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Fachinformatikerausbildung "aufwerten", wie?

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Die günstigste Art Qualifierungen zu machen ist wohl das Fortbilden zu Hause via Videotrainings (z.B. CompTia, cisco, CBTnuggets, ... ). Diese bereiten dann auf eine Prüfung vor, die Du dann in einem anerkannten Prüfungsinstitut ablegen kannst. Erfahrungsgemäss liegen dann die Prüfungskosten bei ca 140€

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Geh auf jeden Fall studieren.

Das mit nebenbei Arbeiten macht nur sehr wenig Sinn.

Mein Bruder studiert zur Zeit auch und der hat fast überhaupt keine Freizeit mehr.

Die Vorlesungen und Übungen ändern sich auch so oft, dass man das 1-2 Wochen zuvor garnicht planen kann.

Mein Tipp: Konzentrier dich auf ein Studium und zieh das ordentlich mit guten Noten durch, haste mehr von als nebenbei bissl rum gegrubbt und kaum was verdient.

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@hscade

das (= Arbeiten) lohnt sich aber nur dann, wenn auch angemessen bezahlt wird. Ansonsten ist die Alternative "studieren" besser.

Gruß fach_i_81

Auch arbeiten bringt was. Berufserfahrung wird ebenfalls gut bezahlt. Ich finde das wird zu gerne vergessen. Ich habe, wenn ich 30 bin (aktuell 28) 10 Jahre Berufserfahrung und kann jetzt schon nicht klagen, was die Jobangebote betrifft. Mit 30 ein "Einstigsgehalt" zu bekommen kann in der "Abschlussrechnung" (Rente oder was auch immer) mglw. ein Nullsummenspiel sein. Ich finde wer nach der Ausbildung einen Job findet kann ruhig darüber nachdenken, obs nicht vieleicht doch was bringt...

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Auch arbeiten bringt was. Berufserfahrung wird ebenfalls gut bezahlt. Ich finde das wird zu gerne vergessen. Ich habe, wenn ich 30 bin (aktuell 28) 10 Jahre Berufserfahrung und kann jetzt schon nicht klagen, was die Jobangebote betrifft. Mit 30 ein "Einstigsgehalt" zu bekommen kann in der "Abschlussrechnung" (Rente oder was auch immer) mglw. ein Nullsummenspiel sein. Ich finde wer nach der Ausbildung einen Job findet kann ruhig darüber nachdenken, obs nicht vieleicht doch was bringt...

Das stimmt alles was Du sagst. Nur ist ohne Studium in vielen Firmen irgendwann Schluß, dh. man kommt nicht mehr weiter. Zudem steigt man mit entsprechendem Abschluß meist ein paar Stufen höher ein, dh. man hat eine andere Ausgangsbasis (auch als Anfänger).

Gruß

Lothy

(der mal wieder seine alte Leier ablässt) :mod:

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Es stimmt einfach nicht was du sagst, 1er Absolventen von den sogenannten "Eliteunis" vieleicht. Für nen Diplom - Betriebswirt vs. Kaufman oder Ingenier vs. Mechaniker ist das alles richtig, aber beim Informatiker stimmts einfach nicht.

Die >weinigsten< Bachelore (und darum gehts hier ja meist) steigen in der IT in der einer Leitungsposition ein, warum (bzw. wie) auch.

Ich bin natürlich dafür das jeder das beste aus seinen Möglichkeiten macht.

Wer studieren will solls tun, keine Frage, aber das immer wieder die Furcht unter den FI geschürt wird, das sie gegen "studierte" im Zweifel den Kürzeren ziehen, finde ich absurd. Das ist FUD erster Güte.

Was meint im übrigen "höher" einsteigen? Hat jeder das Ziel Abteilungsleiter, Topmanager oder Vorstandsvositzender zu werden? Viele, die studieren gehen wollen das nicht einmal! Erklärt mir mal dieses ominöse "höher", ich hab keine Vorstellung was damit gemeint sein könnte.

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Hallo,

Es stimmt einfach nicht was du sagst, 1er Absolventen von den sogenannten "Eliteunis" vieleicht. Für nen Diplom - Betriebswirt vs. Kaufman oder Ingenier vs. Mechaniker ist das alles richtig, aber beim Informatiker stimmts einfach nicht.

