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Hallo zusammen,

ich bin 19 Jahre alt und habe bisher meinen Realschulabschluss sowie meine Fachhochschulreife in der Gestaltung (Gestaltungstechnischer Assistent) abgeschlossen. Nun möchte ich gerne in die Informatik wechseln, da mich Computer in Soft - aber auch Hardware schon seit kleinauf beschäftigen.

Nachdem ich vergangenes Jahr meinen GTA erfolgreich bestanden habe, absolvierte ich ein halbjähriges Praktikum in einem regionalen Fernsehsender, um mein Fachabitur zu erhalten. Nun arbeite ich noch geringfügig bei meinen ehem. Praktikumsgeber (fürn Abbel & en Ei). Ich hatte mir vorgestellt, im August eine Ausbildung in der Informatik als "Fachinformatiker Anwendungsentwicklung" anzufangen, aber irgendwie bekomm ich nicht wirklich einen Ausbildungsplatz.

Meine Noten liegen bei einem Durchschnitt von 2,3 - Informatik selbstverständlich eine 1.

Jetzt stehen für mich folgende Fragen offen:

- Gibt es eine schulische Ausbildung in Thüringen in der Informatik (bitte nicht Informatikkaufmann - mag kein kaufm. Bereich) mit dem ich auch Chancen in der Arbeitswelt habe?

- Welche Varianten habe ich noch?

Lg =)

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Huhu,

danke für die schnelle Antwort. Also Fernsehen ist für mich keine Alternative, da ich schon immer in die Informatik wollte. Die Oberpfalz ist natürlich ein ganzes Stück weg. Eine Alternative wäre auch noch Studium in Jena - allerdings weiß ich nicht, ob mir das zu schwierig wird :rolleyes:.

Lg

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Dein Problem dürfte - auch bei der Wahl schulischer Ausbildungen - sein, dass Du extrem spät dran bist!

Ansonsten google 'mal nach dem Begriff "Informationstechnischer Assistent" (ITA) - wobei diese Ausbildung nicht den Wert einer dualen Ausbildung besitzt.

GG

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Dein Problem dürfte - auch bei der Wahl schulischer Ausbildungen - sein, dass Du extrem spät dran bist!

Ist alles relativ. ich hab meinen 2 Wochen vor Ausbildungsbeginn bekommen :D

Je nachdem wo man wohnt sollte man aber auch einen Wohnortswechsel bzw. Pendeln in Kauf nehmen. Sprich München, Frankfurt oder Hamburg als zu bevorzugende Ausbildungsplätze bzw. auch "kleinere" Städte, die große Niederlassungen oder Hauptsitze von größeren Firmen haben - idealerweise aus dem Versicherungs- oder Bankenbereich.

Dim

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Ist alles relativ. ich hab meinen 2 Wochen vor Ausbildungsbeginn bekommen :D

Ich habe ja nicht gesagt, dass er gar keine Chancen mehr hat. Nur sie sinken extrem stark - und auch die Qualität der angebotenen Plätze nimmt rapide ab!

Wobei er in sofern Glück haben könnte, dass dieses Jahr bundesweit die Bewerbersituation (bezogen auf Anzahl und Qualität der Bewerber) sehr schlecht war.

GG

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auch die Qualität der angebotenen Plätze nimmt rapide ab!

Oder genau das Gegenteil ist der Fall. Ein Betrieb, der Azubis eher als billige Arbeitskräfte einstellt, wird keinen zurückweisen nur weil er im Mathetest nicht ganz so gut abgeschnitten hat, eine Firma die für den eigenen Bedarf ausbildet mag noch Plätze frei haben weil einfach die Anforderungen bisher nicht von allen Kandidaten erfüllt wurden. Alles möglich.

Dim

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Machen wir auch gerne. Ist einfach nur fair - für beide Seiten. Da sieht man direkt ob es passt oder nicht. Wir bilden nur für den Eigenbedarf aus. Umso ärgerlicher wenn jemand auf dem Papier gut, aber in der Praxis nichts bringt oder es an der sozialkompetenz mangelt.

