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LetaleDosis

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  1. Im direkten Vergleich zu damals deutlich mehr, aber immernoch mager. Und für das mehr an Geld ist auch die Verantwortung und der Aufwand gestiegen. Alter: 37 Wohnort: 60 km von der Firma entfernt letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FIAE 2009 Berufserfahrung: 10 Jahre Arbeitsort: Stuttgart Grösse der Firma: ca. 500 MA Arbeitsstunden pro Woche: 40 laut Vertrag, real 45-50 (Vertrauensarbeitszeit, Stunden werden nicht erfasst, somit kein Ausgleich möglich) Gesamtjahresbrutto: 52.000,- fix (+4k Variabel) Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 26 Sonder- / Sozialleistungen:- Tätigkeiten: Softwareentwicklung mit .NET, diverse Teamleitungsaufgaben, Präsentationen und Workshops beim Kunden
  2. Aktuell würde ich, wenn alles passt, auch auf gut 15% vom Gehalt verzichten.
  3. Nein, so schlimm ist es nicht. Aber bei meinem AG gibt es eigentlich keine frei verfügbaren Parkplätze, vielleicht wenn man morgens um 6 Uhr anfängt. Daher kann man sich über die Firma einen Mieten, kostet dann Netto 48€, geht direkt vom Gehalt ab und die Warteliste ist inzwischen sehr lang. Was heißt denn übrig haben? Ich zahle meine Wohnung ab, das sind mit Hausgeld und Nebenkosten knapp 1100€, bleiben noch 1350€ zum Leben. Ich will jetzt auch gar nicht genau alles auflisten, aber 250-350€ gehen noch fürs Einkaufen drauf. Internet, Handy (15€!), Netflix. Ich muss viel pendeln, je nach Spritkosten und Homeoffice anteil nochmal 250-350€ für das Auto aber nur Verbrauchskosten, Sprit, Wartung, Versicherung, Steuer. Dann eine Rücklage für das Auto von 250€, für Reparaturen bzw. irgendwann einen neuen Gebrauchten. Ist alles nicht super sparsam, aber auf jeden Cent schauen will ich dann doch nicht. Da Auto nervt etwas, Klima ist kaputt, die Karre aber zu alt um wahllos Teila austauschen zu lassen, weil die Werkstatt nur vermutet und nichts findet. Eigentlich habe ich keine Lust mehr auf einen 10-15 Jahre alten gebrauchten. Im moment ist, bis auf die selbstgenutzte Immobilie, auch keinerlei Altersvorsorge enthalten. Trotzdem bin ich aber weit davon entfernt, 50€ für einmal Essen gehen auszugeben. Und die wären?
  4. Ja... genau deswegen versuche ich ja da weg zu kommen. Geht so... Netto sind es schon gut 2500€, aber alleine die Rate für die Wohnung liegt ja mit Hausgeld bei rund 900€, plus Nebenkosten, plus Parkplatz beim AG, Einkaufen, Versicherung, Rücklage für das Auto usw. Bin extra hier in der nähe der Großstadt. Aber nein, ich habe es nicht versucht. Meine Mutter lebt hier noch und mit Immobilie abzahlen bin ich auch noch beschäftigt. Da bin ich doch etwas Ortsgebundener. Nur eine Partei ist froh das gemerkt zu haben. Und 100%? Mir reichen 50%. Wie schon geschrieben, ich bin nicht bei wünsch dir was oder Traumstelle oder... ich muss nehmen was kommt. Wenn es denn anschein macht, besser zu sein, unterschreibe ich auch wieder was mit abgegoltenen Überstunden, Vertrauensarbeitszeit und 24 Tagen Urlaub.
