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Jahresurlaub


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Guten Morgen, ich bin ganz neu hier, mein Name ist Thomas und ich hätte da mal eine Frage. Bitte verzeiht mir, wenn ich in der falschen Rubrik diese Frage stelle, ich kenn mich leider hier in diesem Forum noch nicht aus. Nun zu meiner Frage:

Aufgrund der Arbeitgeber-freundlichen Bundesregierung blieb meiner Frau mit 47 leider keine andere Möglichkeit, als bei Zeitarbeitsfirmen einen Job zu finden. Da es unter diesen geduldeten Zeitarbeitsfirmen leider sehr viele Betrüger, sorry, aber anders kann man das leider nicht sagen, und viele schwarze Schafe gibt, war meine Frau Anfang von Januar 2007 bis März 2008 bei der Zeitarbeitsfirma XY beschäftigt, danach ca. 4 Monate bei der Zeitarbeitsfirma XZ bis Ende Juni 2008 und seit Juli 2008 bei der Zeitarbeitsfirma XW. Von allen drei Frimen wurde ihr per Arbeitsvertrag 24 Tage urlaub zugesichert.

Bei der ersten Firma XY hat meine Frau im Februar 2008 insgesamt 6 Tage Urlaub genommen, bleibt ein Rest von 18 Tage gesetzlicher Urlaub. Bei der 2. Firma XZ hat sie keinen Urlaub in Anspruch genommen und bei der 3. Firma XW hat man ihr jetzt bescheinigt, sie hätte noch einen Resturlaub für 2008 von 12 Tagen.

Das heißt, die 6 Tage Urlaub, die ihr auch lt. Arbeitsgesetz noch zustehen, verfallen einfach?????? Bei der Einstellung in der 3. Firma XW hat keiner der Personaler dieser Firma darauf hingewiesen, daß diese 6 Tage Urlaub einfach unter den Teppich gekehrt werden.

Jetzt meine Frage: Wäre der neue Arbeitgeber (die 3. Firma XW) nicht dazu verpflichtet gewesen, meine Frau darauf hinzuweisen, daß sie von der 3. Firma XW nur noch 12 Tage Urlaub ( 2/12 für jeden Monat) als Jahresurlaub erhält? Urlaubsbescheinigungen der beiden vorhergehenden Firmen hat die 3. Firma XW verlangt und hätte zuvielgewährten Urlaub von diesen 12 Tagen in jedem Fall abgezogen, aber von den 6 gesetzlich zustehenden Urlaubstagen will die 3. Firma XW Nichts wissen. Ist das Rechtens??????

Kann mir da jemand Auskunft geben? Vielen Dank.

Thomas

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Ich würde mal sagen einerseits ja, andererseits nein. Bei einer Firma in der man davor war "zu viel" genommener Urlaub, kann nicht einfach von der neuen Firma abgezogen werden.

Dir steht eine bestimmte Menge Urlaub laut Vertrag zu und auf die hast du auch Anspruch. Genauso kann aber auch nicht "zu wenig genommener" Urlaub einfach so mit in die neue Firma genommen werden. Wenn man noch Resturlaub hat, wenn man wechselt, ist man eigentlich selber Schuld und muss schuaen, dass man ihn noch nimmt, oder versuchen, ihn sich auszahlen zu lassen.

Und Urlaub verfällt - genaueres (wann und wieviel) regelt der Arbeitsvertrag bzw die Gesetze.

Anders könnte es evtl aussehen, wenn die Firmen eine gemeinsame Führung haben, zu einem Konzern gehören, o.ä. ...

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Wenn man während eines Kalenderjahres eine Beschäftigung aufnimmt, berechnet sich auch der Urlaub anteilig.

Juli - Dezember sind 6 Monate.

--> 6/12 * 24 Tage = 12 Tage

Da ist nichts verwerfliches dran; das ist ganz einfache Mathematik!

Dafür, dass deine Frau bei der 2. Firma ihre zustehenden Urlaubstage nicht in Anspruch genommen hat, ist sie ja letztendlich Schuld dran und keine der Zeitarbeitsfirmen.

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Wenn man während eines Kalenderjahres eine Beschäftigung aufnimmt, berechnet sich auch der Urlaub anteilig.

Juli - Dezember sind 6 Monate.

--> 6/12 * 24 Tage = 12 Tage

Da ist nichts verwerfliches dran; das ist ganz einfache Mathematik!

Wobei es bei einer 5 Tage Woche * 20 Tage wäre. Nur bei einer 6 Tage Woche wären es * 24 Tage die einem gesetzlich zustehen.

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Hallo stefaniehaus,

ich wollte ja eigentlich nicht auf Deinen Kommentar antworten, jedoch Dein "Ton" zwingt mich dazu, ohne daß ich hier nun eine unendliche Diskussion lostreten möchte.

