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Guter Ausbildungs- und Bachelor-Abschluss - Master oder Arbeiten?


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Hallo zusammen!

Ich stehe am Ende meines Bachelor-Studiums und stehe vor der Wahl wie es nun weitergehen soll. Ich mache ein berufsbegleiendes Studium in Hannover, bin also bei einer Firma angestellt, studiere ganz normal Angewandte Informatik und arbeite in den Semesterferien. Ich habe mittlerweile 5 Semester hinter mir und auch als externer Prüfling an der IHK-Prüfung zum FiAe teilgenommen und mit "sehr gut" bestanden. Fällt die Bewertung der Bachelor-Arbeit sehr gut aus, werde ich den Bachelor wohl auch mit einer 1.0 abschließen können, im schlechtesten Fall wird es eine 1.3 werden.

Nun gibt es ja die beiden Optonen, ein Master-Studium anzuhängen oder anfangen zu arbeiten. Meine Frima würde mich für ~35.000 im Jahr übernehmen. Mein "Problem" mit dem Master-Studium ist dabei, dass damit die guten Ergebnisse bisher im Prinzip überhaupt nichts wert sind, denn nach dem Master wird sich ja niemand mehr für die Bachelor-Note interessieren? Seht ihr das ähnlich? Gibt es da irgendwelche Alternativen für mich? Wäre so etwas vielleicht sinnvoll? Master@IBM

Vielen Dank für eure Antworten!

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Ein Master ist immer mehr Wert, als ein Bachelor. Insofern verstehe ich Dein Problem mit der Note nicht ganz. Nach dem Abitur hättest Du ja auch nicht gesagt: ich habe jetzt einen 1er-Schnitt, da studiere ich lieber nicht, sonst ist ja meine schöne Note kaputt.

Ob Du den Master machst würde ich auch nicht davon abhängig machen, ob ich ein (gutes) Einstellungsangebot bekomme oder nicht.

Wobei 35.000 € für einen 1er Bachelor lächerlich sind. Das ist ja schon eher ein (gutes) Fachinformatiker-Gehalt. Um richtig für einen Bachelor interessant zu sein, fehlen da noch 10.000 €.

In sofern wäre für mich, die Entscheidung klar!

GG

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Vielen Dank schonmal für eure Antworten!

Ein Master ist immer mehr Wert, als ein Bachelor. Insofern verstehe ich Dein Problem mit der Note nicht ganz. Nach dem Abitur hättest Du ja auch nicht gesagt: ich habe jetzt einen 1er-Schnitt, da studiere ich lieber nicht, sonst ist ja meine schöne Note kaputt.

Ob Du den Master machst würde ich auch nicht davon abhängig machen, ob ich ein (gutes) Einstellungsangebot bekomme oder nicht.

Wobei 35.000 € für einen 1er Bachelor lächerlich sind. Das ist ja schon eher ein (gutes) Fachinformatiker-Gehalt. Um richtig für einen Bachelor interessant zu sein, fehlen da noch 10.000 €.

In sofern wäre für mich, die Entscheidung klar!

GG

Du hast natürlich Recht. Im Prinzip ist klar, dass der Bachelor nach dem Master nicht mehr viel zählt und das ist auch in Ordnung. Bevor ich den Eingangspost schrieb, ging es mir viel mehr darum, was ich jetzt, also vor einem möglichen Master, mit dem guten Abschluss anfangen kann. Dieses Master@IBM-Programm richtet sich zum Beispiel nur an Studenten mit guten Bachelorabschlüssen und wäre möglicherweise eine gute Option!? Kennt vielleicht jemand weitere derartige Möglichkeiten?

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Gast Fernstudent

Hallo,

wenn du an einem Programm wie Master@IBM teilnimmst, sind die Chancen auf einen anspruchsvollen und gut bezahlten Job bei IBM sehr hoch, da schon vor der Teilnahme sehr gut selektiert wird. Andere Firmen wie Bosch oder Siemens bieten dir ähnliche Programme an. An deiner Stelle würde ich mich für die Masterprogramme der Firmen bewerben.

Sollte dies nicht klappen, würde ich an einer sehr guten Uni den Master in Vollzeit machen. Alternativ einen anderen Arbeitgeber suchen und nebenberuflich den Master machen. Oder das Angebot deines Arbeitgebers annehmen sowie berufsbegleitend den Master machen. Das wäre meine Reihenfolge ;-)

Grüße

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Wenn du schon den Biss hattest, den BSc nebenberuflich (so gut!) zu machen, warum jetz anfangen und nen Vollzeitstudium zu machen?

Das Angebot halte ich für relativ knapp.

Ich kenn das Lohngefüge in Hannover nicht, aber bissi mehr könnte sicher drin sein.

Unabhängig davon, das Einstiegsgehalt ist mMn eher zweitrangig. Wichtiger sind die Perspektiven auf Anspruchsvolle Projekte und Aufgaben in den ersten 1..3 Jahren.

Ich persönlich würde entweder das Angebot annehmen und nebenberuflich den Master machen oder eine andere Firma finden die mir den nebenberuflichen Master ermöglicht.

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Danke für eure Antworten. Master in Vollzeit kam für mich eigentlich auch nicht in Frage. Wollte den schon, wie bisher auch den Bachelor, berufsbegleitend machen.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich den Bachelor außerhalb von Hannover und an einer FH mache, insofern ist die Note wahrscheinlich schon nicht mehr ganz so viel wert ;) Ich werde mal sehen, ob ich ähnliche Programme wie das von IBM finde. Falls da jemand Tips oder Erfahrungen hat, freue ich mich natürlich über weitere Antworten.

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Hier habe ich nichts negatives oder positives gehört. Gibt da andere Anbieter, bei denen die Abschluss-Durchschnittsnote 1,x ist und Studenten regelmäßig in den mündlichen Nachprüfungen durchgeschleust werden und die Exmatrikulationsrate bei 3 Fehlversuchen praktisch nicht existent ist.

Ich würde Dir aber empfehlen den Master auch an der gleichen Hochschule zu machen. Es sei denn, Du willst einen Uni-Master für evtl. spätere Promotion (mit einem FH Master findet man nur schwer einen Doktorvater). Dann solltest Du dich bereits jetzt bemühen eine Uni zu finden, der dein Curriculum für ein Master reicht. Oft ist das leider nicht der Fall.

Bearbeitet von Kwaiken
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Zu den Abschluss-Durchschnittsnoten kann ich nicht so viel sagen, der Notenschnitt bei Klausuren liegt denke ich irgendwo zwischen 3 und 4. Ich habe bislang nicht vor einen Doktor zu machen und denke auch nicht, dass sich das noch ändern wird. Wo ich den Master mache, hängt ansonsten auch von den Angeboten ab, die es so gibt. Bei Master@IBM beispielsweise, wo zumindest auch FH-Absolventen angesprochen werden, gibt es natürlich bevorzugte Hochschulen.

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Wenn Du Dir also sicher bist, den Dr. nicht irgendwann doch zu machen, ist MASTER@IBM eine gute Idee. Ansonsten bleibt Dir für Fern als Uni nur Hagen. Wenn Du FH machen kannst/willst hast Du viel mehr Auswahl. In jedem Fall: viel Erfolg und wäre super, wenn Du hier kurz schreiben könntest was es letztendlich nun geworden ist.

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