  5. Hab ich hier kurz angesprochen Das ist leider nicht so einfach, im gegenteil, er werden einem von allen Seiten noch Steine in den Weg gelegt. Und meine Verhaltensweise und meine bisherigen Arbeitgeber prima zusammenpassen, ist noch eine ganz andere Geschichte. Ich kann das jetzt bei meinem AG auch nicht einfach abstellen. Daher suche ich ja seit Monaten nach was anderem, dann würde ich auch das andere Thema wieder angehen. Klappt aber nicht, hängt vermutlich auch zusammen. Vermutlich gibt es dann irgendwann den Herzinfarkt auf Arbeit, ist auch ok...Karōshi
  6. Ja weiß ich, trotzdem nutzt der Arbeitgeber das gnadenlos aus. Ja natürlich weiß der AG das und die Kollegen wissen das auch. Und wir reden hier noch von einem Arbeitshandy. Wir reden von meiner Privatnummer, WhatsApp, Facebook etc. Hat sich nicht gelohnt, aber mir gibt es das Gefühl gebraucht zu werden. Klar ist das ganz ganz schlecht, aber so leicht kommt man da auch nicht raus.
  7. Können vielleicht schon, wollen aber eher nicht. Ich habe nach Abzug aller Kosten rund 150-200€ im Monat übrig. Und es sind nicht nur 50€, es sind auch noch die Kosten für die Fahrt und das Parken. Ich finde 50€ für ein Essen verdammt viel Geld. Ich hatte ein Demoprojekt zum zu Hause lösen, musste im anschlißenden Gespräch noch Live Coding am Beamer betreiben und die Herren haben ein Refactoring gemacht. Das hatte soweit gepasst, daher dann das dritte Gespräch, wo es darum ging das Team kennen zu lernen. Die haben zwar auch gefragt, was ich so gemacht hatte, richtige fachliche Fragen gab es aber nicht. Ist aber auch egal. Es liegt wie immer an mir... das nächste mal sage ich einfach, dass ich zwei Wochen auf Gran Canaria in der Sonne lag und das Thema ist vom Tisch. Ich bin nicht in der Situation, dass ich mir aussuchen könnte, wo ich arbeiten will. Und nach zig Gesprächen, alleine dieses Jahr, ist auch kein Selbstvertrauen mehr da. Es wird also nach jeder Absage nur noch schwieriger für mich. Zumal meine Arbeitsbedingungen gerade auch nicht besser werden, wir haben nur gerade ein Sommerloch und es ist wenig los. Ich habe genug schlechtes Arbeitsklima, noch dazu keinerlei Weiterbildung (da wird nur erwartet, dass wir das in unserer Freizeit machen), abgegoltgene Überstunden und Druck ohne Ende. Bald täglich wechseln die Prioritäten und dann gibt es entsprechend Anschiss weil nichts fertig wird. Und den Druck gibt es dann nicht nur vom Vorgesetzten, sondern auch noch direkt vom Kunden. Ich bin dieses Jahr nicht nur einmal von einem Kunden angeschrien worden, weil was nicht wie vereinbart geliefert wurde.
  8. Mich wollte noch niemand loswerden. Ich gebe auch immer alles. Natürlich ist das auch zuviel und die ganzen Überstunden lohnen sich auch nicht. Aber irgendwoher muss man ja seine bestätigung bekommen. Ich weiß, da gibt es besseres, aber es ist nunmal so. Ich bin auch immer der, der im Urlaub angerufen wird. Hat sich halt schon rumgesprochen, dass ich nicht weg fahre. Ist auch nicht ganz ohne Grund, dass ich seit Monaten auf Stellensuche bin. Ja keine Ahnung, ist hier irgendwie so üblich. War auch bei meinem letzten AG schon so. Kopfschmerzen oder ne Erkältung kuriert man im Homeoffice aus. Gebrochenes Bein auch. Ich bin selten krank, aber bevor ich dann Stunden beim Arzt verbringe, mache ich auch lieber Homeoffice. Hier wurde vor kurzen auch mal ein Kollege gefragt, ob er nicht den Laptopn in Urlaub mitnehmen möchte...
