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OPunktSchmidt

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  1. Richtig. Mir ist das Thema ja nicht egal sonst würde ich das hier nicht diskutieren. Und solange man sachlich bleibt und mit Argumenten diskutiert bin ich gerne bereit meine Position zu verschieben. - Programmiertests haben wir wie gesagt bereits gestrichen. Es wurde in Erwähnung gezogen weil die meisten Vorkenntnisse besitzen. Es war von vorne hinein keine Anforderung also fragen wir es auch nicht ab. Bis auf das nachvollziehen von logischem Pseudocode (Logikaufgabe eben) - Praktikum / Probetage haben wir auch nochmal intern diskutiert. Alle bei uns waren der Meinung das die Bewerber dann erst recht "Tschüss" sagen. Alleine wenn ich mich in meine damalige Lage als Azubi - Bewerber zurückversetze. Ich hatte mich bei ca. 20 Firmen beworben und hatte bei über 50% Vorstellungsgespräche. Ich hätte mir schon wirklich EXTREM sicher sein müssen das ich da UNBEDINGT arbeiten möchte um soviel Freizeit, neben Schule, dafür aufzubringen. - Ich kann den Einwand absolut verstehen das es verdammt abhängig von der Firma ist wie sich ein Azubi entwickelt. Ich bin da der selben Meinung das in erster Linie WIR investieren müssen. Und ich bin mir sicher das wir eine gute Ausbildung bieten und nicht nur billige Arbeitskräfte suchen. Z.b wird er Schulungen finanziert bekommen während der Ausbildung.Um das vielleicht mal klar ausdrücken falls das bisher falsch rüber gekommen ist. Einen Azubi in Regress nehmen weil er etwas nicht kann tue ich auch nicht, er soll es ja lernen. Nur auf der anderen Seite möchte ich auch eine gewisse Sicherheit haben das sich eine Investition auszahlt (ja Risiko bleibt immer). Vor zwei Jahren habe ich auch noch etwas anders darüber Gedacht aber wenn man dann vielleicht man selbst derjenige ist der diese eventuelle Fehlentscheidung dann vor der Geschäftsführung rechtfertigen muss sieht man das vielleicht etwas anders. Zeit ist Geld (und Schulungskosten sind sogar echtes Geld) und aus betriebswirtschaftlicher Sicht reicht ein einfaches "Hallo guten Tag, was sind ihre stärken / schwächen" einfach nicht. Das mit der Probezeit ist ein guter Punkt, müsste man drüber nachdenken gleich zwei Azubis zu nehmen ansonsten steht man eventuell ohne da. Ein Berufsstarter ist kein Grundschüler mehr. Die Basics sollten einfach da sein. Das sind einfach zwei Welten die man vereinen muss. Auf der einen Seite eine GEWISSE Sicherheit für unsere Investition in einen Menschen aber auf der anderen Seite einen fairen Bewerbungsprozess. Ich sehe daher noch nicht wie wir um einen Test für eine grobe Vorauswahl drumherum kommen. Über das Präsentationsthema denke ich nochmal nach eventuell gibt es Alternativen. Vielleicht ist der Begriff "präsentieren" falsch gewählt. Er müsste sich nicht unbedingt vor einen Beamer stellen etc. aber sich in ein Thema einzuarbeiten und das anderen Personen verständlich rüber bringen zu können finde ich schon wichtig. Das zählt für mich zu den Basics...ich meine die Leuten haben mindestens 10 Jahre Schule hinter sich... und ja auch wenn das einige Leute nicht gerne hören aber sowas grundlegend jemand beizubringen wäre ich nicht dazu bereit. Mir geht es um die, meiner Meinung nach, Basics die man in seiner Schullaufbahn gelernt haben sollte und die grundsätzliche Eignung bzw. das Potential für einen IT - Beruf.
