Alle Beiträge von Whiz-zarD
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Toxizität sozialer Medien - Hat ein "Forum" wie Fachinformatiker.de noch eine Daseinsberechtigung in 2025
Indem sie "Nein" sagt und Tipps zur Verbesserung der Situation gibt, und das tut ein LLM schon. Was bringt es dem Fragesteller, wenn jemand sagt, dass es bei ihm auch so ist? Damit ist niemanden geholfen. Ich hab gerade mal ChatGPT diese Frage gestellt. Zuerst wurde mir eine Liste von Möglichkeiten aufgezeigt, warum es Leerlauf geben kann und dann wurden mir Tipps genannt, um das Thema anzusprechen und die Situation zu verbessern und wenn es nicht besser läuft, soll ich bei der IHK um Hilfe bitten. Auch diese Frage wurde klar auf den Punkt gebracht und das wäre das gleiche Ergebnis gewesen, wie im Forum. Ich habe auch konkret angegeben, dass es sich um Anwendungsentwicklung handelt und im nächsten Prompt werden mir nun Übungsaufgaben angezeigt.
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Toxizität sozialer Medien - Hat ein "Forum" wie Fachinformatiker.de noch eine Daseinsberechtigung in 2025
Da bin ich mir nicht so sicher. Eine Freundin von mir plant ihr gesamtes Studium mit ChatGPT. Wägt ab, welche Kurse sie machen soll, wo sie noch Verständnisschwierigkeiten hat, etc. und das klappt ganz gut. Man merkt auch in diesem Forum, dass es kaum noch um Fachthemen geht, sondern eigentlich nur noch Fragen rund um die Ausbildung. Primär um Projektanträge oder Entscheidungen der Lebenssituation. Warum sollte aber eine KI zu Projektanträgen nichts brauchbares liefern können? Und zum zweiteren können wir auch wenig beisteuern, weil wir diese Person und deren Situation nicht einschätzen können. Man möchte auch nicht so viel von sich preis geben, weil es halt von jedem gelesen werden kann. Bei einer KI ist es etwas anders. Zwar sind die Gespräche mit einer KI auch nicht privat, sondern können vom jeweiligen Unternehmen gelesen werden, aber sie sind halt nicht öffentlich zugängiglich und man neigt dann doch dazu, mehr von sich zu erzählen. Mir ist auch schon klar, wie ein LLM arbeitet. Es hat keine Erfahrungen. Der gesamte Text beruht auf Statistiken, Wahrscheinlichkeiten und einer Prise Zufall aber ich denke, dass diese Texte auch nicht viel schlechter sind, als die, die man in Foren liest. Die Kommunikation hat sich im Internet allgemein sehr stark gewandelt. Eine Kommunikation mit echten Menschen findet immer weniger statt. Viel mehr wird das Internet mehr als eine Dienstleistung- und Konsumplattform betrachtet und weniger als eine Kommunikationsplattform. Die Kommunikation selber findet immer mehr in Messengern statt. Halt in einem Raum von Menschen, die man kennt. Ich denke, dass es auch nicht mehr viel zu bereden gibt. Zu allen Themen gibt es Millionen Webseiten, wo man Informationen bekommen kann. Man muss keine Menschen mehr fragen, ob z.B. nun eine Ausbildung, Umschulung oder Studium für einen besser sei und die KIs bzw. die LLMs sind jetzt nun der nächste Schritt der Informationsbeschaffung. Statt sich durch Google zu wühlen, wird nun ein LLM die Informationen zusammenfassen und auf seine Bedürfnisse anwenden. Daher sehe ich LLMs als der nächste Schritt der Verwaisung des Internets. Es würde mich auch nicht überraschen, wenn wir noch ein Web 4.0 bzw. 5.0 erleben werden, wo es nicht mehr um Interaktionen geht, sondern nur noch um die Hinterlegung von Daten für LLMs und wir dann nur noch LLMs befragen. Dadurch sehe ich auch für Foren eigentlich keine großen Chancen.
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Ein Internetforum für User übersichtlich gestalten
Whiz-zarD hat auf Forumsschreckgespenst's Thema geantwortet in Anwendungsentwickler und ProgrammiererIst man dafür nicht eh schon 20 Jahre zu spät dran?
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Fachinformatiker.de - Forenupgrade
Hmm, okay. Ich verstehe die Problematik. Dann müsste man mehr scrollen und ca. ein Viertel des Bildschirmes würde nur für die Bilder draufgehen. Sieht auch nicht schön aus aber mir persönlich würde es besser gefallen, weil dadurch dieses unregelmäßige nicht auffällt:
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Fachinformatiker.de - Forenupgrade
Nach einen Haufen Lob übernehme ich mal die Rolle des Meckerers: Muss man wirklich aktuelle Dateien anzeigen? Oder Aktuelle Erfolge oder Beliebte Mitwirkende? Die Stellenangebote würde ich auf die rechte Seite packen und dafür die Dateien, aktuellen Erfolge und beliebte Mitwirkende entfernen. Die (KI-generierten?) Bilder stechen auch zu sehr raus und sind nichtssagend. Ob man auch die Anzahl der Beiträge der jeweiligen Forumskategorie anzeigen muss, weiß ich auch nicht. Ich finde es auch ein bisschen wenig, dass man nur die letzten zwei aktuellen Beiträge der Forumskategorie sehen kann. Bei den aktuellen Beiträgen fehlt mir auch die Kategorie. Das Blau der Buttons und der oberen Leiste würde ich auch etwas ändern, sodass es mehr zum Fachinformatiker.de-Logo passt. Ich weiß, dass die Software nicht selber geschrieben wurde und ich kenne auch die Konfigurationsmöglichkeiten nicht, die die Software bietet aber mir persönlich fehlt eine klare Struktur. Vieles wirkt so willkürlich. Mit relevanten Informationen wird gespart. Stattdessen wird man mit einem Haufen irrelevanter Informationen erschlagen.
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IT-Handbuch für Fachinformatiker, ein muss, kann oder nur ein I-Tüpfelchen?
Ich bin nun auch kein großer Freund von KIs aber Grundlagen sind jetzt aber kein wirkliches Spezialwissen und da gibt es Tonnen an Trainingsdaten, und Spezialwissen wird man auch nicht in diesem Buch finden und auch das Buch ist nicht frei von Fehlern.
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IT-Handbuch für Fachinformatiker, ein muss, kann oder nur ein I-Tüpfelchen?
Das Buch selber würde ich nicht durchlesen. Dafür ist es auch zu viel. Wenn, dann würde ich höchstens nur die Stellen lesen, die jetzt gerade relevant sind. Es ist mehr ein Nachschlagewerk und kein Sachbuch, was man durchliest. Man muss aber auch sagen, dass das Buch sehr oberflächig ist, weil es versucht, die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Relevante Themen in der Softwareentwicklung (z.B. Softwarearchitekturen) werden nicht mal angesprochen. Ob das Buch in der heutigen Zeit mit ChatGPT, Wikipedia und Google noch wirklich Sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke, dass man auch ganz gut ohne diesem Buch durch die Ausbildung kommen kann.
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Werden bei euch im Team Code-Reviews durchgeführt?
Wenn es aber ein Bereich ist, wo ich mich erstmal einarbeiten müsste, kann ich auch keine Bugs finden und ob ich das Wissen über den Code brauche, sei dann auch mal dahingestellt.
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Werden bei euch im Team Code-Reviews durchgeführt?
Codereviews machen wir nur, wenn jemand einen Bedarf hat. Ja, keine Codereviews einzuführen, hat nicht unbedingt was mit Klitschen zu tun, sondern überwiegend um Pragmatismus. Codereviews machen nämlich nur dann Sinn, wenn man wirklich gemeinsam an einer Sache arbeitet. Arbeitet eh jeder nur in seiner eigenen Ecke, ist es eher Zeitverschwendung. Man muss sich dann erstmal in das Thema einarbeiten und verstehen, was da entwickelt wurde. Dafür hat man aber weder die Zeit noch die Lust dazu. Also wird dann höchstens nur oberflächlich draufgeschaut, wenn überhaupt. Meist erlebe ich aber selber, dass es sich überhaupt keiner anschaut oder keiner was dazu sagen kann und was die "Optik" betrifft, dafür gibt es Coding Guidelines, die man mit statische Code-Analysen überprüfen kann.
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Eure Empfehlungen für Bürostühle fürs Homeoffice
BTT: Es kommt auf das Budget an und was du dir vorstellst. Ich kann dir aber sagen, was du dir nicht kaufen solltest: Einen Gamingstuhl. Gamingstühle sind ein Scam. Die sehen vielleicht Hip und Cool aus aber erfüllen überhaupt keine Kriterien, die ein guter Bürostuhl haben sollte. Gamingstühle haben das Design eines Racing Car-Sitzes. In so einem Sitz soll man auch starr sitzen, um die G-Kräfte absorbieren zu können, aber haben wir es im Büro mit G-Kräften zu tun? Wohl nicht. Auf einem Bürostuhl sollte man dynamisch sitzen können. Der Witz von Gamingstühlen ist, dass sie tatsächlich ursprünglich von einem Racing Car-Sitz-Herstellers stammen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und haben einfach nur ein Sitz genommen und darunter Rollen befestigt und ihn als Gamingstuhl verkauft und dieser PR-Stunt funktionierte. Auch kommen die meisten Gamingstühle (egal von welchem Hersteller) aus derselben chinesischen Fabrik und gerade die, die aus Kunstleder bestehen, sind nach zwei bis drei Jahren kaputt. Als guten Anfang würde ich ein wenig auf diesem Youtube-Kanal umschauen: https://www.youtube.com/@btodtv Die Videos geben einen ganz guten Überblick, auf was man so alles achten kann und sollte, aber an eines sollte man immer beachten: Selbst der teuerste und beste Stuhl ersetzt nicht die Gesundheit. Ein Bürostuhl bietet nur einen gewissen Komfort. Wer sich ausreichend bewegt und seine Muskeln trainiert, der könnte auch mit einem Bürostuhl von IKEA glücklich werden, wenn das für ihm reicht. Daher sollte man die Möglichkeit nutzen, auf den Stühlen Probe zu sitzen, wenn das geht. Gute Stühle bieten bieten dann nur bessere Materialien, die langlebiger sind, sodass man selbst noch nach Jahren auf einer Schaumstoffmatte sitzt und nicht direkt auf der Holzplatte, weil der Schaumstoff schon nachgegeben hat. Ich selber habe auch nur so ein No Name-Stuhl aus einem Möbelgeschäft aber ich würde mir z.B. nie einen Herman Miller Aeron kaufen. Erstmal ist er viel zu teuer und zweitens hätte ich gerne eine Kopfstützte. Ich persönlich liebäugle mit dem Steelcase Series 2 (mit Kopfstütze) aber ich würde ihn gerne vorher Probesitzen.