  9. Also bei mir war es so, der Hausarzt schreibt mir nur krank. Für die Pillen muss ich zum Psychologen/Neurologen und für die Behandlung selbst zum Psychotherapeut. Wobei Psychologe und Psychotherapeut wohl nicht derselbe sein kann, zumindest in der GKV. Einen Therapeuten finden ist unmöglich, ich hatte mal nach 6 Monaten auf verschiedenen wartelisten einen Termin. Er könne mich nicht behandeln, er finde nicht, dass ich ein Problem hätte. Hatte ja nicht bei anderen von der Liste nehmen, weil ich bei dem den Termin bekommen habe. Also ich habe hier echte Probleme einen Arzt zu finden. Ich habe vor Jahren mal rund 30 Allgemeinmediziner durchtelefoniert, da nimmt keiner neue Patienten auf. Für den Notfall kann man vorbeikommen, aber man muss mit 4 Stunden wartezeit rechnen. Mein Hausarzt ist jetzt 3 Orte weiter, der hat mich aber nur genommen, wenn ich in das Hausarztmodell einsteige. Da bin ich jetzt drin, ich darf zu keine Arzt, ohne vorher zu dem zu gehen. Also 3 Stunden warten um dann eine Überweisung zu bekommen usw. und nur er kann mich krank schreiben. Wenn ich direkt zu einem anderen Arzt gehe, kann es sein, dass ich selbst bezahlen muss. Ich kann das Hausarztmodell jährlich kündigen, dann muss ich mir aber wieder einen neuen Hausarzt suchen... Was soll an mir liegen? Das die Arbeitgeber versuchen Kollegen loszuwerden die länger als 1-2 Wochen krank sind? Oder das die Mitarbeiter gegen den kranken Kollegen aufgehetzt werden? Ich hetze weder gegen Kollegen noch mache ich krank. Genau damit sowas nicht mit mir passiert. Mein letzter Schein ist gut 6 Jahre her und das waren 3 Tage. Ansonsten halte ich mich an Krank = arbeitet im Homeoffice, wie das hier üblich ist.
  10. Naja, ich hatte dieses Jahr einige Gespräche und dafür übrigens auch einiges an Urlaubstagen verballert. Ich habe auch für die Firma mehere Tage investiert. Das war jetzt endlich mal eine Firma ohne unbezahlte Überstunden, mit Stempelkarte, 30 Tagen Urlaub und Weiterbildungsangebot. Das schmerzt schon, wenn das wegen sowas nicht funktioniert.
  11. Ernsthaft? Ok, das gibt mir zu denken. Bin ja gerade selbst auf der Suche, mein AG ist totaler Mist. Aber natürlich wäre das ein freiwilliger Wechsel... Ohje Das Arbeitsschutzgesetzt verbietet aber die Beispiele von mir in keinster Weise. Wir hatten mal den Fall, bei einem meiner vorherigen Arbeitgeber, da gab die Anweisung von 9-13 und von 15 bis 19 Uhr zu arbeiten. Es war nicht von Dauer, zumindest offiziell nicht geplant. Grundsätzlich verstößt das mal nicht gegen ein Gesetz, ein Kollege war damals auch beim Anwalt. Eigentlich kann der AG das nicht, aber ein Verstoß ist es nicht, man müsste klagen, vermutlich würde man gewinnen... Spätestens wenn nach einer Burnout eine Wiederingliederungsphase ansteht, weiß der AG bescheid. Und spätestens wenn man länger als 1-2 Wochen krank ist, versucht doch der AG einen los zu werden. Das mag in großen Konzernen und Tarifunternehmen anders sein, aber in den Klein- und Mittelstandsbuden in denen ich bisher gearbeitet habe, lief das immer so. Zur Not werden noch die Kollegen gegeneinander aufgehetzt. Also ich hatte solche Themen schon und auch riesen Spaß mit dem Hausarzt, den ich dank Hausarztmodell auch nicht einfach wechseln kann. Es dauert Monate bis man einen Termin bekommt, sofern man sich nicht direkt einweisen lässt, da bleibt kein Platz für den Luxus, den Arzt zu wechseln, weil das Medikament nicht passt. Alleine regelmäßige Arztbesuche stressen ja den üblichen Ablauf schon enorm, gerade wenn man die Arbeitszeit noch nachholen muss.
  12. Es ging nicht um die Frage ob Urlaub, die war schon darauf ausgerichtet wohin ich in den Urlaub fahre. Und wo ich letztes Jahr gewesen wäre, ich sagte noch Balkonien, nicht ich habe komplett durchgearbeitet. Davon abgesehen, kann ich nichts dafür, dass ich aus einer armen Familie komme und wir kein Geld für Urlaub oder Freizeit übrig hatten. Das ist schon auch so ein Thema. Egal ob Urlaub oder andere Freizetbeschäftigung, wenn man halt zig mal umgezogen ist und wenig Familie hat, bleibt nicht mehr viel. Und wenn man mal über dreißig ist, ist das mit den neuen Freundschaften auch nicht mehr so leicht. Habe da auch genug schlechte Erfahrungen gemacht, Leute die immer nur kommen, wenn sie was brauchen, sei es Geld oder Hilfe beim umzug, aber nie Zeit haben, wenn man selbst Hilfe braucht. Aber grundsätzlich: Das kostet alles Geld. Auch sonstige Unternehmungen, habe auch eine Gruppe von Ex Kollegen, die gehen gerne mal Steak Essen, aber 50€ oder mehr pro Person?? Das kann ich nicht, da kommt dann noch die Anfahrt plus Parkgebühren drauf, das ist mir einfach zu viel. Ich bastel auch zu Hause ein bisschen an Mikrocontrollern rum, würde mir auch gerne einen Quadcopter kaufen, so mit FVP... aber das ist kein Hobby für meine Gehaltsklasse. Was ist denn ein richtiger Urlaub? Dazu passend der Nachbarthread mit derm Spaß auf der Arbeit. In erster Linie ist Arbeit mal Arbeit, da sollte ich mich nicht noch mit privaten Kram identifizieren müssen. Es ist auch nicht so, dass ich keine Interessen habe. Ob ich jetzt alle 3 Tage in den Puff renne oder zum AUsgleich Wollsocken stricke, sollte nicht relevant sein, deswegen bin ich trotzdem Teamfähig. Davon abgesehen, habe ich sehr viele Interessen. Nur reicht mir derzeit ein Arbeitstag mit Überstunden plus pendeln, wenn ich da nach 12h wieder nach Hause komme bin ich einfach platt. Vielleicht noch eine Runde auf dem Hometrainer, was zu Essen und der Tag ist gelaufen. Am Wochenende noch ein bisschen Hausarbeitn, Einkaufen, putzen, waschen und bügeln und nebenher ein paar Serien oder zwischendrin was zocken. Für die richtig spannenden Sachen fehlt mir dnan zu der Zeit auch noch das Geld.
