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Programmieren in Eurer Ausbildung / VWA-Studentin ist neugierig :-)


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Hallo,

ich mache den Informatik-Betriebswirt (VWA) und hatte mich hier angemeldet, weil ich dachte, hier Leute mit ähnlichen "Leiden" zu finden, soll heißen, noch keine Berufserfahrung in der IT, aber vielleicht privates Interesse und nun am Lernen.

Ich hätte daher mal Fragen an die Fachinformatiker. Natürlich ist das von Fall zu Fall verschieden, klar...

- Wieviele Programmiersprachen lernt Ihr als FIAE (oder FISI)? Wir lernen nur Java.

- Wie weit seit Ihr damit am Ende des ersten Halbjahres, Jahres, Ende der Ausbildung?

Wir haben hier in den ersten zwei Semestern auch viel BWL, VWL und Recht und stochern noch an der Oberfläche rum, ich frage mich, ob ich nach sieben Semestern echt programmieren kann. Viele sagen aber, das sei Übungssache und das lerne man in Kursen gar nicht, dass müsse man praktisch machen, man lernt dort auch immer dazu..

- Programmiert Ihr im Betrieb? In der gleichen oder in anderen Sprachen?

Neugieriger Gruß

Susanne

(will aber nie als AE arbeiten und freut sich auf Vorlesungen in den Themen Betriebssysteme, Datenbanken, Netzwerke, Wirtschaftsinformatik, informatikspezifisches Recht :-))

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- Wieviele Programmiersprachen lernt Ihr als FIAE (oder FISI)? Wir lernen nur Java.

In der Schule: Java, PHP (nächstes Schuljahr)

Auf Arbeit: Java, C#, PHP

- Wie weit seit Ihr damit am Ende des ersten Halbjahres, Jahres, Ende der Ausbildung?

Mhhh ich konnte durch ein Info-Studium schon vor der Ausbildung Java - aber insgesamt würd ich sagen, man lernt nie aus (es gibt also keinen Punkt, an dem man sagen kann "So, jetzt weiß ich alles") - wenn man sich nur mal die tausend Java-basierten Frameworks anschaut :D ...

Wie weit seit Ihr damit am Ende des ersten Halbjahres, Jahres, Ende der Ausbildung?

Ich weiß nicht genau was du studierst (also kenn mich mit dem Studiengang nicht aus), aber im Informatik-Studium hatte ich innerhalb eines halben Jahres recht viel gelernt - wir hatten auch (Zwangs-)Übungen die benotet wurden - aber als ich meine Ausbildung anfing, stellte ich schnell fest, dass man natürlich in der Praxis und mit Hilfe der bereits weiter fortgeschrittenen Kollegen (mit jahrelanger Programmier-Erfahrung) weit schneller, wesentlich mehr und praxistauglicher lernt.

Programmiert Ihr im Betrieb? In der gleichen oder in anderen Sprachen?

Also zumindest die FIAEs müssten das alle bejahen ;) ... Teilweise hab ich durch die Arbeit im Betrieb neue Sprachen (C#, PHP) gelernt, man muss flexibel sein und sich schnell in neue Themen einarbeiten können.

MFG,

AbdSabour

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Während der Ausbildung: MS Nav, MS FoxPro, SQL

in der Schule: Delphi

an der TU: Assembler, Matlab, C, C++, C#, Java, Prolog, Haskel, Python

privat: PHP, Perl, Basic, Pascal, Objectiv-C, LaTeX, HTML, JS, ActionScript, HTML, XML, XSLT

(ich zähle mal Script- / Markup- / Interpretersprachen mit dazu)

An der TU sieht das so aus, dass man meistens in einem Semester die Grundlagen lernt

und in höheren dann sich selbst tiefere Kenntnisse aneignen muss. Z.B. C/C++ Kenntnisse

erstes Semester, in Computergraphik dann tiefere Kenntnisse.

Man muss immer mal wieder die Kenntnisse auffrischen bzw. dann für den konkreten Fall

sich wieder neu erarbeiten

HTH Phil

Bearbeitet von flashpixx
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Gast Fernstudent

In der Schule mussten wir C++ lernen. Das war ziemlich billig.

Im Studium kam dann neben C++ noch Java dran.

Wie tiefgreifend ist Java bei der VWA-Weiterbildung?