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Ausbildung der Ausbilder
Ich hab den Kurs bei der Grone Schule absolviert. Zumindest damals war er sehr gut. Das ist aber schon ein paar Jahre her. Ich hab nur damals den Teilzeit-Kurs (2 Monate) gemacht. https://www.grone.de/bildungsangebote/detail/angebot/ausbildung-der-ausbilder-aevoada-277018612/
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IHK-Frankfurt straft Azubis ab wegen der "perfekten IHK-Projektdokumentation"
Ein anderes Thema und mit 1000%iger Sicherheit off-topic aber man muss auch sagen, dass das Wasserfallmodell, was wir kennen, nur für kleine, überschaubare Softwareprojekte gedacht war. Für komplexere Softwareprojekte erkannte schon Winston W. Royce im Jahre 1970, dass eine iterative Form von Nöten ist. Er beschrieb nämlich, dass der Prozess zwei Mal durchlaufen werden muss. Einmal eine Prototyp-Phase mit viel Dokumentation und (Kunden-)Feedback und dann eine Implementierungsphase. Fälschlicherweise gilt Winston W. Royce als Erfinder des Wasserfallmodells, was wir heute darunter verstehen, obwohl er sich klar dagegen ausgesprochen hat und schon damals eine Art empfahl, was wir heute unter Agiler Softwareentwicklung verstehen. Man hat aber nur das erste Bild in seinem Paper genommen und das interpretiert, als sei das sein Ergebnis. Er beschrieb das Wasserfallmodell aber als "riskant und lädt zum Scheitern ein". Darum bin ich auch kein Freund vom Wasserfallmodell, wenn es um IT-Projekte geht. In der Regel sind IT-Projekte größer und komplexer und mit dem Wasserfallmodell kaum händelbar. Aber Back to Topic: Mit dem was ich oben geschrieben habe, mutmaße ich auch, dass irgendwas mit der Dokumentation nicht stimmt und sich vielleicht zusehr an der Vorlage orientiert hat und somit irgendwas hingeschrieben wurde, was evtl. nicht zum Ablauf der jeweiligen Projekte passte. So, wie es auch klingt, scheint der TE auch kein betroffener Azubi zu sein, sondern es ist der Ausbilder selbst, der allerdings auch noch sehr eskalierend hier unterwegs war. Daher bringt es auch meiner Meinung nach, nichts mehr dazu zu schreiben. Gleich der erste Post und die Umfrage zeigen mir schon eine gewisse Art von Provokation. Gefühlt wollte er halt nur sein Weltbild bestätigt haben aber es wurde nicht bestätigt. Von daher gehe ich auch davon aus, dass wir auch nie wieder was von ihm lesen werden. Es ist nur vergeudete Lebensmüde, auf den TE einzugehen. Ich möchte aber dennoch auf eine Aussage eingehen, die meine Mutmaßung stützt: Ich kenne jetzt nur die kostenfreie Vorlage und ja, sie ist extrem umfangreich, weil sie alle Formen und Facetten abdeckt. Sie dient aber nicht dazu 1:1 verwendet zu werden, sondern als ein Denkanstoß, was alles in der Dokumentation drinnenstehen kann (aber nicht muss) und, wie schon geschildert, ist sie sehr stark auf das Wasserfallmodell ausgelegt. Es kann also sein, dass man großräumige Entscheidungen treffen muss. z.B. "Make or buy"? Und wenn man es kauft, macht man sich davon abhängig oder baut noch mal eine Abstraktionsschicht? Dann muss es auch dokumentiert werden. In allen Firmen, die ich kenne, ist das auch so üblich, dass man eine Gegenüberstellung von Lösungen erarbeitet und sie auch dokumentiert, um eine qualitative Entscheidung treffen zu können, um auch in der Zukunft noch mal nachvollziehen zu können, wieso man sich damals für dieses oder jenes entschieden hat. Dies muss aber nicht immer der Fall sein. Mein letzter Azubi hatte sein Projektantrag seiner Klassenlehrerin gezeigt und sie meinte, dass er schreiben sollte, dass er C# und Oracle Database verwendet, weil es eh schon vorgegeben ist. Es macht nun mal keinen Sinn, in der Dokumentation Vor- und Nachteile gewisser Sprachen und DBM-Systeme aufzulisten und sich dann pseudomäßig für das zu entscheiden, was eh schon vorgegeben wurde. (Die Datenbankentscheidung kommt nicht mal von uns, sondern von den Kunden.) Auch eine Amortisationsrechnung ist nicht immer machbar oder auch nicht notwendig. Gerade bei Kundenprojekten