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Crash2001

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Alle Beiträge von Crash2001

  1. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Viele Abbrecher machen nach der Exmatrikulation aber dann eine Lehre . Es ist halt nicht jeder dafür geschaffen, an Hochschulen zu studieren. Sei es aufgrund der Selbstdisziplin, sei es, weil sie sich das ganz anders vorgestellt haben, sich Interessen ändern, sich die persönliche Situation ändert (z.B. Freundin wird schwanger und es ist finanziell einfach nicht mehr drin, weiter studieren zu gehen) oder aus welchen Gründen auch immer. Klar haben einige davon etwas auf dem Kasten - das können sie dann aber in einer Ausbildung beweisen, oder aber sie zertifizieren sich entsprechend, damit sie irgendetwas nachweisen können. Einen Studienabbrecher ohne jeglichen Nachweis für seine Qualifikation würde ich persönlich auch nicht einfach so einstellen, wenn ich fürs gleiche Geld (oder halt etwas mehr) entweder einen ausgebildeten Fachinformatiker oder aber einen Absolventen bekommen könnte, der sein Studium abgeschlossen hat. Woher soll ich denn vorher wissen, was er kann, wenn er bisher keinerlei Nachweise darüber abgelegt hat? Klar gibt es auch Kurse, die er vielleicht bestanden hat, aber das in Prozent zum voll ausgebildeten zu setzen ist doch recht schwierig. Und mit 30% des Lohnes werden sich wohl nur die wenigsten zufrieden geben, auch wenn sie nur 30% der geforderten Leistung erbringen können. Und dann ist es natürlich auch noch wichtig, welche 30% der Leistung er denn erbringen kann - die einfachen Aufgaben kann eventuell auch jemand anders mit übernehmen - wichtig sind hier die komplexeren Aufgaben. Bei einem Einstiegsgehalt von sagen wir mal einfach 45k/Jahr für einen Uni-Absolventen wären das dann bei einem Uni-Abbrecher mit 30% Leistung gerade einmal 13,5k/Jahr. Dafür wird wohl kaum jemand in Vollzeit arbeiten gehen wollen. Da bekommt man bei der Ausbildung ja teilweise schon mehr bezahlt heutzutage. Kommt aber halt auch immer sehr stark drauf an, für was man denn jemanden sucht und wie wichtig dessen Aufgaben für das Unternehmen sind. Vor allem kleine IT-Firmen können es sich einfach nicht leisten, eine Stelle mehrmals mit einer Fehlbesetzung zu besetzen und sich dadurch eventuell jemand passenden durch die Lappen gehen zu lassen, weil die Stelle aktuell blockiert ist und kein Budget für eine zusätzliche Stelle vorhanden ist. Klar bringt jemand, der vielleicht nur 30% des Wissens hat rein theoretisch mehr Leistung für das Unternehmen, als wenn die Stelle nicht besetzt wird. Aber hier mal ein kleines Beispiel: Wenn jemand ein komplettes Firmennetzwerk designen soll, sich aber nur mit den Switchen auskennt, dann bringt einem das nicht wirklich etwas, wenn er auch das Firewalldesign, Routing, Serveranbindungen , WAN-Design, SAN-Design u.s.w. entwerfen soll. Denjenigen könnte man zwar als "Zuarbeiter" vielleicht gut gebrauchen - für das was er machen soll, ist er jedoch nicht wirklich geeignet und kommt somit für die Position auch nicht in Frage. Genauso jemand, der ein komplexes mathematisches Programm entwickeln soll, jedoch von objektorientierter Programmierung keine Ahnung hat oder bisher nur Schnittstellen programmiert hat und noch nichtmals theoretische Ahnung von der Materie hat, die er programmieren soll. Das heisst nicht, dass Studienabbrecher als Quereinsteiger keine Chance haben, aber sie müssen halt etwas nachweisen können, anhand dessen man ihre Leistung beurteilen kann, oder aber sich entsprechend weiterbilden, um ihre Chancen zu erhöhen.
  2. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Plauderecke
    Das siehst du dann doch zu naiv. Würde dieses Material komplett anonymisiert und derart gesichert, dass keinerlei Rückschlüsse auf Personen möglich wören, wäre dies etwas anderes. Dies wird jedoch NICHT gemacht. Es ist dabei immer der Bezug zu bestimmten Personen gegeben. Es gibt ein Recht auf Privatsphäre, was dadurch mit Füssen getreten wird. Wenn du persönlich gerne darauf verzichten willst - kannst du meinetwegen ja machen. Ich bin dazu jedoch nicht freiwillig bereit, nur damit Behörden wie NSA, BND oder wer auch immer damit machen kann, was sie wollen. Es können jedoch personenbezogene Daten daraus extrahiert werden. Alleine schon Daten, die deinen Beziehungsstatus angehen. Z.B. schreibst du deiner Freundin einen Brief zum Jahrestag und somit kann jemand, der diesen Brief liest nachvollziehen, wie lange du dich bereits in der Beziehung mit dieser Person befindest. Du könntest z.B . irgendwem auch schreiben, dass du keinen bock auf die Arbeit hast und dich heute krank schreiben lässt. Würde so etwas ans Licht kommen, könnte es z.B. durchaus negative Konsequenzen für dich haben. Und solltest du z.B. verheiratet sein und eine Affäre haben, könnte diese durchaus dadurch auch festgestellt werden und du erpressbar werden. Zudem lassen sich dadurch z.B. Persönlichkeits- und Beziehungsdiagramme aufstellen, die zur weitergehenden Analyse genutzt werden könnten. Wenn man genügend Material sammelt, kann man damit dann doch schon einiges anstellen (wer kennt wen-Spiele u.s.w.) Mit diesen Daten lässt sich durchaus auch Schindluder betreiben, wenn es darauf angelegt wird. Es ist nicht so, dass ich etwas zu verstecken hätte, aber ich hätte gerne schon die Kontrolle darüber, wer was über mich erfährt. bestimmte Sachen sind nun einmal persönlich und die gehen niemanden anders etwas an. Es wird dabei ja nicht unterschieden, ob es nun ein einfacher Liebesbrief ist, eine Abschlussarbeit für die Uni, Nacktbilder deiner Frau/Freundin, Bilder von dir in kompromittierenden Situationen, Kontoauszüge, Erwiderungen auf Klagen oder einfach nur eine Einkaufsliste für die nächste Feier ist. Wieder mal der Punkt Privatsphäre und der Punkt, dass man so lange als unschuldig gilt, solange die Schuld nachgewiesen oder begründete Vermutungen bestehen. Somit gehen niemanden diese Daten an. Ganz davon abgesehen, dass sie auch an Suchanbieter wie Google & Co verkauft werden könnten. Mit anderen Daten macht der Staat ja schließlich auch Geld, wenn man nicht explizit dagegen widerspricht. Ich sehe das also somit nicht als so harmlos an. Zudem erweitern diese Daten auch Profile, wenn bekannt ist, wo man sich im Internet aufhält und Dazu kommt ja auch noch, dass es durchaus möglich ist, derartige Suchabfragen über einen anderen Rechner zu routen, so dass es so aussieht, als hättest du nach irgendetwas gesucht, hast es aber in Wahrheit gar nicht. Wieso sollte die Welt dadurch sicherer sein? Wenn sensible Daten hochverschlüsselt übertragen werden sollten, dann können sie dennoch nicht "einfach so" abgegriffen werden, wie deine privaten Daten. Deine privaten Daten werden aber eventuell genauso abgegriffen. Mal ganz davon abgesehen, dass oftmals mit der Logik an die Sache herangegangen wird, dass wenn denn durch Zufall doch mal entsprechend relevante Daten abgefangen werden, die Überwachung ausgebaut werden sollte, um mehr derartige Daten abzufangen. Wird hingegen nichts relevantes abgefangen, muss die Überwachung ebenfalls verstärkt werden, damit man derartige Daten in Zukunft dann eventuell besser abfangen könnte. Alles spricht also nach dieser Logik für mehr Überwachung / Belauschen von Privatpersonen. Und aus dem Grund werden von der NSA auch solche Firmen wie z.B. der renomierte Siemens-Konzern ausspioniert statt chinesischen Konzernen, bei denen es Gang und Gäbe ist, westliche Patente zu kopieren und keine Patentgebühren zu zahlen... schon klar. Du gehst die ganze Sache viel zu naiv und gutgläubig an. Wenn man dir verspricht, dass das nur zur Terrorismusvermeidung gemacht wird, dann glaubst du das, ohne einen Moment nachzudenken, dass man die Daten ja auch zu diversen anderen Zwecken benutzen könnte. Stichwort "gläserner Bürger", Orwells 1984, u.s.w. ... Was GoaSkin da geschrieben hat, sehe ich auch ähnlich.
  3. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Hmmmm... da frage ich mich dann aber, ob das daran liegt, dass der Bachelor so schlecht geworden ist vom Niveau, oder eher, weil sie wenn sie einen Bachelor einstellen, sie eigentlich einen Master haben wollen, jedoch nicht dazu bereit sind, einen Master zu bezahlen... ... oder aber zu schlecht zahlen, um einen guten Bachelor abzubekommen ... Dass das Ganze zu wenig Praxis enthält, dem kann ich mich nur anschließen durch das, was ich im Freundeskreis so mitbekommen habe. Nur anderseits - wenn man mehr Praxis haben will, dann sollte man jemanden mit dualer Ausbildung vielleicht auch in Betracht ziehen...
  4. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Mehr geleistet hat man dann auch nur auf einen festen Zeitraum (solange der andere nicht auch bereits mit seiner Arbeit fertig ist) gesehen. Auf den Tag gesamt gesehen ist die Arbeitsleistung die gleiche, jedoch hat der eine nur 4 Stunden dafür gearbeitet (da höhere Leistung) und der andere 8 Stunden (da halb so viel Leistung pro Zeiteinheit erbracht). Was ausschlaggebend ist, ist aber ja meist die verrichtete Arbeit - und die ist bei beiden gleich - nur in unterschiedlichen Zeiträumen erreicht halt. Arbeit = Leistung * Zeit => wenn man langsamer arbeitet, braucht man mehr Zeit, um die gleiche Arbeit zu verrichten. @SPON-Meldung: Das ist genau wie bei der Datenspeicherung und Datensammelwut. Wurde anhand der Daten ein Fall gelöst, wird gelobt, dass man es hat und wird er nciht anhand der vorhandenen Daten gelöst, so wird gefordert, dass noch mehr Daten gesammelt werden müssen. Klar kann man durch das Warnen vor etwas unter Umständen das Ergebnis beeinflussen und ich denke in gewissem Maße ist dies eventuell auch geschehen - jedoch nicht in den Dimensionen. Wo genau die 80.000 MINT Fachkräfte fehlen sollten, wurde auch nicht wirklich drauf eingegangen. Je nach Szenario - zwischen 84.000 und 390.000 Ingenieure sollen angeblich dann in 15 Jahren fehlen - die Schätzung sagt quasi gar nichts aus. Wenn man dies auf die ca. 7,3 Mio Arbeitnehmer Quelle in den MINT-Berufen bezieht, so ist diese Schätzung doch mehr als nur ungenau. (um die 4% Unterschied) Klar kann man die nächsten 15 Jahre nicht sinnvoll voraussagen, da es von viel zu vielen Faktoren abhängt, wie z.B. wie viele MINT-Mitarbeiter letztendlich benötigt werden und wie viele in der Zeit ausgebildet werden. Man kann hier maximal eine Tendenz angeben - aber auch die nicht unbedingt für 15 Jahre. Von daher mal wieder komplett unrealistische Angaben und grobe Schätzungen. Da sollte man doch sinnvollerweise eher Prognosen für die nächsten 2-5 Jahre treffen und nicht für einen Zeitraum, für den man die Entwicklung nicht wirklich einschätzen kann.
  5. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Plauderecke
    Hmmm... betreffend Windows... ich weiß nicht so ganz. Kein System, das am Netz hängt ist vor Ausspionierung sicher, egal wie oft die diversen Firmen einem dies auch glauben machen wollen. Sobald ein System am Internet hängt, ist es angreifbar und KEIN System ist 100% sicher. In jedem System gibt es Bugs, Sicherheitslücken, Designfehler oder Hintertüren (ob nun durch Geheimdienste vorgegeben und vom Hersteller implementiert, oder nicht) und somit ist kein System zu 100% sicher - ganz besonders nciht, wenn so sorglos damit umgegangen wird, wie dies oftmals der Fall ist. Das einzige was man machen kann ist hier nur, die Angriffsfläche zu reduzieren und seine Daten möglichst nicht von außen zugänglich zu machen. Durch die weltweite Vernetzung und die Notwendigkeit der Verbindung von Systemen wird dies jedoch mittlerweile quasi unmöglich. Früher gab es lokale Netzwerke ohne Internetanschluß. Hier konnte niemand einfach so von aussen auf die Daten zugreifen. Diese Zeiten sind jedoch vorbei und es geht immer mehr Richtugn Cloud-Lösungen, bei denen die Daten von überall abgreifbar sind. Das schlimme daran ist auch noch, dass die meisten Unternehmen es nicht einmal mitbekommen, wenn sie gehackt werden, solange es keine Insidertips oder Stellungnahmen dazu gibt, bzw. sie es nicht kund tun und somit ihre Kunden im Ungewissen darüber lassen. Auch verschlüsselte Verbindungen sind nicht sicher, Anonymisierungsdienste (z.B. das Tor-Netzwerk oder Anonymisierungsproxies) sind nicht sicher und wer glaubt, sein System wäre doch sicher, der hat schon den ersten Fehler gemacht. Wenn man alleine schon bedenkt, dass selbst durch die Aufladevorrichtung bei E-Zigaretten oder ähnlichen USB-/Bluetooth-/ Netzwerk-Geräten bereits Systeme kompromittiert wurden, dann begreift man vielleicht die Dimensionen, die das Ganze mittlerweile angenommen hat. Die Geheimdienste können fast alle Verbindungen abhören (Datenabgriff an Knotenpunkten), leiten Anfragen mittlerweile über ihre eigenen Server, die schneller antworten, als die eigentlich gewollten Server, und tun dies auch oftmals. Nicht ohne Grund stehen die schnellsten Supercomputer oftmals bei den Geheimdiensten. Klick mich. Privatsphäre ist in der digitalen Welt zum Fremdwort geworden, denn wer ZUgriff auf die meisten Daten hat, hat auch die größte Macht. Auch verschlüsselte Daten stellen meiner Meinung nach für Geheimdienste kein ernstzunehmendes Hindernis mehr dar, denn oftmals wird der Hersteller einfach dazu verpflichtet, entsprechende Backdoors oder Generalschlüssel einzubauen (Stichwort z.B. National Security Letter, damit er das Produkt im entsprechenden Land vertreiben darf. Darüber steht leider dann nichts in den Betriebsanleitungen der Software... ich gehe davon aus, dass ALLE aktuell verwendeten Verschlüsselungsprogramme, (zumindest die, die nicht auf Open Source basieren - bei denen bin ich mir nicht ganz sicher,) entsprechende Techniken enthalten, dass z.B. die NSA sie problemlos entschlüsseln kann. Zum arbeiten ist Windows OK. Es hat sich einfach in den letzten Jahren / Jahrzehnten soweit durchgesetzt, dass es in Firmen oftmals einfach Standard ist und somit wird es in Firmen alleine schon deshalb vorausgesetzt, um Daten mit anderen Unternehmen austauschen zu können. Seien es Outlook-Termine oder Office-Dokumente (Word, Excel, Visio, Powerpoint, ...) - ohne Windows hat man es einfach schwer als Firma. Man selber als Mitarbeiter hat meist sowieso keinerlei Einfluss darauf, mit welchem System man in der Firma arbeitet. Dementsprechend stellt sich mir die Frage auch gar nicht, wie ich das entsprechende System sehe, da ich damit auskommen muss. Wie bereits oben geschrieben - es gibt kein wirklich sicheres System, sobald es am Netzwerk hängt. Da können noch so viele Firewalls, Intrusion Detection / Prevention Systeme, Antivirusscanner u.s.w. dazwischen hängen - es gibt meiner Ansicht nach IMMER irgendeine Möglichkeit, das System zu kompromittieren. Und gibt es sie nicht von aussen, dann zumindest von innen. (Social Hacking, Spionage und unüberlegte Aktionen von Mitarbeitern (USB-Sticks, Malware, ...), die Schadsoftware ungewollt / unbemerkt einspielen) Von daher kommt es meiner Meinung nach auch gar nicht darauf an, ob man nun Windows, Linux, ein Unix-Derivat (MAC OSX, HP UX, ...) oder irgend etwas anderes verwendet - einzig die Bedienung ist etwas anders. Und man darf auch nicht vergessen, dass die Informationen, die durch Snowden bekannt geworden sind von Anfang 2014 stammen - also mittlerweile schon über 1 Jahr alt sind! Im digitalen Zeitalter sind das Welten... Von daher denke ich schon, dass es durchaus Sinn machen kann, sich z.B. mit Windows Client Systemen, oder Windows Server Systemen zu beschäftigen, wenn einem dies Spass macht oder man seine berufliche Verwirklichung darin sieht. Benötigt werden diese Leute auf jeden Fall auch in Zukunft, denn ich glaube kaum, dass Windows einfach so vom Markt verschwinden wird in den nächsten paar Jahren - dafür gibt es einfach keinen wirklichen Grund.
  6. Wieso das? Gibt doch auch noch Cola und Energy Drinks zum wach werden / bleiben... Ich trinke z.B. gar keinen Kaffee - dafür habe ich morgens aber auch nicht das Problem, dass ich nicht vor dem ersten Kaffee die Augen aufbekomme. mein Körper braucht einfach keinen Anlasser morgens...
  7. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Da merkt man halt die Nähe zu den günstigeren Staaten im Osten deutlich. Für Polen, Tschechen, Slovenen, Litauer oder Weissrussen ist das halt teilweise kein schlechter Verdienst - selbst wenn sie nur alle paar Wochen am WE nach Hause fahren und die Woche über irgendwo unterkommen und eine weite Anreise haben. Wobei sich das mit und mit auch ändert - gen Osten (ländertechnisch gesehen) sinken jedoch die Gehaltsforderungen dennoch teils recht rapide... Annehmen würde ich so etwas auch nicht, aber alleine schon, dass man so etwas von einem Recruiter überhaupt angeboten bekommt...
  8. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Nunja, wenn man so schaut, was man bei Anfragen (durch meine ehemalige / zurzeit ruhende Selbständigkeit habe ich noch diverse Recruiter, die immer mal wieder anfragen) teilweise für Gehälter geboten werden (diverse Recruiter-Firmen bekommen es ja einfach nicht hin, eine sinnvolle Ressourcendatenbank zu nutzen und machen daher tolle Stichwortsuchen mit vielleicht 5% Trefferquote, weshalb ich alles mögliche angeboten bekomme vom IOS-App-Entwickler über 1st Level Support bis hin zu den Sachen die mich eventuell dann auch mal interessieren könnten wie Netzwerkadminstellen etc.). Für Helpdesk (1nd Level) ist das meist so um die 23-28k€, für 2nd Level so um die 28-32k€ (in Ausnahmefällen auch mal 35k). Für Adminstellen immer je nachdem, was derjenige so können soll halt zwischen 25-60k€. Standardlinux- oder Windows-Kram meist so um die 35k€. (Gehälter jeweils als Angestellter mit Zeitvertrag bei den Vermittlerfirmen), wobei ich meist auch nur Anfragen aus den Ballungsräumen bekomme, wo man halt auch was mehr verdienen kann. Ich habe aber auch schon auf selbständiger Basis in der Gegend von Rostock ein Projekt angeboten bekommen für 25€ Stundensatz für das Level eines CCNP, möglichst CCIE. Letzterer hätte im Normalfall eher um die 150€ Stundensatz bei selbständiger Arbeit... Die ganz billigen Angebote habe ich schon was länger nicht mehr gesehen - überproportional gut bezahlte hingegen auch nicht mehr (bzw. nur noch im SAP- oder evtl. noch im APP-Bereich). Es scheint fast so, als ob es sich langsam etwas normalisiert 40.000€ sehe ich für jemanden, der sich ein Leben lang immer wieder und eigentlich durchgehend proaktiv weiterbilden muss (und das muss man in der IT-Branche nunmal, um nicht den Anschluß zu verlieren (falls die Firma durch Schulungen nicht auch noch zusätzlich dafür sorgt) - im Gegensatz zu z.B. Lokführern, oder diversen handwerklichen Berufen) nun wirklich nicht als zu hoch an. Ja, in strukturschwachen Gegenden, in denen die Lebenshaltungskosten gering sind, ist das schon ganz ordentlich - in den Großstädten hingegen ist das nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, dass mindestens 30% davon (oder auch bis zu 50%) alleine schon an Miete anfällt und die Lebenshaltungskosten generell um einige Prozente teurer sind als "mitten im Nichts". Klar bekommt man in der Stadt auch mehr geboten, aber man nimmt lange nicht alles wahr, was man nutzen könnte - zahlt jedoch indirekt dennoch dafür. Ich finde jedoch auch, dass bestimmte Berufsgruppen einfach stark unterbezahlt sind (angefangen bei den ganzen Pflegeberufen, über z.B. Friseure hin zu diversen anderen Tätigkeiten (z.B. auch Gastronomie- und Hotelgewerbe)). Es gibt einfach Sparten, da wird gespart ohne Ende - ist doch dann auch kein Wunder, dass z.B. jede Menge Pflegestellen nicht besetzt sind oder die Firmen keine Azubis für den Beruf finden. Irgendwie muss derjenige ja auch über die Runden kommen... Klar muss man für z.B. den Beruf des Kranken- oder Altenpflegers auch geboren sein, aber ein etwas höheres Gehalt könnte bei dem einen oder anderen durchaus ein Anreiz sein, vielleicht doch seinen eigentlichen Wunschberuf auszuführen, den er sich abgeschminkt hatte wegen der schlechten Bezahlung bei den miesen Arbeitszeiten und sich eine besser bezahlte Alternative suchen würde ansonsten.
  9. Genau aus dem Grund bevorzuge ich Einwurfeinschreiben vor E-Mails bei Mahnungen. Dabei fällt mir ein, dass ich dem Umzugsunternehmen, das unseren Umzug letztes Jahr gemacht hat, auch noch einen Mahnbescheid zustellen lassen wollte... geht da aber um > 1.000,- €, die sie an Schäden verursacht haben durch unsachgemäßen Transport... *grml* Ich denke mal, das wird wohl noch vor Gericht landen irgendwann...
  10. Das Plural von Ent ist Ents. Mahnbescheid muss man immer vorschiessen. Alternativ kann man solche Sachen auch an ein Inkassounternehmen abgeben, das dann noch einmal zusätzliche Kosten dafür berechnet. Ob man etwas vorschiessen muss dafür oder nicht kommt ganz drauf an. Wenn man den geschuldeten Gesamtbetrag haben möchte, dann vermutlich schon. Wenn das Inkassounternehmen die Schuld für weniger einkauft als sie wert ist, und das Eintreibungsrisiko übernimmt, dann eventuell nicht und man bekommt den geminderten Betrag dafür direkt. Wie es bei Mahnungen / offiziellen Schreiben mit E-Mails aussieht, ist ja noch die eine Sache. Angeblich sind sie erlaubt, wobei sich da teils drüber gestritten wird. Aber auch wenn sie im Spamfilter landen - das ist afaik irrelevant, solange die Mail nicht zurückgeht als "undelivered" zurückgeht. Aus dem Grund muss man als Geschäftsmann auch seine Spamfilterung unbedingt unter Kontrolle haben und sollte ab und an auch mal in den Spamordner schauen.
  11. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Outsourcing des Helpdesks ins Ausland kenne ich auch und finde es einfach nur grottig. Was für einen Sinn hat es bitte für eine deutschsprachige Firma, wenn man am anderen Ende jemanden sitzen hat, der einen nicht wirklich versteht (bzw. der das Problem, das man versucht zu schildern, nicht versteht), der sich nicht richtig ausdrücken kann (und entsprechend unverständliche Tickets schreibt), oder den man kaum verstehen kann (ganz toll, wenn man Passwörter übermittelt bekommt). Im Endeffekt ist ein entsprechender Helpdesk sagen wir einfach mal 25% unproduktiver, da diese Zeit schon alleine für zusätzliche Mißverständnisse und Nachfragen draufgeht im Schnitt. Dazu kommt noch, dass unverständlich geschriebene Tickets zur Qualifizierung an den Helpdesk zurückgeroutet werden. Wobei im Helpdesk anscheinend eh in vielen Firmen so mancher Vollhonk sitzt, der sich nichtmals in seiner eigenen Muttersprache sinnvoll ausdrücken kann (Legasthenik ist etwas anderes!), keinen verständlichen Satz auf englisch zustande bringt und anscheinend oftmals ohne nachzudenken und Tickets, ohne sie durchzulesen, einfach mal an irgendeine Gruppe weiterschiebt, ohne jegliche für diese Gruppe notwendige Informationen mitzugeben.
  12. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Jein. Aktuell bin ich seit knapp über einem Jahr in einem Angestelltenverhältnis und habe jetzte einen unbefristeten Vertrag bekommen. Meine Freiberuflichkeit läuft aber noch weiter, so dass ich jederzeit wieder da ein Projekt annehmen könnte (ob nun für nebenher, oder als Hauptprojekt nach entsprechender Kündigungsfrist bei meinem AG). Für Freiberufler habe ich immer einen Mindestsatz angegeben, unter dem sie gar nicht fragen brauchen. Das gleiche aber auch bei Anstellung. Mittlerweile kommen doch auch immer mehr Anfragen wegen Anstellungen und nciht nur wegen Projekten als Freiberufler. Anscheinend haben diverse Firmen wohl Probleme damit, dass sie für Freiberufler, die schon jahrelang bei ihnen beschäftigt sind, Rentenbeiträge nachzahlen sollen, u.s.w. und daher wird auch dort oftmals nun nur noch auf Angestellte (outgesourced) gesetzt. Naja, ich hätte über einen Vermittler aus UK letztes Jahr in Hamburg eine Stelle haben können bis Ende des Jahres, aber ich habe dann doch ein anderes Angebot bevorzugt (mehr Geld, längere Vertragslaufzeit, die jetzt in unbefristet übergegangen ist, deutscher Vertrag, ...). Es KANN also schon was bei rumkommen, wie bei anderen Vermittlern auch. ch bevorzuge es jedoch, Verhandlungen u.s.w. auf deutsch zu führen und nicht am Telefon.
  13. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Wobei ich es eigentlich eher bevorzuge (zumindest falls man nicht zu "redefaule" HH hat), sich erst einmal am Telefon kennenzulernen. Spart mir als "Bewerber" die Anfahrt (vor allem, wenn der HH kein Büro in meiner Stadt hat) und ihm eventuell unnötige Zeit und um die groben Parameter erst einmal anzusprechen (was sucht man, was bietet der gegenüber, wie sehen die Gehaltsvorstellungen und die regionale Flexibilität aus, Freiberufler oder Angestelltenverhältnis, ...) finde ich das am sinnvollsten für beide Seiten. Wenn das passt, dann lohnt es sich erst, den Gegenüber auch persönlich kennenzulernen. Wobei ich auch keine generell Auskunft gebe, sondern dies immer von den Aufgaben und der Verantwortung abhängt. Wenn mehr Wissen / Verantwortung / Flexibilität gefordert ist, dann muss halt auch mehr bezahlt werden. Die HH "aus UK" & Co nerven mich mittlerweile aber auch echt. Dauernd wollen sie mit einem telefonieren und erkundigen sich nach der aktuellen Verfügbarkeit, dabei können sie teils wirklich nur gebrochen englisch, oder aber man versteht sie am Telefon sowas von grottig (schlechte Verbindung, Hintergrundlärm, Akzent, ...) ...
  14. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Südwesten soll uns jetzt was sagen? Kann ,mal böse ausgedrückt "aufm Kuhkaff" sein, oder in irgendeiner größeren Stadt. Auf dem Kuhkaff wird allgemein weniger gezahlt, als in einer Großstadt. Alleine schon, weil die Lebenshaltungskosten auf dem Land oftmals einiges günstiger sind (alleine schon die Miete teilweise nur 1/3 des Preises).. Das muss man also auch immer noch in relation setzen. Man kann, sagen wir mal einfach, die Gehälter von München, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart nicht mit den Gehältern in Hof (kleine Stadt an der tschechischen Grenze), Merzig (kleine Stadt bei Luxemburg), Prenzlau (kleine Stadt Nähe polnische Grenze und Nähe Ostsee), Freyung (kleines Städtchen am Dreiländereck Deutschland, Tschechien Österreich), Ilmenau (kleine Stadt mitten im Dreieck zwischen Kassel, Frankfurt und Leipzig) oder Aurich (kleine Stadt im nichts an der Nordsee Nähe holländische Grenze) vergleichen. Dazu kommt zusätzlich natürlich auch noch der "Konzernfaktor", denn Konzerne gibt es meist in größeren Städten und eher weniger in der ländlicheren Gegend, u.s.w. ...
  15. Fragen wir mal so - für welchen Bereich suchst du denn überhaupt Aufgaben? Switching statisches Routing Routingprotokolle Einwahlverbindungen Etherchannel / Trunking / Access-Ports Subnetting und IP-Konfiguration inter-vlan-Routing Port-Security Spanning-Tree Port-kofiguration Debugging von irgendetwas speziellem ... Ist ein weites Feld.
  16. Cms

    Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Webdesign
    Joomla, Drupal, TYPO3 und WordPress sind wohl die meistverbreiteten. Ich persönlich kenne Joomla und finde es OK. Wordpress soll aber auch OK sein. Kommt aber halt auch immer drauf an, was man genau damit machen will. Oftmals hat eines dieser 4 CMS passende Vorlagen / Plugins für die benötigten Anwendungszwecke. Für Webradios und Spiele-Clans wird z.B. meist Joomla eingesetzt. Ansonsten auch gerne PHPNuke (wobei das immer mehr und mehr verdrängt wird durch Joomla)
  17. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in Plauderecke
    Generell ist Jaguar seit der Übernahme durch Ford 1997 (?) eigentlich sehr viel weniger anfällig geworden, als sie vorher waren, alleine schon dadurch, dass seitdem viel Massenware verbaut wird. Es gibt aber wohl noch immer wieder diverse kleinere Problemchen die nicht immer unbedingt nachvollziehbar sind.
  18. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Du bekommst keine Einweisung in ein spezielles Werkzeug oder bekommst gesagt "in dem und dem Fall musst du Werkzeug xyz so und so einsetzen", sondern du bekommst einen Werkzeugkoffer mit diversen Werkzeugen zur Hand, aus dem du dann das richtige Werkzeug für das jeweilige Problem aussuchen musst. Wie man dieses Werkzeug benutzt und wie man es einsetzt (bzw. was man damit erreichen kann), lernt man im Studium oder bringt es sich meinetwegen auch selber bei. Sehe ich anders. Was wird denn sonst in den Vorlesungen gemacht? es wird dem Studenten etwas vermittelt, mit dem er Probleme lösen können soll. Ob es um die Erkennung von bestimmten Mustern geht oder um die Herleitung einer physikalischen Formel - es wird dem Studenten vermittelt und er muss sich dieses Wissen gerade NICHT autodidaktisch alles beibringen. Klar kann keine Rücksicht genommen werden, wenn einer etwas nicht versteht, wie dies in der Schule der Fall ist, aber dann muss derjenige sich die Info halt anderweitig besorgen (Scripte, Kommilitonen, Nachhilfe, Professor fragen, ...) Ein Beispiel für ein entsprechendes Werkzeug wäre z.B. eine bestimmte mathematische Berechnungsweise (z.B. Vektorenberechnung oder was auch immer). Die bekommst du beigebracht bzw. hergeleitet (oder musst sie dir eventuell auch mal selber herleiten). Dann wird sie in deinen "virtuellen Werkzeugkoffer" gepackt und es wird von dir erwartet, dass du dir selber herleiten kannst, wann welches dir bekannte Werkzeug am sinnvollsten eingesetzt werden kann und somit wann du dieses "Werkzeug" nutzen willst. Wie man es benutzt ist zudem auch klar - nur ob es sinnvoll ist, es gerade zu nutzen ist immer die Frage. Wenn man weiß wie etwas funktioniert, weiß man eigentlich auch, wie man etwas einsetzt. Ein bisschen Logik und technisches Verständnis gehört natürlich dazu, damit man das Gelernte auch sinnvoll umsetzen kann. Das kommt nun wieder ganz darauf an, wie man es sieht. Ob man "das Brett zersägen" mit "mathematischen Berechnungen" gleichsetzt, oder damit diese Berechnungen dann in natura zu nutzen z.B. um ein Gebäude auch real aufzubauen mit der berechneten Statik. Ich denke du hast meinen Vergleich einfach nicht richtig verstanden oder fehlinterpretiert. Sicherlich gibt es sowohl auf der einen, als auch auf der anderen Seite schwarze Schafe. Angestellte, die nichtmals 1/10 des Gehalts wert sind, das sie bekommen und genauso aber auch Firmen, die generell unter aller Sau zahlen und diejenigen ausbeuten, die für sie arbeiten. Ob ein Gehalt angemessen ist, hängt halt immer von diversen Faktoren ab. Und wenn man meint, man wäre ein bestimmtes Gehalt wert, der potentielle Arbeitgeber dies jedoch anders sieht, dann kommt es nicht zu einem Vertragsabschluß. Bei der MSCE-Schwemme vor ein paar Jahren hat man das z.B. gut gesehen, dass die Marktwirtschaft durchaus funktioniert. Das Angebot an angeblichen Fachkräften (oftmals nur auf dem Papier) wurde größer in diesem Bereich und somit sanken die Gehälter für MCSEs auch. Da aber ein großer Teil nur mit Braindumps die Prüfung bestanden und keine Ahnung von der Materie hatte, verdienen diejenigen die auch das Wissen und nicht nur das Zertifikat haben, auch wieder entsprechend mehr. Das Problem ist wohl, dass die Wirtschaft uns versucht vorzumachen, dass ein Fachkräftemangel besteht, um mehrere Dinge zu erreichen. Bevor die Löhne anfangen zu steigen, wird versucht, die Knappheit zu dramatisieren, damit es gar nicht erst soweit kommt. Dementsprechend kommt es jedoch aufgrund der recht großen Lobby dann zu derartigen Kurzschlußaktionen wie z.B. Bluecard & Co. Wenn man sich dann deren Erfolg ansieht (da nicht viele die Bluecard in Anspruch nehmen WOLLEN), fühlt sich die Lobby wieder bestärkt darin, dass es einen Fachkräftemangel gibt - und zwar nun sogar global und nicht nur regional beschränkt - da ja fast niemand aus dem Ausland nach Deutschland kommen will - wieso auch, wenn es ihnen in anderen Ländern einiges besser gehen kann. Klar ist wohl, dass Firmen versuchen, zu möglichst niedrigen Preisen ihre Leute zu bekommen. Andersherum ist es auch logisch, dass die potentiellen Mitarbeiter versuchen, das bestmögliche Gehalt zu erzielen. Wenn ich manche Firmen sehe, die für 35k/Jahr einen Spezialisten mit CCIE (höchstes Cisco-Zertifikat, von dem es weltweit nur um die 12k gibt - diese dann noch auf verschiedene Spezialisierungen aufgeteilt) suchen, dann kann ich nur lachen. Das steht einfach in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung / dem Können desjenigen. Wenn ich anderseits sehe, dass manche Bewerber quasi ohne Berufserfahrung, die sich ein klein wenig statischem Webdesign auskennen /ein paar Jahre Tintenpratonen ausgetauscht haben / eine Weile im 1st Level Servicedesk tätig waren, sich für 40-50k/Jahr verkaufen wollen, dann sind beide Einschätzungen einfach absolut nicht realistisch. Dementsprechend finden beide dann vermutlich auch niemanden, der auf ihr Angebot eingeht. Genau das sind aber dann oftmals die Firmen, die so über den angeblichen Fachkräftemangel postulieren und von der Politik erwarten, dass sie ihn zur "Chefsache" erklären und beheben. Mir ist auch klar, dass nicht jede Firma sich entsprechend qualifizierte Leute leisten kann und dass das maximal zahlbare Gehalt oftmals der Grund ist, wieso sie kein qualifizierte(re)s Personal bekommen. Da muss sich dann halt entschieden werden - braucht man entsprechende Qualifikationen (und vor allem auf eine Person konzentriert) oder reichen auch z.B. 3 weniger qualifizierte Personen aus, die insgesamt aber mehr oder weniger das gleiche Wissen auf sich verteilt vereinen, die dreifache Arbeitsleistung erbringen könnten und das gleiche verdienen würden? Oder holt man sich bei speziellen Problemen einfach für eine bestimmte Zeit einen Externen Mitarbeiter zur Unterstützung? Das ist meiner Meinung nach oftmals auch wirklich so. Entweder sind die Bewerber nicht flexibel genug, haben überzogene Forderungen und bieten zu wenig dafür, tunen ihren Lebenslauf und fallen dann bei den entsprechenden Fragen auf, oder sind nicht wirklich gewillt, sich in den Richtungen fortzubilden, die vom Markt gefordert werden. Jemand der sich z.B. zwar sehr gut mit Windows NT 4.0 und Windows Server 2000 auskennt, war vor Jahren mal gesucht. Wer sich jedoch nicht fortbildet und mit Server 2008 oder 2012 einfach noch nie etwas gemacht hat, der wird es schwer haben, etwas neues zu finden in dem Bereich. In bestimmten Bereichen muss man halt einfach Wissen in bestimmten Richtungen haben, um erfolgreich zu sein. Das ist einfach so. Wer sich dem gegenüber sperrt, der muss halt schauen, wie er ohne dieses Wissen einen anderen Job findet. In gewissem Masse regelt er sich schon selber. Angebot und Nachfrage. In den Bereichen wo es nur wenige Leute gibt, die das entsprechende Wissen haben, werden zwangsläufig auch höhere Gehälter gezahlt, da sich ansonsten niemand finden würde, der dies macht. In den nicht so spezialisierten Bereichen hingegen ist es einfach so, dass die Nachfrage niedriger ist als das Angebot und oftmals dementsprechende Dumpinglöhne gezahlt werden (können). Es gibt leider immer wieder Leute, die sich unter Wert verkaufen und dadurch dann die Erwartungen der Firmen bestärken, dass sich qualifiziertes Personal auch für weniger Gehalt finden lässt. Die entsprechenden Regelungen wurden nur auf Druck der entsprechenden Lobby durchgedrückt. Da die situation aber gar nicht so ist, wie die entsprechende Lobby sie darstellt, kann eine entsprechende Maßnahme auch nicht die prognostizierten Erfolge / Auswirkungen haben. Solange die entsprechende Leistung dafür erbracht wird und man nicht nur Erfahrung im 1st Level Support vorweisen kann, kann das Gehalt aber auch durchaus angebracht sein. Die IT ist halt noch eine der Branchen, die zumindest oftmals recht gut bezahlt wird. Schau dir im Vergleich mal Banker an, was die verdienen und was sie dafür leisten. Es gibt halt einfach gutbezahlte Branchen und mies bezahlte Branchen (vieles im Dienstleistungssektor vor allem). Kaufst du dir einen neuen Porsche, wenn du es dir nicht leisten kannst, wenn dir genauso auch ein Golf reicht, da du nur von a nach b kommen musst? Wieso sollte das also bei Unternehmen anders sein. Wer es sich nicht leisten kann, Spezialisten zu beschäftigen, der muss sich halt damit zufrieden geben, was in seinem Budget liegt und eventuell seine vorhandenen Mitarbeiter oder sich selber weiterbilden (lassen). Beide Seiten übertreiben es, aber irgendwo wird sich halt doch geeinigt. Typisch Marktschirtschaft halt. Ist der Preis zu hoch, wird eine Ware nicht gekauft, bis sie einen bestimmten Preis unterschreitet. erst dann kommt es zum Kauf. Bietet man dem Verkäufer zu wenig für seine Ware, wird er nicht verkaufen - bis ein bestimmter Mindestpreis erreicht ist, oder aber seine finanzielle Situation es verlangt, dass er die Ware unter Wert verkauft.
  19. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Naja, man bekommt die Handwerkzeuge und vielleicht auch den Überblick durch ein Studium in bestimmten Bereichen vermittelt. Und zwar in einem vermutlich einiges größeren Bereich als man später wirklich benötigt. Das ist natürlich dann aber gut fürs "Über den Tellerrand schauen" können. Die einzelnen Handwerkzeuge / Methoden kann man aber durchaus auch ohne Studium vermittelt bekommen. Ergo braucht man nur für die wenigsten Jobs, bei denen man auf diverse immer wieder verschiedene Handwerkzeuge aus dem Studium zurückgreifen muss, wirklich ein Studium als Grundlager. Damit man jedoch die Handwerkzeuge niemandem erst noch vermitteln muss, wird für derartige Positionen natürlich gerne jemand mit Studium genommen, der die entsprechenden Handwerkzeuge bereits hat/kennt. Zwingend notwendig ist es aber halt in den wenigsten Fällen.
  20. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Das beste Argument dafür, dass es nur einen angeblichen Fachkräftsmangel gibt, sind doch noch immer die Gehälter, die die Firmen bereit sind zu zahlen. Marktwirtschaftlich betrachtet ist es doch so, dass wenn ein Gut (hier entsprechende Fachkräfte) knapper wird, sein Preis (Bezahlung) steigt. Dies ist in der IT-Branchen jedoch nicht wirklich zu sehen bis auf in wenigen Bereichen (SAP z.B.). Entweder ist den Firmen die Besetzung entsprechender Stellen auch einfach nicht wichtig genug, dass sie dazu bereit wären, entsprechend zu entlohnen, weil es ja schon "irgendwie" trotzdem läuft. Ein Wachstumshemmer kann das aber dennoch sein. Mag durchaus sein, dass sich bei euch nur Leute beworben haben, die nicht für den Job geeignet waren. Das heisst aber im Umkehrschluss noch lange nicht, dass es entsprechende Leute nicht gibt, sondern nur, dass die entsprechenden Leute nicht auf eure Stellenanzeige angesprochen haben. Kompetente Leute bekommt man heutzutage nunmal oftmals nicht mehr über entsprechende Stellenanzeigen, sondern man muss nach ihnen aktiv suchen, da sie oftmals bereits in einem Job sind, aus dem sie eigentlich gar nicht weg wollen und man sie entsprechend ködern muss (Gehalt, Boni, sonstige vergünstigungen), damit man sie bekommt. Wer das natürlich nicht macht, braucht sich auch nicht wundern, wenn er zu großen Teilen nur "Ausschlussware" erhält, also Bewerbungen von denjenigen, die nicht die entsprechenden Qualifikationen haben und daher auch keinen vernünftigen job finden. Klar KANN ein Studium ganz schön anspruchsvoll und fordernd sein (was ich teilweise aber so bei FH-Studenten mitbekommen habe, war es laut deren eigener Aussage auch nicht viel fordernder als das Abitur - das waren aber durchweg auch diejenigen, die 1-2 Semester länger für ihr studium gebraucht haben, sich dafür aber auch absolut keinen Stress damit gemacht haben). Aber natürlich gibt es halt bestimmte Anforderungen, die nicht jeder erfüllen kann. Nicht ohne Grund brechen sehr viele Leute ihr Studium vor Abschluß ab - vor allem im MINT-Bereich. Anderseits sagt das Studium im Umkehrschluß aber absolut nichts über einen Bewerber ohne Studium aus. Vielleicht hatte er einfach keine Lust auf so viel Theorie sondern wollte lieber praktische Arbeit machen und sich mittels learning by doing weiterbilden. Ich bin der Meinung man sollte einen Menschen und dessen Wissen / Können / Qualifikation nicht anhand eines Studiums, Zertifikats, seiner Ausbildung oder sonstigem über- oder unterbewerten und so tun als ob diejenigen die kein Studium haben nicht die Qualifikation dazu hätten. Oftmals sind es ganz einfache Entscheidungen, die gegen ein Studium sprachen (Familie, Jobangebot, Interessen, keine Lust, ...). Mein Ding wäre es damals auch nicht gewesen, 3-5 Jahre studieren zu gehen und kaum Praxis, sondern jede Menge Theorie zu lernen. Ich bin nunmal jemand, der die Praxis braucht. Ich überlege aber dennoch schon seit Jahren nebenher mal ein Fernstudium anzufangen - anderseits will ich meine Freizeit aber auch nicht dafür opfern. Halt eine Zwickmühle. Ich sehe anderseits aber auch beruflich gar nicht die Notwendigkeit dazu, ein studium zu belegen jetzt noch, da ich eigentlich in genau dem Bereich tätig bin, der mir Spass macht und ich mich eigentlich auch nicht über die Bezahlung beschweren kann. Es gibt mittlerweile sogar Vereinigungen die beim autodidaktischen Lernen helfen ( siehe z.B. hier) und auf alternativen Wegen versuchen sich Wissen anzueignen statt auf dem klassischen (manche bezeichnen es auch als veralteten) Weg zu studieren. Scheint irgendwie in Mode zu kommen - was derjenige dann natürlich weiß, ist schwierig festzustellen. Von den Firmen kommen bei dieser Frage immer die gleichen Antworten. Die Ressourcen werden jetzt benötigt und nicht in x Monaten / Jahren Wenn die Firma jemanden ausbildet, dann wird er abgeworben und die Firma bleibt auf den Ausbildungskosten sitzen und darf sich wieder wen neues suchen oder ausbilden. Diverse Leute behaupten sie hätte die Motivation / das Interesse an Weiterbildungen, sagen dies jedoch nur, damit sie einen job bekommen, besser bezahlt werden oder aus anderen Gründen. Das wahre Interesse ist oftmals nicht vorhanden. Ich würde nie behaupten, dass ein Studium nicht fordernd ist, aber ich weiß auch genauso, dass bestimmte Sachen auch im Job ganz schön fordernd und kompliziert sein können. Ob das also unbedingt niedriger zu bewerten ist, wage ich nicht zu beurteilen. (Beispielsweise Design großer Netze oder großer Anwendungen - das muss nicht zwingend jemand machen, der studiert hat.) Klar ist aber auch, dass es genügend Stellen gibt, bei denen 9-to-5 anwesend sein und "Eierschaukeln" angesagt ist. Und das egal ob bei Jobs für Studierte, als auch für FISIs oder so. Wobei ich dazu sagen muss, dass in mindestens 50% der Fälle, in denen ich gesehen habe, dass ein Studium erwartet wird "oder vergleichbare Qualifikation" oder eine ähnliche Formulierung dahinter steht. Ich habe auch schon entsprechende Projekte bekommen, obwohl ich kein Studium habe (wohl im Selbständigen Bereich). Vom einen aufs andere schliessen kann man halt einfach nicht, da es ja kein Fachkräftemangel ansich ist, sondern nur ein Mangel an qualifiziertem Personal mit Berufserfahrung in bestimmten Bereichen / mit bestimmten Qualifikationen und das auch teils nur regional. In anderen Regionen kann es schon wieder komplett anders aussehen. Ich denke mal du bewirbst dich z.B. nicht in Berlin, sondern in BW irgendwo. Vielleicht werden in der Stuttgarter Gegend (als Beispiel) jedoch ganz andere Leute mehr gesucht als in der Berliner Ecke und mit deiner Qualifikation würdest du wo anders viel einfacher etwas finden. Da ist dann halt auch die frage, wie flexibel man ist, was den Wohnort angeht und ob man seine Qualifikation lieber den regionalen Forderungen anpasst, oder die Region des Jobs den eigenen Qualifikationen. Klar, es gibt genügend Werksstudenten und es gibt auch vorgeschriebene Praxissemester afaik, aber wo und wie die Studenten dann eingesetzt werden ist die andere Frage. Ich war mal für ein (2?)Monats-Praktikum bei einem Softwarehaus (webanwendungen) und dort wurden sie eigentlich fast ausschliesslich als "Programmieraffen" für Schnittstellen oder einfachste Anwendungen eingesetzt. Also weder irgendetwas forderndes für einen Studenten, noch etwas bei dem sie viel lernen, sondern einfach nur eine einfache Programmiertätigkeit, die über