Zum Inhalt springen

Bei Schulung 5 Jahre Bindung an den Arbeitgeber


 Teilen

Empfohlene Beiträge

Hallo.

Meine Lebensgefährtin arbeitet zwar in einer andere Branche aber die Thematik dürfte generell relevant sein. Sie hat die Möglichkeit, berufsbegleitend über 1 1/2 Jahre eine angesehene Schulung zu machen, muss dann aber in Form eines neuen Arbeitsvertrages bzw. einer Ergänzung 5 Jahre an den Arbeitgeber binden.

Meine Fragen diesbezüglich:

Ist diese Vorgehensweise seitens des Arbeitgebers rechtlich erlaubt?

Gilt die vertragliche Bindung nur für die derzeitige "Filiale" (der AG hat in ganz Deutschland Filialen)?

Gibt es rechtliche Regelungen über Teilzahlen, wenn man wegen Umzugs oder ähnlichem dennoch vorher kündigt? bzw. ist es rechtens, dass der AG im Falle einer vorzeitigen Kündigung die kompletten Schulungskosten zurückverlangt?

Vielen Dank im Voraus,

Marko.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Servus,

ich weiß nicht, wie weit die Vertragspartner hier Freiheit bei der Gestaltung haben. Ich kenne diese Art von Klauseln immer mit einem Passus, das bei vorzeitigem Ausscheiden aus der Firma ein Teil der Kosten für die Weiterbildung (abhängig von der Restlaufzeit der Bindung) zurückgezahlt werden muss. Ich denke, dass man niemanden für mehrere Jahre zwingen kann, bei einem AG zu bleiben und somit eine Kündigung immer möglich sein muss. Deshalb wahrscheinlich die o.g. Ergänzung.

Peter

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

In den Verträgen steht ja im Regelfall nicht, dass man nicht kündigen darf, sondern dass wenn man innerhalb einer Frist kündigt, man einen Teil der Kosten zurückerstatten muss. Je nach Formulierung ist das zulässig und besteht auch vor Gerichten (wir hatten so einen Fall im Bekanntenkreis und er musste einen Teilbetrag erstatten). Ich persönlich halte diese Klausel auch für sinnvoll, denn welcher Arbeitgeber zahlt schon gerne 1,5 Jahre Schulung und danach geht der Arbeitnehmer woanders hin?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ist, so denke ich üblich.

Meinem Bekannten, der Meister gemacht hat, hatte genau diese Problematik. Er hat seinen Meister durch die Firma bezahlt bekommen und wurde dahingehend 5 Jahre gebunden.

Doch nach 4,0 Jahren wechselte er. Daraufhin zahlte die Firma die letzten 3 Gehälter nicht mehr. Er verklagte daraufhin die Firma.

Letzen Endes kam es zu einer Einigung.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Deine Meinung

Schreibe jetzt und erstelle anschließend ein Benutzerkonto. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

 Teilen

Fachinformatiker.de, 2021 by SE Internet Services

fidelogo_small.png

Schicke uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App

Download on the App Store
Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder sende eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung