Mysteryland
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Mysteryland hat auf Morrigan in Projektantrag: Analyse und Optimierung der CI/CD-Pipeline-Kapazitäten durch Erweiterung der GitLab-Runner-Infrastruktur bei einem mittelständischen SoftwareunternehmenWow das ist mal ein richtig praxisnahes Projekt!!!
Genau so eine Infrastruktur gibt es in vielen mittelständigen Betrieben und genau das sind die Projekte an denen Azubis ebenfalls arbeiten sollten, um einmal hinter die Kulissen zu schauen.
Wenn solche Projekte nicht zugelassen werden, dann spiegelt genau das doch das Kernproblem der Ausbildung wider. Azubis müssen auch einmal praxisnahe Projekte angehen dürfen und nicht nur immer den 0815 easy Kram, den dann auch Prüfer verstehen. So lösen wir nie das Fachkräfteproblem...
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Mysteryland hat auf hellerKopf in Kein RAID und kein SQLEbenfalls ZPA Nord-West GbR
Aktualisierte Auflagen der Prüfungskataloge für die bundeseinheitliche gestreckte Abschlussprüfung in den IT-Berufen
Nr. 9
"..Mit der zweiten Auflage wird daher insbesondere eine verbesserte Trennschärfe
zwischen Teil 1 und Teil 2 der Abschlussprüfung erreicht, z. B. durch Thematisierung
von SQL und RAID ausschließlich in Teil 2 der Abschlussprüfung. ..."
Also immer dazuschreiben, welche AP gemeint ist.
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Mysteryland hat auf charmanta in Kein RAID und kein SQLIHK ZPA 6393
Prüfungskatalog Fachinformatiker Systemintegration aus 2024
Fragenkomplex 1 Betreiben von IT Systemen: U.A. Stichwort RAID ("Maßnahmen zur Sicherstellung des Betriebs")
Fragenkomplex 2 Erstellen Betreiben Betreuen von IT Lösungen Punkt 3: Erstellen und Modellieren von Datenbanken, ua SQL
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Mysteryland hat auf hellerKopf in Kein RAID und kein SQLAP1 und AP2 sind zu unterscheiden.
Es gab einen Update im Katalog für die AP1 in 2025
Gute Auswertung bei S.Macke
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Mysteryland hat auf ZwennL in Python oder Java?Hallo,
selbst habe ich auch eine Umschuling zum FIAE gemacht und deshalb ist die erste Frage, die ich mir stelle:
Warum müsst ihr als Umschüler entscheiden, welche Sprache es denn sein soll?
Ihr solltet einen Modulplan haben. Also eine Übersicht, welche Themengebiete wann in den zwei Jahren der Umschulung behandelt werden. Was Programmiersprachen anging, wusste ich an Tag 1 meiner Umschulung, wann Python, wann Java und wann PHP drankommt. Zusätzlich das Clientseitige Web Geraffel, wobei JS als Programmiersprache natürlich auch ernst zu nehmen ist.
Aber zu Deiner Frage ob Pyrhon oder Java
Grundsätzlich ist das bei Deinem Wissensstand zunächst egal. Auch der IHK ist das egal, denn sie prüft nicht auf bestimmte Sprachen, sondern auf Konzepte. Die sind bei den gängigen imperativen Sprachen immer gleich. Genau deshalb ist die erste Lehrsprache auch eher Geschmackssache, als Lebensentscheidung. Wie bereits geschrieben wurde, wirst Du die grundlegenden Konzepte in der zweiten Sprache, die Du Dir anschaust, alle wiederfinden. Deshalb prüft die IHK auch nicht auf die Syntax einer bestimmten Programmiersprache, sondern auf Konzepte, die Du in Pseudocode formulierst oder in gegebenem Pseudocode findest.
Python und Java sind von der Implementierung her sehr unterschiedlich. Ein Dozent der FU Hagen sagte mir mal, Python ist quasi eine zusätzliche Abstraktionsschicht über Java. Didaktisch angenehm, aber mit dem Preis, dass bestimmte Grundlagen weniger sichtbar sind. Man kann vieles einfacher im Quellcode formulieren. Aber trotzdem hast Du in beiden Sprachen Entscheidungsstrukturen (if - else, switch-case bzw. match-case) und Schleifen (for, while, blub). Die Implementierung ist nur unterschiedlich. Es spielt auch keine Rolle, dass Du in Java Blöcke durch geschweifte Klammern abgrenzt und in Python durch Einrückungen.
Beide Sprachen sind objektorientiert, das stimmt. Aber während man in Python auch rein strukturiert/ prozedural entwickeln kann, geht das in Java nicht. Dafür ist in Python alles ein Objekt, in Java aber nicht. Solche Sätze lösen bei Anfängern ausschließlich Verwirrung aus und klingen maximal schlau. Man versteht in "seiner Entwicklung" dann irgendwann automatisch, was das bedeutet. Das heißt eigentlich nur, in Python gibt es keine primitiven Datentypen. Auch wenn manche so genannt werden. Wie das Sprachkonzept implementiert ist muss Dich nicht interessieren, außer Du willst am Interpreter schrauben.
Die wichtigsten Unterschiede der beiden Sprachen sind meinem Verständnis nach:
Java ist typenstreng, Python ist dynamisch typisiert --> Java ist hier als Lehrsprache für mich zunächst sinnvoller, um Typisierung zu verinnerlichen
Java ist rein objektorientiert, Python kann objektorientiert sein, es kann aber sogar gemischt werden --> Geschmackssache
Bei Java tippt man sich gefühlt die Finger wund, für Code, der in Python gefühlt zwei Zeilen braucht --> Python ist hier bequemer, Java strukturierter in der Syntax
Python kennt keine klassischen Arrays und keine klassischen For-Schleifen. Beides gibt es aber in Form von Listen (dynamische Arrays, wenn man so will) und reinen "For-Each" Schleifen, die immer über Elemente iterieren, also keine reinen Zählschleifen sind. --> Python ist hier etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man von "klassischen" Sprachen kommt, bietet aber mehr Flexibilität
Python kennt List Comprehensions, die zumindest ich aus keiner anderen Sprache kenne --> Sehr geil
Es gibt noch mehr Unterschiede, bis hin zu der Frage, für welches Problem brauche ich eine passende Sprache?
Ich hatte in der Umschulung beide Sprachen, jeweils sechs Wochen lang. Mit den Dozenten dazu hatte ich Glück, denn die waren sehr gut. Es wurde auch für beide Sprachen ein Zertifikat gemacht. Das nutzt einem als blutiger Anfänger lediglich dazu zu zeigen: "Guck mal, ich habe die Grundlagen verstanden und die freaky Aufgabenstellungen lösen können, die vor allem abbilden, was für einen Blödsinn man mit den Sprachen treiben kann, dem man in der freien Wildbahn (hoffentlich) nie begegnet."
Um Dich etwas zu orientieren, kannst Du in die Kurse von openHPI rein schauen. Die Filter kannst Du natürlich anpassen. Aktuell läuft kein Kurs zum Thema, aber man kann sich für die bisherigen Kurse auch im Selbststudium anmelden:
https://open.hpi.de/courses?q=&channel=&lang=&level=Beginner&topic=Programming
Zum Praktikum
Dazu die dringende Empfehlung, bewirb Dich so früh wie möglich bei so vielen Unternehmen wie möglich. Es gibt da kein Rosinen picken! Wenn Du das Glück hast, dass Dir ein Praktikumsplatz angeboten wird --> Sofort annehmen! Es ist als Umschüler sehr sehr schwer ein Praktikum zu finden. Selbst habe ich in Berlin keinen gefunden, sondern habe mein Praktikum schließlich in Schleswig-Holstein absolviert. Dort habe ich auch direkt ein Jobangebot bekommen und ziehe jetzt zurück in die alte Heimat.
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Mysteryland hat auf fisi2k28 in DatenbankmodelleEigentlich sollte man auf die Eingangsfrage erst einmal gar nicht so schnell reagieren und abwarten, bis der TE die Frage von sich aus konkretisiert, wenn er merkt, dass sie nicht eindeutig gewesen ist.
JM2C
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Mysteryland hat auf Schliepi in DatenbankmodelleEs wäre mal interessant zu prüfen, ob sich seit der Einführung der "KI" die mittlereile Fragelänge von neuen Threads geändert hat. Meine (subjektive) Wahrnehmung ist, dass es kaum noch über Promptlänge hinausgeht. Es geht (gefühlt) immer mehr in Richtung "hier ist mein Einzeiler, mehr war es mir nicht wert, jetzt springt mal bitte alle für mich".
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Mysteryland hat auf cortez in DatenbankmodelleIch sehe es ähnlich wie @hellerKopf Das Problem ist, der ursprüngliche Post sowas wie, "Mein Computer funktioniert nicht. Ich kann nicht arbeiten.". Ein Ticket was jeder schonmal hatte und was jeden stört. Generell sind die Leute in der IT hilfsbereit, aber es wird ein Maß an Eigeninitiative erwartet. Ich breche es gerne runter, auf das beantworten der W Fragen. Was ist das Problem? Wie äußert es sich? Was wurde unternommen? etc. so kann man sich vorher ein Bild machen und schnell und passend helfen. Ein Ping Pong an nachfragen und antworten, kann für beide Seiten stressig sein.
Da sind wir bei einem Punkt, gerade in der IT macht Kommunikation viel aus, egal ob mit anderen ITlern oder Kollegen. Hier wäre die Frage, was wolltest du sagen/fragen bzw. was haben andere Verstanden? und ganz wichtig, warum gibt es da eine Diskrepanz?
Es ist nur etwas für dich, womit du dich beschäftigen kannst. Es wird dir helfen die Information als Sender, so zu verpacken, dass sie auch so beim Empfänger ankommt, wie du willst. Das hilft dir nicht nur bei einer Präsi in der Schule, sondern auch bei deiner Abschlussprüfung oder im Berufsleben, wenn du deinen Chef von einer Idee überzeugen willst.
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Mysteryland hat auf hellerKopf in DatenbankmodelleWer viel mit Computern und binären Systemen arbeitet, also mit klaren Zuständen wie 0 oder 1, richtig oder falsch, gewöhnt sich daran, Dinge eindeutig zu sehen und logisch sauber einzuordnen. Das kann sich auch darauf auswirken, wie man über andere Themen spricht. In Diskussionen werden Standpunkte dann oft sehr klar und manchmal ziemlich kompromisslos vertreten. Gleichzeitig entstehen dabei häufig hohe Ansprüche – an sich selbst, aber auch an andere. Das kann dazu führen, dass selbst von Anfängern schon recht viel erwartet wird.
Dieser Anspruch an Genauigkeit und Perfektion richtet sich aber nicht nur an Personen, sondern auch an die Lösungen, die entwickelt werden. Es soll sauber funktionieren, logisch aufgebaut und möglichst fehlerfrei sein. Da Informatiker meist im Team arbeiten, betrifft dieser Qualitätsanspruch alle Teammitglieder – jede und jeder trägt Verantwortung dafür, dass das geforderte Ergebnis diesen Erwartungen entspricht.
Vor diesem Hintergrund wird eine nachlässige oder wenig leistungsorientierte Haltung im Team häufig als problematisch oder sogar als Bedrohung empfunden.
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Mysteryland hat auf Morrigan in Wie am besten weiterbilden... und genau das ist der Knackpunkt. Ich habe in meinem Bekanntenkreis auch Informatiker, die ein ganzen Studium gemacht haben und sogar den Master und bekommen keinen Job, weil sie die Praxis nicht beherrschen. Die haben auch nur für die Klausuren auswendig gelernt. Genauso verhält es sich auch mit den meisten Zertifikaten, insbesondere mit den kostenlosen. Die Zertifikate, die wirklich nachweisen, dass du es kannst, sind unheimlich teuer und da muss man sich wirklich fragen ob das Kosten/Nutzen Verhältnis wirklich noch Sinn macht. In den meisten Fällen macht es nämlich keinen Sinn, weil du die gleiche Zeit in ein eigenes Projekt investieren kannst und dieses dann vorweisen kannst.
Ich sehe das gleiche Phänomen übrigens auch bei dem aktuellen KI Geschreie.
KI ist wirklich was feines. Aber wenn wir nicht mal mehr verstehen, was uns die KI da generiert und ihr blind vertrauen, weil wir das Ergebnis auch gar nicht mehr selbst beurteilen können, dann wird das fatale Folgen haben. Nicht nur, dass dies gezielt ausgenutzt werden kann, nein ich sehe hier auch das große Risiko, dass sich niemand mehr die Mühe macht, Dinge zu hinterfragen, von Kern auf zu lernen und zu verstehen. KI beantwortet mir ja alle Fragen...
Aber ich schweife vom Thema ab.
Auch, wenn aktuell die Arbeitsmarktsituation für viele eine reine Katastrophe ist, weil KI so extrem gehypt wird, so ist es auch jetzt umso wichtiger die Grundlagen zu beherrschen.
Mich hat mal einer gefragt, warum ich auf meinem YT Kanal nur Basics mache, die man überall nachlesen kann und die schon zig mal durchgekaut wurden. Die Antwort ist ganz einfach: Ich sehe in letzter Zeit immer mehr Entwickler*innen, die die Grundlagen nicht können und die sowohl während der Ausbildung und insbesondere im Studium nicht die nötige Praxis vermittelt bekommen. Aber wenn du Software-Entwickler werden möchtest, dann musst du genau diese Praxis beherrschen.
Dabei ist es völlig egal, ob du Java, .NET (C#) oder Python programmierst.
In modernen und professionellen Softwareentwicklungsworkflows kommen immer die gleichen Technologien zum Einsatz:
Versionskontrolle
Build- & Dependency-Management Werkzeuge
Statische Sourecode Analyse
Automatisierte Tests
Automatisierte Deploymentprozesse
Artefakt- und Image-Repositories
Containerisierung
Review-Werkzeuge
Werkzeuge zur Wissenskonservierung
Werkzeuge zur Team-Organisation
Bis auf Versionskontrolle lernst du aber sonst nicht an den Hochschulen und das ist mitunter das Problem. Und hier betrachte ich gerade nur einen kleinen Teil der praktischen Fähigkeiten, nämlich den Tech-Stack. Da habe ich noch kein Wort darüber verloren, wie ich Architektur-Pattern oder Softwaredesign so umsetze, dass es wirklich nachhaltig, gut lesbar, wartbar, erweiterbar, testbar, etc. ist. So etwas lernst du eben nicht mit einem Zertifikat. Das musst du selbst einmal machen und erleben. Du musst selbst einmal die Probleme haben und dann jemanden haben, der dir zeigt wie es besser geht.
Ich versuche auf meinem Kanal im Bereich Java ein wenig von diesen professionellen Ansätzen und meine Erfahrung weiterzugeben.
Das ist allerdings nichts was man von heute auf morgen macht. Auch das braucht Zeit und jemand der all diese Dinge lernen möchte muss auch bereit sein, sich diese Zeit zu nehmen und selbst eigene Projekte angehen um eigene Erfahrungen zu sammeln.
Das sagt sich alles so leicht als Senior-Entwickler, der diese ganze Investition schon hinter sich hat. Insbesondere wenn du jetzt einen Job suchst und davon ja auch Existenzen und deine Zukunft abhängt. Ich kann dir nur den Tipp geben, dich ständig weiterzubilden. Das muss auch ich als Senior tun, um dran zu bleiben. Insbesondere die Informatik ist einer der Berufe, in denen du im Schnitt jede Woche etwas neues lernen musst und das meistens in eigenständiger Arbeit. Das muss jedem bewusst sein.
Ich drücke trotzdem dir und allen anderen die Daumen, dass ihr einen ersten Einstieg in die Arbeitswelt erhaltet und die Chance sowohl finanziell sicher aufgestellt zu sein als auch die Möglichkeit bekommt euch während der Arbeit die fehlende Praxis anzueignen.
Viel Erfolg und beste Grüße
Morrigan
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Es dürfte jetzt niemanden mehr geben, der eine "Zwischenprüfung" oder GA1 oder GA2 schreibt.
Es kann eigentlich nur noch AP1 und AP2 geschrieben werden.
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Mysteryland hat auf tkreutz2 in Abbruch der AusbildungDu bist ja noch jung, wenn Du noch mal zur Schule / Studium machen möchtest, ist das völlig okay. Wenn man älter wird, wird es schwieriger.
Aber Du musst halt wirklich dann auch wissen, was Du eigentlich willst, sonst wird es Dir im Studium ähnlich ergehen.
Mit dem Startup würde ich erst mal warten. Falls Du wirklich eins machen willst, da gibt es auch später noch Unterstützung von den Hochschulen zu, aber vorher solltest Du die Zeit nutzen, um erst mal einiges an Grundlagen zu lernen.
Außerdem müsstest Du dann BWL studieren, nicht VWL - VWL ist Volkswirtschaftslehre und BWL ist Betriebswirtschaftslehre.
Also langer Rede kurzer Sinn, Du solltest Dir noch einmal die Zeit nehmen, eine Berufsberatung in Anspruch zu nehmen, dazu kannst Du auch völlig kostenlos- und unverbindlich einen Termin bei Deinem Arbeitsamt machen, die bieten so was auch an.
Eventuell wäre es auch hilfreich, mal in andere Berufe unverbindlich rein zu schnuppern und ein Betriebspraktikum zu machen. Dazu müsstest Du Dir Firmen suchen, die in Deiner Nähe sind und ggf. in den Berufen, die Dich interessieren auch ausbilden. (Einfach unverbindlich fragen).
Wenn Dir die aktuelle Ausbildung keinen Spaß macht und Dir nicht zusagt, dann macht es leider auch keinen Sinn, sich da weiter zu quälen. Gehe einfach zu Deinem Chef und finde den Mut ein ehrliches Gespräch zu führen.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück- und alles Gute für die Zukunft !
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Mysteryland hat auf t1nk4bell in Ap1 Note 6Eine Sechs in der ap eins zu schreiben halte ich für fast unmöglich, wenn man sie schreibt.
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Mysteryland hat auf charmanta in Wie am besten weiterbildenEinmal KURZ als AG: ich persönlich pfeiffe auf Zertifikate, exakt aus diesem Grund. Ich verschaff mir immer einen persönlichen Eindruck.
Nenn mir den Abschluß und ich weiss wie ich den ohne jede Übung erlangen kann. Egal ob Lenovo, Cisco, MS etc .... diese ganzen Zerts ( die in Prüfcentern abgelegt werden ) können gefakt sein.
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Mysteryland hat eine Reaktion von Morrigan in Wie am besten weiterbildenKann das aus Erfahrung den Beitrag von Morrigan nur unterstützen.
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Mysteryland hat auf Morrigan in Wie am besten weiterbildenIch schließe mich den meisten hier an.
Die einzigen die auf Zertifikate wirklich achten, sind Unternehmen, die dich für Projektarbeit an ihre Kunden verkaufen. Weil diese Kunden wollen dann Zertifikate sehen. Aber so der 0815-Angestellte braucht Berufserfahrung, um gegenüber anderen bei Bewerbungen punkten zu können.
Heißt also für dich: Suche dir einen konkreten Bereich aus der IT-Security heraus und mache dazu einmal ein eigenes Projekt. Suche nach guten Quellen online aber auch nach Büchern und eigne dir das Wissen an. YouTube kann da auch etwas weiterhelfen. Oder eben praktische Kurse auf Lernplattformen.
Erstelle zeitgleich ein eigenes Projekt, mit dem du
a) dein gelerntes Wissen festigen kannst
b) Spaß beim Lernen bekommst, weil du auch selbst Ergebnisse siehst
c) später für die Bewerbungen etwas vorweisen kannst.
Das ist 100 Mal wertvoller als die Zertifikate.
Ich kenne genug Leute, die Zertifikate gemacht haben und nichts konnten.
Das wissen die Unternehmen und suchen daher nach Berufserfahrung und keine Zertifikate...
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Crossover aus dem KI Thema.
Erstmal einem chatBot die Besonderheit der IHK Frageformulierung beibringen.
Dann den offiziellen Fragenkatalog einlesen.
Formulierung von Musterantworten antrainieren.
Und dann kann man nach Beispielaufgaben fragen.
Aber eigentlich geht das auch ohne den Aufwand.
Hier ist eine IHK AP1-konforme Prüfungsaufgabe zum Thema Stakeholder, eingebettet in ein praxisnahes IT-Szenario.
Bezug zum Themenplan: „Konzeption“, „Prozesse analysieren“, „kundenspezifische Anpassungen“, „Qualitätssicherung“.
Ausgangssituation
Ein mittelständisches Unternehmen möchte eine neue Softwarelösung entwickeln lassen, mit der E-Mails von einem IMAP-Server automatisiert abgerufen, kategorisiert (z. B. TEXT, HTML) und archiviert werden.
Die Software soll in die bestehende IT-Systemarchitektur integriert werden und von mehreren Abteilungen genutzt werden. Zusätzlich müssen gesetzliche Aufbewahrungsfristen eingehalten werden.
Aufgaben (Gesamt: 12 Punkte)
a) Begriffserklärung (2 Punkte)
Erklären Sie den Begriff Stakeholder im Projektmanagement.
b) Identifikation von Stakeholdern (4 Punkte)
Nennen Sie vier mögliche Stakeholder in dem beschriebenen Projekt und erläutern Sie jeweils kurz deren Interesse an der Softwarelösung.
c) Stakeholderanalyse (4 Punkte)
Wählen Sie zwei der genannten Stakeholder aus und beschreiben Sie:
deren möglichen Einfluss auf das Projekt
mögliche Erwartungen oder Anforderungen an das Projekt
d) Bedeutung für die Projektplanung (2 Punkte)
Erläutern Sie, warum eine frühzeitige Stakeholderanalyse für den Projekterfolg wichtig ist.
Erwartungshorizont / Musterlösung
a) Begriffserklärung (2 Punkte)
Stakeholder sind alle Personen, Gruppen oder Organisationen, die ein Interesse am Projekt haben oder von dessen Durchführung bzw. Ergebnis betroffen sind.
(2 P – Definition vollständig und korrekt)
b) Identifikation von Stakeholdern (je 1 P pro Stakeholder + Interesse = 4 Punkte)
Mögliche Stakeholder:
Geschäftsführung – erwartet Effizienzsteigerung und Rechtssicherheit
IT-Abteilung – verantwortlich für Integration, Wartung und Sicherheit
Fachabteilungen (z. B. Vertrieb, Support) – nutzen die Software im Tagesgeschäft
Datenschutzbeauftragter – achtet auf DSGVO-Konformität
Externer Softwaredienstleister – verantwortlich für Entwicklung
Systemadministrator – betreut Server und Infrastruktur
(Pro vollständig benanntem Stakeholder mit korrektem Interesse: 1 Punkt)
c) Analyse von zwei Stakeholdern (je 2 Punkte = 4 Punkte)
Beispiel:
IT-Abteilung:
Einfluss: Hoch, da technische Umsetzung und Integration geprüft werden.
Erwartung: Kompatibilität mit bestehender Systemarchitektur, geringe Wartungskosten.
Datenschutzbeauftragter:
Einfluss: Mittel bis hoch (Freigabe erforderlich).
Erwartung: Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sichere Speicherung personenbezogener Daten.
(Pro Stakeholder: 1 P Einfluss + 1 P Erwartung)
d) Bedeutung der Stakeholderanalyse (2 Punkte)
Frühzeitige Identifikation von Anforderungen
Vermeidung von Konflikten
Erhöhung der Akzeptanz
Reduzierung von Projektrisiken
Sicherstellung der Zielerreichung
(2 Punkte bei zwei zutreffenden Aspekten)
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Du kannst viele Durchführungsarten bei den verschiedenen Anbietern finden.
Und du findest sehr unterschiedliche Unterrichtsqualität beim selben Anbieter.
Neben der Stundplangestaltung (Blöcke in Wochen, Wechsel in 90 Minutentakt usw. )
ist das Hauptproblem die Befähigung der Dozenten und deren häufiger Wechsel.
Der ideale Anbieter sorgt für eine kontinuierliche Betreuung durch einen guten Dozenten im ganzen Thema oder Lernfeld.
Aber den gibt es kaum.
Einige Anbieter meine Präsenz ist, dass die Teilnehmer zwar in die Büros des Anbeiters kommen, aber da Teleunterricht erhalten.
Wenn das schon so ist, sollten wenigsten die Räume entsprechend sein und keine gemischten Gruppen.
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Mysteryland hat auf t1nk4bell in Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?Hmmm wenn ich überlege wie viel Schrott in der Ausbildung so gemacht wird sehe ich definitiv kein Zeit Problem...
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Mysteryland hat eine Reaktion von 0x00 in Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.
Glücklicherweise kenne ich mittlerweile einige wertgeschätzte Senior-Entwickler, welche beginnen umzudenken.
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Mysteryland hat eine Reaktion von Schliepi in Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.
Glücklicherweise kenne ich mittlerweile einige wertgeschätzte Senior-Entwickler, welche beginnen umzudenken.
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Mysteryland hat auf skylake in Der neue Vorstellungsthread 2025Hey,
dann auch von meiner Seite ein paar Details zu mir:
Ich schaffe es vermutlich nicht mehr @charmanta s Enkel zu sein alterstechnisch, bin aber doch deutlich jünger als mich so mancher hier schätzen würde :).
Vor vielen Jahren war ich noch auf der Arbeitnehmerseite aktiv bis ich mich dafür entschieden habe, dass Urlaub & Freizeit doch einen höheren Stellenwert einnehmen sollten. Daher folgte dann der Wechsel ins Lehramt. Das Ziel der Urlaubsmaximierung wurde damit "zur vollsten Zufriedenheit" erreicht 😂.
Aktuell bin ich stark mit Verwaltungstätigkeiten und Schulentwicklung beschäftigt und kann deren Erkenntnisse ganz gut auch hier einbringen. Vielleicht helfen die Tipps & Ratschläge dem ein oder anderen Forenteilnehmer weiter.
Bildung ist zwar (leider) Ländersache aber zumindest die IHK Prüfung ist (bis auf BW) einheitlich und daher denke ich, dass ich einen ganz guten Einblick in die Abläufe geben kann.
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Mysteryland hat auf Zaroc in Der neue Vorstellungsthread 2025So, hallo zusammen,
ich will mich hier schon mal verewigen.
32 Jahre alt, FISI-Ausbildung vor langer Zeit abgeschlossen und studiere derzeit nebenbei.
Hab mich im Jahr 2013 hier registriert, da meine erste Ausbildung als FISI ein Dreck war und mein „Mitazubi“ mir dieses Forum vorgestellt hat, wo ich damals Tipps, Tricks und sehr viele verschiedene Erfahrungen lernen durfte.
So für mein zukünftiges Ich: Bist du endlich irgendwo im Management und darfst endlich Scheiße labern? :D
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Mysteryland hat auf Brapchu in Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?Sorry aber wenn du als Fachinformatiker ausgebildet wurdest und ein bisschen Erfahrung gesammelt hast brauchst du keine spezialisierte Ausbildung um ein LLM wie Claude Code oder so zu bedienen.
Die Dinger sind so selbsterklärend (du kannst ihnen ja sogar deine Fragen stellen!) das jegliche Zeit dafür eigentlich komplett verschwendet ist und lieber in die Basics wandern sollte damit man Fehler in den Ergebnissen der LLM auch erkennen kann.
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Mysteryland hat eine Reaktion von Dakta in Umfrage: KI-Ausbildung für Fachinformatiker – sinnvoll oder übertrieben?Meine auch, und konterkariert ein wenig die Hoffnung und den Optimismus den jüngeren Menschen noch einen guten Weg/eine gute Zukunftsperspektive zu eröffnen.
Glücklicherweise kenne ich mittlerweile einige wertgeschätzte Senior-Entwickler, welche beginnen umzudenken.