Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Fachinformatiker.de

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

0x00

User
  • Registriert

  • Letzter Besuch

Alle Beiträge von 0x00

  1. Massiven IT-Personalabbau gab es durchaus, nur halt noch nicht in Deutschland. Hier mal die großen (keine Garantie auf Vollständigkeit): - Meta lays off 11,000 people (~13% of its workforce) - Google lays of 12,000 people (~6% of its workforce) - Amazon and Microsoft lay off a combined 28,000 employees - Netflix had two rounds of layoffs for a combined count of 450 layoffs Und das sind nur die Großen, bei den Kleinen geht das im gleichen Stil weiter. Die Gründe dafür wurden schon angeschnitten, der Kern der Wahrheit wurde allerdings noch nicht getroffen. Ja, es wurde viel investiert, ja es wurde viel geforscht und natürlich wurden dafür viele Leute eingestellt. Und ja, seit Corona wurde in Sachen Personal noch einmal deutlich aufgestockt. Auch gibt es eine gewisse Korrelation mit dem Aktienmarkt, aber alleine aufgrund von fallenden Kursen werden noch keine Leute entlassen. Der Grund für die Entlassungen sind der Grund für die fallenden Kursen: Die Inflation und der damit verbundene steigende Leitzins. Wenn Firmen investieren müssen sie sich dafür meistens Geld leihen, der Preis des Geldes ist abhängig vom Leitzins. Je höher der Leitzins desto höher der Preis und desto besser überlegt sollte eine Investition sein. Wenn man sich den Leitzins der vergangenen 20 Jahre ansieht fällt vor allem eines auf: Seit 2009 hatte Geld fast keinen Preis: Der Zins war in den letzten 13 Jahren auf sehr niedrigem Niveau, selbst das Peak um 2018 rum (was im Übrigen eine ordentliche Korrektur am NASDAQ zur Folge hatte), das ist im historischen Kontext schon sehr ungewöhnlich. Vor Corona befand sich der Leitzins noch fast bei 2% aber um die Wirtschaft anzukurbeln wurde sehr stark aufs Gaspedal gedrückt. Geld war wieder extrem billig, Schulden machen hatte fast keinen Preis und die Folge waren massive Investitionen - gefolgt von der Inflation. Und hier stehen wir jetzt, die äußert expansive Geldpolitik hat eine ordentliche Inflation zur Folge und dementsprechend müssen die Leitzinsen deutlich angehoben werden. Aktuell sind wir in den USA bei über 4% und ein Ende ist noch nicht gewiss. Ebenso ungewiss ist es ob der FED ein "Soft Landing" gelingt (d.h. die Inflation wird wieder unter Kontrolle gebracht ohne dass dabei größere wirtschaftliche Schäden entstehen). Ich persönlich bezweifle es, das ist jedoch lediglich meine Einschätzung. Geld hat nun also wieder einen Preis, vor allem jedoch ist die Zukunft ungewiss. Und was macht der schlaue Unternehmer in solchen Zeiten? Er versucht sich defensiv aufzustellen, unnötige Ausgaben zu reduzieren um seine Firma sicher durch diese Krise zu steuern. Das ist der wahre Grund wieso so viele ITler entlassen wurden, so viele nicht oder wenig profitable Sparten gestrichen wurden und vermutlich auch noch einige Firmen noch pleite gehen werden. Wenn man jetzt den Graphen anschaut könnte man meinen das betrifft uns in Europa noch nicht weil der Leitzins deutlich niedriger ist. Die Wahrheit ist jedoch, dass die EZB lange einfach gezögert hat. Wir werden auch in ähnliche Regionen wie die USA kommen, eventuell sogar deutlich höher eben weil die EZB lange gezögert hat. Unser Vorteil ist jedoch, dass viele ITler in Deutschland für etablierte Unternehmen (Banken, Versicherungen, Autoindustrie etc) arbeiten die weniger auf Fremdkapital angewiesen und deshalb auch weniger von den Leitzinssteigerungen betroffen sind. Techfirmen in den USA hingegen arbeiten sehr oft mit sehr, sehr viel Fremdkapital, diese trifft es dann natürlich übermäßig stark. Das was sich gerade in Amerika abspielt ist definitiv nicht nur "übliches Vorgehen alle paar Jahre", oder "Normales US Hire & Fire", dieses Mal steckt mehr dahinter. Und wie gesagt, die Zukunft ist ungewiss. Es könnte sein, dass das erst der Anfang war.