  13. Zig Jahre Berufserfahrung, Projekterfahrung, Leaderfahrung auch alles .NET (auch Core, vorallem in Azure). Nur kein Angular, da wenig Frontend. Da bist du der Depp und must betteln eingestellt zu werden und am besten schon im Vorstellungesgespräch signalisieren, dass du bereit bis unbezahlte Überstunden zu leisten. Ein Gespräch nach dem anderen, Demoprojekt hier, Probearbeitstag da. Dann wird noch ordentlich am Gehalt gedrückt. Und wenn man dann mal zwei Wochen braucht um sich zu entscheiden, wurde die Stelle schon anderweitig besetzt. Das scheint hier eine nicht ganz unübliche dauer zu sein, auch wenn man auf die Headhunteranfragen in XING mal erst zwei bis drei Wochen später reagiert, ist die Position schon längst besetzt. Vielleicht sollte ich mich doch mal in Hamburg/Berlin/München umschauen
  14. Für das ALG1 ist das doch egal ob Probezeit oder nicht? Gerade wenn keine Arbeitszeiten fixiert sind, kann man den Mitarbeiter schon ärgern. Vielleicht stehen plötzlich auch dauert Kundentermine an oder Wochenweise in die Ausländische Niederlassung. Oder man kürzt das Team auf 2 Mitarbeiter und erwartet von 6-19 Uhr Anwesenheit. Das sollen die dann unter sich ausmachen. Oder man soll plötzlich längere Mittagspause machen usw. Ich habe shcon genug erlebt, was legal möglichlist, was so gut wie jeden Mitarbeiter dazu bringt zu kündigen. Und Burnout, dazu muss man den passenden Arzt haben. Zum einen kann man dann auch genau deswegen gekündigt werden, da nicht zu erwarten ist, dass die alte Leistungsfähigkeit wieder hergestellt wird. Und zuma nderen kann sich das auch rumsprechen, gerade in der selben Stadt kann das auch mal die runde machen und wer stell einen ein, der schonmal wegen Burnout krank war. Und davon abgesehen, ich hatte auch schon solche Phasen, ich ging auch zum Arzt, der schreibt mich dann mal 3 Tage krank und dann soll ich wieder arbeiten gehen. Wenn das nicht hilft, gibt es ja noch Citalopram, Venlafaxin usw.
  15. Nein eigentlich nicht, es gibt ein Team in Amsterdam aber da war nie die Rede davon, dass man hin müsste. Das hätte ich aber auch nicht shclecht gefunden. Nein eigentlich nicht. Ich habe es auch noch offen gehalten und sagte nein dieses Jahr ist kein Urlaub mehr geplant. Ich hatte auch dieses Jahr noch keinen wirklichen. Nur einzelne Tage für Vorstellungesgespräche, aber das habe ich natürlich auch nicht so gesagt. Ich sagte noch ich sei in der Region ein bisschen fahrrad fahren gewesen. War zwar nur zweimal, aber es war nicht gelogen. Irgendwann wurden meine Antworten schon kürzer. Dies saßen ja da zu fünft und fanden das witzig das ich als Kind auch nie im Urlaub war... das war dann belustigung auf meine Kosten.
  16. Ist Hamburg so viel besser? Ich Nachbarthread ist ein FIAE mit 15 Jahren Erfahrung der in Stuttgart für 50-55k arbeiten geht und ich bin mit 10 Jahren in der gleichen Gehaltsregion unterwegs,.
  17. Also 6 Monate dann 60h die Woche und dann wieder auf 40h runter gehen? Ist doch egalö ob Probezeit oder legal oder was auch immer, da findet man schon einen Weg den rauszuekeln. Wer nach der Probezeit so nachlässt, der steht auf der Abschussliste, egal ob von 150% auf 100% oder von 100% auf 50%. Und in der Situation ist es dann kaum besser sich was zu suchen. Gerade in der Probezeit kann ich noch besser argumentieren, dass es doch nicht passt, als wenn man dann nach 7-8 Monaten plötzlich suchen geht.
