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Gehaltserhöhung


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Tag zusammen,

ich habe in einer Woche einen Termin mit der Geschäftsleitung für eine Gehaltsverhandlung.

Ganz kurz ein paar Rahmendaten:

- Ich bin 23 Jahre alt

- 2 Jahre Berufserfahrung

- Seit einem Jahr in der Firma

- Aktuell ein Gehalt von 31.200€ + 1 Monatsgehalt Bonus. Entspricht einem Monatsgehalt von 2600€

- Tätigkeit: Webentwicklung mit ASP.NET im Hochlastbereich.

Ich habe nun ein paar Fragen an euch:

- Wie viel Prozent Gehaltserhöhung sind denn "üblich"?

- Kennt jemand ein empfehlenswertes Buch zu diesem Thema? Argumentieren, Begründen, etc.

- Was sind die no-gos bei Gehaltsverhandlungen?

- Wie kann man seine Gehaltserhöhung begründen?

Ich möchte einen Sprung von 2600 auf 3000€ (ca. 15,38%) machen und halte dies trotz meiner geringen Berufserfahrung für gerechtfertigt da ich meine arbeit genausogut bzw. teilweise besser mache als Kollegen die zwischen 3600 und 4000€ im Monat erhalten.

Glaub ihr das ein solcher Sprung möglich ist?

Ich bin für alle Tipps dankbar =)

Grüße

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Es ist klar, dass ungleiche Bezahlung im Kollegenkreis schnell für Unmut sorgt, aber ein gutes Argument für eine Gehaltserhöhung ist das nicht. Du musst durch deine eigene Leistung überzeugen und Argumente anbringen, was du der Firma bringst. Einen solchen Gehaltssprung ist ohne Firmenwechseln meiner Meinung nach nicht realistisch, schon garnicht wenn man argumentiert, dass die Kollegen das auch bekommen. Diese haben nunmal die Berufserfahrung, die du nicht hast und schon einige Gehaltsrunden mitgemacht.

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Das einzige Argument für einen solchen Sprung ist "ich kann mehr machen und will mehr machen - und dafür mehr Geld". Da musst du über eine Art Beförderung verhandeln. Gehaltserhöhungen aufgrund einer besseren Routine in einer gleich bleibenden Tätigkeit fallen meist eher unter 5% aus.

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Es ist klar, dass ungleiche Bezahlung im Kollegenkreis schnell für Unmut sorgt, aber ein gutes Argument für eine Gehaltserhöhung ist das nicht. Du musst durch deine eigene Leistung überzeugen und Argumente anbringen, was du der Firma bringst. Einen solchen Gehaltssprung ist ohne Firmenwechseln meiner Meinung nach nicht realistisch, schon garnicht wenn man argumentiert, dass die Kollegen das auch bekommen. Diese haben nunmal die Berufserfahrung, die du nicht hast und schon einige Gehaltsrunden mitgemacht.

Danke für den Hinweis, aber das würde ich auch nicht als Argument nehmen.

Sich mit anderen Personen zu vergleichen oder einen Gehaltsspiegel herzuholen halte ich nicht für clever.

Argumentieren möchte ich damit das ich in der vergangen Zeit sehr gute Arbeit geleistet habe (was der Projektleiter gerne bestätigt) oder das auch von den Kunden sehr gutes Feedback kam.

Leider hatte ich noch nie ein solches Gespräch und überlege aktuell noch welche Punkte ich weiter aufführen kann und wie ich diese Begründe.

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- Wie viel Prozent Gehaltserhöhung sind denn "üblich"?

Siehe GoaSkin

- Was sind die no-gos bei Gehaltsverhandlungen?

Die 11 größten Fehler in der Gehaltsverhandlung

Gehaltsverhandlung: Die 10 grössten Fehler | Monster

Gehaltsverhandlungen: Die 9 häufigsten Fehler

- Wie kann man seine Gehaltserhöhung begründen?

Gehaltserhöhung verhandeln | Monster

Glaub ihr das ein solcher Sprung möglich ist?

Wenn, dann jetzt. Denn die "Wissens/Leistungs/Berufserfahrungs"-Kurve ist gerade nach in den ersten 2-3 Berufsjahren am steilsten. Ich würde es an deiner Stelle auf jeden Fall wagen, denn mehr als ein "Ganz so viel wirds nicht" kann nicht passieren. Siehe bei den Links oben, geh erstmal mit 36k p.a. rein und du merkst es wird nix, dann biete z.B. eine Staffelung an (z.B. erstes Jahr bis August 2012 34k, dann 36k - die aber vertraglich zugesichert wird!).

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Du solltest nicht in Büchern nach entsprechenden Argumenten suchen, das ist genauso , wie aus einem Buch Autofahren lernen oder eine Diat, sie ist nicht für jeden zugeschnitten und kann sogar schädlich sein - auch wenn sie bei dem ein oder anderen funktioniert.

Ich würde sagen gut bis sehr gut geleistete Arbeit rechtfertigt eine Gehaltssteigerung zwischen 2-6 Prozent. Alles was du darüber bekommst hat nichts mit sehr guter, sondern herausragender Leistung zu tun. - Wenn du die ganze Zeit positiv dem Chef aufgefallen bist und es keinen großen Fehler gab und es die Mentalität des Unternehmen, dann und nur dann hast du bereichtigte Hoffnung auf plus 8%. Dann kannst du aber auch gut mit dieser Leistung Argumentieren, alle Projekte usw.

