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Ausbildungsinhalt 1. Halbjahr 1. Lehrjahr

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Hallo,

ich werde nächstes Jahr eine Ausbildung zur Fachinformatikerin (Systemintegration) anfangen. Warscheinlich komme ich im Februar in die laufende Ausbildung rein. Meine Frage wäre nun was in den ersten 6 Montage in der Berufsschule gelehrt wird und ob mir das Probleme bereitet, wenn ich so spät dazu stoße. Ich habe bereits eine kaufm. Ausbildung und mehr als 10 Jahre Berufserfahrung.

Falls noch wichtig: Berufsschule wäre in Freiburg oder Lörrach.

Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Danke und Gruß

Cathi

bearbeitet von Cath_Inka

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Hi!

Ich schätze das unterscheidet sich von Lehrer zu Lehrer und Berufsschule zu Berufsschule. 

Im ersten Halbjahr meiner Ausbildung hatten wir folgende Fächer und Inhalte:

  • BWL / Wirtschaft
    • Organigramme
    • Stellenbeschreibungen
    • Netzpläne
    • GANTT-Diagramm
  • Programmierung
    • Geschichtliche Entwicklung der Programmierung
    • Datentypen in C#
    • Struktogramme
  • Sozialkunde
    • Arbeitsgesetz 
    • Berufsbildungsgesetz
  • Englisch
  • Deutsch
  • Elektrotechnik
    • Ohmsches Gesetz

Das ist jetzt natürlich nicht alles, aber das was ich noch so im Kopf habe. Ich glaube aber nicht, dass Du Dir Sorgen machen musst. Vor allem nicht, wenn Du bereits eine kaufmännische Ausbildung bereits abgeschlossen hast.

bearbeitet von IPROG

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Hi, 

Du könntest evtl mal in den Rahmenlehrplan reinschauen, da steht drin, was im ersten Lehrjahr durchgenommen werden soll. Dann hast du zumindest mal einen groben Überblick.

Aber mach dir mal keine Sorgen. In BWL solltest du ja eh schon den ganzen Stoff kennen. Und mit etwas Lebenserfahrung sind Sozialkunde- und Wirtschaftskunde auch kein Problem. 

Eventuell könntest du ja Kontakt zu Lehrern oder Mitschülern aufnehmen, sobald du weißt, in welche Berufsschule du gehen wirst. Die helfen bestimmt gerne und sagen dir, was sie bisher gemacht haben. Aber normalerweise kannst du das auch im Februar noch nachholen. Wir hatten auch jemanden, der erst nach Weihnachten eingestiegen ist, war kein Problem. 

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vor 5 Stunden schrieb Cath_Inka:

Hallo,

ich werde nächstes Jahr eine Ausbildung zur Fachinformatikerin (Systemintegration) anfangen. Warscheinlich komme ich im Februar in die laufende Ausbildung rein. Meine Frage wäre nun was in den ersten 6 Montage in der Berufsschule gelehrt wird und ob mir das Probleme bereitet, wenn ich so spät dazu stoße. Ich habe bereits eine kaufm. Ausbildung und mehr als 10 Jahre Berufserfahrung.

Falls noch wichtig: Berufsschule wäre in Freiburg oder Lörrach.

Könnt ihr mir da weiterhelfen?

Danke und Gruß

Cathi

Hey

in den erstem 6 Monaten verpasst du nicht viel, da du kaufm. Ausbildung schon hast und dazu noch 10 Jahre erfahrung.......könntest du auch das erste Jahr komplett überspringen.

Gruß

247

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vor 17 Stunden schrieb Cath_Inka:

Meine Frage wäre nun was in den ersten 6 Montage in der Berufsschule gelehrt wird und ob mir das Probleme bereitet, wenn ich so spät dazu stoße

Von einem "Wirtschaftler - Schwerpunkt LK (BWL,VWL und Rewe) zu dir, die eine kaufm. Ausbildung absolviert und sowie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung hat, ganz ehrlich; Es wird nichts gelehrt bzw. nichts was dir Probleme bereiten könnte.

vor 17 Stunden schrieb Cath_Inka:

Ich habe bereits eine kaufm. Ausbildung und mehr als 10 Jahre Berufserfahrung.

Da brauchst du dir gerade in den Fächern VWL, BWL und bisschen WiPo, keine Sorgen machen.

Wie gesagt, ich hatte mein Abi im Bereich Wirtschaft gemacht. LK dementsprechend VWL, BWL und Rewe. Das was mir gelehrt wurde, kannte ich bereits. Für mich war das nur eine wdh.

vor 17 Stunden schrieb IPROG:

Sozialkunde

  • Arbeitsgesetz 
  • Berufsbildungsgesetz

 

 

vor 17 Stunden schrieb IPROG:

BWL / Wirtschaft

Das sind, wie gesagt, die Fächer, dir dir wohl kaum Steine in den Weg legen werden. Ich würde mich daher, auf die Grundlagen der elektrotechnik fokussieren. Bespiel: URI und einzelne Stromkreise berechnen.

 

LG

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Hallo,

danke für die schnellen Antworten. BWL und Co werden mir sicherlich keine Probleme machen. Ich mach mir eher Sorgen um Elektotechnik, technisches Englisch und die Einführung in Computersysteme ect.

Den Rahmenplan habe ich bereits bei der IHK angefordert und erhalten.  :)

Ich bin am überlegen ob es ausreicht, wenn ich per Selbststudium mit da einfach selbst reinlese...

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Hi,

Zitat

Ich mach mir eher Sorgen um Elektotechnik, technisches Englisch und die Einführung in Computersysteme ect.

Im ersten Halbjahr verpasst du nicht so viel. Bei E-Technik wird beim FISI nur die Grundlagen gelehrt, wobei diese sich auf Realschulniveau beschränken. In Klassenarbeiten und Prüfungen kamen ohnehin höchstens nur Stromkostenberechnungen dran. Daher kann man auch das erste Lehrjahr getrost überspringen. Kann bei deiner Berufsschule natürlich anders sein. Ich würde daher direkt bei der Berufsschule nach den Unterlagen bzw. Lehrplan fragen.

Wenn du Englisch allgemein gut kannst (Grammatik würde schon reichen) , dann brauchst du dir keine sorgen vor technischen Englisch machen. Wir mussten uns damals ein Buch kaufen und die Vokabeln lernen. Auch ein Punkt, den du bei deiner Schule erfragen kannst. 😉

Was den restlichen Stoff angeht: wie gesagt, in dem ersten Halbjahr verpasst du nicht so viel bzw. nichts relevantes für ein FISI. Wenn du dir dennoch etwas selber beibringen möchtest, dann ist das IT-Handbuch für Fachinformatiker vom Rheinwerk-Verlag absolut zu empfehlen. Das gibt es auch als kostenloses Openbook in einer älteren Auflage.

https://www.rheinwerk-verlag.de/it-handbuch-fur-fachinformatiker_4897/

http://openbook.rheinwerk-verlag.de/it_handbuch/

Viele Grüße

 

bearbeitet von Exception

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Bei FISIs bin ich mir nicht ganz sicher, in welchen Bereichen das fachliche Englisch gebraucht wird. Als FIAE muss man da schon gut sein, da müssen oft Fachbücher auf Englisch gelesen werden und Videokurse etc sind normalerweise auch auf Englisch. Aber die Fachbegriffe sind da das kleinste Problem, da die in der IT ja sowieso oft Englisch sind. 

Aber du könntest dir zb Handbücher für Hardware anschauen und Wörter, die du nicht kennst, rausschreiben und nachschlagen. 

Und sich den Stoff selbst beizubringen ist in der heutigen Zeit ja gar nicht mehr so schwierig. YouTube und Co sind teilweise besser als viele Lehrer. Und bei Fragen kannst du dich gerne hier melden 😉

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vor 3 Stunden schrieb Cath_Inka:

Ich mach mir eher Sorgen um Elektotechnik, technisches Englisch und die Einführung in Computersysteme ect.

Die E-Technik ist wirklich simple. Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Grundlagen der E-Technik Da siehst du schonmal etwas, was dich im ersten LJ erwartet. Es ist tatsächlich "nur" eine kleine Wiederholung der Grundlagen, welche man in der Regel in der 7. Klasse aus dem Physikunterricht kennt.

Wir haben damals nur bis zum Morgengrauen, Stromkreise berechnet. Am Ende des erstes LJ ging es dann folglich auf die Einführung der Computersysteme zu.

Da gibt es von "Brainfaqk" - Wie funktioniert ein PC eine sehr schöne und ausführliche Reihe.

Wenn du dich dennoch eigenständig belesen möchtest, rate ich dir noch zu diesem Buch: Computernetzwerke oder zusätzlich noch PC-Netzwerke, aber letzteres ist eher für das 2 bzw. dritte LJ relevant.

Technisches Englisch bezieht sich bei uns eigentlich nur auf die Fachbegriffe, aber die sind sowieso Gang und Gebe in der IT.

Gruß

 

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Ich sehe das mal wieder anders als die meisten hier.

Eine Kaufmännische Ausbildung ist nicht = eine Kaufmannäische Ausbildung. Da gibt es starke Unterschiede in der Ausbildung. Und eine Kaufmännische Ausbildung die schon über 10 Jahre zurück liegt, ist noch einmal etwas Anderes.

Genauso wie 10 Jahre Berufserfahrung. Berufserfahrung in welchem Bereich? Ein Admin mit 10 Jahren Berufserfahrung muss sich in der Berufsschule auch erst einmal mit Dingen beschäftigen, die er eventuell noch nie gehört hat, oder zumindest noch nie im Beruf ausgebübt hat.  Berufserfahrung in einem ganz fachfremden Beruf wird einem in der Ausbildung zum Fachinformatiker nicht viel bringen. Dazu muss man auch bedenken, wenn man 10 Jahre aus der Schule raus ist, dann muß man auch erst wieder in einen "Lernmodus" zurückfinden. Möglich ist das alles gar keine Frage. Aber eben nicht der optimale Weg.

Dann wird hier geschrieben "Die E-Technik ist simple". Die E-Technik kann simpel sein, aber garantiert nicht für jeden. Ich habe mich auch schon seit meiner Kindheit mit E-Technik beschäftigt, für mich ist das garantiert simpel. Aber dafür sind andere Dinge für mich alles Andere als simpel. Wenn man sich mit bestimmten Dingen niemals vorher beschäftigt hat und auch keine gute Affinität oder kein großes Interesse an diesen Themen hat, dann ist das Theme garantiert nicht simpel und dann sind die Grundlagen im ersten Halbjahr besonders wichtig.

@Cath_Inka  Wenn doch jetzt schon feststeht, dass Du die Ausbildungsstelle bei der entsprechenden Firma bekommst, warum fängst Du dann nicht sofort an und gehst ab sofort zur Berufsschule? Das ist doch die beste und einfachste Lösung. Selbstverständlich fangen einige Leute immer noch später mit der Ausbildung an oder steigen erst im Frühjahr in die Ausbildung und in die Berufsschule ein. Aber dann hat sich das immer spontan ergeben. Das eine Firma Monate vorher plant, dass sie eine Auszubildenden erst ein halbes Jahr später nach dem Start des Ausbildungsjahres einstellt, ist extrem ungewöhnlich. Wie kommt das?

Du schreibt, dass Du besonders vor den technischen und IT Themen Sorgen/Bedenken hast. Daraus lese ich erst einmal, dass Du dich in den letzten Jahren nicht tiefer mit diesen Themen beschäftigt hast. Bist Du sicher, dass die Ausbildung zur Fachinformatikerin SI überhaupt die richtige Ausbildung für dich ist? Nicht das Du später mit der Entscheidung nicht glücklich bist.

Machbar ist es ganz klar auch noch im Februar in die Ausbildung und in die Berufsschule einzusteigen. Du wirst es sicher nicht besonders leicht haben und wenn IT und Technik nicht wirklich deine Hobbys sind und dich auch privat sehr interessieren, dann würde ich die Ausbildung nicht machen. Die noch wichtigere Frage ist die, warum Du nicht sofort mit der Ausbildung beginnst.

bearbeitet von fisi2.0

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vor 5 Stunden schrieb fisi2.0:

wenn IT und Technik nicht wirklich deine Hobbys sind und dich auch privat sehr interessieren, dann würde ich die Ausbildung nicht machen.