  2. Ich habe mir nochmal Gedanken zu dem Thema gemacht. Ich habe mich entschlossen klassische Programmieraufgaben vollständig weg zu lassen. Ich halte es mittlerweile auch für sinnvoller und fairer wenn alle die selben Aufgaben bekommen. Trotzdem wird es einen Test geben. Auch finde ich wichtig das der Test zu den Bedürfnissen des Unternehmens passt. Wenn ich einen haben will der von Morgen bis Abends nur Code - Zeilen tippt muss ich mir nicht anschauen wie das Potential ist auch mal was zu präsentieren. Bei uns ist es aber z.B so das er auch viel mit den Fachabteilungen in Berührung kommt. Da spielen Soft - Skills schon eine große Rolle. Grob wird es bei uns jetzt so ablaufen: Vor dem Vorstellungsgespräch bekommt der Bewerber ein fachliches Thema zugewiesen welches ohne Programmierkenntnisse und reiner Recherche lösbar ist. Dieses soll er beim Vorstellungsgespräch präsentieren. Getestet werden soll damit wie er präsentiert, ob er sich selbstständig in ein Thema einarbeiten kann und wie gewissenhaft er dabei vorgeht. Thema wäre z.B "Was sind Code - Konventionen, Vorteile, Wieso / Warum, Beispiele". Natürlich haben wir Verständnis wenn die Präsentation nicht perfekt ist! Aber ich denke man kann schon erkennen ob sich jemand dabei total unwohl fühlt oder ob da Potential drinnen steckt um es weiterzuentwickeln. Es ist einfach ein wichtiges Thema bei uns im Unternehmen. Dann beim Vorstellungsgespräch wird es noch einen kleinen MC - Test geben. Dieser ist noch nicht fertig definiert aber es wird eine Aufgabe mit Pseudo - Code geben. Er muss dazu keine Programmiersprache können. Da steht dann sowas wie "WENN WERT = 1 DANN xyz". Also einfach ob er logische Abläuft nachvollziehen kann. Über ein Schnuppertag / Pratikum diskutieren wir aktuell noch. Aber für eine grobe Vorauswahl wird das erstmal reichen.
  3. Hallo, vielen Dank für die ganzen Meinungen...auch wenn kaum einer auf meine eigentliche Frage eingegangen ist Sicherlich hat jede Meinung ihre Berechtigung und man kann das Thema von unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Daher hier nochmal mein Input zu einigen Punkten. - Praktikum für Bewerber: Ja an sich eine super Idee. Es bietet die besten Möglichkeiten um einen Bewerber zu "beleuchten". Aber nicht bei > 20 Bewerbern. Wenn nach der Vorauswahl 2 übrig bleiben und man kann sich nicht zwischen den beiden Entscheiden dann ja. Eine Vorauswahl muss aber erfolgen. - Alle sollten die gleichen Tests haben um eine Vergleichbarkeit zu erreichen: Ja das stimmt eigentlich. Aber auf der anderen Seite, sollte ich einen Realschul - Abgänger gleich behandeln wie jemanden der bereits 4 Semester Informatik studiert hat oder eine schulische zweijährige IT - Ausbildung abgeschlossen hat? Wenn jemand in seinen Lebenslauf schreibt "gute Kenntnisse in Java" dann würde ich das schon gerne mal sehen. Finde diesen Punkt aber sehr interessant und wichtig. Hat jemand weitere Meinungen hierzu? - Risiko das der Azubi trotz aller Tests nichts taugt: Ja lässt sich nicht vermeiden aber das Risiko lässt ich verkleinern. - Wenn man die Einstiegshürde künstlich hoch legt, braucht man sich über "Wir bekommen keine Azubis" nicht wundern. Absolut. Der Arbeitsmarkt im IT Bereich ist aktuell sehr Arbeitnehmer - Orientiert. Gerade als Entwickler hat man viele Optionen. Aber muss ich als Unternehmen deswegen gleich vor jedem Bewerber vor die Knie gehen und betteln das er bei uns arbeiten möchte? Fakt ist leider auch das es nach wie vor auch viele "weniger Leistungsstarke" Bewerber unter den potentiellen Azubis gibt. Als Unternehmen möchte ich doch natürlich zumindest jemanden aus dem oberen Bereich haben. Immerhin wirkt sich die Leistung der Mitarbeiter langfristig auch auf die Qualität und den Erfolg den Unternehmens aus. Zudem ist ein Azubi immer ein Investment der seinen ROI erst nach einer gewissen Zeit erreicht. Und ein Investment ist auch ein Risiko das man dann 3 Jahre lang betreuen muss. Um das vielleicht mal etwas aus der betriebswirtschaftlichen Sichtweise zu betrachten. Ich finde schon das man als Unternehmer das Recht und die Pflicht hat einen Bewerber zu beleuchten (über ein normales Bewerbungsgespräch hinaus). Das man das nicht übertreiben sollte mit 3 Gesprächsrunden etc. ist klar. Und ja... im Zweifel habe ich lieber keinen Azubi wenn keiner überzeugen kann. Es geht nicht darum den perfekten Azubi zu finden und das Risiko komplett zu vermeiden aber die Chance einen ROI zu erreichen sollte irgendwo da sein und es gibt leider genug Bewerber wo das sicherlich nicht der Fall ist.
  4. Moment mal! Ich habe es vielleicht etwas schlecht formuliert. Wir setzen es nicht voraus! Aber bei denjenigen die es bereits können kann man es vielleicht anwenden um die Problemlösungskompetenz zu überprüfen. Das wäre dann wenigstens Praxisnah und nicht irgendein abstraktes Gedankenspiel. Es kommen genauso Bewerber in Frage die noch nicht programmieren können. Für diese eignet sich das natürlich nicht aber da finden wir dann was anderes.
  5. Hallo, wir sind in der Auswahl für FIAE Azubis für das Jahr 2019. Wir möchten den Bewerbungsprozess natürlich nicht unnötig lang, kompliziert und abschreckend gestalten aber ein "normales" Bewerbungsgespräch halten wir auch nicht für ausreichend. Wir möchten schon gerne etwas abchecken ob wir ihn 3 Jahre lang bei uns haben möchten (und natürlich gerne auch darüber hinaus). Die meisten Bewerber haben bereits Vorkenntnisse im Bereich Programmierung. Daher wäre unsere Idee Programmieraufgaben zu stellen. Dabei geht es uns aber nicht darum eine spezifische Sprache abzufragen oder Wissen in einem konkreten Framework zu testen. Die Programmiersprache könnte der Bewerber frei wählen. Es geht mehr darum die Problemlösungskompetenz zu überprüfen. Hat jemand von euch vielleicht Ideen für kreative Programmieraufgaben? Wo man etwas grübeln muss? Natürlich auch nicht zu schwer Die Programmieraufgaben sollten mit einfachen internen Sprachmitteln lösbar sein (also nichts wofür man unbedingt Angular etc.benötigt). Eine Konsolenanwendung wäre völlig okay. PS: Wir setzen Programmierkenntnisse nicht voraus! Diese Art die Aufgabenstellung wäre aber vielleicht für diejenigen sinnvoll welche bereits Vorkenntnisse mitbringen. Für die anderen Bewerber finden wir andere Tests.
  6. Ich werde dann auf jeden Fall unser Ergebnis posten. Wir müssen das jetzt aber erstmal intern bewerten. Es hat uns aber schon mal die Augen geöffnet und viele Punkte stimmen auch wenn man mal etwas den Blickwinkel verschiebt.
  7. Wir werden ab nächstem Jahr ausbilden. Ein Schritt in die richtige Richtung, leider etwas zu spät. Danke an Alle für euren Input! Ich werde jetzt nicht einzeln auf die Punkte eingehen. Es ist einfach mal interessant wie externe das sehen. Oft hat man selber vielleicht einen Tunnelblick wenn man selber in dem Unternehmen ist welches sucht. Wir werden sicherlich über den ein oder anderen Punkt näher nachdenken.
