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Wunsch nach Weiterbildung


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Hallo zusammen,

ich würde gerne mal euren Rat / eure Erfahrung hören.

Folgende Situation ist aktuell bei mir: Ich bin seit Juli 2021 ausgelernter FISI und habe den Wunsch mich nun weiterzubilden. Mein Wunsch wäre auf jeden Fall ein Bachelor in Richtung Informatik / Wirtschaftsinformatik abzuschließen. Problem hierbei, ich habe kein Abitur und kann somit erst mit drei Jahren Berufserfahrung studieren. Jetzt ich natürlich die Frage, was mache ich am besten in diesen drei Jahren? Ich habe im Moment auch so bisschen das Gefühl ich bleibe stehen und komme beruflich nicht so voran. Ich habe überlegt evtl. den IT Business Manager zu machen, aber hierbei sehe ich das Problem, dass es nur auf Bachelor Niveau ist und kein richtiger Bachelor Abschluss an sich. 

Ich tue mir daher gerade sehr schwer, einen passenden Weg zu finden, wie ich mich weiterbilden kann bzw. wie ich beruflich voran kommen kann.

Vielleicht hat jemand von euch Tipps oder Erfahrungen, würde mich sehr darüber freuen.

Vielen Dank schonmal und viele Grüße

Andre

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vor 4 Minuten schrieb Andre221:

Mein Wunsch wäre auf jeden Fall ein Bachelor in Richtung Informatik / Wirtschaftsinformatik abzuschließen.

Warum? Was ist dein Ziel - zu dem nur der Weg übers Studium führt?

vor 6 Minuten schrieb Andre221:

Ich tue mir daher gerade sehr schwer, einen passenden Weg zu finden, wie ich mich weiterbilden kann bzw. wie ich beruflich voran kommen kann.

Was möchtest du denn erreichen? Worin/womit möchtest du arbeiten? Welche Wege dort hin gibt es? Gerade in der IT gibt es nur sehr wenige Stellen die man ohne Studium nicht erreichen kann. Im Regelfall ist so gut wie alles auch mit "nur" einer Ausbildung möglich.

  • Netzwerk -> CCNA und den Pfad weiter
  • Windows -> Azurekrempel in die Tiefe
  • Linux LPIC und dann ggf auch die RH Schiene
  • Diverse Herstellerzertifikate im Bereich Virtualisierung, Backup...
  • ITIL, Projektmanagement...
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Am 15.2.2022 um 12:54 schrieb Maniska:

Warum? Was ist dein Ziel - zu dem nur der Weg übers Studium führt?

Ich denke ein Studium ist immer gut zu haben und macht mir das spätere Arbeitsleben eindeutig einfacher. Und so wie ich das mitbekommen habe für viele Stellen z.B. auf Manager Ebene braucht man ein Studium, zu mindestens bei größeren Unternehmen.

Am 15.2.2022 um 12:54 schrieb Maniska:

Worin/womit möchtest du arbeiten?

Aktuelle tendiere beruflich in Richtung Netzwerk / IT-Security und Cloud zu gehen. Problem hierbei genau diese Bereiche wurden in der Firma wo ich als IT-Systemadministrator arbeite, so gut wie an externe Dienstleister outgesourct wodurch ich mit diesen Bereichen, welche mich aber sehr interessieren nur einen oberflächlichen Berührungspunkt habe.

Zu den Zertifikaten, macht es Sinn diese bestmöglich über seinen Arbeitgeber gestellt zu bekommen, oder lieber privat im Selbststudium?

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vor 13 Stunden schrieb Andre221:

Ich denke ein Studium ist immer gut zu haben und macht mir das spätere Arbeitsleben eindeutig einfacher. Und so wie ich das mitbekommen habe für viele Stellen z.B. auf Manager Ebene braucht man ein Studium, zu mindestens bei größeren Unternehmen.

Nur für ein diffuses "könnte ich vielleicht mal brauchen" würde ich kein Studium ins Auge fassen. Dafür dauert es zu lange und frisst zu viel Freizeit.

Darüber kann man immer noch nachdenken wenn man auf dem Weg ins höhere (darunter geht auch ohne) Management ist und/oder will.

vor 13 Stunden schrieb Andre221:

Aktuelle tendiere beruflich in Richtung Netzwerk / IT-Security und Cloud zu gehen. Problem hierbei genau diese Bereiche wurden in der Firma wo ich als IT-Systemadministrator arbeite, so gut wie an externe Dienstleister outgesourct wodurch ich mit diesen Bereichen, welche mich aber sehr interessieren nur einen oberflächlichen Berührungspunkt habe.

Also, dann los, Zertifikate und Schulungen machen, in dem Bereich tiefer eingraben und ggf. auch den AG wechseln um im Wunschbereich arbeiten zu können. Zusätzlich einfach immer den Dienstleistern über die Schulter gucken und mit Fragen löchern.

vor 13 Stunden schrieb Andre221:

Zu den Zertifikaten, macht es Sinn diese bestmöglich über seinen Arbeitgeber gestellt zu bekommen, oder lieber privat im Selbststudium?

Ein ganz eindeutiges: "Kommt drauf an".

Je nachdem was man machen möchte, wird der AG eh abwinken und sagen "das macht der DL, das brauch ich nicht Inhaus". Alles was vertretbar im Selbststudium (Zeit und Geld) ohne AG machbar ist würde ich privat machen. Dann kann nachher auch keiner stänkern "jaja, die Schulungen hat er noch abgestaubt, und dann isser gegangen"

  • Nutzt es (primär) mir -> Privat
  • Nutzt es (primär) dem AG -> AG
  • Nutzt es beiden (sprich es interessiert mich eh und der AG will es eh auch) -> Aufteilung, bzw Einsatz von privaten Ressourcen verhandelbar
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Ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben wird ein Studium sehr wahrscheinlich scheitern. Wenn es Vollzeit absolviert werden soll, war die Ausbildung monetär und zeitlich gesehen vollkommen unsinnig. Wenn es neben der Arbeit läuft, benötigst du alleine für den Bachelor mindestens 4-6 Jahre. 

Der Zeitraum ist nicht zu unterschätzen und die Motivation über mehrere Jahre aufrecht zu erhalten funktioniert eigentlich nur, wenn das zu erreichende Ziel absolut nur mit Uniabschluss zu erreichen ist. Die Dinge die du aufgezählt hast, sind auch alle mit BE + Vit B machbar und der Sinn von einem Studium erschließt sich mir noch nicht ganz. 

In DE gibt es nur sehr wenige Berufsfelder, in der ein Studium zwingende Voraussetzung ist (Rechtsanwalt, Arzt, verb. Lehrer and so on... ). 

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Du könntest um die Zeit zu überbrücken auch den Operative Professional machen. Der OP (Operative Professional) geht 18 Monate. Somit hättest du schonmal eine berufliche Aufstiegsfortbildung und könntest dann im Anschluss den Bachelor machen ggf. lassen sich einige Module etc anerkennen im Studium.

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Eine weitere Alternative ist bspw. ein Zertifikatsstudium an einer (privaten) Hochschule. Die Inhalte lassen sich dann zumindest innerhalb der Hochschule auf ein Bachelorstudium anrechnen.

Ich habe z.B. bei der WBH mit dem Zertifikatsstudium Professional Software Engineering angefangen, und mir dann die ca. 40 CP auf den B.Sc. Informatik anrechnen lassen. Spart dann ein Semester und man merkt direkt, ob ein Fernstudium überhaupt etwas für einen ist.

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vor 38 Minuten schrieb Andre221:

@sylenz vielen Dank für die Info, das klingt sehr gut und sehr intersannt. Das werde ich mir auf jeden Fall mal genauer anschauen. Wie war deine Erfahrung dazu? Und hat das anrechnen der ECT aufs Bachelor Studium problemlos geklappt?

Ja, war überhaupt kein Problem. Nur ein Modul passte nicht zum Curriculum von Informatik B.Sc., das waren 2 CP.

Bei anderen Studiengängen wäre die Schnittmenge aber geringer gewesen. Ist aber auch schon wieder 7 Jahre her.

 

Generell schreibt man genau die gleichen Klausuren wie im Bachelorstudium, daher ist eine Anrechnung bei der gleichen Hochschule kein Thema. 

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@Andre221 Kein Thema. Ich war zu der Zeit des Zertifikatsstudiums Berufspendler und habe täglich ca. 1-2h im Zug beim pendeln gelernt, dazu dann noch abends ca. 1-2h und am Wochenende. Könnte aber nicht mehr seriös sagen wieviel das in Summe damals war. Beim Bachelor und Master habe ich mich auch so organisiert, dass ich ab ca. 20 Uhr abends ca. 2h gelernt habe wenn die Kids im Bett waren. 1-2 Abende für die Frau und einen Tag für Freunde sollte man aber einplanen :-).

Klausuren waren außerhalb von Corona immer in Präsenz ca. 3-4 pro Jahr entweder in Darmstadt oder in vielen größeren Städten in gemieteten Räumen (Realschulen, Uni-Hörsälen, etc.). Seit Corona gibt es "Open-Book" Klausuren. Bedeutet die schreibst Du zu Hause und kannst jegliches Material, Internet, etc. nutzen. Die Aufgaben sind dann halt so gestellt, dass Dir das wenig nützt. Habe ich aber keine Erfahrungswerte mit, weil ich schon vorher mit allen Klausuren fertig war.

Zusätzlich gibt es sog. B-Aufgaben, bedeutet Dir wird eine (umfangreiche) Aufgabe gestellt und Du hast dann ein paar Monate Zeit diese zu bearbeiten.

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