Das sehe ich nicht zwingend so und das trifft vermutlich auf viele andere Berufe auch nicht zu. Ein Sozialversicherungskaufmann zum Beispiel hat wahrscheinlich auch nicht Versicherungen als Hobby. 

Ich selbst hatte vor meiner Ausbildung nichts mit IT am Hut und würde das auch heute noch nicht als mein Hobby bezeichnen. Trotzdem habe ich die Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen, einfach weil der Beruf zu mir passt und ich die richtigen Fähigkeiten mitbringe. Und ich bin glücklich mit meinem Job. Aber nicht, weil ich Computer so toll finde, sondern weil ich gerne an etwas tüftle und Probleme löse. Ich will einfach nicht, dass die TE durch solche Aussagen verunsichert wird.

Insgesamt geht es ja auch nicht darum, das erste Halbjahr komplett wegzulassen, sondern darum, den Stoff selbständig aufzuarbeiten. Und ich denke, das ist mit ausreichend Selbstdisziplin und Ehrgeiz definitiv möglich.

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Gast Konketea
vor 2 Stunden schrieb Julia on Rails:

Das sehe ich nicht zwingend so und das trifft vermutlich auf viele andere Berufe auch nicht zu. Ein Sozialversicherungskaufmann zum Beispiel hat wahrscheinlich auch nicht Versicherungen als Hobby.

In der IT ist es ein Segen und Fluch zugleich, dass man praktisch unbeschränken Zugang zu Technologien hat, sich für kleines Geld Spezalistenwissen kaufen kann, ständig neues Wissen obendrauf kommt und man das ganze recht realitätsnah auch noch Zuhause nachstellen und seine Fertigkeiten trainieren kann. Der Vergleich zu den "anderen Berufen" hinkt daher, denn auf welches Berufsfeld trifft das sonst noch zu? Ein Chemiker hat in der Regel Zuhause kein Labor und keine nicht-privat erwerbbaren Chemikalien . Ein Ingeneur der Luft und Raumfahrttechnik hat keinen Industriestahl und entsprechenden Treibstoff um Raketen zu bauen und ein Industrietaucher kein privates Klärbecken im Garten. Und in den ganzen Sachbearbeiterjobs, wie dem Sozialversicherungskaufmann, gibt es eh nichts womit man sich über lange Zeit auch Zuhause beschäftigen könnte. Das Wissen was man da braucht ist begrenzt und speziell zugleich - oft auch einen sehr konkreten Unternehemenskontext zugeschnitten. Daraus kann man also auch kein Hobby machen.

Ich verstehe die Kritik daher, die @fisi2.0 anbringt. In der IT geben diejenigen das Tempo vor, die sich Leidenschaftlich reinhängen. Das ist keine Voraussetzung für einen Job in der IT. Wer in der IT allerdings wie ein Sachbearbeiter auf einem Amt agiert, der wird halt nie irgendwas komplexeres wirklich beherrschen. Und wenn man seinen Job nicht gut macht oder beherrscht, dann frustriert das auf Dauer und macht unglücklich. Das Gehalt ist dann auch eher Mau. Ich denke das ist etwas, dass total unterschätzt wird und eigentlich auch mal in der breiteren öffentlichkeit disskutiert werden sollte.

Allerdings sollte das die Threaderstellerin natürlich nicht verunsichern. In der Berufsschule wird sie gewiss keine Probleme haben. Davon bin ich überzeugt.

bearbeitet von Konketea

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vor 6 Stunden schrieb Julia on Rails:

 Und ich bin glücklich mit meinem Job. Aber nicht, weil ich Computer so toll finde, sondern weil ich gerne an etwas tüftle und Probleme löse. Ich will einfach nicht, dass die TE durch solche Aussagen verunsichert wird.

Du schreibst es ja schon selbst, Du tüftelst gerne und löst gerne Probleme. Das ist eine gute Grundvoraussetzung für die IT-Branche. Wenn man aber schon vor der Ausbildung Sorgen vor den wirklich wichtigen Themen der IT-Welt hat, dann sieht das Ganze nicht so positiv für mich aus.