Das ist Deine Meinung, die leider nicht ganz den Tatsachen entspricht. Schau Dir mal einschlägige Stellenausschreibungen an. Vielleicht wird bei einer kleinen Klitsche mal kein (Fach)Hochschulabschluß verlangt, bei größeren Firmen ist das in den meisten Fällen ein Kriterium das erfüllt sein muss.

Die >weinigsten< Bachelore (und darum gehts hier ja meist) steigen in der IT in der einer Leitungsposition ein, warum (bzw. wie) auch.

Es gibt gutbezahlte Spezialistenjobs, die keine Leitungsfunktion beinhalten aber trotzdem ein Studium voraussetzen, bzw. Nachwuchsführungskräfte z. B. Warum sollte sich dafür ein Dipl.-Inf. nicht eignen?

Ich bin natürlich dafür das jeder das beste aus seinen Möglichkeiten macht.

Wer studieren will solls tun, keine Frage, aber das immer wieder die Furcht unter den FI geschürt wird, das sie gegen "studierte" im Zweifel den Kürzeren ziehen, finde ich absurd. Das ist FUD erster Güte.

Man wird für viele Jobs den Dipl.-Inf. wohl nicht nehmen, weil er als überqualifiziert gilt. Oder er ist einfach zu teuer. Da hat ein FI bei vielen Jobs wohl eher eine Chance. FUD ist nicht angebracht, da man beide Berufsbilder nur sehr bedingt und sehr rudimentär vergleichen kann.

Was meint im übrigen "höher" einsteigen? Hat jeder das Ziel Abteilungsleiter, Topmanager oder Vorstandsvositzender zu werden? Viele, die studieren gehen wollen das nicht einmal! Erklärt mir mal dieses ominöse "höher", ich hab keine Vorstellung was damit gemeint sein könnte.

Rein finanziell gesehen, kann man höher einsteigen. Und man macht in der Regel andere Jobs. Lt. diesem Forum gibt es ja viele FI's die sich in Jobs von Hochschulabsolventen tummeln. Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, daß das doch eher Ausnahmen sind.

Gruß

Lothy

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Ok, Diskussion bringt da nicht viel, verstehe. Was wir beide machen sind Tatsachenbehauptungen ohne Beleg, außer unseren Erfahrungen. Auch du wiedersprichst mir nur und behauptest einfach das Gegenteil (so wie ich, ich seh es ein).

Möglichweise hab ich auch nur Glück oder sowas. Ich habe mich noch nie hindern lassen mich zu berwerben, obwohl da was von Hochschulabschluss stand. Meine Vita war den meisten auch "großen" Klitschen genug mir ein Angebot zu machen. Wenn ich eine Stellenanzeige schreibe steht da auch Hochschulabschluss, weil es bei allen steht. Man versucht eben die Kriterien hochzuhalten, um möglichst wenige gute Bewerbungen zu bekommen, thats all.

Warum ist das der Dipl-Informatiker nicht mit dem Fachinformatiker vergleichbar? Im Job machen die meist das gleiche, oder willst du dem etwa auch widersprechen? Das die Diplomierten auch wissenschaftlich arbeiten, was dem Fachinformatiker verwehrt bleibt, ist doch wohl eher die eine Ausnahme im Promillebereich.

Was die Finanzen betrifft, glaube ich sind die Unterschiede nicht so groß (zwischen 3Jahren Ausbildung und 3Jahren Studium). Tendenziell geht der Studierte später in den Beruf, und steigt dann damit ein, was der FI mit Berufserfahrung dann auch hat.

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Hi,

Nur ist ohne Studium in vielen Firmen irgendwann Schluß, dh. man kommt nicht mehr weiter.

dort wo ohne Studium Schluss ist, habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese Leute sowieso nichts mehr mit der Technik zu tun haben und nur noch "reine" Dipl. Kaufmänner oder Juristen sind. Um in diese Regionen zu kommen nützt dir dein Informatikstudium nicht mehr als deine FI-Ausbildung ...

ciao,

vic

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Gast Fernstudent

Hi,

ich habe eine abgeschlossene FISI Ausbildung. Allerdings wollte ich gerne noch weiter machen. Wie denkt ich kann ich den Abschluss noch aufwerten?

mir ist vor drei Jahren das Gleiche durch den Kopf gegangen:

Zertifikate Microsoft oder Cisco, vielleicht doch mit TOEFL oder BEC mein Englisch verbessern, staatlich geprüfter Betriebswirt / Techniker, irgendwas (IHK) oder Betriebswirt (VWA), eventuell ist das Geld jedoch besser angelegt in Kurse für Selbstmanagement oder Rhetorik, APO-IT wäre auch nicht schlecht.