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Ich weiß nicht genau was du studierst (also kenn mich mit dem Studiengang nicht aus)

@AbdSabour

Ich hab mir dieses BLOG mal angeschaut, es handelt sich da offenbar nicht um ein "echtes" Studium im klassischen Sinne, sondern mehr um eine Art Weiterbildungsmaßnahme, diese "VWA Trier", ist - wenn das da richtig dargestellt ist - keine echte FH oder Universität, wo man studieren könnte. ( :confused: )

Gruß fach_i_81

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Gast Fernstudent
es handelt sich da offenbar nicht um ein "echtes" Studium im klassischen Sinne, sondern mehr um eine Art Weiterbildungsmaßnahme

Genau so ist es. Die VWA wirft zwar ganz gerne mit Wörtern wie Studium, Studenten, Semester oder Diplom um sich, unterm Strich wird hier aber nur Augenwischerei betrieben.

Die VWA gaukelt dem Lernwilligen ein echtes Studium vor, wobei der Lernstoff nicht über die ersten beiden Semester an einer richtigen FH hinaus geht. Natürlich Mathematik und Statistik ausgenommen, da an der VWA diese beiden Disziplinen nur auf sehr niedrigem Niveau geschult werden.

Die VWA Weiterbildung ist an sich eine gute Sache. Man lernt recht viel, es gibt immer wieder Prüfungen, die Weiterbildung ist zwar nicht staatlich anerkannt, wird aber in der Wirtschaft teilweise recht gut akzeptiert.

Ich finde es sehr schade, dass die VWA eine akademische Ausbildung vorgibt, aber "nur" das Niveau eines z.B. "Staatlich geprüften Betriebswirts" erreicht.

Wer sich im Vorfeld nicht richtig informiert, glaubt mit seinem Abschluss ein richtiges Diplom in den Händen zu halten. Ich kenne schon persönlich sieben erfolgreiche VWA-Teilnehmer, die nach dieser Weiterbildung erst gemerkt haben, dass es strafbar ist, den suggerierte Titel "Diplom Betriebswirt (VWA)" öffentlich zur Schau zur stellen und diese Weiterbildung eben nicht wie ein akademisches Studium anerkannt sondern eben nur als normale Weiterbildung teilweise akzeptiert wird.

Wie schon geschrieben, das erworbene VWA-Wissen finde ich gut. Wie die VWA auf Kundenfang geht, finde ich weniger gut.

Grüße

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Ui, so viele Programmiersprachen, schluck.

Mir reicht schon Java. Hier las ich, dass die FISIs oft in der gleichen Klasse sitzen wie die FIAEs und auch programmieren lernen müssen, daher wollte ich das wissen, ich will ja später auch lieber in den Bereich.

@ Fernstudent,

wie tief wir gehen in Java - tja, das weiß ich noch nicht, bin erst im ersten Semester (von sieben).

Das mit nicht akademisch stimmt zwar, aber nur die Grundlagen der ersten zwei Semester einer Hochschule auch wieder nicht.

An manchen FHs, z.B. PFFH Göttingen, wird ein VWA-Studium als Grundstudium für ein BWL-Studium anerkannt, viele VWAs haben Kooperations-FHs, an denen das sogar in zwei weiteren Semestern geht. Allerdings leider kein Bachelor of Sciene, sondern of Art oder Business Administration. Im Amiland wird der VWA-Abschluss auch als Bachelor anerkannt, man kann dort gleich den Master anhängen.

Wir haben insgesamt 950 Präzensstunden (zzgl. lernen zu Hause), es gibt auch Credit Points, ca. 450 entfallen auf Informatik und Wirtschaftsinformatik, aber eben nicht nur Programmieren, auch IT-Recht, Projekmanagement, Betriebssysteme, Netzwerke, Abschlussprojekte etc.

Gruß

Susanne

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Hallo,

ich denke von der Anerkennung an einer FH oder sogar Uni musst Du bei der speziellen Stelle der FH / Uni nach fragen, aber ich sagen, dass z.B. hier es nicht anerkannt wird. Man kann sich einzelne Sachen als Scheinleistungen anerkennen, aber nicht als Vordipl oder Bachelor.

Das Vordiplom kann man z.B. mit einem abgeschlossen FH Diplom mit zusätzlichen Prüfungen vorwiegend in Mathe bei uns erhalten.

