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LetaleDosis

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  1. Ich hab vorhin auch nur kurz nachgeschaut und auf Stepstone kostet das Einstiegspaket für 30 Tage 920€. Ansonsten sehe ich das genauso, aber ich hab da halt auch nichts zu melden, die HR sagt die Resonanz ist nicht vorhanden oder wenig, also sagt der Finanzvorstand, dass er dafür kein Geld locker macht. Da hab ich als Entwickler nichts zu melden. Kann durchaus sein, kann sogar sein, dass wir da gelistet sind. Persönlich hätte ich aber Zweifel da die Senior Entwickler zu finden. Aber das ist Sache der HR Abteilung, die weiß eh alles besser ;) Der Mitarbeiter kommt auch wieder, der ist nur für 18 Monate weg. Wobei wir ja auch schon "gesucht" haben, bevor der angekündigt hatte weg zu sein. Ich finde auch das Geld für eine Personalvermittlung nicht verkehrt, wenn denn sonst wirklich nichts an Bewerbungen reinkommt, zumal die meisten eh nur im Erfolgsfall bezahlt werden. Aber so stellen sich eben meine Vorgesetzten hin und schieben den Ball weiter nach oben, weil dort ja kein Geld locker gemacht wird.
  2. Kommt drauf an, welche Summe noch unter "kaum was" fällt. Was die Resonanz angeht, habe ich keine Ahnung, die ist laut Aussage unserer HR eben Mau. Ansonsten kostet einmal Stepstone/Monster/IT-Jobboard für eine einzige Stelle insgesamt rund 3000€. Wir suchen aber nicht nur eine Position, andere Tochterfirmen, Abteilungen und Teams suchen auch Mitarbeiter. Also sind wir eher bei 10 Anzeigen. Sicher gibt es noch irgendwo Mengenrabatt aber dann sind es trotzdem Kosten von 20-30.000€ im Monat. Klar sollte man das ausgeben wenn man dringend Leute benötigt, aber unter „kaum was“ fällt das nicht. Und bei uns wird gerade überall gespart, selbst die Prämie für Mitarbeiter die Bewerber bringen (und die eingestellt werden) wurde auf eine winzige dreistellige Summe gekürzt.
  3. Naja, bleibt ja nicht viel. Ich werde nicht arbeiten wenn ich im Urlaub oder krank bin, hat ja auch niemand offiziell verlangt. Und beim Rest wird es halt noch langsamer vorangehen wie bisher. Und wenn die Firma den kompletten Softwareentwicklungsprozess in die Tonne treten will, ist ihr gutes Recht, ich hab das nicht zu verantworten.
  4. Jetzt sind wir seit zwei Wochen nur noch zu zweit, der Kollege hat sich etwas früher als geplant verabschiedet. Trotz diverser Gespräche mit GF und Vorständen, gab es leider nicht eine einzige Bewerbung. Man würde zwar Mitarbeiter einstellen, aber ein Budget für einen Headhunter/Personalvermittler oder die Onlinestellenbörsen will man nicht bereitstellen. Also steht die Stellenanzeige seit Monaten nur auf unserer Webseite. Zudem sollen wir neben den laufenden Projekten und dem Betrieb und Support gleich noch ein neues Projekt aus dem Boden stampfen und uns dafür, wie üblich, die Anforderungen selbst zusammensuchen. Aber es gab es jetzt Laptops, damit man auch aus dem Urlaub oder Krankheit von zu Hause aus arbeiten kann, natürlich wurde das nicht so kommuniziert, aber sonst macht es keinen Sinn auf schwächere Notebooks umzusteigen
  5. Entscheidet ihr als Entwickler woran ihr arbeitet? Das diverse Systeme überarbeitet werden müssen, sage ich seit Jahren. Es gab auch schon Ansätze, aber man erwartet dann, dass ich innerhalb kürzester Zeit ein fachliches Konzept aus dem Ärmel schüttle. Aber ich bin nicht vom Fach, das kann ich, wenn überhaupt, nur durch die Analyse des alten Systems und das ist extrem aufwändig. Und selbst wenn ich dann ein Konzept hätte, mit der derzeitig verbleibenden Entwicklerkapazität, wäre vermutlich ein gutes halbes Jahr weg. Eher mehr, denn Vorstände und Investoren wollen ja andauernd irgendwelche Statistiken und andere Auswertungen die wir mal schnell "zaubern" müssen. Selbst in der Weiterentwicklung ist ja ständig was Neues das mit der höchsten Priorität, da ist zum Teil das letzte, wegen dem auch schon alles liegen gelassen werden musste, noch nicht fertig. In der Situation sind wir gar nicht fähig einfach mal was Neu zu machen. Aktuell kollidieren die ToDos für dieses Jahr schon wieder ziemlich mit dem noch offenen Urlaub. Genau den Fall haben wir gerade, wir sind am Limit, bald wird es noch einer weniger sein und seit 5 Monaten hat sich leider keiner auf die Stelle beworben, Fachkräftemangel und so. Komisch nur, andere Firmen haben wohl keinen Mangel, oder sind zumindest nicht an mir interessiert, denn ich bekomme nur Absagen.
  6. Entwickler, Architekt, Teamleiter und (Technischer-) Projektleiter, aber offiziell nur Entwickler. Nein 40k sind es nicht, 56k fix plus Quartalsboni á 2k, also ein Zielgehalt von 64k. Wobei q2 vermutlich nichts wird. Die GF ist auch nur angestellt und arbeitet augenscheinlich auch nicht wenig, zumal noch in anderer Position in der Unternehmensgruppe. Den Gewinn abschöpfen tun hier Investmentgesellschaften, die auch entsprechend den Kurs im Unternehmen vorgeben.
  7. Ja genau... sind auc die üblichen Gehälter die in einem KMU für Entwickler bezahlt werden. So ein Gehalt werde ich vermutlich nicht mehr erleben. Und ob das mit den 8h arbeiten so einfach ist, könnte mir vorstellen, dass das je nach verursachtem Schaden doch auch Konsequenzen für mich hat. Unserer Dienstleister für die Infrastruktur ist zwar irgendwie extern, aber ein anderer Teil der Unternehmensgruppe. Tatsächlich war die Platte deutlich größer bestellt, also wir die Umgebung aufgebaut hatten. Haben wir aber nicht bekommen, da wir damals eben weniger gebraucht haben und man da Argument mit dem Puffer nicht gelten lassen wollte. Ist auch nicht das erste mal, dass sowas passiert. Gibt nunmal Systeme die Dokumente wegschreiben und wenn die Platte voll ist, geht in einer Anwendung schnell gar nichts mehr, dann kann nicht mal mehr ein Log geschrieben werden. Wir haben keinerlei Kernarbeitszeiten, wir müssen das im Team selbst so abstimmen, funktioniert aber nicht, eben auch wegen der Teamgröße. Unsere Kunden brauchen keinen 24/7 Support, aber unsere Software und Schnittstellen werden von morgens um 6 bis Abends 18-19 Uhr recht stark genutzt. Man legt die Verantwortung halt in die Hand der Entwickler, wir sollen uns darum kümmern, wie ist den Vorgesetzten egal. Die sind ja meistens nicht da und vor allem auch nicht technisch versiert. Ich muss mich jetzt erstmal vor dem Vorstand und einm Kunden für den Ausfall von gestern rechtfertigen und mir irgendwas überlegen was ich dem Kunden erzähle, damit es nicht nach totaler inkompetenz klingt :(
  8. Läuft bei uns über das Handy, wir haben kein herkömmliches Telefon. Und ja, wenn das klingelt, gehe ich im Normalfall ran. Ich mache das schon eine Weile, aber das Ganze hat sich natürlich gesteigert. Wir hatten erst nur ein einziges Produkt, dann kamen eigene dazu und ältere bestehende. Am Anfang hatten wir auch keine Schnittstellen an Kundensoftware. So ist das ganze etwas gewachsen und damit auch die Anforderungen an die Entwickler und die Verfügbarkeit. Meine Kollegen sind eigentlich nur einer und im Großen und Ganzen macht er das auch so, wobei ich schon schaue, dass er hin und wieder Stunden abbauen kann. Der dritte Kollege macht zum Teil auch mit, verursacht aber oft mehr Arbeit als er abnimmt... sagen wir es ist kompliziert. Ist ja auch nicht jeden Tag so wie heute, gestern hatte ich nur 8h und am Freitag sogar nur 6h und zumindest bis jetzt, sind für diesen Freitag auch nur 5-6 Stunden geplant.
  9. Ok, dann am Fall von heute. Ich will um 16 Uhr gerade zusammenpacken, ruft erst der Support an weil ein System nicht mehr geht. Da hatte ich es noch auf morgen priorisiert, da ich heute schon wieder bei 9h+ bin. Als ich gerade auf dem Flur bin ruft noch ein Kunde an, schon ziemlich sauer, weil sich bei ihm wiederum Kunden beschweren. Was wäre jetzt der richtige Weg, dem Kunden sagen, sorry erst morgen wieder, ich habe jetzt Feierabend. Und dem wütenden Vorstand, bei dem der Kunde sich dann meldet, erklären, dass ich meine 8 Pflichtstunden schon abgeleistet habe? Tatsächlich sitze ich jetzt immernoch in der Firma und überlege gerade ob ich schnell heim fahre und von dort weiter arbeite. Ich warte gerade auf den Dienstleister, der die vollgelaufene Platte vergrößert.
  10. Eine Vorstellung habe ich schon lange, aber mit der stehe ich alleine da... deshalb hab ich hier mal nachgefragt. Um halbwegs Stressfrei die Verfügbarkeit gewährleisten zu können, sollten in der Entwicklung mindestens 4 besser 5 Entwickler sein. DIe hätten dann aber von den Weiterentwicklung derzeit wohl nicht genug zu tun, da es nur viele Ideen aber keine Konzepte gibt. Also sollte als Schnittstelle noch ein Produktmanager zwischen Sales und Entwicklung sitzen. Aber die Leute die das entscheiden können, geben immer nur als Antwort, dass wir mehr Umsatz machen müssen, dann können wir auch mehr Leute einstellen.
  11. Wenn sich das rechnen würde, hätten sie das schon längst gemacht, da wird sich aber keine Firma finden bzw. wenn dann viel zu teuer sein. Die wollen von externen Firmen schon Kostenschätzungen haben, dabei gibt es nichtmal ein Konzept. Das darf dann ein Entwickler mal "kurz" schreiben um dann um Kosteneinschätzungen betteln zu dürfem. Vermutlich hätte man auch entsprechendes Misstrauen der Firma gegenüber, selbst den Mitarbeitern vertraut man ja nicht wirklich. Man geht immer davon aus, dass im Home-Office nicht gearbeitet wird. Und wenn man um 15 Uhr geht, hat man als Entwickler ja ein lockeres leben. Ganz egal ob man morgens um 5 Uhr schon einen Rollout gemacht hat oder die Vorwoche wieder mal 50h+ hatte. Eigentlich müsste das ganze mal so richtig weh tun, sonst lernen sie es nicht. Ich bin dafür zu blöd, ich kann es nicht einfach ignorieren wenn irgendwas nichts geht. Falsches Verantwortungsbewusstsein, ich weiß, aber es geht mir halt auch nicht aus dem Kopf wenn man mich nach Feierabend oder im Urlaub noch versucht zu kontaktieren. Mir hat hat man die Verantwortung für die Systeme gegeben, bei mir rufen auch die Kunden an und da hängen auch Bonis dran. Und mal kurz was zu arbeiten, ist besser als den ganzen Abend zu überlegen was jetzt kaputt sein könnte und dann morgens oder nach Urlaub erstmal die Scherben aufräumen zu müssen und mich vor dem Kunden zu verantworten.
  12. Beides praktisch nicht vorhanden. Die alten Projekte sind ganz klassischer Spaghetticode und haben nicht mal einen Ansatz von OOP. Für neuere Projekte gibt es zwar Architekturen, aber nicht jeder im Team hält sich daran bzw. hat sich daran gehalten. In Zeiten, in denen wir zu zweit waren, gab es auch keine Code-Reviews mehr, weil dafür keiner seine Freizeit opfern wollte. Wir haben keine fixen Arbeitszeiten und auch keine Zeiterfassung, ein nach 8h Stift fallenlassen dürfte nach hinten los gehen. Eine der Optionen um Stunden "abzubauen" bzw. gar nicht erst aufzubauen, ist später kommen oder länger Pause machen, so auch von der Geschäftsführung gewünscht. Aber ich bekomme nach 8 Uhr keinen Parkplatz mehr bzw. muss dafür bezahlen, aber selbst die kostenpflichtigen sind nicht immer verfügbar. Und die längere Pause... kann man mal machen, aber nicht als Dauerlösung um keine Stunden aufzubauen. Für den Urlaub gab es auch schon solche Ideen, am bestens 1-2 Tage die Woche um den Urlaub abzubauen, was dann anfällt erwartet einen dann halt direkt nach dem Urlaub. Die Millionenumsätze machen ja nicht wir in der Entwicklung, die macht die Sales Abteilung, sind ja auch immerhin 7 Leute.
