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Vertragsbruch seitens Arbeitgeber


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Hallo allerseits,

ich hab da ein Thema zu dem ich mal weitere Meinungen hören möchte.

Meine Probezeit ist nun nach 6 Monaten beendet. Aus allen Abteilungen habe ich positives Feedback bekommen. Ich mache meinen Job sehr gut und bin an schon einigen Verbesserungen und Projekten beteiligt. Allerdings ist mir vor 2 Wochen ein kleiner Fehler unterlaufen. In der Urlaubszeit unseres MAC Administrators rief mich der Geschäftsführer an und bat mich darum das iOS auf seinem Iphone und Ipad auf die aktuelle Version zu bringen. Leider lief das ganze nicht so reibungslos. Trotz vorher gelesener Leküre waren ein paar unwesentliche Dinge wie der Klingelton nicht direkt auf dem Gerät. Es kam also zu keinem Datenverlust. Ich muss dazu sagen das ich privat keine Macs nutze und seit 15 Jahren nichts mehr mit Apple Geräten zu tun hatte. Mein Fehler war natürlich das ich nicht abgelehnt habe, ich hab es eher als persönlichen Gefallen gewertet.

Nun hat die besagte Begebenheit Wellen geschlagen. Die Personalabteilung wurde angerufen und folgendes ist dabei rausgekommen.

Gestern habe ich meine Probezeitbewertung bekommen und sollte diese Gegenzeichnen. Die Benotung lage zwischen "sehr gut und gut" wobei mir der IT Leiter sagte das er nie sehr gut bewertet um die Motivation nicht zu dämmen.

Unter Aufällige Eigenschaften kam dann dieser Passus:

"Herr X ist bei der Installation am X (GF) durch nicht perfektes Vorgehen negativ aufgefallen. Wir erwarten bei zukünftigen Installationen efficzienteres Vorgehen"

Des weiteren:

lt. Anweisung der GL wird die vertragliche Erhöhung nicht zum 1.11.11 sondern zum 1.1.2012 durchgeführt.

Ich bat um einen Tag Bedenkzeit und hatte heute morgen ein Gespräch mit dem IT Leiter und der Personalabteilung. Dort habe ich ganz klar abgelehnt das ganze so zu unterschreiben. Zum einen Empfinde ich den Text zu hart. Des weiteren werte ich die Anweisung der GL als persönliche Bestrafung.

Als Vorschlag zur Güte wurde mir angeboten den Passus seperat aufzuführen sodas ich Ihn nicht unterschreiben muss.

Meine vertragliche Erhöhung wird trotzdem verschoben. Ich könnte mir ja überlegen ob ich das einklage oder nicht. Es liegt an mir zu entscheiden ob ich im Unternehmen bleiben möchte oder nicht. Auf meine Frage ob das überhaupt rechtens sei, wurde nur gelacht. Die GL ist halt teilweise Gottgleich. Wie bewertet Ihr das? Für mich ist das ne Aufforderung zum Vertragsbruch. Und um es vorweg zu nehmen mir gehts hierbei gerade nicht um das Geld. Ich fragte auch was denn passiert, wenn mal was großes passiert?

Mir ist allerdings sehr stark aufgefallen das unser PA und mein Abtleiter gegenüber der GL ziemlich kuschen.

Generell macht mir das Arbeiten in der Fa viel Spass und das Klima ist sehr freundlich.

Wenn ich eine einseitige Vertragsänderung zu meinem Ungunsten aufgedrückt bekomme muss ich das doch unterschreiben. Wenn nicht bleibt das ganze dann zukünftig einklagbar?

Parallel dazu habe ich auch direkt ein Qualifiziertes Arbeitszeugnis angefordert.

Hab mich dazu entschieden erstmal weiter zu machen allerdings werde ich mich umschauen was sonst so möglich ist.

Was haltet Ihr von dem thema? Wie hättet Ihr reagiert?

Würde mich wirklich sehr über weitere Meinungen freuen.

Bearbeitet von disarstar
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Ich würde das Gespräch mit dem GL suchen. Ich mache ja auch VIP Support und klar, da dürfen keine Fehler passieren, aber das ist mir auch schon passiert (und viel schlimmere Sachen). Wegen sowas Kleinem einen so grossen AUfriss zu starten halte ich für übertrieben. In solchen Fällen würde ich immer zum GL gehen, mich für den Fehler entschuldigen und ihn wieder auf meine Seite bringen. Also ernsthaft... der "Fehler" ist ja mal total lächerlich...

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Hi,

unabhängig von den rechtlichen Schritten: Ich würde gehen. Das ist natürlich immer der härteste Schritt, aber ich könnte da keine Tätigkeit mehr ruhigen Gewissens durchführen. Ich hätte dieses Ereignis immer im Hinterkopf, und würde mich selbst bei intensivster und "perfektester" Vorbereitung unsicher fühlen.

Fehler passieren, und dass so eine Lappalie überhaupt Erwähnung findet, ist kein gutes Zeichen.

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Leider ist es wie es ist auch wenn ich es selber als Kleinigkeit werte.

Letzendlich ist das ganze ja nicht mein Arbeitszeugnis, allerdings so ein Kram in der Personalakte kann sich zukünftig rächen.

Ich denke ich werde in der kommenden Woche nochmal das Gespräch mit dem GF suchen.

Der Weg über den IT Leiter und die Personalabteilung war wie gesagt wenig befriedigend. Und die Aussage das die Zahlung bis zum 1.01.12 ausgesetzt wird und ich mir überlegen kann ob ich dagegen klagen will, wirkt auf mich wie eine Erpressung, denn wer klagt bleibt selten lange im Unternehmen. Ich versuche dann mal sachlich zu bleiben und möchte das er mir die Sanktion begründet. Bringen meine argumente nichts muss ich mir ne Exit Strategie überlegen.

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