Ich möchte der TE auch gar nicht den Beruf "schlecht reden". Aber wenn man persönlich nicht die besten Voraussetzungen mitbringt und dazu noch mitten im Berufsschuljahr einsteigt, ist ein gutes Ausbildungsunternehmen extrem wichtig. Wenn die Motivation für eine FI Ausbildung wirklich vorhanden ist und das Ausbildungsunternehmen wirklich weiß was Ausbildung bedeutet (das wissen sehr viele Firmen nicht, die in den IT-Berufen ausbilden!), dann ist das Ganze sicher kein zu großes Problem.

Was ich in diesem Fall sehr ungewöhnlich finde ist die Tatsache, dass die TE jetzt eine Ausbildungsstelle für Februar 2020 zugesichert bekommen hat und sie sich deswegen jetzt schon Gedanken machen muss, wie sie den Lernstoff der Berufsschule nachholt. Das ist extrem ungewöhnlich für ein gutes Ausbildungsunternehmen. Vielleicht kann sie diesen Vorgang ja auch ganz plausibel erklären.

Ingesamt (nicht nur auf diesen Fall bezogen) bleibe ich aber dabei: Wenn man in der IT-Branche dauerhaft gesund und glücklich arbeiten möchte, dann müssen einige wichtige Grundlagen vorhanden sein. Man kann einen Job als Fachinformatiker nicht mit dem eines Bank- oder Versicherungskaufmann vergleichen. 

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Hallo,

ich bin gelernte "staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin in der Fachrichtung Informationsverarbeitung". Ich überlege seit Jahren über eine 2. Ausbildung nach aber finanziell war das immer schwierig. Inzwischen habe ich seit März nen Nebenjob bei einem 1-Mann IT-Unternehmen als Haushaltshilfe (Er arbeitet von daheim aus). Dadurch kam ich in Kontakt mit dem Berufsbild des Fachinformatikers und hab dann in meinem Urlaub nen Praktikum Anfang Juli gemacht. Und weil es mir echt Spaß gemacht hat hab ich mich dazu entschlossen, dass ich das gern lernen möchte. Eigentlich bin ich als "Mädchen für alles" in einem Fahrradgeschäft angestellt und hab ansich mit IT dort, wie auch in früheren Anstellungen so gut gar nichts zutun. Aber ich wurde immer um Hilfe gebeten wenn einer nen Problem mit dem PC hatte und das gibt einem ein tolles Gefühl helfen zu können. :) Zudem löse ich allgm gern Probleme. Meine Schwester ist gelernte Fachinformatikerin (übt diesen Beruf aber nicht aus) und sie, sowie mein Ausbilder sind der Meinung, dass der Beruf sehr gut zu mir passen würde.

Ich hab nen Buch über Netzwerktechnik vom Rheinwerk Verlag und wenn mein Kopf nach der Arbeit nicht zu voll ist lese ich darin. Wobei ich besser lernen kann durch Videos. Also Youtube ist da eine echt gute Hilfe. Zudem gibts ja auch noch Linkedin. Ich hab auch schon darüber nachgedacht ob ich bei der Berufsschule nach dem Lehrplan frage.

Zu der Frage warum ich nicht sofort in die Ausbildung einsteige: Mein Ausbilder wird demnächst mit der Firma, wie auch Privat umziehen und hat dadurch momentan keine Zeit für einen Azubi. Da ich aber erstmal Geld sparen muss um mir die Ausbildung leisten zu können, haben wir uns auf August nächstes Jahr geeinigt. Es besteht aber die Möglichkeit als Quereinsteiger vorher bei ihm anzufangen. Da ich aber  eine 3 monatige Kündigungsfrist habe, geht das erst ab Februar. Am Dienstag meinte er, dass wir uns da demnächst zusammen setzen zum Vertrag unterschreiben und Details besprechen und dass die Ausbildung ab Februar losgehen würde. Da er einen Termin hatte konnte ich nicht fragen wie genau er das meinte. Ob ich als Azubi bei ihm anfange oder als Quereinsteiger, der eingelernt wird und dann offiziell ab August als Azubi. 

Deshalb die Frage in diesem Thread die Frage was ich verpassen würde. ;)

bearbeitet von Cath_Inka

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Hi @Cath_Inka

bei allem Respekt vor deinem Plan und deiner Energie, die du da reinsteckst, aber:

vor 2 Stunden schrieb Cath_Inka:

Mein Ausbilder wird demnächst mit der Firma, wie auch Privat umziehen und hat dadurch momentan keine Zeit für einen Azubi. Da ich aber erstmal Geld sparen muss um mir die Ausbildung leisten zu können, haben wir uns auf August nächstes Jahr geeinigt.

Handelt es sich bei dem potentiellen Ausbildungsbetrieb um die One-man-show, bei dem du deinen Nebenjob als Haushaltshilfe hast?

Dann bitte vorher noch mal genau überlegen, ob er dich denn überhaupt adäquat ausbilden kann bzw. überprüfen ob er überhaupt von der IHK als Ausbildungsbetrieb anerkannt wird.

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Moin,

vor 21 Stunden schrieb Cath_Inka:

ich bin gelernte "staatlich geprüfte kaufmännische Assistentin in der Fachrichtung Informationsverarbeitung".

ich auch. 😎 2016 habe ich dann die Ausbildung zur Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung angefangen. Es ist problemlos machbar. In meinem Bundesland ist es so, dass die Rahmenrichtlinien beider Berufe fast identisch sind. Die Unterschiede sind hier minimal. In der Assistenzausbildung hatte ich ebenfalls mit einfachen und vernetzten IT-Systemen, Elektrotechnik, Datenbanken, Programmierung, öffentliche Netze und Dienste etc. zutun. Der Unterschied war dann in den Prüfungen (BWL/VWL, ReWe und einfache/vernetzte IT-Systeme). Zusätzlich hatten wir als Fächer Textverarbeitung und Bürokommunikation.

Für LF 4 (einfache IT-Systeme) haben wir das Buch Basiswissen IT-Berufe: Einfache IT-Systeme vom Bildungsverlag Eins kaufen müssen. Als Ergänzung dazu das IT-Handbuch für Fachinformatiker/-in und Systemelektroniker/-in von Westermann. Im ersten Buch steht alles Wichtige zur Elektrotechnik drin. Das sind, wie schon gesagt, nur Grundlagen. Mehr bekommt man auch nicht vermittelt.

Für LF 5 (fachliches Englisch) gibts ein gutes Buch vom Klett Verlag. Das stand bei mir noch im Regal aus meiner Assistenzausbildung. Da wir im ersten Ausbildungsjahr sehr wenig Englisch hatten (Lehrermangel 🙄), habe ich daraus gelernt.

Ich kann im Laufe des Tages mal schauen, was wir in den ersten 6 Monaten vermittelt bekommen haben und dir die Themen per PN schicken.

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Das erste LJ ist locker nachholbar. Im ersten Halbjahr kommt kaum was dran, was wirklich schwer nachzuholen ist, da die Berufsschulen oft wissen, dass viele später einsteigen. Bei uns sind es insgesamt 4 Leute gewesen, die kurz nach den Weihnachtsferien zu uns gestoßen sind.

Natürlich ist es persönliches Empfinden, was einem schwer fällt und was nicht. Bei mir war es z.B. eher der BWL-Teil, aber das sollte für den TE kein Problem darstellen. Ansonsten haben wir Elektrotechnisch ein paar Schaltungen und Stromkreise durch genommen, also wirklich kein Hexenwerk. Programmieren kann da schon eher Schwierigkeiten bereiten, je nachdem wie viel der Lehrer gemacht hat bzw. welche Anforderungen er hat.

Wünsche Dir viel Erfolg beim durchstarten! Wenn du für den Beruf brennst, schaffst du das locker!

 

Grüße Sandschuh

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Am 22.9.2019 um 13:35 schrieb Cath_Inka:

Ja er hat die Zulassung als Ausbilder und hat auch bereits vor mir ausgebildet. 

Ich weiß nicht ob das in Baden Badenwürttemberg so stark anders ist, aber ich kann dir garantieren, dass die Firma in NRW definitiv nicht in einem IHK Beruf ausbilden würde. Ein Unternehmen, welches nur einen Mitarbeiter hat darf denitiv nicht ausbilden und Zuhause in der privaten Wohnung oder im Wohnhaus wird garantiert auch nicht ausgebildet. Das gibt es nicht. Ich glaube nicht, dass das in BaWü anders ist. Es gibt eine Betriebsstättenverordnung, die erfüllt keine normale Wohnung wo der Chef mit der Familie selber wohnt. Was ist wenn der Chef krank ist oder sich im Urlaub befindet. Ist dann der Auszubildende immer alleine beim Chef in der Wohnung? So etwas habe ich ja noch nie gehört und so etwas wird es auch nicht geben.

Such dir einen richtigen und guten Ausbildungsbetrieb. Alles Andere macht keinen Sinn.

Machbar ist der Einstieg im Februar ganz sicher. Aber dabei ist ein guter Ausbildungsbetrieb extrem wichtig und das was Du dort hast ist garantiert kein guter Ausbildungsbetrieb.

Was machst Du wenn der Chef Termine hat? Willst Du dann immer ganz alleine dort sitzen?

bearbeitet von fisi2.0

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vor 16 Stunden schrieb Melly_:

Moin,

ich auch. 😎 2016 habe ich dann die Ausbildung zur Fachinformatikerin - Anwendungsentwicklung angefangen. Es ist problemlos machbar. In meinem Bundesland ist es so, dass die Rahmenrichtlinien beider Berufe fast identisch sind.

Du willst mir doch nicht schreiben, dass die Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännische Assistentin von der Ausbildung gleichgestellt ist mit einer Ausbildung zur Fachinformatikerin? Kann es sein, dass Du den Beruf der kaufmännischen Assistentin mit dem ITA Informationstechnische Assistentin verwechselst? Das sind zwei ganz unterschiedliche Ausbildungen. Die eine im kaufmännischen Bereich mit Grundlagen der "EDV Anwendung", die andere (ITA) ist schon eher IT bezogen (wie Du ja such selber schreibst), aber trotzdem nicht mit einer Ausbildung zur Fachinformatikerin gleichgestellt.

bearbeitet von fisi2.0

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vor 7 Stunden schrieb fisi2.0:

Du willst mir doch nicht schreiben, dass die Ausbildung zur staatlich geprüften kaufmännische Assistentin von der Ausbildung gleichgestellt ist mit einer Ausbildung zur Fachinformatikerin? Kann es sein, dass Du den Beruf der kaufmännischen Assistentin mit dem ITA Informationstechnische Assistentin verwechselst? Das sind zwei ganz unterschiedliche Ausbildungen. Die eine im kaufmännischen Bereich mit Grundlagen der "EDV Anwendung", die andere (ITA) ist schon eher IT bezogen (wie Du ja such selber schreibst), aber trotzdem nicht mit einer Ausbildung zur Fachinformatikerin gleichgestellt.

Nein, ich verwechsle die zwei Berufe nicht. Ich meine den kaufm. Assi für Informationsverarbeitung. Ich habe zwei Jahre lang, genau wie in der FIA Ausbildung,

  • Einfache IT-Systeme,
  • Vernetzte IT-Systeme
  • öffentliche Netze und Dienste,
  • Programmierung (auch objektorientiert),
  • Datenbanken,
  • Projektmanagement,
  • Vorgehensmodelle der SE,
  • Datenstrukturen und Algorithmen
  • etc.

vermittelt bekommen. Der Stundenumfang war sogar gleich.

Es war schon mehr als "Grundlagen der EDV Anwendung" , wie du es nennst. Gerne kann ich dir den Link zu den Rahmenrichtlinien für die BFS Kaufmännische Assistenz zukommen lassen, um es zu vergleichen.

Das kann in deinem Bundesland evtl. anders sein, in meinem nicht.

bearbeitet von Melly_

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Vielleicht ist das wirklich in BaWü anders, als in NRW. Verlinke mir doch mal die genauen Informationen zu dem Beruf den Du meinst. Ich gehe mal davon aus, dass Du einen Beruf meinst, der bei uns in NRW ITA Informationstechnischer Assistent genannt wird.

Warum hast Du denn nach deiner Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin noch eine Ausbildung zur Fachinformatikerin gemacht, wenn die Inhalte gleich sein?

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Ich kann da noch kurz meine Ausbildung in MV als Erfahrungswert mit einwerfen. (https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung/ausbildungsinhalte&dkz=7789)

Ich hab auch die schulische Ausbildung zum Kaufmännischen Assistenten abgeschlossen, die Parallelklasse hat den technischen Assistenten gemacht. Die Inhalte sind sich, wie oben aufgeführt, recht ähnlich - die Schwerpunkte aber dem Namen entsprechend ausgelegt. Als KAIs haben wir sehr viel weniger mit Programmierung zu tun gehabt, die TAIs haben sich dafür weniger um Projektarbeit und BWL gekümmert.