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Glaub ihr das ein solcher Sprung möglich ist?

Ich glaub schon das es möglich ist, Freunde von mir haben durch Leistung teilweise Sprünge von +30% hinter sich.

10-15% kannst du als Verhandlungsbasis ansetzen. Das sollstest du aber argumentatorisch gut aufbereiten.

Wie sieht das Durchschnittsgehalt in deiner Brache aus?

Leistest du regelmäßig Überstunden die schon entgolten sind?

Wo siehst du dich im Unternehmen? Gibt es Positionen bzw Verantwortung die du übernehmen willst?

Was ist mit Schulungen? Bildest du dich weiter?

Was planst du persönlich und beruflich?

Sollte deutlich werden das du dich positiv entwickelt hast und weiterentwickeln wirst sehe ich Chancen für die 15%.

Als Plan B kannst du über wie o.g. eine Staffelung sprechen oder über eine Zielvereinbarung die mit einem Bonus belohnt wird.

Wünsch dir viel Erfolg und bereite dich gut vor.

Fakten, kein Geschwafel und Selbstbewusstsein

dann klappts auch mit dem Chef.

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[...]

- Wie kann man seine Gehaltserhöhung begründen?

[...] und halte dies trotz meiner geringen Berufserfahrung für gerechtfertigt da ich meine arbeit genausogut bzw. teilweise besser mache als Kollegen [...]

Naja, du hast es doch schon begründet ;) Ein Kollege von mir sagt dazu immer: "Du kannst ALLES verlangen, solange du es nur begründen kannst!". Also, wenn du überzeugt bist, die Arbeit sogar besser zu erledigen, als die Kollegen, ist das doch ein Argument. Verdeutliche, was genau an deiner Arbeit besser ist (besserer Code, performanteres Ergebnis, effizienteres Arbeiten insgesamt,...) und du wirst sehen, wie der Gesprächspartner reagiert. Notfalls sei flexibel und lass dich evtl. auf einen fairen Gegenvorschlag ein.

HTH,

SYN/ACK

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da ich meine arbeit genausogut bzw. teilweise besser mache als Kollegen

Dieses Argument kommt immer schlecht. Zum einen, weil Du das selbst vermutlich gar nicht komplett überblicken kannst, zweitens weil Kollegen anschwärzen ist eine Sache ist, die kein Chef honoriert bzw. honorieren darf. Wenn das Dein Chef nicht merkt, hast Du ein Problem. Wie heißt es so schön: "Eigenlob stinkt!"

GG

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Dieses Argument kommt immer schlecht. Zum einen, weil Du das selbst vermutlich gar nicht komplett überblicken kannst, zweitens weil Kollegen anschwärzen ist eine Sache ist, die kein Chef honoriert bzw. honorieren darf. Wenn das Dein Chef nicht merkt, hast Du ein Problem. Wie heißt es so schön: "Eigenlob stinkt!"

Leider weiß meist der Chef nicht wirklich was von dem, was jemand tatsächlich macht. Er sieht es funktioniert im Team und es gibt keine großartigen Highs (wie auch immer Highs inhouse aussehen mögen; vielleicht eine erfolgreiche Win/Lin Migration) und kein Lows (z.B. eine versaute Win/Lin Migration). Was will man da sagen außer "Ich bin gut, ich bin schnell, ich bin wenig krank und übernehme häufig die Arbeit meiner Kollegen"?

Das ist das Problem wenn man Inhouse tätig ist. Bei externen Kunden hat der Chef Feedback ob das Projekt gut oder schlecht lief. Als Vertriebler wirst Du an den Verkäufen gemessen, die der Chef sieht. Aber als Inhouse-MA für die interne IT verantwortlich? Da sieht es schlecht aus. Denn die erfolgreiche Arbeit eines Inhouse-Admins definiert sich an der Uptime der Systeme und den Wartungen, die im besten Fall überhaupt niemand mitbekommt. D.h. gute Arbeit rückt dem Chef nicht ins Blickfeld. Aber schlechte umso mehr. Du kannst 10 Jahre Uptime auf deinen Systemen haben und kannst sicher sein, dass die 5 Minuten Ausfall des Mailservers wg. Netzteiltausch in Hauptverkehrszeit im nächsten Gespräch negativ erwähnt werden.

Daher kann man höhere Gehaltssprünge in diesen Fällen oft nur durch einen AG Wechsel erreichen. Es sei denn Aufgabengebiete erweitern sich drastisch und geben (Personal-)Verantwortung. Und ich meine nicht, dass man nun 2 statt einer Oracle Datenbank administriert.

Bearbeitet von Kwaiken
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"Ich bin gut, ich bin schnell, ich bin wenig krank und übernehme häufig die Arbeit meiner Kollegen"? [...]

Du kannst 10 Jahre Uptime auf deinen Systemen haben und kannst sicher sein, dass die 5 Minuten Ausfall des Mailservers wg. Netzteiltausch in Hauptverkehrszeit im nächsten Gespräch negativ erwähnt werden.

Wenn ein Chef so was nicht sieht bzw. anerkennt, dann macht er einen lausigen Job. Dann würde ich mich sofort nach einem neuen Chef umsehen! Meine Erfahrung sind da aber überwiegend anders!

GG

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