  8. Hallo zusammen, es gibt hier ja schon einige Threads zum Thema Fachkräftemangel aber ich würde gerne mal spezifisch über unsere Situation diskutieren. Wir haben letztes Jahr einen Junior C# Entwickler eingestellt, viel Zeit investiert um ihn einzuarbeiten, jetzt wo er nahezu selbstständig arbeiten kann (und seine Arbeit auch wirklich gut macht) verlässt er das Unternehmen (private Gründe). Ist natürlich doof. Also sind wir wieder auf der Suche nach einem Junior Entwickler. Das Problem ist, es bewirbt sich keiner! Bereits für den jetzigen haben wir damals fast 12 Monate gesucht. Wir sitzen bei Frankfurt am Main also nicht ländlich wo man sagen könnte das sich deswegen keine Bewerber finden. Mittlerweile haben wir auch unsere Suche auf Werkstudenten ausgeweitet um die Lücke zu füllen aber selbst da sieht es eher schlecht aus. In den 1,5 Monaten wo die Stellenanzeige jetzt läuft gab es eine "halbwegs" brauchbare Bewerbung aus fachlicher Sicht. Leider hat es menschlich nicht gepasst (wollte mehr "chillen" statt arbeiten). Von Leuten die behaupten es gäbe keinen Fachkräftemangel höre ich immer folgendes: - Die Firmen sind doch selber schuld wenn sie so wenig bezahlen => Wir wären ja schon glücklich wenn sich jemand bewerben würde und wir eine Gehaltsverhandlung führen könnten - Ihr beschränkt euch nur auf Junior und schließt ältere aus => Ja aber das Aufgabengebiet ist eben für einen Junior. Sollen wir einen 45 Jährigen mit 25 Jahren Berufserfahrung einstellen der dann von einem 25 Jährigen diktiert bekommt was er zu tun hat? Mag sein das dies in Einzelfällen funktioniert aber in der Regel tut es das nicht und würde die Arbeitsatmosphäre im gesamten Team zerstören. - Euer fachliches Profil ist zu eng gesteckt / zu anspruchsvoll => Nein ist es nicht. Wir würden sogar Java Entwickler nehmen und auf C# umschulen. Deswegen mal die Frage in die Runde: Ist der Arbeitsmarkt an Entwicklern wirklich so leer oder könnt ihr uns Tipps geben was wir besser machen können / bzw. auf was man achten sollte? PS: Die Stellenanzeige schicke ich euch gerne per PN. Ich möchte hier nicht gerne das Unternehmen öffentlich mit reinziehen.
  9. Hallo @Goulasz dein beschriebener Ablauf ist korrekt. Was ich suche geht aber über eine einfache Geokodierung hinaus. Ich suche tatsächlich einen Dienst der eine Adresse standardisiert (also jegliche Schreibweise in eine einheitliche Form bringt) und prüft ob es diese Adresse auch gibt (z.B ob es die Hausnummer in der Straße überhaupt gibt). Solche Dienste gibt es. Sie werden von jedem Online-Shopping Unternehmen und Postdienstleister verwendet um die Zustellung von Paketen sicherzustellen. In der USA werden solche Dienste extra zertifiziert. (https://en.wikipedia.org/wiki/Coding_Accuracy_Support_System) Also kein Dienst der eine Adresse einfach in GPS - Daten umwandelt sondern wirklich in eine länderspezifische standardisierte Form bringt und auf existenz überprüft (Geodaten lieferen diese Dienste meistens als Beifang mit dazu). Als Beispiel kannst du dir das mal anschauen: https://smartystreets.com/ => Darauf verlassen sich DHL und Amazon
  10. Hallo, ich bin auf der Suche nach einem Anbieter welcher einen Webservice bereitstellt um Adressen zu standardisieren & validieren. Also das man im Prinzip eine Adresse in 25 unterschiedlichen Schreibweisen (Str. Straße, Strasse etc.) eingeben kann und immer das selbe zurück bekommt. Außerdem sollen fehlende Bestandteile ergänzt werden. Ich habe bereits eine Recherche durchgeführt und mehr als 20 Anbieter gefunden. Bevor ich diese näher prüfe, würde ich gerne mal in die Runde fragen welche ihr so kennt? Jede Nennung ist willkommen, auch wenn ich den Anbieter bereits in meiner Liste habe. Besonders interessiert bin ich an günstigen Anbietern. Es müssen 50.000 Anfragen pro Monat durchgeführt werden und der günstigste bisher lag bei 1.800€ im Monat. LG
  11. Das Gespräch ich vorbei und wie versprochen hier das Ergebnis. Wir haben lange gesprochen, über die allgemeine Situation des Unternehmens die Rolle der IT -Entwicklung im aktuellen Change Prozess und welche Rolle ich da spiele. Er war auch absolut der Meinung das ich dabei persönlich eine tragende Rolle spiele und er mich sehr schätzt. Dann ging es ums Gehalt. Wir waren sehr ehrlich zueinander. Das ist vielleicht eine Merkmal einer Agentur den viele aus "industriellen" IT - Firmen nicht kennen. Es gibt hier nicht dieses typische Vorgesetztenverhältnis und es ist mehr so ein "StartUp - Feeling". Wir waren beide der Meinung das ich wo anders immer mehr verdienen würde aber es gibt für mich auch andere Werte wie eingangs erwähnt. Ich habe mich dann doch dazu entschieden die 42K€ zu nennen und er hat sofort zugestimmt (hmmm, hätte wohl doch höher Pokern sollen?). Das muss jetzt aber noch durch den Geschäftsführer abgesegnet werden aber er hat da wenig bedenken. Allerdings wird die Angleichung wohl in zwei Schritten erfolgen (2018 und 2019) was ja bei einen Sprung von 20% auch fair ist. Also nochmal vielen Dank für euren Input.
  12. Danke für euren Input. 40K € sind einfach mein persönliches Minimum. Darunter kommt ein Arbeitgeberwechsel in Frage. Selbst wenn ich das bekomme, ist natürlich die Frage wie sich das langfristig weiterentwickelt. In 3-4 Jahren möchte ich dann schon bei 43-45k stehen. Bringt ja nichts wenn bei 40K jetzt Schluss ist. Ich werde die 40K für jetzt vorschlagen und vorschlagen das wir eine Zielvereinbarung machen für weitere Steigerungen (gerne geknüpft an Meilensteine in meinem Studium). Dann sehe ich wie er reagiert. Danke. Ich werde berichten!