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Ein Praktikum wird öfters durchgeführt. Für den Bewerber kann das natürlich "nervig" sein. Er/Sie muss sich beweisen und steht daher unter Druck, es ist meistens unbezahlt und bei mehreren potentiellen Firmen sind 2, 3 oder gar mehrere Praktika natürlich zeit- und auf Dauer geldintensiv (jedenfalls wenn es unbezahlt ist).

Ich hatte vor meiner Ausbildung auch ein Praktikum gemacht, dass aber nach einer Woche seitens der Firma abgebrochen wurde. Letztlich war dieser Schritt in meinem Sinne, denn mir gefiel es dort nach einer Woche überhaupt nicht. In einer Woche hat es anscheinend niemand geschafft sich mal eine Minute neben mich zu setzen und die Aufgabe zu besprechen. Dafür hat sich eine Mitarbeiterin umso energischer beklagt, dass ich in die Zeiterfassungsliste (bei denen schriftlich) nicht direkt meine Zeiten eingetragen hatte, sondern erst am Ende des Tages (woher soll man das nach ein paar Tagen wissen, wenn es niemand sagt?). Da kommt man kostenlos, will sich von seiner besten Seite zeigen und macht wenig Pausen und dann wird man wegen so einer banalen Formalität mehrfach beim Chef angeschwärzt.

Tja, in so einem Fall wäre eine Ausbildung vielleicht eine Qual geworden. Man hat dort zwar auch seine Probezeit, aber ein Praktikum ist irgendwie noch ein Stück unverbindlicher und die Mindestprobezeit in der Ausbildung beträgt immerhin einen Monat.

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Ist alles relativ. ich hab meinen 2 Wochen vor Ausbildungsbeginn bekommen :D

Je nachdem wo man wohnt sollte man aber auch einen Wohnortswechsel bzw. Pendeln in Kauf nehmen. Sprich München, Frankfurt oder Hamburg als zu bevorzugende Ausbildungsplätze bzw. auch "kleinere" Städte, die große Niederlassungen oder Hauptsitze von größeren Firmen haben - idealerweise aus dem Versicherungs- oder Bankenbereich.

Dim

du kannst mir ja dann nach meinem Abschluss helfend zur Seite stehen, wenn ich mich nach einem geeigneten AG im Versicherungsbereich umschaue. Nachdem du schon so viel Werbung dafür machst. :mod: :nett:

@gimbo

ich hoffe mein Fachpraktikum verläuft besser. Es hängt einfach zu viel davon ab.

bearbeitet von geloescht_nibor

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Durchsuch mal die Seiten der Arbeitsagentur. Dort werden sämtliche Berufe aufgeführt und auch zu welcher Gruppe sie gehören, also Duale Ausbildung, reine Schule etc..

Die besseren schulischen Ausbildungen sind aber meist sehr teuer.

Die anderen schulischen Ausbildungen wie ITAs oder ähnliches sind sehr niedrig angesehen und eignen sich kaum um danach in die Berufswelt einzusteigen. Meiner Meinung nach eignen sie sich höchstens um schon mal erste Kenntnisse für die danach folgende Ausbildung zu sammeln, bzw. seine Chancen im Kampf auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

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Die anderen schulischen Ausbildungen wie ITAs oder ähnliches sind sehr niedrig angesehen und eignen sich kaum um danach in die Berufswelt einzusteigen. Meiner Meinung nach eignen sie sich höchstens um schon mal erste Kenntnisse für die danach folgende Ausbildung zu sammeln, bzw. seine Chancen im Kampf auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

da bekommt man immer sehr tolle Gefühle. Bitte lass doch solche Kommentare, wenn du nur "Meinungsbilder" zeigen kannst. Dank solchen Kommentaren kommt man sich echt klein und unbedeutend vor. Aber der FIAE (IHK) ist ja besser als der FIAE (IHK) gell? Genau, du wusstest nicht das man einen (IHK) Beruf erlernt. Von daher wäre es nett, wenn du dich vorher nochmal genau erkundigt.