  2. Ja, auf jeden Fall! Bei fast allen Projekten an denen ich gearbeitet habe war von vornherein klar, dass das skalierbar sein muss, deshalb wurde stets schon in der Konzeptionsphase viel Wert darauf gelegt potentielle Bottlenecks zu identifizieren und zu beseitigen. Das bringt mich dann auch zu den Monolithen: Natürlich kann man grundsätzlich auch Monolithen skalieren, wenn man jedoch sowohl relativ linear skalierende als auch in Laufzeit und Resourcen stark variierende Teilschritte hat bieten sich meiner Meinung nach Microservices an. Eigentlich wollte ich behaupten, dass Microservices auch bei asynchronem Processing das Werkzeug der Wahl sind, bei genauerem Nachdenken bin ich mir aber nicht so sicher ob man das nicht auch sinnvoll in einem Monolithen realisieren könnte. Wie steht ihr dazu? Ich erlebe aber auch immer wieder, dass Sachen stärker als eigentlich notwendig heruntergebrochen werden, alles kleinstmöglich runterzubrechen macht auch wenig Sinn. Wie immer sollten Patterns halt nicht ohne Nachzudenken angewandt werden. Stattdessen sollte man hinterfragen, überlegen und einen goldenen Mittelweg finden. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ja, C# und Go sind in AWS problemlos möglich. Für alle diese Sprachen gibt es auch Azure SDKs, ich kann nur leider nichts dazu sagen weil ich sie selber noch nicht benutzt habe. Von Kollegen die Azure Projekte mit Java und Python machen gab es aber immer nur Kritik über Azure selbst, nie über die SDKs. So schlecht können die SDKs also nicht sein Sehe ich genauso Ansonsten auch gerne abgetrennt als eigenen Thread.
  3. Ich wollte mich eigentlich hier heraushalten, da ich den CCNA selber nicht gemacht habe, würde aber dennoch gerne ein paar Gedanken los werden bevor du jetzt los rennst und ein paar Bücher bestellst. Meiner Meinung nach sind Videokurse bei solch praktischen Themen besser geeignet als Bücher. Bilder, Diagramme und Animationen sind zumindest für mein Verständnis geeigneter. Praxis ist auch extrem wichtig. Die Cisco Hardware ist gut, aber auch Packet Tracer würde ich in Erwägung ziehen. Ansonsten habe ich bisher nur Gutes über Jeremy's IT Lab und CBT Nuggets gehört, aber wie gesagt, ich hab die Zertifikatsvorbereitung selber nicht abgelegt. Ich glaube @RealPridehat letztes Jahr den CCNA gemacht, vielleicht kann er ein wenig dazu sagen. Den Test kannst du auf jeden Fall auch in Englisch ablegen.
  4. Funktional oder Objektorientiert hat doch nichts mit Backend oder Appentwicklung zu tun. In erster Linie sind das nur Werkzeuge, was du damit baust ist doch nicht von Relevanz. Und mehr Optionen in Form von mehr Werkzeugen ist per se erst einmal nichts schlechtes. Zum Thema Microservicearchitektur: Das mit dem Tal der Enttäuschung würde ich so nicht unterschreiben aber grundsätzlich hast du schon Recht. Nur weil man es als Microservice bauen kann sollte man das noch lange nicht, es gibt jedoch auch Bereiche wo Microservices sehr sinnvoll sind. Natürlich könnte man theoretisch jeden Service in einer anderen Sprache bauen, oft ist man aber auch von den Entwicklern selbst abhängig. Wenn alle Java können bietet sich das halt eher an als die gesamte Mannschaft Go lernen zu lassen. Ich hab mit "Backends für Backends" angefangen und mache mittlerweile IoT. C#, Java, Scala und Python sind mir persönlich schon über den Weg gelaufen, Go ist auch im kommen. Serverseitiges JavaScript war jedoch nie ein Thema. Dennoch interagieren auch diese Backends meist an mindestens einer Ecke mit dem User, hier kommt man dann meist nicht um JavaScript herum. In den Backends selber wird man dies aber zumindest meiner Erfahrung nach eher nicht finden, es spielt also definitiv eine untergeordnete Rolle. Es zu können ist kein Muss, es schadet natürlich dennoch nicht. Ich kann da auch nur begrenzt etwas zu sagen, da ich Azure immer nur mit C# gemacht habe. Der C# Support ist hervorragend, allerdings weiß ich nicht inwiefern die anderen gängigen Sprachen ebenso gut unterstützt werden. Kann also sein, dass man mit Java ebenso gut fährt, mit C# macht man hier auf alle Fälle aber nix falsch.
