiträge in deine Rentenversicherung eingezahl werden.
Mal als Beispiel der Flyer des BfW Dortmund:
https://www.bfw-dortmund.de/images/pdf/56_QU_132-2_Fachinformatiker-in%20Fachrichtung%20Anwendungsentwicklung_20241010(1).pdf
-
Koboldin hat eine Reaktion von hackbert301009 in Berufliche Neuorientierung mit 41: Ausbildung zum Fachinformatiker für SystemintegrationWas HR bekommen kann, ist ein (zugegeben älterer) Azubi quasi für lau 🤷