  18. Moin, hatte diese Woche ein drittes Gespräch in einer Firma, nach einem ersten Gespräch, einer Aufgabe mit Präsentation, war das jetzt eigentlich nur noch ein Team kennenlernen. Eigentlich war es dann nochmal eine Fragerunde, in der irgendwie alle aus dem Team nochmal Fragen gestellt haben. Ich fand das gar nicht schlecht, die Firma und die Inhalte haben mir auch zugesagt. Leider ist an einem Punkt die Stimmung extrem gekippt, weil ich eherlich geantwortet habe. Und vermutlich war auch das der Grund, warum es dann letzten Endes doch eine Absage gab. Ich wurde gefragt wohin ich dieses JAhr in den Urlaub fahre, das habe ich damit beantwortet, dass ich dieses Jahr nicht mehr in den Urlaub fahre. Eigentlich hätte das Thema damit durch sein können und alles wäre gut. Aber ein anderer fragte wo ich denn dann dieses Jahr im Urlaub gewesen sein. Auch das habe ich verneint, dann die frage nach letztem Jahr. Da ich bisher nie im Urlaub war, musste ich auch das verneinen. Wo ich denn als Kind so im Urlaub gewesen wäre. Oder wohin mein letzter Ausflug gegeangen wäre etc. Ich bekomme es gar nicht mehr genau zusammen, die Situation war mir total unangenehm, ich hatte schon den Eindruck das man sich über mich lustig macht. und mir dann vor allem auch nicht glaubt. Vorher war es eine lockere Runde und plötzlich hatte ich das Gefühl alle gegen mich. Ich war wirklich noch nie im Urlaub, ich gehe auch nicht weg, habe keine Freunde. Mein leben besteht aus Arbeit, Netflix, Serien schauen und ab und zu ein bisschen zocken. 1-2 mal im Jahr bin ich noch mit ehemaligen Arbeitskollegen untwegs und wir gehen was essen. Oder man geht mit einem Kollegen ins Kino, aber als Pendler bin ich gegen den abendlichen aktivitäten nach der Arbeit nicht so aufgeschlossen und zu teuer ist es mir auch. Bin jetzt etwas gefrustet über den Ausgang, aber was hätte ich machen sollen? Ja, ich fliege noch für zwei Wochen nach Malle antworten und dann hoffen, dass mich niemand danach fragt?
  19. Da ist sie wieder, die Fachkräftemangel: https://www.golem.de/news/it-fachkraeftemangel-arbeit-ohne-ende-1907-142513.html Also die mehr Überstunden und fachfremden Aufgaben kann ich bestätigen, das mehr an Entlohnung leider nicht.
  20. Also ich habe eine betriebliche Ausbildung und 10 Jahren Berufserfahrung und es ist trotzdem sehr schwer gute Angebote zu bekommen. Zumal in den ganzen Firmen mit den schlechten Angeboten auch nicht nur ungelernte Arbeiten, die meisten in der Entwicklung haben wohl immer noch studiert.
  21. Also doch schon das erste Gespräch und einen Tag Urlaub weg, so ungefähr war es ja jetzt auch bei mir. Sind wir das? Ich habe nicht den Eindruck, weder wie auf meine Bewerbungen reagiert wird, noch wie es in den Vorstellungsgesprächen läuft und was für Arbeitsbedingungen angeboten werden. Ich habe Bekannte, die arbeiten in der Industrie oder Handwerk, die kämen nicht im Traum darauf einen Vertrag zu unterschreiben in dem auch nur eine Überstunde abgegolten ist. Geschweigenden einen Vertrag mit weniger als 30 Tagen Urlaub zu unterschreiben. Da sind Dinge wie 40h die Woche schon was Böses. Und es wird rumgeheult, wenn man mit Zuschlag bezahlte Überstunden leisten muss. Selbst Weiterbildungen und Zertifizierungen werden den Leuten hinterhergetragen. Da gibt es sogar Boni wenn man von der Firma bezahlte Weiterbildungskurse während der Arbeitszeit besucht. Wenn ich nur auf dreiviertel der Dinge bestehe, kann ich beim Arbeitsamt stempeln gehen.