ist das eine Aufgabe des Kundens und nicht unsere. Aus meiner Sicht erfordert die Ausbildungsordnung dies auch gar nicht. Diese besagt ja nur, dass der Azubi "eine wirtschaftliche Betrachtung des Projektes vorzunehmen" hat. Was auch immer das bedeutet. Es könnte auch reichen, dass der Azubi nur eine Darstellung macht, wie viel das Projekt nun gekostet hat, um das den Kunden in Rechnung zu stellen. Eine wirtschaftliche Betrachtung bedeutet aber nicht nur die aktuelle monetäre Lage, sondern es bedeutet z.B. auch, dass man den Pflegeaufwand betrachtet. z.B. dass man unterschiedliche Implementierungslösungen gegenüberstellt. Baut man z.B. die Software flexibler, damit sie anpassbarer ist aber dadurch einen höheren Pflegeaufwand und damit höhere Folgekosten hat oder schränkt man die Flexibilität ein, damit der Pflegeaufwand und somit die Folgekosten geringer ausfallen? Ein technisches Stichwort wäre z.B. YAGNI. Gerade fürs Management ist es auch wichtig, dass man sowas beziffern kann. Es ist also nicht nur eine Gängelung seitens der IHK, sondern es sollte auch zu unseren Softskills gehören und rettet unser Arsch, wenn wir dem Management zeigen können, dass unsere Software nicht als eierlegende Wollmilchsau verkauft werden kann, sondern dass wir Abstriche machen müssen, um wirtschaftlich zu bleiben. tl;dr: Die Vorlage kann nicht 1:1 benutzt werden, sondern muss individuell auf das Projekt zugeschnitten werden. Sie kann aber als Orientierung dienen. Am Ende bleibt von der Vorlage gar nicht so viel über.
- IHK-Frankfurt straft Azubis ab wegen der "perfekten IHK-Projektdokumentation"
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KI im Arbeitsalltag
Die Workflows sind aber in der Regel nicht Trivial. Wer schon mal Event Storming gemacht hat, weiß, dass selbst nicht mal unter den Mitarbeitern klar ist, wie der aktuelle Workflow funktioniert. Meist hat man es mit sehr vielen Edge Cases zu tun, an die man Anfangs nicht denkt oder in Laufe der Zeit hinzukommen und genau das ist ja das schwierige in der Softwareentwicklung: All die ganzen Edge Cases unter einem Hut zu bekommen und trotzdem muss der Code verständlich, erweiterbar und wartbar bleiben. Wie ich immer zu sagen pflege: Im Code steckt die Wahrheit. Es mag Tonnen an Dokumentationen geben, wie der Workflow zu sein hat aber wie der Workflow tatsächlich ist, steht im Code (der aber wiederum falsch sein kann). Wenn die KI aber bei jedem neuen Edge Case den Code komplett neu schreibt und alles über den Haufen wirft, kann man nicht mehr sicher stellen, dass alle vorher gegangenen Workflow-Teile noch korrekt funktionieren, weil selbst die Unit- und Integrationstests komplett neu geschrieben werden. Man bräuchte dann ein Test, für den Test.
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KI im Arbeitsalltag
Ja, man wiegt sich mit der KI oft in trügerischer Sicherheit. Ich weiß auch z.B. nicht, wie oft ich gelesen habe, dass die KI ja Unittests schreiben könnte aber damit fällt man sehr auf die Nase. Der klassiche Fehler ist nämlich, dass man Code schreibt und dann ChatGPT bittet, er soll dafür Unittests schreiben. ChatGPT wird aber versuchen, die Tests so schreiben, sodass sie immer Grün sind. Der Code könnte aber trotzdem falsch sein. Für komplexere Aufgaben ist eine KI auch nicht wirklich zu gebrauchen. Man muss also schon die Aufgaben in sehr triviale Teile unterteilen und dann sind sie schon so trivial, sodass man sie auch selber schreiben könnte. Nicht desto trotz möchte ich die KIs nicht mehr missen. Es ist wirklich ein Google auf Steroiden. Es generiert mir Code-Beispiele, die ich anschauen, testen und davon lernen kann. Gerne nutze ich dies als eine Art interaktives Tutorial, um mich in neuen Themen einzuarbeiten. Natürlich muss man aber auch weiterhin Google zu Rate ziehen, um zu schauen, ob das, was die KI generiert hat, überhaupt richtig ist.
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Umgang mit IP-Adressen in der Dokumentation: Schwärzen oder Ersetzen durch Fake-IP-Adressen?
