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Projektantrag: Evaluation, Auswahl und Implementierung einer zukunftssicheren Firewall-Lösung zur Absicherung der Unternehmensinfrastruktur

Empfohlene Antworten

Hallo Leute,

es ist bald soweit. Ab dem 25.7.2026 kann ich im IHK Online-Portal meinen Projekt-Antrag hochladen.

Diesen möchte ich heute mit euch teilen und besprechen.

Meine Sorge: Er wird so nicht genehmigt.

Hier mein Antrag:

  1. Projektbezeichnung

Evaluation, Auswahl und Implementierung einer zukunftssicheren Firewall-Lösung zur

Absicherung der Unternehmensinfrastruktur

1.2 Ausgangssituation(Ist-Analyse)

Betriebliches Umfeld und Projekthintergrund

Ich führe das Projekt in meinem eigenem IT-Dienstleistungsunternehmen durch.

Mein Betrieb ist auf die Planung und den Betrieb sicherer hybrider

Serverlandschaften, DSGVO-konformen Backup-Lösungen, Managed Services

sowie Disaster-Recovery-Planung spezialisiert. Da mein Unternehmen als interner Kunde fungiert, ist eine hocheffiziente und kostensensible IT-Infrastruktur die

Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg. Die fachliche Abstimmung sowie

die finale Abnahme der Projektergebnisse erfolgen durch meinen Projektbetreuer,

der in diesem internen Projekt als Auftraggeber fungiert.

Technische Infrastruktur

Die zentrale Serverlandschaft basiert auf einer Virtualisierungsumgebung

mit dem Hypervisor VMware ESXi 8, betrieben auf einem Cisco UCS Server mit

Intel Xeon Prozessoren. Die Speicherung der virtuellen Maschinen (VM’s)

und Unternehmensdaten erfolgt über ein separates iSCSI-Storage, welches

ebenfalls auf einem dedizierten Cisco UCS Server realisiert ist.

Das interne Netzwerk ist zur Absicherung und Mandantentrennung in sechs VLAN’s

unterteilt:

Management: Interne Administration- und Management-Netz

Labor 1 & 2: Getrennte Testumgebungen für Kundenprojekte

DMZ: Öffentlich erreichbare Dienste

Server: Internes Servernetz für zentrale Dienste

Work: Arbeitsnetz für die Client-Workstations und Peripherie Geräte

Guest: Für W-LAN Gäste

Aktueller Sicherheitsstandard und IST-Zustand der Firewall

Zur Absicherung des Perimeter kommt derzeit eine Securepoint UTM

als virtuelle Maschine zum Einsatz. Diese übernimmt die zentrale Filterung

des Datenverkehrs zwischen den VLAN’s und dem WAN. Aktiv genutzt werden

dabei Funktionen wie Intrusion Detection/Prevention (IDS/IPS) sowie

GeoBlocking, um unautorisierte Zugriffe aus spezifischen Regionen zu verhindern.

Zur Anbindung externer Ressourcen bestehen zwei permanente Site-to-Site(S2S)

VPN-Tunnel zu zwei VPC-Servern.

Schwachstellen und Problemanalyse (Motivation)

Die Lizenzen für die proprietäre Securepoint-Lösung laufen im Laufe dieses

Jahres aus. Da es sich um eine kostenpflichtige Subskription handelt,

entstehen jährlich wiederkehrende Fixkosten, die die Wirtschaftlichkeit des

Betriebs belasten. Zudem ist die Erweiterbarkeit der proprietären Lösung durch

Drittanbieter-Plugins stark eingeschränkt, was die Flexibilität bei der Anpassung an

neue Kundenanforderungen oder Sicherheitsbedarfe mindert.

Ein weiterer Nachteil der aktuellen Umgebung ist die fehlende Unterstützung für

moderne Management-Methoden wie Infrastructure as Code (IaC).

Die Konfiguration der bestehenden Firewall erfolgt ausschließlich manuell

über eine proprietäre Weboberfläche, was eine automatisierte Bereitstellung und

Versionierung von Regelwerken (z. B. via Terraform) unmöglich macht.

In einer IT-Landschaft, die auf Skalierbarkeit und Reproduzierbarkeit angewiesen

ist, führt dieser rein manuelle Prozess zu einer erhöhten Fehleranfälligkeit bei

Änderungen und steht einer effizienten Standardisierung der Managed Services

entgegen. Daraus resultiert der Bedarf nach einer Firewall-Lösung, die bei

mindestens gleichbleibendem Sicherheitsstandard eine API-Schnittstelle zur

Automatisierung bereitstellt und durch ein effizienteres Lizenzmodell die Total Cost of Ownership (TCO) nachhaltig senkt.

2. Projektbeschreibung (Soll-Konzept)

2.1 Zielsetzung – Was soll am Ende des Projektes erreicht sein?

Das primäre Ziel des Projektes ist die Migration der bestehenden

Firewall-Infrastruktur auf eine Lösung, die den manuellen Konfigurationsaufwand

durch einen automatisierten Ansatz ersetzt und gleichzeitig die Betriebskosten

(TCO) senkt. Am Ende der 40 Stunden soll ein funktionsfähiges System

implementiert sein, das die Absicherung der sechs VLAN’s (Management,

Labor 1 & 2, DMZ, Server, Work, Guest) sowie die Site-to-Site-VPN Anbindungen

unterbrechungsfrei übernimmt.

Ein wesentlicher Erfolgsparameter ist die Einführung von Infrastructure as Code

(IaC): Die neue Lösung muss über eine API verfügen, die eine automatisierte

Bereitstellung und Versionierung von Firewall-Regeln (z. B. Via Terraform)

ermöglicht, um Fehlerquellen bei manuellen Änderungen zu eliminieren.

2.2 Welche Anforderungen müssen erfüllt sein?

- Netzwerk & Sicherheit: Vollständige Filterung und Trennung der 6 VLAN’s sowie aktive Nutzung von IDP/IPS und GeoBlocking

- VPN-Konnektivität: Stabile Migration und Validierung der zwei

bestehenden Site-to-Site VPN-Tunnel zu den externen VPC-Servern

- Management: Bereitstellung einer API-Schnittstelle zur Unterstützung

moderner Automatisierungswerkzeugen (IaC)

- Wirtschaftlichkeit: Die Lösung muss ohne jährliche Lizenzgebühren

betrieben werden können und eine nachweisbare Amortisation des

Projektaufwands ermöglichen

- Skalierbarkeit: Die Architektur muss so ausgelegt sein, dass zusätzliche

Standorte oder Dienste zukünftig ohne Systemwechsel integriert werden

können

2.3 Projektabgrenzung und Einschränkungen

- Hardware: Die Bereitstellung des Cisco UCS Servers sowie

die Konfiguration des iSCSI-Storages sind nicht Bestandteil

diese Projektes, da diese Resourcen bereits vorhanden sind.

- Endgeräte: Die Konfiguration von Clients innerhalb der VLAN’s

(z. B. Work-Net) erfolgt nicht im Rahmen dieses Projektes, sofern

sie nicht die Firewall-Regelwerke betreffen

- Zeitrahmen: Die Umsetzung ist strikt auf den Zeitraum

von 40 Stunden begrenzt

- Organisatorische Schnittstellen: Die fachliche Abnahme des Projetes

erfolgt durch den Projektbetreuer, die gesamte konzeptionelle und operative

Umsetzung ist meine Eigenleistung.

3. Projektphasen mit Zeitplanung (Gesamt: 40 Stunden)

Phase 1: Projektinitiierung und Analyse (5 Stunden)

- Ist-Analyse: Detaillierte Aufnahme der bestehenden

Netzwerkstruktur und VPN-Endpunkte – 1 Stunde

- Anforderungsanalyse: Erstellung eines Lastenheftes basierend auf Sicherheitsbedarf und IaC-Anforderungen – 2 Stunden

- Projektplanung: Erstellung der Ablaufplanung

und Meilensteine – 2 Stunden

Phase 2: Evaluierung und Konzeption (9 Stunden)

- Marktrecherche & Nutzwertanalyse: Gegenüberstellung von

Lösungen unter Berücksichtigung von Kosten, API-Fähigkeit

und Funktionsumfang – 3 Stunden

- Wirtschaftlichkeitsprüfung: Durchführung einer

Amortisationsrechnung (Migrationsaufwand vs. Eingesparte

Lizenzkosten) – 2 Stunden

- Technisches Soll-Konzept: Erstellung des Sicherheitskonzepts

(VLAN-Trennung, VPN-Parameter) und Planung der

API-Schnittstelle - 4 Stunden

Phase 3: Realisierung und Implementierung (14 Stunden)

- Systembereitstellung: Installation der Firewall-Appliance in der

ESXi-Umgebung und Grundkonfiguration – 4 Stunden

- Netzwerk- & VPN-Konfiguration: Einrichtung der 6 VLAN’s sowie

Migration und Validierung der Site-to-Site VPN-Tunnel – 6 Stunden

- Sicherheitsdienste: Konfiguration von IDS/IPS und GeoBlocking – 3 Stunden

- Automatisierung (IaC): Bereitstellung der API-Schnittstelle und erste

Anbindung an das Management-Tool ( z. B. Terraform) – 3 Stunden

Phase 4: Qualitätssicherung und Abschluss ( 4 Stunden)

- Funktions- & Sicherheitstest: Validierung der Regelwerke und Überprüfung

der VPN-Stabilität unter Last – 2 Stunden

- Soll-ist-Vergleich: Abgleich der Projektergebnisse mit den Zielen

aus dem Lastenheft – 1 Stunde

- Abnahme: Formale Übergabe und Projektabnahme durch

den Projektbetreuer – 1 Stunde

Phase 5: Projektdokumentation (6 Stunden)

- Erstellung des praxisbezogenen Projektberichts (Vorgehensweise,

Entscheidungsbegründungen, Reflexion) – 4 Stunden

- Zusammenstellung der technischen Anlagen

und der Kundendokumentation – 2 Stunden

4. Geplante Dokumentationsanlagen

Wirtschaftliche und konzeptionelle Unterlagen

- Nutzwertanalyse: Detaillierter Vergleich der evaluierten Firewall-Lösungen

- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Amortisationsrechnung (Gegenüberstellung

der Migrationskosten zu den eingesparten Lizenzgebühren)

- Schutzbedarfsanalyse: Einstufung der 6 VLAN’s und der VPN-Verbindungen

Technische Dokumentation

- Netzwerkplan: Darstellung der IST-und-SOLL-Infrastruktur inkl.

der VLAN-Struktur

- Konfigurationsauszüge: Dokumentation der Firewall-Regelwerke,

IDS/IPS-Richtlinien und der Site-to-Site VPN-Parameter

- IaC-Dokumentation: Auszüge der Terraform-Konfigurationsdateien

oder API-Spezifikationen zur Automatisierung

Ich freue mich über jede ehrliche Meinung und konstruktive Kritik von euch!

Liebe Grüße

Ueba3ba


Bearbeitet von mapr

  • mapr hat den Titel geändert in Projektantrag: Evaluation, Auswahl und Implementierung einer zukunftssicheren Firewall-Lösung zur Absicherung der Unternehmensinfrastruktur

Prinzipiell würde ich sagen, die Idee ist gut, aber der es gibt da noch optimierungsbedarf.

Ganz oben würde ich die Textformatierung haben, denn es ist schwer den hier zu lesen.

vor 58 Minuten, Ueba3ba hat gesagt:

Die zentrale Serverlandschaft basiert auf einer Virtualisierungsumgebung

mit dem Hypervisor VMware ESXi 8, betrieben auf einem Cisco UCS Server mit

Intel Xeon Prozessoren.

Als Beispiel für eine von mehreren Stellen, zu viele Details für den Antrag. Du kannst auch sagen "Die Serverlandschaft ist virtualisiert, mit VMware als Hypervisor." Dein Fokus ist die Firewall.

  • Autor

Guten Abend.

Ich bin nun endlich mit der Kürzung meines Projektantrags fertig geworden.

Den gekürzten Antrag möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Hier ist er:

1. Projektbezeichnung

Evaluation und Migration auf eine API-basierte Firewall-Lösung zur

Automatisierung und TCO-Optimierung

1.2 Ausgangssituation

Ich führe das Projekt in meinem eigenem IT-Dienstleistungsunternehmen mit Fokus

auf Managed-Services durch. Da das Unternehmen als interner Kunde fungiert,

ist eine hocheffiziente und kostensensible IT-Infrastruktur essentiell. Die Abnahme

erfolgt durch meinen Projektbetreuer.

1.3 Technische Infrastruktur & Ist-Zustand

Die Infrastruktur basiert auf einer VMware ESXi 8 Virtualisierungsumgebung

auf Cisco UCS Hardware. Das Netzwerk ist zur Mandantentrennung in sechs VLANs

unterteilt (u. a. Management, DMZ, Server, Labor). Als zentrale Firewall dient aktuell eine virtualisierte Securepoint UTM, die den Datenverkehr filtert und Funktionen wie IDS/IPS sowie GeoBlocking bereitstellt. Zur Anbindung externer Ressourcen werden zwei permanente Site-to-Site VPN-Tunnel zu externen VPC- Servern genutzt.

1.4 Schwachstellen und Problemanalyse

Die auslaufenden Lizenzen der proprietären Firewall verursachen hohe jährliche Fixkosten,

welche die Wirtschaftlichkeit belasten. Zudem verhindert die fehlende API-Schnittstelle

die Nutzung moderner Management-Methoden wie Infrastructure as Code (IaC).

Die rein manuelle Konfiguration über eine Weboberfläche ist zeitaufwendig, fehleranfällig

und steht der effizienten Standardisierung der Managed-Services entgegen. Es besteht daher

dringender Bedarf an einer Lösung, die durch Automatisierung und ein optimiertes Lizenzmodell die Total Cost of Ownership (TCO) nachhaltig senkt.

2. Projektbeschreibung

2.1 Zielsetzung

Ziel des Projekts ist die Migration auf eine Firewall-Lösung, die den manuellen

Konfigurationsaufwand durch Automatisierung ersetzt und die Betriebskosten

nachhaltig senkt. Nach Abschluss der 40 Stunden soll ein funktionsfähiges System

die Absicherung der sechs VLANs sowie der Site-to-Site-VPN-Anbindungen

unterbrechungsfrei übernehmen. Ein wesentlicher Erfolgsparameter ist die

Einführung von Infrastructure as Code (IaC). Die neue Lösung muss über eine

API verfügen, welche die automatisierte Bereitstellung und Versionierung von

Firewall-Regeln ermöglicht.

2.2 Anforderungen

  • Netzwerk & Sicherheit: Migration des Regelwerkes und der 6 VLANs inkl. IDS/IPS und GeoBlocking

  • Konnektivität: Stabile Übernahme der zwei bestehenden Site-to-Site VPN-Tunnel

  • Automatisierung: Bereitstellung einer API zur Unterstützung von IaC- Werkzeugen

  • Wirtschaftlichkeit: Wegfall jährlicher Lizenzgebühren und Nachweis der Amortisation

  • Skalierbarkeit: Architektur für die zukünftige Integration weitere Dienste ohne Systemwechsel

2.3 Projektabegrenzung und Einschränkungen

  • Hardware & Endgeräte: Die vorhandene Server- und Storage- Infrastruktur sowie die Konfiguration von Clients sind nicht Projektbestandteil.

  • Zeitrahmen: Die Umsetzung ist strikt auf den Zeitraum von 40 Stunden begrenzt

  • Eigenleistung: Die fachliche Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer; die gesamte konzeptionelle und operative Umsetzung ist eine reine Eigenleistung

3. Projektphasen mit Zeitplanung

Phase 1: Analyse (5h)

  • Ist-Analyse (1h)

  • Anforderungsanalyse & Lastenheft (2h)

  • Projekt- und Meilensteinplanung (2h)

Phase 2: Evaluierung & Konzeption (9h)

  • Marktrecherche & Nutzwertanalyse (3h)

  • Wirtschaftlichkeitsprüfung & Amortisationsrechnung (2h)

  • Technisches Soll-Konzept (4h)

Phase 3: Realisierung (14h)

  • Systembereitstellung & Grundkonfiguration in ESXi (3h)

  • VLAN- und Regelwerk-Migration & VPN-Konfiguration (5h)

  • Konfiguration der Sicherheitsdienste (3h)

  • API-Anbindung (3h)

Phase 4: Qualitätssicherung & Abschluss (4h)

  • Funktions- & Sicherheitstests (2h)

  • Soll-ist-Vergleich & Projektabnahme (2h)

Phase 5: Dokumentation (8h)

  • Erstellung des Projektberichts (6h)

  • Zusammenstellung technischer Anlagen & Kundendoku (2h)

4. Geplante Dokumentationsanlagen

  • Wirtschaftlich & Konzeptionell: Nutzwertanalyse der Firewall-Lösungen, Amortisationsrechnung sowie eine Schutzbedarfsanalyse der VLANs.