Studenten nun einmal billiger besetzt werden kann als mit anderen Mitarbeitern. Zudem hatten sie zwar bestimmte Wochenstundenzahlen abzuleisten, jedoch war komplett egal, wie sie diese auf die Woche verteilten, ob 2*10Std oder 5*4Std. Ob sie nun als werksstudenten oder geringfügig Beschäftigte galten, machte dort auch keinen Unterschied. Wirklich integriert waren sie in der Firma zudem nicht, sondern alle Studenten / Praktikanten sassen zusammen, abgeschottet von den normalen Mitarbeitern, in einem Raum und haben vor sich hin programmiert. Soviel also zu "Werksstudenten" wie es sei kann... Nur weil man einen Bachelor / Master / ein Diplom hat, heisst das ja noch lange nicht, dass sich um einen gerissen wird. Da gibt es noch diverse Faktoren, die man berücksichtigen sollte. So z.B. wie gut man abgeschlossen hat, in welchem Fachbereich, in welchem Bereich man sich bewirbt, wie die Anforderungen bei den Stellenausschreibungen sind, ob einfach nach jemandem mit Berufserfahrung gesucht wird (ich denke mal die Praxis als Werksstudent oder Praktikant wird wohl nicht 1:1 als Berufserfahrung gewertet, oder?), wie der aktuelle Bedarf in der Region nach entsprechend ausgebildetem Personal überhaupt aussieht, ob man menschlich in eine Firma passt, wie die eigene Persönlichkeit ist, ... Das Problem dabei ist nur, dass wenn man [Zeitraum x] keinen Job findet nach Abschluß, einem das Diplom / der Master / Bachelor nicht mehr sonderlich viel bringt, denn dann wird sich der entsprechende Personalverantwortliche vermutlich fragen, wieso jemand mit einem entsprechenden Abschluß denn keinen Job findet und dass da doch irgendetwas nicht stimmen kann mit demjenigen. Dem Misstrauen muss man dann erst einmal entgegenwirken. Genau aus dem Grund nehmen diverse Studenten auch komplett unterbezahlte Jobs an, nur um erst einmal etwas Berufserfahrung nachweisen zu können und hoffen dann aus dem Loch wieder irgendwie herauszukommen. Also ich hatte Mitte letztes Jahr die Wahl zwischen zwei Jobs, bei denen ich zu beiden den Vertrag schon vorliegen hatte, wobei der eine mir wohl auch nur aufgrund meiner 1,5 jährigen Berufserfahrung in genau der Firma in genau dem Bereich angeboten wurde.
  21. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Genau das ist ja wieder so ein Punkt, den ich meinte. Braucht man für den Job ein Studium der Informatik oder reicht es vielleicht auch vollkommen aus, wenn man mehrere Jahre Erfahrung in der IT-Branche in den entsprechenden FAchgebieten / Themen vorweisen kann, damit einem zugetraut wird, dass man entsprechend komplex denken und die Anforderungen erfüllen kann? An und für sich ist sie eine total unnötige Anforderung für einen Job, denn sie sagt nicht wirklich etwas darüber aus, was derjenige denn nun kann oder nicht und ob er für den Job geeignet ist oder ob nicht.
  22. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Das war sicherlich übertrieben. Heutzutage muss man eher ITIL-Schulungen haben (mit ein bisschen logischem Denken wäre das eigentlich hinfällig), dazu noch ein paar andere Scheine / Zertifikate. Am besten dann auch noch was komplett fachfremdes dazu an Zertifikaten Dennoch ist es oftmals so, dass in Stellenanzeigen Sachen drin stehen, die derjenige gar nicht können muss, anstatt sich auf die Kernqualifikationen zu konzentrieren. Wer dadurch dann noch nicht genug abgeschreckt wurde, der wird dann oftmals durch das zu erwartende Gehalt abgeschreckt, da nicht qualifikationsgerecht gezahlt wird, sondern nach dem, was eigentlich gebraucht wird - was aber was komplett anderes sein kann, als was in der Anzeige steht. Ich habe in den letzten 2-3 Jahren z.B. mal als kleines Beispiel doch schon zig Stellenanzeigen gesehen, die eigentlich jemanden für den 1st Level suchten, jedoch tiefere Kenntnisse voraussetzten, als man im 2nd Level haben muss, jedoch natürlich nur nach 1st-Level-Satz bezahlten. Ich erwarte da auch eher Bescheidenheit und Konzentration auf einzelne fachliche Qualifikationen anstatt möglichst viele Qualifikationen auf eine Stelle zu packen. Wenn man niemanden findet, der Qualifikation x und y hat, dann sucht man halt alternativ jemanden mit Qualifikation x und einen anderen mit Qualifikation y. Klar wird das dann im Endeffekt teurer, als jemanden der beide Qualifikationen vorweisen kann - dafür hat man aber auch die doppelte Arbeitskraft dann - das darf man ja auch nicht vergessen.
  23. Crash2001 hat auf einen Beitrag in einem Thema geantwortet in IT-Arbeitswelt
    Also der Markt in Hamburg war Mitte letzten Jahres (weiß ich aus eigener Erfahrung) sowas von tot, was gutbezahlte Job im IT Sektor in der Netzwerkbranche anging. Aus dem Grund bin ich nach München gegangen, denn hier habe ich problemlos einen gutbezahlten Job gefunden. Klar - es gab Angebote auch in Hamburg, jedoch meist bei Systemhäusern zu einfach nur lachhaften Verdienstvorstellungen und dann auch noch mit Bereitschaftsdiensten, Reisebereitschaft, keinen festen Arbeitszeiten, teils Wochenenddiensten, Überstunden mit Gehalt abgegolten, u.s.w.u.s.f. ... Sorry, aber zu den Konditionen bin ich dann nicht wirklich bereit, den Job anzunehmen. Alles mögliche fordern, jedoch nichts dafür zurückgeben...
  24. FISI/FIAE Regelausbildungszeit sind 3 Jahre, nicht 3,5 Jahre.
  25. Ich denke mal das Problem wird nur, eine Firma zu finden, die dich ausbildet (falls nicht auch eine Umschulung in Frage kommen könnte). Die meisten Firmen wollen Azubis mit Abitur, die um die 18-20 Jahre alt, und möglichst selbständig sind. Als Ü30er hat man es natürlich schwer gegen die Konkurrenz mit Abitur, die gerade aus der Schule raus ist (und somit gewohnt ist etwas neues zu lernen). dafür hat man jedoch einiges mehr an Lebenserfahrung, ist reifer / erwachsener und vermutlich auch zuverlässiger. Das sind halt Sachen, die man als Vorteil zu nutzen versuchen sollte. Zudem brauchst du eine gute Begründung, wieso du vom Installateurberuf unbedingt in die IT wechseln willst. Kann mit Interesse, besseren Berufsaussichten, besserem Arbeitsumfeld (weniger körperliche Arbeit), oder Spass daran, neue Dinge zu lernen zu tun haben. Da solltest du dir etwas überzeugendes überlegen für das Anschreiben bei der Bewerbung. Wenn du in dem Punkt gut da stehst, dann steigen auch die Chancen, dass jemand deine Bewerbung zu Ende liest oder dich sogar einstellt. Gute Chancen hat man oftmals bei Ämtern oder sonstigen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes.

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