  13. Hallo, ich habe relativ kurzfristig morgen ein Gespräch mit unserem IT - Leiter. Dabei wird es auch um das Thema Gehalt gehen weil mir das schon länger etwas auf der Seele brennt. Erstmal das formelle... Alter: 24 Wohnort: Frankfurt am Main letzter Ausbildungsabschluss (als was und wann): FIAE 2013 Berufserfahrung: 5 Jahre Vorbildung: Realschule Sonstige Weiterbildungen / Qualifikationen: - Microsoft Certified Professional / Microsoft Specialist C# Programming - Vorkurs Mathematik (niveau etwa leistungskurs Abitur) - Wirtschaftsinformatik Studium seit Dezember 2017, 1. Prüfung bestanden (Mathematik) Arbeitsort: Bad Homburg (also im Prinzip Frankfurt) Grösse der Firma: 80-100 MA Innendienst (mehrere Tausend Freiberufler und fest Angestellte im Außendienst) Tarif: Branche Branche der Firma: Agentur / Marketing Arbeitsstunden pro Woche: 37,5 Gesamtjahresbrutto: 35.000 € Anzahl der Monatsgehälter: 12 Anzahl der Urlaubstage: 25 Sonder- / Sozialleistungen: Keine Tätigkeiten (Aufgaben/Aufgabenbereich): Inhouse / Backoffice Softwarentwicklung aber es ist das strategische Ziel die jetztige IT - Entwicklung zu einer operativen Abteilung auszubauen und Geld zu erwirtschaften. Softwarenetwicklung mit C#, ASP.Net, Xamarin (Apps), Azure Cloud. Ich übernehme mittlerweile den gesamten Prozess einer Softwarentwicklung von Anforderungsanalyse über Programmierung bis zum Release. Ich würde meine Tätigkeiten nicht als "typischen Programmierer" bezeichnen der Tickets abarbeitet und sich was neues aus dem Backlog nimmt. In meiner Tätigkeit steckt viel Prozessoptimierung also ich setze mich auch mit den operativen Abteilungen zusammen und schau was wir machen können und setze das auch um. Wir entwickeln auch viel für unsere Kunden aber treten dabei meistens nicht in direkte Kommunikation sondern das läuft über die operativen Abteilungen. Meine Vorstellung: Die aktuellen 35.000€ sind zu wenig, ich denke das sehen die meisten so. Angefangen habe ich in der Firma mit 32.000€ (was völlig okay war als Einstieg) dann ging es mal hoch auf 35.000€. Mir ging es nie darum Topverdiener zu sein da für mich auch andere Sachen wichtig sind wie z.B eine gute Arbeitsatmosphäre und aktive Gestaltungsmöglichkeiten. Mittlerweile bin ich aber doch etwas weit abgeschlagen und möchte etwas aufholen. Als FIAE mit 5 BE bewegt man sich normalerweise wohl so zwischen 40-50K. Ich würde gerne 42K anstreben. Meint ihr das wäre machbar? Argumente dafür... - Ohne interne IT - Entwicklung wären viele unserer Kunden nicht haltbar. Mit externen haben wir durchgehend schlechte Erfahrungen weil zu unflexibel. Außerdem ist das spezielle Kunden und - Prozessswissen sehr wichtig welches lange braucht um zu reifen. Mittlerweile verstehe ich viele Sachen "Blind" und kann daher schnell und passgenau reagieren. Eventuell ein Argument weil er einen neuen erstmal 2-3 Jahre anlernen müsste um dieses Spezialwissen aufzubauen und er selbstständig arbeiten kann? - Wir haben einen neuen Junior Entwickler. Auch wenn ich es nicht wissen sollte, weiß ich das er 39K (bei 0 BAE) verdient. Keine Frage, das ist absolut gerechfertigt in anbetracht der Situation. Wir haben lange gesucht und wir brauchten ihn dringend und da konnte er natürlich höher Pokern als ich damals beim Einstieg. Trotzdem hat es irgendwie einen faden beigeschmack wenn jemand der die ersten 2-3 Jahre nur Tickets / vordefinierte Konzepte abarbeitet mehr Gehalt bekommt als jemand der auch Prozessanalsyse und Konzepterstellung betreibt. ABER...das ist natürlich kein Argument was ich vor meinem IT - Leiter anbringen würde und mir geht es rein um die sachliche Ebene aber vielleicht zeigt es ja das an sich Bereitschaft da ist Geld in die Hand zu nehmen. - Studium anbringen? (Er weiß es noch nicht) Argumente dagegen... - Wir sind eine Agentur (Marketing). Generell schwierige und schlecht bezahlte Branche. Man muss jedes Geschäftsjahr erneut hart um Kunden kämpfen und viele Agenturen versucht sich über Wasser zu halten. - Das Unternehmen befindet sich in einer Umstrukturierungsphase die noch bis 2020 andauern wird. Das Unternehmen soll schlanker und digitaler werden. Aktuell werden rote Zahlen geschrieben. Vielleicht auch positiv zu sehen weil wir da maßgeblich dran teil haben? - Die letzte Gehaltserhöhung war im April 2017 mit 10% (32K -> 35K) . Vielleicht zu kurzfristig hintereinander? Wie gesagt, 42K€ wären mein Wunsch aber 40K€ das persönliche minimum. Vielen Dank für eure Einschätzung!