  5. In Java benötigt man oft relativ viel Code, C# ist da minimalistischer, eleganter. Minimalistischer nicht im Sinne der Features, aber man kann oft das selbe mit weniger Code ausdrücken. Wenn man C# gewohnt ist und Java schreiben muss fühlt man sich doch hier und da limitiert. Witzig, dass du das sagst, mein Empfinden war immer genau anders herum. So scheiden sich die Geister... Zu Razor Pages kann ich kaum was sagen, aber ASP.NET empfand ich schon als sehr ausgereift. Dennoch muss man erwähnen, dass Java in der Industrie einfach deutlich verbreiteter ist. JavaScript/TypeScript ist oft im Stack, das stimmt. Jedoch nimmt die Relevanz stark ab je weiter man sich vom Web Bereich entfernt. Schaden kann es jedoch nie.
  6. Grundsätzlich nimmt sich beides nicht viel. Ähnliche Aufgabengebiete, ähnliche Syntax. Ich finde Java auch etwas schwerfälliger, C# gefällt mir da deutlich besser. Zudem finde ich C# auch technisch moderner, in Summe sind das alles aber Kleinigkeiten. Mehr Jobs findet man aber auf jeden Fall mit Java, aber eine wirklich falsche Wahl gibt es hier bei den Sprachen nicht. Die Kurse erscheinen mir allerdings ein wenig dubios. Ist der Abschluss anerkannt? Wirkt nämlich auf den ersten Blick eher nicht so, aber ich kenne mich mit den Optionen in Österreich auch nicht so aus.
  7. Würde ich nicht machen. Ich würde einfach mit einem angenommen Wert (z.B. 100V) rechnen und hoffen, dass das als Folgefehler gewertet wird. Mit etwas Glück bekommt man noch 3 von 4 Punkten.
  8. Ist das bei euch üblich, dass es eine Gehaltserhöhung nach der Probezeit gibt? Hat dein Chef etwas in die Richtung angedeutet? Falls nicht würde ich das Thema noch nicht anschneiden. Ich finde 35400 + 3600 - 14.400(!) Umsatzbeteiligung für ländliches Sachsen jetzt echt nicht schlecht. Habt ihr jährliche Gehaltsverhandlungen? Falls ja würde ich bis zur nächsten Runde warten. Dann bist du in der Firma ein wenig "etablierter", routinierter in deinen Tätigkeiten, fachlich wahrscheinlich deutlich fitter und schon eine Weile dabei. Dein Gehalt ist schon gut bis sehr gut und als Chef käme ich mich verarscht vor wenn du jetzt schon direkt nach der Probezeit kommen würdest - es sei denn natürlich du hast echt gute Argumente. Hast du denn welche?
  9. Andersrum gefragt: Welcher Mehrwert ergibt sich dadurch, dass die ganze Welt weiß was ich verdiene? Für eine allgemeine Vergleichbarkeit sollte doch eine anonymisierte Datenbank ausreichen. Ich bin ein Fan davon per se Sachen erstmal nicht zu machen bis sich für mich ein Mehrwert herauskristallisiert. Ist vielleicht so ne Programmierersache. Ich schreibe keinen Code den es eventuell mal braucht, ich installiere nicht mehr Programme als ich brauche, Services haben die Rechte die sie brauchen und NUR diese Rechte (ein Kollege neckt mich schon weil ich immer seine Wildcards bei Berechtigungen bemängel), ich kaufe keine Sachen weil "brauche ich zwar nicht, ist aber gut zu haben" und ich gebe meine Daten nicht jedem der fragt. Man darf grundsätzlich schon wissen was ich verdiene, sonst hätte ich ja nicht mehrmals mein Gehalt im "Wie viel verdient ihr?"-Thread gepostet. Nur sollte diese Information ausreichend anonym sein (wie im Thread) und falls nicht (wie in einem persönlichen Gespräch) wüsste ich gerne wer diese Informationen bekommt. Ich habe einfach gerne die Kontrolle über meine Daten und wenn jemand meine Daten öffentlich macht, dann bin ich das. Du wirst auch im Internet unter meinem Klarnamen keine Bilder oder Videos von mir finden. Nenn es "Datenschutz um jeden Preis" wenn du willst, aber ich sehe den Mehrwert einfach nicht.
  10. Nein. Um das vorneweg klarzustellen: Ich habe kein Problem über Geld zu reden, ich finde das sehr wichtig. Es ist wichtig zu wissen was die Kollegen verdienen (zumindest eine grobe Ahnung zu haben) und es ist auch wichtig den eigenen Marktwert zu kennen. Ich spreche auch privat offen über mein Gehalt, ich weiß was alle meine Freunde verdienen und sie wissen es auch von mir. Allerdings sollte die Hoheit über meine Daten bei mir liegen. Ich sollte bestimmen können wem ich welche Daten über mich mitteile und das schließt das Gehalt mit ein. Mit einer anonymisierten Datenbank mit Informationen wie Gehalt, dessen Zusammensetzung, Jobtitel, Erfahrung, Aufgabenfeld, Ort, evtl. auch Arbeitgeber und Abteilung (wenn genug Datensätze vorhanden sind um Anonymität zu gewährleisten) habe ich kein Problem. Mit Klarnamen, vor allem wenn Anschrift und Telefonnummer dabei sind jedoch schon.
  11. Ein Bereichswechsel? Welche Bereiche stehen denn zur Verfügung? Darfst du frei wählen? Worauf hättest du denn Bock? Ich habe einen Kumpel, der hatte auch sehr stark daran gezweifelt ob FISI wirklich was für ihn ist. Hatte sogar ernsthaft erwägt abzubrechen. Ist dann durch Zufall in die Netzwerkabteilung seines Unternehmens gekommen und geht seitdem richtig in seinem Job auf. Ich will damit nicht sagen, dass du Netzwerker werden sollst. Stattdessen musst du das finden wofür du brennst, bei meinem Kumpel war es halt Netzwerktechnik.
  12. Naja das kommt ganz auf deine Definition von "trocken" an. Ich persönlich hätte keine Lust mich täglich mit Rechnungen, Angebotserstellung, Projektplanung und Kundengesprächen rumzuschlagen, das ist einfach nichts was mich reizt. Wenn dir sowas Spaß macht, dann Go for it. Ganz ehrlich: Man müsste mir schon sehr gute Gründe für FIDP und FIDV nennen damit ich diese in Erwägung ziehen würde. Diese existieren einfach noch nicht lange, es gibt nicht viele die das ausbilden und dadurch fehlt einfach die Routine und die Erfahrung in den Firmen, Berufsschulen und auch Umschulungsunternehmen. FIAE und FISI wiederum gibt es seit über 20 Jahren, da ist die Routine da. Des Weiteren sind in meinen Augen die beiden neuen Berufe sehr nah an den Alten dran. FIDP ist ein FIAE der mehr Richtung Data macht, FIDV ein FISI der bisschen tiefer Richtung Netzwerktechnik und IoT geht. So zumindest erlebe ich es in der Praxis. Data Engineering kannst du aber auch als FIAE machen und so gut wie jeder Netzwerkadmin hat ne FISI Ausbildung. Das kleine bisschen Spezialisierung wäre mir das Risiko Versuchskaninchen zu spielen nicht wert. Die Umschulung ist schon schwer genug, da muss man es sich auch nicht noch schwerer machen. Wenn du mir also keine verdammt guten Gründe nennen kannst wieso FIDP oder FIDV würde ich bei den Klassikern FIAE oder FISI bleiben. Das kann dir keiner so genau sagen, das ist alles Spekulation. Fakt ist jedoch, dass du besser in deinem Job bist je mehr Spaß du an dem Thema hast und je mehr du dafür brennst. Verdienstmöglichkeiten sind bei allen genannten Berufen gut bis sehr gut, es kommt darauf an was genau du machst und wie gut du bist.
  13. Genau das. Und dich nicht mit einem "das brauchen wir intern" abspeisen lassen.
  14. Danke für die Antwort! Meetings würde ich durchaus als Arbeitszeit zählen, auch wenn die nicht immer 100% on Topic sind. Wenn man sagt Programmierzeit ist Arbeitszeit, dann würde ich auch selten auf meine 40h kommen Das ist natürlich Gift fürs leistungswillige Mitarbeiter. Die werden sich hinterher auch kein Bein mehr rausreißen. Klingt definitiv so als wäre eure Firma generell sehr "entspannt" (soll nicht wertend gemeint sein). Das Warten auf Kollegen hatte ich jetzt gar nicht so auf dem Schirm, aber klar, wenn man gerade frisch Ausgebildet und/oder neu bei einer Firma ist passiert das doch öfters. Und wenn man von denen abhängig ist... doof. Aber das wird schnell besser. Dafür brauchst du dich nicht entschuldigen. Eher sollte ich mich dafür entschuldigen, dass meine Frage so "provokant" gestellt wurde
  15. @Hypertext PreprocessorWie zählst du denn deine rellen Arbeitsstunden? Werden auch nur 25-30 erfasst oder werden 40 erfasst und du "arbeitest" nur 25-30? Und warum? Gibt es einfach nicht mehr Arbeit? Oder was ist der Grund für die geringe Arbeitszeit? Ich bin ehrlich gesagt immer ein wenig verdutzt, wenn ich sehe, dass die relle Arbeitszeit so krass von der vertraglich Vereinbarten nach unten abweicht, weil sich das so gar nicht mit meinen Erfahrungen in der Softwareentwicklung deckt.
  16. Was hast du denn für Noten in der Berufsschule, wie gut war deine AP1 (hast du die schon geschrieben?) und als wie gut würdest du die Ausbildung im Betrieb einschätzen? Wie stehst du im Vergleich zu deinen Klassenkameraden da?
  17. 0x00 hat auf Polar's Thema geantwortet in Linux
    Zu 1. Das kommt ganz auf deine Config an, du kannst einen Load Balancer auf zwei Arten konfigurieren: - SSL Termination: SSL wird vom LB terminiert, er decrypted die Nachricht und schickt sie unverschlüsselt (e.g. HTTP) an die Server weiter. Dafür braucht der LB das Cert, die Server brauchen keine (da Traffic LB <-> Server nicht verschlüsselt). - SSL Passthrough: Der LB leitet die Nachricht einfach verschlüsselt an die Server weiter ohne sie zu inspizieren. Für diesen Fall benötigt der LB kein SSL Cert da er nichts decrypted, die Certs liegen bei den Servern. Wenn der LB das Cert hat ist i.d.R. von SSL Termination die Rede. Zu 2. In deinem Codebeispiel sind backend1 und backend2 als Primary sowie 192.0.0.1 als backup konfiguriert. Die Primaries haben eine Weighted Policy, 5% vom Traffic gehen an backend1, der Rest (95%) an backend2. Der Backupserver wird aufgerufen sollten beide Primaries failen.
  18. 0x00 hat auf Gurki's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Typescript ist auch nur ein Superset von Javascript, wenn man Javascript und eine fest typisierte Sprache kann dann kann man quasi Typescript - gerade wenn man aus der C# oder Java Ecke kommt. Ich lasse jetzt mal das Frontend außen vor, weil das nicht mein Spezialgebiet ist. Nodejs und Deno würde ich eher als Runtime denn als Framework einstufen, tut vermutlich aber nichts zur Sache. Dennoch: Was unterscheidet Nodejs JS und Deno TS großartig von Vanilla JS/TS? Natürlich hast du durch dadurch, dass das ganze nicht im Browser läuft einige neue Methoden (e.g. File System I/O), aber das ist doch nicht kriegsentscheidend! Ein Build Prozess ist ein Build Prozess, egal welchen Package Manager man einbindet, welches Buildtool man nutzt oder in welcher Sprache geschrieben wird. Am Ende vom Tag wird meistens nur Source Code genommen, Dependencies aufgelöst und ggf. kompiliert. Danach noch Deployment wobei das ja oft sprachenagnostisch mit Tools wie Docker passiert. Selbstredend gibt es Syntaxdifferenzen und gelegentlich unterscheidet sich auch die Reihenfolge der Buildschritte, aber das sind doch wohl keine signifikanten Unterschiede. IDE musst du ggf. gar nicht wechseln (VS Code unterstützt ja durch Extensions eine ganze Reihe von Sprachen) und wenn doch kann man ja seine Keymaps einfach umstellen. Kommt aber natürlich drauf an wie tief du in deiner IDE drinsteckst. Dies ist ein Stück weit ein JavaScript Problem. Die JavaScript Community neigt dazu eher neue Packages zu schreiben anstatt Bestehende zu verbessern, siehe die schier unendliche Anzahl an Frontendframeworks, Command Line Parsern und sogar Package Managern! Zudem gehören neue Libs zum Alltag dazu, egal ob neue Programmiersprache oder nicht. Und mal ehrlich: Irgendwann wirst du dich aller Wahrscheinlichkeit nach umorientieren müssen. Klar, wir alle kennen die COBOL Memes, aber nicht jede Sprache wird zum neuen COBOL. Was machst du wenn die Sprache deiner Wahl immer weiter an Popularität verliert und schließlich in der Versenkung verschwindet? Spätestens dann wirst du dich umgewöhnen müssen und wenn du am Zahn der Zeit bleiben willst wirst du es vermutlich schon deutlich früher tun. Ein Jobwechsel ist dafür meiner Meinung nach die ideale Gelegenheit, schließlich hat man im neuen Job eine Einarbeitungsphase. Niemand erwartet von dir, dass du an Tag 1 das neue Microservicebackend designst und schreibst. Oft fängt es mit System Setup und kleinen Tickets an, genau diese Tickets sind die ideale Chance sich mit der neuen Programmiersprache und dem Environment vertraut zu machen. Ein bisschen Syntax googlen und 2 Wochen später und schon ist man in der Lage gut mitzuschwimmen, die IDE übernimmt dann den Rest. Alles darüber hinaus ist Übung und kommt in den nächsten Monaten auch. Grundvorraussetzung ist aber, dass man eine Programmiersprache und nicht nur ein Framework (*hust* React *hust*) wirklich beherrscht. Hintergrundwissen ist ebenfall essentiell, nur wenn man versteht wieso etwas so funktioniert kann man sinnvolle Parallelen ziehen. Alles Andere resultiert in Halbwissen aufgeteilt auf viele Sprachen.
  19. Ich verstehe, dass du unbedingt etwas Cooles machen willst, irgendetwas wofür du richtig brennst. Dennoch solltest du abwägen ob es das Risiko wert ist. Angenommen du machst was richtig Cooles, dadurch, dass das alles neu für dich ist (sind coole Sachen ja in der Regel) verschätzt du dich aber richtig im Zeitplan und verbrennst dir die Finger. Im Optimalfall hast du auch noch zu spät angefangen, wirst jetzt nicht fertig und musst noch Doku schreiben. Und selbstverständlich kommen dann noch richtig unangenehme Fragen im Fachgespräch, denn das ist zufälligerweise das Lieblingsthema des Prüfers und der kennt sich aus, im Gegensatz zu dir. Das alles lässt sich vermeiden wenn du ein altes, bewährtes und ja - auch ein Stück weit ausgelutschtes Thema nimmst. Wenn du dich in dem Thema gut auskennst oder es hinreichend simpel ist, dass du alles wichtige im gegebenen Zeitrahmen lernen kannst kann das fast gar nicht mehr in die Hose gehen. Du kannst dein ganzes Leben noch coole Sachen lernen, neue Technologien ausprobieren und die wildesten Geschichten bauen, wieso willst du für diese 40 Stunden deine Abschlussnote aufs Spiel setzen?
  20. 0x00 hat auf Gurki's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Ich kann dir jetzt nicht sagen wie es mit ABAP Stellen ausschaut, ich könnte mir aber vorstellen, dass da einiges an SAP Domänenwissen gefordert wird. Aber Java, Kotlin, Python, C#, Go.... Alles mehr oder weniger das gleiche. Die Kernkompetenz eines Softwareentwicklers ist es Probleme zu analysieren und zu lösen, das Coden ist eher der einfachere Teil. Insofern gibt es durchaus Firmen die für Leute, die gut im Probleme lösen sind, gutes Geld zahlen - sogar wenn diese (noch) nicht in der geforderten Programmiersprache fit sind und dank "Fachkräftemangel" werden es immer mehr. Ich denke je eher deine Aufgabe sich permanent nur auf ein Modul oder einen Service beschränkt, desto eher wird Wert auf die geforderte Sprache gelegt. Wenn allerdings von vorhinein klar ist, dass du alle paar Jahre ein neues Projekt machen wirst (nein, dass muss nicht Bodyleasing sein, es kann auch firmenintern neue Projekte geben!), dann sind die Firmen da gelassener. Es weiß ja schließlich keiner ob das nächste Projekt auch wieder in C# sein wird oder ob sich bis dahin nicht eher z.B. Go als die geeignetere Wahl herauskristallisiert. Und je gelassener die Firmen da sind desto weniger wird sich die fehlende Erfahrung in der geforderten Programmiersprache auf dem Gehaltszettel bemerkbar machen. Und die Frameworks... ja da wird dann viel gefordert, wirklich frameworkspezifisches Wissen (Syntax zähle ich jetzt mal nicht) wird dann aber eher selten gebraucht. Wenn du ASP.NET kannst wirst du auch schnell einen Express Server hochziehen können, genauso wirst du mit Spring Boot keine Probleme haben. Ein ORM ist ein ORM, egal ob Diesel für Rust oder das Entity Framework für C#. Nichtsdestotrotz ist es natürlich ein Sprung ins Unbekannte. Aber du kannst ja C#, kannst COBOL zumindest lesen und lernst jetzt Angular (JavaScript). Das sind doch schon drei! Und selbst falls du nur in C# richtig gut sein solltest, dann hast du dennoch bewiesen, dass lernwillig bist und die Grundlagen der Programmierung verinnerlicht hast. Wieso sollte unterschiedliche Syntax dann kriegsentscheidend sein? Wenn du ein guter Softwareentwickler und nicht nur ein guter C#-Programmierer bist spricht meiner Meinung nach nichts gegen einen Stackwechsel. Oder erwartest du bis ins hohe Alter C# zu schreiben?
  21. 0x00 hat auf Gurki's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Bei meiner letzten Suche habe ich durchaus den ganzen Westen von München sowie Augsburg mit einbezogen. Trotzdem war die Liste sehr übersichtlich, die Anzahl der Firmen an denen ich wirklich interessiert war konnte ich an einer Hand abzählen. Möglicherweise sind meine Ansprüche zu hoch, aber man braucht schon deutlich mehr als IGM-Tarifvertrag um meine Aufmerksamkeit zu bekommen - und dabei habe ich relativ sprachungebunden gesucht. Gut, ich habe jetzt auch keine Tage mit der Suche nach Firmen verbracht, aber wenn ich als sprachgebundener Entwickler (wieso bindet man sich überhaupt an eine Sprache?) suchen müsste, dann dürfte das durchaus sehr lange dauern. Aber then again, möglicherweise bin ich zu wählerisch. Nichtsdestotrotz finde ich dennoch, dass man auch ein Stück weit wählerisch sein sollte. Schließlich verbringt man nach der Suche Zeit mit Lebenslauf aufpolieren, Anschreiben, Vorstellungsgesprächen und arbeitet potentiell die nächsten Jahre bei besagter Firma. Natürlich nur sofern man es sich erlauben kann
  22. 0x00 hat auf 0x00's Thema geantwortet in Java
    Vielen Dank schon einmal für die ganzen Antworten! Das mit dem RAM Verbrauch von IntelliJ stimmt auf jeden Fall! Mein aktueller Firmenlaptop hat nur 16GB was man leider schon gelegentlich bemerkt. Auf der einen Seite sind halt andere IDEs wie VS auch nicht gerade für ihren resourcenschonenden Verbrauch bekannt, auf der Anderen kriegen es VS Code, Vim & Co auch hin... Ich glaube IntelliJ hat mir diesen Thread hier übel genommen, jedenfalls hat es entschieden externe (Maven) Dependencies nicht mehr resolven zu wollen. Ist nicht das erste Mal, dass mir das passiert ist, allerdings haben die ganzen Standardschritte (Maven Reload, invalidate caches, .idea folder und .iml Dateien löschen, .m2/repository löschen usw) dieses Mal nicht geholfen. Selbstverständlich ist das kein unlösbares Problem, dennoch ist IntelliJ die einzige IDE bei der mir so etwas auf regelmäßiger Basis passiert. Mittlerweile verursacht mir IntelliJ zu viele Kopfschmerzen was mich nur im Entschluss eine neue IDE zu suchen bestärkt. @Gooosevielen Dank dir für deine Insights bzgl. Neovim, die haben mir sehr viel geholfen. Ich habe auch mal auf deiner Website und deinem GitHub vorbeigeschaut, bei beiden konnte ich auf jeden Fall einige wertvolle Sachen mitnehmen! Vielleicht werde ich auch bei deiner Config mal ein wenig spicken Dein Kommentar bezüglich der Schwierigkeit von Neovim bei großen Projekten bereitet mir ein wenig Kopfschmerzen, da ich unser Projekt schon als relativ groß betiteln würde - normales Microservicebackend halt. Da es aber viele Microservices sind und einiges auch extern über Maven Dependencies geladen wird habe ich durchaus die Hoffnung, dass Neovim das schon irgendwie handlen kann. Aber gut, muss ich einfach mal ausprobieren. @fi23Ich weiß nicht in wie weit das für dich als Vim-Veteran interessant sein wird aber für mein initiales Neovim Setup bin ich diesem Video hier gefolgt: Da ist schon von Package Manager über File Navigation zu Git Plugin und LSP relativ viel enthalten, mir als Vim Neuling hat es auf jeden Fall geholfen. Im Video wird LSP-Zero als LSP verwendet, was wohl ein Konglomerat aus mehreren Packages (u.a. Mason), mit dem Ziel diese ganzen benötigten Packages zu bundlen und einheitlich bereitzustellen, ist. Wie gut das funktioniert muss ich erst noch herausfinden. Conquer of Completion kannte ich noch nicht, hört sich aber auch sehr gut an! Ich denke ich werde einfach mal sowohl LSP-Zero als auch CoC ausprobieren und mal schauen mit was ich schneller ans Ziel komme Dennoch, wenn mich Neovim nicht zufriedenstellt werde ich mich wohl oder übel doch noch einmal mit VSCode auseinandersetzen müssen. Es hat mir zwar klassischerweise nie so wirklich getaut, aber vielleicht ist das wirklich nur eine Sache der Konfiguration.... Jetbrains Fleet hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, hört sich auf jeden Fall interessant an! Einer Cloudbasierten IDE stehe ich per se erstmal kritisch gegenüber, aber wenn ich die Website richtig deute kann man das ganze auch lokal oder auf eigenen Servern hosten. Lokal wird aufgrund der Hardware meines Laptops eher schwierig, aber spannend ist die Idee allemal! NetBeans hatte ich irgendwie im Hinterkopf, aber wirklich viel recherchiert habe ich dazu nicht. Wenn ich VSCode oder (Neo-)vim nicht so konfiguriert bekomme wie ich es gerne hätte werde ich mir wahrscheinlich Jetbrains Fleet als auch Netbeans mal genauer ansehen! Danke an alle für euren Input, ihr habt mir wirklich einiges an Stoff zum Nachdenken (& Ausprobieren) gegeben! Vielen Dank euch!
  23. 0x00 hat auf Gurki's Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Als ich das letzte Mal auf Suche war habe ich tatsächlich eine Liste aller interessanten Firmen in der (größeren) Umgebung erstellt und einfach Mal auf deren Karriereseiten durchgescrollt. Ansonsten kommt bei mir - man glaubt es kaum - auch einiges Interessantes über Xing 'Headhunter' rein (teilweise sogar echt gut passende Sachen), hier und da auch was über Freunde, Bekannte und (ehemalige) Arbeitskollegen.
  24. 0x00 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Ausbildung im IT-Bereich
    Wenn du damit dein komplettes Anschreiben sowie Lebenslauf als nicht verwertbar deklarieren willst: Aua. Wenn du damit implizieren willst, dass die Dokumente nicht mehr einsehbar sind: Als ich etwas geschrieben hatte war da durchaus etwas. Kann ich ja nichts dafür wenn du die Dokumente hinterher wieder offline nimmst... Aber egal, Schwamm drüber. Der Grund wieso du keine Antwort auf deine Frage bekommst ist weil deine Frage einen Weg impliziert der vermutlich nicht der beste ist. Zudem das länderspezifisch geregelt ist und du eine Person finden müsstest die sich mit dem entsprechenden Länderrecht in NRW auskennt. Da scheint es mir einfacher eine E-Mail an das entsprechende Berufskolleg zu schicken. Zum Thema HO: Ich kenne auch eine Menge Betriebe die (zumindest teilweise) Ausbildung im HO anbieten - einige davon auch im Ruhrpott.
  25. 0x00 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Ausbildung im IT-Bereich
    Also ich erinnere mich da ziemlich gegenteiliges geschrieben zu haben. Aber gut, ich hab auch nicht immer Recht.

Konto

Navigation

Suchen

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.