Die Anerkennung liegt einmal im Ermessen des jeweiligen Profs und des dazu gehörigen Prüfungsausschusses. Du kannst nicht von der Anzahl der Stunden ausgehen, das diese dann anerkannt werden.

HTH Phil

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Gast Fernstudent
An manchen FHs, z.B. PFFH Göttingen, wird ein VWA-Studium als Grundstudium für ein BWL-Studium anerkannt, viele VWAs haben Kooperations-FHs, an denen das sogar in zwei weiteren Semestern geht.

Genau das entzieht sich absolut meinem Verständnis, wie die PFH (nicht PFFH) die VWA-Weiterbildung als Grundstudium anerkennen kann.

Die PFH ist eine renommierte Hochschule und scheint nicht zu wissen, was wirklich während der VWA-Zeit vermittelt wird. Oder möchte die Hochschule über das Fernstudium nur Gewinne abschöpfen?

Fakt ist, dass ich die Weiterbildungsinhalte des Betriebswirt (VWA) und Informatik-Betriebswirt (VWA) von meinen Freunden kenne. Ich weiß, dass sich die Inhalte mit etwa zwei Semestern eines normalen Studiums decken. Weiterhin werden die VWA-Schüler wohl immer recht gut auf die Prüfungen vorbereitet. Klar, es sind eben nur interne Prüfungen.

Wie kann es sein, dass PFH Leistungen anerkennt, die bei der VWA gar nicht gelehrt wurden?

Im Amiland wird der VWA-Abschluss auch als Bachelor anerkannt, man kann dort gleich den Master anhängen.

Natürlich ist das Ausbildungsniveau von Land zu Land und natürlich auch von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Es wird garantiert Hochschulen in den Staaten geben, die den VWA-Abschluss nicht als Bachelor anerkennen. Und dies zu Recht, denn, wie du selbst schreibst, ist die Weiterbildung nicht akademisch.

Wenn hierzulande nach der VWA-Weiterbildung ein Bachelor z.B. an einer BA gemacht wird, kann es gut sein, dass man hierzulande nicht an einem Masterstudium teilnehmen kann.

Ich will deine Weiterbildung nicht schlecht machen. Wie du schon oben lesen konntest, finde ich die Inhalte der VWA gut. Ich rechne dir deine nebenberufliche Weiterbildung auch hoch an.

Die VWA versucht jedoch jedem vorzuschwindeln, was sie nicht ist: Eine Hochschule!

Grüße

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Hallo,

ich denke von der Anerkennung an einer FH oder sogar Uni musst Du bei der speziellen Stelle der FH / Uni nach fragen, aber ich sagen, dass z.B. hier es nicht anerkannt wird. Man kann sich einzelne Sachen als Scheinleistungen anerkennen, aber nicht als Vordipl oder Bachelor.

Das Vordiplom kann man z.B. mit einem abgeschlossen FH Diplom mit zusätzlichen Prüfungen vorwiegend in Mathe bei uns erhalten.

Die Anerkennung liegt einmal im Ermessen des jeweiligen Profs und des dazu gehörigen Prüfungsausschusses. Du kannst nicht von der Anzahl der Stunden ausgehen, das diese dann anerkannt werden.

HTH Phil

Weiß ich doch, jede FH und jede Uni kocht ihr eigenes Süppchen, gerade jetzt, wo die Hochschulen mehr Freiräume bekommen. Auch ein Wechsel von Uni zu Uni ist nicht immer ohne Reibungsverluste möglich. Die Credit Points sind nur Orientierungswerte, kein Recht auf Anerkennung (das gilt generell, auch wenn das kaum jemand zu wissen scheint).

Ich will aber sowieso keinen Bachelor machen (und schon gar nicht in Wirtschaft), ich muss auch in diesem Leben keine Karriere mehr machen, und rate eigentlich auch immer, wenn bei fernstudium-infos gefragt wird, an eine FH zu gehen, wenn man von vorneherein weiß, dass man den Bachelor und Karriere machen will, weil der VWA-Weg doch steiniger ist (und teurer). Dafür hat die VWA andere Vorzüge.

Aber bestimmte FHs erkennen eben den VWA-Abschluss an, so dass man innerhalb von zwei Semestern den Bachelor erwerben kann, aber nur von bestimmten VWAs, weil die ja nicht alle gleichgeschaltet sind und unterschiedliche Lerninhalte haben.

Gruß

Susanne

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Servus..

Ich befinde mich jetzt am Ender des zweiten Jahres als FIAE.

Ich kann folgendes sagen. In der Schule lernt man im ersten Jahr etwas PHP und etwas Java. Die Betonung sollte auf *etwas* liegen. Meist hat man Lehrer die nicht programieren können (Soll heißen die nicht aus der Industrie kommen und nur ein Buch oder eine "Schulung" absolviert haben)

Im zweiten Jahr geht es so weiter man lernt noch etwas mehr aber man bleibt immer auf einem absoluten Anfägen-Niveau.

Da ich in einer Software-Firma arbeite lerne ich das Progammieren dort und das wirklich professionel. Das kommt aber immer auf die Firma an ob man das dort lernt. Außerdem auch auf sich selbst. Es ist klar dass man auch ohne Lernen und Eigenengagment durch die Ausbildung kommt aber man kan danach nichts.

Deshalb mein Fazit: In der Schule lernt man nicht wirklich was im Berreich Programieren. Das muss man sich selbst und durch den Betrieb aneignen.

Viele Grüße:)

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Servus..

Ich befinde mich jetzt am Ender des zweiten Jahres als FIAE.

Ich kann folgendes sagen. In der Schule lernt man im ersten Jahr etwas PHP und etwas Java. Die Betonung sollte auf *etwas* liegen. Meist hat man Lehrer die nicht programieren können (Soll heißen die nicht aus der Industrie kommen und nur ein Buch oder eine "Schulung" absolviert haben)

Oh ja, solche Lehrer hatten wir auch, die haben einfach neue Fächer, von denen sie selbst keine Ahnung hatten, aufgedrückt bekommen.

Im zweiten Jahr geht es so weiter man lernt noch etwas mehr aber man bleibt immer auf einem absoluten Anfägen-Niveau.

Da ich in einer Software-Firma arbeite lerne ich das Progammieren dort und das wirklich professionel.

Das scheint bei Euch besser zu sein als bei den Bürokaufleuten, da gibt es ja immer wieder mal Fälle, wo die Azubis Ablage und Kaffeedienst machen statt ausbildungsspezifische Dinge beigebracht zu bekommen.

Das kommt aber immer auf die Firma an ob man das dort lernt. Außerdem auch auf sich selbst. Es ist klar dass man auch ohne Lernen und Eigenengagment durch die Ausbildung kommt aber man kan danach nichts.

Deshalb mein Fazit: In der Schule lernt man nicht wirklich was im Berreich Programieren. Das muss man sich selbst und durch den Betrieb aneignen.

Viele Grüße:)

Ja, Eigeninitiative ist natürlich wichtig, gerade im IT-Bereich muss man immer bereit sein, dazu zu lernen, auch in der Freizeit.

Gruß

Susanne

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Genau das entzieht sich absolut meinem Verständnis, wie die PFH (nicht PFFH) die VWA-Weiterbildung als Grundstudium anerkennen kann.

Um Missverständnisse zu vermeiden, es ging um die PFH (Du hast Recht) Göttingen und die VWA Trier, eine von den 2007er-Jahrgängen studiert dort jetzt BWL. Die VWAs sind ja auch nicht alle gleichgeschaltet.

Gruß

Susanne

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Hallo Susanne,

ich hab mir eben Deinen Blog komplett durchgelesen. Super. Vielen Dank für die Beschreibungen. Ich überlege auch ernsthaft im WS in Hamburg bei der VWA ein Bachelor Studium aufzunehmen (inkl. dem Ökonom IT und Informatik Bettriebswirt VWA).

Klingt sehr überzeugend. Ich werde auf jeden Fall Deine weiteren Einträge verfolgen! ;)

Gruß

u0679

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@Fernstudent

Danke für deine gute Erklärung, jetzt ist das doch etwas besser verständlich, den "Verdacht", den ich hatte, erhärtet sich gerade.

@SusanneD

Du musst hier etwas aufpassen, das, was Du hier beschreibst, ist nämlich ein allgemeines Problem, was man teilweise auch anderweitig findet: wenn man auf einer Art von - z. B. - "Akademie" war, die keine akademischen Titel verleihen darf, dann darf man den entsprechenden Titel natürlich auch nicht führen, also kein "Dipl." von den Namen setzen.

Leider - und das ist sowohl schade als eben auch problematisch - gibt es eben viele schwarze Schafe, die mit der Bezeichnung "Diplom-nochwas" werben, dabei aber vergessen, dass diese, wie jeder akademische Titel, geschützt ist. Wenn der unglückliche Kandidat dann den Titel unberechtigt führt, begeht er (schluck ... :( ) eine Straftat, und zwar einen 132er "a", also das hier:

StGB - Inhaltsverzeichnis

StGB - 132a

Also, immer schön vorsichtig.

Schönes Wochenende noch!

Gruß fach_i_81

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Wir kamen während der Umschulung mit c/c++, PHP, und Java in Kontakt. Seit April haben wir "Selbstlernphase". D.h. den ganzen Tag lesen und Probieren. Dies läuft unter einer tutoriellen Begleitung, sprich, bei Fragen steht immer jemand zur Verfügung.

Derzeit arbeiten wir uns in das .Net Framework ein. Dies klappt so weit ganz gut. So kann man sich ein individuelles Lerntempo aneignen, denn später im Job wird auch nicht ständig jemand hinter einem stehen, der einem über die Schulter blickt.

Dies klappt natürlich nur, wenn einem vorher die Grundlagen der Programmierung vermittelt wurden, was auch stattgefunden hat.

Ich freue mich auf weitere Herausforderungen :)

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@fach_i_81 ich bin nun wahrlich kein Freund der Inflation der Abschlüsse in Deutschland. Ein FI (ILS) und FI (IHK) sind wahrlich nicht vergleichbar. Die Verwaltungsakademien gibt es allerdings schon einige Jahrzehnte. Die VWA darf ein Diplom (VWA) vergeben. Das ist insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg auch gerichtlich geklärt. Die VWA und auch die Berufsakedemien vergeben keine akademischen Grade. Das ist allgemein bekannt. Nichtsdestotrotz sind diese Abschlüsse in der Wirtschaft bekannt und akzeptiert.

Das _Dipl_ als Namenszusatz hat meiner meiner Meinung nach in Deutschland ohnehin ausgedient. Bedanken darf sich dabei der geneigte Akademiker übrigens beim "Bologna Prozess" der auch der letzten Bildungseinrichtung ermöglicht einen Bachelor zu vergeben... Akkreditiert oder nicht.

Dank des Abschlusswildwuchses werden in Zukunft wohl 2 Dinge wieder wichtiger:

1. Wo wurde der Abschluß erworben.

2. Was kannst Du wirklich (das freut mich tatsächlich sehr)

viele Grüße

sxs

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Gast Fernstudent
Die VWA darf ein Diplom (VWA) vergeben.

Natürlich darf die VWA ein "Diplom" vergeben.

Aber ich könnte auch ebenso gut eine Urkunde mit dem Wortlaut "Diesem Forenteilnehmer von Fachinformatiker.de überreiche ich ein Diplom in Betriebswirtschaft, da sich dieser Teilnehmer fortwährend mit sehr guten BWL-Beiträgen bemerkbar gemacht hat. Ausdruck: Note 1,0. Inhalt: Note 1,0. Gesamtnote: 1,0"

Wer sich trotzdem "Diplom Betriebswirt (Fernstudent)" nennt, macht sich ebenso strafbar wie jemand, der sich "Diplom Betriebswirt (VWA)" nennt.

Die einzige Ausnahme z.B. die die "Diplom Betriebswirte (BA)". Obwohl die BAler keinen akademischen Grad besitzen, dürfen die sich mit dem Wort "Diplom" schmücken.

Gibt man "vwa diplom" bei Google ein, erscheint als erste Seite Die "ultimative" Seite zu VWA-Abschlüssen.

Q: Darf ich mich "Diplomierter Betriebswirt (VWA)" oder kurz "Dipl. Betriebswirt (VWA)" nennen?

A: Nein. Die Bezeichnung ist genau festgelegt (s. o.). Dies gilt m. E. sogar für Kombinationen wie "Diplom als Betriebswirt (VWA)" oder "Diplom zum Betriebswirt (VWA)", wenn sie als Bezeichnung/Titel geführt werden. In einem fortlaufenden Text (Lebenslauf) sind Formulierungen wie "... die Diplomprüfung zum Betriebswirt (VWA) bestanden ..." aber wohl unkritisch, da viele Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien eben solche Beschreibungen verwenden.