Die technischen und kaufmännischen Assistenten sind zweijährige Ausbildungen und "nur" staatlich geprüft. Die IHK-Ausbildungen sind also nochmal umfangreicher bzw. hat man mehr Zeit um die Themen weiter zu vertiefen und auch die praktischen Komponenten im Ausbildungsbetrieb; die IHK-Prüfung ist schwieriger; der IHK-Abschluss ist folgerichtig besser angesehen und auch einfach bekannter. 

Wir konnten an die zweijährige Ausbildung noch ein Jahrespraktikum anhängen und die IHK-Prüfung ablegen um auch die Abschlüsse als Informatikkaufleute bzw. FIAEs zu machen. 

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vor 14 Stunden schrieb fisi2.0:

Vielleicht ist das wirklich in BaWü anders, als in NRW. Verlinke mir doch mal die genauen Informationen zu dem Beruf den Du meinst. Ich gehe mal davon aus, dass Du einen Beruf meinst, der bei uns in NRW ITA Informationstechnischer Assistent genannt wird.

Warum hast Du denn nach deiner Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin noch eine Ausbildung zur Fachinformatikerin gemacht, wenn die Inhalte gleich sein?

Bei uns gibt es beide Berufe. Den Link zu den Rahmenrichtlinien sende ich dir gleich per PN. Vorab sei gesagt, dass mehrere Lernfelder in einem Fach zusammengefasst sind - z.B. LF 4, LF 7 und LF 9 heißen in dieser Ausbildung Informationsverarbeitungssysteme. Als Wahlpflichtfach hatten wir Datenbanken.

Die kaufmännische Assistentin war rein schulisch und ging nur zwei Jahre. Wir hatten zwar Praxisunterricht und auch ein Praktikum, aber das kann man mit einer dualen Ausbildung nicht vergleichen.

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Am 23.9.2019 um 23:32 schrieb fisi2.0:

Ich weiß nicht ob das in Baden Badenwürttemberg so stark anders ist, aber ich kann dir garantieren, dass die Firma in NRW definitiv nicht in einem IHK Beruf ausbilden würde. Ein Unternehmen, welches nur einen Mitarbeiter hat darf denitiv nicht ausbilden und Zuhause in der privaten Wohnung oder im Wohnhaus wird garantiert auch nicht ausgebildet. Das gibt es nicht. Ich glaube nicht, dass das in BaWü anders ist. Es gibt eine Betriebsstättenverordnung, die erfüllt keine normale Wohnung wo der Chef mit der Familie selber wohnt. Was ist wenn der Chef krank ist oder sich im Urlaub befindet. Ist dann der Auszubildende immer alleine beim Chef in der Wohnung? So etwas habe ich ja noch nie gehört und so etwas wird es auch nicht geben.

Such dir einen richtigen und guten Ausbildungsbetrieb. Alles Andere macht keinen Sinn.

Machbar ist der Einstieg im Februar ganz sicher. Aber dabei ist ein guter Ausbildungsbetrieb extrem wichtig und das was Du dort hast ist garantiert kein guter Ausbildungsbetrieb.

Was machst Du wenn der Chef Termine hat? Willst Du dann immer ganz alleine dort sitzen?

Moin,

ich hab mich mal schlau gemacht und es ist durchaus möglich. Es muss mindestens eine Fachkraft auf einen Azubi kommen.

Zu der Wohnung: Er arbeitet ja nicht im Wohnzimmer.. :D  Es gibt ein Büro und auch eine Gästetoilette. In neuem Haus ist eine komplette Etage für die Firma geplant. 

Ich werde aber nochmals mit ihm darüber reden, da ich es schwierig finde mich von einer einzelnen Person ausbilden zu lassen. Du hast natürlich recht, dass es schwierig ist, da er ja nicht immer 100% Zeit für mich hat. Vllt stellt er ja noch in den nächsten Monaten jmd ein. Ich erinnere mich, dass er davon mal gesprochen hat...

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