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Prüfung - Umrechung mit 1000 oder 1024


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Wenn man sich an die festgelegte Bedeutung der Präfixe hält und bei Kebibyte/Mebibyte mit Faktor 1024 und bei Kilobyte/Megabyte mit Faktor 1000 rechnet, kann einem doch eh keiner was.

Das wurde schliesslich nicht umsonst offiziell festgelegt. Ansonsten gibts bestimmt aber auch Teilpunkte, wenn man nur mit dem falschen Faktor rechnet, oder es wird (je nach Frage halt) auch entsprechend als richtig gewertet.

Wegen so etwas würde ich mir jedenfalls nicht "die Hosen vollmachen". :rolleyes:

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wieso?

Das ist ein bischen schwierig. Ich packe auch gerne IEEE, DIN und RFC bei sowas aus, kenne aber hierzu auch keine Quelle aus erster Hand. Aber bei diesem Thema ist es einfach Tradition, dass die Einheiten SI-konform verwendet werden.

Also kurz: Es ist eine Konvention, an die sich auch ausnahmsweise auch mal jeder hält. Wobei es mit den jüngeren Entwicklungen bei DSL auch wieder nicht mehr so eifnach ist. Da ist ein kBit 1000 Bit und 1 MBit dann 1024kBit :(

Insgesamt ist das ein ganz trauriges Thema und die Unterscheidung KiB und kB wird sich wohl nie durchsetzen.

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@wuwu

deine antwort über meinem post ist ja keine begründung, sondern nur eine behauptung.

gerade bei datenübertragung würde ich doch wissen wollen, wie viel information wirklich über den draht gehen. bei den bandbreiten von 1980 ist es vielleicht egal, ob si- oder iec-präfixe angenommen werden. aber bei giga, tera, peta.... ist es nicht mehr egal. da gibts einen unterschied von 10%-15%.

Das ganze dann mit tradition zu begründen finde ich albern.

ich würde bei der prüfung kenntlich machen, dass ich bei bit und byte immer mit binärpräfixen arbeite und diese immer verwenden (wenn es um größen zur basis 2 geht!

und wenn es der PA anders sieht, dann widerspruch einlegen. gegen die reine mathematik ist auch ein pa machtlos );):)

Bearbeitet von 127.0.0.1
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Das ganze dann mit tradition zu begründen finde ich albern.

Lass mich raten, du hast beruflich nicht viel mit Datenübertragung zu tun.

Ich glaub du verstehst den Punkt nicht. Es gibt einfach keine DIN ISO EN 4711 in der unter Punkt 08.15 steht, dass bei der Datenübertragung das SI-Einheitensystem korrekt benutzt wird. Das ist eine Konvention. Und wenn du mal in eine andere Norm, wie die IEEE 802 oder auch die V-Normen rein schaust wirst du feststellen, dass bei diesen auf dieser Basis Aussagen über Übertragungsraten gemacht werden.

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Die entsprechenden Normen heißen:

DIN EN 80000-13

DIN EN 60027-2

Die sind mir bekannt die Regeln die Präfixe an sich. Wie weit sie in die Nutzungsszenarien einsteigen kannst du mir sicher sagen.

Und nur weil sich keiner dran hält ist es trotzdem nicht richtig. Ich darf in diesem zusammenhang mal an die "Netzklassendiskussion" erinnern

Was du hiermit meinst verstehe ich nicht. Gerade bei der Datenübertragung wird sich ja dran gehalten. Erst in letzer Zeit nimmt hier auch ein falsche Nutzung zu.

Bearbeitet von afo
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Wie weit sie in die Nutzungsszenarien einsteigen kannst du mir sicher sagen.

z. B. das BIPM schreibt folgendes: lesen der graue kasten an der rechten seite!

Den empfehlungen der IEC haben sich alle relevanten organisationen angeschlossen: BIPM, DIN, PTB Braunschweig ......

alles, was mit der basis 2 dargestellt wird, also immer, wenn es um bit und byte geht meinen si-präfixe mibi, kibi usw. und logischerweise rechnet man mit 1024 und nicht mit 1000.

Was du hiermit meinst verstehe ich nicht.

es ist ja allgemein bekannt, dass nur die besten der besten berufschullehrer werden. (es gibt auch ausnahmen!) und wenn diese lehrer auch noch 20 Jahre nach "außerdienststellung" das konzept der netzklassen lehren (und zwar nicht nur im historischen abriss, sondern das ganze als stand der technik verkaufen), dann ist es nicht verwunderlich, dass sie feinheiten wie iec-präfixe auch ausklammern. "was früher richtig war ist heute auch richtig" - die halbwertszeit in der it ist ja im vergleich zu anderen brachen besonders lang...:rolleyes:

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z. B. das BIPM schreibt folgendes: lesen der graue kasten an der rechten seite!

Den empfehlungen der IEC haben sich alle relevanten organisationen angeschlossen: BIPM, DIN, PTB Braunschweig ......

alles, was mit der basis 2 dargestellt wird, also immer, wenn es um bit und byte geht meinen si-präfixe mibi, kibi usw. und logischerweise rechnet man mit 1024 und nicht mit 1000.

Die formale Unterscheidung kilo = basis 10, kibi = basis 2 stellt doch auch gar niemand in Abrede. Der Punkt ist, dass für Speicherkapazitäten of kilo = basis 2, also falsch gebraucht wird. Bei der Datenübertragung wird aber im Regelfall kilo = basis 10, also richtig gebraucht.

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Das sehe ich nicht so. Ein Bit ist ein Bit, 8 Bit sind ein Byte, 1000 Byte ein kByte und 1000 kByte ein MByte. Und wenn deine Leitung 2 MByte/s transportieren kann sind das eben (2*1000*1000*8) 16 000 000 bit/s. Sind es 2 Mbit/s sind es eben (2*1000*1000) 2 000 000 bit/s

Warum zwischen Datenübertragung und Datenspeicherung unterschieden werden soll kann ich nicht einsehen, scheint mir an den Haaren herbeigezogen.

Ob du mit 1024 oder 1000 rechnen sollst kannst du am Mi (ki, Gi, usw) oder M (k, G, usw), also an der Einheit sehen.

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Bits und Bytes werden halt im Normalfall mit einem Prefix zur Basis 2 dargestellt. Klar KANN man sie auch mit einem Prefix zur Basis 10 darstellen, genauso wie man z.B. Meter auch mit einem Prefix zur Basis 2 darstellen kann. Ob das jedoch Sinn macht, ist eine andere Frage.

Solange man die Prefixe korrekt verwendet, ist es ja auch vollkommen egal, ob man nun Kilobyte oder Kebibyte schreibt. Die Zahl vor dem Prefix ist halt vom Prefix abhängig und wenn man es ausrechnet und ohne Prefix schreibt, muss bei beiden die gleiche Zahl rauskommen.

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