Gestern um 10:061 Tag Hallo Leute,ich habe gestern das Ergebnis meiner Zwischenprüfung bekommen. 78 Punkte.Meine erste Reaktion war: „Oh nein, eine Drei, Prüfung total vergeigt, wie konnte das passieren?!“.Einige Minuten später stellte sich dann heraus, dass ich anscheinend (punktgleich mit drei anderen) Klassenzweitbester war.Einige weitere Minuten später habe ich dann herausgefunden, dass es eine ausführliche Prüfungsstatistik gibt, und die sah im letzten Jahr sowie in den letzten 5+ Jahren immer ungefähr so aus:Es gibt also zwei Arten, die Note zu interpretieren. Einerseits war ich besser als die meisten. Wenn wir davon ausgehen, dass es auch in der Gesamtnote eine 3 wird, dann haben nur 14,4% aller Azubis bessere Noten als ich. Andererseits habe ich eine 3.Ausgehend vom Rest dieser Statistik ist wohl davon auszugehen, dass die AP2 auch nicht viel besser laufen wird. Daher stellt sich mir folgende Frage:Welcher Interpretation folgen Leute, die Systemintegrator Bewerbungen lesen? Sagen die „Der Bewerber ist besser als die meisten, den laden wir zum Vorstellungsgespräch ein“, oder sagen die „Der hat nur eine 3, der kann nichts“. Bearbeitet Gestern um 10:081 Tag von Alpha Centauri
Gestern um 13:231 Tag Manchmal sage ich auch zu Leuten mit einer "2" nach dem Bewerbergespräch, dass der nichts kann.Die IHK Note hat kaum noch eine Aussagekraft über die beruflichen Fähigkeiten, es ist nur ein Gradmesser zum Lernverhalten.Da kann die Note helfen, Lernerfolg zu differenzieren.Die Einladungen 'nur' an der Note zu orientieren ist sinnlos. Nachgewiesene Projekte und Erfahrungen geben den Ausschlag zur Einladung.
Gestern um 14:571 Tag Weder die eine noch die andere Interpretation wahrscheinlich. Die Note sagt nicht sehr viel aus , auch wenn sie natürlich helfen kann wenn man da sehr gut war. Aber nun perse sagen Kandidat x hat ne 2 Kandidat y ne 3 , wir brauchen jemandem wir laden nur den Zweier ein sehe ich nicht! Anders herum 100 Kandidat 20 davon zwei und besser , dann kann es sein das der rest voraussortiert wird. Mein Vorredner hat genau das richtige gesagt , Erfahrung und Referenzen so wie soft skills sind mit Sicherheit wichtigere Punkte die Beachtung finden . PS : keine 1 in Düsseldorf war ja Klar #kölschejung
Gestern um 16:261 Tag Kurz gesagt: Die Abschlussnote ist deutlich weniger wichtig, als viele denken – aber komplett egal ist sie auch nicht.In der Praxis läuft der Auswahlprozess meist so:Zuerst gibt es einen harten Filter. Da fliegen Bewerbungen raus, wenn grundlegende Dinge fehlen – z. B. falsche Fachrichtung, zu wenig Erfahrung oder wichtige Skills. Wenn du diese Hürde schaffst, bist du schon unter den ~10–30 % der Bewerber.Danach kommt eine Art Ranking. Die Note ist nur ein Faktor unter mehreren.Typisch (vor allem in IT/Technik) wird ungefähr so gewichtet:Berufserfahrung: ~20–30 %Skills (passen sie zum Job?): ~20–30 %Projekte / Portfolio: ~20–30 %Abschluss / Note: ~5–10 %Rest (Auftreten, Lebenslauf etc.): ~10–20 %Erfahrung schlägt Note fast immerkonkrete Skills schlagen Theoriegute Projekte können eine mittelmäßige Note locker ausgleichenBei Junior-Stellen ist die Note noch „mittel wichtig“, aber:Projekte + Praktika + Tech-Stack passen → deutlich wichtigerhier können Projekte teilweise den größten Einfluss habenSpäter bei Senior-Stellen wird die Note fast irrelevant.Die Note kann dir Türen öffnen (oder schließen), aber sie entscheidet selten allein.Wenn Skills, Projekte und Praxis stimmen, spielt sie oft nur noch eine Nebenrolle.
vor 11 Stunden11 h Als Umschüler muss ich sagen, dass meine 93 Punkte im IHK Zeugnis bis jetzt von jedem potenziellen Arbeitgeber angesprochen wurde und mir immer die Möglichkeit gegeben hat mich im Gespräch abzugrenzen und mein Profil zu stärken.Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es mit genügend Berufserfahrung komplett egal ist. Das ich die Chance bekommen habe diese Berufserfahrung überhaupt zu sammeln liegt aber zu einem großen Teil an der Note imho.
vor 10 Stunden10 h vor 35 Minuten, BlueSkies hat gesagt:Als Umschüler muss ich sagen, dass meine 93 Punkte im IHK Zeugnis93 Punkte als Umschüler (für die Gesamtnote) sind sicher eine besondere Situation, die jeden Recruiter aufmerksam macht.Aber würdest du sagen, dass die gute Note ein Ergebnis des vermittelten Wissens aus der Umschulung ist, oder lag es an Vorkenntnissen und Eigeninitiative?Wurde dann wirklich im Interview über die Note gesprochen, oder über deine Erfahrungswerte und konkrete Kenntnisse?
vor 4 Stunden4 h Autor Am 21.3.2026 um 15:57, t1nk4bell hat gesagt:Anders herum 100 Kandidat 20 davon zwei und besser , dann kann es sein das der rest voraussortiert wird.Das mag zwar stimmen, allerdings sollten wir nicht das Verhältnis von Kandidaten zu Stellen überschätzen. Es mag ja sein, dass die Personalabteilung zehn Bewerbungen bekommen hat, aber jeder von denen hat sich bei zwanzig Unternehmen beworben. Unternehmen A und B haben beide Bewerbungen von den Bewerbern 1 und 2. Bewerber 1 ist klar besser, also wollen beide Bewerber 1 haben. Bewerber 1 entscheidet sich aber für Unternehmen A, also muss Unternehmen B den Bewerber 2 nehmen um die Stelle zu füllen, auch wenn sie lieber Bewerber 1 gehabt hätten.
vor 2 Stunden2 h vor 7 Stunden, hellerKopf hat gesagt:93 Punkte als Umschüler (für die Gesamtnote) sind sicher eine besondere Situation, die jeden Recruiter aufmerksam macht.Aber würdest du sagen, dass die gute Note ein Ergebnis des vermittelten Wissens aus der Umschulung ist, oder lag es an Vorkenntnissen und Eigeninitiative?Wurde dann wirklich im Interview über die Note gesprochen, oder über deine Erfahrungswerte und konkrete Kenntnisse?Die gute Note war, denke ich, zu 50% Glück, weil ich einen echt guten Träger gefunden habe, und zu 50% harte Arbeit und Eigeninitiative. Also wirklich täglich Unterricht nachbereiten, YouTube-Videos und Udemy-Kurse zu vereinzelten Themen und auch eine feste Lerngruppe, die ich organisiert habe.Ohne eine gehörige Portion Interesse an den Themen wäre das nicht möglich gewesen.Das würde ich auch bei vielen meiner Kollegen als größtes Hindernis einstufen. Mangelndes wirkliches Interesse an IT-Themen. Viele wurden halt durch YouTube und Social Media vergiftet und denken, dass es eine sichere Sache ist, mit dickem Gehalt und 100 % Homeoffice irgendwo zu landen.Während der Interviews (bis jetzt erst 5 gehabt in 1.5Jahren Berufserfahrung) war es eigentlich immer so, dass die Note nach meiner Selbstvorstellung thematisiert wurde. Wurde jetzt nicht lang und breit ausdiskutiert, aber immer als positiv kommuniziert. Bearbeitet vor 2 Stunden2 h von BlueSkies
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