Nein... Die DSGVO bezieht sich rein nur auf natürliche Personen...
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Umfrage zur Homeoffice Situation im Jahr 2025
Ist die Frage nicht ein wenig falsch gestellt? So, wie die Frage gestellt wurde, bedeutet es ja, dass die Firma / das Team / der Vorgesetzte von mir möchte, dass ich Home Office mache aber es müsste doch andersrum sein. Ich möchte Home Office machen. Anstatt "erwünscht" müsste es also "genehmigt" heißen.
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Petition FiAe 2025 Prüfung
Joa, das habe ich mir auch gedacht, als ich den Text gelesen habe. Ich persönlich würde einfach mal abwarten, wie die Bewertung ausgefallen ist, bevor mal wieder "ScHwErStE pRüFuNg EvOr!!!!!ElfElfEinsEins" geschrien wird. Ist vielleicht an einigen Stellen blöd gelaufen aber auf die Note achtet hinterher eh keiner mehr. Außerdem sind die Prüfer auch nicht auf den Kopf gefallen und wissen schon, wie sie damit umgehen müssen. Ist ja nicht das erste Mal, dass sowas passiert.
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Bis 30 Prozent des Codes bei Microsoft bereits KI-generiert
Nein, das ist Clickbait. Von den den aktuellen Pull Requests, die sich im Review befinden sind 20 - 30% mit KI geschrieben* worden. Das bedeutet nicht, dass 30% des Codes mit KI geschrieben worden ist. Wer weiß, was das für Pull Requests sind? Vielleicht nur Bots, die die Abhängigkeiten auf den Stand halten oder Codeoptimierungen durchführen. * Wobei Satya Nadella nur davon spricht, dass 20 - 30% mit Software geschrieben worden ist. Was auch immer das bedeuten mag? Das könnten auch Codegeneratoren sein.
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LF-Unterrichtsmaterialien als "Open Source"
Wer soll das Organisieren? Du brauchst immer jemanden, der das organisiert. Ansonsten wird das ein Wildwuchs. Siehe Open Source oder auch Wikipedia. Auch da gibt es immer jemanden, der das organisiert. Wer definiert denn, was "klasse" ist? Noch mal: Wer soll das organisieren? Natürlich kannst du ein Github-Repository öffnen, wo jeder pushen kann. Viel Spaß. Aber selbst in der FOSS-Welt funktioniert das nicht so. Wenn du meinst, dass alles eine tolle Idee sei, dann mach es und warte nich darauf, dass andere es machen. Ansonsten bin ich weiterhin der Meinung, dass du die Arbeit nur für lau outsourcen willst.
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LF-Unterrichtsmaterialien als "Open Source"
Ich denke, du verstehst nicht, wie die Änderungen in GNU/Linux reinkommen. Das ist kein Wildwuchs. Dahinter steckt die Linux Foundation, die eine Non-Profit-Organisation ist, die von großen Technologieunternehmen wie Intel, IBM, Google oder Microsoft unterstützt und finanziert wird. Die Firmen können Änderungen via Pull Requests einreichen und die Linux Foundation entscheidet dann, was rein darf und was nicht. Dann gibt es halt andere Organisationen, wie Debian, Ubuntu und Co, die dann GNU/Linux für ihre Zwecke nutzen. Es steht also immer eine Organisation/Gruppe dahinter, die das ganze verwaltet. So etwas fehlt aber in deinem Anwendungsfall. Rein ketzerisch gefragt: Wozu bedarf es dann noch Lehrkräfte, wenn die Schüler alles runterladen und es sich mit ChatGPT erarbeiten können? Macht man es sich dann als Lehrkraft nicht zu einfach, wenn man sich einfach blindlinks irgendwas von einem Server runterlädt, ohne selbst mal zu schauen, was man da wirklich hat? Inwiefern unterscheidet sich nun ein UML-Diagramm aus einer Datenbank von einem UML-Diagramm aus einem Buch? Wenn selbst jetzt Lehrkräfte mit Quantität kommen, anstatt mit Qualität, schaffen sie sich nur selbst ab. Ich mein, die Art- und Weise wie gelehrt wird, wird sich in den kommenden Jahren eh stark ändern. ChatGPT ist heute schon ein mächtiges Werkzeug in der Lehre/Ausbildung. Damit lassen sich inzwischen auch komplette Aufgaben und UML-Diagramme erstellen und sie werden dann auch noch erklärt und ChatGPT bleibt noch bei der dümmsten Frage freundlich und geduldsam. Ich denke, er sucht komplett fertige Aufgaben/Präsentationen, die er einfach nur runterladen braucht. Sprich, er möchte seine Arbeit outsourcen und das gratis. Deine verlinkte Webseite selber scheint ja nur ein Sammelsorium an Stichworten zu sein. Daraus Aufgaben ableiten müsste er dann ja immer noch selbst.
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Prüfungen für FISI & FIAE digital oder wie im Mittelalter mit Papier und Stift?
Wie passen BYOD, Safe-Exam-Browser und Proctoring-Software zusammen? Der eine bringt sein MacBook mit und der andere ein Laptop mit NixOS und der andere mit Windows 10 und der nächste schleppt seinen Desktop-PC mit und dürfen dann erstmal zusehen, wie sie die benötigte Software installieren, oder wie? Und es ist mitnichten so, dass überall auf der Welt digitale Abschlussprüfungen stattfinden, nur nicht im "rückständigen Deutschland". Das ist sogar tatsächlich unüblich. Selbst im MIT werden im sog. Undergraduate-Bereich (Bachelor-Abschluss) die Prüfungen schriftlich und vor Ort ausgeführt. Wie soll das auch anders gehen, bei Tausenden von Studenten? Soll das MIT da extra Tausende Laptops bereitstellen? Selbst ein Laptop ist immer noch teurer als 1000 Stifte und 1000 Papier-Sätze und dann müssen auch noch alle Latops funktionieren. Sprich, die müssen mit Strom versorgt werden und/oder der Akku muss funktionieren bzw. eine lange Laufzeit aufweisen und dann muss auch noch die Software funktionieren. Proctoring-Software kommt eigentlich eher zum Einsatz, wenn die Anzahl der Teilnehmenden überschaubar ist. z.B. bei einem Online-Einstellungstest für einen Ausbildungsplatz, wenn vielleicht 10 Bewerber in Frage kommen. Niemand möchte sich hinsetzen und die Daten von Hunderten Studierenden/Azubis auswerten. Es ist und bleibt ein großes, logistisches unterfangen. Selbst in Süd Korea wird der Hochschuleinstellungstest, der als der "schwerste Test der Welt" bezeichnet wird, analog ausgeführt. In Amerika gibt es zwar aus Hochschuleigungstests (ACT und SAT), die zwar digital ausgeführt werden können (muss aber nicht) aber dies geschieht in speziell ausgestatteten Testzentren und werden mehrmals im Jahr angeboten. BYOD ist nicht erlaubt. Auch handelt es sich hierbei nur um Multiple-Choice-Fragen.
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Prüfungen für FISI & FIAE digital oder wie im Mittelalter mit Papier und Stift?
Stattdessen möchtest du lieber mit toten Dinosauriern und Sand schreiben? Da kommen wir deinem Problem schon näher.
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AP1 Frühjahr 2025
Also auf deutsch: Du willst das letzte Wort haben... Um vernünftig miteinander kommunizieren zu können, brauchen wir ein gemeinsames Vokabular. Wenn du sagst, dass CSS keine Sprache ist, impliziert dies nicht, dass du Programmiersprachen meinst, sondern allgemein Sprachen und CSS ist eine Stylesheet-Sprache. Im Webbereich gibt es dann noch Sass, Less und Stylus. Was jetzt nun am Beitrag von @EdwardFangirlXxX falsch oder sogar doppelt falsch sein soll, verstehe ich nicht und wo du nun PHP liest, ist für mich auch ein Rätsel. PHP wird nicht mal erwähnt.
- AP1 Frühjahr 2025