In deiner Signatur steht was von 1. Lehrjahr und FIAE. Das wird dann wohl im Betrieb sein. So viel zum Thema Ahnung ...

Das können wir gerne per PN weiterdiskutieren.

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Entschuldigung ich habe deine Post nicht ganz verstanden:

Aber der FIAE (IHK) ist ja besser als der FIAE (IHK) gell? Genau, du wusstest nicht das man einen (IHK) Beruf erlernt. Von daher wäre es nett, wenn du dich vorher nochmal genau erkundigt.

Was möchtest du mir damit sagen?

In deiner Signatur steht was von 1. Lehrjahr und FIAE. Das wird dann wohl im Betrieb sein. So viel zum Thema Ahnung

Edit: Wie kannst du von der Tatsache, dass ich eine Ausbildung im dualen System mache und im 1. Lehrjahr bin darauf schließen, dass ich keine Ahnung habe?

Weiterhin: Ich habe hier nur meine Meinung und Erfahrungen geschrieben, ich wusste nicht, dass es nicht erwünscht ist.

Und wenn du dir klein und unbedeutend vorkommst, ist das sicherlich nicht meine/unsere Schuld!

bearbeitet von Sassy

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ITA ist sowas wie käufmännischer Assistent? Ich kenn auch einige, die diesen Assistent gemacht haben und jetzt noch eine Ausbildung machen. Das stimmt schon, aber ich hab eben ihre Aussage auch auf die FIAE Ausbildung umgedeutet und daher fand ich das nicht toll. Allerdings finde ich, dass man das schon irgendwie netter formulieren kann. Schließlich ist es nicht jedem vergönnt eine Ausbildung machen zu können. ;)

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Die rein schulische Ausbildung zum ITA hat ein deutliches Anerkennungsproblem in den meisten Betrieben.

Und die Aussage, dass es nicht zu viel mehr zu gebrauchen ist, als für eine (vielleicht) bessere Chance bei einer Bewerbung um einen dualen Ausbildungsplatz stimmt auch!

GG

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Ich möchte meinem Post gerne hinzufügen, dass ich mich bei der schulischen Ausbildung auf den ITAs bezogen habe.

Dass der ITAs was anderes als ein Fachinformatiker ist, ist ja klar, der ITAs ist eben nur ein Assistent und die Ausbildung dauert nur 2 Jahre.

Es gibt allerdings auch die FIAE Ausbildung mit IHK Zeugnis rein schulisch, wie ich gerade von robin erfahren habe.

Damit kenne ich micht nicht aus und daher gelten meine Aussagen nicht für diese Form der Ausbildung ;)

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Letztlich kriegt man ein Abschlusszeugnis mit dem gleichen Ausbildungsberuf aufgedruckt und daher kaschiert es vielleicht. Aber existieren die genannten Nachteile nicht mehr oder weniger auch bei der schulischen Ausbildung zum FIAE?

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findest du das eine rein schulische Ausbildung die wirkliche Berufspraxis vermitteln kann? Ganz ehrlich selbst wenn da viel "Projekt" organisierend ablaufen sollte, es fehlt der normale Druck und die normale Arbeitsluft.

Eine Klasse bietet auch ein ganz anderes Lernumfeld als ein produktives Unternehmen. Gleiches gilt übrigens auch für eine Universität.

Daher ja ich schätze eine rein schulische Ausbildung als leichter und arbeitsmarktfremder ein als eine duale Ausbildung in einem Unternehmen.

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Ob es leichter ist, kann ich nicht beurteilen. Dass muss sicherlich nicht für jeden Bildungsträger gelten. Ich gehe jetzt einfach von dem aus, was in der Praxis anerkannter ist.

Ich stelle mir das jetzt eher wie durchgehend 5 Tage Berufsschule pro Woche vor und wenn das so läuft, wie in einer dualen Ausbildung, dann kann dabei nicht das meiste rumkommen.

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