  22. Ja Gehalt ok, wobei ich auch schon erlebt habe, dass man das nie vorhatte so viel zu bezahlen und trotzdem den ganzen Prozess durchläuft. Da ging es mir jetzt auch eher darum, das große Anteile am Gehalt nachher variable sind und die Urlaubstage, Überstundenregelungen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich habe nach den Weiterbildungsmöglichkeiten gefragt, man sagte mir das es dafür Programme gäbe mir die HR das näher erläutert. Nach externen Weiterbildungen frage ich schon gar nicht mehr, die hat bisher keiner wirklich Angeboten. Wenn dann nur Budgets, die aber so niedrig waren, das eher keine externe Weiterbildung in Frage kommt. Es war eine Beispielzahl, aber man würde ja schon in die Richtung kommen, nur eben mit dem variablen Anteil. Inwiefern der nachher wirklich bezahlt wird, ist halt fraglich. Das mit dem Überstunden habe ich jetzt auch und war auch in anderen Verträgen in der selben Gehaltsklasse zu finden, ob die jetzt alle abgegolten sind oder nur 30h im Monat, kommt für mich auf das gleiche raus. Ja und wie, vor der Bewerbung oder nach der Bewerbung? Schreibst du dann auf die Einladung zu einem Gespräch vorher eine Email mit den Fragen? Ich habe jetzt auch Vertrauensarbeitszeit, es gibt keine Erfassung und keinen Ausgleich. Der Mitarbeiter ist selbst dafür verantwortlich, die Stunden wieder abzubauen. Allerdings gibt es keine Gleittage, man kann also nur früher gehen. Wenn es dann entsprechenden Druck gibt, lässt man das mit den abbauen auch irgendwann bleiben, weil es sonst die Kollegen ausbaden. Ich weiß, ist mein ganz persönliches Problem. Aber ich habe halt nicht die Eier um nach 6-8h zu gehen, wenn die Kollegen dann noch länger bleiben, um meine Arbeit auch noch zu machen Ich gehe schon auch mal früher, aber wenn es mal pressiert, kommen schnell 20h die Woche an plus drauf und wenn man es anspricht ist man nur selbst schuld. Hat einen ja keiner ausdrücklich dazu gezwungen. Egal, die Hoffnung eine Firma zu finden, in der wirklich alle Stunden erfasst und mit Geld oder Freizeit ausgeglichen werden, habe ich schon lange aufgegeben. Ich finde jetzt die einzelnen Angesprochenen Dinge nicht so dramatisch, aber im Gesamtpaket finde ich es unattraktiv und es ärgert mich eben, dafür einen Tag Urlaub verschwendet zu haben. Diese Jahr sind schon 6 Tage für sowas draufgegangen. .
  23. Hallo zusammen, ich bin nach wie vor auf Jobsuche. Gestern Abend hatte ich wieder ein kurzes Zweitgespräch, ich war am Dienstag schon in der Firma, da aber nur ein Gespräch mit der Fachabteilung gehabt. Das war auch vorher so kommuniziert. Erstgespräch, auf Basis von dem Ergebnis ein zweites mit Aufgabenstellung und dann eben noch eines zur finalen Vertragsunterzeichnung. Für das erste war kein Termin außerhalb meiner Arbeitszeiten möglich, also musste ich wieder Urlaub nehmen. Das Gespräch lieg ganz gut, war aber rein mit der Fachabteilung und dem potenziellen Teamleiter. Das übliche Lebenslauferzählen, Techstack abgleichen und ein paar Fachfragen. Gestern Abend, zum Glück nach Feierabend, hatte ich dann das Gespräch mit der Personalerin. Bekam da gutes Feedback und zwei Aufgaben zum Bearbeiten. Die sind nicht ganz ohne, ein kleines Projektkonzept und eine Programmieraufgabe mit Graphen. Aber ich habe dann mal die Arbeitsbedingungen angefragt, denn im ersten Gespräch verwies man mich auf eben jenes Gespräch. Jetzt gibt es dort auch wieder nur 28 Tage Urlaub, Vertrauensarbeitszeit und keine bezahlten Überstunden. Natürlich kommen Überstunden nie vor, aber flexibel müsste