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Studieren gehen, aber welche Richtung??


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Hallo Community,

ich bin neu hier im Forum und hoffe ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen.

Ich bin aktuell 22 und habe meine Ausbildung als Fachinformatiker im Sommer abgeschlossen, ab 1. August 2012 werde ich mein Fachabi (Richtung Wirtschaft) starten bis Sommer 2013. Danach möchte ich mich an einer FH einschreiben. Kleine Frage zwischendurch, ich würde dann mit 24 an der Uni anfangen, findet ihr das zu spät?

Ich habe mich nun ein bisschen umgehört. Bis jetzt geht meine Richtung das ich mich für Wirtschaftsinformatik einschreiben werde, was meint ihr? Wie sieht die Chancen nach dem Studium in Wirtschaftsinformatik aus? Sollte ich lieber mich nur auf "eins" konzentrieren also ein Informatikstudium ODER Wirtschaftsstudium. Gibt es vielleicht noch eine Richtung an die ich noch gar nicht gedacht habe? Da mein FISI nicht umsonst sein sollte dachte ich halt an die Wirtschaftsinformatik.

Was meint ihr?

Vielen Dank im voraus.

Gruß,

Chris

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Hi,

also zu spät ist dein studium auf keinen fall. Ich habe erst mit 25 angefangen zu studieren und war bei mir einer der jungsten, hab es aber nebenberuflich gemacht.

Zum studium an sich können wir dir nicht sagen was das richtige für dich ist. Bei einem reine informatikstudium wird viel wert auf mathematik gelegt und damit mein ich höhere mathematik, nicht das was man so in der schule hatte. Im wirtschaftsbereich wirst du über gelegentliche differentialrechnung im bereich mathe nicht hinaus kommen, aber dafür wird es andere trockene themen geben wie beispielsweise Recht. Bei wirtschaftsinformatik hast du aus beiden bereichen einiges jedoch wird es nie wirklich in die tiefe gehen. Von daher mußt du selbst sagen, was dir eher liegt.

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Hi,

Danke für deine Antwort. Also Mathe war noch nie mein Fall ich hatte da zwar nie Probleme und war immer recht gut aber ich finde es einfach nur furchtbar. So wie du hatte es mir auch ein Kumpel gesagt der Informatik studiert.

Ich vermute Informatik fällt für mich raus. Themen wie Recht oder allgemeine Wirtschaftliche Themen finde ich sehr interessant und würde ich auch gerne machen, am liebsten würde ich aktuell auf BWL gehen aber ich habe Angst das ich quasi meine Ausbildung dadurch umsonst gemacht habe, deswegen tendiere ich zu Wirtschaftsinformatik.

Du hast quasi ein Duales Studium gemacht? Oder so ein Fernstudium?

Duales Studium ist auch ne schöne Sache man muss sich denke ich nur rein hängen, aber sollte man ja sowieso im Studium wenn man es ernst meint meiner Meinung nach.

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Bis jetzt geht meine Richtung das ich mich für Wirtschaftsinformatik einschreiben werde, was meint ihr?

Ist eine gute Wahl. Da hat man in zwei Bereichen Einblicke und kennt zwei verschiedene Denkweisen. Verhindert, daß man zum Techie wird, der gut in Mathe ist, aber die Zähne nicht auseinander kriegt und deshalb einen Groll den BWLern mit den geilen Autos und geilen Weibern gegenüber hegt. :)

Wo die Schwerpunkt liegen ist von Hochschule zu Hochschule sehr unterschiedlich.

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Danke für deine Antwort. Also Mathe war noch nie mein Fall ich hatte da zwar nie Probleme und war immer recht gut aber ich finde es einfach nur furchtbar. So wie du hatte es mir auch ein Kumpel gesagt der Informatik studiert.

Ich vermute Informatik fällt für mich raus. Themen wie Recht oder allgemeine Wirtschaftliche Themen finde ich sehr interessant und würde ich auch gerne machen, am liebsten würde ich aktuell auf BWL gehen aber ich habe Angst das ich quasi meine Ausbildung dadurch umsonst gemacht habe, deswegen tendiere ich zu Wirtschaftsinformatik.

Mathe 1-4 hast Du in jedem Studienfach, da kommst Du quasi nicht mehr drumherum

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Verhindert, daß man zum Techie wird, der gut in Mathe ist, aber die Zähne nicht auseinander kriegt und deshalb einen Groll den BWLern mit den geilen Autos und geilen Weibern gegenüber hegt

Wow, wie tiefgründig. Da werden in einem Informatiker-Forum Informatiker-Klischees bedient. Beeindruckend.

Du solltest Die Aussage nicht unbedingt für bare Münze nehmen. Aus einem eher introvetierten Menschen wird selten ein absoluter Partylöwe nur weil er BWL studiert hat. Genauso wird aus einem Draufgänger nicht gleich ein Stubenhocker weil er Dipl. Informatiker auf der Visitenkarte stehen hat. Es liegt an Dir und deiner Art was Du gerne machen möchtest. Du solltest jedoch nicht etwas machen, was Dir keinen Spaß macht ("Boah, bekomme sofort geile Weiber wenn ich BWL studiere!"). Man wird nie richtig gut in etwas, was man nicht gerne macht. Nur durch Hingabe kann man Leistung oberhalb des Durchschnitts bringen. Und ab hier bekommt man dann auch ein Gehalt oberhalb des Durchschnitts. Ganz egal ob man nun BWLer oder "Techie" ist.

Die Aversion gegenüber der Klischee-BWLern begründet sich in der Tatsache, dass die eigentliche Arbeit nicht von ihnen erledigt wird und sie "nur" für die Vermarktung der kreativen Köpfe zuständig sind. Aber solche Leute muss es auch geben. Sie halten einem kreativen Kopf den Rücken frei und steuern seine Energie wieder in wirtschaftliche Bahnen wenn diese mal auf Abwege gerät ("Der Knopf muss unbedingt aus Carbon sein!"). Man sagt zwar, dass die BWLer auf dem Rücken der Ingineure in den Sonnenuntergang reiten. Aber ich bin der Meinung, dass diese eher ein gut funktionierendes Team abgeben und nur so gemeinsam wirtschaftlich erfolgreich sein können. Nicht umsonst haben viele Firmen diesen Umstand erkannt und bieten mittlerweile zwei Laufbahnen: Leitung in Linie und eine Fach-Karriere. Gleich bewertet und gleich vergütet.

Lange Rede, kurzer Sinn: studiere das, was Dir Spaß macht. WiInf, Info, WiWi sind durch das integrierte Nebenfach relativ eng beieinander. Du kannst innerhalb der Richtungen auch noch im Studium wechseln und verlierst (je nachdem wo Du dich gerade im Studium befindest) ca. ein bis zwei Semester. Bei WiWinf/Inf oft nur 1-2 zuviel bestandene Klausuren.

Bearbeitet von Kwaiken
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Aus einem eher introvetierten Menschen wird selten ein absoluter Partylöwe nur weil er BWL studiert hat..

Richtig. Es gehört aber noch ergänzt, daß er trotzdem nicht notwendigerweise zu jemandem wird, der meint, das die BWLer oberflächlich und materialistisch sind und er ein verkanntes Genie.

Die Aversion gegenüber der Klischee-BWLern begründet sich in der Tatsache, dass die eigentliche Arbeit nicht von ihnen erledigt wird und sie "nur" für die Vermarktung der kreativen Köpfe zuständig sind.

"Eigentliche Arbeit" ist Definitionssache, das kann man ganz unterschiedlich sehen. Wer macht etwa die "eigentliche Arbeit" beim Hausbau? Der Maurer?

Für die Vermarktung braucht es eine Form der Intelligenz, die den Techies nicht so vertraut ist. Um mit Menschen klarzukommen hilft Automatentheorie nicht weiter. Da braucht es Empathie und politisches Denken.

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Für die Vermarktung braucht es eine Form der Intelligenz, die den Techies nicht so vertraut ist. Um mit Menschen klarzukommen hilft Automatentheorie nicht weiter. Da braucht es Empathie und politisches Denken.

wer sagt, dass Techies sowas nicht haben? Und Formeln auswendig lernen (BWL) hilft dort mitnichten auch nicht weiter.

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... Denen stehen nämlich im Prinzip alle Türen offen.

Stimmt. Man unterschätzt oft wie wichtig Netzwerk, strategisches/politisches Handeln und Smalltalk ist. Hatte ich damals gedacht, dass man sowieso irgendwann "aufsteigt" wenn man nur gute Leistung bringt, sehe ich das mittlerweile absolut anders. Netzwerk, Strategie, Smalltalk bestimmen (in dieser Reihenfolge) meist das berufliche Vorankommen. Man sollte daher so früh wie möglich sein Netzwerk aufbauen und pflegen.

Ganz wichtig: nie so gut in seinem Bereich sein, dass es schwieriger wird bei Beförderung einen Nachfolger für einen zu finden als jemanden an Dir vorbei zu befördern. Aber das habe ich hier ja schon erwähnt.

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Man unterschätzt oft wie wichtig Netzwerk, strategisches/politisches Handeln und Smalltalk ist.

Exakt. Wirtschaftsinformatiker, die ja normalerweise für Projektleiterfunktionen an der Schnittstelle zwischen IT und Fachabteilungen eingesetzt sind, müssen das drauf haben.

Wenn sie sich in einen BWLer reindenken können, dann wissen sie auch, was er braucht und was nicht. Und mit dem IT-Wissen können sie auch beurteilen, was realisierbar ist und was nicht. Tiefe ist da nicht so gefragt. Ich kann mir gut vorstellen, daß ein BWLer mit höchsten akademischen Würden und ein Techniker mit ebenfalls höchsten akademischen Würden nicht miteinander können, wenn nicht ein Vermittler dabei ist.

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Exakt. Wirtschaftsinformatiker, die ja normalerweise für Projektleiterfunktionen an der Schnittstelle zwischen IT und Fachabteilungen eingesetzt sind, müssen das drauf haben.

Wenn sie sich in einen BWLer reindenken können, dann wissen sie auch, was er braucht und was nicht. Und mit dem IT-Wissen können sie auch beurteilen, was realisierbar ist und was nicht. Tiefe ist da nicht so gefragt. Ich kann mir gut vorstellen, daß ein BWLer mit höchsten akademischen Würden und ein Techniker mit ebenfalls höchsten akademischen Würden nicht miteinander können, wenn nicht ein Vermittler dabei ist.

Gut dass bei Dir alles in Schubladen passt!

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Ich kann mir gut vorstellen, daß ein BWLer mit höchsten akademischen Würden und ein Techniker mit ebenfalls höchsten akademischen Würden nicht miteinander können, wenn nicht ein Vermittler dabei ist.

Da würde ich dagegen halten. Jemand, der die "höchsten, akademischen Würden" erhalten hat, kann auch über den Tellerrand blicken, ist meistens (wie in der Wissenschaft üblich) äußerst pragmatisch in seinem Handeln und somit empfänglich für Kompromisse. Mit einem "Vermittler" geht es vielleicht schneller, aber wenn der "Techie" dem "Geldsack" und andersrum seinen Standpunkt klar darlegt und beide ein paar Schritte auf einander zugehen, braucht es keinen Man in the middle. Zwitterwesen wie der WiInf sind Produkte des Strebens nach Effizienz. Man kommt hier zudem gut um die Halsbrecher/Siebfächer in der Informatik (theoInf, Mathe 3) und den Wirtschaftswissenschaften (glaube das wäre dann Statistik 2, Recht) herum. Andere, polemischere Geister würden sagen: sie können beides. Nur nichts davon richtig.

Schubladen, we has them.

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