  • Technisch: Netzwerkplan (Ist/Soll), Konfigurationsauszüge und IaC-Dokumentation

_________________________

Ich hoffe ich habe ihn auf das nötigste kürzen können und somit eine seht gute Chance, dass der Antrag so genehmigt wird.

Ich freue mich natürlich über jedes Feedback und Meinung dazu.

Liebe Grüße

Üba3ba

Bearbeitet von Ueba3ba

  • 2 Wochen später...
  • Autor

Hi, seid heute darf ich meinen Projektantrag im IHK Portal hinterlegen.
Das habe ich gemacht.

So schaut er aus:


Evaluation und Migration auf eine zukunftsfähige Firewall-Lösung zur Automatisierung und TCO-Optimierung

Beschreibung:

1. Ausgangssituation & Ist-Zustand

Das Projekt wird im eigenen IT-Dienstleistungsunternehmen mit Fokus auf Managed-Services durchgeführt. Als interner Kunde stellt das Unternehmen hohe Anforderungen an die Effizienz der neuen Plattform. Die IT-Infrastruktur muss kostensensibel realisiert werden, um die anschließende Marge der Managed Services zu sichern. Die Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer.

Die Infrastruktur basiert auf einer VMware ESXi 8 Virtualisierungsumgebung auf Cisco UCS Hardware. Das Netzwerk ist zur Mandantentrennung in sechs VLANs unterteilt (u. a. Management, DMZ, Server, Labor). Als zentrale Firewall dient aktuell eine virtualisierte Securepoint UTM, die den Datenverkehr filtert und Funktionen wie IDS/IPS sowie GeoBlocking bereitstellt. Zur Anbindung externer Ressourcen werden zwei permanente Site-to-Site VPN-Tunnel zu externen VPC-Servern genutzt.

2. Schwachstellen und Problemanalyse

Die auslaufenden Lizenzen der proprietären Firewall verursachen hohe jährliche Fixkosten, welche die Wirtschaftlichkeit belasten. Zudem verhindert die aktuelle Systemarchitektur die Nutzung moderner, automatisierter Management-Methoden.
Die rein manuelle Konfiguration über eine Weboberfläche ist zeitaufwendig, fehleranfällig und steht der effizienten Standardisierung der Managed-Services entgegen. Es besteht daher dringender Bedarf an einer Lösung, die durch Automatisierung und ein optimiertes Lizenzmodell die Total Cost of Ownership (TCO) nachhaltig senkt.

3. Zielsetzung & Anforderungen

Ziel des Projekts ist die Migration auf eine Firewall-Lösung, die den manuellen Konfigurationsaufwand durch Automatisierung ersetzt und die Betriebskosten nachhaltig senkt. Nach Abschluss der 40 Stunden soll ein funktionsfähiges System die Absicherung der sechs VLANs sowie der Site-to-Site-VPN-Anbindungen unterbrechungsfrei übernehmen. Ein wesentlicher Erfolgsparameter ist die Vorbereitung der Plattform für Infrastructure as Code (IaC). Die neue Lösung muss über eine API verfügen, welche die automatisierte Bereitstellung und Versionierung von Firewall-Regeln ermöglicht.

Anforderungen:
- Netzwerk & Sicherheit: Migration des Regelwerkes und der 6 VLANs inkl. IDS/IPS und GeoBlocking

- Konnektivität: Stabile Übernahme der zwei bestehenden Site-to-Site VPN-Tunnel

- Automatisierung: Bereitstellung einer API zur Unterstützung von IaC-Werkzeugen

- Wirtschaftlichkeit: Reduzierung der jährlichen Lizenzgebühren und Nachweis der
Amortisation

- Skalierbarkeit: Architektur für die zukünftige Integration weiterer Dienste ohne Systemwechsel

4. Projektabgrenzung & Einschränkungen

- Hardware & Endgeräte: Die vorhandene Server- und Storage-Infrastruktur sowie die Konfiguration von Clients sind nicht Projektbestandteil.

- Zeitrahmen: Die Umsetzung ist strikt auf den Zeitraum von 40 Stunden begrenzt.

- Eigenleistung: Die fachliche Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer; die gesamte konzeptionelle und operative Umsetzung ist eine reine Eigenleistung.

Projektphasen / Zeitplanung

Informationen:
5 Stunden

Analysephase (5 Stunden Gesamtzeit):
- Ist-Analyse (1h)
- Anforderungsanalyse & Lastenheft (2h)
- Projekt- und Meilensteinplanung (2h)

Beschreibung: Erfassung und Dokumentation des aktuellen Netzwerkaufbaus sowie Definition der Sicherheits- und Automatisierungsanforderungen. Erstellung des zeitlichen und organisatorischen Rahmens für den Projektablauf.

Planung:
9 Stunden

Evaluierungs- & Konzeptionsphase (9 Stunden Gesamtzeit):
- Marktrecherche & Nutzwertanalyse (3h)
- Wirtschaftlichkeitsprüfung & Amortisationsrechnung (2h)
- Technisches Soll-Konzept (4h)

Beschreibung: Systematische Gegenüberstellung möglicher Firewall-Lösungen mittels Nutzwertanalyse. Durchführung einer Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsberechnung (TCO-Vergleich). Erarbeitung des detaillierten technischen Soll-Konzepts für Firewall-Regeln, VLANs, VPNs und API-Anbindung.

Durchführung:
14 Stunden

Realisierungsphase (14 Stunden Gesamtzeit):
- Systembereitstellung & Grundkonfiguration in ESXi (3h)
- VLAN- und Regelwerk-Migration & VPN-Konfiguration (5h)
- Konfiguration der Sicherheitsdienste (3h)
- API-Anbindung (3h)

Beschreibung: Umstellung und technische Realisierung nach dem Soll-Konzept. Aufsetzen der neuen Firewall-Instanz in der ESXi-Umgebung, Migration der sechs VLANs, Einrichten der zwei Site-to-Site VPN-Tunnel, Aktivierung von IDS/IPS und GeoBlocking sowie Bereitstellung der API für IaC.

Kontrolle:
12 Stunden

Qualitätssicherung, Projektabnahme & Dokudurchführung (12 Stunden Gesamtzeit):
- Funktions- & Sicherheitstests (2h)
- Soll-Ist-Vergleich & Projektabnahme durch Betreuer (2h)
- Erstellung des Projektberichts / Dokumentation (6h)
- Zusammenstellung technischer Anlagen & Kundendokumentation (2h)

Beschreibung: Umfassende Funktions- und Sicherheitstests zur Verifizierung der unterbrechungsfreien Dienstübernahme. Durchführen des Soll-Ist-Vergleichs und Übergabe an den Projektbetreuer. Anfertigen der detaillierten Projektdokumentation inklusive technischer Anlagen (Nutzwertanalyse, Amortisation, Schutzbedarfsanalyse, Netzpläne, IaC-Doku).

40 / 40 Stunden


  • 2 Monate später...
  • Autor

Hallo allerseits.

Gestern am Mittwoch, dem 30.09.2026 hatte ich AP1.

Man war ich angespannt und aufgeregt. Die Prüfung an sich ist gut machbar gewesen.

Im Rahmen meines Vorbereitungskurses als Externen Prüfling wurden so ziemlich alle Themen die am Mittwoch

in der AP1 drangekommen sind gut vermittelt.

Dennoch habe ich später , als ich alles mal in Ruhe Revue passieren lassen habe gemerkt, dass ich wohl die ein oder andere Aufgabe

nicht so gelöst habe wie ich es wollte. Aber ich denke für mindestens 50 Punkte - oder sogar mehr - sollte es gereicht haben.

So saß ich dann merklich entspannter den restlichen Tag vor dem IHK-Portal und wartete darauf, bis mein Projektantrag genehmigt oder abgelehnt wird.

Ich wartete und wartete, eine Seitenaktualisierung nach der anderen. Nichts tat sich.

Wobei mir unterbewusst schon irgendie klar war, dass die Entscheidung wohl erst am nächsten Tag sichtbar sein wird.

Wie gedacht so ist es gekommen.

Unzählige Seitenaktualisierungen später um Punkt 00:00 Uhr, endlich, das begehrte Ergebnis - Abgelehnt - .

Aufregung und Anspannung - wen wundert's - sind unmittelbar erneut präsent.

An der Stelle beende ich meinen Versuch das ganze etwas geschichtlicher zu erzählen und möchte meine Aufmerksamkeit

auf meinen Projektantrag richten.

Zunächst möchte ich hier die Begründung die zur Ablehnung geführt hat zitieren:

Begründung: Der Projektantrag genügt nicht den Anforderungen an 
ein FISI-Abschlußprojekt hinsichtlich fachlicher Tiefe und Bandbreite der Themen,
weil viele relevante Themen wie VLAN, VPN, Firewall und IDS bereits erledigt und
nicht Bestandteil Ihres Projektes sind. Der integrative Charakter ist somit nicht erkennbar.
Bitte ergänzen Sie Ihr Projekt um genau solche Themen oder reichen Sie ein neues Projekt ein.

Als nächstes folgt der Projektantrag, so wie ich ihn im IHK-Portal eingefügt habe.

Ich werde für eine bessere Übersicht und Lesbarkeit des Beitrages alle Inhalte des Antrags in Code-Blöcke aufteilen.

Ich glaube der ein oder andere Leser wird es mir danken ;-) Los gehts:

Bezeichnung:
Evaluation und Migration auf eine Firewall-Lösung zur Automatisierung und Kostenoptimierung 

An der Bezeichnung kann man gut ableiten das es sich also um eine Migration einer Firewall-Lösung zur Automatisierung und Kostenoptimierung handelt.

Ich Nachhinein kann ich im Titel nicht erkennen ob das Projekt fachlich tief genug reicht, um die Anforderungen an ein FiSi-Projekt einzuhalten.

Man kann dem Titel nur entnehmen dass es um eine Migration geht, um Automatisierung und Kostenoptimierung.

Sonst ist dem Titel nichts fachspezifisches zu entnehmen.

Gut, lasst mich mit der ,,Ausgangssituation & Ist-Zustand,, weiter machen:

1. Ausgangssituation & Ist-Zustand

Durchgeführt wird das Projekt im eigenen IT-Dienstleistungsunternehmen mit Fokus
auf Managed-Services. Als interner Kunde stellt mein Unternehmen hohe Anforderungen
an die Effizienz der neuen Plattform. Um die Marge der angebotenen Managed Services
zu sichern, muss die IT-Infrastruktur auf die Kosten achten und zukunftssicher aufgestellt werden.
Die Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer.

Die Infrastruktur basiert auf einer VMware ESXi 8 Virtualisierungsumgebung.
Das Netzwerk ist zur Mandantentrennung in sechs VLANs
unterteilt (u. a. Management, DMZ, Server, Labor). Als zentrale Firewall dient
aktuell eine virtualisierte Securepoint UTM, die den Datenverkehr filtert und
Funktionen wie IDS/IPS sowie GeoBlocking bereitstellt. Zur Anbindung externer Ressourcen 
werden zwei permanente Site-to-Site VPN-Tunnel zu externen VPC-Servern genutzt.

Ok, die Beschreibung sagt uns dass das Projekt im eigenem IT-Dienstleistungsunternehmen durchgeführt wird.

Man will auf die Kosten achten um die Marge zu verbessern. Vorhanden sind Anforderungen an die Effizienz und die Zukunftssicherheit der Plattform

und es gibt einen Projektbetreuer. Die UTM ist auf einer ESXi Plattform virtualisiert. Es gibt sechs VLANs sowie IDS/IPS und GeoIP-Blocking.

Zwei VPN-Tunnel scheint es auch noch zu geben.

Wenn ich das so betrachte und in Zusammenhang mit der Begründung der Ablehnung bringe, erkenne ich den Grund nun selbst und kann ihn auch nachvollziehen.

Im groben sagt mein Titel und die Beschreibung schon ziemlich genau aus, um was es geht:

Neue Firewall soll evaluiert werden. VLANs gibt es schon, IDS/IPS und GeoIP-Blocking gibt es schon, VPN-Tunnel gibt es schon.

Neue Firewall evaluieren und Umziehen. Fertig.

Es ist quasi ein reiner Umzug der vorhandenen Firewall auf eine evaluierte Firewall-Lösung inkl.

Übernahme der vorhandenen Sicherheitsfunktionen, VLANs, VPN-Verbindungen usw.

Es ist keine wirkliche Tiefe zu erkennen, da die vorhandenen VLANs, VPN-Verbindungen etc.

einfach nur übernommen werden, ungeachtet dessen das diese auf der evaluierten Firewall-Lösung

auch erstellt und eingerichtet werden müssen.

Prima, das hätten wir. Dann will ich mit ,,Schwachstellen & Problemanalyse,, weiter machen:

2. Schwachstellen und Problemanalyse

Die auslaufenden Lizenzen der proprietären Firewall verursachen jährliche Fixkosten,
welche die Wirtschaftlichkeit belasten. Außerdem erlaubt die aktuelle Systemarchitektur
keine automatisierten Management-Methoden. Die rein manuelle Konfiguration über eine 
Weboberfläche ist zeitaufwendig, fehleranfällig und erschwert die Standardisierung 
unserer Managed-Services. Es besteht daher der Bedarf an einer Lösung,
die durch Automatisierung und ein passendes Lizenzmodell die Gesamtkosten senkt.

Die Schwachstellen und Problemanalyse finde ich im Nachhinein bei genauerer Betrachtung doch zu dünn.

Klar, ich hab das Problem der Lizenzkosten und der fehlenden Schnittstelle für die Automatisierung und Standardisierung.

Das ist sehr wenig und fachlich auch nicht tief genug.

Andere Probleme die während der Migration auftreten können und technische Verbesserungspotenziale werden nicht behandelt.

Lasst mich nun zur ,,Zielsetzung & Anforderungen,, kommen:

3. Zielsetzung & Anforderungen

Ziel des Projekts ist die Migration auf eine Firewall-Lösung, die den manuellen
Konfigurationsaufwand durch Automatisierung ersetzt und die Betriebskosten
senkt. Nach Projektabschluss soll ein einsatzbereites System
die Absicherung der sechs VLANs sowie der zwei Site-to-Site-VPN-Anbindungen
unterbrechungsfrei übernehmen. Ein wichtiges Ziel ist die
Vorbereitung der Plattform für Infrastructure as Code (IaC).
Die neue Lösung muss dafür eine API bereitstellen,
über die sich Firewall-Regeln automatisiert einspielen und versionieren lassen.


Anforderungen:
- Netzwerk & Sicherheit: Migration des Regelwerkes und der 6 VLANs inkl. IDS/IPS und GeoBlocking

- Konnektivität: Stabile Übernahme der zwei bestehenden Site-to-Site VPN-Tunnel

- Automatisierung: Bereitstellung einer API zur Unterstützung von IaC-Werkzeugen

- Wirtschaftlichkeit: Reduzierung der jährlichen Lizenzgebühren und Nachweis der
Amortisation

- Skalierbarkeit: Architektur für die zukünftige Integration weiterer Dienste ohne Systemwechsel

4. Projektabgrenzung & Einschränkungen

- Hardware & Endgeräte: Die vorhandene Server- und Storage-Infrastruktur sowie die Konfiguration von Clients sind nicht Projektbestandteil.

- Zeitrahmen: Die Umsetzung ist strikt auf den Zeitraum von 40 Stunden begrenzt.

- Eigenleistung: Die fachliche Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer, 
  die gesamte konzeptionelle und operative Umsetzung ist eine reine Eigenleistung

Hier ist wieder zu erkennen was auch schon in der Ausgangssituation und dem Ist-Zustand zu erkennen ist.

Ich für mich habe den Grund der Ablehnung verinnerlicht und kann ihn nach abschließender Analyse nachvollziehen - warum merke ich das erst jetzt? - .

Fehlt noch der Abschnitt ,,Projektabgrenzung & Einschränkungen,,

4. Projektabgrenzung & Einschränkungen

- Hardware & Endgeräte: Die vorhandene Server- und Storage-Infrastruktur sowie die Konfiguration von Clients sind nicht Projektbestandteil.

- Zeitrahmen: Die Umsetzung ist strikt auf den Zeitraum von 40 Stunden begrenzt.

- Eigenleistung: Die fachliche Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer, 
  die gesamte konzeptionelle und operative Umsetzung ist eine reine Eigenleistung.

Der Vollständigkeit halber werde ich noch den Rest des Projektantrages mit euch teilen.

Und zwar den Abschnitt ,,Projektphasen / Zeiteinteilung,,

Projektphasen / Zeitplanung
Informationen:
5 Stunden

Analysephase:
- Ist-Analyse (1h)
- Anforderungsanalyse & Lastenheft (2h)
- Projekt- und Meilensteinplanung (2h)

Beschreibung: Erfassung und Dokumentation des aktuellen Netzwerkaufbaus 
sowie Definition der Sicherheits- und Automatisierungsanforderungen. 
Erstellung des zeitlichen und organisatorischen Rahmens für den Projektablauf.


Planung:
9 Stunden

Evaluierungs- & Konzeptionsphase:
- Marktrecherche & Nutzwertanalyse (3h)
- Wirtschaftlichkeitsprüfung & Amortisationsrechnung (2h)
- Technisches Soll-Konzept (4h)

Beschreibung: Systematische Gegenüberstellung möglicher Firewall-Lösungen mittels Nutzwertanalyse. 
Durchführung einer Wirtschaftlichkeits- und Amortisationsberechnung (TCO-Vergleich). 
Erarbeitung des detaillierten technischen Soll-Konzepts für Firewall-Regeln, VLANs, VPNs und API-Anbindung.


Durchführung:
14 Stunden

Realisierungsphase:
- Systembereitstellung & Grundkonfiguration in ESXi (3h)
- VLAN- und Regelwerk-Migration & VPN-Konfiguration (5h)
- Konfiguration der Sicherheitsdienste (3h)
- API-Anbindung (3h)

Beschreibung: Umstellung und technische Realisierung nach dem Soll-Konzept. 
Aufsetzen der neuen Firewall-Instanz in der ESXi-Umgebung, Migration der sechs VLANs, 
Einrichten der zwei Site-to-Site VPN-Tunnel, Aktivierung von IDS/IPS und GeoBlocking sowie Bereitstellung der API für IaC.


Kontrolle:
12 Stunden

Qualitätssicherung, Projektabnahme & Dokudurchführung:
- Funktions- & Sicherheitstests (2h)
- Soll-Ist-Vergleich & Projektabnahme durch Betreuer (2h)
- Erstellung des Projektberichts / Dokumentation (6h)
- Zusammenstellung technischer Anlagen & Kundendokumentation (2h)

Beschreibung: Umfassende Funktions- und Sicherheitstests zur Verifizierung 
der unterbrechungsfreien Dienstübernahme. Durchführen des Soll-Ist-Vergleichs 
und Übergabe an den Projektbetreuer. Anfertigen der detaillierten Projektdokumentation 
inklusive technischer Anlagen (Nutzwertanalyse, Amortisation, Schutzbedarfsanalyse, Netzpläne, IaC-Doku).


40 / 40 Stunden

So weit so gut. Ich habe meinen Projektantrag natürlich um die geforderte Tiefe und Themen ergänzt.

Ich habe mir jeden Abschnitt einzeln vorgenommen - angefangen mit dem Titel - so das er nun meiner Meinung nach den Anforderungen gerecht werden sollte.

Demnach fangen wir auch mit dem Titel an.

Hier der neue Titel

Bezeichnung:
Evaluation und Migration einer Firewall-Plattform mit Neugestaltung der 
VPN-Anbindung und automatisierter Konfigurationsverwaltung

Die Kostenoptimierung ist rausgeflogen. Ich bin mir nicht sicher wie sehr der Titel aufgeblasen werden sollte.

Dafür ist die Neugestaltung der VPN-Verbindung eingezogen um die fachliche Tiefe anzudeuten.

Schön, weiter mit dem neuen Abschnitt ,,Ausgangssituation & Ist-Zustand,,

1. Ausgangssituation & Ist-Zustand

Durchgeführt wird das Projekt im eigenen IT-Dienstleistungsunternehmen mit Fokus
auf Managed-Services. Als interner Kunde stellt mein Unternehmen hohe Anforderungen 
an die Effizienz der neuen Plattform. Um die Marge der angebotenen Managed Services 
zu sichern, muss die IT-Infrastruktur auf die Kosten achten und zukunftssicher aufgestellt 
werden. Die Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer.

Die Infrastruktur basiert auf einer VMware ESXi 8 Virtualisierungsumgebung.
Das Netzwerk ist für die Trennung unterschiedlicher Sicherheits- und Funktionsbereiche 
in sechs VLANs segmentiert, unter anderem für Management-, Server-, DMZ- und Labor-Systeme.
Als zentrale Firewall dient aktuell eine virtualisierte Securepoint UTM, die für die 
kontrollierte Kommunikation der Netzwerksegmente zuständig ist. 
Die UTM übernimmt neben dem Routing und der Paketfilterung weitere Sicherheitsfunktionen 
wie IDS/IPS und GeoIP-Blocking. Zur Anbindung externer Ressourcen werden zwei permanente 
Site-to-Site VPN-Tunnel, basierend auf OpenVPN, zu externen VPS-Servern genutzt.

Die Konfiguration von Netzwerkobjekten, Firewal-Regeln und VPN-Verbindungen werden 
überwiegend manuell über die Administrationsoberfläche gepflegt. Dadurch besteht eine Abhängigkeit 
von der eingesetzten Platform und ein erhöhter Aufwand bei Änderungen und der 
reproduzierbaren Bereitstellung der Konfigurationen.

Neu dazu gekommen ist der Hinweis auf OpenVPN als derzeit eingesetzte VPN-Technologie und Hinweise darauf wie die aktuelle Konfiguration gepflegt wird

und dadurch eine Abhängigkeit der eingesetzten Plattform entsteht sowie der erhöhte Administrative Aufwand.

Der ein oder andere Satz wurde etwas genauer formuliert.

Weiter mit dem neuen Abschnitt ,,Schwachstellen und Problemanalyse,,

2. Schwachstellen und Problemanalyse

Die auslaufenden Lizenzen der proprietären Firewall verursachen jährliche Fixkosten,
welche die Wirtschaftlichkeit belasten. Neben dem wirtschaftlichen Aspekten bestehen technische
Optimierungspotenziale. Derzeit erfolgt die Einrichtung von Firewall-Regeln und Netzwerkobjekten
überwiegend manuell über die Administrationsoberfläche. Dadurch sind Änderungen nur eingeschränkt
reproduzierbar und versionierbar, was die Standardisierung und spätere Automatisierung der Managed-Services erschwert.

Die bestehende Netzwerk- und Sichereitskonfiguration ist eng an die derzeit eingesetzte 
Firewall-Plattform gebunden. Dazu gehören die vorhandene VLAN-Struktur, 
die Kommunikationsbeziehungen zwischen den Netzsegmenten, das darauf aufbauende 
Firewall-Regelwerk als auch die Einbindung der IDS/IPS-Funktionen. Eine unveränderte 
Übernahme dieser Konfiguration auf eine neue Plattform würde bestehende Abhängigkeiten 
und möglicherweise nicht mehr passende Regelstrukturen übernehmen, 
ohne diese im Hinblick auf die neue Systemarchitektur zu bewerten.

Die beiden vorhandenen Site-to-Site-Verbindungen basieren derzeit auf OpenVPN. 
Neben möglichen Unterschieden bei der Performance und dem Ressourcenbedarf stellt 
insbesondere die automatisierte Verwaltung eine technische Herausforderung dar. 
Die Bereitstellung und Pflege der für OpenVPN benötigten Zertifikate und Schlüssel 
erhöht den Aufwand bei einer automatisierten und reproduzierbaren Konfiguration mehrerer VPN-Verbindungen.

Hier wird jetzt etwas genauer auf die vorhanden Probleme und Schwachstellen eingegangen. Die auslaufenden Lizenzen und die dadurch verursachten Fixkosten sind gebliben.

Es wird genauer auf das Problem der manuellen Pflege des Systems eingegangen und die fehlende Standardisierung sowie Automatisierung.

Jetzt wird auch erwähnt dass das alte System nicht einfach so 1:1 übernommen werden kann.

Das Problem von OpenVPN und den erforderlichen Zertifikaten und Schlüsseln im Zusammenhang mit der Automatisierung wurde auch deutlich gemacht.

Kommen wir zum neuen Abschnitt ,,Zielsetzung & Anforderungen,,

3. Zielsetzung & Anforderungen

Ziel dieses Projekts ist die Evaluierung und Einführung einer geeigneten Firewall-Plattform 
sowie die Entwicklung und Umsetzung eines darauf abgestimmten Netzwerk- und Sicherheitskonzepts 
und die Neugestaltung der VPN-Verbindungen.

Dazu wird die bestehende Netzwerksegmentierung mit sechs VLANs bezüglich ihrer 
Kommunikationsbeziehungen analysiert und in ein Soll-Konzept für die neue Firewall-Plattform überführt. 
Ein Firewall-Regelkonzept wird auf dieser Grundlage erstellt und umgesetzt. 
Vorhandene Sicherheitsfunktionen wie IDS/IPS und GeoIP-Blocking werden in die 
neue Architektur integriert und anhand definierter Testszenarien überprüft.

Für die beiden bestehenden OpenVPN-basierten Site-to-Site-Verbindungen werden geeignete 
VPN-Technologien anhand technischer Kriterien wie Sicherheit, Performance, 
Administrationsaufwand, Ressourcenbedarf und Unterstützung durch die zukünftige 
Firewall-Plattform verglichen. Die anhand der Bewertung ausgewählte VPN-Technologie 
wird anschließend für die Anbindung der externen VPS-Systemen auf der ausgewählten 
Firewall-Plattform implementiert und getestet.

Für die Standardisierung und zur Verbesserung der Reproduzierbarkeit soll die künftige 
Firewall-Plattform eine automatisierte Konfigurationsverwaltung ermöglichen. Hierzu wird 
anhand eines abgegrenzten Proof of Concept die automatisierte Bereitstellung ausgewählter 
Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln über eine geeignete Schnittstelle umgesetzt und deren praktische Eignung bewertet.

Neben den technischen Anforderungen werden die infrage kommenden Firewall-Lösungen hinsichtlich ihrer Investitions- und Betriebskosten verglichen und die Wirtschaftlichkeit der gewählten Lösung bewertet. 


Anforderungen:

- Netzwerk: Analyse und Überführung der bestehenden VLAN-Segmentierung in ein technisches Soll-Konzept

- Firewall: Erstellung und Umsetzung eines Regelkonzepts für die Kommunikation zwischen den Netzsegmenten

- VPN: Evaluation geeigneter VPN-Technologien und Umsetzung der ausgewählten Lösungen

- IT-Sicherheit: Integration und Funktionsprüfung von IDS/IPS sowie GeoIP-Blocking

- Automatisierung: Proof of Concept zur automatisierten und reproduzierbaren 
  Bereitstellung ausgewählter Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln

- Wirtschaftlichkeit: Vergleich der Betriebs- und Lizenzkosten sowie Bewertung der Amortisation

- Skalierbarkeit: Berücksichtigung der zukünftigen Erweiterbarkeit der Plattform

So, hier geht es jetzt ans Eingemachte. Die bestehenden VLANs und die Firewall-regeln werden nicht als ein reines Migrations-Objekt gesehen, das

einfach mal von der einen Firewall auf die andere übertragen wird. Es wird deutlich das erst einmal analysiert werden muss und anhand der neuen Anforderungen

und Ergebnissen ein Konzept erstellt werden soll. Auch die bereits bestehenden Sicherheitsfunktionen wie IDS/IPS müssen dementsprechend betrachtet werden.

VPN-Technologien sollen unter die Lupe genommen und evaluiert werden. Die ausgewählte VPN-Technologie muss implementiert und getestet werden.

Ein klar abgegrenztes PoC muss erstellt und die Automatisierung von ausgewählten Netzwerkobjekten und Firewall-Regeln getestet werden.
Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Amortisation ist geblieben.

Das geht doch schon eher in die richtige Richtung finde ich.

Es folgt nun der neuen Abschnitt ,,Projektabgrenzung & Einschränkungen,,

4. Projektabgrenzung & Einschränkungen

- Server und Endgeräte: Die bestehende ESXi-, Server- und Storage-Infrastruktur sowie die Konfiguration der Clients sind nicht Bestandteil des Projekts

- Netzwerk: Die bestehende physische Netzwerkinfrastruktur und Switch-Konfigurationen 
werden nicht verändert. Betrachtet werden die für die Firewall-Migration relevanten VLANs, 
Kommunikationsbeziehungen und Routing-Anforderungen.

- VPN: Gegenstand des Projekts sind die Evaluation geeigneter VPN-Technologien und 
  die Migration der bestehenden Site-to-Site-Verbindungen. Eine Remote-Access-VPN-Lösung 
  für Benutzer ist nicht Bestandteil vom Projekt

- Automatisierung: Die automatisierte Konfigurationsverwaltung wird im Rahmen eines abgegrenzten 
  Proof of Concept anhand ausgewählter Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln umgesetzt. 
  Eine vollständige Überführung des gesamten Regelwerks und aller Netzwerkobjekte in Infrastructure 
  as Code ist aufgrund des vorgegebenen Projektzeitraums nicht Bestandteil des Projekts

- Zeitrahmen: Die Durchführung des Projekts ist auf insgesamt 40 Stunden begrenzt

- Eigenleistung: Die konzeptionelle und operative Umsetzung erfolgt 
  vollständig als Eigenleistung. Die fachliche Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer

Da bedarf es keine weitere Erläuterung.

Was fehlt? ja stimmt, die Projektphasen und Zeitplanung.

Da habe ich auch ein paar Anpassungen vorgenommen. Aber seht/lest selbst:

Projektphasen / Zeitplanung

Informationen:
5 Stunden

Analysephase:
- Ist-Analyse der bestehenden Netzwerk-, Firewall- und VPN-Infrastruktur (2h)
- Anforderungsanalyse und Erstellung des Lastenhefts (2h)
- Projekt- und Meilensteinplanung (1h)

Beschreibung: Erfassung und Dokumentation der bestehenden Netzsegmentierung, 
Kommunikationsbeziehungen, Firewall- und Sicherheitsfunktionen als auch der der 
vorhandenen Site-to-Site-VPN-Verbindungen. Definition der technischen, 
sicherheitsrelevanten, wirtschaftlichen und automatisierungsbezogenen Anforderungen 
an die zukünftige Lösung sowie die Planung des Projektablaufes.


Planung:
10 Stunden

Evaluierungs- & Konzeptionsphase:
- Evaluation geeigneter Firewall-Plattformen mittels Nutzwertanalyse(2h)
- Evaluation geeigneter Site-to-Site-VPN-Technologien(2h)
- Wirtschaftlichkeitsprüfung und Amortisationsrechnung(2h)
- Erstellung des Netzwerk-, Firewall- und Sicherheitskonzepts(2h)
- Planung des Automatisierungs-Proof-of-Concepts(2h)

Beschreibung: Systematische Bewertung geeigneter Firewall-Plattformen anhand 
technischer und wirtschaftlicher Anforderungen. Vergleich geeigneter VPN-Technologien 
bezüglich Sicherheit, Performance, Administrationsaufwand, Ressourcenbedarf und Integrationsfähigkeit. 
Erstellung des technischen Soll-Konzepts für VLAN-Kommunikation, Routing, Firewall-Regeln, 
VPN-Verbindungen und Sicherheitsdienste. Definition des Umfangs und der technischen 
Umsetzung des Automatisierungs-Proof-of-Concepts. 


Durchführung:
15 Stunden

Realisierungsphase:
- Bereitstellung und Grundkonfiguration der ausgewählten Firewall-Plattform in ESXi(2h)
- Umsetzung der VLAN-, Routing- und Firewall-Konfiguration(4h)
- Migration und Konfiguration der ausgewählten Site-to-Site-VPN-Lösung(3h)
- Konfiguration und Anpassung von IDS/IPS und GeoIP-Blocking(1h)
- Umsetzung des Automatisierungs-Proof-of-Concepts für ausgewählte Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln(4h)
- Technische Migrations- und Umschaltarbeiten(1h)

Beschreibung:

Bereitstellung der ausgewählten Firewall-Plattform innerhalb der vorhanden 
Virtualisierungsumgebung und Umsetzung des zuvor erarbeiteten Soll-Konzepts. 
Konfiguration der VLAN-Schnittstellen, Routingbeziehungen und Firewall-Regeln 
sowie Migration der bestehenden Site-to-Site-VPN-Verbindungen auf die im Rahmen 
der Evaluation ausgewählter VPN-Technologie. Integration der vorgesehenen Sicherheitsdienste 
und Umsetzung einer exemplarischen automatisierten Konfigurationsbereitstellung 
über die von der Plattform bereitgestellten Schnittstellen.


Kontrolle:
10 Stunden

Qualitätssicherung, Projektabnahme & Dokudurchführung:
- Funktions- und Sicherheitstests(1h)
- VPN-Funktions- und Performancevergleich(1h)
- Test des Automatisierungs-Proof-of-Concepts(1h)
- Soll-Ist-Vergleich und Projektabnahme(1h)
- Erstellung der Projektdokumentation(4.5h)
- Zusammenstellung technischer Anlagen und Betriebsdokumentation(1.5h)


Beschreibung: Überprüfung der Netzwerkkommunikation und Firewall-Regeln anhand 
definierter Testszenarien sowie Funktionsprüfung der IDS/IPS-Komponenten. 
Prüfung der migrierten VPN-Verbindungen. Verifikation der reproduzierbaren Bereitstellung d
er im Proof-of-Concept automatisierten Konfiguration. Abschließend erfolgen Soll-Ist-Vergleich, 
Projektabnahme und die Erstellung der Projektdokumentation und der technischen Anlagen.

Geschafft. Das ist mein ergänzter Projektantrag.

Ich habe bis zum 08.10.2026 Zeit, ihn im Portal einzutragen.

Es wäre mir eine mega Hilfe wenn der eine oder andere sich meine ergänzte Version des Antrags einmal anschauen und konstruktives Feedback

dazu abgeben könnte. Ich hab zwar noch ein Plan B Projekt, würde aber dieses hier bevorzugen.

Ich bin über jeden Beitrag, jede Meinung und jede Anregung zu Verbesserungen dankbar.

Bis hier verbleibe ich erst mal mit lieben Grüßen und bin schon sehr gespannt auf die Reaktionen meines Beitrages.

Bearbeitet von Ueba3ba

  • Autor

Bitte sehr der Herr.

Bezeichnung:
Evaluation und Migration einer Firewall-Plattform mit Neugestaltung der 
VPN-Anbindung und automatisierter Konfigurationsverwaltung
1. Ausgangssituation & Ist-Zustand

Durchgeführt wird das Projekt im eigenen IT-Dienstleistungsunternehmen mit Fokus
auf Managed-Services. Als interner Kunde stellt mein Unternehmen hohe Anforderungen 
an die Effizienz der neuen Plattform. Um die Marge der angebotenen Managed Services 
zu sichern, muss die IT-Infrastruktur auf die Kosten achten und zukunftssicher aufgestellt 
werden. Die Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer.

Die Infrastruktur basiert auf einer VMware ESXi 8 Virtualisierungsumgebung.
Das Netzwerk ist für die Trennung unterschiedlicher Sicherheits- und Funktionsbereiche 
in sechs VLANs segmentiert, unter anderem für Management-, Server-, DMZ- und Labor-Systeme.
Als zentrale Firewall dient aktuell eine virtualisierte Securepoint UTM, die für die 
kontrollierte Kommunikation der Netzwerksegmente zuständig ist. 
Die UTM übernimmt neben dem Routing und der Paketfilterung weitere Sicherheitsfunktionen 
wie IDS/IPS und GeoIP-Blocking. Zur Anbindung externer Ressourcen werden zwei permanente 
Site-to-Site VPN-Tunnel, basierend auf OpenVPN, zu externen VPS-Servern genutzt.

Die Konfiguration von Netzwerkobjekten, Firewal-Regeln und VPN-Verbindungen werden 
überwiegend manuell über die Administrationsoberfläche gepflegt. Dadurch besteht eine Abhängigkeit 
von der eingesetzten Platform und ein erhöhter Aufwand bei Änderungen und der 
reproduzierbaren Bereitstellung der Konfigurationen.
2. Schwachstellen und Problemanalyse

Die auslaufenden Lizenzen der proprietären Firewall verursachen jährliche Fixkosten,
welche die Wirtschaftlichkeit belasten. Neben dem wirtschaftlichen Aspekten bestehen technische
Optimierungspotenziale. Derzeit erfolgt die Einrichtung von Firewall-Regeln und Netzwerkobjekten
überwiegend manuell über die Administrationsoberfläche. Dadurch sind Änderungen nur eingeschränkt
reproduzierbar und versionierbar, was die Standardisierung und spätere Automatisierung der Managed-Services erschwert.

Die bestehende Netzwerk- und Sichereitskonfiguration ist eng an die derzeit eingesetzte 
Firewall-Plattform gebunden. Dazu gehören die vorhandene VLAN-Struktur, 
die Kommunikationsbeziehungen zwischen den Netzsegmenten, das darauf aufbauende 
Firewall-Regelwerk als auch die Einbindung der IDS/IPS-Funktionen. Eine unveränderte 
Übernahme dieser Konfiguration auf eine neue Plattform würde bestehende Abhängigkeiten 
und möglicherweise nicht mehr passende Regelstrukturen übernehmen, 
ohne diese im Hinblick auf die neue Systemarchitektur zu bewerten.

Die beiden vorhandenen Site-to-Site-Verbindungen basieren derzeit auf OpenVPN. 
Neben möglichen Unterschieden bei der Performance und dem Ressourcenbedarf stellt 
insbesondere die automatisierte Verwaltung eine technische Herausforderung dar. 
Die Bereitstellung und Pflege der für OpenVPN benötigten Zertifikate und Schlüssel 
erhöht den Aufwand bei einer automatisierten und reproduzierbaren Konfiguration mehrerer VPN-Verbindungen.
3. Zielsetzung & Anforderungen

Ziel dieses Projekts ist die Evaluierung und Einführung einer geeigneten Firewall-Plattform 
sowie die Entwicklung und Umsetzung eines darauf abgestimmten Netzwerk- und Sicherheitskonzepts 
und die Neugestaltung der VPN-Verbindungen.

Dazu wird die bestehende Netzwerksegmentierung mit sechs VLANs bezüglich ihrer 
Kommunikationsbeziehungen analysiert und in ein Soll-Konzept für die neue Firewall-Plattform überführt. 
Ein Firewall-Regelkonzept wird auf dieser Grundlage erstellt und umgesetzt. 
Vorhandene Sicherheitsfunktionen wie IDS/IPS und GeoIP-Blocking werden in die 
neue Architektur integriert und anhand definierter Testszenarien überprüft.

Für die beiden bestehenden OpenVPN-basierten Site-to-Site-Verbindungen werden geeignete 
VPN-Technologien anhand technischer Kriterien wie Sicherheit, Performance, 
Administrationsaufwand, Ressourcenbedarf und Unterstützung durch die zukünftige 
Firewall-Plattform verglichen. Die anhand der Bewertung ausgewählte VPN-Technologie 
wird anschließend für die Anbindung der externen VPS-Systemen auf der ausgewählten 
Firewall-Plattform implementiert und getestet.

Für die Standardisierung und zur Verbesserung der Reproduzierbarkeit soll die künftige 
Firewall-Plattform eine automatisierte Konfigurationsverwaltung ermöglichen. Hierzu wird 
anhand eines abgegrenzten Proof of Concept die automatisierte Bereitstellung ausgewählter 
Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln über eine geeignete Schnittstelle umgesetzt und deren praktische Eignung bewertet.

Neben den technischen Anforderungen werden die infrage kommenden Firewall-Lösungen hinsichtlich ihrer Investitions- und Betriebskosten verglichen und die Wirtschaftlichkeit der gewählten Lösung bewertet. 


Anforderungen:

- Netzwerk: Analyse und Überführung der bestehenden VLAN-Segmentierung in ein technisches Soll-Konzept

- Firewall: Erstellung und Umsetzung eines Regelkonzepts für die Kommunikation zwischen den Netzsegmenten

- VPN: Evaluation geeigneter VPN-Technologien und Umsetzung der ausgewählten Lösungen

- IT-Sicherheit: Integration und Funktionsprüfung von IDS/IPS sowie GeoIP-Blocking

- Automatisierung: Proof of Concept zur automatisierten und reproduzierbaren 
  Bereitstellung ausgewählter Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln

- Wirtschaftlichkeit: Vergleich der Betriebs- und Lizenzkosten sowie Bewertung der Amortisation

- Skalierbarkeit: Berücksichtigung der zukünftigen Erweiterbarkeit der Plattform
4. Projektabgrenzung & Einschränkungen

- Server und Endgeräte: Die bestehende ESXi-, Server- und Storage-Infrastruktur sowie die Konfiguration der Clients sind nicht Bestandteil des Projekts

- Netzwerk: Die bestehende physische Netzwerkinfrastruktur und Switch-Konfigurationen 
werden nicht verändert. Betrachtet werden die für die Firewall-Migration relevanten VLANs, 
Kommunikationsbeziehungen und Routing-Anforderungen.

- VPN: Gegenstand des Projekts sind die Evaluation geeigneter VPN-Technologien und 
  die Migration der bestehenden Site-to-Site-Verbindungen. Eine Remote-Access-VPN-Lösung 
  für Benutzer ist nicht Bestandteil vom Projekt

- Automatisierung: Die automatisierte Konfigurationsverwaltung wird im Rahmen eines abgegrenzten 
  Proof of Concept anhand ausgewählter Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln umgesetzt. 
  Eine vollständige Überführung des gesamten Regelwerks und aller Netzwerkobjekte in Infrastructure 
  as Code ist aufgrund des vorgegebenen Projektzeitraums nicht Bestandteil des Projekts

- Zeitrahmen: Die Durchführung des Projekts ist auf insgesamt 40 Stunden begrenzt

- Eigenleistung: Die konzeptionelle und operative Umsetzung erfolgt 
  vollständig als Eigenleistung. Die fachliche Abnahme erfolgt durch den Projektbetreuer
Projektphasen / Zeitplanung

Informationen:
5 Stunden

Analysephase:
- Ist-Analyse der bestehenden Netzwerk-, Firewall- und VPN-Infrastruktur (2h)
- Anforderungsanalyse und Erstellung des Lastenhefts (2h)
- Projekt- und Meilensteinplanung (1h)

Beschreibung: Erfassung und Dokumentation der bestehenden Netzsegmentierung, 
Kommunikationsbeziehungen, Firewall- und Sicherheitsfunktionen als auch der der 
vorhandenen Site-to-Site-VPN-Verbindungen. Definition der technischen, 
sicherheitsrelevanten, wirtschaftlichen und automatisierungsbezogenen Anforderungen 
an die zukünftige Lösung sowie die Planung des Projektablaufes.


Planung:
10 Stunden

Evaluierungs- & Konzeptionsphase:
- Evaluation geeigneter Firewall-Plattformen mittels Nutzwertanalyse(2h)
- Evaluation geeigneter Site-to-Site-VPN-Technologien(2h)
- Wirtschaftlichkeitsprüfung und Amortisationsrechnung(2h)
- Erstellung des Netzwerk-, Firewall- und Sicherheitskonzepts(2h)
- Planung des Automatisierungs-Proof-of-Concepts(2h)

Beschreibung: Systematische Bewertung geeigneter Firewall-Plattformen anhand 
technischer und wirtschaftlicher Anforderungen. Vergleich geeigneter VPN-Technologien 
bezüglich Sicherheit, Performance, Administrationsaufwand, Ressourcenbedarf und Integrationsfähigkeit. 
Erstellung des technischen Soll-Konzepts für VLAN-Kommunikation, Routing, Firewall-Regeln, 
VPN-Verbindungen und Sicherheitsdienste. Definition des Umfangs und der technischen 
Umsetzung des Automatisierungs-Proof-of-Concepts. 


Durchführung:
15 Stunden

Realisierungsphase:
- Bereitstellung und Grundkonfiguration der ausgewählten Firewall-Plattform in ESXi(2h)
- Umsetzung der VLAN-, Routing- und Firewall-Konfiguration(4h)
- Migration und Konfiguration der ausgewählten Site-to-Site-VPN-Lösung(3h)
- Konfiguration und Anpassung von IDS/IPS und GeoIP-Blocking(1h)
- Umsetzung des Automatisierungs-Proof-of-Concepts für ausgewählte Netzwerkobjekte und Firewall-Regeln(4h)
- Technische Migrations- und Umschaltarbeiten(1h)

Beschreibung:

Bereitstellung der ausgewählten Firewall-Plattform innerhalb der vorhanden 
Virtualisierungsumgebung und Umsetzung des zuvor erarbeiteten Soll-Konzepts. 
Konfiguration der VLAN-Schnittstellen, Routingbeziehungen und Firewall-Regeln 
sowie Migration der bestehenden Site-to-Site-VPN-Verbindungen auf die im Rahmen 
der Evaluation ausgewählter VPN-Technologie. Integration der vorgesehenen Sicherheitsdienste 
und Umsetzung einer exemplarischen automatisierten Konfigurationsbereitstellung 
über die von der Plattform bereitgestellten Schnittstellen.


Kontrolle:
10 Stunden

Qualitätssicherung, Projektabnahme & Dokudurchführung:
- Funktions- und Sicherheitstests(1h)
- VPN-Funktions- und Performancevergleich(1h)
- Test des Automatisierungs-Proof-of-Concepts(1h)
- Soll-Ist-Vergleich und Projektabnahme(1h)
- Erstellung der Projektdokumentation(4.5h)
- Zusammenstellung technischer Anlagen und Betriebsdokumentation(1.5h)


Beschreibung: Überprüfung der Netzwerkkommunikation und Firewall-Regeln anhand 
definierter Testszenarien sowie Funktionsprüfung der IDS/IPS-Komponenten. 
Prüfung der migrierten VPN-Verbindungen. Verifikation der reproduzierbaren Bereitstellung d
er im Proof-of-Concept automatisierten Konfiguration. Abschließend erfolgen Soll-Ist-Vergleich, 
Projektabnahme und die Erstellung der Projektdokumentation und der technischen Anlagen.

Mir ging es um den abgelehnten Antrag und nicht deine korrigierte Version, aber auch zu dem hier. Versuche dich kurz halten, du neigst extrem dazu Sachen auf zu blähen und künstlich zu strecken. Spätestens bei der Doku wirst du damit ein Problem bekommen, da dort in der Regel ein festes Limit für die Länge deiner Doku von deiner IHK vorgegeben wird. Ich habe den Antrag mal in Word kopiert und war schon bei 6 Seiten.

Dieser ausladende Text macht es unnötig schwer nachzuvollziehen was du machen möchtest. Dazu kommen noch Sachen die Fragen aufwerfen. Für mich die Größte ist, was ist Problemstellung um die es geht?

Die Lizenz der zentralen Firewall läuft aus und soll ersetzt werden. Ok, aber dann sind wir wieder bei dem Punkt, was sind die alternativen? Du bringst Sachen wie Architektur ins Spiel aber schließt gleichzeigt Änderungen an dieser aus.

vor 3 Stunden, Ueba3ba hat gesagt:
- Netzwerk: Die bestehende physische Netzwerkinfrastruktur und Switch-Konfigurationen werden nicht verändert.

Da sind wir dann beim Thema fachliche tiefe aus der Ablehnung. Es gibt mehrere Wege um zum Ziel zu kommen, du kannst zb. die Switche das interne VLAN Routing machen lassen und die Firewall davor schalten. Der Fokus liegt ja nur auf der Austausch der Firewall und das FISI ist etwas mehr als nur Produkte vergleichen.

vor 3 Stunden, Ueba3ba hat gesagt:
VPN: Evaluation geeigneter VPN-Technologien und Umsetzung der ausgewählten Lösungen

VPN ist die Technologie.

vor 6 Stunden, Ueba3ba hat gesagt:
- Evaluation geeigneter Firewall-Plattformen mittels Nutzwertanalyse(2h)
- Evaluation geeigneter Site-to-Site-VPN-Technologien(2h)

Nimm wertfrei für eine Firewall mit Pflichten- oder Lastenheft 8 Stunden Evaluation rein und dann hast Du Dein Thema.

Kannst ja ompremise gegen Cloud und dann drei Lösungen vergleichen

VPN ist eine Anforderung an die Firewall, keine eigene Lösung

  • Autor
Am 2.10.2026 um 11:27, cortez hat gesagt:

Ich habe den Antrag mal in Word kopiert und war schon bei 6 Seiten.

Danke für deinen Beitrag. Bei mir sind es nur 5 Seiten. Und warum sollte ich krampfhaft eine Änderung einbauen, wie zum Beispiel

den Switch das Inter-Vlan-Routing machen zu lassen, obwohl das doch schon die Firewall übernimmt? Und ja, du hast natürlich absolut Recht,

VPN ist bereits die Technologie. Ich meinte damit eigentlich das VPN-Verfahren/VPN-Protokoll, hab mich da etwas missverständlich ausgedrückt.

Was du allerdings mit ,,Dieser ausladende Text,, meinst, kann Ich nicht nachvollziehen. Darauf will ich aber weder rumreiten noch genauer darauf eingehen da ich

eine Entscheidung getroffen habe betreffend meinem Antrag.

Am 2.10.2026 um 13:38, charmanta hat gesagt:

Nimm wertfrei für eine Firewall mit Pflichten- oder Lastenheft 8 Stunden Evaluation rein und dann hast Du Dein Thema.

Danke für deinen Beitrag. Ich habe mich dazu entschieden ein neues Projekt einzureichen.
Die Firewall-Migration werde ich außerhalb meines IHK-Projektes abschließen und an deren

Stelle ein PoC Projekt für eine automatisierte und versionierte Verwaltung einer Firewall einreichen.
Ich denke damit werde ich was die Fachliche Tiefe und Themenbreite angeht, besser aufgestellt sein.

Den neuen Projektantrag für das IaC PoC werde ich in einem neuen Beitrag veröffentlichen.

Lieben Dank und Liebe Grüße

Üba3ba

Bearbeitet von Ueba3ba

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