Mathematik verstehen meine Frau und ich schon, also keine Bange, Dein Ton jedoch läßt mich zu dem Schluß kommen, daß Du anscheinend keinerlei Ahnung hast, wie und was es mit diesen "Zeitarbeitsfirmen" auf sich hat. Für mich ist dies` nichts Anderes, wie moderne Sklaverei. Oder bist Du bereit 9 - 10 Stunden am Tag für sage und schreibe 6,54 € Stundenlohn (brutto selbstverständlich) zu arbeiten? Dazu gezwungen werden, jeden Samstag Überstunden zu machen, selbstverständlich auch 9 - 10 Stunden, aber Geld gibt es, selbstverständlich, dafür keins, sondern Freizeit, die Du aber auch wieder nicht nehmen kannst, weil die "Einsatz-Firma" ja jede Menge Arbeit hat. Samstagszuschläge werden von der Einsatz-Firma zwar bezahlt, aber, selbstverständlich nicht an den Zeitarbeiter, sondern an die Zeitarbeitsfirma - und diese steckt diese Zuschläge selbstverständlich in die eigene Tasche. Wehren kann sich der Zeitarbeitnehmer nicht, sonst ist er nämlich seinen Zeitarbeitsjob, diesen ach-so-hoch-dotierten, los. Oder was meinst Du, warum meine Frau innerhalb eines Jahres 3 mal die Firma gewechselt hat? Eben, weil sie sich gegen diese Machenschaften der Zeitarbeitsfirmen gewehrt hat.

Also erzähle Du mir Nichts von Nicht verwerflich, beschäftige Dich erstmal mit dem Thema Zeitarbeit und rede mit den Zeitarbeitern........ und dann darfst Du mitreden!

Einen schönen Tag noch.

Thomas

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Das eine Zeitarbeitsfirma nicht der beste Arbeitgeber ist, will hier auch niemand bestreiten.

Aber:

Wenn du bei Arbeitgeber A für ein halbes jahr, Arbeitgeber B ein weiteres halbes Jahr beschäftigt bist, muss der halbe Urlaub bei A und die andere hälfte bei B genommen werden.

Es kann ja nicht sein das man bei Arbeitgeber A keinen Urlaub nimmt, aber den vollen bei B dann einreicht.

Somit hätte Arbeitgeber B einen nicht zu verachtenen personellen und Finanziellen Nachteil gegenüber seiner Mitbewerber.

Gruß

Jogibaer0411

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Stefanniehaus hat vollkommen Recht und alles gesagt.

Deiner Frau stehen 12 Tage Urlaub zu, keine mehr und keine weniger.

Wenn sie ihren Urlaub beim alten Arbeitgeber nicht genommen hat ist sie selbst schuld.

Kein Arbeitgeber, egal ob Zeitarbeitsfirma oder nicht, gibt dir den Urlaub, den du im vorigen Unternehmen nicht genommen hast.

Sorry, aber wie kommst du überhaupt auf die Idee ? Das ist doch eigentlich selbsterklärend, dass dir eine Firma nur Urlaub für den Zeitraum gibt, in dem du auch dort arbeitest.

Wenn der Job so schlecht ist und deine Frau nichts verdient und die Firmen so böse sind, kann sie sich ja etwas anderes suchen, den Job kündigen, sich selbstständig machen oder sonst etwas.

Wie ich aus deinem Post entnehmen kann bist du eigentlich schon alt genug um zu wissen, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und man nicht immer die eigenen Probleme vorschieben sollte.

Sicherlich ist das blöd für deine Frau, aber sollen wir für Sie jetzt die Gesetze aufheben ?

Der Post ist nicht böse gemeint, wahrscheins fasst du ihn so auf, aber das ist nunmal realität, da wirst du dich mit abfinden müssen.

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Hallo Cuba,

auch ich gebe Stefanniehaus hier vollkommen recht, wer nuir ein halbes Jahr bei einem Betrieb arbeitet bekommt für dieses halbe Jahr auch nur Urlaub!

Ist doch ganz logisch!

Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass du hier nach Rat fragst und dann postet jemand was sinnvolles und du versuchst Ihn (in deinem Fall Sie nehme ich mal stark an???) hinzustellen als hätte er/sie keine Ahnung.

Ausserdem gilt auch für deine Frau laut Gesetz eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden. Dies kannst du folgendem Text entnehmen:

Gesetze zum Arbeitsrecht: Wöchentliche Höchstarbeitszeit

Gruß

Fable

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Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht äußern und ich habe mir mehrmals auf die Zunge gebissen... aber der letzte Kommentar zwingt mich doch dazu!

Das Papier geduldig ist... ist schon klar! Und das man Gesetze geschickt umgehen kann.... das weiß auch jeder! Und das man seinen Chef nicht unbedingt auf sowas ansprechen sollte... damit man seinen Job behält ist auch klar!

Wieviele Leute (die hier geantwortet haben) haben schon bei ner Zeitarbeitsfirma gearbeitet??

Ich war einige Zeit über Zeitarbeit tätig... das ist nicht so wie in einem "normalen" Job!

Es gibt bei Zeitarbeit sehr selten "geregelte" Arbeitszeiten... man sieht es als normal an... das am Wochenende auch gearbeitet wird und Überstunden geleistet wird. Desweiteren ist es auch normal... das man versucht solche Sachen wie genehmigter Urlaub und Überstundenausgleich möglichst lange rauszuziehen!

Ich weiß von 2 Leuten, die sich gegen diese Umstände gewehrt haben... das die nach 2 Wochen auf mysteriöse Art und Weise nicht mehr tätig waren.

So nach dem Motto... wer aufmuckt... der wird ersetzt!

Ich kann den Ausspruch: Moderne Sklaverei.... ohne schlechtes Gewissen unterschreiben!

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