Unterm Strich kam für mich _immer_ raus, dass ein Studium zwar teurer, anspruchsvoller und zeitintensiver ist aber mich genau dort hinbringt, wo ich hin möchte.

Ich studiere jedoch nebenberuflich an einer privaten Hochschule. Wenn andere Feierabend haben, das Wochenende oder den Urlaub genießen, muss ich eben lernen aber daran gewöhnen sich viele Fernstudenten.

Wenn du die Zeit und ein bisschen Geld hast und drei Jahre überbrücken kannst, mach ein Studium an einer guten (!) öffentlichen Hochschule / Uni.

Wenn du schon 50.000,00 EUR auf die Seite legen konntest oder deine Elter Besserverdiener sind, kommt vielleicht sogar ein Studium an der EBS oder WHU in Frage ;-)

Grüße

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Auch arbeiten bringt was. Berufserfahrung wird ebenfalls gut bezahlt. Ich finde das wird zu gerne vergessen. Ich habe, wenn ich 30 bin (aktuell 28) 10 Jahre Berufserfahrung und kann jetzt schon nicht klagen, was die Jobangebote betrifft. Mit 30 ein "Einstigsgehalt" zu bekommen kann in der "Abschlussrechnung" (Rente oder was auch immer) mglw. ein Nullsummenspiel sein. Ich finde wer nach der Ausbildung einen Job findet kann ruhig darüber nachdenken, obs nicht vieleicht doch was bringt...

@sxs

Mit 30 bekommst Du ja kein "Einstiegsgehalt" mehr, auch wenn Du vorher noch nie gearbeitet hast. Das Gehalt richtet sich ja (u. a., natürlich nicht nur, aber auch) nach dem Lebensalter. Wenn Du also mit 30 anfängst zu arbeiten, dann ist das entsprechende Gehalt natürlich höher anzusetzen als wenn es sich um einen 18jähriger Jugendlichen handelt, der anfängt zu arbeiten.

Noch etwas zum besseren Verständnis: was ist "FUD" ?

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Hi,

@sxs

Mit 30 bekommst Du ja kein "Einstiegsgehalt" mehr, auch wenn Du vorher noch nie gearbeitet hast. Das Gehalt richtet sich ja (u. a., natürlich nicht nur, aber auch) nach dem Lebensalter. Wenn Du also mit 30 anfängst zu arbeiten, dann ist das entsprechende Gehalt natürlich höher anzusetzen als wenn es sich um einen 18jähriger Jugendlichen handelt, der anfängt zu arbeiten.

aha. Und die Begründung dafür wäre was gleich nochmal?

Das ist klassisches ÖD-Denken ...

ciao,

vic

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Lieber victorinox ,

ich denke, wir hatten dies schonmal angesprochen, in einem anderen Thema.

Ohne jetzt auf "ÖD" einzugehen (in diesem Beispiel geht es nicht um den öffentlichen Dienst), der Grund ist wirklich einfach und sehr leicht nachvollziehbar: mit steigendem Alter steigen normalerweise die Ansprüche bzw. entwickelt sich der Wunsch nach einem gewissen Lebensstandard. Das kann man keinem Menschen übel nehmen, man sollte es einfach als gegeben hinnehmen. Deshalb ist eine durchaus vernünftige Begründung dafür vorhanden, warum man, wenn man schon "etwas" :) älter ist, auch entsprechend mehr verdienen sollte.

Mit deinem Einwand hast Du insofern Recht, als dass es bei uns (im ÖD) natürlich so ist, wie beschrieben. Ich sehe aber nicht, warum es nicht im Fall von SchnittenP oder sxs oder (...) anders sein sollte.

Du möchtest ja sicherlich, wenn Du mal etwas älter bist, auch angemessen verdienen - oder etwa nicht?