man schon sein in Deadline- und Releasephasen und für die üblichen Anwesenheitszeiten muss man sich mit den Kollegen abstimmen. Externe Weiterbildung gibt es nicht, das wurde nicht so direkt gesagt, aber so habe ich rausgehört. Es gibt nur Entwickler schulen andere Entwickler, das wäre auch für jeden Senior in der Zielvereinbarung hinterlegt, dass er sowas abhalten muss. Dann habe ich, auch aufgrund der Erfahrung in den bisherigen Gesprächen, gefragt ob das mit dem Gehalt passt, immerhin hatte ich da 65k als Vorstellung geschrieben. Die Dame wollte sich nicht festlegen, eine Beurteilung gäbe es erst nach dem Test, aber grundsätzlich wäre es so, dass die ein Fixgehalt hätte, hier jetzt z.B. 48-50k und dann 3 variable Anteile mit insgesamt 10k, persönliche wie eben dieses andere Mitarbeiter schulen, dann Projekterfolgsziele und Firmenerfolgsziele. Auf die Frage wie so die Quote wäre für die Auszahlung, habe ich auch keine konkrete Antwort bekommen, je nach Team mal so mal so. Das klingt jetzt alles nicht Grottenschlecht, aber wenn ich die Fakts 28 Tage Urlaub, Überstunden abgegolten, niedriges Fixgehalt plus 20% variable Anteile und nicht unerheblichen Aufwand für den Test vorher gehabt hätte, hätte ich mir den Tag Urlaub eventuell gespart. Tatsächlich bin ich mir auch gerade noch nicht sicher, ob ich jetzt das ganze Wochenende mit den Aufgaben verbringen soll. Es wäre nämlich Prima, wenn ich das nächst Woche schon liefere oder dann übernächste Woche, aber so einfach schüttle ich mir die nicht mal kurz aus dem Ärmel. Fragt ihr solche Details vorher ab? War eine Bewerbung ohne Headhunter, auf eine ausgeschriebene Stelle. Wie legitim ist es diese Vertragsdetails schon vor einem ersten Gespräch abzufragen oder sogar vielleicht schon vor der Bewerbung? Oder bin ich derjenige der gerade die Situation verkennt und muss mich damit abfinden?
  24. Hab noch was vergessen, eine Klimaanlage! Der Ventilator bläßt mir gerade 37° warme Luft ins Gesicht und selbst wenn mein Billigthermomether ungenau ist, sind es deutlich über 30° und hier unter dem Flachdach ist der heutige Höhepunkt noch nicht erreicht.
  25. Die aktuelle Marktlage ist... naja. Alles schreit Fachkräftemangel, aber wirklich vorhanden ist er nicht. Man wir bombardiert mit Anfragen. Aber was bieten die Firmen, auch nicht mehr an Gehalt als vor 5 Jahren. 30 Tage Urlaub und Überstunden, die nicht abgegolten sind, sind schon ein Glückstreffer. Den Obstkorb/Kickertisch/Konsolenbend können die sich sonst wohin stecken. Ich will Geld, 30 Tage Urlaub, bezahlte oder abfeierbare Überstunden, bezahlte Weiterbildung (und zwar mehr als 500€ Budget im Jahr für externe Schulungen, sonst finde ich nichts) und Karrieroptionen abseits von ich übernehme einfach mehr Verantwortung für das gleiche Geld und Position, wären auch prima. Homeoffice wäre auch noch toll, so als Pendler eine echte Erleichterung. Stattdessen zahle ich noch Unmengen, um bei meinem Arbeitgeber parken zu dürfen. Da wird dann noch drauf rumgeritten, weil man mit irgendeinem Framework noch nie gearbeitet hat. Weil sonst würde ja Einarbeitung anfallen oder gleiche ne Schulung fällig. Da lädt man Leute zu Gesprächen ein, die Fachfremd in der Branche sind, was auch im ersten Telefoninterview zur Sprache kam und sagt dann ab, weil Branchenfremd. Das war im Januar, die suchen immernoch. Letzte Woche habe ich eine Absage bekommen, auf eine Stelle, bei der ich im Dezember letztes Jahr ein Telefoninterview hatte. Tolle Marktlage...

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