Zum Inhalt springen

Sendmail noch relevant?


 Teilen

Empfohlene Beiträge

Hey liebe Leute,

ich bin Berufsanfänger und überlege gerade in was für ein Gebiet ich mich etwas einarbeiten möchte. Nun habe ich mir gedacht das ich es mit sendmail versuche da ich es spannend fände und da noch Defizite habe. Da ich jetzt aber bei den meisten Stellenanzeigen nur etwas von "MS Exchange" oder ähnliches lese frage ich mich wie relevant sendmail-Know How noch ist. Ich suche meist bei der Jobbörse von der Arbeitsagentur von daher kann es natürlich sein das ich an der total falschen Ecke bin. Ich bin selbst Linuxfan und das war in keinster weise böse gemeint.

Grüße und danke schonmal für die Antworten

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich kenne kein grösseres Unternehmen, dass nicht entweder auf Exchange oder Lotus Notes/Domino setzt. Ich würde daher wohl sendmail/postfix nur als notwendiges Basiswissen einstufen (ebenso wie squid als DNS, openssh als ssh server, etc.) für einen Linux/Unixadmin, da es wohl nicht so viele Vollzeitstelle dafür gibt. Vielleicht bei einem Webhoster. Und vielleicht wenn dein Ziel ist, dass du postfix/sendmail consultant wirst und von Firma zu Firma ziehst.

Bearbeitet von bigvic
Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Die Protokolle solltest du auf jeden Fall lernen. SMTP, POP3 und IMAP sollte man, meiner Meinung nach, zumindest rudimentär auch per Telnet bedienen können, das erleichtert die Fehlersuche ganz enorm.

Was nachher dein Server ist, ob Sendmail, Postfix oder Exchange ist dann ein zweites Thema, aber wenn du die Protokolle verstanden hast wird es dir leichter fallen, die Arbeitsweise des Servers zu verstehen.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Man sollte schon unterscheiden, dass Sendmail, Postfix, Qmail und Exim klassische MTAs sind, während Domino und Exchange im Bereich Groupware anzusiedeln sind. Sendmail würde ich mir heute nicht mehr anrun, eher Exim, Qmail und besonders Postfix. Aber immer in Ergänzung zu Exchange, Domino oder bekannten Groupware-Produkten aus dem OSS Umfeld.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ein Mailserver der irgendwo direkt mit dem Netz zu tun hat läuft meistens mit Sendmail oder Postfix oft werden die nämlich vorgelagert vor einem Exchange um die Mailablage nicht direkt ins internet zu hängen.

So ist es bei uns z.B. der Fall der Exchange übernimmt quasi nur das Mailboxing und den entsprechenden Zugriff darauf.

Wer Linux Systeme administriert kommt um einen MTA nicht vorbei uns das war früher Sendmail heute idr. Postfix.

Ich musste z.B. mich in meiner Ausbildung mit Postfix beschäftigen da wir ein Ticketsystem realisiert haben welches für 2 Standorte arbeitet. Das Ticketsystem konnte aber nur mir einer festgelegten Absenderadresse antworten das fanden mir blöde.

Via Postfix konnte ich da tricksen.

Wenn an name.nachname@B.firma.de verschickt werden sollte kam die mail normalerweise von ticketsystem@A.firma.de was ja falsch ist. Postfix schaut sich den Empfänger nun an und schreibt die Absenderadresse entsprechend nach ticketsystem@B.firma.de um ;) das Verusch mal mit nem exchange zu realisieren....

Anschauen und bisschen mit rumspielen lohnt sich also in jedem Fall.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Ich kenne kein grösseres Unternehmen, dass nicht entweder auf Exchange oder Lotus Notes/Domino setzt.

Nun, ich kenne da einige, die zB. 3 Mio Accounts mit Zimbra betreiben.

MS-Exchange kann da einfach nicht mithalten.

Ich würde daher wohl sendmail/postfix nur als notwendiges Basiswissen einstufen (ebenso wie squid als DNS, openssh als ssh server, etc.) für einen Linux/Unixadmin, da es wohl nicht so viele Vollzeitstelle dafür gibt. Vielleicht bei einem Webhoster. Und vielleicht wenn dein Ziel ist, dass du postfix/sendmail consultant wirst und von Firma zu Firma ziehst.

Sendmail trifft man in der Praxis häufiger, besonders bei etwas komplexeren Setups in der klassichen Unix-Welt.

Gerade wenn andere Systeme wie UUCP andocken will, geht das ganz gut.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wer Äpfel kennt, der weiss, dass Birnen fast genauso aussehen. Wenn du Erfahrungen mit Sendmail oder Postfix hast, dann kennst du das Prinzip eines komplexen Mailservers. Dann ist es auch kein Hexenwerk mehr, sich in MS Exchange oder Lotus Notes hinein zu arbeiten.

Du solltest nur darauf achten, dass du dich auch mit den anderen Grundfunktionen solcher Business-Server befasst - insbesondere Kalender- und Adressbuchservern. Zumindest mit diesen zwei Dingen musst du dich somit unabhängig von Sendmail beschäftigen. Und OpenLDAP wäre nicht verkehrt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Wie auch immer - Zielsetzung sollte es sein, Übertragungsprotokolle wie POP, SMTP, IMAP, CALDAV und CARDDAV zu verstehen, sich mit hierarchischen Datenbanken auseinanderzusetzen (LDAP o.Ä.), den Aufbau von Mail-Header- und XML-Daten zu verstehen und das Prinzip zu kennen, wie der Server ein- und ausgehende Mails in Postfächer und Queues verteilt.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Deine Meinung

Schreibe jetzt und erstelle anschließend ein Benutzerkonto. Wenn Du ein Benutzerkonto hast, melde Dich bitte an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung wiederherstellen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

 Teilen

Fachinformatiker.de, 2021 by SE Internet Services

fidelogo_small.png

Schicke uns eine Nachricht!

Fachinformatiker.de ist die größte IT-Community
rund um Ausbildung, Job, Weiterbildung für IT-Fachkräfte.

Fachinformatiker.de App

Download on the App Store
Get it on Google Play

Kontakt

Hier werben?
Oder sende eine E-Mail an

Social media u. feeds

Jobboard für Fachinformatiker und IT-Fachkräfte

×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Fachinformatiker.de verwendet Cookies. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung