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Hallo liebe Informatiker,

so nenne ich jetzt Euch, da die meisten von Euch den Abschluss geschafft haben, oder vielleicht noch (ganz sicher) schaffen werden.

Ich habe viele Beiträge hier verfolgt und auch ab und an meinen Senf dazu gegeben. Wenn ich jemanden auf den Schlips getreten bin, dann möchte ich mich dafür entschuldigen.

Ok, ich komme jetzt mal zur Sache:

Es gibt im Informatikbereich 3 Dinge die man nicht aus dem Auge verlieren sollte:

1. Mathe

2. Soziale Kompetenz

3. Strukturiertes arbeiten

Zu 1.

Mathe ist absolute Pflicht. Es führt kein, aber auch kein Weg daran vorbei. Das ist der Drache der Euch immer wieder begegnet. Deshalb ist ein Studium wichtig. Wenn Ihr im Grundstudium Mathe im Ast habt ist das wie Sonnenaufgang in Hawaiiy.

Mathe macht vieles einfacher, auch beim programmieren. Es gibt kein (absolut kein, wirklich, absolut, kein, keink,kein,kein,) Informatikstudium ohne exzessive anwendungsorientierte Mathematik (auch nicht an der FH, BA usw. schminkt Euch das endlich mal ab, keine Mathe keine Informatik)

Zu. 2.

Naja, das sollte man auch in einer Lehre lernen, aber ich sagte ja, dass es etwas ist, dass man nicht aus dem Auge verlieren soll. Ist eigendlich DER Punkt, den ich in diesem oft Forum sehr vermisse, leider.

Zu 3.

Naja, wenn ich mir so manche Postings ankucke, dann ist da kein strukturiertes Arbeiten zu ersehen (das soll jetzt keine Kritik sein, bitte jeder soll sich selbst an die Nase fassen).

Kernaussage meines Postings soll eigendlich sein, dass ich den Jungs und Mädels, die gerne "irgendwas mit Informatik" machen wollen, aber keinen Bock auf Mathe haben, es lieber sein lassen sollen.

IT ist im Kern Mathe und wer nicht bereit ist sich damit zumindest soweit als nötig auseinanderzusetzen, sollte dringendst umsteigen.

Hugh ich habe gesprochen

Lothy

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Zu dem Punkt Mathe:

Ich gebe dir da vollkommen Recht, allerdings kann ich nicht verstehen, wieso in der Berufschulausbildung das Fach Mathematik vollkommen fehlt !?

Hätte man bei dem Fach Anwendungsentwickler Deutsch oder Elektrotechnik weggelassen und statt dessen lieber Mathe gemacht!

Bevor ihr über der Aussage "Deutsch weglassen" mosert, hier die Begründung:

Es wird leider kein Grundlagendeutsch (Grammatik, Orthographie) gelehrt, sondern deutsche Literaturgeschichte (die hatte ich da schon zum DRITTEN!!! mal -> vorher in Realschule und Abi).

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In meinem Deutschunterricht der Berufsschukle haben wir über die "neue" Rechtschreibung und Schreibung von Straßennamen plavert. So ein sinnloser MIst. Mich hätte Themen interessiert, die etwas mit Doku und Pflichtenheft schreiben zu tun, aber nicht so etwas.

Glücklicher Weise habe ich in meiner Firma gelernt, wie man so etwas schreibt und es macht mir meistens Spaß.

Zum Thema Mathe: Ich kann nicht viel dazu sagen, da ich weder Abi noch ein Studium gemacht habe. Meiner Meinung nach braucht man Mathe nicht zwingend, denn es vermittelt nur das strukturierte Denken. Ich hatte nie ein Aufgabe zum Programmieren, zu der ich umfassende Mathe Kenntnisse brauche. Das höchste war mal das Hexadezimale Zahlensystem, aber sonst nichts. Ich würde einfach mal behaupten, dass meine Mathekenntnisse ausreichen, es sei denn ich will irgendwelche 3D-Engines für Spiele programmieren.

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Tja.. was ich vermisse ist das Leute – gerade Neulinge und junge Menschen bei den richtigen stellen Nachfragen... statt bei Krankenkassen, Arbeitsämter, Finanzämtern mal kurz anzuklingeln werden hier die banalsten Dinge einfach mal schnell ins Forum gepostet.. wo ein freundlicher Anruf beim Sachbearbeiter gereicht hatte um eine Antwort zu bekommen....

Wenn man mit der Antwort des Sachbearbeiters nicht klar kommt oder sie nicht versteht dann kann man ja immer noch hier Nachfragen...

Zum Thema Mathe...

Zum Thema Strukturiertes Arbeiten gehört auch das benutzen der Suchfunktion es gab hier schon sooooo viele Diskussionen zum Thema Mathe....

Ich benötige im übrigen bei meiner Täglichen Programmierarbeit kein Mathe und habe das Fach auch nicht vermißt bei der Ausbildung.. das es zu einem Informatik Studium dazugehört ist klar denn es ist einfach vorgeschrieben und deshalb gibt es keinen Weg daran vorbei... allerdings ist auch strittig ob DAS was Inhaltlich bei den üblichen Mathevorlesungen unterrichtet wird wirklich wichtig ist für einen späteren IT Menschen auch fraglich und sehr Job abhänig... (und das ist nicht nur eine persönliche Meinung sondern wird auch offiziell Diskutiert)

Allerdings hatte ich auch immer Spaß an Mathe in der Schule und hatte auch immer eine 1 gehörte also nicht zu den kein Bock Leuten!

Deswegen wenn du uns so begrüßt: Hallo liebe Informatiker,

dann bin ich ja dann eh nicht gemeint da ich ja "nur" Fachinformatikerin bin und keine studierte...

Ich denke das man auch kein Fach Mathe in der BS benötigt sondern ein Grundlegendes mathematisches Denken und Verständnis... das ist aber was anders als Mathe... und kann man auch nicht in einem Fach Mathe lernen das hat man oder das hat man nicht... so wie ein Schreiner ein Handwerkliches Talent benötigt...

(und nicht nur weiß wie man Bretter sägt)

Und wenn jemand in der BS so was hat:

Es wird leider kein Grundlagendeutsch (Grammatik, Orthographie) gelehrt, sondern deutsche Literaturgeschichte (die hatte ich da schon zum DRITTEN!!! mal -> vorher in Realschule und Abi).

Als Deutsch in der BS warum habt ihr dann nicht mit eurem Lehrer gesprochen und dafür gesorgt das ihr Dinge macht die wichtig sind für eure Ausbildung sind ! Wie Projekt Dokumentationen, freies Reden usw..... auch hierzu gab es schon etliche Themen...

Wir haben das mit unserem Deutsch Lehrer abgesprochen und haben dann Sinnvolle Inhalte gemacht...

Aber grundsätzlich seit ihr alle Erwachsene und als Erwachsener muss man selber schauen was man benötigt um seine Tägliche Arbeit zu erledigen...

Wenn man kein Mathe bei der BS hat und der Meinung ist das man da Defizite hat dann macht man halt einen Kurs Mathe (so Fernkurse oder Abendkurse gibt es u.a. bei einigen FH’s losgelöst von einem Studium)

Mit der Ausbildung fängt auch der Ernst des Lebens an... da gibt es nicht mehr den Lehrer der euch alles Beibringen muss.... es liegt an jedem einzelnen was und wie viel man lernt... ! (gilt auch oder besonders für das studieren)

Man kann Themen mit Lehrern absprechen , sich für Lerninhalte einsetzen..

BS- Lehrer sind nur eure Begleiter.. und auch nur Menschen!

Das Soziale Kompetenz, Strukturiertes arbeiten eine Grundlegende Fähigkeit von IT Menschen sein sollte da gebe ich dir allerdings recht... fehlt aber auch sehr vielen – gerade alten Haasen – und die machen trotzdem ihren Job und überleben.

Ich würde deine Kernaussage so überarbeiten

Jungs und Mädels, die gerne "irgendwas mit Informatik" machen wollen, aber keinen Bock auf Mathe haben, es lieber sein lassen sollen.

= Informatik Studium oder ähnliches, FI Ausbildung würde gehen

Ich würde sie unabhängig von Mathe ehe so schreiben

Jungs und Mädels, die gerne "irgendwas mit Computern" machen wollen, aber keinen Bock auf ständiges LERNEN und WEITERBILDUNG haben, es lieber sein lassen sollen. Und dabei ist egal ob Ausbildung oder Studium... die sollten lieber eine Ausbildung machen wo man dann eine Kernkompetez erwirbt und der Berufsalltag nur darauf aufbaut das in der Ausbildung gelernte umzusetzen

und bitte nicht alles zu ernst nehmen !

Grüße

Nadine

:WD

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Original geschrieben von Soulmate

Ich benötige im übrigen bei meiner Täglichen Programmierarbeit kein Mathe und habe das Fach auch nicht vermißt bei der Ausbildung.. das es zu einem Informatik Studium dazugehört ist klar denn es ist einfach vorgeschrieben und deshalb gibt es keinen Weg daran vorbei... allerdings ist auch strittig ob DAS was Inhaltlich bei den üblichen Mathevorlesungen unterrichtet wird wirklich wichtig ist für einen späteren IT Menschen auch fraglich und sehr Job abhänig... (und das ist nicht nur eine persönliche Meinung sondern wird auch offiziell Diskutiert)

Der Grund, warum Mathe in der Informatik (also beim Programmieren) wichtig ist:

http://forum.fachinformatiker.de/showthread.php?s=&threadid=58860

Und das ist nur ein Beispiel.

Original geschrieben von Soulmate

Allerdings hatte ich auch immer Spaß an Mathe in der Schule und hatte auch immer eine 1 gehörte also nicht zu den kein Bock Leuten!

Deswegen wenn du uns so begrüßt: Hallo liebe Informatiker,

dann bin ich ja dann eh nicht gemeint da ich ja "nur" Fachinformatikerin bin und keine studierte...

Das sagt ja auch keiner, ausserdem hat er das wahrscheinlich auch nicht so gemeint.

Original geschrieben von Soulmate

Ich denke das man auch kein Fach Mathe in der BS benötigt sondern ein Grundlegendes mathematisches Denken und Verständnis... das ist aber was anders als Mathe... und kann man auch nicht in einem Fach Mathe lernen das hat man oder das hat man nicht... so wie ein Schreiner ein Handwerkliches Talent benötigt...

(und nicht nur weiß wie man Bretter sägt)

Beides kann man lernen.

Original geschrieben von Soulmate

Und wenn jemand in der BS so was hat:

Es wird leider kein Grundlagendeutsch (Grammatik, Orthographie) gelehrt, sondern deutsche Literaturgeschichte (die hatte ich da schon zum DRITTEN!!! mal -> vorher in Realschule und Abi).

Als Deutsch in der BS warum habt ihr dann nicht mit eurem Lehrer gesprochen und dafür gesorgt das ihr Dinge macht die wichtig sind für eure Ausbildung sind ! Wie Projekt Dokumentationen, freies Reden usw..... auch hierzu gab es schon etliche Themen...

Wir haben das mit unserem Deutsch Lehrer abgesprochen und haben dann Sinnvolle Inhalte gemacht...

Da kam immer die berühmte Isso-Aussage: weil's der Lehrplan so vorsieht. Dann hast du ja wahrscheinlich mal einen couragierten Lehrer gehabt.

Original geschrieben von Soulmate

Wenn man kein Mathe bei der BS hat und der Meinung ist das man da Defizite hat dann macht man halt einen Kurs Mathe (so Fernkurse oder Abendkurse gibt es u.a. bei einigen FH’s losgelöst von einem Studium)

Die kosten meistens Geld, davon abgesehen gehört Mathematik und Programmieren zusammen wie Kuh und Euter, ohne geht's nun mal nicht.

Na klar kann man programmieren ohne tiefgreifende Mathematikkenntnisse, allerdings kann man mit diesen meist effektiver Programmieren.

Original geschrieben von Soulmate

Mit der Ausbildung fängt auch der Ernst des Lebens an... da gibt es nicht mehr den Lehrer der euch alles Beibringen muss.... es liegt an jedem einzelnen was und wie viel man lernt... ! (gilt auch oder besonders für das studieren)

Man kann Themen mit Lehrern absprechen , sich für Lerninhalte einsetzen..

BS- Lehrer sind nur eure Begleiter.. und auch nur Menschen!

Darum geht's hier auch nicht, wegen mir könnte die kompl. BS wegfallen, da ich dort bisher nicht's Neues erfahren habe. Es geht eher darum, dass wenn man dort schon hin muss, einem auch die wichtigen Dinge vermittelt werden sollten und nicht mit welchen Telefontasten ich beim MFV für Frequenzen erzeuge und welche Effektivspannung anliegt!

Original geschrieben von Soulmate

Ich würde sie unabhängig von Mathe ehe so schreiben

Jungs und Mädels, die gerne "irgendwas mit Computern" machen wollen, aber keinen Bock auf ständiges LERNEN und WEITERBILDUNG haben, es lieber sein lassen sollen. Und dabei ist egal ob Ausbildung oder Studium... die sollten lieber eine Ausbildung machen wo man dann eine Kernkompetez erwirbt und der Berufsalltag nur darauf aufbaut das in der Ausbildung gelernte umzusetzen

Da gebe ich dir in allen Punkten recht.

Original geschrieben von Soulmate

und bitte nicht alles zu ernst nehmen !

Tut das jemand ? ;)

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Tja.. was ich vermisse ist das Leute – gerade Neulinge und junge Menschen bei den richtigen stellen Nachfragen... statt bei Krankenkassen, Arbeitsämter, Finanzämtern mal kurz anzuklingeln werden hier die banalsten Dinge einfach mal schnell ins Forum gepostet.. wo ein freundlicher Anruf beim Sachbearbeiter gereicht hatte um eine Antwort zu bekommen....

Wie recht Du doch hast... Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich hier schon dieselben Fragen beantwortet habe... Eigentlich können wir den Suchen-Button auch gleich weglassen. Benutzt ja eh keiner...

Ich benötige im übrigen bei meiner Täglichen Programmierarbeit kein Mathe

Du glücklicher. Mir hat es schon so manches Mal geholfen... Um effektiv zu programmieren oder ein Programm zu planen braucht man fast immer Mathe. Selbst für die Planung einer Datenbank

allerdings ist auch strittig ob DAS was Inhaltlich bei den üblichen Mathevorlesungen unterrichtet wird wirklich wichtig ist für einen späteren IT Menschen auch fraglich und sehr Job abhänig...

Das ist richtig. Die mathematischen Grundlagen, die ich für Programmierung etc. brauche habe ich auch eher in Algorithmik-Kursen gebraucht. Als sinnvoll erachtete ich Kurse, die sich mit Numerischer Mathematik beschäftigten. Die Kenntnisse aus Fächern wie Analysis oder Linearer Algebra waren zwar (da ich sehr matheinteressiert bin) recht interessant, mehr aber auch nicht...

dann bin ich ja dann eh nicht gemeint da ich ja "nur" Fachinformatikerin

Wieso? Steckt im Wort Fachinformatiker das Wort Informatiker neuerdings nicht mehr drin??? Hab ich sprachtechnisch was verpasst???

Ich denke das man auch kein Fach Mathe in der BS benötigt sondern ein Grundlegendes mathematisches Denken und Verständnis

Ich denke man braucht beides in einem gewissen Rahmen. Keiner sagt ja, dass man in der BS jetzt universitären Matheunterricht einführen soll. Das wäre wirklich überzogen...

Als Deutsch in der BS warum habt ihr dann nicht mit eurem Lehrer gesprochen

Nun, wie der Vorredner schon gesagt hat. Viele Lehrer reden sich dann auf den Lehrplan heraus und das wars dann... Dass es auch ohne den Mist geht, sieht man an Umschulungen. Da wird Deutsch gänzlich weggelassen (Mathe leider auch)... und die IHKs akzeptieren es trotzdem...

Wenn man kein Mathe bei der BS hat und der Meinung ist das man da Defizite hat dann macht man halt einen Kurs Mathe

Kann ich wirklich (zumindest für die Anwendungsprogrammierer) nur wärmstens empfehlen. Kostet halt und nicht jeder hat das Geld übrig...

Jungs und Mädels, die gerne "irgendwas mit Informatik" machen wollen, aber keinen Bock auf Mathe haben, es lieber sein lassen sollen.

= Informatik Studium oder ähnliches, FI Ausbildung würde gehen

Natürlich würde es gehen. Man sieht ja, dass die Leute die Prüfung auch ohne Mathe bestehen. Wenn ich allerdings manchen Spagetticode sehe, der da fabriziert wird und wie man einen simplen 3-zeiler auf 2 Seiten Code aufbauscht dann möcht ich doch so manchen meiner damaligen Umschulungskameraden aus dem Fenster schmeissen... Wie man Programmcode anständig dokumentiert haben die meist auch nichts von gehört... Kurz und Gut. Eine mittlere Katastrophe...

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@Lothy

Ich denke, du wirfst hier ein bischen was durcheinander. Sicher braucht man als angehender Informatikstudent unbedingt Mathematik, da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Auch in der Ausbildung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung wäre Matheunterricht durchaus angebracht. Nicht ohne Grund habe ich hier schon öfter die Mathematisch-Technischen-Assistenten erwähnt, die in ihrer Ausbildung einen höheren Mathematikanteil haben. ;)

Allerdings wird man als Fachinformatiker Systemintegration, wenn man nicht vor hat nach der Ausbildung noch ein Studium anzuschließen, jemals höhere Mathematik (die meintest du hier ja wohl) benötigen. Hier kommt es eher auf andere Skills an.

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Vor Beginn meiner Umschulung zum FIAE wurde mir vom Psychologen des AA mitgeteilt, dass sich meine schlechten Mathematikleistungen wie ein roter Faden durch die Umschulung ziehen wird. Was die Programmierung betraf, hatte er teilweise recht, denn ich tat mich am Anfang echt schwer damit. Seitdem erstelle ich vor jedem Programm ein Struktogramm. Das hilft mir persönlich enorm.

In der Umschulung hatten wir zwar auch kein Fach Mathematik, aber in verschiedenen Bereichen haben wir schon gerechnet wie die Wilden. In Excel, Subnetting, Speicherplatz berechnen, Schaltalgebra, uvm.

Ich persönlich finde Fächer wie Deutsch für FI's irgendwie unangebracht.

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Original geschrieben von CyberDemon

Ich persönlich finde Fächer wie Deutsch für FI's irgendwie unangebracht.

Ich nicht.

Wenn ich hier die Postings so durchlese, sträuben sich mir teilweise die Haare.

Nicht nur, dass eine Unmenge von Rechtschreibfehlern auftreten, es sind zum Teil auch sinnverfälschende Satzkonstrukte dabei.

Da jeder FI in der LAge sein muss, einwandfreie und klar strukturierte Dokumentationen zustande zu bringen, halte ich Deutsch für einen wesentlichen Bestandteil der BS.

Denn 'Weisch du, musch du korreggte Stegger in die annere Seide vonne fugging Maßerboard reinmache, weil sonscht korregte Strohm ned flieesen dud' oder so hillft mir nicht wirklich weiter. :D :D

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Ich brauche hier in meinem Bereich als Softwareentwickler wenig bis gar kein Mathe. Bei 80% meiner Programmieraufgaben würden die Mathekenntnisse eines 7.Klässlers ausreichen. Bei mir sind BWL-Kenntnisse viel wichtiger. Das sieht aber in anderen Bereichen der Informatik ganz anders aus. Ich hatte im 1. Semester Technische Informatik mehr Mathe (Algebra, Analysis, technische Mechanik) als sonst irgendein Fach. Kann ich aber in meinem jetzigen Job nix mit anfangen...

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@Darth_Zeus:

Die Deutschkenntnisse sollten aber nicht während der Ausbildung/Umschulung erlangt werden, sondern während der Schulzeiten (Grundschule bis Gymnasium). Man könnte sie vielleicht etwas vertiefen da gebe ich dir recht, aber das kann man auch machen, wenn man lernt Dokumentationen zu schreiben. Dafür benötigt man nicht extra ein Fach Deutsch.

Ist meine persönliche Meinung ;).

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Die Deutschkenntnisse sollten aber nicht während der Ausbildung/Umschulung erlangt werden, sondern während der Schulzeiten

Bei uns wurde damals das Fach "Deutsch" genutzt um Rhetorik zu lernen. Ich bin der Meinung, dass jeder angehende Fachinformatiker Grundkenntnisse in Rethorik haben sollte. Denn schließlich gehört es zum Berufsfeld Kundengespräche und Projektbesprechungen zu führen oder Anwenderschulungen zu halten.

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Original geschrieben von grueni

Ich brauche hier in meinem Bereich als Softwareentwickler wenig bis gar kein Mathe. Bei 80% meiner Programmieraufgaben würden die Mathekenntnisse eines 7.Klässlers ausreichen. Bei mir sind BWL-Kenntnisse viel wichtiger. Das sieht aber in anderen Bereichen der Informatik ganz anders aus. Ich hatte im 1. Semester Technische Informatik mehr Mathe (Algebra, Analysis, technische Mechanik) als sonst irgendein Fach. Kann ich aber in meinem jetzigen Job nix mit anfangen...

Braucht man in BWL kein Mathe ?

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Original geschrieben von Darth_Zeus

Ich nicht.

Wenn ich hier die Postings so durchlese, sträuben sich mir teilweise die Haare.

Nicht nur, dass eine Unmenge von Rechtschreibfehlern auftreten, es sind zum Teil auch sinnverfälschende Satzkonstrukte dabei.

Da jeder FI in der LAge sein muss, einwandfreie und klar strukturierte Dokumentationen zustande zu bringen, halte ich Deutsch für einen wesentlichen Bestandteil der BS.

Denn 'Weisch du, musch du korreggte Stegger in die annere Seide vonne fugging Maßerboard reinmache, weil sonscht korregte Strohm ned flieesen dud' oder so hillft mir nicht wirklich weiter. :D :D

100% Recht !

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Braucht man in BWL kein Mathe ?

Wohl eher nicht. Es sei denn du sprichst so Sachen wie Stochastik an. Das gehört aber nicht in den Bereich der BWL. Für BWL gebrauchst du höchstens allgemein benötigte mathematische "Grundkenntnisse" aber keine höhere Mathematik.

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Ob und wieviel Mathe man benötigt, hängt wahrscheinlich auch vom genauen Tätigkeitsfeld ab.

So siehts aus. Aber wenn du als FIAE in der Ausbildung mehr mit Mathe zu tun hättest, hättest du auch ein breiteres Feld an Stellen, auf die du dich bewerben könntest.

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Mein Senf:

Deutschunterricht für angehende FIs macht durchaus Sinn - wenn es richtig angepackt wird.

Auch in meiner Klasse sind wir auf die neue Rechtschreibung eingegangen - insbesondere für die Leute, die schon ein paar Jahre aus der Schule sind und nicht den direkten Weg zum FI genommen haben (wie z.B. Studienabbrecher, Zeitsoldaten, Umschüler, ... ) war das recht hilfreich.

Und wenn ich mich in verschiedenen Foren so umschaue, gibt es da genügend Defizite......

Was einigen sicher auch nicht schaden würde, wäre die Wiederholung einiger Grammatikregeln.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Anfertigen von Protokollen - die meisten Informatiker (und beileibe nicht nur die) werden später einmal damit konfrontiert.

Bei uns hieß das Fach außerdem nicht einfach "Deutsch", sondern "Deutsch/Kommunikation"; es wurden also auch Grundlagen der Kommunikation und darauf aufbauend verschiedene Präsentationstechniken vermittelt.

Was allerdings das Zerpflücken von Literatur in der Berufsschule bringen soll, ist mir schleierhaft - dafür ist meiner Meinung nach die Zeit auch zu knapp...

--

Mathe - ja, Mathe....

Vielleicht sollte - zumindest im ersten Lehrjahr - nochmal eine Art "Grundlagenkurs Mathe" gemacht werden, wo die relevanten Themen wiederholt und vertieft werden.

Zum absoluten Muss gehören meiner Meinung nach Bruchrechnen, Dreisatz, lineare Algebra, Dual- und Hexadezimalsystem sowie Algorithmen.

Ob jetzt ein FI unbedingt eine Aufgabe wie im oben verlinkten Thread lösen können muss - allgemein, ja, ohne Frage - mit der Verschärfung (nur je einmal for und if) sieht es zwar elegant (weil kurz) aus - aber es wird schwieriger nachzuvollziehen als die längere Variante. Aber vielleicht meine ich das nur, weil ich - wenn überhaupt - nur kleinere Sachen progge...

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Zum absoluten Muss gehören meiner Meinung nach Bruchrechnen, Dreisatz, lineare Algebra, Dual- und Hexadezimalsystem sowie Algorithmen.

Sorry, aber ich wäre mir ganz schön komisch vorgekommen, wenn ich in der BS nochmal den Stoff der 6.-10. Klasse Realschule hätte durchkauen müssen.

Ich setze mich doch nicht in die Berufsschule und lasse mir nochmal Bruchrechnen oder Dreisatz erklären. Sowas sollte doch wohl jeder können, der die 10. Klasse abgeschlossen hat. Lineare Algebra ist genauso ein Thema. Das sollte man alles schon in der Hauptschule, Realschule und im Gymnasium ja sowieso, gelernt haben. Ich hätte mich wahrscheinlich auf den Boden geschmissen, wenn der Lehrer plötzlich mit den Grundlagen des Bruchrechnens angekommen wäre. Nene...

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Original geschrieben von IngH

Bei uns hieß das Fach außerdem nicht einfach "Deutsch", sondern "Deutsch/Kommunikation"; es wurden also auch Grundlagen der Kommunikation und darauf aufbauend verschiedene Präsentationstechniken vermittelt.

Das meine ich ja. Statt ein separates Fach für Deutsch kann man Rhetorik und neue Rechtschreibung auch auf diese Art erlernen. Zumal das mehrere Vorteile hat, denn man lernt zum einen präsentieren und zum anderen lernt man sich richtig und gewählt auszudrücken.

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Original geschrieben von Sandrin

Sorry, aber ich wäre mir ganz schön komisch vorgekommen, wenn ich in der BS nochmal den Stoff der 6.-10. Klasse Realschule hätte durchkauen müssen.

Ich setze mich doch nicht in die Berufsschule und lasse mir nochmal Bruchrechnen oder Dreisatz erklären. Sowas sollte doch wohl jeder können, der die 10. Klasse abgeschlossen hat. Lineare Algebra ist genauso ein Thema. Das sollte man alles schon in der Hauptschule, Realschule und im Gymnasium ja sowieso, gelernt haben. Ich hätte mich wahrscheinlich auf den Boden geschmissen, wenn der Lehrer plötzlich mit den Grundlagen des Bruchrechnens angekommen wäre. Nene...

Naja, Ansichtssache.

Zugegeben, ich würde wahrscheinlich auch die ganze Mathestunde lachend am Boden kugelnd verbringen, wenn mir solch ein Stoff serviert werden würde (allerdings ist Lineare Algebra nun schon eher Oberstufenstoff, im Gymnasium läuft das unter "analytischer Geometrie", an der Uni heisst es wieder "Lineare Algebra". Ich glaube Du verwechselst das mit dem normalen Geometrieunterricht der Unter- und Mittelstufe).

Andererseits ist die Voraussetzung für diese Ausbildung der Qualifizierende Hauptschulabschluß (auch wenn Hauptschüler zugegebenerweise die Minderheit in diesem Beruf darstellen) und insofern wäre Mathe in genanntem Umfang schon angebracht, zumindest in Form von Förderunterricht aus dem sich der Ex-Gymnasiast evtl. durch Ablegen eines Einstufungstests "freikaufen" kann.

Ob dieses Gedankenspiel allerdings organisatorisch durchführbar wäre ist eine andere Frage.

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Original geschrieben von Sandrin

Sorry, aber ich wäre mir ganz schön komisch vorgekommen, wenn ich in der BS nochmal den Stoff der 6.-10. Klasse Realschule hätte durchkauen müssen. [...]

Da gebe ich dir Recht.

Man sollte aber alle auf einen Stand bringen. Für einen Gymnasiasten sind verschiedene mathematische Themen einfacher als für einen Hauptschüler, der sowas noch nie gemacht, geschweige denn gesehen hat.

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(allerdings ist Lineare Algebra nun schon eher Oberstufenstoff

Da muss ich widersprechen. Bei uns war damals Lineare Algebra Thema in der 10. Klasse Realschule. Es ging natürlich nicht in die Tiefe, das kann man in der 10. Klasse nicht. Aber es wurde angeschnitten. Allerdings muss ich dazu sagen, dass es schon einige Jahre her ist, dass ich in der 10. Klasse war ;) Vielelicht hat sich ja seitdem einiges geändert.

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Man sollte aber alle auf einen Stand bringen. Für einen Gymnasiasten sind verschiedene mathematische Themen einfacher als für einen Hauptschüler, der sowas noch nie gemacht, geschweige denn gesehen hat.

Entschuldige, aber du willst doch wohl nicht sagen, dass Hauptschüler noch nie etwas von Bruchrechnung und Dreisatz gehört haben?! Dann wäre aber in unserem Bildungssystem so einiges falsch gelaufen.

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