  13. Der Entwickler, der das Projektmanagement macht, ist einer der 3 Personen, das kommt für den als Arbeit noch oben drauf. Ja das mit den Experten ist schon richtig, aber weder die Serveradministration noch der Support sind Vollzeitaufgaben. Zumal die Produkte auch nicht gerade klein sind. Nicht jeder der Mitarbeiter kann brauchbar Support für die einzelnen Produkte leisten. Wenn eine Software 10-15 Jahre gewachsen ist und man selbst nur noch Support leistet, aber immer wieder Details im Code suchen muss, dann kann ich nicht dediziert einen dafür abstellen. Das ganze betrifft auch neuere Produkte, da gibt es recht komplexe Tools die einer alleine in 4-5 Wochen geschrieben hat, bisher war nicht die Zeit da, dass die anderen sich da einarbeiten. Zumal das sinnlos wäre, da die Anwendung nur noch im Betrieb ist, 6 Wochen nach der mehrtägigen einarbeitung wäre das Wissen weg und würde bei einem Fehler auch nicht mehr bei der Suche helfen. Also bleibt das alles liegen, für den, der es entwickelt hat.
  14. Wir sind derzeit noch zu dritt, ab ersten September nur noch zu zweit. Eigentlich sollten wir zu viert sein, aber es finden sich einfach keine Entwickler. Die, die bisher gegangen sind, hatten keine Lust mehr auf die vielen verschiedenen Aufgaben. Ist auch nicht ganz ohne, an einem Tag zwischen Projekt A, B und C, Support, Betrieb und Entwicklung hin und her zu springen und dabei noch Termingerecht Software zu entwickeln. Jetzt suchen wir wieder aktiv, aber selbst wenn wir jemanden finden, sind wir doch nur wieder zu dritt. Das führt dann schnell dazu, dass viele Überstunden anfallen, die allerdings nicht bezahlt werden. Zum Teil wird auch sehr viel Urlaub geschoben. Gefühlt wird das Team klein gehalten, da wir im Normalbetrieb zu dritt alles einigermaßen bewältigen können. Aber wehe einer hat Urlaub und ein anderer ist krank. Ich finde das selbst vier Entwickler zu wenig sind.
  15. Es gibt einen Unterschied zwischen läuft ohne das wir Support leisten müssen und wird nicht mehr supportet. Bei uns läuft alles noch und diese uralt Dinge machen auch noch über eine Million an Umsatz. Die Infrastruktur und die Backups laufen über einen Dienstleister, der Rest liegt bei uns, da ist aber nicht mehr viel mit automatisieren. Wir haben rund 10-15 Stunden an Supportaufwand die Woche, aber halt auf verteilt auf 20-30 Tickets, die kosten im Endeffekt mehr als nur die Zeit die darauf gebucht wird. Gerade wenn man was komplexes Entwickelt und dabei unterbrechen muss. Die Supportfälle die bei uns ankommen, können bei uns im Haus auch nur noch vom Entwickler gelöst werden. Einfache Dinge fängt ein dedizierter Support ab. Aber es kommt trotzdem auch vor, dass wir 2-3 Stunden am Telefon hängen um das Problem bei einem Kunden zu lösen. (Datenbankdump beim Kunden erstellen, Daten analysieren etc.) Weiterentwickelt wird schon sehr aktiv, also viele Features die auch mehrere Tage Entwicklungsaufwand hinter sich her ziehen, eventuell auch mit Workshops und Abstimmungen mit Kunden etc. Dazu kommen auch immer wieder neue Projekte, schnell mal ein Konzept erstellen etc.

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