Einen wunderschönen Abend wünscht

fach_i_81

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Hi,

Lieber victorinox ,

ich denke, wir hatten dies schonmal angesprochen, in einem anderen Thema.

Ohne jetzt auf "ÖD" einzugehen (in diesem Beispiel geht es nicht um den öffentlichen Dienst), der Grund ist wirklich einfach und sehr leicht nachvollziehbar: mit steigendem Alter steigen normalerweise die Ansprüche bzw. entwickelt sich der Wunsch nach einem gewissen Lebensstandard. Das kann man keinem Menschen übel nehmen, man sollte es einfach als gegeben hinnehmen. Deshalb ist eine durchaus vernünftige Begründung dafür vorhanden, warum man, wenn man schon "etwas" :) älter ist, auch entsprechend mehr verdienen sollte.

Mit deinem Einwand hast Du insofern Recht, als dass es bei uns (im ÖD) natürlich so ist, wie beschrieben. Ich sehe aber nicht, warum es nicht im Fall von SchnittenP oder sxs oder (...) anders sein sollte.

Deine Gehaltsverhandlung möcht ich gern miterleben :D Ach stimmt ja, beim ÖD hast du ja dieses Leid nicht wirklich ...

Aber im ernst, solange du nicht selber erkennst, dass diese Argumentation vollkommener Quark ist (und es solche "Denkmuster" nur noch in sehr antiquierten Instutitionen gibt), glaub ich nicht, dass es sich lohnt da gross zu diskutieren.

Du möchtest ja sicherlich, wenn Du mal etwas älter bist, auch angemessen verdienen - oder etwa nicht?

Stimmt. Und ein Porsche, Haus auf Tahiti, Airbus 380 XL, ... ;)

ciao,

vic

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Nun ja, victorinox, es ist nicht immer leicht, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Ich versuche aber trotzdem, einigermaßen höflich zu bleiben ... :)

Nun folgendes:

1.) Wir sind nicht antiquiert. Im Gegenteil. In den Verwaltungen, im ÖD hat es in den letzten Jahren durchaus größere Fortschritte gegeben (bürgerfreundliches Verhalten, Hilfsbereitschaft usw...)

2.) Eine Argumentation, die einem nicht gefällt, als "völliger Quark" abzutun, zeigt keinen allzugroßen Respekt. Ähnliches hatten wir in einem früheren Thread schonmal.

3.) Du stellst die Behauptung auf, die Argumentation sei "Quark". Eine Begründung dafür kannst Du jedoch nicht liefern.

4.) Die Argumentation mit dem Porsche, dem Airbus usw... ist mehr als sachfremd. Es nützt doch nichts, auf diese Art und Weise zu übertreiben (man könnte es auch "polemisieren" nennen).

5.) Dass ein (Beispiel) 45jähriger sich auch einmal etwas leisten möchte, das aber nicht mit dem Berufseinsteiger-/Anfänger-Gehalt eines 20jährigen bezahlen kann: ist das wirklich so unlogisch, dass man es nicht verstehen könnte? Dass meine Argumentation durchaus richtig ist, wurde mir erst heute morgen wieder in einer Vorlesung (Soziologie ...) bestätigt ... .

6.) Abschließend noch eines. Die Wirtschaft in Deutschland lebt - zumindest in weiten Bereichen, bestes Beispiel natürlich die KFZ-Industrie - davon, qualitativ hochwertige, deshalb aber auch entsprechend teure Produkte anzubieten - die dann auch gekauft werden. Voraussetzung dafür: es muss die entsprechende Kaufkraft vorhanden sein. Wenn nun auch Menschen "im besten Alter" sich aber beim Lohn und Gehalt zurückhalten sollen, woher, bitte, soll die Kaufkraft dann kommen? Vom Himmel fällt diese sicher nicht ... .

Und nur alleine vom Export können bei weitem nicht alle Branchen leben. Auch die Binnennachfrage muß laufen.

Schönen Abend noch!

Gruß fach_i_81

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Hi,

das Problem ist, dass du das Grundprinzip von Lohn und Arbeitsleistung nicht verstanden hast und ich nicht weiss, wie ich es dir begreiflich machen kann.