  14. Schwierig da einen Marktwert zu ermitteln. Als C# Entwickler in einem richtigen IT Unternehmen? Sicherlich 45K € - 50K € aufwärts (Konkretes Angebot gab es ja bereits. Siehe mein letzter Beitrag). Bei kleineren Firmen wo man in der Backoffice Abteilung sitzt (nur interne Kunden etc.) ist oft bei 45K € Schluss als Entwickler (Meine Erfahrung, gibt sicherlich auch andere Fälle). Deinen Vorschlag finde ich gut. Es muss ja nicht gleich ein Gespräch sein nach dem Motto "Ich möchte jetzt mehr Geld!" aber man kann ja mal Allgemein über Ziele reden. Werde ich mir mal überlegen. Danke für den Input.
  15. Erstmal Danke für die umfangreichen Antworten und die Diskussion die sich hier noch entwickelt hat. Als Ergebnis kann man denke ich daraus festhalten, dass ich noch warten sollte. Das war meine Anfangsvermutung und das werde ich auch tun. Ob ich dann in 04/2018 oder Ende 2018 erneut das Gespräch suche muss ich sehen. Bis dahin ist das nächste größere Projekt fertig was gerade anläuft und ich habe das 1. Semester von meinem Studium fertig. Ihr habt aber recht das ich dann eher auf mindestens 40K € verhandeln sollte. Vielleicht schaue ich mich auch mal auf dem Arbeitsmarkt um. Generell zum Gehalt: Es gibt hier ja genug Threads die das behandeln und das ist immer ein schwieriges Thema mit vielen Faktoren. Mir ist durchaus Bewusst das ich in anderen Firmen locker auf 45-50K € komme. Faktoren die mein Gehalt drücken sind unter anderem: BackOffice Abteilung und eine Branche (Agentur) die sowieso mit sich zu kämpfen hat. Ich arbeite in einer Branche wo sich die Firmen von kurzweiligen Kundenprojekten zum nächsten hangeln. Langfristige Großkunden gibt es kaum mehr. Entsprechend ist man vorsichtig mit Gehältern da es durchaus mal Auftragslöcher geben kann aber die Gehälter trotzdem bezahlt werden müssen. Aber ja.. es gibt entsprechend Benefits und auch einen Bonus bei guten Auftragslagen (nicht vertraglich vereinbart aber man hält sich dran). Außerdem sollte man sich nicht an meinem Studium aufhängen. Ich habe angefangen aber nicht mal 1 Semester fertig. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs an Faktoren. Bin ich zufrieden mit 35K? Nein. Würde ich sofort wechseln wenn sich in den nächsten 12 Monaten nichts tut? Ja. Würde ich wechseln wenn ich in 12 Monaten auf 40K komme? Vermutlich nicht. Es gibt meiner Meinung nach nämlich noch mehr Faktoren als das Geld. Ich hatte durchaus schon andere Einblicke in die IT Branche und was bringen mir die 60K € wenn die Arbeit keinen Spaß macht, man nur in einem Hamsterrad sitzt etc. Soll natürlich nicht heißen das hohes Gehalt = schlechte Firma bedeutet aber ich schreie auch nicht sofort "Hier!" wenn mich ein ehemaliger Arbeitskollege mit 50K locken will (Ja ist passiert und kurze Zeit nach seinem Angebot musste er seinen Chef verklagen und fast das gesamte Dev - Team hat gekündigt). So jetzt aber Schluss. Das war ja gar nicht Thema. Ihr habt mein Frage gut beantwortet und daher vielen Dank

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