vor 7 Stunden7 h Hallo Leute,ich habe gestern das Ergebnis meiner Zwischenprüfung bekommen. 78 Punkte.Meine erste Reaktion war: „Oh nein, eine Drei, Prüfung total vergeigt, wie konnte das passieren?!“.Einige Minuten später stellte sich dann heraus, dass ich anscheinend (punktgleich mit drei anderen) Klassenzweitbester war.Einige weitere Minuten später habe ich dann herausgefunden, dass es eine ausführliche Prüfungsstatistik gibt, und die sah im letzten Jahr sowie in den letzten 5+ Jahren immer ungefähr so aus:Es gibt also zwei Arten, die Note zu interpretieren. Einerseits war ich besser als die meisten. Wenn wir davon ausgehen, dass es auch in der Gesamtnote eine 3 wird, dann haben nur 14,4% aller Azubis bessere Noten als ich. Andererseits habe ich eine 3.Ausgehend vom Rest dieser Statistik ist wohl davon auszugehen, dass die AP2 auch nicht viel besser laufen wird. Daher stellt sich mir folgende Frage:Welcher Interpretation folgen Leute, die Systemintegrator Bewerbungen lesen? Sagen die „Der Bewerber ist besser als die meisten, den laden wir zum Vorstellungsgespräch ein“, oder sagen die „Der hat nur eine 3, der kann nichts“. Bearbeitet vor 7 Stunden7 h von Alpha Centauri
vor 3 Stunden3 h Manchmal sage ich auch zu Leuten mit einer "2" nach dem Bewerbergespräch, dass der nichts kann.Die IHK Note hat kaum noch eine Aussagekraft über die beruflichen Fähigkeiten, es ist nur ein Gradmesser zum Lernverhalten.Da kann die Note helfen, Lernerfolg zu differenzieren.Die Einladungen 'nur' an der Note zu orientieren ist sinnlos. Nachgewiesene Projekte und Erfahrungen geben den Ausschlag zur Einladung.
vor 2 Stunden2 h Weder die eine noch die andere Interpretation wahrscheinlich. Die Note sagt nicht sehr viel aus , auch wenn sie natürlich helfen kann wenn man da sehr gut war. Aber nun perse sagen Kandidat x hat ne 2 Kandidat y ne 3 , wir brauchen jemandem wir laden nur den Zweier ein sehe ich nicht! Anders herum 100 Kandidat 20 davon zwei und besser , dann kann es sein das der rest voraussortiert wird. Mein Vorredner hat genau das richtige gesagt , Erfahrung und Referenzen so wie soft skills sind mit Sicherheit wichtigere Punkte die Beachtung finden . PS : keine 1 in Düsseldorf war ja Klar #kölschejung
vor 48 Minuten48 min Kurz gesagt: Die Abschlussnote ist deutlich weniger wichtig, als viele denken – aber komplett egal ist sie auch nicht.In der Praxis läuft der Auswahlprozess meist so:Zuerst gibt es einen harten Filter. Da fliegen Bewerbungen raus, wenn grundlegende Dinge fehlen – z. B. falsche Fachrichtung, zu wenig Erfahrung oder wichtige Skills. Wenn du diese Hürde schaffst, bist du schon unter den ~10–30 % der Bewerber.Danach kommt eine Art Ranking. Die Note ist nur ein Faktor unter mehreren.Typisch (vor allem in IT/Technik) wird ungefähr so gewichtet:Berufserfahrung: ~20–30 %Skills (passen sie zum Job?): ~20–30 %Projekte / Portfolio: ~20–30 %Abschluss / Note: ~5–10 %Rest (Auftreten, Lebenslauf etc.): ~10–20 %Erfahrung schlägt Note fast immerkonkrete Skills schlagen Theoriegute Projekte können eine mittelmäßige Note locker ausgleichenBei Junior-Stellen ist die Note noch „mittel wichtig“, aber:Projekte + Praktika + Tech-Stack passen → deutlich wichtigerhier können Projekte teilweise den größten Einfluss habenSpäter bei Senior-Stellen wird die Note fast irrelevant.Die Note kann dir Türen öffnen (oder schließen), aber sie entscheidet selten allein.Wenn Skills, Projekte und Praxis stimmen, spielt sie oft nur noch eine Nebenrolle.
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