Alt werden/sein ist keine Leistung/Mehrwert (für einen AG).

Stell dir doch einfach mal die lächerliche Gehaltsverhandlung vor:

Ich: "So, ich bin gestern 40 Jahre alt geworden und würde mir jetzt gerne auch mal was leisten."

AG: "Ja, das kann ich durchaus verstehen, aber sie leisten doch für unsere Firma nicht mehr als letztes Jahr."

Ich: "Ja, aber verstehen Sie doch, ich bin jetzt 40, würde gerne mal wieder in den Urlaub und meine Kinder wollen ja auch studieren und ich brauch das Geld einfach - auch für mein Haus."

AG: "Na, wenn das so ist, dann sagen wie 2% mehr, ok?"

Ich hoffe für dich, dass dir anhand dieses leicht überspitzten Beispiels klar wird, dass diese Argumentation eben Quark ist ;)

ciao,

vic

P.S.:

Und die leistungsunabhängige Bezahlung im OED halte ich nun mal für antiquiert.

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Hallo ...

Hi,

Alt werden/sein ist keine Leistung/Mehrwert (für einen AG).

Stell dir doch einfach mal die lächerliche Gehaltsverhandlung vor:

ciao,

vic

P.S.:

Und die leistungsunabhängige Bezahlung im OED halte ich nun mal für antiquiert.

Also: dass das Älterwerden an sich genommen keine Leistung ist, das ist natürlich richtig. Klar.

Im folgenden liegt aber dein Denkfehler, denn Du leider nicht erkannt hast (ohne, dass das jetzt ein Vorwurf sein soll).

Jemand beginnt z. B. mit 20 Jahren zu arbeiten, arbeitet dann meinetwegen 25 Jahre lang, bekommt entsprechende (praktische) Berufserfahrung, baut seine Fertigkeiten und Kenntnisse aus und so weiter. Dazu kommen dann vielleicht noch Fortbildungen oder ähnliches, je nachdem.

Nun wechselt er z. B. mit 45 Jahren den Arbeitgeber und darf dann, was natürlich gerechtfertigt ist, ein entsprechend höheres Gehalt verlangen, weil er ja die entsprechende Berufserfahrung mitbringt. (Darauf kommt es dem AG an. Nicht auf die Frage, ob der Kandidat nun 38, 40 oder 42 Jahre alt ist. Bei dem 20jährigen ist das natürlich nicht der Fall. Schon haben wir die lang gesuchte Begründung gefunden, warum es sich eben nicht um Quark handelt ... )

Die Gehaltsverhandlung in deinem (überspitzten) Beispiel ist tatsächlich lächerlich, das hast Du ja völlig zu Recht geschrieben ! Nur würde sich dies in der Realtität natürlich nicht so abspielen, wie hier dargestellt.

Dem Chef würdest Du ja in der Gehaltsverhandlung niemals direkt sagen "10 % mehr, denn ich brauch das für mich Haus, um dieses zu finanzieren." Natürlich ist es dem Chef erstmal egal, ob man das Geld nun für dieses Haus braucht oder wofür auch immer.

Eines noch nebenbei: wenn sich jemand sein Leben lang mit einem niedrigen Gehalt zufriedengibt, ohne im Laufe der Jahre (ja, mit steigendem Alter ...) entsprechend mehr zu verdienen, wird es am Ende (sehr negativ ...) erstaunt sein, wie seine Rentenansprüche ausfallen.

Trotzdem, ich würde sagen, wir belassen es dabei, man kann ja hier schließlich keine abschließende Antwort finden.

Gruß, fach_i_81

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Hi,

Mit 30 bekommst Du ja kein "Einstiegsgehalt" mehr, auch wenn Du vorher noch nie gearbeitet hast. Das Gehalt richtet sich ja (u. a., natürlich nicht nur, aber auch) nach dem Lebensalter. Wenn Du also mit 30 anfängst zu arbeiten, dann ist das entsprechende Gehalt natürlich höher anzusetzen als wenn es sich um einen 18jähriger Jugendlichen handelt, der anfängt zu arbeiten.

es ging hier immer um diese deine Aussage und nicht um Berufserfahrung (die du explizit ausgeschlossen hast) ...

Und du hast Recht, belassen wir es dabei.

ciao,

vic

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