Dank des Abschlusswildwuchses werden in Zukunft wohl 2 Dinge wieder wichtiger:

1. Wo wurde der Abschluß erworben.

2. Was kannst Du wirklich (das freut mich tatsächlich sehr)

Das ist in der Tat ein Grund zur Freude. Der MBA besitzt seit ein paar Jahren schon nicht mehr die Wertigkeit, welche ihm damals zugeschrieben wurde. Schuld daran sind die vielen viert- und fünftklassigen MBA-Programme sowie die Titelmühlen.

Jetzt heißt es nicht mehr: "Du hast einen MBA? Super, du bist eingestellt", sondern ... siehe deine beiden Punkte oben ;)

Grüße

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@Fernstudent

Du hast es sehr korrekt dargestellt, klar ...

und auch @sxs :

wie erwähnt, man muss halt immer etwas vorsichtig sein, solche Dinge sind ja nicht aus der Luft gegriffen. Es ist ein klassisches Problem, dass die Bezeichnung "Diplom" für alles und jedes verwendet wird und man dann denkt, der Inhaber hätte tatsächlich einen akademischen Grad, was er aber in Wirklichkeit nicht hat, kein Wunder, dass es dann Schwierigkeiten gibt.

(Sowohl für die rechtmäßigen Inhaber, deren Abschlüsse durch eine inflationäre Verwendung entwertet werden, als auch für den Betroffenen, der dann ein strafrechtliches Problem hat, siehe oben @Fernstudent, er hat es ja richtig erklärt ...)

Nur in einem möchte ich dir, ganz vorsichtig, nicht zustimmen: dass das Diplom "ausgedient" hat (da hab ich zwar eine andere Meinung, möchte es aber nicht vertiefen. Hat vor einigen Monaten in einem anderen Thread zu einer heftigen Auseinandersetzung geführt, nun ja.)

Gruß fach_i_81

(Danke auch für den Link, habe ich gerade gesehen, dort ist es ja wirklich sehr gut beschrieben.)

Bearbeitet von fach_i_81
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Natürlich hat das Diplom nicht "ausgedient". Nichtsdestotrotz hat es dank der vielen "Diplom (xyz)" und nichtakkreditierten Bachelor- und Masterabschlüssen die sonst noch so rumschleichen durchaus an Wert verloren. Ich selbst begrüße diese Entwicklung durchaus nicht, da es das Einstellen von Absolventen nicht gerade einfacher macht.

Eine Diskussion über Sinn und Unsinn des Studiums liegt mir selbstverständlich fern.

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@SusanneD

Du musst hier etwas aufpassen, das, was Du hier beschreibst, ist nämlich ein allgemeines Problem, was man teilweise auch anderweitig findet: wenn man auf einer Art von - z. B. - "Akademie" war, die keine akademischen Titel verleihen darf, dann darf man den entsprechenden Titel natürlich auch nicht führen, also kein "Dipl." von den Namen setzen.

Seufz, das weiß ich, ich habe mich monatelang über verschiedene Möglichkeiten informiert. Ich bin ja gerade an einer VWA, weil ich mir ein akademisches Fernstudium nicht zutraue, Präsenzstudium geht mit 35 auch nicht mehr (bzgl. Finanzierung, Bafög etc.) und eine Umschulung, neue Ausbildung nicht in Frage käme.

Gruß

Susanne

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Hallo,

Ihr lernt aber schon mit einer IDE oder werdet Ihr noch mit Texteditoren gequält? Wir lernen Java mit Eclipse.

ich persönlich halte von IDE für Anfänger sehr wenig. Denn erstens in einer Klausur hat man auch keine IDE dabei, die einem die Befehle vorkaut und zweitens Programmierung sollte man auch ohne IDE hinbekommen, jedenfalls die Grundstrukturen.

Ich kenne auch in Java nicht jede Klasse mit allen Methoden oder jedes Package, aber ich bekomme ein Standardprogramm mit Eingabe über die Textconsole und Ausgaben hin, das ganze in mehrere Packages und Klassen aufgetrennt. Ich persönlich habe längere Zeit mit Eclipse gearbeitet und muss sagen, es ist nett, aber ich habe zu XCode gewechselt. Zeitweise benutze ich einen ganz normalen Editor nur mit Syntaxhighlighting (TextMate).

HTH Phil

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